Die offene Sitzung der CDU-Ratsfraktion in Bochum war am letzten Donnerstag besucht wie noch nie. Es ging um den beabsichtigten Abriß der Marienkirche Bochum-Mitte. Der Saal konnte die Besucher nicht fassen. Das war nicht das einzig Unfaßbare an diesem Abend.
(kreuz.net, Bochum) Als Befürworter für den Abriß erschien der Bochumer Propst Hermann-Josef Bittern.
Er drängte auf einen schnellen Abriß. Man brauche den Erlös für das Grundstück.
Ins gleiche Horn
stieß die Leiterin des St. Marienstiftes, Frau Tameling. Sie möchte an der Stelle der Kirche ein neues
Altenheim errichten.
Ein Glaspalast in den Formen der noch stehenden vollkommen intakten Marienkirche
soll es werden – sogar mit einem Turm. Darin sollen die vier wertvollen Glocken eingebaut werden, die
jetzt im 70 Meter hohen Kirchturm hängen, der das Stadtbild prägt.
Als Gegner des Abrisses waren Herr
Dr. Manfred Keller von der evangelischen Stadtakademie, Frau Dr. Christel Darmstadt, Kunsthistorikerin
aus Bochum und Herr Dr. Geers vom Förderkreis der Kreuzeskirche Essen erschienen.
Herr Dr. Keller hielt
ein flammendes Plädoyer, das von der Stadt verhängte Moratorium von 12 Monaten maximal zu gebrauchen,
um sich zusammenzusetzen und eine Neunutzung oder Umnutzung der nicht mehr gebrauchten Kirche zu beschließen.
Damit würde wenigstens das Gebäude erhalten bleiben.
Dr. Keller wies auch auf die EU-Mittel hin, die
bei solchen Neunutzungen in Anspruch genommen werden könnten.
Die Vorträge wurden empfindlich gestört
durch die Abrißbefürworter, die lauthals kommentierten.
Der Moderator der CDU-Sitzung mußte immer
wieder mit Nachdruck zur Ruhe bitten.
Die Fragen, die an Propst Bittern über die Stiftungsurkunde der
Kirche gestellt wurden, erhielten nur ausweichende Antworten. Der Propst erklärte sogar, daß er die
Stiftungsurkunde nicht kenne.
Das Grundstück der Kirche wurde von zwei Bochumer Familien – Schulte-Oesterloh
und zur Nedden – für den Bau einer Kirche geschenkt.
Der jetzige Stadtbaurat Martin zur Nedden – ein
Ururururenkel des Stifters – schert sich aber nicht um das Erbe seiner Familie.
Trotz des sehr störenden
Verhaltens der Abrißbefürworter und des zuständigen Kirchenvorstandes war eine eindeutige Mehrheit
des Plenums für den Erhalt der Kirche. Das war deutlich wahrnehmbar, zumal der Beifall für die Kirchenschützer
immer stärker wurde.
Die Marienkirche ist das viertälteste Bauwerk in der Innenstadt und steht dennoch
nicht auf der Liste der städtischen Denkmäler. Es gibt kein Gutachten zur Marienkirche – nur eine kurze
Reisenotiz der oberen Denkmalbehörde zu Münster.
Eine erneute Anfrage, welche die Stadt Bochum nach
Münster schickte, wurde vom Leiter der dortigen Denkmalbehörde, Herrn Prof. Dr. E. Grunsky, abschlägig
abgetan.
Dr. Grunsky schob die Zuständigkeit nach Bochum. Es sei Sache der dortigen Denkmalbehörde
zu entscheiden.
Gegner des Abbruchs betrachten diese Aussage als unwahr. Es gebe kein entsprechendes
Gutachten, das notwendig wäre, damit eine Unterschutzstellung das Bauwerk beurteilen könnte.
Andere
Bundesländer und deren Denkmalpfleger beurteilen die Marienkirche eindeutig als Denkmal.
Am Tag nach
der offenen Fraktionssitzung erreichte den Förderverein die neueste Hiobsbotschaft.
Abbruch-Propst Bittern
sagte in einem Interview: „Die Abrißgenehmigung ist sowieso schon unterschrieben seitens der Stadt. Nächste
Woche Mittwoch am 25.05.05 ist die Sitzung des Stadtbauausschusses und dann können wir endlich abreißen!“
Gleichentags – am 20. Mai – schrieb auch die Bildzeitung, daß der zuständige Diözesanbischof von Essen,
Mons. Felix Genn, ausdrücklich auf Abriß der vollkommen erhaltenen Kirche drängt.
Man könne angeblich
die Emotionen der „Gläubigen“ nicht mit einer Um-/Neunutzung des Kirchengebäudes verletzten.
Bürger
und Gläubige der Stadt Bochum sind – so die Abrißgegner – über die Säkularisierung und Entchristlichung
der Bochumer Innenstadt entsetzt, die von der katholischen Stadtkirche und dem Bistum Essen mit großem
Engagement betrieben wird:
„Der Bischof und die Zuständigen schwingen schon freudig die Abrißbirne!“
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17 Lesermeinungen
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@Stimme&Athanasius Athanasius hatte in seiner Zuschrift vor Ihrem Text in der letzten Zeile gesagt, für
den Kommunionempfang solle man gut gekleidet und im Gnadenstand sein. Ich wollte nur darauf hinweisen,
daß das etwas mißverständlich formuliert ist, besser wäre vielleicht „ohne das Bewußtsein schwerer
ungebeichteter Sünden“, oder ? Bin aber ansonsten mit ihm und Ihnen völlig d’accord !
Siri Im Vorwort {seiner Autobiographie} „Meine Erfahrung mit der Kirche“ (Herder, 1989) schreibt der Redemptoristenpater
Häring, {wie} nach dem plötzlichen Tod von Johannes Paul I. {…} der absolute Favorit und Wunschkandidat
der großen Mehrheit der Kurienkardinäle und der Konservativen Kardinal Siri {war}. Man war sich sicher:
Siri wird der nächste Papst. Doch für die modernistische Lobby wäre ein Papst, der nach dem Konzil
geäußert hatte, „hundert Jahre werden nicht genügen, um all die Fehler und Irrtümer Papst Johannes
XXIII., Papst Pauls VI. und des Konzils wieder gutzumachen“, sozusagen der postkonziliare Super-GAU. Häring
schreibt: „Spät abends vor Beginn des neuen Konklaves gab auch Siri meinem Freund Gianni (Dr. Gianni
Licheri) ein Interview in der sicheren Annahme, daß dieses Interview frühestens nach Beginn des Konklaves
veröffentlicht werden könne. In mehr als einer Stunde eröffnete Siri praktisch sein Regierungsprogramm.
Kollegialität nannte er Unsinn. Gianni und unser gemeinsamer Freund Angelo Cicinetti, der mit dabei war,
waren erschrocken und zutiefst erschüttert. Noch während der gleichen Nacht gaben sie an die Tageszeitung
„Gazetta del Popolo“ die wichtigsten Sätze des Kardinals weiter. Man arbeitete die ganze Nacht, um rasch
eine Sondernummer herauszubringen. Diese erreichte alle Kardinäle, kurz bevor sie ins Konklave einzogen.
Damit war Siris Kandidatur erledigt. Seine Befürworter waren bestürzt. – Und so wurde der Weg frei für
Karol Wojtyla.“
Zum Unkräutlein Laurentius2: Danke für die erhellenden Wortmeldungen ! Bitte sehr… Laurentius2: …Stand
der Gnade… Ich sehe nicht, dass sich unten jemand zum Gnadenstand geäußert hat. Die Hl. Kirche äußert
sich nur in bestimmten Fällen und in positive Richtung: Bei Selig- und Heiligsprechung drückt sie aus,
dass die Seele des Betreffenden unmittelbar nach seinem Absterben in den Himmel gelangt ist. Einzige Ausnahme:
Judas, über den Christus noch zu Lebzeiten das Urteil angekündigt hat. Laurentius 2: …zur Kommunion
rennen… Ebenso: Das kirchliche Gebot, einmal jährlich zu beichten und nach jeder schweren Sünde. Selten,
dass man in der Konzilsgedächtniskirche noch in Betrieb befindliche Beichtstühle sieht. Damit punktet
übrigens auch „Medjugorje“. Laurentius2: …die Augen geöffnet über die „Konzilskirche“… Wenn das
bei Ihnen so funktioniert hat, ist es göttliche Gnade. Laurentius2: …kirchliche System seit 1968…
untreu. Der Zeitpunkt ist wohl mit 1965 (Ende von V2) anzusetzen oder sogar mit dem Beginn von V2 (1962).
Es gibt die nicht uninteressante Theorie, dass das von der Gottesmutter zu La Salette erwähnte Jahr 1865,
in welchem viele Daemonen aus der Hölle losgelassen werden, eher oder zusätzlich das Jahr 1965 gemeint
gewesen sei. 1865 waren in Italien die Daemonen los (Kirchenverfolgung in Italien, davon liest man in
keinem Geschichtsbuch!).
gut gekleidet und im Gnadenstand Danke für die erhellenden Wortmeldungen ! Zum Unkräutlein : Frage zum
Gnadenstand: Ist das nicht etwas hausbacken formuliert ? Es ist meines Wissens doch ein Dogma, daß niemand
mit Gewißheit sagen kann, er sei im Stand der Gnade. Sie meinten wohl „subjektiv“ oder nach bestem Gewissen,
oder ? Zur Wüste in der Amtskirche: Es ist glaubenszersetzend, mit an sehen zu müssen , wie viele zur
Kommunion rennen, obwohl man weiß, daß sie am letzten Sonntag noch nicht mal in der Messe anwesend waren
(3. Gebot--> schwere Sünde –-> offensichtlich kein Gnadenstand). Daß hierüber niemals (!!!) gepredigt
wird, um die irregeleiteten Schäfchen vor diesem Sakrileg zu warnen, hat mir übrigens die Augen geöffnet
über die „Konzilskirche“. Entweder bin ich verrückt oder dieses kirchliche System seit 1968 ist dem
wahren Glauben untreu. Eins von beidem !
@ Nochmals zu DoctorSubtilis Während viele Priester der Räubersynodengedächntniskirche mit Frauen zusammenwohnen,
sich mit Knaben vergnügen und ihr Priestertum möglichst verstecken, wird – gelegentlich – in der FSSPX
über Inhalte diskutiert oder über Führungsstile. Das sind Unterschiede, die für die FSSPX sprechen.
In einer Notgemeinschaft kann es nicht so sein, dass die Autorität, die sowieso von der Synodenkirche
in Frage gestellt wird, durch öffentliche Kritik an den Oberen weiter untergraben wird, unterminiert
wird. Nicht dass jede Maßnahme der FSSPX-Oberen immer die sinnvollste oder gerechteste war, ist oder
sein wird, aber darüber zu diskutieren, heißt bildlich gesprochen: Ich äussere mich in der Öffentlichkeit
über das Unkraut in meinem Hausgärtlein, während außerhalb – rundherum – Wüste ist. Wenn aber rundherum
Wüste ist, warum sollte ich mich – noch dazu öffentlich – über ein paar Unkräuter im sonst fruchtbaren
Garten erregen? Mit „Selbstkritik“ habe ich kein Problem, was sie fordern, entspricht aber dem „Schuldbekenntnis“
Johannes Pauls II. über fremde Sünden von anderen Leuten. [mehr…]
@Alle Unkraut muss auch ausgepflugt werden. Das ist logisch. Man soll aber in der Tat nicht die Hauptsituation
auch aus dem Auge verlieren und wegen des Unkrauts, das zwar ausgeworfen un -gerottet werden muss, den
grünen Garten verwechseln für die Wüste. Aber es ist eine Tatsache: obwohl es vielleicht anders klingt,
ist es die Meinung der FSSPX dass alle Katholiken die sich für Erhalt aller Glaubenslehren einsetzen
in gutem Willen der Restkirche angehören. Nicht aber Räuber die den Glauben bereits abgewiesen haben.
Man sagt nicht etwa: Du kannst hier nicht kommunizieren, weil Du eine Indult Messe besuchst oder uns kein
Geld gibst. Man muss halt gut gekleidet sein und im Gnadenstand.
@ Nochmals zu DoctorSubtilis Während viele Priester der Räubersynodengedächntniskirche mit Frauen zusammenwohnen,
sich mit Knaben vergnügen und ihr Priestertum möglichst verstecken, wird – gelegentlich – in der FSSPX
über Inhalte diskutiert oder über Führungsstile. Das sind Unterschiede, die für die FSSPX sprechen.
In einer Notgemeinschaft kann es nicht so sein, dass die Autorität, die sowieso von der Synodenkirche
in Frage gestellt wird, durch öffentliche Kritik an den Oberen weiter untergraben wird, unterminiert
wird. Nicht dass jede Maßnahme der FSSPX-Oberen immer die sinnvollste oder gerechteste war, ist oder
sein wird, aber darüber zu diskutieren, heißt bildlich gesprochen: Ich äussere mich in der Öffentlichkeit
über das Unkraut in meinem Hausgärtlein, während außerhalb – rundherum – Wüste ist. Wenn aber rundherum
Wüste ist, warum sollte ich mich – noch dazu öffentlich – über ein paar Unkräuter im sonst fruchtbaren
Garten erregen? Mit „Selbstkritik“ habe ich kein Problem, was sie fordern, entspricht aber dem „Schuldbekenntnis“
Johannes Pauls II. über fremde Sünden von anderen Leuten.
Die ratlosen Katholiken mögen sich an die paar aufrechten Bischöfe halten Aber die FSSPX ist natürlich
nicht „die Rest-Kirche“ im stikten Sinne. Sie beansprucht so etwas auch nicht. Man will Katholiken in
Not helfen. So ist es. Und sie helfen. Gott weiß, daß viele treugläubige Katholiken durch die FSSPX
davon bewahrt wurden, am modernistischen Rom zu verzweifeln und der Kirche den Rücken zu kehren. Mir
selber wurde durch eine Gnade des Himmels in Form der FSSPX die Liebe zur heiligen katholischen Kirche
auf vorher nie geahnte Weise vermittelt. Die FSSPX stellt mit allen verbliebenen der hl. Überlieferung
treu gebliebeben Katholiken die Kirche dar; um wörtlich mit dem hl. Athanasius zu sprechen: „Die Katholiken,
die treu zur Tradition stehen – selbst wenn es nur noch eine Handvoll ist – diese sind es, die die wahre
Kirche Jesu Christi darstellen.“ Um mit den weisen Heinz-Lothar Barth zu sprechen, aus seinem exzellenten
Buch „Keine Einheit ohne Wahrheit“: „{N}ach der sicheren Überzeugung des Verfassers {hängt} vom unbedingten
Festhalten an der authentischen katholischen Tradition das Überleben der Kirche ab {…} Diese Tradition
mit aller Konsequenz weltweit {wird} nur noch von einer einzigen Gemeinschaft, der Priesterbruderschaft
St. Pius X. und den mit ihr assoziierten Institutionen, theoretisch verteidigt und praktisch gelebt (was
natürlich nicht heißt, daß sich nicht noch viele Katholiken als „Einzelkämpfer“ um die Bewahrung des
überlieferten Glaubensgutes redlich und oft mit bewundernswertem Einsatz bemühen!).“
Vorschlag zur Güte Wie wäre es, wenn sich Petrus- und Pius-Leute die schöne Kirche teilen würden ?
Das wäre doch was. Vorher könnten sie und alle mutigen „frech-katholischen“ Laien die Kirche ählich
in Besitz nehmen, wie dies in Frankreich z.T. geschehen ist. Konterrevolution gegen das Abrißunternehmen
deutsche Kirche !
@PietroParente Auf ihre „ausgekotzten“ vereinfachten Aussagen können wir ruhig verzichten. Ich behaupte
nicht gegen die Petrusbruderschaft, aber ich weiss, dass man die niemals reinlassen wird. Das ist das
Problem. Die FSSPX befindet sich wie die FSSP in der Römisch-Katholischen Kirche. Die Leute die bei der
FSSPX zur hl. Messe gehen sind Römische-Katholiken. Das hat Kardinal Ratzinger bestätigt in dem er sechs
Hawaianische Gläubigen die einen Rundfunk und eine Kapelle der FSSPX betreuten beschützte vor dem lokalen
Bischof, der diese „exkommunizieren wollte“. Die FSSPX ist „tolerandi“. Man darf damit machen. Der Clerus
ist irregulär, aber man kann über schismatismus nicht sprechen. Man erkennt den Papst an. Ecclesia Dei
1988 galt nicht allen Assozierten einfach. Man kann nicht „universal exkommunizieren“. Aber die FSSPX
ist natürlich nicht „die Rest-Kirche“ im stikten Sinne. Sie beansprucht so etwas auch nicht. Man will
Katholiken in Not helfen. Deshalb wird man auch mit Freude solch ne Kirche betreuen in Bochum.
Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat stark an Terrain verloren, seit sie von Rom künstlich geschwächt
wurde: Durch die unbegründete Absetzung des Generaloberen P. Bisig und der Regenten der zwei Priesterseminare.
Seither wird dort nicht mehr auf Ordnung geschaut und vertreten die einzelnen Patres beliebige Standpunkte
in z.T. zentralen Fragen. Als es um die Wandlung ohne Wandlungsworte („Addai und Mari“) ging, war nach
außen nur P. Lugmayr mit seinen skandalösen Theorien zu vernehmen, die vielen anderen Patres, die nicht
seine Ansicht teilten, schwiegen nach außen. Als P. Zimmer (Linz) mit Vehemenz Harry Potter verteidigte
(an sich schon eine Themaverfehlung für einen katholischen Priester), war nur er nach außen vernehmbar,
andere Patres mit anderen Ansichten äußerten sich öffentlich nicht. Außerdem äußert sich die Priesterbruderschaft
St. Petrus nicht zu vielen kirchenpolitsch relevanten Themen, die aber für die Gläubigen durchaus von
Interesse sind, sei es der „interreligiöse Dialog“, der „Ökumenismus“, die generelle Zulassung der alten
Messe usw. Aus der Sicht vieler Gläubiger ist die Priesterbruderschaft St. Petrus zu einem Wurmfortsatz
der Konzilsgedächtniskirche geworden, ein bißchen liturgisch verbrämt. Dadurch ist es teils zu einer
äußeren Abstandnahme (Wechsel beim Meßbesuch zur Priesterbruderschaft St. Pius X.), zum Teil zu einer
inneren von solchen, die aus Gewohnheit zwar weiter die Hl. Messen der Petrusbruderschaft besuchen, aber
inhaltlich anderer Ansicht sind als deren Vertreter.
Es kotzt mich an Muss denn immer die Piusbruderschaft bemüht werden??? Ein Großteil der fleißigen Schreiber
scheint wohl selbst nicht mehr katholisch zu sein, wenn dauernd nur die Piusbruderschaft als Vorbild für
Katholizismus genannt werden soll!!!Schon vergessen??? Da gibt es nocheine Petrusbruderschaft, die sich
INNERHALB der Kirche befindet. Diese könnte das Gebäude übernehmen!!!
@DoctorSubtilis Du solltest bedenken, dass es bei allen Argumenten, die du bringst, es sich immerhin um
eine Kirche handelt und nicht um eine ausgediente Sporthalle. Der Abriss der Kirche bietet das traurige
Abbild der Gesellschaft in Deutschland. Ähnlich Argumente wie die deinen brachten die Kommunisten als
es in Leipzig um den Abriß der Paulinerkirche (Universitätskirche) ging. Eine fallende Kirche kann nur
noch eines: Die Menschen wachrütteln! @philosopus: Das ist das Problem: Klerikalisierung der Laien und
Laiisierung der Kleriker: Jede x-beliebige Tante spielt sich auf, wie wenn sie der Herr Pfarrer persönlich
wäre und viele Priester tun und leben so als ob sie Hänschen von nebenan wären.
Ist diese Aufregung gerechtfertigt? Die Fakten sind doch: 1.) Dieser Kirchbau wird offensichtlich von
der realen Gemeinde vor Ort (leider!) nicht mehr benötigt. 2.) Das Geld für den Unterhalt fehlt. 3.)
Abriß ist aus religiöser Sicht nicht schlimmer als profanierende Fremdnutzung. 4.) Der Bochumer Fall
ist erst der Beginn einer riesigen Lawine von Kirchenschließungen, die uns bevorstehen werden. Pessimistische
Prognosen sprechen davon, daß 1/3 aller deutschen Kirchen auf Dauer nicht zu halten sein werden. Ob wir
es schön finden oder nicht – diesem Schicksal wird sich die deutsche Kirche stellen müssen. Man braucht
nur nach Holland zu schauen, um zu erkennen, wie die Zukunft aussieht. Daß die ganze Entwicklung wenigstens
teilweise auch Strafe für die kirchlichen und theologischen Sünden der vergangenen Jahrzehnte ist, ändert
an den Fakten nichts
Lieber Athanasius, wie Recht Sie doch haben! Genau dergleiche Gedanke war mir beim Lesen auch gekommen.
Doch bestimmte Vertreter der Kirche des II. Vatikanums würde vermutlich sogar die Kirche lieber dem Teufel
geben, als der glaubenstreuen Priesterbruderschaft Pius X.
Das sagt doch, dass der Bischof eine andere Karte zieht als die der katholischen Kirche? Man sollte diese
Kirche einer Organisation in Handen geben die daraus etwas machen könnte. Die Priesterbruderschaft Sankt
Pius X. wird sicherlich mit Freude das Gebäude übernehmen und geistlich betreuen und eine Stadtoase
der katholischen Tradition daraus machen. Aber das will der Bischof ja nicht. Lieber weg als in den Händen
von gutwilligen Gläubigen.