Ausführliche Kritik des Dogmatikers der Piusbruderschaft: Wenn ein Papst gefragt wird, ob die Katholische Kirche grundsätzlich gegen die Verwendung von Kondomen sei, muß er klar und deutlich „Ja“ sagen.
(kreuz.net) Der Papst ist mit seiner Rede von angeblichen „begründeten Einzelfällen“, wo Kondome ein
erster Schritt zu einer Moralisierung sein könnten, „nicht ganz unschuldig“ an den Auslegungen, die seine
Aussagen bei den Medienbossen erfahren haben.
Das erklärte der Dogmatiker der Priesterbruderschaft Sankt
Pius X., Pater Matthias Gaudron, über das Papstbuch „Licht der Welt“ auf der Webseite der Bruderschaft.
Der Dogmatiker überschrieb seine Rezension mit dem Titel: „Licht – aber auch Schatten“.
Der Papst war
„gelinde gesagt – schwach“
Pater Gaudron kritisiert, daß der Papst auf die Nachfrage, ob die Kirche
„gar nicht grundsätzlich gegen die Verwendung von Kondomen“ sei, keine eindeutige Antwort gibt.
Er habe
nur gesagt, daß die Kirche Kondome nicht als „wirkliche und moralische Lösung“ ansehe.
Im nächsten
Satz erklärt der Papst, daß gummiverpackte männliche Geschlechtsorgane im „einen oder anderen Fall“
angeblich ein erster Schritt auf dem Weg zu einer menschlicheren Sexualität sein könnten.
Pater Gaudron
kommentiert: „Das ist – gelinde gesagt – schwach.“
Der Papst habe selbstverständlich nicht geleugnet,
daß die Geschlechtlichkeit nur in der Ehe auf gottgewollte und menschenwürdige Weise gelebt wird und
die Kondome und andere Verhütungsmittel moralisch verwerflich sind.
Das große Aber: „Er hat es auch
nicht ausdrücklich betont.“
Das wäre gerade heute durchaus nötig – so Pater Gaudron.
Er ortet den
Versuch des Papstes, „der säkularen Welt möglichst entgegenzukommen und niemandem weh zu tun“.
Damit
trage er „eine gewisse Mitschuld an der Verwirrung und Enttäuschung, welche die Meldungen der vergangenen
Tage bei den treuen Katholiken ausgelöst haben“.
Man muß das Ideal predigen, nicht das Vertretbare
Ferner sieht Pater Gaurdon in der Aussage des Papstes, daß die Kirche die natürliche Empfängnisregelung
bejahe, eine Verkürzung der katholischen Morallehre.
Es sei zwar moralisch „vertretbar“, wenn ein Ehepaar
die unfruchtbaren Tage im Zyklus der Frau aus schwerwiegenden Gründen ausnutzt, um die Abstände zwischen
den einzelnen Kindern etwas zu verlängern oder sogar die Zahl der Kinder zu begrenzen.
Doch so wie sich
der Papst ausdrücke, könnte es scheinen, ein Ehepaar dürfe die natürliche Empfängnisregelung benutzen
wie andere Ehepaare Verhütungsmittel, um keine oder nur ganz wenige Kinder zu haben:
„Das ist aber keineswegs
der Fall, da die Kinder der erste Zweck der Ehe sind.“
Dekadente Liebeskirche
Pater Gaudron hebt die
Feststellung des Papstes hervor, daß das kirchliche Strafrecht nur „bis in die späten 50er Jahre funktioniert“
hat.
Seit Mitte der 60er Jahre wird es laut dem Papst nicht mehr angewandt: „Es herrschte das Bewußtsein,
die Kirche dürfe nicht Rechtskirche, sondern müsse Liebeskirche sein; sie dürfe nicht strafen“ – schreibt
der Papst.
Für Pater Gaudron ist damit das Desaster, welches mit dem Zweiten Vatikanum über die Kirche
gekommen ist, wenigstens angedeutet, aber nicht thematisiert.
Was bedeutet ein Versprechen an Gott?
Lobend erwähnt der Pater, daß der Papst den Zölibat nicht in Frage stellt.
Merkwürdig ist für ihn
allerdings, was er über Priester sagt, die mit einer Kebse Unzucht treiben.
In diesen Fällen müsse
geprüft werden, ob ein wirklicher Ehewille vorhanden ist und der Priester und seine Konkubine eine gute
Ehe bilden könnten. „Wenn dem so ist, müssen sie diesen Weg gehen“ – schreibt der Papst.
Pater Gaudron
unterstreicht, daß Rom mit dieser Praxis der kirchlichen Tradition vor dem Zweiten Vatikanum widerspreche:
„Hier drängt sich die Frage auf, welchen Sinn das Zölibatsgelübde des Priesters hat, wenn man diesem
anschließend doch die Schließung einer Ehe gestattet?
Hat das vor Gott gemachte Versprechen lebenslanger
Enthaltsamkeit so wenig Bedeutung?“
Ein Ehemann könne auch nicht einfach davonlaufen, wenn ihm das Zusammenleben
mit seiner Frau schwer geworden sei – bemerkt Pater Gaudron:
„Wieviel eheliche Treue ist zudem von einem
Priester zu erwarten, der sich nicht gescheut hat, die heiligsten Eide, die es in dieser Welt gibt, zu
brechen?“
Der Papst plappert vor sich hin
Pater Gaudron findet es merkwürdig, daß das Interview-Buch
dem „Fall Williamson“ ein ganzes Kapitel widmet, während das Doppelleben des Gründers der Ordensgemeinschaft
der Legionäre Christi, Pater Marciel Macial, in nur wenigen Zeilen abgehandelt wird.
Der Papst irre,
wenn er behaupte, Pius-Bischof Richard Williamson sei „nie katholisch im eigentlichen Sinn“ gewesen und
habe nie in der Großkirche gelebt.
Der Bischof fand – so der Geistliche – unabhängig von der Piusbruderschaft
zum katholischen Glauben.
Ferner sei er in die Bruderschaft eingetreten, als sie noch unbestritten kirchlich
anerkannt war.
Erzbischof Marcel Lefebvre war als ehemaliger Vertreter des Papstes für das gesamte französische
Afrika „keine Randfigur, sondern ein Repräsentant der Großkirche“ – betont Pater Gaudron.
Zum Homo-Schänder
Pater Macial zitiert der Pius-Pater den Hinweis, daß dem Papst bereits „seit dem Jahr 2000 konkrete Anhaltspunkte“
für die Verbrechen vorlagen.
Pater Gaudron fragt, wie Pater Macial dennoch im Jahr 2004 sein sechzigjähriges
Priesterjubiläum in Anwesenheit von Johannes Paul II. in der römischen Basilika Sankt Paul vor dem Mauern
in Rom feiern konnte.
Pater Gaudron hebt die Aussage hervor, daß die Leiter der vatikanischen Dikasterien
bereits unter Johannes Paul II. beschlossen haben, die Exkommunikation gegen die vier Pius-Bischöfe zurückzunehmen,
wenn die Bischöfe darum bitten würden.
Der nicht kämpfende Professorenpapst
Die leise Kritik des
Papstes an den deutschen Verhältnissen wertet Pater Gaudron „vielleicht als implizite Kritik an den Bischöfen“.
Sein Fazit: Papst Benedikt sei in dem Buch seiner Linie treu geblieben:
„Er bleibt der nicht kämpferische
Professorenpapst, der sich bemüht, alles zu verstehen, die Extreme zu vermeiden und die modernen Entwicklungen
in der Kirche mit der Tradition zu vereinen.“
Darum habe er sich im Jahr 1984 im Interviewbuch mit dem
italienischen Journalisten Vittorio Messori als „ausgewogenen Progressisten“ bezeichnet.
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96 Lesermeinungen
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Die „Konzilskirche“ zerstört die Kirche Christi ~ Der Chefdogmatiker der Fsspx gibt hier ein sehr liberales
Geschwätz von sich… An so vielen Fronten fällt die Fsspx. Sie ist vom Liberalismus ergriffen, umarmt
die angeblichen „älteren Brüder“, die in Wahrheit die ältesten Feinde Christi sind und die Fsspx von
innen transformieren. Bald ist sie reif für den Anschluß an die „Konzilskirche“… Erzbischof Lefebvre
würde sich im Grabe herumdrehen. Doch mit größter Wahrscheinlich befindet er sich in einer glückseligen
Position… :) Erzbischof Lefebvres Worte sind auch heute zutreffend. Denn Papst Benedikt XVI. ist sogar
der progressivste Konzilspapst von allen. Sonderrundschreiben von Erzbischof Lefebvre vom 19. Juli 1975 :
„[…] Was wird das Seminar von Ecône und seine Bruderschaft tun? Sie werden stetig weiterarbeiten. Denn
die liberale und modernistische Kirche, die die wahre, mundtot gemachte Kirche besetzt haltet, hat keinerlei
Recht, Gehorsam zu verlangen, vielmehr müssen wir ihr widerstehen, da ihre Anordnungen und Tendenzen
nicht die der katholischen Kirche sind. Sie zerstören die Kirche. Wir können nicht an der Zerstörung
der Kirche mitarbeiten. Wir wollen nicht protestantisch werden! […]“ Oder am 3. September 1975: „[…]
entweder [dem „Konzilrom“] gehorchen und an der Zerstörung der Kirche mitwirken, oder ungehorsam sein
und an der Erhaltung und am Fortbestehen der Kirche arbeiten; entweder die reformierte und liberale Kirche
annehmen, oder seine Zugehörigkeit zur katholischen Kirche aufrechterhalten.[…]“ So ist es.
Rudolfus, wo beginnt eigentlich Ihr Verständnis dafür, daß einem die gesamte kirchliche Hierarchie
gestohlen bleiben kann, etwa im Sinne Kierkegaards, der ausrief: O Luther, du hattest 95 Thesen, ich habe
nur eine: Das Christentum ist gar nicht da! 1) Wenn der Dorfpfarrer in sexueller oder anderer Hinsicht
schwer versagt? 2) Wenn der Bischof der Diözese schwer versagt? 3) Wenn die große Mehrheit der Bischöfe
versagt, indem sie z.B. die lateinische Kultur zerstören, vor Abtreibern, Homos, Juden und Musels einknicken
usw. 4) Wenn ein Papst versagt, vor Juden, Musels einknickt, unmoralischen Politikern nicht die Leviten
liest, gegen Bischöfe nichts unternimmt, die pädophile Priester bis zu 100 mal weiterversetzen, das
kriminelle Verhalten von Ordensgründern nicht wahrhaben will und dessen Orden nicht auflöst usw. 5)
Wenn gleich mehrere Päpste hintereinander nur Kopfschütteln auslösen?
#105 Walter F. † 12:59:02 | Dienstag, 30. November 2010
@Rudolfus Die von Ihnen geäußerte Meinung hat mit Katholizisimus recht wenig zu tun. Natürlich steht
der Papst nicht außerhalb jeder Kritik. Sich aber nur das auszusuchen, was gefällt, und auf den Papst
ansonsten kräftig einzudreschen, hat mit Katholizismus nichts zu tun. Das ist ein durch und durch protestantisches
Verhalten.
#104 Rudolfus 08:14:29 | Dienstag, 30. November 2010
@Vineta: Die von Ihnen zitierte Meinung ist die typische Aussage eines wenig gläubigen Menschen, der
sich rechtfertigen möchte, wieso er sich nicht an die katholische Lehre halten möchte. „Die da oben
halten sich nicht daran, also halte ich mich auch nicht daran“, ist eine Aussage, die kein gläubiger
Katholik von sich gibt. Wir sind auch gläubige Katholiken, und sind unzufrieden mit dem Zustand des Klerusses
und der Orden unter der Novus-Ordo-Papsthierarchie, oder nicht? Und wir können trotzdem unterscheiden,
was Gott von uns will, und daß es gute und schlechte Priester und Laien gibt, und wir setzen uns um eine
Verbesserung der Christenheit ein, durch Gebet und durch Apostolat, bekanntermaßen auch gegen die Mißstände
in der Papstkurie selbst, die keinerlei Aufräumaktion im verlotterten Episkopat durchführt, den wir
durch Paul VI. und Johannes Paul II. geerbt haben. Auch die verlotterte Papstkurie ist ein Erbe dieser
beiden Päpste. Es ist die Freimaurerherrschaft im Vatikan. Der Päpstliche Hof ist in vielen Jahrhunderten
moralisch dekadent, ebenso Episkopat und Klerus. Dennoch waren diese Umstände kein Hindernis, daß diese
Kirche Heilige hervorbrachte. Sich auf einen schlechten Papst und auf eine schlechte Kirchenobrigkeit
auszureden, um selbst ein dekadentes Leben zu führen, das ist die erbärmlichste Ausrede, die es gibt.
Wer so redet, sollte sich lieber ganz von der Kirche lossagen, damit er sich für sein dekadentes Leben
nicht auch noch auf die Kirchenautorität ausredet, und solche Menschen glauben ohnehin nicht an die Lehre
der Kirche.
#103 Dr. Schlämmer 05:35:25 | Dienstag, 30. November 2010
Rekurs Vielmehr sollte man darauf vertrauen, dass die Eheleute selbst am besten wissen, was für sie gut
ist und was nicht. Wenn ein Volk „zu doof“ sein sollte, sich selbst zu reproduzieren, genügt es völlig,
wenn die Kirche auf diesen Umstand hinweist und sich mit der Tatsache begnügt, dass es genug Katholiken
auch außerhalb Europas gibt. Es ist jedenfalls völlig unnötig, dass die Kirche die Sexualität unter
irgendein Fortpflanzungsverdikt stellt. Angesichts ihres eigenen Glaubwürdigkeitsdefizits im Hinblick
auf die Sexualität ihrer Amtsträger erscheint dies sogar in sich widersprüchlich. Man könnte es sogar
noch härter formulieren: Wenn die Kirche ihre eigene Haltung zur Sexualität und Zölibatsfrage nicht
gründlich revidiert, wäre es für die Kirche vielleicht sogar besser, in allen sexualethischen Fragen
in Zukunft ein für alle Mal schweigen. Ich würde jetzt nicht so weit gehen, dennoch meine ich, dass
der Status Quo in diesen Fragen einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Was im hohen Mittelalter gut war,
muss im 21. Jd.- bei 90 Jahren Lebenserwartung, geringer Kindersterblichkeit und relativem Wohlstand (zumindest
in Zentraleuropa) – gründlich überdacht werden.
#102 Vineta 01:00:40 | Dienstag, 30. November 2010
Die in einem ganz anderen Forum vorgefundene Meinung eines erzürnten Familienvaters: In diesen Fällen (
wo Priester mit einer Kebse Unzucht treiben) müsse geprüft werden, ob ein wirklicher Ehewille vorhanden
ist und der Priester und seine Konkubine eine gute Ehe bilden könnten. „Wenn dem so ist, müssen sie
diesen Weg gehen“ – schreibt der Papst. „ Solange die katholische Kirche für die Leibesfrüchte der moralingeschwängerten
Haushaltshilfen HEIMLICH ALIMENTE zahlt und solange diese Kinder als Nachtschattengewächse in Heimlichkeit
und VATERLOS aufwachsen müssen, solange verbitte ich mir jede Einmischung der Kirchenoberen in mein Sexualleben,
meine privaten Angelegenheiten, meine Kinderplanung, mein Familienleben. Wer Kinder macht, ist auch verpflichtet,
sie zu ernähren und zu vernünftigen Menschen zu erziehen. Gott will Väter, die Verantwortung für ihre
Kinder übernehmen.“
Blechtonne, 20.38 h ich brauche keinen Mann, habe schon einen. Dazu zwei wohlgeratene Söhne, auf die
ich stolz bin. Mit meinem Mann bin ich sehr glücklich, und ich arbeite viel ehrenamtlich in der Kirche,
Paramente, Messvorbereitungen, etc. Aber so ein Hornochse wie du ist mir noch nie begegnet! Du bist ein
Sonderfall! Weißt du, wenn du mal 50 Jahre verheiratet bist, und deine Frau gefragt wird, ob sie schon
mal an Scheidung gedacht hat, dann wird sie sagen: „Nein, an Scheidung nie – aber an Mord!“ Ich könnte
das durchaus verstehen, wenn ich deine Schreibereien so lese…
#99 Dr. Schlämmer 22:48:58 | Montag, 29. November 2010
@ Rudolfus Frohe Tage im Untergrund. Nicht Masse, sondern Klasse … Dazu braucht es aber kein „Kondomverbot“.
Ich kann diesen lustfeindlichen Impetus bzw. den zwingenden Nexus zwischen Sexualität und Fortpflanzung
hinter dem „Kondomverbot“ jedenfalls kaum nachvollziehen. Man muss es akzeptieren, dass eine kath. Ehefrau
es ablehnt, eine Gebärmaschine zu werden, und dass die Mittel für den Unterhalt einer Familie in der
Regel auch begrenzt sind. Vielmehr sollte man darauf vertrauen, dass die Eheleute selbst am besten wissen,
was für sie gut ist und was nicht.
Luftikus: Grundsätzlich ja, aber nicht immer, das war immer die traditionelle Lehre der Kirche. Einem
Papst, der Kirchenfeindliches anordnet, ist zu widerstehen. Die PB hat großes Vertrauen in Gott – wie
sonst wäre dieses großartige Projekt weltweit Realität geworden, trotz der Kriegserklärung durch die
Papsthierarchie? Erzbischof Lefebvre muß großes Gottvertrauen gehabt haben, auch gegen einen despotischen
Papst die Kirche zu retten. Sein Werk spricht für ihn. Während die Kirche unter dem Papst ein Trümmerhaufen
ist, ist der Teil der Kirche, den die PB bewahrt, jahrzehntelang gesegnet gewesen. In der Zukunft wird
es sich ändern. Denn es geht in Richtung Katakombenchristentum, weil die antichristliche Weltdiktatur
aufgerichtet wurde. Diese herrscht mit Biochips und unsichtbaren Todes- und Nervenstrahlen. Wir sind nun
in der Zeit der GO/Apk. Zweifellos war die Gründung der PB eine Vorbereitung auf die nun bevorstehende
Zeit der Rückkehr in den Untergrund. Auch das Opus Dei und andere Gruppen werden in den Untergrund gehen
müssen. Auf der Obererde regiert Satans Clique mit ihren gefährlichen physischen Nervenstrahlen.
Hinterfragt Wenn ein Katholik gefragt wird, ob dem Papst grundsätzlich Gehorsam geschuldet wird, muß
er klar und deutlich „Ja“ sagen. Aber die Piusbruderschaft tritt nur radikal nach aussen auf, ohne selbst
radikal die Nachfolge Christi zu beschreiten. Es fehlt ihr leider an Demut und Vertrauen auf Gott.
@Ursi: Die interreligiöse Eheschließung ist grundsätzlich möglich, durch eine Ausnahmeregelung durc…
die Kirchenobrigkeit, im Fall der PBSPX ist entweder der Distriktobere oder der Generalobere zuständig.
Für die PBSPX ist bereits jetzt die Römisch-Katholische Kirche zuständig, nachdem die PB Teil der Römisch-Katholischen
Kirche ist. Die PB entzieht sich lediglich der ordentlichen Kirchenautorität aus den bekannten Gründen
der Glaubens- und Kirchenkrise. Somit sind die zuständigen Oberen der Distriktobere anstelle des Bischofs
und der Generalobere anstelle des Papstes. Lehrmäßig bekennt sich die PB zur römisch-katholischen Lehre.
Das trauscheinlose Zusammenleben wurde durch das Ehesakrament bereits bereinigt. Das ist ja die Mission
der Kirche, die Sünder zu bekehren. Diese können im Stand der Sünde selbstverständlich nur am Rande
des Gemeindelebens teilnehmen, bis sie sich bekehrt haben.
@Dom. Tuttisanti! 1) Wenn ein Strichjunge sich kondomlos verkauft, so verstößt er gegen das 5. und 6.
Gebot. 2) Ihrer Ansicht nach beachtet er wenigstens das 5. Gebot, sobald er sein Geschäft nur mehr mit
Kondomen betreibt. Und darin sehen Sie bereits einen moralischen Fortschritt. Aber kann man das wirklich
SCHON als moralische Tat bezeichnen, wenn jemand zum Kondom greift,… NUR, weil er selbst dem Siechtum
durch ein lebensgefährliches Infiziertwerden entkommen möchte… und auch dem Knast, der Prostituierten
droht, wenn sie ungeschützten Verkehr anbieten und Kunden dabei infizieren ?
@Rudolfus Ich möchte nur eine Klarstellung, wie die FSSPX zu Verhütung, ausserehelichen Lebensgemeinschaften
und interreligiösen Ehen steht. Und Sie sind sicher nicht beauftragt, offizielle Stellungnahmen abzugeben
und von offizieller FSSPX-Seite bekam ich bisher keine Antwort, bzw. nur „das kann nicht Ihre Sache sein“.
Klare Stellungnahmen wären aber vonnöten. Dass wir Traditionalisten die reformierte Messe ablehnen ist
klar und auch nicht schismatisch-wenn aber eigene, von der Lehre der Katholischen Kirche abweichende Regeln
für die Sakramente und für das Zusammenleben zweier Menschen aufgestellt werden, ist das der erste Schritt
in Richtung Schisma, Herr Rudolfus. Und gemäss zweier inoffizieller Antworten von Kirchenrechtlern der
Amtskirche zum Thema interreligiöse Ehe war das, was in Feuerbach ablief nicht korrekt. Aber wie gesagt,
hoffen wir, dass die FSSPX bald in die Zuständigkeit der Römisch Katholischen Kirche fällt, sodass
die Angelegenheit und der Zelebrant dann vom Ortsbischof überprüft werden können.
@Ursi: Haben Sie nicht bereits geschrieben, daß der PB-Katholik seine ungläubige Verlobte geheirate…
hat? Und daß Sie ihm das Hochamt anläßlich der Eheschließung untersagen wollten, nur weil die Angetraute
keine Katholikin ist? Sie können also Ihren Seelenfrieden wiederfinden, nachdem das Paar inzwischen geheiratet
hat, sicherlich unter dem segensreichen Einfluß der Priesterbruderschaft St. Pius X. und ihrer Oberen.
Wir dürfen davon ausgehen, daß diese entsprechend der überlieferten katholischen Lehre leben – aber
Sie sind ja wohl kaum der Schlafzimmerkontrollor der PB St. Pius X. – Filiale Feuerbach. Oder hat Sie
hierfür Menzingen und Bischof Bernard Fellay beauftragt? Wenn ja, dann ist das etwas anderes. Dann sollten
Sie sofort Nachforschungen anstellen, am besten durch elektronische Hilfsmittel.
#92 Reconquista † 20:40:28 | Montag, 29. November 2010
@WALTERF 1. HABE ICH NIEMALS DEN PRIMAT DES BISCHOFS VON ROM IN FRAGE GESTELLT, SONDERN LEDIGLICH DIE
KIRCHENRECHTLICHE TATSACHE, DASS EIN HÄRETISCHER INHABER DE PAPSTAMTES SELBIGES VON SELBST VERLIERT.
2. VERGLEICHEN SIE DOCH EINMAL PIUS X. MIT (DEM SICH SELBST ALS „PROGRESSISTEN“ BEZEICHNENDEN) RATZINGER,
ODER MONTINI ODER WOYTILA… WO SOLLEN HIER NOCH GEMEINSAMKEITEN SEIN ?? MONTINI WURDE ÜBRIGENS ÜBER
NACHT VON PIUS XII. ALS UNTERSTAATSEKRETÄR ENTLASSEN, WEIL ER EIGENMÄCHTIG MIT DEM KREML VERHANDELTE
UND HIERBEI DIE NAMEN VON UNTERGRUNDPRIESTERN VERRATEN HAT ! DAS SIND IHRE KONZILS“PÄPSTE“
Es wäre schön… …wenn die gesamte FSSPX in Sachen Verhütung und ausserehelichen Lebensgemeinschaften
so denken würde oder in der Vergangenheit so gedacht hätte. In Feuerbach sah das unter Prior Lang und
HHP Schmidberger als Distriktoberem ganz anders aus-da liess man einen ehrenamtlichen Mitarbeiter über
Jahre ganz offiziell mit seiner ungetauften Lebensgefährtin im gleichen Haus wohnen. Denen, die dies
kritisierten, wurde mit schönsten Ammenmärchen und erfundenen Partnern Homosexualität unterstellt und
diese dann entfernt. Mögliche Verhütungsmassnahmen in jenem Verhältnis wurden von Prior Lang als Privatsache
dargestellt, eine Entschuldigung bei den Verleumdungsopfern abgelehnt. Statt also vom Papst klare Worte
zu fordern, wäre eine klare Stellungnahme zum Thema Verhütung seitens der FSSPX vonnöten, ebenso klare
Worte zu interreligiösen Ehen und auf welche Art und Weise diese kirchlich geschlossen werden können.
Ein bis jetzt schwaches Pontifikat Die Kritik von Pater Gaudron ist die beste, die ich bis jetzt in diesem
Zusammenhang gelesen habe. Dieses Pontifikat schwächt die Kirche erheblich.
Blechtonne, Halt den Mund, du überheblicher Ochse! Wenn ich deine Frau wäre, würde ich mittels Zuhilfenahme
einer großen Bratpfanne die Hausordnung wieder zurechtrücken – auch wenn du danach unter Gedächtnisverlust
leiden würdest… Moment mal – du leidest doch unter Gedächtnisverlust – weißt nicht mehr das Passwort
zu deiner E-Mail-Adresse! lol
#83 Blechtonne † 20:07:59 | Montag, 29. November 2010
@Ernstschneider Lies die Lebensbeschreibung des heiligen Augustinus und des heiligen Bonifatius. Diese
Heiligen mag ich sehr. Aber auch das Leben der anderen Heiligen bietet viele Anhaltspunkte.
Blechtonne, für den Mist , den du hier schreibst, wirst du von kreuz.net unter Garantie heilig gesprochen.
Ist es das, was du willst?? Tut doch weh, oder?
Ich bin mir sicher Bismarck wird niemals heiliggesprochen! Das er sich das auch zu seinen Lebzeiten verbeten
hätte. Mit der Kirche hatte er sowieso nichts am Hut.
#78 OttoXIII † 20:02:11 | Montag, 29. November 2010
Blechtonne da legt Bismarck vermutlich auch keinen Wert drauf – den hat schon der Grafen- und Fürstentitel
genervt, und den Herzog hat er quasi zurückgewiesen.
@Blechtonne Tja,hätte er sich nicht gegen Bismarck gestellt das Deutsche geeinigt hat und den bayrischen
Staat mit seinem Schlöserwahn in den Bankrott geritten hat wäre ihm wohl der nasst Tod erspart geblieben.
#74 Blechtonne † 19:50:16 | Montag, 29. November 2010
Das behaupten sogenannte Historiker, die ihre Forschungen in den Ausscheidungsorganen anderer Männer
betreiben. Ludwig II. war ein ganz normaler, richtigrum tickender und frommer bayrischer Katholik, der
das Pech hatte, Opfer einer satanischen Schwefelbande lutherpervertierter Saupreußen zu werden.
#73 OttoXIII † 19:47:20 | Montag, 29. November 2010
Blechtonne haha – Lichtgestalt. Den hat mit seinem Schwanenritter-Wahn doch kein Mensch ernst genommen.
Übrigens war er ähmm… schwul. Aber das kommt in den besten Familien vor, sogar in den katholischen.
War König Ludwig nicht auch schwul. Historiker behaupten das jedenfalls. Und diese Lichtgestalt hat doch
den bayrischen Staat mit seiner Bauwut in die Pleite getrieben.
#71 Blechtonne † 19:44:08 | Montag, 29. November 2010
Ludwig der II ist von preußschen Luthersektieren umgebrach worden. Diese befürcheteten zu Recht, dass
eine Lichtgestalt wie Ludwig der II. eine hundertprozentige Wiederkehr des Katholizismus in Preußen bewirken
würde.
@Blechtonne Na wenn in meinem Behindertenausweis 100% eingetragen bekäme wärs mir Recht. Ich würde
eine Menge Geld sparen. Zb.Befreiung von der KFZ Steuer oder andere Vergünstigungen. Aber meinen schwulen
Lebensstil gäbe ich mit Sicherheit nicht auf.
#68 Blechtonne † 19:39:48 | Montag, 29. November 2010
@ErnstSchneider Kann Deutschland sich einen inkompetenten und eitlen, dazu homounzüchtigen Außendatrsteller
leisten. Das In- und Ausland sagt nein. In einer katholischen Monarchie bekommen auch Homoperverse die
beste Behandlung und einen Behindertenausweis wegen moralischer Schwerbehinderung!
#67 OttoXIII † 19:36:48 | Montag, 29. November 2010
Blechtonne es gibt doch schon eine katholische Monarchie in Deutschland ( naja, zumindestens innerhalb
der bis 1866 gültigen Grenzen) – Liechtenstein. Und in so einem Operettenstätchen ist sie auch gut aufgehoben…
#65 Blechtonne † 19:33:43 | Montag, 29. November 2010
@Ernst Schneider Ich werde den Papst immer verteidigen! Er ist das Oberhaupt der katholischen Kirche und
Berater der zukünftigen katholischen Monarchie Deutschland.
Es scheint aber so Als ob ihr Hardcorekatholen den Papst jetzt auch hasst wegen seiner Äusserungen. Aber
auch er hat das Recht zu sagen was er denkt,wie jeder andere Mensch.
#59 Walter F. † 18:39:22 | Montag, 29. November 2010
@reconquista Verraten’S mir doch mal, warum Sie immer schreien müssen. Alle anderen hier machen das doch
auch nicht. Ach ja, und wie stehen’S hierzu: Der Kirchenglaube wird nicht rein und unverfälscht erhalten,
wenn er nicht gestützt wird vom Glauben an den Primat des Bischofs von Rom. Ist das auch „Papolatrie“?
Halten’S Pius XI. auch für einen rattigen Modernisten? Und wo nehmen’S Ihre eigene Lehrhoheit her, wenn
ich fragen darf?
#58 Reconquista † 18:29:29 | Montag, 29. November 2010
@WALTERF SIE SCHEINEN IMMER NOCH NICHT BEGRIFFEN ZU HABEN, DASS KATHOLIKEN ZUALLERERST DER DURCH CHRISTUS
GEOFFENBARTEN WAHRHEIT DES DREIFALTIGEN GOTTES VERPFLICHTET SIND UND NICHT EINEM MODERNISTISCHEN HÄRETIKER
WIE RATZINGER. PAPOLATRIE IST ZUTIEFST UNKATHOLISCH UND EIN PROTESTANTISCHES VORURTEIL.
#56 Walter F. † 18:20:57 | Montag, 29. November 2010
Der Papst plappert? Na Wahnsinn – da haben offenbar die Papsthasser mal wieder Ausgang. Da sollte sich
der „Dogmatiker“ der Piusbruderschaft mal stärker drum kümmern – wenn er denn sein Studium mal abschließt;
wer den Papst lächerlich macht, hat in der heiligen Mutter Kirche nichts verloren.
Aber Jesus hat davor gewarnt, darin stecken zu bleiben und sich als gebotstreuer und Gerechter über andere
zu stellen. und hier hat die konzilsfalle zugeschnappt! war auch nicht anders zu erwarten von den begleitern
des kondom-papstes
#54 Dr. Schlämmer 16:57:16 | Montag, 29. November 2010
Für die Kirche ist es sicherlich nicht nötig auf Kondome besonders einzugehen; sie hat wirklich wichtigere
Aufgaben und Probleme. Freilich darf sie nicht so weltfremd sein, solche Tüten rundherum in jeder Situation
abzulehnen, weil der Gummi im Zweifelsfall eben doch die bessere Lösung sein kann – die bessere Lösung
im Vergleich zum ungeschützten Geschlechtsverkehr!!! Und wenn es tatsächlich Lehre der Kirche sein sollte,
dass jede geschlechtliche Begegnung offen für neues Leben (Volksmund: ungewollte Schwangerschaften) sein
sollte (was bei homosexuellen Begegnungen ausgeschlossen ist), so muss diese gegebenenfalls überprüft
und – tatsächlich – beerdigt werden. Im Prinzip wurden diese ganzen Diskussionen auch schon längst geführt.
Sie wiederholen sich bloß ständig, weil die Position der Amtskirche BISLANG die erhoffte Nuancierung
nicht erkennen ließ. Problematisch wird es, wenn vor lauter Verhütung keine Kinder mehr gezeugt werden.
Trotzdem kann von einem Aussterben der Menschheit bei WEITEM nicht die Rede sein. Es ist dies vielmehr
ein Phänomen gewisser westlicher, hochindustrialisierter Gesellschaften. Mit Verboten ist da nichts zu
machen.
#53 carlosmiguel 14:55:06 | Montag, 29. November 2010
Zustimmung zu Pater Gaudron, jedoch… Zustimmung zu Pater Gaudrons Ausführungen – bis auf einen Punkt;
da hätte ich mir etwas mehr Deutlichkeit gewünscht. Selbstverständlich könnte lediglich ein Mann den
heiligsten Eid, nämlich den Zölibat, brechen, denn unser Herrgott beruft nur Männer zum Dienst an den
Altären. Pater Gaudrons Analogie-Schluß zu Ehemännern, die ihren Ehefrauen ja auch nicht „einfach so“
davonlaufen könnten, hinkt jedoch gewaltig: Es sind dies heutzutage ganz im Gegenteil zu etwa 72% bis
etwa 75% die Ehefrauen, die ihren Ehemännern „davonlaufen“, und von denen dann wiederum ungefähr 93%
Klage auf Ehescheidung einreichen, im Wissen, daß der zukünftige Ex-Mann der Ex-Frau alles bezahlen
muß – nachzulesen in den amtlichen Statistikbüchern. Schon Verona Feldbusch wußte Alice Schwarzer schnippisch
entgegnen, wozu keine Frau jemals zu dumm sei: „Wenn’s zur Scheidung kommt, dann kriegen wir Frauen Auto,
Haus, Geld und die Kinder!“ carlosmiguel
Matthäus 5,17-20 hr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen;
ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Brüder, ich schreibe euch nicht ein neues
Gebot, sondern das alte Gebot, das ihr habt von Anfang gehabt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr von
Anfang gehört habt. Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen
der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. Wer nun eines von diesen
kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer
es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit
besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen
Driver: Das Ideal prdigen! Ja! Aber darin nicht stecken bleiben! Jesus hat nichts gegen die 10 Gebote
als Ideal gesagt. Das ist soweit richtig. Aber Jesus hat davor gewarnt, darin stecken zu bleiben und sich
als gebotstreuer und Gerechter über andere zu stellen. Jesus hat eben darauf verwiesen, dass nur der,
der ohne Sünde sei, den ersten Stein zu werfen. Gut, gut, Er sagt: Sündige nicht mehr! Aber wer wäre
dazu fähig, nicht mehr zu sündigen? Sie? Piusbrüder? Und wenn sie nochmal gesündigt hätte, hätte
Jesus dann ein Steinigen gut geheissen? Nein! Jesus hat das Sakrament der Buße/Beichte gegeben, damit
eben alle Sünder versöhnt werden können, wenn sie gesündigt haben. Jesus sagte, dass die Gebote-Gerechtigkeit
von der Liebe erweitert werden müsse. Die Gebote-Gerechten gingen am Sterbenden vorbei. Erst ein Samariter/Samaritaner
zeigte auf, was Liebe zum Nächsten bedeutet! „Die Samaritaner wurden von den damaligen Juden, wie beispielsweise
Josephus, einerseits als religiöse Verwandte betrachtet (2 Chr 28,11 EU), aber auch mit den synkretistischen
Abkömmlingen des Nordreichs (2 Kön 17,24-41 EU) gleichgesetzt, als Feinde angesehen und zutiefst verachtet
(Sir 50,25-26 EU).[9] Mit dem Nächsten war der Volksgenosse gemeint.“ siehe: de.wikipedia.org/…rmherziger_Samariter
Das eine tun (Das Ideal predigen) aber das andere nicht lassen (Die Versöhnung zu praktizieren und auf
das Sakrament der Buße/Beichte zu verweisen) macht den Glauben erst ganz. WER NUR EINEN TEIL GELTEN LÄSST
ist HALB-KATHOLISCH (also unkatholisch). Leider.
zum Stand der Dinge Der Himmlische Vater wird heute sprechen: Ich, der Himmlische Vater, spreche heute
in der Allgewalt und Allmacht durch Mein williges, gehorsames und demütiges Werkzeug und Tochter Anne,
die ganz in Meinem Willen liegt und nur Worte des Himmels wiederholt, nämlich heute Meine Worte. Meine
geliebten Vaterkinder, Meine geliebten Gläubigen von Nah und Fern, Meine geliebten Pilger, Meine geliebte
kleine Schar, Meine geliebte kleine Herde, Ich spreche heute in aller Konsequenz und in der Prophetie
zu euch. Ich sammle Meine Kinder von allen vier Himmelsrichtungen, die Meinem Sohn Jesus Christus auch
heute noch folgen werden. Du, Meine Kleine, hast die Engel auf- und niedersteigen sehen, denn sie haben
deine Opfer zum Himmel gebracht. Sie haben sie von dir abgeholt und dem Himmlischen Vater dargereicht.
Auch euch, Meine geliebten Gläubigen, auch euch galt dieser große Posaunenschall der Engel. Du hast
ihn deutlich gehört, Meine geliebte Kleine und sollst es auch den Meinigen weitergeben. Ja, Meine Heilige,
Katholische und Apostolische Kirche, die Kirche, die Mein Sohn gegründet hat, liegt in der großen Verwüstung,
nicht nur in der Zerstörung. Mein Arm des Zornes ist seit längerer Zeit herabgesunken. Ich werde unumwunden
Mein Geschehen kommen lassen. www.kommherrjesus.de/…chaften2010/november
Alois Bischof: Es ist doch ein kleiner Unterschied: Ratzinger wurde zum Papst gewählt, während sich
Williamsson mit seiner Holocaust-Leugnung Gehör verschaffen hat… Das ist ein sehr großer moralisch-
qualitativer Unterschied. Zivilanzug und Krawatte ändern daran nichts an der moralischen Integrität
Ratzingers. Genauso wenig wie die Bischofsgewänder die Holocaustleugnung von Williamson in ihrer brachialen
Ungeheuerlichkeit schmälern würden… Williamson ist halt nicht Papst geworden… wenn er je papabile
gewesen sein sollte…
#45 Alois Bischof 13:37:53 | Montag, 29. November 2010
Der Nouvelle Théologie-Professor aus Tübingen Prof. Dr. Zivilpriester Joseph Alois Ratzinger war schon
immer ein „ausgewogener Progressist“, der die bayerische Barock-Ära liebt, aber mit dem blutigen Treiben
der französischen Revolution versöhnen möchte. Aber ohne Blut. Deshalb lehnte er den Mai 1968 ab. Nicht
etwa, wegen inhaltlicher Differenzen. Der Zivilpriester Ratzinger war auf der Würzburger Synode 1973
bereits aufgefallen, als er (mit Krawatte und Zivilanzug) verschiedene Reformen befürwortete, u.a. hstl.
des Ökumenismus. Das ist kein Konservativer, kein Restaurator Fidei. Das ist ein Bock der zum vermeintlichen
Gärtner gemacht wurde. Die Angriffe gegen den britischen exzentrischen Weihbischof Mons. Dr. Richard
Williamson durch Benedikt XVI. zeigen woher der Wind weht. Immer noch aus der Richtung: „Vernichtung dieser
Integristen! Vernichtung der Dissenz gegenüber dem großartigen II. Vatikanum!“ Die Leugnung der Konversion
Williamsons bei einem (damals noch im Novus Ordo verstrickten) irischen Missionar und seines Eintritss
in den Oratorianerorden von Zivilpriestern in London Anfang der 1970er ist empörend. Lügen und Rufmord
an Williamson sind offensichtlich kein Problem. Das gefällt den (antikirchlichen) Medien und der mächtigen
Weltlobby und der mächtigen Politfinanzelite des Westens ja. Übrigens hat Benedikt XVI. gegenüber Seewald
auch behauptet, man solle möglichst nicht „missionarisch“ für die Juden beten, deswegen habe er 2008
die vor über 1700 Jahren belegte alte Karfreitagsfürbitte für die Juden im (uberlieferten) römischen
Ritus ersetzen lassen…
Versprechen „Wieviel eheliche Treue ist zudem von einem Priester zu erwarten, der sich nicht gescheut
hat, die heiligsten Eide, die es in dieser Welt gibt, zu brechen?“ Wieso ist das Zölibatsversprechen
„der heiligste Eid in dieser Welt“?
Elvira ich glaube sie verstehen die große Tragweite dieses Themas noch nicht, vielleicht sollten sie
sich darüber ein klein wenig ins Gebet zurückziehen.
GONG – DOMINICUS TUTTISANCTI hat diesmal recht ! Das ist das erste mal, dass ich Domenico komplett zustimmen
kann. Man kann nicht sage: Wenn Du schon mit einer Handlung gegen ein Gebot verstößt, dann ich es völlig
egal, wenn Du damit auch noch gegen andere verstößt. Ein FSSPX-Dogmatiker müsste doch wenigstens so
weit denken können.
Reconquista Wenn auf One-nightstands steht sollte er dies ohne Kondom tun? Jetzt kommen sie mir bitte
nicht damit das One-nightstands sowieso verboten sind, es kann ja auch ein Sünder sich später bekehren
und wenn er an Aids erkrankt kann er an Gott verzweifeln.
#31 Tridentinus 13:06:06 | Montag, 29. November 2010
Der Papst hat nichts besonderes oder skandalöses gesagt. Kirche verbietet ja auch den Banküberfall und
nicht, daß sich der Bankräuber masskiert. Wenn er sich nicht vermummt, ist er dumm, nicht tugendhaft.
Natürlich ist der Papst nicht für Prostitution, die objektiv schwer sündhaft und sittlich verwerflich
ist, oft, sicher sogar meistens, ist sie aber nicht freiwillig, und jemand in solcher Lage braucht sich
nicht zu gefährden und handelt sogar sittlich besser, als jemand, der in einer solchen Zwangslage jede
Verantwortung für andere vergißt. Was mich allerdings auch wundert, ist, daß alle Welt, die sonst nie
auf den Papst hört, für die Verwendung von Kondomen eine päpstliche Erlaubnis und Gutheißung wünschen
und seine Aussagen jetzt entsprechend mißdeuten. Was er gesagt hat, hätte er allerdings nicht sagen
müssen, weil es – auch klassisch – moraltheologisch selbstverständlich ist. Von daher war auch Humanae
Vitae überflüssig. Nur weil es neue Möglichkeiten gab, dem Geschlechtsakt seinen prinzipiellen Charakter
als Zeugungsakt zu rauben, hatte sich ja grundsätzlich nichts daran geändert, daß man das nicht darf.
Schließlich: Da der Geschlechts- und Zeugungsakt aus der Sicht kirchlicher Morallehre ohnehin nur innerhalb
der Ehe statthaft ist, betrifft das Kondomverbot vor- und außereheliche Geschlechtsakte und homosexuelle
Praktiken strenggenommen überhaupt nicht. Diese sind sowieso völlig verboten, wenn sie trotzdem verübt
werden, ist die Verwendung des Kondoms bloß ein Akzidens.
Elvira versuchen sie doch mehr Beispiele zu finden. Die Sünde des Ehebruchs ist z.B. so groß das eine
Kondombenutzung nicht mehr groß ins Gewicht fällt.
@ Elvira Also ich fand die Idee jetzt echt nicht soooo blöd. Wenn man meinem Vorschlag nicht zustimmen
mag, dann könnte man wenigstens zur Abwechslung mal auf Homosexuellen oder den Juden rumhacken, ok?
Man soll die Wahrheit predigen, nicht das Ideal In Wahrheit sind schon die 10 Gebote Ideal Forderungen
Du sollst nicht ! Wer kann sie denn alle wirklich erfüllen ? Keiner. Trotzdem werden sie alle als Ideale
gefordert, damit eben darin das nur irgendwie Menschenmögliche erreichbar wird.
Mal ein Vorschlag Wie wäre es denn, wenn die das katholische Nachrichtenportal mit den vielen anderen
Aussagen des Heiligen Vaters beschäftigt, anstatt sich ständig an den Unterhosenthemen hoch zu ziehen
und den Papst zu verunglimpfen? Ein k.net, das den Papst lobt und zur Einheit mit ihm aufruft: Das will
ich sehen!! www.youtube.com/watch?v=DjM2UrlDpcw
Wenn man die Meßlatte nicht hoch genug anlegt, dann wird nicht mal das Mindestmaß erreicht. Übrigens
machen das auch die Freimaurer. Wenn sie kein Ideal setzen, wird niemand den rohen Stein behauen um auch
nur ein Stück weit dort hin zu kommen.
Dann sollen die berufenen Prediger ihre Ideale oder das Ideal predigen. Die Vertretbarkeit dessen testen
dann schon die Personen, die es unmittelbar etwas angeht… Dem Prediger kann das herrliche Ideal auch
nur als opulentes Predigtmotiv dienen… mehr darf ja nicht…!
Unser hl. Vater Papst Benedikt XVI strebt nicht nach und hat sie auch nicht, die Liebe zur Welt. Die Aussage
zu den Kondomen war möglicherweise noch nicht explizit genau und gründlich, aber das kann ja noch kommen.
Die Moderne muss mit der Tradition immer mehr versöhnt werden und dafür ist unser hl. Vater bestimmt
mit der beste den wir haben. Auch sollte man nicht über den Pater Gaudron herziehen, möglich das er
dem Papst den einen oder anderen Denkanstoß geben kann, ebenso wie viele andere auch. Es hat schon immer
radikalere, entschiedenere Christen gegeben und welche die alles zu locker sehen und unser Papst hat meiner
Meinung nach die goldene Mitte.
Dekadente Liebeskirche Harter Tobak. In Wahrheit muss die Kirche beides sein Mahner, zur Umkehr rufend
und gleichzeitig Liebende. Oft wird gesagt : Frohbotschaft statt Drohbotschaft. Das aber ist ein falsch
konstruierter Gegensatz. Wenn wir Jesus wirklich ernst nehmen wollen, müssen wir auch sein „Wehe“ ernst
nehmen. Ich empfehle hier die Bergpredigt. Man darf hier die Lehre nicht einseitig verkürzen, nur einen
angenehmen Kuschelgott erwarten, der immer und überall schon die Augen zudrücken wird.Das hiesse Gott
selber nicht ernst nehmen, heisst ihn ganz für sich selber vereinnahmen und zu fordern, daß er genau
der sei, den man sich selbst passend zurechtgelegt hat. Doch Gott ist immer der andere.Sicherlich dürfen
wir immer auf seine Gnade und Barmherzigkeit hoffen, als einfachhin selbstverständlich jedoch sollten
wir sie nicht nehmen.
Eine Annäherung an die Menschen Der Papst war „gelinde gesagt – schwach“ – der Papst ist Realist und
nicht schwach, sondern ehrlich. Als hänge vom Kondom das Heil des Menschen ab – so ein Quatsch.
Man muß das Ideal predigen, nicht das Vertretbare Leider lehrt die Geschichte Wenn man die Meßlatte
nicht hoch genug anlegt, dann wird nicht mal das Mindestmaß erreicht. Wer aber Mittelmaß predigt, wird
noch tief darunter fallen. Das Höchste zu erringen, sind wir gerufen, auch im vollem Bewusstsein darüber,
daß nur die Wenigsten es auch erreichen werden.Trotzdem darf hier nicht relativiert werden, damit nicht
das ganze Niveau deutlich absinkt.
Menschen … Schlimm, verräterisch, sind Formulierungen von H. Gaudron wie anschließend doch die Schließung
einer Ehe gestattet . Denn: natürlich ist es enttäuschend, wenn jemand ein Gelübde nicht hält, und
sollte das Gelübde in Frage stellen. Wenn aber „Ehewille“ da ist, wie der Papst sagt, evtl. sogar Kinder:
zählen dann diese anderen Personen garnicht? Muss die Kirche z. B. dann das Wohl der Kinder nicht über
das geistliche Gelübde stellen? Es kann doch wohl nicht der Wille Christi sein, dass um der zeichenhaften
Lebensform des Zölibates Willen solchen Kindern Einschränkungen in ihrem Heranwachsen gemacht werden.
Ich habe tiefen Respekt von den Priestern, von denen ich mehrere kenne, die im Falle der Schwangerschaft
auch gesagt haben: „Ja zum Kind, ja zur Frau.“ Mit dem Bruch in ihrem Leben, auch in ihrem geistlichen
Weg, müssen sie natürlcih einen Weg finden, umzugehen. Menschliche Schicksale, die ungewollt hineningezogen
werden, sollten auf dem Altar der ehelosen Lebensform nicht geopfert werden. Das hat nichts mit Prinzipienlosigkeit
zu tun, sondern wäre ein Zölibat, der sich selbst genügt uns seiner Zeichenhaftigkeit nicht gerecht
wird. SignSal
P. Gaudron FSSPX scheint bei der Kondomfrage nicht ausreichend zu würdigen, dass der Papst die Verwendung
von Kondomen nicht in sexualethischer Hinsicht erörtert, sondern in bioethischer: es geht in dem vom
Papst vorgestellten Fall eines männlichen Prostituierten von vorneherein nicht um die Verhütung einer
Schwangerschaft, sondern um Vorkehrungen, die den Sexualpartner vor mglw. tödlichen Infektionen schützen
sollen. Es geht also nicht um das sechste Gebot, sondern um das fünfte! Sicherlich wird ausserehelicher
Geschlechtsverkehr von der Kirche als schwer sündhaft eingestuft (sechstes Gebot). Aber wäre nicht eine
Verhaltensweise, die zusätzlich noch die mögliche Schädigung an Leib und Leben eines Sexualpartners
billigend in Kauf nimmt oder gar kaltblütig anstrebt eine weitere schwere Versündigung im Sinne des
f ü n f t e n Gebotes? Und stimmt es nicht, dass ein Prostituierter, der etwa um seine eigene HIV-Infektion
weiss, v e r a n t w o r t l i c h e r handelt, wenn er das Kondom benutzt? Verantwortlicher nämlich
im Sinne des fünften Gebotes, denn das sechste verletzt er ja in jedem Falle! Sicher kann man sagen,
dass jeder a l l e Gebote einhalten solle. Aber wenn ein homosexueller Prostituierter die s e x u a l
e t h i s c h e n Normen der Kirche von vorneherein als für sich unerheblich einstuft, dann ist er damit
von den b i o e t h i s c h e n Normen ja noch lange nicht entbunden. Das Kondom hat unter Homosexuellen
ja ohnehin keine schwangerschaftsverhütende Bedeutung!
#4 wolfgang e. 10:18:52 | Montag, 29. November 2010
Lieber RobertBellarmin Lass ihn doch kritisieren, immerhin ist die Kritik der Piusbruderschaft und des
P. Gaudron zu diesem Thema WESENTLICH konstruktiver und wohlwollender, als alles, was kreuz.net bisher
dazu geschrieben hat (Stichwort „Kondom-Papst“ – blöder geht es ja wohl nicht mehr). Außerdem steht
die Papst-Aussage zu den Kondomen in einem Interviewbuch, hier wird also keine unfehlbare Lehre verkündet,
es darf daher auch jeder Katholik widersprechen. (In „Jesus von Nazareth“ weist Papst Benedikt XVI. sogar
ausdrücklich darauf hin!) Für mich ist jetzt völlig klar, dass die Piusbruderschaft mit kreuz.net nichts
zu tun hat. (Ich glaube nicht, dass die so blöd wären „Kondom-Papst“ zu schreiben.)
Dogmatiker Das erklärte der Dogmatiker der Priesterbruderschaft Sankt Pius X., Pater Matthias Gaudron
Wäre Herr Gaudron ein Dogmatiker, dann wüsste er, dass man dem hl. Vater, UNSEREM GELIEBTEN HL VATER,
Ehrfurcht, Gehorsam und Respekt schuldet, auch wenn er Aussagen tätigt, die nicht im eigentlichen Sinn
dogmatisch formuliert sind. Weil er das nicht weiß, ist er nichts besser als Küng (würg) Hasenhüttl
(doppelwürg) Drewermann (ein würg wäre schon zu schade) und wie sie alle heißen. Zucht, Ordnung, Ehrfurcht,
Respekt!!!!! Und sonst bitte nichts. Unruhige Zeiten erfordern einen ruhigen, klaren Kurs. Jawoll!
@RobertBellarmin: Das Lob der Welt hat vor Gott keine Bedeutung, das ist der Irrtum aller schlechter Theologen.
Wenn die Akademien wieder katholisch sind, wird man auf die theologischen Werke, besonders auf die Frühwerke,
des Joseph Ratzinger getrost verzichten können. Das will nicht heißen, daß Joseph Ratzinger, Benedikt
XVI., ein guter Wille abgesprochen werden soll, oder daß die päpstlichen Dokumente Benedikts XVI. belanglos
wären. Die Theologen der PB tun mit Sicherheit mehr für die Weitergabe des apostolischen Glaubens als
Benedikt XVI. während seines gesamten Pontifikates. Ernennt Benedikt XVI. nicht weiter Irrlehrer und
Hasser der katholischen Messe zu Kirchenvorstehern? Weit her kann es also mit der päpstlichen Theologie
nicht sein. Benedikts XVI. Aufgabe ist die von Micky Maus im Disneyland – jemand, der in Paraden winkt,
aber die Rettung der Kirche ist bei Johannes Paul II. und Benedikt XVI. genausogut aufgehoben wie bei
Micky Maus und Donald Duck in Disneyland, nämlich gar nicht.
Wer ist eigentlich? dieser P. Guadron, dass er es wagt den Nachfolger des Hl. Petrus zu kritisieren? Der
dazu noch ein Theologe von Weltrang ist? Ganz im Gegenteil anscheinend zu diesem P. Gaudron, den man wohl
mit Vernachlässigung strafen kann.