Medjugorje
Das „Große Zeichen“ von Medjugorje stand im Jahr 1981 unmittelbar bevor
Wir sind Zeugen dafür, daß es bis in unsere Tagen kein „Großes Zeichen“ gibt, auch keine Spur davon, obwohl inzwischen fast 29 Jahre vergangen sind. Von Bischof Ratko Perić von Mostar-Duvno.
Der Kreuzberg in Medjugorje
Der Kreuzberg in Medjugorje
© Stefano Pertusati, CC
(kreuz.net) Im „Ersten Tagebuch“ über die sogenannten Erscheinungen aus der Zeit vom 24. Juni bis zum 6. September 1981 lesen wir Ende Juli, Ende August und Anfang September des Jahres 1981 aus dem Mund der „Seher“über das „Zeichen“.

Das Tagebuch wird [der Medjugorje-Seherin] Vicka zugeschrieben, wobei sie allerdings zuerst leugnete und dann zugab, daß es „ihr Tagebuch ist“, obwohl es mit zwei Handschriften verfaßt ist.

Wir zitieren aus dem Tagebuch über das „Große Zeichen“:

Am 21. Juli 1981: „Dann haben wir sie [die Muttergottes] gefragt, ob sie uns ein Zeichen geben wolle. Sie hat uns ja gesagt.“

Am 27. Juli 1981: „In der Folge haben wir um das Zeichen gebeten. Die selige Gospa hat geantwortet: »Erwartet es bald, und wenn ich das Zeichen erlasse, werde ich euch noch erscheinen«.“

Am 29. Juli 1981: „Dann haben wir sie gefragt, ob sie uns bald ein Zeichen geben würde. Sie hat uns ja gesagt…“

Am 27. August 1981: „Wir haben sie über das Zeichen gefragt und sie hat gesagt: Ich werde es in Kürze tun, weil ich es euch versprochen habe.“

Am 29. August 1981: „[Die Medjugorje-Seherin] Ivanka hat gefragt, ob die Gospa uns bald ein Zeichen lassen würde. Die selige Jungfrau hat gesagt: Noch ein bißchen Geduld.“

Am 31. August: „Aber Jakov hat sofort über das Zeichen gefragt, und sie hat gesagt: Nur noch ein bißchen Geduld.“

Am 3. September 1981: „Jakov hat nach dem Zeichen gefragt, und die Gospa hat gesagt: Nun noch ein bißchen Geduld.“

In fast allen „Erscheinungen“ spricht die Erscheinende vom „Zeichen“, das sie geben wird – und zwar „bald“, „in Kürze“, „noch ein bißchen Geduld“, „nur noch ein bißchen Geduld“, „noch ein bißchen Geduld.“

Dieses „nur noch ein bißchen“ wurde so nahe bevorstehend verstanden, daß man dachte, daß das Zeichen sich spätestens bis zu Weihnachten 1981 ereignet hätte.

Doch wir sind Zeugen dafür, daß es bis in unsere Tage kein Zeichen gibt, auch keine Spur eines Zeichen – wobei inzwischen fast 29 Jahre vergangen sind.

Übersetzung eines Textes, der im Dezember 2009 auf der Webseite der Diözese Monstar-Duvno veröffentlicht wurde.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Wo bleibt das große Zeichen von Medjugorje? 2. Weichgeklopfte Muttergottes
3. Das „Große Zeichen“ von Medjugorje stand im Jahr 1981 unmittelbar bevor
4. Alles verschiebt sich 5. „Ich werde das Zeichen im richtigen Augenblick geben“ 6. Das Bein ist immer noch nicht nachgewachsen 7. Ivan Jurčić wartet immer noch 8. Die faulen Tricks von Medjugorje-Seher Ivan 9. Was Ivan über das „Große Zeichen“ geschrieben hat 10. Jetzt müssen Ivans Widersprüche ausgebügelt werden 11. Informationen zum „Großen Zeichen“ auf Radio Maria 12. Die letzten Neuigkeiten über das „Große Zeichen“ 13. Medjugorje ist ein gigantisches Lügengebäude
      
21 Lesermeinungen
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#31   kristall   23:17:42 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
was????
für ein zeichen!!?? O:O ^-^
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#30   kashiraja   23:14:07 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
Wer sehen kann, der sieht!
Ich war in Medjugorje und Maria hat mir ein Zeichen gegeben. Ich warte auf kein weiteres Zeichen!
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#26   Lisibald Poier †   17:26:02 | Mittwoch, 1. Dezember 2010
Madonna della neve
Ich würde nicht sagen, daß das Zeichen ausblieb.
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#24   Chris   22:45:54 | Dienstag, 30. November 2010
Das Zeichen
Nur noch ein bischen Geduld!
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#22   Rudolfus   22:31:32 | Dienstag, 30. November 2010
Die Hochtechnologie der Geheimdienste kann auch Marienerscheinungen produzieren,
Satan direkt kann es, aber eben auch die Hochtechnologie rituell-satanistisch kontrollierten Geheimdienste.
Belegt ist, daß der CIA nach Fidel Castros Revolution in Kuba überlegte, die Kubaner mit einer projizierten Christus- oder Marienerscheinung zum Sturz Castros aufzurufen.
Nachdem die Hochtechnologie der Geheimdienste die Kirche bereits in ihren Amtsinhabern manipuliert, wo sie nur kann, ist es nur naheliegend, daß sie das auch mit einer falschen Marienerscheinung versuchen.
Die kirchlichen Kriterien lassen jedenfalls keinen Zweifel zu, daß hinter diesem kirchenuntreuen und unkatholischen Spektakel nicht der Himmel stehen kann, das ist ganz offensichtlich.
Ich glaube, das Auftreten einer satanischen Pseudomadonna könnte der Hinweis auf ein baldiges Auftreten des Pseudochristus sein.
Die 666-Gesellschaft, die Kauf- und Verkaufstätigkeit nur auf Antichristen beschränkt, ist auch bereits errichtet.
Der Glaube an die Pseudomadonna ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal, ob ein Christ der Kirche und Christus die Treue hält,
so wie es dann auch beim Kommen des PSEUDOCHRISTUS sein wird, „der, wenn es möglich wäre, auch die Erwählten irreführen würde“.
Die Gläubigen der Pseudomadonna wie Kardinal Schönborn kann ich mir sehr gut als Hofkardinal des künftigen Pseudochristus vorstellen, als Kardinal, der die Kirche mit dem Pseudochristus in Einklang bringen will.
Wahrscheinlich wird der Pseudochristus auch den Papst ernennen wollen, am besten Kardinal Schönborn.
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#20   kammerjäger   19:49:08 | Dienstag, 30. November 2010
Man mag zu diesem „Erscheinungsort“
stehen wie man will und Argumente dafür oder dagegen finden, welche man für glaubwürdiger und überzeugender hält, aber eines ist gewiss: Hätte die Gospa das II.VK verurteilt und die Handkommunion eingefordert, wäre es für die Sektenfreunde hier geradezu ein „Wahrheitsbeweis“.
So viel zur „Objektivität“ dieser! :-D
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#19   Mary Cruz   18:27:55 | Dienstag, 30. November 2010
Der Bischof sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht…
sonst würde er von den anderen „großen Zeichen“ wie Heilquellen und Wunderheilungen sprechen – oder von den ärztlichen Untersuchungen der Seher, die ergeben haben, dass eine Ausschaltung der sinnlichen Wahrnehmungen stattgefunden hat.
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#18   matt3   17:56:27 | Dienstag, 30. November 2010
Ein Gedankenexperiment…
Nehmen wir mal an, es ist Maria, die da spricht… was würde das für den Tradikatholizismus bedeuten
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#17   Sinah   17:18:24 | Dienstag, 30. November 2010
Was sagt die Medjugorje-Gospa?
„Sage…allen, dass ihr es seid, die sich getrennt haben auf Erden. Die Muselmanen und die Orthodoxen sowie die Katholiken sind vor meinem Sohne und vor mir alle gleich, weil sie meine Kinder sein.“
Und diese Bekundung der angeblichen Gospa ist gleichsam der zentrale Punkt aller Aussagen, nämlich eine Bestätigung des II. Vatikanums.
Erzbischof Franić von Split, ein Befürworter von Medjugorje, erklärte siegesbewußt:
„In Medjugorje werden die Aussagen des II. Vatikanums über die Ökumene bestätigt. Dem Ökumenismus haben sich seinerzeit einige Geister innerhalb der katholischen Kirche widersetzt. Andere widersetzen sich ihm noch heute als einer „Irrlehre“ des II. Vatikanums. Doch die Botschaft von Medjugorje bekräftigen mittlerweile die Aussagen des Konzils. Sie deuten in der Praxis einen Platz an, wo katholische und orthodoxe Kirche sich mit dem Islam (!) und dem Marxismus (!) treffen. Es braucht nur ein wenig guten Willen, um einzusehen, dass hier der Heilige Geist am Werk ist (!!), der vor unseren Augen eine neue (!) Kirche des Geistes schafft.“
(Zitat aus dem Organ „Vjesnik Nadbiskupije Splitsko-Makarske 1,1985)
Da haben wir’s doch! Ein Hinzufügen erübrigt sich!
NB: Sodenh Sie verleumden, Skandalskala dagegen wird durch ihren Muttergottes-Frevel sich die ewige Seligkeit verscherzen.
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#16   matt3   17:04:13 | Dienstag, 30. November 2010
jo mei…
Jesus hat ja in seinen Tagen auch die Endzeit heraufbeschworen, doch seither sind knapp 2000 Jahre vergangen.
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#15   Didaskala   16:56:23 | Dienstag, 30. November 2010
@Stefan: Haben diese Leute ein Interesse?
„…wurde der Medjugorje-Schwindel von der Homo-Mafia gepuscht…“
Mir scheint es kaum wahrscheinlich, dass ausgerechnet Schwule (Sie meinen wohl: innerhalb der Kirche?) eine
Maria-Erscheinung „puschen“.
Wozu auch?
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#14   Lisibald Poier †   16:54:04 | Dienstag, 30. November 2010
Interessanter Artikel
werde ihn später lesen.
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#13   r.ruhrgebietler   16:49:12 | Dienstag, 30. November 2010
AnnaAndreasTeresa:
desgl. in die romantischen Berge und Gottes Heiligen Geist der unsere Seele auf das Ende dieser Zeit vorbereite.
Eine gesegnete Adventszeit!
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#12   AnnaAndreasTeresa   16:44:17 | Dienstag, 30. November 2010
ruhrgebietler
Winterliche Grüße ins Ruhrgebiet
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#11   r.ruhrgebietler   16:36:55 | Dienstag, 30. November 2010
vom Kondom-Papst
erwarten wir vergebens die schliessung medjugorje!
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#9   r.ruhrgebietler   16:29:10 | Dienstag, 30. November 2010
Ratko Perić
was nicht von Gott-Vater ist kommt auch nicht. dieser irrglauben den medjugorje verbreitet ist abenteuerlich.
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#7   Sinah   16:05:12 | Dienstag, 30. November 2010
Doch es gibt das Zeichen!
Für die wahren Katholiken besteht das Große Zeichen von Medjugorje in der Warnung vor der Konzilskirche, die diesen Spuk geschaffen und diesen Ort anstelle von Lourdes und Fatima gesetzt hat.
Bereits nach 6 Jahren Betrug (1981 – 1987) wurden 5 Millionen Menschen in die Irre geführt. Der Vatikan müsste schon längst Stellung beziehen, läßt aber dieser Gotteslästerung nach wie vor freien Lauf.
In Medjugorje werden die Aussagen des Zweiten Vatikanums über die Ökumene bestätigt.
„…Die Erscheinungen in Medjugorje stellen eine Verbindung dar zur Charismatischen Bewegung, die unkatholisch, modernistisch und dämonisch beeinflusst ist. In Medjugorje engagiert sich ‘die Jungfrau’ für die Charismatische Bewegung und verlangt, deren Praktiken einzuführen.“ (Frère Michel de la Sainte Trinité, ein französischer Ordensmann der Tradition)
Nein, durch die Sakramente kommt uns das Heil zu, nicht durch die „charismatische Geisttaufe“! o^/
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#5   Iacobus   15:57:12 | Dienstag, 30. November 2010
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#3   Elendester Sünder   15:53:32 | Dienstag, 30. November 2010
Abwarten!
Im Kern geht es um die zehn Geheimnisse von Medjugorje, wobei die ersten beiden Warnungen sein werden und die letzten Geheimnisse ein ernstes Strafgericht ankündigen sollen. „Nach der ersten Warnung werden die anderen folgen in kurzem Zeitabstand, daher haben die Menschen Zeit zur Bekehrung web246m.dynamic-kunden.ch/…aria/medjugorie.html.“
Medjugorje wiederholt die Botschaft einer bevorstehenden Katastrophe, die in Garabandal verkündet wurde, und knüpft an Fatima an.
Eine Katastrophe zeichnet sich schon sichtbar für jeden, der es sehen will, ab. Die Staaten sind bankrott. pigbonds.info/
Zur Erinnerung: Eine schwere Finanzkrise zwang den König Ludwig XVI. zum 5. Mai 1789 die Generalstände einzuberufen, woraufhin es zu schweren Auseinandersetzungen kam. freidenker.cc/?p=156/ So haben die Schrecken, Hunger, Krankheiten und Kriege der Französischen Revolution ihren Anfang genommen.
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#2   wickerl   15:18:31 | Dienstag, 30. November 2010
tragisch
In Korea gibt es ja auch solche „ Erscheinungen“ , obwohl der Erzbischof von Kwangju als Ordinariatsbischof die Wallfahrt dorthin verboten hat, wird hingepilgert. Die Zweitvatikanisten suchen dringendst ihr Fatima, anders kann ich mir das nicht erklären, nie war der Unterschied zwischen dem was die Muttergottes in Fatima wünschte und empfahl und dem was die Kirche in der Wirklichkeit tut größer , als in unseren Tagen nach dem neuen Buch von Papst Benedikt. Für mich ist es kein Zufall, dass Kardinal Schönborn nach Medjugorje fuhr, das ist auch nach meiner Einschätzung keine Eigenmächtigkeit , sondern ein Vorwagen in höherem Auftrag. Krampfhaft auch wie man das 3 Geheimnis von Fatima beiseite schiebt, „ das war es schon am 13. Mai 1981, das ist es schon gewesen.“ Ich fürchte, dass da noch einmal der Satz „ gewogen und zu leicht befunden“ auftauchen wird.
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#1   Pascal123   14:06:28 | Dienstag, 30. November 2010
Zeichen
Ich finde es schon ein Zeichen das der Käse so lange existiert und soviele Menschen darauf hereinfallen und sich linken lassen.
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