Klerus
Selbstmord beweist, daß der Heilige Stuhl im Recht war
Ein auf direkte Intervention des Heiligen Stuhles nicht zur Priesterweihe zugelassener Diakon begeht Selbstmord – und der Bischof, der ihn weihen wollte, legt sich mit dem Vatikan an.
Im Internet trauern die Gläubigen um Diakon Luca Seidita
Im Internet trauern die Gläubigen um Diakon Luca Seidita
(kreuz.net) Am Dienstag abend stürzte sich Diakon Luca Seidita (29) in der italienischen Stadt Orvieto in den Tod.

Die 20.000-Seelen-Stadt Orvieto befindet sich 130 Kilometer nordwestlich von Rom.

Die Altstadt von Orvieto befindet sich auf einem Felsplateau, das an den Rändern steil abfällt. Über dieses Plateau hat sich der Diakon gegen 22.00 Uhr in die Tiefe gestürzt.

Der Verstorbene stammte ursprünglich aus der 11.800-Seelen-Stadt Matino im äußersten Südosten Italiens.

Am 7. Dezember hätte er zum Priester geweiht werden sollen.

Doch am Dienstag informierte die Diözese Orvieto-Todi den Weihekandidaten, daß seine Weihe verschoben worden sei.

Am Montag nachmittag hatte der Heilige Stuhl über die Nuntiatur per Telefax interveniert. Der Grund: Der Kandidat sei für eine Priesterweihe „nicht reif“.

Es müssen schwere Gründe vorgelegen sein, daß sich der Vatikan in eine gewöhnliche Priesterweihe eingemischt hat.

Der Bischof versucht die Weihe zu retten

Noch am Dienstag morgen reisten der Bischof von Orvieto-Todi, Mons.Giovanni Scanavino (70), und der abgelehnte Diakon zur Bischofskongregation nach Rom.

Doch es war nicht möglich, die Verantwortlichen umzustimmen.

Nach Angaben der Webseite ‘orvietonews.it’ wurde dem Diakon immer wieder ein „entferntes Ereignis seines Lebens“ vorgehalten. Auch sein „vielleicht »wenig orthodoxer« Glaubensweg“ und die zahlreichen Brüche in seiner kirchlichen Ausbildung hätten Anlaß zur Kritik gegeben.

Diakon Seidita begann seine Studien im regionalen Priesterseminar von Molfetta in der italienischen Region Apulien. Dann wechselte er in die Diözese Fermo in Mittelitalien und schloß seine Studien an der römischen Lateranuniversität ab.

Schließlich gelangte er nach Orvieto. Dort verbrachte er insgesamt fünf Jahr in zwei verschiedenen Pfarreien.

Im letzten Jahr amtete er als Sekretär des Bischofs. Mons. Scanavino wollte ihn in seiner Nähe haben, um über seine Berufung Sicherheit zu gewinnen.

Nach Angaben von ‘orvietonews.it’ wurde die Weihe angeblich wegen Differenzen in der Beurteilung der Kirche und des Priesteramtes verschoben.

Kein Homosexueller

Die Polizei fand auf dem Computer des Selbstmörders einen ausführlichen Abschiedsbrief:

„Ich wollte Priester werden und habe mein ganzes Leben auf dieses Ziel ausgerichtet, das mir verwehrt wurde“ – erklärt er darin.

Dann die letzten Worte: „An diesem Punkt ist es besser zu sterben.“

Zeugen, die den Selbstmörder kannten, beschreiben ihn als eine „sehr sensible“ Person.

In Orvieto kursierten deshalb auch Homo-Gerüchte. Sie wurden offiziell dementiert.

Erst vor zwei Wochen verstarb der Vater des Diakons nach einer langen Krankheit.

Für die Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’ ist die Kurzschlußhandlung der Beweis für die persönliche Schwäche des Diakons.

Seine ausgeprägte Empfindlichkeit, psychologische Zerbrechlichkeit und viele Enttäuschungen in der Vergangenheit würden „die Rechnung nur allzu deutlich aufgehen lassen“.

Der Vatikan wird sich nicht äußern

Die Zeitung geht mit dem Bischof Giovanni Scanavino (70) von Orvieto-Todi scharf ins Gericht.

Denn Mons. Scanavino – der ein großer Freund des Verstorbenen war – erklärte noch nach dem Selbstmord, daß der Diakon reif gewesen wäre, Priester zu werden.

„Ich habe diese Worte mehrere Male gelesen, weil ich glaubte, nicht richtig verstanden zu haben“ – kommentiert der namentlich nicht genannte Redakteur von ‘Il Giornale’.

Der Journalist schließt nicht aus, daß der Schmerz über den Verlust eines lieben Freundes den Bischof durcheinandergebracht hat – „als ob ein Selbstmord nicht der mathematische Beweis dafür wäre, daß der Heilige Stuhl völlig im Recht war“.

Der Pressesprecher des vatikanischen Pressesaales, Jesuitenpater Federico Lombardi, erklärte vor der Agentur ‘Adnkronos’, daß sich der Vatikan zu dem Fall nicht äußern werde.
      
46 Lesermeinungen
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#72   Helena   22:05:36 | Mittwoch, 8. Dezember 2010
Selbstverbrennung eines Pfarrers bewies, dass er im Recht war
Sein Kreuz leuchtet wieder!
www.mz-web.de/…ervlet/ContentServer?pagename=ksta/…
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#70   Ernst von Zwiefalten   19:03:54 | Mittwoch, 8. Dezember 2010
Die Satanisten
haben mir glaubhaft versichert, die Redaktion von kreuz.net werde nicht bestrahlt. Dort sitze der Teufel fest am Ruder.
(Achtung die obige Anmerkung enthält Ironie in größeren Dosen. Bei zu großer Traditionsgläubigkeit kann es zu unerwünschten Immunreaktionen kommen.)
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#69   GenuineoffshoreBird   18:48:23 | Mittwoch, 8. Dezember 2010
Da hat er mal recht, der Vatikan
Hier hat der Vatikan doch mal eindeutig recht! Der Typie sieht schon auf dem Bild so lebensuntauglich/hypersensibel aus und dann erst der Knochenjob Priester, tsts das kann nicht gut gehen!
In den Abgrund zu springen-traurig traurig, aber wirklich Zeichen mangelnder psychischer Stabilität. Warum bleibt er nicht Diakon oder Gemeindeschwester oder ähnliches?
OT: die satanische Strahlenwaffe, ja äußerst bedenklich!
Da hilft nur Strahlenschutzcreme Faktor 30!
ciaociao offshore
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#61   caesar4441   19:56:11 | Montag, 6. Dezember 2010
Selbstmörder
gibt es immer und überall.Wozu die Auregung ?
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#46   kammerjäger   09:22:31 | Freitag, 3. Dezember 2010
Rudolfus schreibt
Alle Christen werden von den Satanisten bestrahlt.
:-O
Wenn ich jetzt heute aus der katholischen Kirche austrete (um mich beispielsweise der Pius-Sekte anzuschließen), woher wissen jetzt die Satanisten, dass ich kein Christ mehr bin und sie ihre „Christenbestrahlung“ bei mir einstellen können? o.O
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#45   prometheus141   07:53:55 | Freitag, 3. Dezember 2010
welchen wirklichen Bezug hatte der Bischof zum Kandidaten?
warum stellt er seine führung in frage? warum greift der die kommission an? welche ziele verfolgte der bischof mit dem kandidaten, der in seiner nähe war? was ist ihm näher? welche bindungen sind zu der familie des kandidaten, welche verpflichtungen fühlt er da? letztendlich kann es keiner beurteilen, jeder wählt seinen weg, doch ob er weiß, was er tut, ist eine andere frage… die vielen priester mit hohen idialen, doch wenig praktischer vernunft haben es schwerer ihre vorstellungen vom zölibat z.b. aufrecht zu erhalten, und wenn es ihnen nicht gelingt, laufen sie mit einem ständig schlechten gewissen herum, oder verdrängen es, doch das ziel ist eben das neue jerusalem und das ist lt. zweitem vatikanischen konzil nicht ohne offizielles zölibat zu haben, weil sonst d as geheimnis der eucharistie verraten würde und wir allle der besizergreifenen zivilreligion folgen müssten, mit ihrem modell glaube und schuld sprich gläubiger die immer die mehr die schuldner aussaugen müssen, bis es nur noch ganz wenige gläubiger gibt und diesen die finanziell schuldbeladenden folgen muss, und damit gott, der wahren natur verrät.
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#44   Paul M.   03:32:14 | Freitag, 3. Dezember 2010
Espa(n)drillo:
Deine aggressiven, nervösen Postings zum Thema outen Dich als unverbesserlichen Schwulen!
Wie lange willst Du noch sündigen, Kleiner, hmh?
Gründe doch mit dem homogestörten David Berger
eine Sodom-Wohngemeinschaft…
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#42   SignumSalutis †   00:11:39 | Freitag, 3. Dezember 2010
Perry Rhodan?
Danke, verehrter Jap. Krieger, für die weisen Kommentare.
Und mein Freund Rudi: heute haben wir wohl die Perry-Rhodan-Variante gewählt, was?
Science Fiction auf bestem Kiosk-Niveau www.perrypedia.proc.org/…s_Phantom_von_Phönix
Satanistische Strahlen. Gibt es dafür einen Geigerzähler? Lehrt die von Ihnen verehrte Pius-Bruderschaft etwas darüber?
Es soll also keiner sich auf die Priesterweihe vorbereiten, bis der Herr selbst eingegriffen hat gegen die Strahlen. Auf Deutsch gesagt: man soll das kirchliche Leben vorrübergehend stillegen.
Wenn ich das alle so lese, gerade diese dumpfen Spekulationen über endzeitliche Kämpfe zwischen den Erzengeln und den bösen Mächten: haben Sie irgendwas mit dem Engelwerk, den vom Vatikan untersagten Engellehren zu tun? In deren Publikationen liest man immer wieder solche Theorien.
SignSal
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#41   Sohn der Witwe   23:17:28 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
So sind sie halt, die alten Herren im Vatikan!
„Nach Angaben der Webseite ‘orvietonews.it’ wurde dem Diakon immer wieder ein „entferntes Ereignis seines Lebens“ vorgehalten. Auch sein „vielleicht »wenig orthodoxer« Glaubensweg“ und die zahlreichen Brüche in seiner kirchlichen Ausbildung hätten Anlaß zur Kritik gegeben.“
Hierzu fällt mir ein:
„Hast Du im Leben tausend Treffer,
man hört’s, man sieht’s, man geht vorbei.
Doch lauthals brüllt der kleinste Kläffer,
schießt Du ein einziges Mal vorbei.“
Und die Verurteiler hier sind mit der gleichen Brühe begossen!
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#40   Paul M.   22:31:45 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Selbstmörder
Der Diakon war entweder schwul oder er hatte vorehelichen S--.
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#39   Shogun (ehemals Samurai)   22:20:06 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
War der Diakon schwul?
Fakt ist, daß wir es nicht wissen, und solange wir nicht die expliziten Gründe für seinen Suizid kennen, sollten wir uns mit Spekulationen zurückhalten.
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#38   Gotthard   22:18:51 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
bestrahlt
@rudolfus, bist Du auch schon bestrahlt worden?
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#36   Amethyst   22:04:56 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Evelynn van der Meer:
Was haben Sie nur für ungelöste Probleme?
Weshalb werfen Sie mich in einen Sack mit diversen anderen Usern?
Geht es Ihnen nicht gut?
Hat jemand Ihre Weihnachtsplätzchen gestohlen? :-D
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#35   Evelynn van der Meer   21:49:53 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Mister 11 vermuttet, dass der Diakon schwul war. Ich vermute Mister 11 ist schwul.
Keine Behauptung.
Nur eine Vermutung, auf die so einiges hindeutet.
(wenn Mister 11 schwul ist, ist es auch Amethyst, Bulava-47 und Paul M.)
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#34   Amethyst   20:54:35 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Coracao:
mir ist ein schwuler priester lieber, als diese bösartigen typen, die auf +net ihre gehässigkeiten vermitteln.
Wirklich?
Sind Sie aus der Kirche ausgetreten?
Sünde ist Sünde, egal wie nett, süß, hübsch oder geil der junge knackige aber schwule Priester aussieht!
Ist halt so!
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#33   Coracao †   20:48:36 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
mister 11
o das schwulsein, es geht mir auf die nerven.
wenn irgendjemand nicht ganz – dann ist er sofort schwul.
wer einem menschen etwas anhängen will – dann ist er schwul.
mir ist ein schwuler priester lieber, als diese bösartigen typen, die auf +net ihre gehässigkeiten vermitteln.
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#32   Mister 11   20:32:26 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Coracao:
Ich vemute, dass der Diakon schwul war.
Nach neuester Regel muss der Bischof fragen, ob der Kandidat „würdig“ ist, bei der Weihe!
Das Gewissen des Diakons hat ihm wohl zu schaffen gemacht…
Mit dieser Regel will man Homo-Priester ausschließen und auch Missbrauch…
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#31   Coracao †   20:24:43 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
ja mister 11
jetzt kann ich es, herzlichen dank.
ich sagte, dass bei jeder Priesterweihe der Bischof der Diözese zuständig ist, der zuständige Bischif gibt sein ja-wort zur priesterweihe, nie rom. wie will rom ja oder nein sagen, wenn er die person nicht kennt.
auch wenn der papst priesteramtskandidaten aus der ganzen welt weiht, dann muss der zuständige bischof seine empfehlung geben.
also, an dieser geschichte stimmt etwas nicht.
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#30   Mister 11   20:09:48 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Coracao:
gerne möchte ich wissen, warum mein beitrag von der redaktion sofort gelöscht wurde? habe ich etwas falsches geschrieben, gelogen? die wahrheit wird euch frei machen…
Dann poste es doch erneut!
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#29   Coracao †   19:55:09 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
möchte gerne wissen
gerne möchte ich wissen, warum mein beitrag von der redaktion sofort gelöscht wurde? habe ich etwas falsches geschrieben, gelogen? die wahrheit wird euch frei machen…
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#28   Rudolfus   19:23:40 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Alle Priesteramtskandidaten, Ordensleute und Priester sind besonderes Ziel der satanistischen
Strahlenwaffe, nicht nur des dämonischen Wirkens.
Dessen müssen wir uns immer bewußt sein, wenn wir das schwere Leben der Priesteramtskandidaten beurteilen.
Ich würde deshalb heutzutage ausnahmslos jeden abraten, diesen Weg zu wählen, denn Gott gibt uns nicht die Gnade dazu.
Alle Christen werden von den Satanisten bestrahlt.
Wir können nur Gott um ein so schnell wie möglich kommendes Eingreifen bitten. Möge Gott jeden einzelnen Christen vor diesem satanistischen Wirken retten, möge die allerseligste Himmelskönigin um ein so schnell wie möglich kommendes Eingreifen bitten.
Die satanistische Neue Weltordnung mit der Strahlenwaffe über jeden einzelnen christlichen Bürger muß durch Gott zerbrochen werden!
Hl. Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe, gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels, sei Du unser Schutz.
„Gott gebiete ihm“, so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stürze den Satan …
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#27   Mister 11   19:18:13 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Shogun (ehemals Samurai):
Schön, dass Du Dich gefangen hast!
Suizid ist niemals eine Lösung, niemals!
Aber wäre ein depressiver, labiler Mensch
in unserer harten Zeit ein guter Priester geworden?
Oder war doch schwul?
Wir wissen nicht alles…
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#25   Shogun (ehemals Samurai)   19:14:52 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@ Mister11
Ob Priesteramtskandidat oder Obdachloser- wenn jemand so verzweifelt ist- vieleicht sogar depressiv- daß er nur noch den Suizid als Ausweg aus seinen Problemen sieht, dann denkt er, wenn er den Suizid begeht, herzlich wenig--und ehrlich gesagt, ich habe einmal auch den Gedanken gehabt, meinem Leben ein Ende zu setzen, und ich bin katholisch und das Purgatorium ist mir ein Begriff.
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#24   Mister 11   19:07:11 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Shogun (ehemals Samurai):
Ein obdachloser, vereinsamter Alkoholiker macht sich wahrscheinlich wenig Gedanken über GOTT, bevor es sich umbringt,
aber ein Priesteramtskandidat?
Es will mir nicht in den Kopf…
Wußte er nichts vom Purgatorium?
Wieso setzt er sein Seelenheil so schändlich auf’s Spiel?
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#23   Shogun (ehemals Samurai)   19:01:30 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Mister11, ich stelle mal eine Frage:
Möchte jemand, der Suizid begeht, aus freiem Willen, wissendlich ohne Gott leben, wissen Sie das?
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#22   Mister 11   18:57:32 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
marienkind,Shogun (ehemals Samurai),Meinerven:
Ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich den Leuten die Hölle wünsche- Nein, nein!
Ich möchte nur betonen, dass der Selbstmord nicht das Ende eines Leidens, sondern erst der Anfang eines Schrecken ohne Ende sein kann.
Die Seele lebt ewig – nur wo…
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#21   Mighty Counsellor †   18:52:43 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Die Unterscheidung zwischen Privatoffenbarung
und „offizieller“ Offenbarung ist tatäschlich heilig. Ich schreib jetzt nicht, an wie wenig ich da glaube ;-) .
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#19   Shogun (ehemals Samurai)   18:49:58 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@ Mighty
Ich finde es in bestimmten katholisch-traditionellen Kreisen immer wieder interessant:
Wie lange müssen diese und jene Menschen im Fegefeuer bleiben?
Wo kommen diese oder jene Menschen nach ihrem Tod hin- Himmel oder Hölle?
Antworten:
„Maria hat der Seherin xy gesagt/offenbart, daß…“
Und wer sagt, ob die Seherin den Willen Gottes offenbart oder nur die eigene Meinung?
Darüberhinaus:
„Niemand kennt die Stunde…!“
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#18   hieronymus333   18:46:10 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Goldengel
Erklären sie mir doch bitte, was das für ein Grund ist jemand abzusagen, der nicht „reif“ sei! Dieser Grund trifft auf 99 % der Männer zu.
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#17   Mighty Counsellor †   18:43:32 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Da staune ich immer wieder …
„Von Begnadeten, die Kontakte mit Armen Seelen hatten, weiß man, dass die Seelen von Selbstmördern noch so viele Jahre im Fegefeuer bleiben müssen, wie sie nach Gottes Plan noch an Lebensjahren gehabt hätten.“
… nämlich dass man sogar über die jeweilige Zeiten Bescheid weiss, wie lange die armen Seelen im Fegefeuer sein müssen!
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#16   marienkind   18:40:46 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Mister 11
Jedes Betweibele weiß doch, dass Selbstmord, die gleiche Auswirkung auf die Seele eines Menschen hat, wie Mord!
Die Hölle!
Ich glaube, das kann man nicht verallgemeinern.
Von Begnadeten, die Kontakte mit Armen Seelen hatten, weiß man, dass die Seelen von Selbstmördern noch so viele Jahre im Fegefeuer bleiben müssen, wie sie nach Gottes Plan noch an Lebensjahren gehabt hätten. Demnach wären sie aber auf jeden Fall gerettet.
Und Maria Simma sagte einmal, oftmals werden diejenigen, die einem verzweifelten Menschen nicht geholfen haben oder sogar Schuld an seiner Verzweiflungstat hatten, strenger gerichtet als der Selbstmörder selbst.
Und auch von Gloria Polo wissen wir, daß die Selbstmörder, die psychisch krank waren, milder gerichtet werden als gesunde.
Wie auch immer, tragisch ist ein Freitod immer. Möge Gott dieser Armen Seele gnädig und barmherzig sein.
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#15   WTF-Christlich? †   18:30:42 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Tabuthema
Das sieht mal wieder stark nach Depressionen aus!
Aber sowas darf ein Prister ja nicht haben.
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#14   Shogun (ehemals Samurai)   18:28:02 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@ Mister11
Ich kann Meinerven nur zustimmen, denn wenn jemand so verzweifelt ist, daß er einen Suizid begeht, dann ist es mehr als unmenschlich, diesen Menschen im Nachhinein auch noch zu verurteilen.
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#13   Meinerven   18:17:07 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
an Herrn Elf
Jedes Betweibele weiß doch, dass Selbstmord, die gleiche Auswirkung auf die Seele eines Menschen hat, wie Mord!
Wenn ein Mensch sich selbst in den Tod stürzt, dann ist er krank. Schwer krank. Psyichische Krankheiten enden leider oft tödlich.
Es ist besser, für die Seele dieses armen Menschen zu beten, als ihn einfach, ohne ihn zu kennen, zu verurteilen.
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#12   Mister 11   18:07:13 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
matt3:
Kleiner,
das sagst Du mir?
Ahaahhahaha…! :-]
Bevor Du mir den Splitter aus meinem Auge ziehen willst, entferne erst den wuchtigen Holzbalken von deiner Birne, klar?!
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#11   Mighty Counsellor †   18:03:22 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Rechne
„Die 20.000-Seelen-Stadt Orvieto befindet sich 130 Kilometer nordwestlich von Rom.“
20.000 Seelen? 19.999!
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#10   matt3   17:58:14 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@mister
mach dir lieber Gedanken, wie du der Hölle entgehen willst.
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#9   Mister 11   17:53:18 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
matt3:
Schlimm finde ich, dass ein Priesteramtskandidat nichts von der Hölle weiß, und dass man bei Selbstmord dorthin stürzt!
(Klinisch-Tote, die wiederbelebt wurden, erzählen davon!
Häufiger als man denkt…)
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#8   matt3   17:50:27 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
armer Teufel…
Man soll im Leben nichts mehr wollen als das Leben selbst. Wenn man es zusehr an einer ehrgeizigen Sache aufhängt, sich zusehr darauf fokusiert und die Sache schiefgeht, dann ist die Trübsal groß und mancher sieht dann keinen Sinn mehr.
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#7   Goldengel   17:49:59 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
hieronymus333
Hoffentlich zieht man die Verantwortlichen
am Hl Stuhl dafür zur Verantwortung.
Wenn jeder Mensch sich töten würde, nur weil er was nicht bekommt, gäbe es Leichenberge.
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#6   Mister 11   17:47:35 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Nichts gelernt?
Am Dienstag abend sprang Diakon Luca Seidita (29) in der italienischen Stadt Orvieto in den Tod.
Was lernt man eigentlich heute noch in den Priesterseminaren?
Jedes Betweibele weiß doch, dass Selbstmord, die gleiche Auswirkung auf die Seele eines Menschen hat, wie Mord!
Die Hölle!
Wußte dieser Diakon nichts von der Hölle?
Was taugen dann noch diese altliberalen Priesterseminare, an denen nur weltliche, schwule Sozialarbeiter herangezogen werden?
Nichts! :-(
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#5   hieronymus333   17:47:22 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Hoffentlich zieht man die Verantwortlichen
am Hl Stuhl dafür zur Verantwortung. Wie verhaltensgestört muss man sein, dass andere Idioten geweiht werden, deren Weihe mehr als fraglich ist, während sensible Männer nicht geweiht werden. Sicher ist der Grund darin zu suschen, dass er weder homosexuell war, noch pädophil.
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#4   Alois Bischof   17:44:46 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Requiescat in pace
Mehr kann man dazu nicht sagen. Der Selbstmord spricht in der Tat nicht für seine geistige Ausgeglichenheit. Aber wer kennt seine Seele? Nicht einmal der dortige Konzilsbischof.
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#3   diakonus   17:33:23 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Angesicht des Todes…
… verblassen alle menschliche Urteile.
Wir erwarten die Barmherzigkeit Gottes.
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#2   Cybuzar   17:19:33 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Vielleicht war der Heilige Stuhl sogar im Recht,
aber die Überschrift ist ein Musterbeispiel für „non sequitur“. :-S
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#1   kammerjäger   17:17:44 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Ich sage nur
Verdammte Freimaurer!
Verdammte Mikrochips!
Verdammte Mikrowellen!
Verdammte „Homoperverse“!
Verdammte Kondome!
:'(
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