13:44:33 | Mittwoch, 1. Dezember 2010
Das Bistum Augsburg hat den erfolgreichen Leiter des ‘Sankt Ulrich Verlags’ entsorgt. Sein Verbrechen: Er ist katholisch.

Webseite des Sankt Ulrich Verlags
(kreuz.net, Augsburg) Mit Jahresende ist der Geschäftsführer des bekannten Augsburger ‘Sankt Ulrich
Verlags’, Dirk-Hermann Voß, abgesetzt.
Das gab das Bistum auf der Webseite bekannt.
Der Verlag befindet
sich im Besitz der Diözese Augsburg.
Seit der Flucht von Bischof Walter Mixa herrscht
Hexenjagd-Stimmung
gegen den Augsburger Medienchef.
Der Top-Mann führte das Medienunternehmen Sankt Ulrich in allgemein
schlechten Verlagszeiten zu einer großen Blüte.
Doch nun ist die Hexe dem Feuer übergeben worden.
Dazu heißt es trocken in der Pressemeldung des Bistums: „Der bisherige Geschäftführer Dr. Dirk Hermann
Voß wird zum Jahresende von diesem Amt abberufen. Der Jurist und Medienfachmann scheidet damit nach 23
Jahren aus der Geschäftsführung aus. Seine Tätigkeit im Rechtsbereich der Bischöflichen Finanzkammer
Augsburg bleibt davon unberührt.“
Der altliberale Vorwurf gegen Voß lautet, dem inzwischen mit Schimpf,
Schande und Verleumdungen vertriebenen und von seinen bischöflichen Kameradenschweinen im Stich gelassenen
Mons. Mixa treu geblieben zu sein.
In Wahrheit hat sich Voß nur geweigert, bei der öffentlichen Hinrichtung
von Bischof Mixa die Kriech- und Nestbeschmutzungstaktik der altliberalen deutschen Bischöfe zu übernehmen.
Er baute die Pressearbeit der Diözese Augsburg zu nie bestätigten Prügelvorwürfen gegen Bischof Mixa
auf dessen Zusicherung auf, niemals Hand an einen Schützling gelegt zu haben.
Die später vom Bischof
eingeräumten harmlosen Ohrfeigen – die von den Medienbossen als De-facto-Völkermord hingestellt wurden –
kamen für Voß überraschend.
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