(kreuz.net) Bereits im vergangenen Mai lud das katholische Bildungswerk Rheinhessen in Zusammenarbeit
mit der Gesellschaft der Orgelfreunde zu einer Hexennacht im Mainzer Dom ein.
Das berichtete das ‘Nachrichten
Blatt’ für die Verbandsgemeinde Nieder-Olm – zehn Kilometer südlich von Mainz – am 6. Mai.
Zu dem Anlaß
konnte der Mainzer Domorganist Albert Schönberger fast hundert Gäste im unbeleuchteten Gotteshaus begrüßen.
Diese gingen zuerst – mit Kerzen ausgestattete – in die Krypta, aus der „ferne Orgelklänge“ hörbar
waren.
Von der Krypta begab sich die Gruppe zur ehemaligen Hausorgel des bedeutenden Mainzer Kirchenmusikers
Heinrich Rohr († 1997)
Die nächste Station war die Memoriekapelle – der ehemalige Kapitelsaal des Domkapitels.
Dort hat die Hausorgel des Mainzer Kirchenmusikers Heinrich Rohr eine neue Heimat gefunden.
Auf dem
Weg durch den Dom wurden die Teilnehmer von gespenstischen Käuzchenrufen, Rasseln, Fanfarenstößen begleitet.
Auch beim weiteren Gang durch den nur mit den Handkerzen beleuchteten Dom erinnerten fremdartige Klänge
und Geräusche an die „ihr Unwesen treibenden Hexen“ – wie sich das ‘Nachrichten Blatt’ ausdrückt.
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25 Lesermeinungen
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#28 Febron † 20:00:08 | Dienstag, 30. November 2010
Die Gottesmutter ist überall und wird es schon richten! „Liebe Kinder, ich grüße und segne euch im
Namen meines göttlichen Sohnes. Ich bin Maria, die Makellose. Ich bin Maria, die Mutter Gottes. Liebe
Kinder, tröstet mich durch euer Gebet. Schaut auf meinen lieben Sohn, Seine Kirche ist in Gefahr. Die
Schafe folgen nicht mehr ihrem Hirten, der sie schützt und liebt, sie folgen dem Wolf im Schafspelz.
Meine Priester, was könnt ihr tun? Folgt nicht dem Wolf, bleibt meinem Hirten treu… Der Mensch misst
sich in seiner Selbstsucht und wird fehlgeleitet. Bleibt meinem göttlichen Sohn und Seinem Hirten treu!
Es gibt für euch, liebe Kinder, keine andere Entscheidung, keinen anderen Weg, wenn ihr meinem lieben
Sohn Jesus Christus folgen wollt. Wollt ihr meinem Sohn aus ganzem Herzen folgen? … Der Teufel verführt
und verfinstert die Seelen der Menschen. Sie finden keinen Weg mehr zu meinem göttlichen Sohn. Liebe
Kinder, ich mache euch heil an Leib und Seele. Ich mache eure Seele hell, ich entzünde in euch die Liebesflamme
meines Unbefleckten Herzens… Je mehr die Kirche in Gefahr ist, umso mehr erscheine ich auf der Erde.
Seht, ich bin überall bei euch … Doe Gottesmutter von Sievenich macht heil an Leib und Seele www.sievernich.eu/
#27 Perticius 08:29:10 | Dienstag, 30. November 2010
Hexennacht – tendenziöser Bericht Da ich selbst bei der sog. Hexennacht im Dom anwesend war, kann ich
authetisch davon berichten: Den Titel bekam die Veranstaltung, weil sie am Abend des 30.4. (=traditionell
die Hexennacht) stattfand. Im Dom war von Hexen und Hexenunwesen nichts zu spüren. Alle genannten Geräusche
wurden von Orgelpfeifen erzeugt, wie sie in jeder Kirchenorgel stehen. Der damalige Domorganist Schönberger
ist ein frommer und tiefgläubiger Mensch, der niemals einen solchen Unfug wie oben beschrieben mitgemacht
hätte. Wie viele Teilnehmer bestätigten, war der Abend ein tiefes religiöses Erlebnis. Sie haben (Orgel-)
Musik als besonderen Ausdruck ihres Glaubens erfahren und dass gerade diese Musik ihren Glauben stärken
und festigen kann. Dieses Empfinden hat Schönberger durch seine Texte noch vertieft und gefestigt. Somit
war die sog. Hexennacht im Dom ein religiöses Erleben, wie es tiefer nicht sein könnte. Jede andere
Beurteilung des Geschehens entspringt allenfalls journalistischer Fantasie, entbehrt jedoch aber jeder
Realitätsnähe. Offensichtlich hat der Verfasser des o.g. Textes seine Informationen aus zweiter Hand
und kommt somit zu einem völligen Fehlurteil. Schade!
Die überheblichen „Gutmenschen“ Sie „lächeln“ über denjenigen, der sie überhaupt erst zu derart schablonenartig
selbstgerechten „Gutmenschen“ geformt hat, über den Vater der Lüge, Satan; sie meinen sich „überlegen“
über dieses Ungeziefer als „Erfindung“ auslassen zu müssen, daran zu glauben sei für einen „ganz humanen
aufgeklärten“ Spassmenschen nicht mehr zumutbar; es sei denn als dümmliche „Verkleidungen“ an dekadenten
„Spassveranstaltungen“; esoterischer Dreck und Unrat wir heute in „Kursen“ angeboten; bestens geeignet
zum Sturz in den seelengefährdenden Okkultismus www.razyboard.com/…07891-5840301-0.html Der „aufgeklärte
Gutmensch“ aber, sich natürlich keiner Sünde bewusst, meint in seiner Verblendung geistig „unbesiegbar“
zu sein; in Wirlichkeit gleicht seine geistige Kapazität etwa der einer Glühbirne im Vergleich zu demjenigen
des Vaters der Lüge als negative „Sonne“; dieser ist kein „Märchen“; er hat so viel „Macht“ wie es ihm
durch den ewigen Ratschluss der hl. Dreifaltigkeit zugestanden wird; www.razyboard.com/…07890-5842355-0.html
Wer sich sozusagen kampflos der Finsternis überlässt, indem er bewusst nicht gewillt ist, gegen diejenigen
zu kämpfen, die nicht aus Fleisch und Blut sind wird auf den mit teuflischen Fallstricken gesäten Strassen
der Hölle verkommen ! www.razyboard.com/…07891-5984872-0.html
@Rudolfus Dank für diese knorken erbaulichen Worte. Ich werde demnächst einen kleinen, sehr worttreuen
Anschnurbibelkreis eröffnen, wenn Sie mitmachen wollen, schreiben Sie ein Schmelzglas (E-Mail) an lobgeist@yahoo.de
Zuprostend, Hans Lobgeist
#19 Rudolfus 19:50:44 | Sonntag, 28. November 2010
Dort, wo nicht mehr der katholische Glaube und der katholische Gottesdienst zuhause ist, dort wird logischerweise
anderen Themen gedacht. Bereits aus den alten deutschen katholischen Volksprophezeiungen, gesammelt durch
W. J. Bekh, wissen wir einiges über diese Zeit: „in der Kirche wird Tanzmusik gespielt und der Pfarrer
tanzt dazu“, wer das römische Meßbuch benützt, werde verlacht. Niemand verfolgt leidenschaftlicher
den römisch-katholischen Glauben als ein modernistischer Bischof. Die Deutschen sind hier führend, eine
der ungläubigsten Nationen der Welt. Die Frauen und die Jugend sind nicht ganz so, die glauben wenigsten
an Esoterik. Das ist tatsächlich bereits ein Fortschritt, im Vergleich zu modernistisch-rationalistischen
Unglauben aus dem 18. und 19. Jahrhundert, aber auch Esoterik und Halloween haben in der katholischen
Kirche nichts verloren. Was ist der Glaube des Kardinal Lehmann von Mainz? Die Lehre über einen Rabbi
namens Jesus, dem im Neuen Testament einige Aussagen zugeschrieben werden, von denen wir nicht wissen,
welche den echten Jesus beschreiben. Der Rest, die Kirche, ist nachösterliche Dichtung, genau wie der
Glaube an die Rückkehr Jesu. Auch die Auferstehung war nicht real, das ist alles nur Dichtung. Jesusglaube
ist der Glaube an das Gute, die Zelebration der Einheit aller Gutgesinnten. Das dürfte den modernistischen
Glauben beschreiben. Gott ist eine Macht, die nicht eingreift. Wir Menschen müssen uns in der Geschwisterkette
verbinden, und eine einheitliche Religion des Guten erschaffen, in einer Einheitswelt. Die Katholische
Kirche irrt.
#17 Febron † 19:20:44 | Sonntag, 28. November 2010
@Hans a Lobgeist: Wen meinen Sie denn damit genauer? „Weshalb greifen wir nicht auf altbewährte Mittel
zurück? Hexen muss man töten…“ Wen meinen Sie denn mit „Hexen“ genauer? Die katholischen Nonnen? Oder
doch nicht etwa die Hunderte (oder sind es Tausende) von Maria-Erscheinungen?
#14 Blechtonne † 18:03:09 | Sonntag, 28. November 2010
Wenn wir nicht aufpassen, gibt es in einigen Bistümern bald in der Kirche die Jugendweihe statt der heiligen
Kommunion. In Mainz würde die dort residierende Wampe bestimmt gerne eine Schlachtfest im Dom veranstalten.
Der Vatikan muss einige deutsche Bischöfe zum katholischen Glauben zurückführen.
#13 dangermouse † 17:59:34 | Sonntag, 28. November 2010
Auch mit dem scheusslichem Halloween …soll gezielt eine Gegenkultur zur christlichen Kulur aufgebaut
werden. Inzwischen gehen Geistesgestörte in Deutschland wieder so weit, den Martinszug in Lichterfest
umzubenennen. Der heilige Martin wäre zu christlich und man könnte ja eventuell irgendjemanden damit
beleidigen. Deutsche: Selbstverleugnung auf der einen Seite, Unfähigkeit ein Erbe zu bewahren, auf der
anderen Seite eine Neugier an jedem noch so groteskem Mist, der aus den USA oder England kommt.
#12 rockdino † 17:46:38 | Sonntag, 28. November 2010
@ IZAAC: Mit Verleumdung meinte ich folgenden auf die angebliche Zugehörigkeit Schönbergers zur jüdischen
Religion bezogenen Satz von Ihnen: „Wenn dann so einer so etwas organisiert – wen wundert es ?“
#11 dangermouse † 17:41:22 | Sonntag, 28. November 2010
Mainzer Domorganist Albert Schönberger www.youtube.com/watch?v=4yN5p9g1r4o Hexen, Dämonen, Geister Seit
dem von den Medien inszenierten, weltweiten milliardenschweren HarryPotter Grusel wieder ein Thema, über
das gesprochen wird. Denn diese Herrschaften wissen nur zu genau, daß die entchristlichten, angeblich
sooooooooooo „Aufgeklärten“ besonders anfällig sind für solch einen spiritistischen und esoterischen
Mist.
#6 Goldengel 15:48:33 | Sonntag, 28. November 2010
Bildungswerke in Diözesen werden meist von Weibern beeinflusst. Wen wundert dann so ein Unsinn. Man muss
Verständnis haben für so manche Weiberei. Und Priester – schon lange nicht mehr Herr im eigenen Haus –
DAS haben schon die Laienweiber übernommen, mit Atemtechnik und Yoga purzeln diese in die Gottlosigkeit
und der Priester zuckt mit den Schultern: was soll ich tun – ich bin MACHTLOS ! Von Kinderkrizeleinen,
indem sich die Abstraktverliebten ergötzen, bis zu Liturgischen Experimenten kommt nun alles vor in sämtlichen
Diözesen – weil das WEIB das Regiment hält und so ist der Sinn für Wahrheit und Schönheit schon längst
verloren gegangen und ergötzt sich nun in „wundersamen Sphären einer dekadenten Weiblichkeit“, gesteuert
von Pillenhormonen und Selbstfindungstendenzen. Aber wen juckt das schon? Ist Christus noch wichtig? Ach –
iwooo! Wichtig sind nur mehr Mentaltechniken und Religionsgeschwurbel. Selbst schuld, wenn sich manche
Diözesen vermehrt an Pillenhormonen halten, statt an die Wahrheit Christi.
#5 rockdino † 15:39:30 | Sonntag, 28. November 2010
@ IZAAC: Na, mal wieder Verleumdungen bzw. Lügen verbreiten? Sie haben anscheinend keine Ahnung von Albert
Schönberger… Googeln Sie doch mal, das macht schlau!
Neuheidentum mit christlichem Scheinmäntelchen ist so etwas. Eigentlich eine Beleidigung für viele aufrechte
und ehrbare Heiden die vom Wesen Gottes möglicherweise mehr verinnerlicht haben als so mancher Besucher
einer Hexennacht in einem christlichen Dom.
aktuell Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Aber ein Nachrichtenblatt aus einer Verbandsgemeinde
vom 6. Mai (2010? 2005?) ist natürlich hochaktuell!
zu spät warum berichtet +.net erst jetzt über dieses großartige Ereignis. Da wäre ich gerne dabeigewesen,
zumal ich Heinrich Rohr gut gekannt habe. Ist dieser Artikel Kritik an der Veranstaltung oder hat er die
Zustimmung von +.net. Das geht aus dem Beitrag gar nicht hervor. Warum soll es auch schlecht mit Kerzen
durch einen Dom zu ziehen?