Piusbruderschaft
„Wir haben uns kein Datum gesetzt“
Prälat Guido Pozzo rät im Interview vom Meßbesuch bei der Piusbruderschaft ab. Aber gegen die liturgische Dekadenz im neuen Ritus unternimmt niemand etwas.
Die Messe aller Zeiten
Die Messe aller Zeiten
© birmingham_lms_rep, CC
(kreuz.net, Vatikan) Gut zwei Drittel der Diözesanbischöfe haben der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ ihre angeblichen Erfahrungen mit der Alten Messe mitgeteilt.

Das sagte der Sekretär der Kommission, Prälat Guido Pozzo, im Gespräch mit ‘Radio Vatikan’.

Die Bischöfe folgten einer Aufforderung, die in dem päpstlichen Begleitbrief zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ enthalten ist.

Benedikt XVI. wünschte damals, in drei Jahren eine Einschätzung zur Lage der Alten Messe zu bekommen.

Den Rücklauf bezeichnet Prälat Pozzo als „sehr zufriedenstellend“: „Im Moment besteht das größte Interesse und die meiste Nachfrage in Europa, in den Vereinigten Staaten von Amerika und auch in Australien.“

Weniger Interesse für die Alte Messe gebe es in Lateinamerika, Afrika und Asien.

Die Alte Messe erfreut die Jugend

Das Interesse an der Alten Messe nimmt nach Angaben des Prälats zu: „Wir beobachten, daß besonders in den jungen Generationen Interesse an und Zulauf zur alten Form der Messe besteht.“

Für den Geistlichen ist das eine „überraschende Neuigkeit.“

Die meisten Altgläubigen gibt es in Frankreich – weit mehr als in Deutschland, Italien oder Spanien.

Für die altliberalen Bischöfe ist die Alte Messe zu katholisch

Vorsichtig deutet Prälat Pozzo an, daß es „noch Vorurteile und Widerstände“ gegen die Alte Messe gibt.

Dies geschehe einerseits aus „ideologischen Gründen“. Andererseits würde die Alte Messe „als Ausdruck einer Antithese, ja einer Opposition zur Liturgiereform gesehen“.

Solche Vorurteile müßten überwunden werden – erklärt der Prälat. Es gelte eine angebliche Einheit der Liturgiegeschichte wiederherzustellen.

Wie sich der Prälat eine Aussöhnung der neuen Messe mit der Tradition der Kirche konkret vorstellt, läßt er offen.

Zur Frage, warum Bischöfe und Priester gegen die Alte Messe sind, windet sich der Prälat.

Sie sähen im Wunsch nach der Alten Messe angeblich „das Risiko einer Sehnsucht nach dem Ästhetischen, rein Ornamentalen, Formalistischen“.

Diesem Vorurteil hält Prälat Pozzo entgegen, daß die Alte Messe einen tiefen Reichtum besitzt.

Dieser müsse respektiert und wiederentdeckt werden – „zum Vorteil der Liturgie, wie man sie auch heute feiert“.

In jedem Priesterseminar die Alte Messe unterrichten

Prälat Pozzo verteidigt auch die altliberalen Bischöfe. Sie würden dem Wunsch nach einer Alten Messe angeblich darum nicht nachzukommen, weil ein Mangel an geeigneten Priestern bestehe.

Darum rät er den Altgläubigen noch mehr Verständnis und Geduld.

Ferner ist er der Ansicht, „daß man den Seminaristen in den Priesterseminaren die Möglichkeit bieten sollte, das Zelebrieren auch in der außerordentlichen Form angemessen zu erlernen – nicht als Verpflichtung, sondern als Möglichkeit.“

Wird der Papst ein altes Pontifikalamt feiern?

Zur Frage einer angeblich gegenseitigen Befruchtung der beiden Riten erklärt Prälat Pozzo, daß die Kommission Vorschläge für die Übernahme von neuen Heiligen und Präfationen erarbeite.

Diese sollen schon „bald“ dem Heiligen Vater vorgelegt werden.

Der Prälat erklärt auch, daß im Petersdom „viele Priester auch mit Meßdiener morgens die Messe im alten Ritus“ feiern.

Was der Prälat nicht sagt: Von den Meßdienern im Bubenalter wird der Alte Ritus bevorzugt.

Auf die Frage, ob der Papst selber ein Pontifikalamt im Alten Ritus zelebrieren werde, antwortet Prälat Pozzo: „Ich glaube, die Frage ist dem falschen Adressaten gestellt!“

Der Liturgiemißbrauch ist die Regel

Zu den Gesprächen mit der Piusbruderschaft – in welche der Prälat selber nicht involviert ist – erklärt er, daß die Vertraulichkeit eine Grundvoraussetzung für den Erfolg sei.

Bei den strittigen Punkten handle es sich um die Themen Religionsfreiheit, Ökumenismus oder die Beziehungen zu nichtchristlichen Religionen.

„Was die Piusbruderschaft von der Position des Heiligen Stuhles unterscheidet, ist eine Ansicht bezüglich der Kontinuität oder Kohärenz zwischen den Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils und früheren Aussagen des Lehramtes.“

Ferner betont Prälat Pozzo, daß die Bruderschaft anerkennen müsse, daß die neue Messe gültig und sogar legitim sei.

„Zweideutigkeiten, Mängel und auch doktrinären Fehler, die sich in der Zeit nach dem Konzil verbreitet haben“ stünden auf einem anderen Blatt – lenkt der Prälat von den Zweideutigkeiten, Mängeln und doktrinären Fehler in den Konzilstexten selber ab.

Er gibt immerhin verschnörkelt zu, daß es in der neuen Liturgie Mißbräuche und Mängel gibt.

Es gebe „viele Meßfeiern“, die nicht der wahren Lehre und dem wahren Geist der Liturgiereform entsprechen – verharmlost der Prälat die liturgische Dekadenz in der Kirche.

Vom Besuch der Pius-Messen wird abgeraten

Pius-Bischof Richard Williamson wertet Prälat Pozzo als „Einzelfall“. Dessen Beurteilung und die Anwendung disziplinärer Maßnahmen obliege dem Generaloberen der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay.

Vom Meßbesuch bei der Piusbruderschaft – wo es die schweren Mißstände der Konzilskirche nicht gibt – rät Prälat Pozzo ab.

Altgläubige sollten Pius-Messen „vermeiden“ – formuliert er vorsichtig.

Die Messen und die Sakramenten-Spendung bei der Priesterbruderschaft seien irregulär.

Die Dauer der Gespräche der Bruderschaft mit dem Vatikan kann Prälat Pozzo nicht abschätzen: „Wir haben uns kein Datum gesetzt.“

Und: „Wir beten, arbeiten und wirken darauf hin, daß die Wiedereingliederung der FSSPX in die volle kirchliche Gemeinschaft nicht mehr lange Zeit dauert.“
      
55 Lesermeinungen
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#79   Lisibald Poier †   04:08:09 | Mittwoch, 8. Dezember 2010
Einziges Bindeglied
zwischen den Lebenden und den Toten ist das Sterben.
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#78   Mister 11   01:59:21 | Mittwoch, 8. Dezember 2010
Athansius Schreiber:
Du hälst Dich hier aber gerne auf…sehr verdächtig!!! :-@
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#76   Rudolfus   00:04:32 | Mittwoch, 8. Dezember 2010
@Magnificat: Nachdem Sie keinerlei Kritik am Papst und am Episkopat zulassen,
und jeder, der diese Kritik wagt, für Sie als „die Römisch-Katholische Kirche verlassend“ bzw. bereits „außerhalb dieser befindlich“ bezeichnet wird,
ist es doch die logische Konsequenz, daß Sie die Meinung vertreten, der Papst und sein Episkopat würden sich immer und ausnahmslos in Übereinstimmung mit der katholischen Lehre befinden.
Gegenüber diesem ist für einen katholischen Untertanen gemäß Ihrer Auffassung keinerlei Kritik erlaubt ist.
Zumindest das Apostolische Schreiben eines Papstes der Vergangenheit lehrt, daß „dem Papst widersprochen werden darf, wenn dieser als vom katholischen Glauben abweichend erfunden wird“ (Cum ex apostolatus, Paul IV.);
zumindest Paul IV. ist nicht Ihrer Meinung,
aber der hatte ja auch bereits als Kardinal das private Hobby, Häresieverdächtige in einer mit Privatgeldern eingerichteten Folterkammer zu befragen und anschließend, im Falle eines Schuldspruches, dem Scheiterhaufen zu übergeben;
eine Leidenschaft, die er als Papst, und als Papst-Kirchenstaatssouverain, noch steigerte.
„Selbst wenn sich mein Vater als Häretiker herausstellen würde, würde ich sofort Holz zu sammeln beginnen, um ihn anschließend zu verbrennen“, wird uns als Ausspruch dieses Großinquisitor-Papstes glaubhaft überliefert.
Sogar der hl. Ignatius v. Loyola erklärte, es hätte ihn ein Zittern am Leibe heimgesucht, als er von der Wahl Carafas zum Papst erfahren hatte.
Wir können uns bildlich vorstellen, wo Ihr Platz im Papst-Kirchenstaat unter Paul IV. gewesen wäre.
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#63   LASKO !   11:59:00 | Samstag, 4. Dezember 2010
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#60   Leo Miles   19:54:48 | Freitag, 3. Dezember 2010
@clarissa
für Ihr Pauluszitat haben’s doch sicher auch eine Belegstelle, oder?
Guckst du hier:
„So wollen wir denn nicht mit altem Sauerteig Fest feiern, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten der Lauterkeit und Wahrheit. Ich habe euch in dem Brief geschrieben, daß ihr keinen Umgang mit Unzüchtigen haben sollt; nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt, oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern; sonst müßtet ihr ja die Welt räumen. Nun aber habe ich euch geschrieben, daß ihr keinen Umgang haben sollt mit jemandem, der sich Bruder nennen läßt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen. Denn was soll ich die richten, die außerhalb der Gemeinde sind? Ihr richtet nicht einmal die, welche drinnen sind? Die aber draußen sind, wird Gott richten. Tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!“ (1. Kor 5,8)
Für heute heißt das: Niemals Gemeinschaft mit V2!
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#59   Magnificat   11:44:47 | Freitag, 3. Dezember 2010
@Rudolfus
Mein lieber Rudolfus, mir ist ja schon klar, dass Sie hier nur die Pius-Jungs gelten lassen. Aber ich bitte Sie, wenn Sie schon Bezug auf meine Postings nehmen, dann lesen Sie diese erst, dann versuchen Sie diese zu verstehen und antworten Sie erst dann darauf. Mit keinem Wort habe ich erwähnt „Deine Aussage, Papst und Bischöfe müßten nicht mit dem Glauben übereinstimmen, und auch nicht in ihrem Sittenleben, ist außerdem falsch.“, wieso unterstellen Sie mir das dann ? Und sicher kenne ich die Geschichte unserer Heiligen Kirche und sicher auch die ihrer Hierarchie. Die Hierarchie und die ihr geschuldete Gefolgschaft begründet sich allerdings nicht in der Kirchengeschichte – nichts anderes habe ich gesagt.
Und, wenn Sie daran Spaß haben, verunglimpfen Sie mich ruhig weiter, das zeigt nämlich, wessen Geistes Kind Sie sind. Ich hingegen bevorzuge eher die sachliche Diskussionsebene. Und im Übrigen hoffe ich, dass unsere wunderbaren ehamligen Hirten Pius XII, Johannes XXIII., Pail VI. und Johannes Paul II. möglichst schnell in den Status gehoben werden, den sie verdienen, nämlich in den Stand der Heiligen.
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#58   Rudolfus   09:38:23 | Freitag, 3. Dezember 2010
@Magnificat: Die Kirchengeschichte ist auch eine Theologiegeschichte und Geschichte des Sitten-
zustandes der Hierarchie. Sie ist sogar vor allem eine Geschichte der Hierarchie.
Offenbar haben deine Lehrer versagt – oder auch nicht, aus deren Sicht.
Diesbezüglich hast du in deinem Studium offenbar nichts gelernt.
Wahrscheinlich hast du nur modernistischen Pseudokatholizismus studiert.
Ich glaube nicht, daß du den katholischen Glauben kennst.
Deine Meinung über Kirchengeschichte, über die du erklärst, diese hätte mit der Kirchenhierarchie nichts zu tun, ist der beste Beweis.
Noch nie etwas über Päpste wie Alexander VI., Paul IV. und Leo X. gehört?
Die Kirchenautorität unterschlägt dir das, damit du ihr blind folgst wie seinerzeit dem Führer.
Deine Aussage, Papst und Bischöfe müßten nicht mit dem Glauben übereinstimmen, und auch nicht in ihrem Sittenleben, ist außerdem falsch.
Aus diesem Grund solltest du ja Kirchengeschichte kennen, also die Geschichte der Kirchenhierarchie.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß du darüber nichts gelernt hast.
Du kannst aber deine Lücken gerne nachholen und ein Buch über Papstgeschichte lesen, und auch darüber, was Päpste alles behauptet haben.
Wenn du die Päpste der Vergangenheit nicht kennst – weil du behauptest, die wären nicht Gegenstand der Kirchengeschichte –, ist es sinnlos, mit dir zu diskutieren.
Deine Kenntnis der Kirche macht den Eindruck, als wärst du ein Schüler, dessen einzige Bekanntschaft mit der Kirche der Religionsunterricht und sein Pfarrer ist, ohne Wissen um Vergangenheit, Gegenwart und Glaubenslehre.
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#57   Magnificat   09:12:20 | Freitag, 3. Dezember 2010
@Rudolfus
Du sprichst mir aus der Seele. Das kirchliche Lehramt verkündet die Dogmen und legt diese auch aus. Das Lehramt, das sind aber nun mal der Papst und seine Bischöfe.
Und keine Angst um mein theologisches Wissen, ich habe ein Theologiestudium an einer ordentlichen Universität mit Erfolg absolviert – Du auch ? Offensichtlich nicht, denn sonst wüßtest Du, dass die Frage der kirchlichen Hierarchie eben NICHT in der Kirchengeschichte gelehrt wird, dort finden wir nur Beispiele für gelungene oder weniger gelungene Umsetzungen der Heiligen Lehre.
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#56   Rudolfus   08:54:16 | Freitag, 3. Dezember 2010
@Magnificat: Deine Behauptung über den katholischen Glauben
Ein Katholik sucht sich eben nicht das raus, was er glauben will, wie du unterstellst, sondern ein Katholik ist der, der den katholischen Glauben glaubt – dieser Glaube ist im Dogma, das vom kirchlichen Lehramt vorgegeben wird, für alle vorgegeben und für alle derselbe.
Mit diesem Glauben müssen alle übereinstimmen – auch der „gottgegebene“ Papst, und die „gottgegebenen“ Bischöfe.
Die Verpflichtung des Katholiken, auch des Laien, ist es, diesen katholischen Glauben zu kennen.
Kein Katholik kann sich den Glauben selbst zusammensuchen.
Sowohl der Glaube, als auch die Praxis des Glaubens, die Sakramente und das Sittenleben, müssen im Einklang mit dem katholischen Glauben stehen. Anzunehmen, daß das bei jedem Kirchenhierarchen gegeben ist, ist Unsinn. Lies am besten einmal ein Buch über Kirchengeschichte, die dir ganz anscheinend überhaupt kein Begriff ist – sonst würdest du nicht so gutgläubig und blindvertrauend dem „gottgegebenen“ Papst und den „gottgegebenen“ Kirchenhierarchen nachlaufen.
Aber anscheinend kennst du die Novus-Ordo-Hierarchie nur vom Gottesdienstbesuch und vom Empfang der Sakramente. Da kann es schon passieren, daß du meinst, in guten katholischen Händen zu sein,
nachdem du von dort auch deinen Glauben erhalten hast.
Probleme wirst du nur dann bekommen, wenn das, was man dir in deiner Pfarre sagt, in einer anderen Pfarre nicht mehr gültig ist, oder bei einem Bischof nicht mehr gültig ist.
Aber wahrscheinlich wechselt du dann deinen Glauben entsprechend.
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#55   Magnificat   07:45:11 | Freitag, 3. Dezember 2010
@Capistrano
Erster Irrtum:
Ich marschiere gar nicht, sondern bete und versuche so Gott zu loben und zu preisen.
Zweiter Irrtum:
Ich folge keinen Ketzern, sondern, in Fragen der Glaubens- und Sittenlehre, meinem von Gott erwählten Bischof, dem Nachfolger der Apostel, der in der Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater, dem Petrus, dem Vicarius Christi, steht.
Es ist Ihnen, lieber Capistrano, ja ungenommen, weiter mit den Pius-Jungs zu spielen, allerdings müssen Sie sich dabei schon bewußt sein, dass Sie sich damit in die Gesellschaft von Schismatikern begeben.
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#53   LASKO !   23:43:10 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
FAUST GOTTES !
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 O:) O:) O:) O:) O:) O:) O:) O:) O:) O:) O:) O:) :)3
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#52   Capistrano   23:29:30 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@ Magnificat: Das ist doch nicht ihr Ernst!?!
Sie marschieren den Ketzern hinterher, obwohl sie es besser wissen?
Haben Sie gar kein Gewissen?
Wie wollen Sie es vor Gott verantworten, wenn Sie der offenkundigen Lüge folgen?
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#51   Magnificat   22:57:55 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Rudolfus
*Lach*
Nun ist man also schon ein Modernist, wenn man sich unter die gottgegebene Autorität des Papstes und der Bischöfe stellt. Das wird ja immer doller hier ;-)
Du machst es genau wie die ganzen Billi-Bullu-Theologen, Du suchst Dir aus, was Dir paßt und strickst Dir daraus Deinen „Glauben“. Von mir aus kannst Du gerne so weiter machen. Ich hingegen werde mich weiterhin an das authetische Lehramt halten, an den Papst und die Gemeinschaft der Bischöfe.
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#50   Rudolfus   22:49:03 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Magnificat: Deine Auffassung über die katholische Religion ist falsch
Eine bloße blinde Unterwerfung unter den Inhaber des Papst- und Bischofsamtes ist nicht die katholische Religion.
Die katholische Religion lehrt den Gehorsam innerhalb des Glaubens, und keinen Feudalglauben außerhalb des Glaubenssystems.
Demzufolge wirst du auch dem kommenden Antichristen dienen, wenn sich dieser auf den Papstthron setzt.
Die katholische Religion ist zuerst ein Glaube, und erst dann Gehorsam.
Das ist der große Irrtum der modernistisch gewordenen Scheinkatholiken, die keine Katholiken mehr sind.
Ein Irrender ist zu bekehren, selbst wenn es der Hl. Vater ist.
Der Hl. Vater regiert durch die Autorität des katholischen Glaubens, und nicht ohne den katholischen Glauben.
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#49   Magnificat   22:36:46 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Capristano
Genau.
Wo kommen wir denn hin, wenn jeder sich berufen fühlt, über seinen von Gott eingesetzten Oberhirten zu urteilen. Oder ihn gar der Ketzerei zu bezichtigen.
Meine Empfehlung: Zuallererst viel, viel Beten. Gott wird es schon richten. Und sich vertrauensvoll über die Kongregation für die Bischöfe an den Heiligen Vater wenden.
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#48   Rudolfus   22:36:38 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Magnificat: Und aus diesem Grund ist die PBSPX auch nicht schismatisch,
das folgt zwingend aus deiner Überlegung.
Der Papst ist auch nicht alleiniger Bewahrer der Tradition, sondern die gesamte katholische Kirche, die diesen Namen verdient.
Der Papst bewahrt nur die Tradition, wenn er dies ausdrücklich feststellt.
Der Inhaber des Papstamtes ist nicht in all seinen Handlungen unfehlbar. Das ist er nur, wenn er dies ausdrücklich feststellt.
Die Tradition der Päpste, das ist die Priesterbruderschaft St. Pius X.
Logischerweise kann diese als Verteidigerin dieser Tradition nicht schismatisch sein.
Das sind jene, die sich gegen die Tradition der Kirche stellen, selbst Päpste selbst, wie Paul VI. und Johannes Paul II.
Möge Gott deren unkatholischen Seelen gnädig sein, die die Kirche verraten haben.
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#47   Capistrano   22:30:33 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@ Magnificat: Wenn ein Bischof offenkundige Ketzereien von sich gibt,
können Sie nichts dazu sagen?
Und wenn der Papst nichts dagegen unternimmt, können Sie nichts dazu sagen?
Und wenn dieser Bischof nicht nur die Menschen seiner Diözese, sondern als Vorsitzender der Bischofskonferenz eines Landes die Katholiken dieses Landes zu Irrlehre verführt, können Sie nichts dazu sagen?
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#46   Magnificat   22:21:03 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Capistrano
Ihr Themenwechsel verwundert mich schon.
Aber gerne:
Zu einem Herrn Zollitsch kann ich nichts sagen, der Herr ist mir völlig unbekannt. Falls Sie allerdings S.E., den H.H. Erzbischof Zollitsch meinen, muss ich Ihnen sagen, dass ich mir kein Urteil über Bischöfe anmaße. Daran mögen sich gerne andere austoben. Einen Bischof in Fragen der Glaubens- und Sittenlehre auf den rechten Weg zurück zu führen ist Aufgabe des Heiligen Vaters.
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#45   clarissa colonia   22:19:37 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Na, mi care miles,
für Ihr Pauluszitat haben’s doch sicher auch eine Belegstelle, oder?
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#44   Leo Miles   22:08:53 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Lieber
Die Messen und die Sakramenten-Spendung bei der Priesterbruderschaft seien irregulär
den Leib Christi „irregulär“ empfangen und ins ewige Leben eingehen, als regulär am Gräuel der Verwüstung teilzunehmen…
„Wir beten, arbeiten und wirken darauf hin, daß die Wiedereingliederung der FSSPX in die volle kirchliche Gemeinschaft nicht mehr lange Zeit dauert.“
Wir beten, daß die Bruderschaft in der Kirche Christi bleibt und niemals Gemeinschaft mit der satanischen V2-Sekte hat.
Wie sagte doch Paulus: „Lieber mit den Heiden Tischgemeinschaft haben, als mit den unzüchtigen und verlogenen „Brüdern““.
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#43   Magnificat   21:55:25 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Rudolfus
Ganz falsch.
Der Bewahrer der einen Heiligen Katholischen Kirche, Ihrer Lehren, Wahrheiten und Traditionen ist der Papst, als Nachfolger des Petrus und die mit ihm verbundene Gemeinschaft der Bischöfe, als die Nachfolger der Apostel.
Niemals wird die ewige Wahrheit von Schismatikern gehütet, auch nicht von den Pius-Jungs.
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#42   Capistrano   21:54:32 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Magnificat: Nun trägt er aber dick auf…
Aber macht nichts. Kleiner Themenwechsel, denn Sie scheinen ein besonders interessanter Fall zu sein.
Wie gefällt Ihnen eigentlich Herr Zollitsch als Vorsitzender der DBK, wenn er sich als Ketzer präsentiert? Meinen Sie nicht auch, daß Katholiken dagegen etwas unternehmen müßten?
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#41   Rudolfus   21:50:20 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist als Bewahrerin des authentischen apostolischen und
katholischen Erbes der authentischen Römisch-Katholischen Kirche natürlich Zeichen des Widerspruches, das die gottferne Welt haßt, getreu dem Vorbild ihres eigentlichen Urhebers Jesus Christus, dem Gründer der Römisch-Katholischen Kirche, die die Priesterbruderschaft St. Pius X. getreu, nach den Weisungen der im katholischen Glauben regierenden Päpste, bewahrt.
Es ist bereits jetzt klar, daß die katholisch regierenden Päpste der Zukunft Erzbischof Lefebvre für sein Werk überschwenglich danken werden, und daß die Novus-Ordo-Zeit als schändliche Zeit des Verrats in die Kirchengeschichte eingehen wird.
EB Lefebvre wußte das, daß ihm die katholischen Päpste der Zukunft danken würden, und daß die Priesterbruderschaft das Werk war, das Gott von ihm für die Zukunft abverlangen würde.
Bereits der keineswegs katholisch regierende Novus-Ordo-Papst Benedikt Ratzinger hat die Katholizität dieser Bruderschaft gesehen, und dieses Werk gewürdigt, und Erzbischof Lefebvre als „großen Mann der Universalen Kirche“ bezeichnet.
Leider ist es dem jetzigen Papst Benedikt nicht gegeben, der katholische Papst zu sein, der die Hierarchie der Kirche wieder zur katholischen Ordnung führen würde.
Papst Benedikt ist nur ein Vorzeichen der katholischen Zeit, die wieder kommen wird.
Aus diesem Grund tut die PB gut daran, in der katholischen Kirche aller Zeiten verwurzelt zu bleiben, und deren Erbe zu verteidigen, auch gegen die Verräter der Novus-Ordo-Hierarchie unter dem PB-wohlwollenden Benedikt XVI.
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#40   Magnificat   21:45:04 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Capistrano
Zunächst einmal ist es mir völlig gleichgültig, ob Sie oder irgendjemand anders mich „Ernst nimmt“.
Ich versuche in Jesus Christus zu ruhen, das genügt mir.
Zu Ihrem Beitrag:
Ich habe Martin Luther in keinerlei Verbindung zum außerordentlichen Ritus gebracht, sondern ihn als Beispiel für einen Schismatiker genannt, dessen sich Gott bedient haben könnte, um seiner einen Heiligen Katholischen Kirche den Spiegel vorzuhalten. Genauso ist es für mich denkbar, dass sich Gott auch zu anderen Zeiten Schismatikern bedient, um seinen Willen umzusetzen. Und deshalb ist es für mich denkbar, dass auch die schismatischen Pius-Jungs ein Rädchen, wenn auch nur ein ganz kleines, im großen Gefüge des göttlichen Wirkens darstellen könnten.
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#39   Capistrano   21:37:04 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@ Magnificat: Und sie wollen ernst genommen werden?
Martin Luther als Beispiel für das „Überleben“ des „Alten Ritus“? :-#
Eine „Beteiligung“ der FSSPX lediglich „denkbar“? :-O
Das ist interessant, werden Sie doch mal deutlicher.
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#38   Magnificat   21:33:07 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Capristano Nun mal ehrlich
… ich glaube, dass der außerordentliche Ritus durch den Willen Gottes nicht ausgestorben ist. Sicher ist es möglich, dass Gott sich dabei auch Schismatikern bedient, siehe das Beispiel Martin Luthers. Also könnte auch eine Beteiligung der Pius-Jungs, allein aufgrund des Willen Gottes, schon denkbar sein.
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#37   Capistrano   21:25:14 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@ Magnificat: Nun mal ehrlich…
…glauben Sie echt, es hätte das Motu Proprio gegeben, wenn die FSSPX nicht existieren würde? Kaum jemand würde sich noch an den Alten Ritus erinnern, würde die FSSPX als Ärgernis der Modernisierer nicht an ihm festhalten.
Sind sie da echt anderer Meinung?
Ich mache kein Urheberrecht geltend, sondern ziehe Schlüsse aus der Geschichte. Etwas, was Ihnen offensichtlich – aus welchen Gründen auch immer – nicht möglich zu sein scheint.
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#36   Rudolfus   21:24:54 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Magnificat: Deine Unwissenheit ist erbärmlich / Die Novus-Ordo-Skandalhierarchie
Die Novus-Ordo-Hierarchie und der Novus Ordo sind die größte denkbare Schande für die hl. Kirche.
Der PB St. Pius X. verdanken wir die Bewahrung der Katholischen Kirche, wie sie sein sollte.
Der Römische Ritus wäre nach dem Willen des Frevlers Paul VI. schon längst ausgerottet worden – daß es nun auch noch den Römischen Ritus unter der schändlichen Novus-Ordo-Hierarchie gibt, ist historisch alleine der PB zu verdanken, durch deren Widerstandskampf Papst Johannes Paul II. eine limitierte Wiederzulassung erließ, aber rein strategisch unter Konditionen.
Die PB ist moralisch und disziplinär einwandfrei –
das können wir von deiner Novus-Ordo-Bande nicht sagen.
Die PB tut gut daran, sich von diesen Frevlern fernzuhalten.
Auch Papst Benedikt dient weiter dem frevlerischen Novus Ordo und ernennt Häretiker in höchste Kirchenämter …
Papst Benedikt ist also ein Papst der Frevler und Häretiker …
auf eine Einheit mit einem Frevler- und Häretikerpapst und auf die Einheit mit einer Skandalhierarchie, die die Römische Messe und den katholischen Glauben haßt, und seit Jahrzehnten Sittenskandale hervorbringt, kann man gut und gerne verzichten.
Die soll mit wehenden Fahnen untergehen … in ihren Skandalen …
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#35   Magnificat   21:14:21 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Capristano
Na, das könnte Dir und den Pius-Jungs so passen, ein Urheberrecht auf den außerordentlichen Ritus gelten machen zu wollen. Das ist einfach nur pure Selbstüberschätzung.
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#34   Capistrano   21:01:23 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Magnificat: Ach ja, die Messe im „außerordentlichen Ritus“ stellt also „sicher“ eine große …
…Bereicherung dar?
Dazu sage ich Ihnen mal was:
Ohne die FSSPX gäbe es diesen „außerordentlichen Ritus“ gar nicht mehr.
Das „Motu Proprio“ kam nur, weil die FSSPX bis heute durchgehalten hat.
Die sogenannten „Ecclesia-Dei“-Gemeinschaften (und insbesondere die Petrus-Bruderschaft) existieren nur, weil die FSSPX existiert. Um zweifelnde Gläubige und Kleriker aufzufangen, die ansonsten auf jeden Fall in den Messen der FSSPX sitzen bzw. knien würden. Würde die FSSPX verschwinden, wäre es aus mit diesen Gemeinschaften.
Die liturgische Tradition existiert nur noch, weil die FSSPX daran festgehalten hat.
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#33   Magnificat   20:49:15 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Alte Messe
ist ein Thema, die Pius-Jungs ein ganz anderes. Während die Messe im außerordentlichen Ritus sicher eine große Bereicherung darstellt, sind die Pius-Jungs eine Schande für unsere Heilige Kirche. Sehr gut, dass von höchster Stelle vor dem Besuch von Veranstaltungen dieser Schismatiker gewarnt wird.
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#32   prometheus141   20:29:46 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
wer das alte verachtet, kann das neue nicht finden
die messe ist eine freiwillige angelegenheit, es ist kein schulbesuch, das ist eine zwangsveranstaltung, wer eine alte messe feiern will soll sie feiern, und wer nicht, wird andere messen finden. das lateinische im gesang z.b. fördert die verbindung mit gott, weil keine urteilenden gedanken, durch texte, die einem nicht gefallen, gestört werden, so ist für den gläubigen dadurch ein größeres gemeinschaftsgefühl möglich, gott vermittelt sich letzendlich durch das hören, das hinhören, also die ohrenbarung und nicht durch das sehen, rituale werden empfunden, wenn sie durchgeführt werden ohne empfindung sind sie wertlos und werden nur als behinderung und äußere anpassung empfunden, das ist bei den alten messen zu berücksichtigen.
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#31   Sinah   19:57:59 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Vertraulichkeit eine Grundvoraussetzung!
„Zur Frage einer angeblich gegenseitigen Befruchtung der beiden Riten erklärt Prälat Pozzo, daß die Kommission Vorschläge für die Übernahme von neuen Heiligen und Präfationen erarbeite.“
War vorauszuahnen und das hat auch Bischof Williamson kommen sehen, dem man jetzt mit Drohungen kommt. Drohungen haben andere nötig! Von dem Tag an als Bischof Fellay mit lachender Miene den Konzilsverblendeten freundschaftlich die Hände hinstreckte, war klar, daß er zu allem bereit ist. Wieviel Untreue dem Erzbischof Lefebvre gegenüber wird uns noch präsentiert?
„Ferner betont Prälat Pozzo, daß die Bruderschaft anerkennen müsse, daß die neue Messe gültig und sogar legitim sei.“
Nun raus mit der Sprache Bischof Fellay: ist die neue Messe legitim oder nicht?
Zweideutigkeiten, Mängel und auch doktrinären Fehler, die sich in der Zeit nach dem Konzil verbreitet haben stünden auf einem anderen Blatt – lenkt der Prälat von den Zweideutigkeiten, Mängeln und doktrinären Fehler in den Konzilstexten selber ab.
Zum einen Herr Prälat gab es die doktrinären Ausartungen (nicht nur kleine Fehlerchen) bereits auf dem Konzil und die Zweideutigkeiten gab es vom allerersten Tag an, zum anderen: warum hat man diese „doktrinären Fehler“ nach dem Konzil gewähren lassen? Ratzinger war doch der Präfekt der Glaubenskongregation. Und warum wurde das Heilige Offizium beseitigt? Da war doch der Bruch bereits perfekt, ein Bruch, der geplant war.
Ist dies klar Herr Prälat?
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#30   Febron †   18:44:04 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Sphinktorio: Was haben Sie denn?
„Wenn man liest, wie sehr gute Katholiken die Mahnung des Apostels „Liebet einander“ beherzigen! Mit Ihrer Anrede „Sie unausstehliches Subjekt!“ oder auch „Sie Winkeladvokat“ an andere Schreiber geben Sie ein vortreffliches Beispiel.“
Das spiegelt doch genau den Katholizismus wieder!
Ich weiß nicht, was Sie dazu bringt, hier einen humanen, rücksichtsvollen Umgang miteinander zu erwarten.
Sie sind hier in einem *katholischen* (nicht *christlichen*) Forum –-- und auch nicht im Kreis toleranter Br. Maurer.
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#29   Mighty Counsellor †   18:12:47 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Wogegen …
„Vorsichtig deutet Prälat Pozzo an, daß es „noch Vorurteile und Widerstände“ gegen die Alte Messe gibt.“
… vorliegendes Forum auch nicht viel unternimmt.
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#28   Sphinktorio †   18:00:16 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Guntram: Immer wieder schön
wenn man liest, wie sehr gute Katholiken die Mahnung des Apostels „Liebet einander“ beherzigen! Mit Ihrer Anrede „Sie unausstehliches Subjekt!“ oder auch „Sie Winkeladvokat“ an andere Schreiber geben Sie ein vortreffliches Beispiel!
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#27   Alois Bischof   17:55:49 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Immer noch ist das Ziel: Vernichtung der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Die Vernichtung der Meßzentren der FSSPX, auf welche konkret hingerarbeitet wird.
Pozzo hat auch noch nichts von der Krise der Glaubenslehre durch die II. Vatikanische Räubersynode verstanden.
Die gesamte Seelsorge der gesamten Konzilskirche ist irregulär – und dazu infiziert, an jeder Stelle bis hin zu Benedikt XVI., mit Neomodernismus, Ökumenismus und Neoprotestantismus.
Eine kontinuierliche Entwicklung des Dogma ist für Modernisten auch „Kontinuität“. Kohärenz ist auch zwischen Gegensätzen manchmal gegeben. Pozzo versteht nichts von der wirklichen Frage nach dem heiligen Dogma, nach der Sittenlehre, nach der Gültigkeit und Legitimität aller „neuen Sakramente“ so wie sie nach dem 18.6.1968 allmählich verändert wurden; nicht zuerst die Meßliturgie (die zur Mahlfeier des Novus Ordo Missae wurde), sondern zuerst die (für alle notwendige) gültige lateinische Bischofsweihe, welche vollständig ersetzt wurde von einem Machwerk Dom Bottes und Bugninis.
Es geht um die doktrinären Fehler im II. Vatikanischen Konzil, nicht um Hans Küng oder die neokonservative ‘Communio’-Clique Ratzingers u. Kaspers.
Die FSSPX kann sich selbst auflösen, wenn sie das II. Vatikanum und die Neue Messe als legitim und gut und gültig anerkennen. Es hätte sie dann nie gebraucht.
Tatsache ist aber eine andere: das II. Vatikanische Konzil war eine Räubersynode und die Konzilskirche ist eine andere, neue Religion. Folglich gehören treue römisch-katholische Christen wie die FSSPX nicht zu ihr.
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#26   Mister 11   17:33:42 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Alte Ritus? Pflicht!
Ferner ist er der Ansicht, „daß man den Seminaristen in den Priesterseminaren die Möglichkeit bieten sollte, das Zelebrieren auch in der außerordentlichen Form angemessen zu erlernen – nicht als Verpflichtung, sondern als Möglichkeit.“
Ich würde das Erlernen des „Alten“ Ritus zur Pflicht erheben,
in den Priester-Seminaren; das ist die Zukunft der
HEILIGEN KATHOLISCHEN KIRCHE!
Hoffentlich werden Viele den Wunsch äußern, den „Alten“ Ritus freiwillig erlernen zu wollen!
@ Evelynn van der Meckertante:
Was meint Prälat Pozzo denn mit dieser Formulierung: „Irregulär“
Na, was wohl, Sie dumme Dumpfbacke?
Er meint damit, dass die Sakramente zwar gültig sind, aber unerlaubt gespendet wurden, da gegen den Willen des Papstes!
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#24   r.ruhrgebietler   16:24:26 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
der Prälat Guido Pozzo
hat doch den Päpsten gegenüber gehorsam gelobt – besonders seiner Hlg. P. PIUS V.???
Wer will die Kondom-Kleriker noch verstehen oder gar ernst nehmen????
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#23   Palmström   15:11:37 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Die Messe aller Zeiten und die unerklärliche
Liebe zu überbordend geschmückte
Altäre, die haben wohl einen eigenen
Stellenwert…?, sind identisch und dann
noch die Demutsbezeugungen im
Stehen…Wo kreuz.net immer diese
wunderschönen Bilder herkramt…?
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#22   Guntram   14:35:42 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
unanständig
sie spielen wohl auf was Unanständiges an, Sie Winkeladvokat.
Nun die Messe aller Zeiten ist für jeden Meßdiener was Besonderes. Die Hinwendung zu Gott. Viele Berufung kommen davon. Egalitäre Liturgieformen, wie die Neue Messe fördern eben keine Berufungen, weil ihr das innewohnende Geheimnis der Heiligkeit fehlt.
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#21   Rudolfus   14:35:20 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Es ist ein wichtiges Zeichen, daß die Römische Messe für alle Zeiten wieder in der Sonderbasilika
des Papstes, dem Petersdom, zelebriert wird.
Der Hinauswurf des kanonisierten Römischen Meßritusses ist ein Zeichen der Endzeit. Joseph Ratzinger schreibt in seinen Erinnerungen, daß ihn damals, als dies durch Paul VI. verordnet wurde, ein seltsames Gefühl ergriff.
Joseph Ratzinger besitzt ein echtes katholisches Glaubensgefühl – ganz im Gegensatz zum Novus-Ordo-Radikalisten Karol Wojtyla, Papst Johannes Paul II., dem blinden und nicht tiefer denkenden Gefolgsmann des Frevlers Paul VI. –, und deshalb konnte es Joseph Ratzinger, als er als Benedikt XVI. auf den päpstlichen Thron gehoben wurde, nicht länger zulassen, daß die Römische Messe weiter ausgeschlossen und verfolgt bleiben sollte, während in den katholischen Kirchen weiterhin der umstürzlerische Novus Ordo als katholischer Ritus ausgibt.
Die schändliche Behandlung der Römischen Messe ist das zuverlässigste Zeichen, daß Paul VI. und Johannes Paul II. Frevler waren, die in den hl. Tempel Gottes gesetzt wurden.
Die Früchte, die diese beiden Päpste der Kirche bescherten, sind auch dementsprechend die Früchte des Teufels.
Der Schaden an den Seelen, die den Weltkreis bewohnen, ist unermeßlich, und durch eine Person gar nicht zu tragen.
Als Katholik kann man kaum daran denken, daß der Vatikan ernsthaft ein Seligsprechungsverfahren für diese beiden Päpste führt, und daß dieser erwägt, diese ernsthaft seligzusprechen.
Sollte dies Gott ernsthaft zulassen, oder wird nicht vorher doch noch ein Eingreifen durch Gott geschehen …
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#19   Guntram   14:30:18 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
angesprochen
gut, daß Mons. Pozzo mal von offizieler Seite klarmacht , daß die Messe aller Zeiten erwünscht ist, zumindest sein soll.
Wie sehr die FSSPX seit ihrer Gründung auf dem richtigen Weg war, zeigt sich auch an den Anfeidungen, denen sie ausgesetzt ist, seit der Papst die katholische Tradition, die Hl. Messe aller Zeit mehr ins Visier nimmt, als der Wojtyla-Papst, der geradzu ein Papst war unter dessen Pontifikat die Frömmigkeit, die Liturgie und die Tradition den Bach runter ging.
Noch gibt es Gruppen wie das Opus Dei oder FSSPX die den katholischen Glauben verteidigen und den Papst verteidigen, beten wir, dass unsere Hl. Mutter Kirche aus der babylonischen Gefangenschaft des Liberalismus und der Freimaurerei entkommen wird.
Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
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#17   Guntram   14:19:11 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
allerhand
@Redaktion = Popelfresser: @
Sie unausstehliches Subjekt! Sie sollten sich schämen die Gastfreundschaft und den Langmut der kreuz.net-Redaktion dermaßen zu strapazieren und zu mißbrauchen. Ihr Beitrag ist vollkommen sinnfrei und hat nix mit dem Thema des Artikels zu tun.
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#15   Guntram   14:12:16 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Erbarmen
@ravioli auf eis
Ich würde mich über eine Beleidigungsklage höllisch freuen; denn dann könnte ich endlich einmal die Schmierfinken, die hinter dieser Seite stecken kennenlernen.
–----
Sie armer Mensch, arm im Geiste, wenn sie sowas verfassen. Sind wir Gott dankbar, dass der Fels Petri, der in den letzten Jahrzehnten von Freimaurerei und Liberalismus angefressen wurde, weiter Stand hält. Danken wir dem Allmächtigen dafür, daß er der heiligen Mutter Kirche Gottesmänner schenkt, wie in der FSSPX, wie Mons. Fellay, Pater Schmidberger, Pater Niklaus Pfluger und viele andere. Und beten wir auch, dass Mons. Richard Williamson, der Löwe von England, recht bald wieder seine bischöfliche Gnade durch Sakramentsspendungen, Messen usw. an viele Gläubige weitergibt und so auch viele Seelen gerettet werden.
Beten wir, daß die FSSPX und das Opus Dei zum Wohle der Kirche und damit der gesamten Menschheit den Nachfolger Petri so gut es geht gegen die Häresien des Liberalismus unterstützen.
Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
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#14   Lisibald Poier †   14:10:17 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
der Papst
Der Papst wird als Kondom-Papst und defakto als Schwachkopf beschimpft.
Sieht zur Zeit sehr schwach aus. Kann ein Papst eigentlich ein Schweigegelübte ablegen?
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#13   Trillian   14:09:58 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Ravioli
Das hier ist keine Katholische Seite, das ist Kreuz.net.
Sie verwechseln grade Äpfel mit Birnen ;-)
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#11   Przybislav Iamesseblo   13:55:18 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
nicht alle Angehörigen der Konzilssekte
haben ihren Glauben verraten. In der Art und Weise wie sie das Machwerk des Frevlers Montini feiern lässt sich erkennen, wie viel an Katholischem in ihnen zurückgeblieben ist. Ich kenne eine Pfarrei, wo der Pfarrer die Kommunionbänke bleiben liess und die Kommunion kniened empfangen wurde. Dazu kann man sagen: „was gut ist, ist nicht neu, und was neu ist, ist nicht gut.“
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#10   jolie   13:50:40 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
dieses layout ist
MEINE idee
schimpft
der
freche
jolie
O:)
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#9   aufrechterkatholik   13:33:48 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Jolies Sehnsucht
was hindert es
den frechen Jolie
dahin zu gehen,
wo er die echte, wahre
messe feiern kann.
da macht sich ein
aufrechter
katholik so seine gedanken
was hindert ihn nur?
möge er sich offenbaren
um unsere sehr vielfältigen fantasien
ein wenig zu erhellen.
was hindert ihn nur?
vor allem fällt mir ein:
das möchte er den menschen
die er mit seinen gnadengaben
kraft seiner weihe erfreut
nicht antun.
denn da könnte der eine
oder andere
da sein,
der froh wäre
wenn
er
gehen
würde.
doch
so denkt sich vielleicht
der fromme jolie
was ist schon
ein prophet
ohne gegner
denkt sich
der
aufrechte katholik
mit einem herzhaften jawoll!
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#8   r.ruhrgebietler   13:29:05 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Prälat Guido Pozzo
ist also NICHT den Päpsten gegenüber gehorsam – besonders nicht seiner Hlg. P.PIUS V.
Wer will die Kondom-Kleriker noch verstehen oder gar ernst nehmen????
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#7   polenpaule   13:26:21 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Eingliederung!
Nein, es läuft auf eine Unterwerfung auf den konziliaren Kurs hinaus. Das versteht der Herrr unter diesem Terminus.
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#6   Evelynn van der Meer   13:25:53 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Was meint Prälat Pozzo denn mit dieser Formulierung: „Irregulär“
Altgläubige sollten Pius-Messen „vermeiden“ – formuliert er vorsichtig.
Die Messen und die Sakramenten-Spendung bei der Priesterbruderschaft seien irregulär.
Also selbst Altgläubigen wir von Seiten des Vatikans emfohlen andere Messen aufzusuchen, als die der Piusbruderschaft. Soweit verstanden.
Aber was genau bedeutet „IRREGULÄR“ als ATTRIBUT für MESSEN und SAKRAMENTEN-SPENDUNG der PIUSBRUDERSCHAFT?
Das klingt nach baldigem erfolreichen Abschluss der Gespräche.
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#3   RobertBellarmin   12:57:09 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Wunschdenken!
Wenn Herr Pozzo sagt:
Wir beobachten, daß besonders in den jungen Generationen Interesse an und Zulauf zur alten Form der Messe besteht.
Dann bedeutet das wohl, dass die Zahl von 20 auf 40 Interessenten steigt – so jedenfalls in dem Bistum, in dem ich wohne. Steigerung um 100%! Wow! :-[
Aber zu vernachlässigende Peanuts gegenüber rund 3,5 Millionen braver Katholiken die Sonntag für Sonntag in den Novus Ordo gehen. ;-)
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#1   jolie   12:40:04 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
super diplomatisch
aber immerhin
im vatikan bewegt man sich millimeterweise
in
richtung
echte messe
denkt
sich
der
freche
jolie
O:)
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