Piusbruderschaft
Ein „ausgewogener Progressist“
Ausführliche Kritik des Dogmatikers der Piusbruderschaft: Wenn ein Papst gefragt wird, ob die Katholische Kirche grundsätzlich gegen die Verwendung von Kondomen sei, muß er klar und deutlich „Ja“ sagen.
Benedikt XVI.
Benedikt XVI.
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net) Der Papst ist mit seiner Rede von angeblichen „begründeten Einzelfällen“, wo Kondome ein erster Schritt zu einer Moralisierung sein könnten, „nicht ganz unschuldig“ an den Auslegungen, die seine Aussagen bei den Medienbossen erfahren haben.

Das erklärte der Dogmatiker der Priesterbruderschaft Sankt Pius X., Pater Matthias Gaudron, über das Papstbuch „Licht der Welt“ auf der Webseite der Bruderschaft.

Der Dogmatiker überschrieb seine Rezension mit dem Titel: „Licht – aber auch Schatten“.

Der Papst war „gelinde gesagt – schwach“

Pater Gaudron kritisiert, daß der Papst auf die Nachfrage, ob die Kirche „gar nicht grundsätzlich gegen die Verwendung von Kondomen“ sei, keine eindeutige Antwort gibt.

Er habe nur gesagt, daß die Kirche Kondome nicht als „wirkliche und moralische Lösung“ ansehe.

Im nächsten Satz erklärt der Papst, daß gummiverpackte männliche Geschlechtsorgane im „einen oder anderen Fall“ angeblich ein erster Schritt auf dem Weg zu einer menschlicheren Sexualität sein könnten.

Pater Gaudron kommentiert: „Das ist – gelinde gesagt – schwach.“

Der Papst habe selbstverständlich nicht geleugnet, daß die Geschlechtlichkeit nur in der Ehe auf gottgewollte und menschenwürdige Weise gelebt wird und die Kondome und andere Verhütungsmittel moralisch verwerflich sind.

Das große Aber: „Er hat es auch nicht ausdrücklich betont.“

Das wäre gerade heute durchaus nötig – so Pater Gaudron.

Er ortet den Versuch des Papstes, „der säkularen Welt möglichst entgegenzukommen und niemandem weh zu tun“.

Damit trage er „eine gewisse Mitschuld an der Verwirrung und Enttäuschung, welche die Meldungen der vergangenen Tage bei den treuen Katholiken ausgelöst haben“.

Man muß das Ideal predigen, nicht das Vertretbare

Ferner sieht Pater Gaurdon in der Aussage des Papstes, daß die Kirche die natürliche Empfängnisregelung bejahe, eine Verkürzung der katholischen Morallehre.

Es sei zwar moralisch „vertretbar“, wenn ein Ehepaar die unfruchtbaren Tage im Zyklus der Frau aus schwerwiegenden Gründen ausnutzt, um die Abstände zwischen den einzelnen Kindern etwas zu verlängern oder sogar die Zahl der Kinder zu begrenzen.

Doch so wie sich der Papst ausdrücke, könnte es scheinen, ein Ehepaar dürfe die natürliche Empfängnisregelung benutzen wie andere Ehepaare Verhütungsmittel, um keine oder nur ganz wenige Kinder zu haben:

„Das ist aber keineswegs der Fall, da die Kinder der erste Zweck der Ehe sind.“

Dekadente Liebeskirche

Pater Gaudron hebt die Feststellung des Papstes hervor, daß das kirchliche Strafrecht nur „bis in die späten 50er Jahre funktioniert“ hat.

Seit Mitte der 60er Jahre wird es laut dem Papst nicht mehr angewandt: „Es herrschte das Bewußtsein, die Kirche dürfe nicht Rechtskirche, sondern müsse Liebeskirche sein; sie dürfe nicht strafen“ – schreibt der Papst.

Für Pater Gaudron ist damit das Desaster, welches mit dem Zweiten Vatikanum über die Kirche gekommen ist, wenigstens angedeutet, aber nicht thematisiert.

Was bedeutet ein Versprechen an Gott?

Lobend erwähnt der Pater, daß der Papst den Zölibat nicht in Frage stellt.

Merkwürdig ist für ihn allerdings, was er über Priester sagt, die mit einer Kebse Unzucht treiben.

In diesen Fällen müsse geprüft werden, ob ein wirklicher Ehewille vorhanden ist und der Priester und seine Konkubine eine gute Ehe bilden könnten. „Wenn dem so ist, müssen sie diesen Weg gehen“ – schreibt der Papst.

Pater Gaudron unterstreicht, daß Rom mit dieser Praxis der kirchlichen Tradition vor dem Zweiten Vatikanum widerspreche:

„Hier drängt sich die Frage auf, welchen Sinn das Zölibatsgelübde des Priesters hat, wenn man diesem anschließend doch die Schließung einer Ehe gestattet?

Hat das vor Gott gemachte Versprechen lebenslanger Enthaltsamkeit so wenig Bedeutung?“

Ein Ehemann könne auch nicht einfach davonlaufen, wenn ihm das Zusammenleben mit seiner Frau schwer geworden sei – bemerkt Pater Gaudron:

„Wieviel eheliche Treue ist zudem von einem Priester zu erwarten, der sich nicht gescheut hat, die heiligsten Eide, die es in dieser Welt gibt, zu brechen?“

Der Papst plappert vor sich hin

Pater Gaudron findet es merkwürdig, daß das Interview-Buch dem „Fall Williamson“ ein ganzes Kapitel widmet, während das Doppelleben des Gründers der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi, Pater Marciel Macial, in nur wenigen Zeilen abgehandelt wird.

Der Papst irre, wenn er behaupte, Pius-Bischof Richard Williamson sei „nie katholisch im eigentlichen Sinn“ gewesen und habe nie in der Großkirche gelebt.

Der Bischof fand – so der Geistliche – unabhängig von der Piusbruderschaft zum katholischen Glauben.

Ferner sei er in die Bruderschaft eingetreten, als sie noch unbestritten kirchlich anerkannt war.

Erzbischof Marcel Lefebvre war als ehemaliger Vertreter des Papstes für das gesamte französische Afrika „keine Randfigur, sondern ein Repräsentant der Großkirche“ – betont Pater Gaudron.

Zum Homo-Schänder Pater Macial zitiert der Pius-Pater den Hinweis, daß dem Papst bereits „seit dem Jahr 2000 konkrete Anhaltspunkte“ für die Verbrechen vorlagen.

Pater Gaudron fragt, wie Pater Macial dennoch im Jahr 2004 sein sechzigjähriges Priesterjubiläum in Anwesenheit von Johannes Paul II. in der römischen Basilika Sankt Paul vor dem Mauern in Rom feiern konnte.

Pater Gaudron hebt die Aussage hervor, daß die Leiter der vatikanischen Dikasterien bereits unter Johannes Paul II. beschlossen haben, die Exkommunikation gegen die vier Pius-Bischöfe zurückzunehmen, wenn die Bischöfe darum bitten würden.

Der nicht kämpfende Professorenpapst

Die leise Kritik des Papstes an den deutschen Verhältnissen wertet Pater Gaudron „vielleicht als implizite Kritik an den Bischöfen“.

Sein Fazit: Papst Benedikt sei in dem Buch seiner Linie treu geblieben:

„Er bleibt der nicht kämpferische Professorenpapst, der sich bemüht, alles zu verstehen, die Extreme zu vermeiden und die modernen Entwicklungen in der Kirche mit der Tradition zu vereinen.“

Darum habe er sich im Jahr 1984 im Interviewbuch mit dem italienischen Journalisten Vittorio Messori als „ausgewogenen Progressisten“ bezeichnet.
      
96 Lesermeinungen
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#107   Carl   13:31:46 | Mittwoch, 1. Dezember 2010
Die „Konzilskirche“ zerstört die Kirche Christi
~
Der Chefdogmatiker der Fsspx gibt hier ein sehr liberales Geschwätz von sich…
An so vielen Fronten fällt die Fsspx. Sie ist vom Liberalismus ergriffen, umarmt die angeblichen „älteren Brüder“, die in Wahrheit die ältesten Feinde Christi sind und die Fsspx von innen transformieren.
Bald ist sie reif für den Anschluß an die „Konzilskirche“…
Erzbischof Lefebvre würde sich im Grabe herumdrehen. Doch mit größter Wahrscheinlich befindet er sich in einer glückseligen Position… :)
Erzbischof Lefebvres Worte sind auch heute zutreffend. Denn Papst Benedikt XVI. ist sogar der progressivste Konzilspapst von allen.
Sonderrundschreiben von Erzbischof Lefebvre vom 19. Juli 1975 :
„[…] Was wird das Seminar von Ecône und seine Bruderschaft tun? Sie werden stetig weiterarbeiten.
Denn die liberale und modernistische Kirche, die die wahre, mundtot gemachte Kirche besetzt haltet, hat keinerlei Recht, Gehorsam zu verlangen, vielmehr müssen wir ihr widerstehen, da ihre Anordnungen und Tendenzen nicht die der katholischen Kirche sind. Sie zerstören die Kirche. Wir können nicht an der Zerstörung der Kirche mitarbeiten. Wir wollen nicht protestantisch werden! […]“
Oder am 3. September 1975:
„[…] entweder [dem „Konzilrom“] gehorchen und an der Zerstörung der Kirche mitwirken, oder ungehorsam sein und an der Erhaltung und am Fortbestehen der Kirche arbeiten; entweder die reformierte und liberale Kirche annehmen, oder seine Zugehörigkeit zur katholischen Kirche aufrechterhalten.[…]“
So ist es.
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#106   Vineta   03:03:34 | Mittwoch, 1. Dezember 2010
Rudolfus, wo beginnt eigentlich Ihr Verständnis dafür,
daß einem die gesamte kirchliche Hierarchie gestohlen bleiben kann, etwa im Sinne Kierkegaards, der ausrief: O Luther, du hattest 95 Thesen, ich habe nur eine: Das Christentum ist gar nicht da!
1) Wenn der Dorfpfarrer in sexueller oder anderer Hinsicht schwer versagt?
2) Wenn der Bischof der Diözese schwer versagt?
3) Wenn die große Mehrheit der Bischöfe versagt, indem sie z.B. die lateinische Kultur zerstören, vor Abtreibern, Homos, Juden und Musels einknicken usw.
4) Wenn ein Papst versagt, vor Juden, Musels einknickt, unmoralischen Politikern nicht die Leviten liest, gegen Bischöfe nichts unternimmt, die pädophile Priester bis zu 100 mal weiterversetzen, das kriminelle Verhalten von Ordensgründern nicht wahrhaben will und dessen Orden nicht auflöst usw.
5) Wenn gleich mehrere Päpste hintereinander nur Kopfschütteln auslösen?
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#105   Walter F. †   12:59:02 | Dienstag, 30. November 2010
@Rudolfus
Die von Ihnen geäußerte Meinung hat mit Katholizisimus recht wenig zu tun.
Natürlich steht der Papst nicht außerhalb jeder Kritik. Sich aber nur das auszusuchen, was gefällt, und auf den Papst ansonsten kräftig einzudreschen, hat mit Katholizismus nichts zu tun.
Das ist ein durch und durch protestantisches Verhalten.
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#104   Rudolfus   08:14:29 | Dienstag, 30. November 2010
@Vineta: Die von Ihnen zitierte Meinung ist die typische Aussage eines wenig gläubigen Menschen,
der sich rechtfertigen möchte, wieso er sich nicht an die katholische Lehre halten möchte. „Die da oben halten sich nicht daran, also halte ich mich auch nicht daran“, ist eine Aussage, die kein gläubiger Katholik von sich gibt.
Wir sind auch gläubige Katholiken, und sind unzufrieden mit dem Zustand des Klerusses und der Orden unter der Novus-Ordo-Papsthierarchie, oder nicht? Und wir können trotzdem unterscheiden, was Gott von uns will, und daß es gute und schlechte Priester und Laien gibt, und wir setzen uns um eine Verbesserung der Christenheit ein, durch Gebet und durch Apostolat, bekanntermaßen auch gegen die Mißstände in der Papstkurie selbst, die keinerlei Aufräumaktion im verlotterten Episkopat durchführt, den wir durch Paul VI. und Johannes Paul II. geerbt haben.
Auch die verlotterte Papstkurie ist ein Erbe dieser beiden Päpste.
Es ist die Freimaurerherrschaft im Vatikan.
Der Päpstliche Hof ist in vielen Jahrhunderten moralisch dekadent, ebenso Episkopat und Klerus.
Dennoch waren diese Umstände kein Hindernis, daß diese Kirche Heilige hervorbrachte.
Sich auf einen schlechten Papst und auf eine schlechte Kirchenobrigkeit auszureden, um selbst ein dekadentes Leben zu führen, das ist die erbärmlichste Ausrede, die es gibt.
Wer so redet, sollte sich lieber ganz von der Kirche lossagen, damit er sich für sein dekadentes Leben nicht auch noch auf die Kirchenautorität ausredet,
und solche Menschen glauben ohnehin nicht an die Lehre der Kirche.
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#103   Dr. Schlämmer   05:35:25 | Dienstag, 30. November 2010
Rekurs
Vielmehr sollte man darauf vertrauen, dass die Eheleute selbst am besten wissen, was für sie gut ist und was nicht.
Wenn ein Volk „zu doof“ sein sollte, sich selbst zu reproduzieren, genügt es völlig, wenn die Kirche auf diesen Umstand hinweist und sich mit der Tatsache begnügt, dass es genug Katholiken auch außerhalb Europas gibt.
Es ist jedenfalls völlig unnötig, dass die Kirche die Sexualität unter irgendein Fortpflanzungsverdikt stellt.
Angesichts ihres eigenen Glaubwürdigkeitsdefizits im Hinblick auf die Sexualität ihrer Amtsträger erscheint dies sogar in sich widersprüchlich.
Man könnte es sogar noch härter formulieren: Wenn die Kirche ihre eigene Haltung zur Sexualität und Zölibatsfrage nicht gründlich revidiert, wäre es für die Kirche vielleicht sogar besser, in allen sexualethischen Fragen in Zukunft ein für alle Mal schweigen.
Ich würde jetzt nicht so weit gehen, dennoch meine ich, dass der Status Quo in diesen Fragen einfach nicht mehr zeitgemäß ist.
Was im hohen Mittelalter gut war, muss im 21. Jd.- bei 90 Jahren Lebenserwartung, geringer Kindersterblichkeit und relativem Wohlstand (zumindest in Zentraleuropa) – gründlich überdacht werden.
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#102   Vineta   01:00:40 | Dienstag, 30. November 2010
Die in einem ganz anderen Forum vorgefundene Meinung eines erzürnten Familienvaters:
In diesen Fällen ( wo Priester mit einer Kebse Unzucht treiben) müsse geprüft werden, ob ein wirklicher Ehewille vorhanden ist und der Priester und seine Konkubine eine gute Ehe bilden könnten. „Wenn dem so ist, müssen sie diesen Weg gehen“ – schreibt der Papst.
„ Solange die katholische Kirche für die Leibesfrüchte der moralingeschwängerten Haushaltshilfen HEIMLICH ALIMENTE zahlt und solange diese Kinder als Nachtschattengewächse in Heimlichkeit und VATERLOS aufwachsen müssen,
solange verbitte ich mir jede Einmischung der Kirchenoberen in mein Sexualleben, meine privaten Angelegenheiten, meine Kinderplanung, mein Familienleben.
Wer Kinder macht, ist auch verpflichtet, sie zu ernähren und zu vernünftigen Menschen zu erziehen. Gott will Väter, die Verantwortung für ihre Kinder übernehmen.“
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#101   Antonio Michele Ghislieri   23:11:40 | Montag, 29. November 2010
@Peru
ich arbeite viel ehrenamtlich in der Kirche … Aber so ein Hornochse wie du ist mir noch nie begegnet! :-D
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#100   Peru   23:10:19 | Montag, 29. November 2010
Blechtonne, 20.38 h
ich brauche keinen Mann, habe schon einen. Dazu zwei wohlgeratene Söhne, auf die ich stolz bin. Mit meinem Mann bin ich sehr glücklich, und ich arbeite viel ehrenamtlich in der Kirche, Paramente, Messvorbereitungen, etc.
Aber so ein Hornochse wie du ist mir noch nie begegnet! Du bist ein Sonderfall!
Weißt du, wenn du mal 50 Jahre verheiratet bist, und deine Frau gefragt wird, ob sie schon mal an Scheidung gedacht hat, dann wird sie sagen: „Nein, an Scheidung nie – aber an Mord!“
Ich könnte das durchaus verstehen, wenn ich deine Schreibereien so lese…
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#99   Dr. Schlämmer   22:48:58 | Montag, 29. November 2010
@ Rudolfus
Frohe Tage im Untergrund.
Nicht Masse, sondern Klasse …
Dazu braucht es aber kein „Kondomverbot“.
Ich kann diesen lustfeindlichen Impetus bzw. den zwingenden Nexus zwischen Sexualität und Fortpflanzung hinter dem „Kondomverbot“ jedenfalls kaum nachvollziehen.
Man muss es akzeptieren, dass eine kath. Ehefrau es ablehnt, eine Gebärmaschine zu werden, und dass die Mittel für den Unterhalt einer Familie in der Regel auch begrenzt sind.
Vielmehr sollte man darauf vertrauen, dass die Eheleute selbst am besten wissen, was für sie gut ist und was nicht.
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#98   Rudolfus   22:23:11 | Montag, 29. November 2010
Luftikus: Grundsätzlich ja, aber nicht immer,
das war immer die traditionelle Lehre der Kirche.
Einem Papst, der Kirchenfeindliches anordnet, ist zu widerstehen.
Die PB hat großes Vertrauen in Gott – wie sonst wäre dieses großartige Projekt weltweit Realität geworden, trotz der Kriegserklärung durch die Papsthierarchie?
Erzbischof Lefebvre muß großes Gottvertrauen gehabt haben, auch gegen einen despotischen Papst die Kirche zu retten.
Sein Werk spricht für ihn.
Während die Kirche unter dem Papst ein Trümmerhaufen ist,
ist der Teil der Kirche, den die PB bewahrt, jahrzehntelang gesegnet gewesen.
In der Zukunft wird es sich ändern.
Denn es geht in Richtung Katakombenchristentum, weil die antichristliche Weltdiktatur aufgerichtet wurde. Diese herrscht mit Biochips und unsichtbaren Todes- und Nervenstrahlen.
Wir sind nun in der Zeit der GO/Apk.
Zweifellos war die Gründung der PB eine Vorbereitung auf die nun bevorstehende Zeit der Rückkehr in den Untergrund.
Auch das Opus Dei und andere Gruppen werden in den Untergrund gehen müssen.
Auf der Obererde regiert Satans Clique mit ihren gefährlichen physischen Nervenstrahlen.
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#97   Luftikus   21:59:14 | Montag, 29. November 2010
Hinterfragt
Wenn ein Katholik gefragt wird, ob dem Papst grundsätzlich Gehorsam geschuldet wird, muß er klar und deutlich „Ja“ sagen.
Aber die Piusbruderschaft tritt nur radikal nach aussen auf, ohne selbst radikal die Nachfolge Christi zu beschreiten.
Es fehlt ihr leider an Demut und Vertrauen auf Gott.
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#96   Rudolfus   21:58:34 | Montag, 29. November 2010
@Ursi: Die interreligiöse Eheschließung ist grundsätzlich möglich, durch eine Ausnahmeregelung durc…
die Kirchenobrigkeit, im Fall der PBSPX ist entweder der Distriktobere oder der Generalobere zuständig.
Für die PBSPX ist bereits jetzt die Römisch-Katholische Kirche zuständig, nachdem die PB Teil der Römisch-Katholischen Kirche ist.
Die PB entzieht sich lediglich der ordentlichen Kirchenautorität aus den bekannten Gründen der Glaubens- und Kirchenkrise.
Somit sind die zuständigen Oberen der Distriktobere anstelle des Bischofs und der Generalobere anstelle des Papstes.
Lehrmäßig bekennt sich die PB zur römisch-katholischen Lehre. Das trauscheinlose Zusammenleben wurde durch das Ehesakrament bereits bereinigt. Das ist ja die Mission der Kirche, die Sünder zu bekehren. Diese können im Stand der Sünde selbstverständlich nur am Rande des Gemeindelebens teilnehmen, bis sie sich bekehrt haben.
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#95   Vineta   21:33:35 | Montag, 29. November 2010
@Dom. Tuttisanti!
1) Wenn ein Strichjunge sich kondomlos verkauft, so verstößt er gegen das 5. und 6. Gebot.
2) Ihrer Ansicht nach beachtet er wenigstens das 5. Gebot, sobald er sein Geschäft nur mehr mit Kondomen betreibt. Und darin sehen Sie bereits einen moralischen Fortschritt.
Aber kann man das wirklich SCHON als moralische Tat bezeichnen, wenn jemand zum Kondom greift,…
NUR,
weil er selbst dem Siechtum durch ein lebensgefährliches Infiziertwerden entkommen möchte…
und auch dem Knast, der Prostituierten droht, wenn sie ungeschützten Verkehr anbieten und Kunden dabei infizieren ?
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#94   Ursi   21:32:35 | Montag, 29. November 2010
@Rudolfus
Ich möchte nur eine Klarstellung, wie die FSSPX zu Verhütung, ausserehelichen Lebensgemeinschaften und interreligiösen Ehen steht. Und Sie sind sicher nicht beauftragt, offizielle Stellungnahmen abzugeben und von offizieller FSSPX-Seite bekam ich bisher keine Antwort, bzw. nur „das kann nicht Ihre Sache sein“. Klare Stellungnahmen wären aber vonnöten. Dass wir Traditionalisten die reformierte Messe ablehnen ist klar und auch nicht schismatisch-wenn aber eigene, von der Lehre der Katholischen Kirche abweichende Regeln für die Sakramente und für das Zusammenleben zweier Menschen aufgestellt werden, ist das der erste Schritt in Richtung Schisma, Herr Rudolfus. Und gemäss zweier inoffizieller Antworten von Kirchenrechtlern der Amtskirche zum Thema interreligiöse Ehe war das, was in Feuerbach ablief nicht korrekt. Aber wie gesagt, hoffen wir, dass die FSSPX bald in die Zuständigkeit der Römisch Katholischen Kirche fällt, sodass die Angelegenheit und der Zelebrant dann vom Ortsbischof überprüft werden können.
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#93   Rudolfus   20:51:19 | Montag, 29. November 2010
@Ursi: Haben Sie nicht bereits geschrieben, daß der PB-Katholik seine ungläubige Verlobte geheirate…
hat? Und daß Sie ihm das Hochamt anläßlich der Eheschließung untersagen wollten, nur weil die Angetraute keine Katholikin ist?
Sie können also Ihren Seelenfrieden wiederfinden, nachdem das Paar inzwischen geheiratet hat, sicherlich unter dem segensreichen Einfluß der Priesterbruderschaft St. Pius X. und ihrer Oberen.
Wir dürfen davon ausgehen, daß diese entsprechend der überlieferten katholischen Lehre leben – aber Sie sind ja wohl kaum der Schlafzimmerkontrollor der PB St. Pius X. – Filiale Feuerbach. Oder hat Sie hierfür Menzingen und Bischof Bernard Fellay beauftragt? Wenn ja, dann ist das etwas anderes. Dann sollten Sie sofort Nachforschungen anstellen, am besten durch elektronische Hilfsmittel.
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#92   Reconquista †   20:40:28 | Montag, 29. November 2010
@WALTERF
1. HABE ICH NIEMALS DEN PRIMAT DES BISCHOFS VON ROM IN FRAGE GESTELLT, SONDERN LEDIGLICH DIE KIRCHENRECHTLICHE TATSACHE, DASS EIN HÄRETISCHER INHABER DE PAPSTAMTES SELBIGES VON SELBST VERLIERT.
2. VERGLEICHEN SIE DOCH EINMAL PIUS X. MIT (DEM SICH SELBST ALS „PROGRESSISTEN“ BEZEICHNENDEN) RATZINGER, ODER MONTINI ODER WOYTILA…
WO SOLLEN HIER NOCH GEMEINSAMKEITEN SEIN ??
MONTINI WURDE ÜBRIGENS ÜBER NACHT VON PIUS XII. ALS UNTERSTAATSEKRETÄR ENTLASSEN, WEIL ER EIGENMÄCHTIG MIT DEM KREML VERHANDELTE UND HIERBEI DIE NAMEN VON UNTERGRUNDPRIESTERN VERRATEN HAT ! DAS SIND IHRE KONZILS“PÄPSTE“
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#91   Blechtonne †   20:38:10 | Montag, 29. November 2010
Peru.
Auf diese Tour findest du nie einen Mann. Eine Bratpfanne ist zum Braten da, Spiegeleier, Bratkartoffeln… Das sollte jede Frau wissen.
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#90   Ursi   20:36:43 | Montag, 29. November 2010
Es wäre schön…
…wenn die gesamte FSSPX in Sachen Verhütung und ausserehelichen Lebensgemeinschaften so denken würde oder in der Vergangenheit so gedacht hätte. In Feuerbach sah das unter Prior Lang und HHP Schmidberger als Distriktoberem ganz anders aus-da liess man einen ehrenamtlichen Mitarbeiter über Jahre ganz offiziell mit seiner ungetauften Lebensgefährtin im gleichen Haus wohnen. Denen, die dies kritisierten, wurde mit schönsten Ammenmärchen und erfundenen Partnern Homosexualität unterstellt und diese dann entfernt. Mögliche Verhütungsmassnahmen in jenem Verhältnis wurden von Prior Lang als Privatsache dargestellt, eine Entschuldigung bei den Verleumdungsopfern abgelehnt.
Statt also vom Papst klare Worte zu fordern, wäre eine klare Stellungnahme zum Thema Verhütung seitens der FSSPX vonnöten, ebenso klare Worte zu interreligiösen Ehen und auf welche Art und Weise diese kirchlich geschlossen werden können.
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#89   Romulus   20:33:27 | Montag, 29. November 2010
Ein bis jetzt schwaches Pontifikat
Die Kritik von Pater Gaudron ist die beste, die ich bis jetzt in diesem Zusammenhang gelesen habe. Dieses Pontifikat schwächt die Kirche erheblich.
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#88   Peru   20:18:24 | Montag, 29. November 2010
Blechtonne,
Halt den Mund, du überheblicher Ochse!
Wenn ich deine Frau wäre, würde ich mittels Zuhilfenahme einer großen Bratpfanne die Hausordnung wieder zurechtrücken – auch wenn du danach unter Gedächtnisverlust leiden würdest…
Moment mal – du leidest doch unter Gedächtnisverlust – weißt nicht mehr das Passwort zu deiner E-Mail-Adresse!
lol
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#87   Blechtonne †   20:15:27 | Montag, 29. November 2010
@Peru
Alle Weiberschnepfen geben jetzt Ruh,
nur die Kuh sagt nochmal „Muh2.
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#86   Peru   20:10:18 | Montag, 29. November 2010
OttoXIII
besser scheinheilig als gar kein heilig, oder?
lol
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#85   ErnstSchneider   20:09:11 | Montag, 29. November 2010
@Blechtonne
Nein danke.
So ein Leben möchte ich niemals führen.
Da kann ich mich ja gleich eingraben lassen.
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#84   OttoXIII †   20:08:17 | Montag, 29. November 2010
Peru.
hier kann man nur scheinheilig gesprochen werden…
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#83   Blechtonne †   20:07:59 | Montag, 29. November 2010
@Ernstschneider
Lies die Lebensbeschreibung des heiligen Augustinus und des heiligen Bonifatius. Diese Heiligen mag ich sehr. Aber auch das Leben der anderen Heiligen bietet viele Anhaltspunkte.
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#82   Peru   20:06:59 | Montag, 29. November 2010
Blechtonne,
für den Mist , den du hier schreibst, wirst du von kreuz.net unter Garantie heilig gesprochen.
Ist es das, was du willst??
Tut doch weh, oder?
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#81   ErnstSchneider   20:05:24 | Montag, 29. November 2010
@Blechtonne
Gibts da auch eine Gebrauchsanweisung dafür. ;-)
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#80   Blechtonne †   20:04:15 | Montag, 29. November 2010
Jeder Mensch
muss so leben, dass er heiliggesprochen werden kann. Denn tut ein Mensch das, so ist ihm das ewige Leben gewiß.
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#79   ErnstSchneider   20:02:23 | Montag, 29. November 2010
Ich bin mir sicher
Bismarck wird niemals heiliggesprochen!
Das er sich das auch zu seinen Lebzeiten verbeten hätte.
Mit der Kirche hatte er sowieso nichts am Hut.
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#78   OttoXIII †   20:02:11 | Montag, 29. November 2010
Blechtonne
da legt Bismarck vermutlich auch keinen Wert drauf – den hat schon der Grafen- und Fürstentitel genervt, und den Herzog hat er quasi zurückgewiesen.
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#77   Blechtonne †   20:00:30 | Montag, 29. November 2010
Bismarck war
ein bessener Antikatholik, der heute neben Oswaldm Kolle brät. Bismarck wird niemals heiliggesprochen!
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#76   ErnstSchneider   19:54:57 | Montag, 29. November 2010
@Blechtonne
Tja,hätte er sich nicht gegen Bismarck gestellt das Deutsche geeinigt hat und den bayrischen Staat mit seinem Schlöserwahn in den Bankrott geritten hat wäre ihm wohl der nasst Tod erspart geblieben.
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#75   OttoXIII †   19:54:12 | Montag, 29. November 2010
Das…
ging aus seinem Tagebuch hervor :-) Das werden ihm doch nicht die Preußen diktiert haben?
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#74   Blechtonne †   19:50:16 | Montag, 29. November 2010
Das behaupten
sogenannte Historiker, die ihre Forschungen in den Ausscheidungsorganen anderer Männer betreiben. Ludwig II. war ein ganz normaler, richtigrum tickender und frommer bayrischer Katholik, der das Pech hatte, Opfer einer satanischen Schwefelbande lutherpervertierter Saupreußen zu werden.
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#73   OttoXIII †   19:47:20 | Montag, 29. November 2010
Blechtonne
haha – Lichtgestalt. Den hat mit seinem Schwanenritter-Wahn doch kein Mensch ernst genommen.
Übrigens war er ähmm… schwul. Aber das kommt in den besten Familien vor, sogar in den katholischen.
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#72   ErnstSchneider   19:45:58 | Montag, 29. November 2010
War König Ludwig
nicht auch schwul.
Historiker behaupten das jedenfalls.
Und diese Lichtgestalt hat doch den bayrischen Staat mit seiner Bauwut in die Pleite getrieben.
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#71   Blechtonne †   19:44:08 | Montag, 29. November 2010
Ludwig der II
ist von preußschen Luthersektieren umgebrach worden. Diese befürcheteten zu Recht, dass eine Lichtgestalt wie Ludwig der II. eine hundertprozentige Wiederkehr des Katholizismus in Preußen bewirken würde.
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#70   ErnstSchneider   19:42:19 | Montag, 29. November 2010
@Blechtonne
Na wenn in meinem Behindertenausweis 100% eingetragen bekäme wärs mir Recht.
Ich würde eine Menge Geld sparen.
Zb.Befreiung von der KFZ Steuer oder andere Vergünstigungen.
Aber meinen schwulen Lebensstil gäbe ich mit Sicherheit nicht auf.
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#69   OttoXIII †   19:40:48 | Montag, 29. November 2010
so wie
der Ludwig II. den sie im Starnberger See ersäuft haben? ;-)
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#68   Blechtonne †   19:39:48 | Montag, 29. November 2010
@ErnstSchneider
Kann Deutschland sich einen inkompetenten und eitlen, dazu homounzüchtigen Außendatrsteller leisten. Das In- und Ausland sagt nein.
In einer katholischen Monarchie bekommen auch Homoperverse die beste Behandlung und einen Behindertenausweis wegen moralischer Schwerbehinderung!
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#67   OttoXIII †   19:36:48 | Montag, 29. November 2010
Blechtonne
es gibt doch schon eine katholische Monarchie in Deutschland ( naja, zumindestens innerhalb der bis 1866 gültigen Grenzen) – Liechtenstein. Und in so einem Operettenstätchen ist sie auch gut aufgehoben…
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#66   ErnstSchneider   19:35:22 | Montag, 29. November 2010
@Blechtonne
Du meine Güte.
Geht du uns immer noch auf die Nerven mit deiner Monarchie.
Die Zeiten sind vorbei.
Werd doch mal Realist.
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#65   Blechtonne †   19:33:43 | Montag, 29. November 2010
@Ernst Schneider
Ich werde den Papst immer verteidigen! Er ist das Oberhaupt der katholischen Kirche und Berater der zukünftigen katholischen Monarchie Deutschland.
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#64   ErnstSchneider   19:31:12 | Montag, 29. November 2010
Es scheint aber so
Als ob ihr Hardcorekatholen den Papst jetzt auch hasst wegen seiner Äusserungen.
Aber auch er hat das Recht zu sagen was er denkt,wie jeder andere Mensch.
Redaktion benachrichtigen
#63   Walter F. †   19:25:12 | Montag, 29. November 2010
@ruhrgebietler
„Du sollst den Papst hassen“ ist allenfalls bei den Protestanten eine Glaubenswahrheit.
Nicht in der katholischen Kirche.
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#62   r.ruhrgebietler   19:16:37 | Montag, 29. November 2010
Reconquista:
nicht jede Wahrheit wird auf +.net respektiert! besonders nicht GLAUBENSWAHRHEITEN!
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#61   OttoXIII †   19:11:53 | Montag, 29. November 2010
Ernst Schneider
stimmt, das war Punkt 2 bevor der Zensor zugeschlagen hatte :-)
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#60   ErnstSchneider   19:01:56 | Montag, 29. November 2010
@Otto
Niemand interessiert es überhaupt was die Kirche oder die Piusbrüder zu dem Theme Kondome sagt.
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#59   Walter F. †   18:39:22 | Montag, 29. November 2010
@reconquista
Verraten’S mir doch mal, warum Sie immer schreien müssen. Alle anderen hier machen das doch auch nicht.
Ach ja, und wie stehen’S hierzu:
Der Kirchenglaube wird nicht rein und unverfälscht erhalten, wenn er nicht gestützt wird vom Glauben an den Primat des Bischofs von Rom.
Ist das auch „Papolatrie“? Halten’S Pius XI. auch für einen rattigen Modernisten?
Und wo nehmen’S Ihre eigene Lehrhoheit her, wenn ich fragen darf?
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#58   Reconquista †   18:29:29 | Montag, 29. November 2010
@WALTERF
SIE SCHEINEN IMMER NOCH NICHT BEGRIFFEN ZU HABEN, DASS KATHOLIKEN ZUALLERERST DER DURCH CHRISTUS GEOFFENBARTEN WAHRHEIT DES DREIFALTIGEN GOTTES VERPFLICHTET SIND UND NICHT EINEM MODERNISTISCHEN HÄRETIKER WIE RATZINGER.
PAPOLATRIE IST ZUTIEFST UNKATHOLISCH UND EIN PROTESTANTISCHES VORURTEIL.
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#56   Walter F. †   18:20:57 | Montag, 29. November 2010
Der Papst plappert?
Na Wahnsinn – da haben offenbar die Papsthasser mal wieder Ausgang.
Da sollte sich der „Dogmatiker“ der Piusbruderschaft mal stärker drum kümmern – wenn er denn sein Studium mal abschließt; wer den Papst lächerlich macht, hat in der heiligen Mutter Kirche nichts verloren.
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#55   r.ruhrgebietler   17:37:18 | Montag, 29. November 2010
Aber Jesus hat davor gewarnt, darin stecken zu bleiben und sich als gebotstreuer und Gerechter über
andere zu stellen.
und hier hat die konzilsfalle zugeschnappt!
war auch nicht anders zu erwarten von den begleitern des kondom-papstes
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#54   Dr. Schlämmer   16:57:16 | Montag, 29. November 2010
Für die Kirche ist es sicherlich nicht nötig
auf Kondome besonders einzugehen; sie hat wirklich wichtigere Aufgaben und Probleme.
Freilich darf sie nicht so weltfremd sein, solche Tüten rundherum in jeder Situation abzulehnen, weil der Gummi im Zweifelsfall eben doch die bessere Lösung sein kann – die bessere Lösung im Vergleich zum ungeschützten Geschlechtsverkehr!!!
Und wenn es tatsächlich Lehre der Kirche sein sollte, dass jede geschlechtliche Begegnung offen für neues Leben (Volksmund: ungewollte Schwangerschaften) sein sollte (was bei homosexuellen Begegnungen ausgeschlossen ist), so muss diese gegebenenfalls überprüft und – tatsächlich – beerdigt werden.
Im Prinzip wurden diese ganzen Diskussionen auch schon längst geführt.
Sie wiederholen sich bloß ständig, weil die Position der Amtskirche BISLANG die erhoffte Nuancierung nicht erkennen ließ.
Problematisch wird es, wenn vor lauter Verhütung keine Kinder mehr gezeugt werden. Trotzdem kann von einem Aussterben der Menschheit bei WEITEM nicht die Rede sein.
Es ist dies vielmehr ein Phänomen gewisser westlicher, hochindustrialisierter Gesellschaften.
Mit Verboten ist da nichts zu machen.
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#53   carlosmiguel   14:55:06 | Montag, 29. November 2010
Zustimmung zu Pater Gaudron, jedoch…
Zustimmung zu Pater Gaudrons Ausführungen – bis auf einen Punkt; da hätte ich mir etwas mehr Deutlichkeit gewünscht. Selbstverständlich könnte lediglich ein Mann den heiligsten Eid, nämlich den Zölibat, brechen, denn unser Herrgott beruft nur Männer zum Dienst an den Altären. Pater Gaudrons Analogie-Schluß zu Ehemännern, die ihren Ehefrauen ja auch nicht „einfach so“ davonlaufen könnten, hinkt jedoch gewaltig: Es sind dies heutzutage ganz im Gegenteil zu etwa 72% bis etwa 75% die Ehefrauen, die ihren Ehemännern „davonlaufen“, und von denen dann wiederum ungefähr 93% Klage auf Ehescheidung einreichen, im Wissen, daß der zukünftige Ex-Mann der Ex-Frau alles bezahlen muß – nachzulesen in den amtlichen Statistikbüchern.
Schon Verona Feldbusch wußte Alice Schwarzer schnippisch entgegnen, wozu keine Frau jemals zu dumm sei: „Wenn’s zur Scheidung kommt, dann kriegen wir Frauen Auto, Haus, Geld und die Kinder!“
carlosmiguel
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#52   Lycos   14:49:34 | Montag, 29. November 2010
Matthäus 5,17-20
hr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Brüder, ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern das alte Gebot, das ihr habt von Anfang gehabt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr von Anfang gehört habt. Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe.
Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.
Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen
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#51   Evelynn van der Meer   14:32:51 | Montag, 29. November 2010
Driver: Das Ideal prdigen! Ja! Aber darin nicht stecken bleiben!
Jesus hat nichts gegen die 10 Gebote als Ideal gesagt. Das ist soweit richtig.
Aber Jesus hat davor gewarnt, darin stecken zu bleiben und sich als gebotstreuer und Gerechter über andere zu stellen.
Jesus hat eben darauf verwiesen, dass nur der, der ohne Sünde sei, den ersten Stein zu werfen.
Gut, gut, Er sagt: Sündige nicht mehr!
Aber wer wäre dazu fähig, nicht mehr zu sündigen?
Sie? Piusbrüder?
Und wenn sie nochmal gesündigt hätte, hätte Jesus dann ein Steinigen gut geheissen?
Nein!
Jesus hat das Sakrament der Buße/Beichte gegeben, damit eben alle Sünder versöhnt werden können, wenn sie gesündigt haben.
Jesus sagte, dass die Gebote-Gerechtigkeit von der Liebe erweitert werden müsse. Die Gebote-Gerechten gingen am Sterbenden vorbei. Erst ein Samariter/Samaritaner zeigte auf, was Liebe zum Nächsten bedeutet!
„Die Samaritaner wurden von den damaligen Juden, wie beispielsweise Josephus, einerseits als religiöse Verwandte betrachtet (2 Chr 28,11 EU), aber auch mit den synkretistischen Abkömmlingen des Nordreichs (2 Kön 17,24-41 EU) gleichgesetzt, als Feinde angesehen und zutiefst verachtet (Sir 50,25-26 EU).[9] Mit dem Nächsten war der Volksgenosse gemeint.“
siehe: de.wikipedia.org/…rmherziger_Samariter
Das eine tun (Das Ideal predigen) aber das andere nicht lassen (Die Versöhnung zu praktizieren und auf das Sakrament der Buße/Beichte zu verweisen) macht den Glauben erst ganz.
WER NUR EINEN TEIL GELTEN LÄSST ist HALB-KATHOLISCH (also unkatholisch). Leider.
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#50   r.ruhrgebietler   14:08:23 | Montag, 29. November 2010
zum Stand der Dinge
Der Himmlische Vater wird heute sprechen:
Ich, der Himmlische Vater, spreche heute in der Allgewalt und Allmacht durch Mein williges, gehorsames und demütiges Werkzeug und Tochter Anne, die ganz in Meinem Willen liegt und nur Worte des Himmels wiederholt, nämlich heute Meine Worte.
Meine geliebten Vaterkinder, Meine geliebten Gläubigen von Nah und Fern, Meine geliebten Pilger, Meine geliebte kleine Schar, Meine geliebte kleine Herde, Ich spreche heute in aller Konsequenz und in der Prophetie zu euch.
Ich sammle Meine Kinder von allen vier Himmelsrichtungen, die Meinem Sohn Jesus Christus auch heute noch folgen werden. Du, Meine Kleine, hast die Engel auf- und niedersteigen sehen, denn sie haben deine Opfer zum Himmel gebracht. Sie haben sie von dir abgeholt und dem Himmlischen Vater dargereicht.
Auch euch, Meine geliebten Gläubigen, auch euch galt dieser große Posaunenschall der Engel. Du hast ihn deutlich gehört, Meine geliebte Kleine und sollst es auch den Meinigen weitergeben.
Ja, Meine Heilige, Katholische und Apostolische Kirche, die Kirche, die Mein Sohn gegründet hat, liegt in der großen Verwüstung, nicht nur in der Zerstörung. Mein Arm des Zornes ist seit längerer Zeit herabgesunken. Ich werde unumwunden Mein Geschehen kommen lassen. www.kommherrjesus.de/…chaften2010/november
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#49   Sefirot   13:58:54 | Montag, 29. November 2010
Wäre es denn so, Wickerl
… das Aufatmen der darunter leidenden
Priester könnte aus einem eisigen Winter
einen herrlichen Frühling machen…! :(3 :(3
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#48   wickerl   13:56:40 | Montag, 29. November 2010
Zölibat?
Demnach ist ja der Zölibat nur mehr symbolisch vorhanden
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#47   Sefirot   13:52:15 | Montag, 29. November 2010
Alois Bischof: Es ist doch ein kleiner Unterschied:
Ratzinger wurde zum Papst gewählt,
während sich Williamsson mit seiner
Holocaust-Leugnung Gehör verschaffen
hat…
Das ist ein sehr großer moralisch-
qualitativer Unterschied. Zivilanzug und
Krawatte ändern daran nichts an der
moralischen Integrität Ratzingers.
Genauso wenig wie die Bischofsgewänder
die Holocaustleugnung von Williamson
in ihrer brachialen Ungeheuerlichkeit
schmälern würden…
Williamson ist halt nicht Papst geworden…
wenn er je papabile gewesen sein sollte… :-)
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#46   Driver †   13:39:21 | Montag, 29. November 2010
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#45   Alois Bischof   13:37:53 | Montag, 29. November 2010
Der Nouvelle Théologie-Professor aus Tübingen Prof. Dr. Zivilpriester Joseph Alois Ratzinger
war schon immer ein „ausgewogener Progressist“, der die bayerische Barock-Ära liebt, aber mit dem blutigen Treiben der französischen Revolution versöhnen möchte. Aber ohne Blut. Deshalb lehnte er den Mai 1968 ab. Nicht etwa, wegen inhaltlicher Differenzen.
Der Zivilpriester Ratzinger war auf der Würzburger Synode 1973 bereits aufgefallen, als er (mit Krawatte und Zivilanzug) verschiedene Reformen befürwortete, u.a. hstl. des Ökumenismus.
Das ist kein Konservativer, kein Restaurator Fidei.
Das ist ein Bock der zum vermeintlichen Gärtner gemacht wurde.
Die Angriffe gegen den britischen exzentrischen Weihbischof Mons. Dr. Richard Williamson durch Benedikt XVI. zeigen woher der Wind weht. Immer noch aus der Richtung: „Vernichtung dieser Integristen! Vernichtung der Dissenz gegenüber dem großartigen II. Vatikanum!“
Die Leugnung der Konversion Williamsons bei einem (damals noch im Novus Ordo verstrickten) irischen Missionar und seines Eintritss in den Oratorianerorden von Zivilpriestern in London Anfang der 1970er ist empörend.
Lügen und Rufmord an Williamson sind offensichtlich kein Problem. Das gefällt den (antikirchlichen) Medien und der mächtigen Weltlobby und der mächtigen Politfinanzelite des Westens ja.
Übrigens hat Benedikt XVI. gegenüber Seewald auch behauptet, man solle möglichst nicht „missionarisch“ für die Juden beten, deswegen habe er 2008 die vor über 1700 Jahren belegte alte Karfreitagsfürbitte für die Juden im (uberlieferten) römischen Ritus ersetzen lassen…
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#44   Lycos   13:32:26 | Montag, 29. November 2010
Warum ein Schwein
Elviralein?
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#43   Gotthard   13:32:03 | Montag, 29. November 2010
Versprechen
„Wieviel eheliche Treue ist zudem von einem Priester zu erwarten, der sich nicht gescheut hat, die heiligsten Eide, die es in dieser Welt gibt, zu brechen?“
Wieso ist das Zölibatsversprechen „der heiligste Eid in dieser Welt“?
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#41   Lycos   13:25:50 | Montag, 29. November 2010
Tja Elviralein
mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, bleiben sie tapfer und versuchen sie noch weiter voranzuschreiten!
:)3 :(3
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#39   Lycos   13:22:20 | Montag, 29. November 2010
Elvira
ist ihr Trotz das erste Anzeichen das eine richtige Bekehrung bei ihnen bald erfolgen wird?
Ich würde mich für sie freuen!
:)3 :-]
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#38   Driver †   13:21:51 | Montag, 29. November 2010
Lycos
Elvira ist nicht zum Verstehen hier.
Sondern zum Verschmutzen.
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#36   Lycos   13:16:48 | Montag, 29. November 2010
Elvira
ich glaube sie verstehen die große Tragweite dieses Themas noch nicht, vielleicht sollten sie sich darüber ein klein wenig ins Gebet zurückziehen.
:-)
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#35   Evelynn van der Meer   13:13:31 | Montag, 29. November 2010
GONG – DOMINICUS TUTTISANCTI hat diesmal recht ! Das ist das erste mal, dass ich Domenico
komplett zustimmen kann.
Man kann nicht sage: Wenn Du schon mit einer Handlung gegen ein Gebot verstößt, dann ich es völlig egal, wenn Du damit auch noch gegen andere verstößt.
Ein FSSPX-Dogmatiker müsste doch wenigstens so weit denken können.
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#34   Lycos   13:10:12 | Montag, 29. November 2010
Reconquista
Wenn auf One-nightstands steht sollte er dies ohne Kondom tun? Jetzt kommen sie mir bitte nicht damit das One-nightstands sowieso verboten sind, es kann ja auch ein Sünder sich später bekehren und wenn er an Aids erkrankt kann er an Gott verzweifeln.
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#32   r.ruhrgebietler   13:06:48 | Montag, 29. November 2010
Danke Hw. Gaudron!
dieser Kondompapst ist für die kath. Kirche völlig untragbar!
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#31   Tridentinus   13:06:06 | Montag, 29. November 2010
Der Papst hat nichts besonderes oder skandalöses gesagt.
Kirche verbietet ja auch den Banküberfall und nicht, daß sich der Bankräuber masskiert. Wenn er sich nicht vermummt, ist er dumm, nicht tugendhaft. Natürlich ist der Papst nicht für Prostitution, die objektiv schwer sündhaft und sittlich verwerflich ist, oft, sicher sogar meistens, ist sie aber nicht freiwillig, und jemand in solcher Lage braucht sich nicht zu gefährden und handelt sogar sittlich besser, als jemand, der in einer solchen Zwangslage jede Verantwortung für andere vergißt. Was mich allerdings auch wundert, ist, daß alle Welt, die sonst nie auf den Papst hört, für die Verwendung von Kondomen eine päpstliche Erlaubnis und Gutheißung wünschen und seine Aussagen jetzt entsprechend mißdeuten. Was er gesagt hat, hätte er allerdings nicht sagen müssen, weil es – auch klassisch – moraltheologisch selbstverständlich ist. Von daher war auch Humanae Vitae überflüssig. Nur weil es neue Möglichkeiten gab, dem Geschlechtsakt seinen prinzipiellen Charakter als Zeugungsakt zu rauben, hatte sich ja grundsätzlich nichts daran geändert, daß man das nicht darf. Schließlich: Da der Geschlechts- und Zeugungsakt aus der Sicht kirchlicher Morallehre ohnehin nur innerhalb der Ehe statthaft ist, betrifft das Kondomverbot vor- und außereheliche Geschlechtsakte und homosexuelle Praktiken strenggenommen überhaupt nicht. Diese sind sowieso völlig verboten, wenn sie trotzdem verübt werden, ist die Verwendung des Kondoms bloß ein Akzidens.
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#29   Reconquista †   13:03:55 | Montag, 29. November 2010
HÄÜPTLING GESPALTENE ZUNGE RATZINGER
Eure Rede aber sei: Ja, ja, nein, nein. Was drüber ist, das ist von Übel.
Matthäus 5, 37
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#28   Lycos   13:01:44 | Montag, 29. November 2010
Elvira
versuchen sie doch mehr Beispiele zu finden.
Die Sünde des Ehebruchs ist z.B. so groß das eine Kondombenutzung nicht mehr groß ins Gewicht fällt.
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#27   bassman   13:00:13 | Montag, 29. November 2010
@ Elvira
Also :'( ich fand die Idee jetzt echt nicht soooo blöd. :'( Wenn man meinem Vorschlag nicht zustimmen mag, dann könnte man wenigstens zur Abwechslung mal auf Homosexuellen oder den Juden rumhacken, ok?
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#25   Lycos   12:54:54 | Montag, 29. November 2010
Elvira,
nein, es gibt noch mehr Beispiele, z.B. ein Aidserkrankter Ehepartner.
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#24   Driver †   12:54:32 | Montag, 29. November 2010
Das Übel an der Wurzel packen
Die Wahrheit ist
das wir von der Prostitution wegkommen müssen.
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#22   Lycos   12:49:44 | Montag, 29. November 2010
Die wahrheit ist
das ein Kondom bei Prostituierten die Aidsansteckungsgefahr vermindert.
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#21   Driver †   12:46:05 | Montag, 29. November 2010
Man soll die Wahrheit predigen, nicht das Ideal
In Wahrheit sind schon die 10 Gebote Ideal Forderungen
Du sollst nicht !
Wer kann sie denn alle wirklich erfüllen ?
Keiner.
Trotzdem werden sie alle als Ideale gefordert, damit eben darin das nur irgendwie Menschenmögliche erreichbar wird.
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#19   bassman   12:36:01 | Montag, 29. November 2010
Mal ein Vorschlag
Wie wäre es denn, wenn die das katholische Nachrichtenportal mit den vielen anderen Aussagen des Heiligen Vaters beschäftigt, anstatt sich ständig an den Unterhosenthemen hoch zu ziehen und den Papst zu verunglimpfen?
Ein k.net, das den Papst lobt und zur Einheit mit ihm aufruft: Das will ich sehen!! www.youtube.com/watch?v=DjM2UrlDpcw
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#17   Driver †   12:19:31 | Montag, 29. November 2010
Elvira K.
Echt witzig.
Du solltest dich vielleicht lieber mit einer anderen Latte beschäftigen, als mit der moralischen.
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#16   wickerl   12:16:51 | Montag, 29. November 2010
Wahrheit
Man soll die Wahrheit predigen, nicht das Ideal , und nicht die Unwahrheit,
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#14   Driver †   12:06:58 | Montag, 29. November 2010
Wenn man die Meßlatte nicht hoch genug anlegt, dann wird nicht mal das Mindestmaß erreicht.
Übrigens machen das auch die Freimaurer.
Wenn sie kein Ideal setzen, wird niemand den rohen Stein behauen um auch nur ein Stück weit dort hin zu kommen.
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#13   Sefirot   12:02:05 | Montag, 29. November 2010
Dann sollen die berufenen Prediger ihre
Ideale oder das Ideal predigen. Die
Vertretbarkeit dessen testen dann
schon die Personen, die es unmittelbar
etwas angeht… Dem Prediger kann das
herrliche Ideal auch nur als opulentes
Predigtmotiv dienen… mehr darf ja
nicht…! :-)
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#12   Lycos   12:01:04 | Montag, 29. November 2010
Unser hl. Vater Papst Benedikt XVI
strebt nicht nach und hat sie auch nicht, die Liebe zur Welt. Die Aussage zu den Kondomen war möglicherweise noch nicht explizit genau und gründlich, aber das kann ja noch kommen. Die Moderne muss mit der Tradition immer mehr versöhnt werden und dafür ist unser hl. Vater bestimmt mit der beste den wir haben. Auch sollte man nicht über den Pater Gaudron herziehen, möglich das er dem Papst den einen oder anderen Denkanstoß geben kann, ebenso wie viele andere auch. Es hat schon immer radikalere, entschiedenere Christen gegeben und welche die alles zu locker sehen und unser Papst hat meiner Meinung nach die goldene Mitte.
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#11   Driver †   11:59:11 | Montag, 29. November 2010
Dekadente Liebeskirche
Harter Tobak.
In Wahrheit muss die Kirche beides sein
Mahner, zur Umkehr rufend und gleichzeitig Liebende.
Oft wird gesagt : Frohbotschaft statt Drohbotschaft.
Das aber ist ein falsch konstruierter Gegensatz.
Wenn wir Jesus wirklich ernst nehmen wollen, müssen wir auch sein „Wehe“ ernst nehmen.
Ich empfehle hier die Bergpredigt.
Man darf hier die Lehre nicht einseitig verkürzen, nur einen angenehmen Kuschelgott erwarten, der immer und überall schon die Augen zudrücken wird.Das hiesse Gott selber nicht ernst nehmen, heisst ihn ganz für sich selber vereinnahmen und zu fordern, daß er genau der sei, den man sich selbst passend zurechtgelegt hat.
Doch Gott ist immer der andere.Sicherlich dürfen wir immer auf seine Gnade und Barmherzigkeit hoffen, als einfachhin selbstverständlich jedoch sollten wir sie nicht nehmen.
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#10   Lisibald Poier †   11:48:14 | Montag, 29. November 2010
@bertcd
Nein, es ist nur ein Ausleger mit dem er Diskussionen und somit die Dialektik in den Medien anheizt.
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#9   bertcd   11:46:43 | Montag, 29. November 2010
Eine Annäherung an die Menschen
Der Papst war „gelinde gesagt – schwach“
– der Papst ist Realist und nicht schwach, sondern ehrlich. Als hänge vom Kondom das Heil des Menschen ab – so ein Quatsch.
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#8   Driver †   11:46:11 | Montag, 29. November 2010
Man muß das Ideal predigen, nicht das Vertretbare
Leider lehrt die Geschichte
Wenn man die Meßlatte nicht hoch genug anlegt, dann wird nicht mal das Mindestmaß erreicht.
Wer aber Mittelmaß predigt, wird noch tief darunter fallen.
Das Höchste zu erringen, sind wir gerufen, auch im vollem Bewusstsein darüber, daß nur die Wenigsten es auch erreichen werden.Trotzdem darf hier nicht relativiert werden, damit nicht das ganze Niveau deutlich absinkt.
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#7   SignumSalutis †   11:27:17 | Montag, 29. November 2010
Menschen …
Schlimm, verräterisch, sind Formulierungen von H. Gaudron wie
anschließend doch die Schließung einer Ehe gestattet . Denn: natürlich ist es enttäuschend, wenn jemand ein Gelübde nicht hält, und sollte das Gelübde in Frage stellen.
Wenn aber „Ehewille“ da ist, wie der Papst sagt, evtl. sogar Kinder: zählen dann diese anderen Personen garnicht? Muss die Kirche z. B. dann das Wohl der Kinder nicht über das geistliche Gelübde stellen? Es kann doch wohl nicht der Wille Christi sein, dass um der zeichenhaften Lebensform des Zölibates Willen solchen Kindern Einschränkungen in ihrem Heranwachsen gemacht werden.
Ich habe tiefen Respekt von den Priestern, von denen ich mehrere kenne, die im Falle der Schwangerschaft auch gesagt haben: „Ja zum Kind, ja zur Frau.“ Mit dem Bruch in ihrem Leben, auch in ihrem geistlichen Weg, müssen sie natürlcih einen Weg finden, umzugehen.
Menschliche Schicksale, die ungewollt hineningezogen werden, sollten auf dem Altar der ehelosen Lebensform nicht geopfert werden. Das hat nichts mit Prinzipienlosigkeit zu tun, sondern wäre ein Zölibat, der sich selbst genügt uns seiner Zeichenhaftigkeit nicht gerecht wird.
SignSal
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#6   Driver †   11:01:56 | Montag, 29. November 2010
Sie fühlen sich zunehmend hintergangen von den eignen Leuten
Lassen Sie Ihren gesunden Menschenverstand walten.
www.pi-news.net/…zentralrat-der-juden/
Kritische Juden rufen zu Protest gegen ZdJ auf
www.pi-news.net/…rotest-gegen-zdj-auf/
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#5   Domenico Tuttisanti   10:56:15 | Montag, 29. November 2010
P. Gaudron FSSPX
scheint bei der Kondomfrage nicht ausreichend zu würdigen, dass der Papst die Verwendung von Kondomen nicht in sexualethischer Hinsicht erörtert, sondern in bioethischer: es geht in dem vom Papst vorgestellten Fall eines männlichen Prostituierten von vorneherein nicht um die Verhütung einer Schwangerschaft, sondern um Vorkehrungen, die den Sexualpartner vor mglw. tödlichen Infektionen schützen sollen. Es geht also nicht um das sechste Gebot, sondern um das fünfte!
Sicherlich wird ausserehelicher Geschlechtsverkehr von der Kirche als schwer sündhaft eingestuft (sechstes Gebot). Aber wäre nicht eine Verhaltensweise, die zusätzlich noch die mögliche Schädigung an Leib und Leben eines Sexualpartners billigend in Kauf nimmt oder gar kaltblütig anstrebt eine weitere schwere Versündigung im Sinne des
f ü n f t e n Gebotes? Und stimmt es nicht, dass ein Prostituierter, der etwa um seine eigene HIV-Infektion weiss, v e r a n t w o r t l i c h e r handelt, wenn er das Kondom benutzt? Verantwortlicher nämlich im Sinne des fünften Gebotes, denn das sechste verletzt er ja in jedem Falle!
Sicher kann man sagen, dass jeder a l l e Gebote einhalten solle. Aber wenn ein homosexueller Prostituierter die s e x u a l e t h i s c h e n Normen der Kirche von vorneherein als für sich unerheblich einstuft, dann ist er damit von den b i o e t h i s c h e n Normen ja noch lange nicht entbunden. Das Kondom hat unter Homosexuellen ja ohnehin keine schwangerschaftsverhütende Bedeutung!
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#4   wolfgang e.   10:18:52 | Montag, 29. November 2010
Lieber RobertBellarmin
Lass ihn doch kritisieren, immerhin ist die Kritik der Piusbruderschaft und des P. Gaudron zu diesem Thema WESENTLICH konstruktiver und wohlwollender, als alles, was kreuz.net bisher dazu geschrieben hat (Stichwort „Kondom-Papst“ – blöder geht es ja wohl nicht mehr).
Außerdem steht die Papst-Aussage zu den Kondomen in einem Interviewbuch, hier wird also keine unfehlbare Lehre verkündet, es darf daher auch jeder Katholik widersprechen. (In „Jesus von Nazareth“ weist Papst Benedikt XVI. sogar ausdrücklich darauf hin!)
Für mich ist jetzt völlig klar, dass die Piusbruderschaft mit kreuz.net nichts zu tun hat. (Ich glaube nicht, dass die so blöd wären „Kondom-Papst“ zu schreiben.)
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#3   aufrechterkatholik   10:18:47 | Montag, 29. November 2010
Dogmatiker
Das erklärte der Dogmatiker der Priesterbruderschaft Sankt Pius X., Pater Matthias Gaudron
Wäre Herr Gaudron ein Dogmatiker, dann wüsste er, dass man dem hl. Vater, UNSEREM GELIEBTEN HL VATER, Ehrfurcht, Gehorsam und Respekt schuldet, auch wenn er Aussagen tätigt, die nicht im eigentlichen Sinn dogmatisch formuliert sind.
Weil er das nicht weiß, ist er nichts besser als
Küng (würg)
Hasenhüttl (doppelwürg)
Drewermann (ein würg wäre schon zu schade)
und wie sie alle heißen.
Zucht, Ordnung, Ehrfurcht, Respekt!!!!! Und sonst bitte nichts. Unruhige Zeiten erfordern einen ruhigen, klaren Kurs. Jawoll!
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#2   Rudolfus   10:13:57 | Montag, 29. November 2010
@RobertBellarmin: Das Lob der Welt hat vor Gott keine Bedeutung,
das ist der Irrtum aller schlechter Theologen.
Wenn die Akademien wieder katholisch sind, wird man auf die theologischen Werke, besonders auf die Frühwerke, des Joseph Ratzinger getrost verzichten können.
Das will nicht heißen, daß Joseph Ratzinger, Benedikt XVI., ein guter Wille abgesprochen werden soll,
oder daß die päpstlichen Dokumente Benedikts XVI. belanglos wären.
Die Theologen der PB tun mit Sicherheit mehr für die Weitergabe des apostolischen Glaubens als Benedikt XVI. während seines gesamten Pontifikates. Ernennt Benedikt XVI. nicht weiter Irrlehrer und Hasser der katholischen Messe zu Kirchenvorstehern?
Weit her kann es also mit der päpstlichen Theologie nicht sein.
Benedikts XVI. Aufgabe ist die von Micky Maus im Disneyland – jemand, der in Paraden winkt, aber die Rettung der Kirche ist bei Johannes Paul II. und Benedikt XVI. genausogut aufgehoben wie bei Micky Maus und Donald Duck in Disneyland, nämlich gar nicht.
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#1   RobertBellarmin   09:51:03 | Montag, 29. November 2010
Wer ist eigentlich?
dieser P. Guadron, dass er es wagt den Nachfolger des Hl. Petrus zu kritisieren?
Der dazu noch ein Theologe von Weltrang ist? Ganz im Gegenteil anscheinend zu diesem P. Gaudron, den man wohl mit Vernachlässigung strafen kann. ;-)
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