(kreuz.net) Erzbischof Robert Zollitsch hat seine Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
im Februar 2008 mit der Aussage begonnen, daß der Zölibat theologisch nicht notwendig sei.
Daran erinnerte
Hw. Hendrick Jolie (46) in einem Interview mit der jüngsten Ausgabe des katholischen Monatsmagazins ‘Kirchliche
Umschau’.
In diesem Zusammenhang hatte Mons. Zollitsch auch erklärt, gegen „Denkverbote“ zu sein.
Hw.
Jolie kommentiert: „Man fragt sich in aller Bescheidenheit, ob den Verantwortlichen die katastrophalen
Folgen dieser Äußerungen so recht bewußt sind.“
Denn bei den Gläubigen entstehe so der Eindruck,
daß alle Geistlichen, die nicht sofort über die Relativierung des Zölibats nachdenken, für „Denkverbote“
seien.
Seit der Aussage des Erzbischofs wurde – so Hw. Jolie – eine Lawine losgetreten, „die nicht mehr
zu stoppen ist – obwohl Erzbischof Zollitsch selbst mehrfach versucht hat, die Relativierung der Zölibatsverpflichtung
wiederum zu relativieren“.
Jetzt sehe sich jeder deutsche Bischof gezwungen, zu dieser künstlichen Zölibatsdebatte
Stellung zu beziehen:
„Da wir in einem freien Land leben, ist jeder bemüht, darauf hinzuweisen, daß
man über diese Dinge natürlich reden dürfe, weil sie ja – wie jedes Kind weiß – nicht zum dogmatischen
Kern der Kirche gehören“ – fügt Hw. Jolie hinzu.
Für ihn ist das ein Musterbeispiel für eine Kampagnenfalle,
„in die ein Verantwortlicher nach dem anderen hineintappt.“
Als weiteres Beispiel erwähnt Hw. Jolie
die unvermeidlichen Beteuerungen, daß es „keinen Zusammenhang zwischen Pädophilie und dem Zölibat“
gebe.
Der Geistliche kommentiert: „Sofort sind zwei Worte in der Öffentlichkeit – Zölibat/Pädophilie
–, bei denen dann der nicht beabsichtigte Eindruck entsteht, sie stünden eben doch in irgendeinem Zusammenhang.“
Hw. Jolie stellt klar, daß sich die Kirche so eine „überflüssige Zölibatsdiskussion“ aufdrängen
läßt.
Die anschließende Aufregung darüber, welcher Bischof nun für und welcher gegen den Zölibat
ist, lenke dann von den eigentlich wichtigen Fragen ab.
Schließlich werde das päpstliche Festhalten
an der Verbindung von Priestertum und Zölibat im Mediengeschrei zu einer „Meinung“ von vielen degradiert
und zudem noch mit der Vokabel „Denkverbot“ in Verbindung gebracht.
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#111 Thomasius 16:48:07 | Freitag, 10. Dezember 2010
Der Rabe/Dr.Schlämmer Schon mal etwas von der Bibel gehört? Gar darin gelesen? Hinweis auf Genesis 1
,26 ff: „Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen
…Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf
er sie.Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehret euch,…“ Sowie in Genesis
2,24: „Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch.“
Der Zölibat widerspricht diesem Auftrag Gottes.
#110 DerRabe 18:50:13 | Mittwoch, 8. Dezember 2010
dr schlämmer, ach, würden sie sich über schwere widersprüche, die bei uns normalität geworden sind,
so aufregen wie über den zölibat, dann wäre geholfen.
#106 Dr. Schlämmer 23:13:58 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@ Antonio Michele Ghislieri Wahre Liebe braucht den ständigen Coitus nicht. Alles andere wäre sehr verwunderlich.
Insofern kann ich den biblischen Weisungen nur völlig zustimmen. Der wahre Priester ist sicherlich kein
„Sexmonster“.
#104 Dr. Schlämmer 23:09:34 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@ Antonio Michele Ghislieri Das ist doch eine kühne Unterstellung. Dann müsste ja praktisch die gesamte
alte Kirche mit ihren verheirateten Bischöfen „abgefallen“ sein. Die biblische Begründung des Zölibats
hat einen apokalyptischen Hintergrund. Der Zölibat ist dadurch zwar nicht per se verkehrt, aber im Hinblick
auf seine Verallgemeinerungsfähigkeit eben doch sehr kritisch zu hinterfragen. Gut für die einen, schlecht
für die anderen, die deswegen dennoch keine schlechten Priester wären.
#102 Dr. Schlämmer 22:57:55 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@DerRabe der zölibat ist in erster linie all jenen ein dorn im auge, die etwas gegen einen starken glauben
haben. Das ist ein Unsinn. Jemand, der stark im Glauben ist, braucht keinen Pflichtzölibat; er hat es
nicht nötig, sich in dieser Frage gängeln zu lassen noch kann es befürworten, dass andere dadurch gegängelt
werden. In der orthodoxen Kirche sind die Bischöfe auch niemals ausgegangen.
herr schlämmer, der zölibat ist in erster linie all jenen ein dorn im auge, die etwas gegen einen starken
glauben haben. freilich üben auch die pfarrer der evangelischen kirche ihren beruf aus, jedoch nicht
mit dem größeren opfer. und sie können mir sagen was sie wollen: bei gott ist vieles an das opfer für
viele geknüpft. da ist es sehr irrig zu sagen: christus hat doch schon für alle gelitten. und wer sagt,
dass der priester zu einsam auf verlorenem posten steht? gott ist da und er kennt die seinen und er lässt
sie nicht im stich. die bibel sagt, dass der priester einmal gottes besonderes eigentum sein wird. also,
jammert nicht so wegen dem zölibbat, sondern jammert um euch und eure kinder!
#92 Goldengel 08:02:24 | Dienstag, 7. Dezember 2010
Regina Bitte lesen Sie meinen Leserzeitungsartikel durch, in dem es auch um den Zölibat geht. www.kreuz.net/bookentry.9569.html
Sie schreiben: Aber wer es nicht „fassen“ kann, der sollte trotzdem Priester werden können. Für mich
impliziert der Zölibat immer eine Zweitklassigkeit von Eheleuten. Und dem ist nicht so. In meinem Artikel
schrieb ich über Zölibatgegner: Jene Menschen, welche den Zölibat anprangern, wissen es nicht besser –
denn diese gehen ausschließlich von sich selber aus. Eigentlich wollen diese Menschen anderen ja das
gleiche Glück gönnen, welche sie selbst zu genießen glauben. Das ist ein Pluspunkt der Zölibatgegner –
sie gönnen in ihrer Unwissenheit den Geistlichen die Liebe des Lebens. Doch – und ein „doch“ gibt es
in jeder irdischen Liebe – wie sieht es der jeweilige Geistliche, der sich berufen fühlt? Nun meint der
Gutmensch, dass man ja die Option offen lassen könnte, den Zölibat freiwillig zu leben als Geistlicher.
Keine schlechte Idee und auch dies zeigt die Freizügigkeit jener Menschen, die anderen Menschen Liebe
gönnen wollen, doch ist dieser Gedanke auch wirklich so gut gemeint, oder zielt dieser Gedanke nicht
eher oft darauf ab, zu meinen, dass man ja selbst nicht fähig ist so zu leben und so für sich selbst
so einen Makel erkennen könnte. Diesen Artikel schrieb ich am Donnerstag, 25. November 2010 – fühlen
Sie sich also nicht persönlich angegriffen mit dem heutigen Eintrag, da ich Ihre persönliche Meinung
dazu noch gar nicht kannte.
#91 Dr. Schlämmer 00:35:16 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@DerRabe „ohne den pflichtzölibat wird es vermutlich gar keinen zölibat mehr geben.“ Das wäre in der
Tat ganz und gar traurig und bedauernswert. Die Argumentation legt indessen auch nahe, dass der Zölibat
von vielen als „Preis“, als „Opfer“ betrachtet wird, um das Amt des Priesters ausüben zu können. So
wollte das der Apostel Paulus aber nicht haben: diesen Preis wollte er niemandem aufbürden. Aber die
angedeutete Entwicklung würde im negativen Sinne nicht eintreten, wenn man die „Stellschrauben“ nur ein
wenig, und eben nicht radikal, verändern würde. Bischofs- und Papstamt sollten in der katholischen Kirche
vielleicht tatsächlich besser mit der Ehelosigkeit verbunden werden. Somit würde auch klar und deutlich
werden, dass die Kirche diese Lebensform besonders würdigt und schätzt. Eine Reform in kleinen Schritten.
Wenn sich dann herausstellt, dass auch verheiratete Priester zuverlässig sind, kann man gegebenenfalls
weiter justieren …
#86 Capistrano 22:05:32 | Montag, 6. Dezember 2010
@Regina1961 Für mich impliziert der Zölibat immer eine Zweitklassigkeit von Eheleuten. Und dem ist nicht
so. Ah, das ist also der wunde Punkt. Weil ein diffuses Gefühl der „Zweitklassigkeit“ besteht, muß das
„Erstklassige“ heruntergezogen, gleich gemacht werden. Denn man ist ja eigentlich selber „Erstklassig“.
Tut mir leid, aber bei soviel Spießbürgerselbstgerechtigkeit regt sich in mir Brechreiz…
#85 Melchisedek 21:54:52 | Montag, 6. Dezember 2010
3 Beiträge pro 24 Stunden Kann mir jetzt jemand mal erklären, warum ich nur 3 Beiträge pro Tag schreiben
darf und das nachvollziehbar z.B. für Regina 1961 nicht gilt ?! Ich klage bald: Bin diskriminiert, wo
und obwohl ich doch katholisch bin.
Hallo, Hw. Hendrick Jolie!!! Vielen Dank für Ihre klaren Worte in dieser Zeit! Wir treuen Katholiken
danken es Ihnen!!!!!!! Machen Sie weiter so! Nur Mut! Danke!
regina, ach ja? in der ehe ein konkretes gegenüber und der priester hat das in gott nicht??? frag mal
eheleute für wie positiv konkret sie ihr gegenüber halten?!
#82 Regina 1961 21:20:03 | Montag, 6. Dezember 2010
Och komm, Rabe Aber in der Ehe haben wir ein konkretes Gegenüber, welches uns antwort gibt, egal wie.
Den lieben Gott als Gegenüber kann man sich da schon mal leicht zurechtbiegen. Und antworten „tut“ er
auch nicht immer so, wie wir das wollen… Regina
würde man sich über das … …giftkorsett der eigenen untreue so sehr azufregen wie über den zölibat,
die welt sähe sehr viel menschlicher aus. denkt doch mal nach!
regina, ohne den pflichtzölibat wird es vermutlich gar keinen zölibat mehr geben. das amt des priesters
ist ein ganz besonderes amt und ganz auf gott ausgerichtet, zum segen für die menschen. tut doch nicht
so als ob die ehe kein zölibat wäre. in der ehe geht man ein treuegelöbnis ein, im zölibat ebenso.
ohne den lebendigen glauben an gott ist der zölibat sinnlos und muss auch gar nicht eingegangen werden.
der pflichtzölibat gilt nur für die besonders berufenen und wird zum fallsttrick bei allen, die nicht
aus tiefer berufung priester werden.
@Regina Sehr geehrte Regina, wenn Sie das nächste Mal mit dem selbsternannetn „Rockdino“ sprechen, fragen
Sie ihn doch bitte, warum die Veröffentlichung privater Daten auf der einen Seite Nötigung und auf der
anderen Seite OK ist. Vielen Dank!
#76 Regina 1961 21:05:57 | Montag, 6. Dezember 2010
qRabe Und demnächst bekommt Nietzsche einen Heiligenschein… Kommen Sie doch runter. es geht hier doch
nur um die Freiheit der Wahl. Es ist der Pflichtzölibat, der angeklagt ist. Nicht die zölibatäre Lebensweise.
Menschen müssen Priester werden können, auch ohne Zölibatsversprechen. Das ist alles. Nicht mehr, aber
auch nicht weniger. Regina
ihr redet vom zölibat… …wie von etwas vergiftetem , widernatürlich. dabei hat schon der glaubensgegner
nietzsche erkannt, dass der zölibat der stärkste beweis des glaubens ist und genau darum vor der ausrottungsgefahr
besteht. denn ein mensch, der ein starkes glaubenszeugnis zu lasten des rein weltlichen genusses ablegt,
der wird den rein weltlich gesinnten ein dorn im auge, eine lebende anklage sein und den gläubigen wird
er so zum großen vorbild. wir brauchen wieder heilige durch die gnade gottes!
@Thomasius: Zölibatäre neigen nicht mehr oder nicht weniger zu Pädophilie oder Ephebophilie als Nichtzölibatäre.
Deine Behauptung ist absoluter Humbug. Betroffen von kranken Formen der Sexualität sind die unrein Lebenden.
Von denen gibt es welche unter den Ehelosen, und unter Nichtehelosen.
regina61 man kann gewaltfrei abtreiben indem man gar nicht mehr von gewalt redet? man kann ohne gewalt
gegen sich selbst aus dem gelübde ausbrechen und dann auch noch andere dazu ermuntern ohne gewalt gegen
die wahrheit zu erzeugen. ja sicher, gewalt kann man anwenden und ihr einen so schönen namen geben, dass
von gewalt bald keine rede mehr ist obwohl sie pausenlos gegen die wahrheit gottes geschieht.
#71 Regina 1961 20:52:07 | Montag, 6. Dezember 2010
@der Rabe Können Sie eigentlich auch an etwas anderes als an Gewalt denken? Wieso bricht man mit Gewalt
aus dem Zölibat aus? Wenn man ihn von vornherein frei läßt, braucht man auch nicht mit Gewalt aus ihm
auszubrechen. Regina
zölibat hat jeder mensch, der priester zu allererst aber auch eheleute und menschen die alleine leben.
aus dem zölibat ausbrechen heist immer nebelgranaten gegen die wahrheit zu werfen. die wahrheit ist,
dass wir uns auf dem weg zum ewigen leben befinden und dass wir auf diesem wege – nach gottes willen –
die bestmögliche entwicklung machen sollen. wer aus der einsamkeit gewaltsam durch gezielte untreue gegenüber
sich selbst und anderen auszubrechen versucht, der besudelt sich selbst und andere menschen und hindert
sich selbst und andere an einer tieferen und echteren entwicklung.
#68 Regina 1961 20:10:43 | Montag, 6. Dezember 2010
@Thomasius Das ist doch auch Quatsch. Nicht alle Zölibatäre sind pädophil oder schwul oder neurotisch.
Genauso wie nicht alle, ihre Geschlechtlichkeit auslebenden Menschen, von vornherein „normal“ sind. Wer
zölibatär leben möchte, der soll das tun. Aber wer es nicht „fassen“ kann, der sollte trotzdem Priester
werden können. Für mich impliziert der Zölibat immer eine Zweitklassigkeit von Eheleuten. Und dem ist
nicht so. Regina
Ein Pflichtzölibat verlangt, von den Betreffenden, dass sie auf ihre schöpfungsgemäße Sexualität
verzichten müssen und das schafft psychische Probleme – Homosexualität oder Päderastie.
@ Kiki Ja, und zu diesem Zweck lese ich mir gleich die Beiträge auf Ihrem alten Account durch, auf dem
Sie bis zum 06.09.10 gepostet haben. Es ist sehr praktisch, daß er durch die Löschung der Leserzeitung
auf 1846 Beiträge geschrumpft ist. Und der Zweifler wird sich über Ihren neuen Versuch auch gleich freuen.
@ den „bekehrten“ Kiki Na, dann gratuliere ich Ihnen zu Ihrer Total-Amnesie und zu Ihrer Bekehrung und
wünsche Ihnen, daß Sie als Frau immer die benötigte gute Führung haben!
@Nixnutz Ich habe hier auch mal unter „das Rätsel des Isidore Ducasse“ geschrieben, aber dort hat mich
eigentlich nie jemand als „Fräulein“ bezeichnet. Keine Ahnung, was Sie meinen.
@Nixnutz Sie vertun sich, glaube ich. ICH wurde als Fräulein angeredet, was aber daran lag, daß ich
hier unter dem Nick „Frollein Rottenmaier“ gepostet habe.
@ Kiki de_Montparnasse Aber ich erinnere mich schon richtig, daß Sie unter Ihrem früheren Nick einige
Frauen als „Fräulein“ bezeichnet haben, und als Sie dann mit „Männlein“ angeredet wurden, waren Sie
verstimmt? Hat’s Ihnen da auch an Emotionalität gefehlt?
Palaver-47: Kastriert? Ganz im Gegenteil, deswegen ziehen mich die Schwulen ja mit ihren Augen aus, diese
Perverslinge! Pervers, wie Du, der Multinick-Idiot, ha ha ha!
@Nixnutz Der Mann ist das Hirn, die Frau das Herz! Was soll denn an dem Satz nicht stimmen? Frauen (und
ich nehme mich da gar nicht aus) benötigen manchmal ein wenig Führung. Genauso wie Männer manchmal
etwas mehr Emotionalität benötigen. Männer und Frauen ergänzen sich eben.
@ Eberhard S.: Kiki-dino Als „bekehrter“ Kiki hat der alte Bekannte gemeint: Der Mann ist das Hirn, die
Frau das Herz! Was ist er nun – eine hirnlose Frau oder ein herzloser Mann?
@Goldengel, Eberhard @Goldengel: Tschüss, Goldengel! @Eberhard: Du kannst ruhig weiter versuchen, andere
Leser zu verleumden, nur weil du die Wahrheit nicht ertragen kannst! Ich habe mich geändert und mit Christi
Hilfe schaffst du das auch!
#45 Dr. Schlämmer 18:36:09 | Montag, 6. Dezember 2010
Die Zölibatsdebatte ist überhaupt nicht sekundär Entgegen kreuz.net und seinen Anhängern steuert die
Welt nicht auf ihren Untergang noch auf die anstehende Wiederkunft Christi zu. Im hohen Mittelalter, als
man den verpflichtenden Zölibat für alle Priester vorschrieb, war man ja höchst geneigt, in solchen
Vorstellungen zu schwelgen. Wir leben aber nicht in den letzten Tagen, wo wir uns rüsten müssten, um
möglichst ehelos den himmlischen Heerscharen entgegenzuharren. Leider haben sich diese Vorstellungen
auch 1000 Jahre nach Papst Gregor VII nicht als wahr erwiesen; vielmehr wurden sie mit der Zeit sogar
immer problematischer. 1000 Jahre sind genug. So ist nun die Zeit gekommen, die betreffenden Bibelstellen
richtig zu lesen und zu deuten und das Priesteramt endlich für solche Kandidaten zu öffnen, die ihre
ganz normalen Bedürfnisse nicht zwanghaft unterdrücken wollen und dabei auch keinen Neigung zum eigenen
Geschlecht verspüren. Ich kann auch das Argument auf keinen Fall akzeptieren, dass die so umrissenen
Personen irgendwie weniger geeignet für die Aufgabe des Priesters wären. Vielmehr bin ich in höchster
Sorge um Zustand und Situation der aktuellen Bewerber sowie den priesterlichen Nachwuchs im Allgemeinen.
bejorommer: Wenn Sie es mit dem „Denken“ ernstnehmen würden, hätten Sie schon vor Monaten das „Klammer
zu“ geübt, das sie ständig vergessen…? Was soll das? Sturheit? Oder steht die kath. Morallehre Ihren
sündigen Trieben im Weg, dass Sie nur ein Thema kennen?
@Eberehard Ich finde es pervers und lächerlich, es nicht wahrhaben zu wollen, daß Menschen sich ändern
können! Ich habe lange genug den Lügen geglaubt! Aber ich habe zu Christus gefunden! Sieh das endlich
ein!
Wie immer es auch sein in den Köpfen der Zölibatbrecher Dieser Papst und alle weiteren Päpste werden
am Zölibat festhalten, weil Priester Christus folgen sollen und nicht der Welt.
Heiligmässige hw Priester Sie sind heute in der spassrauschbenebelten „aufgeklärten“ Absturzideologie
nicht gerne gesehen; die sich selbst zum Mass aller Dinge erkoren habende wahrheitsfeindliche sog. „Mehrheit“
mag es nicht, wenn die eine heilige katholische und apostolische Kirche nicht auf das zeitgemässe Gefasel
eingeht sondern unbeirrt ihrem Haupt, der Wahrheit Jesus Christus folgt; ER, der Mensch gewordene eingeborene
Sohn Gottes, ist als MANN Mensch geworden ( empfangen vom Heiligen Geist, geboren aus der Jungfrau Maria )
und hat alleine den Willen des Vaters erfüllt; SEIN irdisches Leben kannte keine menschlichen Tröstungen;
es war ein einziges Leiden zur Sühne für die Sünden der Welt; so hat ER auch Seine Fortführer Seines
Erlösungswerkes auf Erden berufen; als ihr Herz UNGETEILT lassende, zölibatär lebende „zweite Christusse“;
hw Priester auf ewig www.razyboard.com/…07691-5822810-0.html die hw Priester dürfen ihr Herz an nichts
Vergängliches hängen / verlieren; ihnen ist auferlegt, sich zu verlieren, um die ihnen anvertrauten
Seelen zum Seelenheil zu führen; innigst verbunden mit der einen heiligen katholischen und apostolischenKirche
als den geheimnisvollen Leib Christi www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html Die unermesslich hohe Würde
des Fortführens des Erlösungswerkes Christi auf Erden kann nicht nur „teilweise“ gelebt werden; der
HERR hat ALLES gegeben !
#32 bejorommer 18:20:26 | Montag, 6. Dezember 2010
Paul M. Eigenverantwortung Die Bischöfe und Priester werden nicht ungehorsamer dem Papst gegenüber sondern
denken immer mehr selbst und handeln dann auch eigenverantwortlicher. Josef Berens (als einfacher, selbst
denkender Katholik
Bulava-47: Ich verstehe Deinen Ansatz, lieber Bulava-47, aber die Priester und Bischöfe werden mit gestiegener
Verantwortung leider auch immer ungehorsamer gegenüber dem Papst und der Lehre der Heiligen Katholischen
Kirche! Verzwickte Situation!
Goldengel: Sagen Sie das, weil das so in einem Priesterhandbuch steht oder sind Sie selbst Priester. Ich
denke mal, dass Sie nachreden… was andere über andere Priester gesagt haben. Die Nachfolge Christi
ist jedem Christen und nicht nur den Priestern aufgetragen…
sicherlich Paul M diese stehen dann umso mehr im Fokus der Aufmerksamkeit. Keiner kann mehr unbeobachtet
agieren nach eigenem Gutdünken Römische Richtlinen können mit schlankerer Verwaltung besser umgesetzt
werden wie wenn es erst bis ins kleinste Nest wo jedes seinen eigenen überflüssigen, schädlichen Pfarrgemeinderat
mit den üblichen Begleiterscheinungen (20 Minusmenschen bestimmen über kirchliches Leben) dringen muss.
Sefirot Für einen Priester, den wahren Priester, bedeutet die Nachfolge Christi Glück und dazu gehört
auch der zölibatäre Weg. Schafft das ein Mann nicht, ist er auch nicht zum Priester geboren. Zum Priester
muss man auserkoren worden sein von Geburt an, denn es ist kein Beruf dieser Welt, sondern ein Beruf des
Himmelreichs. Ein Geistlicher(e) hat einen anderen Lebensweg als ein Laie, diese sind eben anders. Diese
Andersartigkeit des Lebensweges anzuerkennen, ist auch die Aufgabe eines Laien.
@Sefirot Aber mein lieber Sefirot, Jesus hat doch selber keusch und zölibatär gelebt. Was für den Herrn
recht ist, sollte für seine Diener billig sein.
ach so wirklich wahr Das ist es was Jesus letztendlich wollte. und wir dachten immer Jesus wollte das
Unglück des Menschen wenn du uns nicht aufgeklärt hättest Trottel
Bulava-47: Schön ware es. Aber so ist es nicht. Leider gibt es in der Kath. Kirche auch protestantische
Stadtdechanten, wie etwa Thomas Kaster (Erzbistum Köln), die alles Katholische beseitigen wollen, wenn
es zu Fusionen kommt, jetzt aktuell zum 01.01.2011 macht er es wieder in der Stadt, in der er als Terror-Dechant
alles niederwalzt! Traurig, die wahren Gläubigen schauen zu…
Goldengel: Die erste und vornehmste Aufgabe des Menschen ist es, selbst glücklich zu werden und anderen
Menschen dazu keine Steine in den Weg zu legen, auch glücklich zu werden. Das ist es was Jesus letztendlich
wollte. Warum sollten ausgerechnet Priester davon ausgeschlossen sein…?
gut dass das Kleingemeindentum bals zerschlagen wird. So kann nicht jeder sein eigenen Süppchen kochen
und unkontrolliert an der Kirchenlehre vorbei wildwuchern wie es ihm gerade beliebt. Gegner der Zusammenschliessung
argumentieren wie Sefotz gerne mit der unpersönlichen Anonymität und der erschwerten Seelsorge (Beichtgelegenheiten
und Anbetung meinen sie dabei ohnehin nicht) dabei geht es ihnen nur darum dass die Zeiten unkontrollierten
Agierens vorbei ist. Die Zeit der Volkskirche ist vorbei – die Zeit der Glaubens und Bekenntniskirche
bricht an
Die Vereinigungsgottesdienste zu Pfarreiengemeinschaften sind in der Regel eine erschütternde Aktion,
deren Speerspitze sich gegen die gewachsenen Gemeinden richtet. Nur die Amtkirche tut so, als sei alles
bestens geregelt. Juristisch vielleicht, aber kein Jota mehr: Enttäuschung, Empörung, Wut, herrschen
vor über die Flächenvergrößerungen ins Unüberschaubare, deren Ergebnis seelenlose Mammutgemeinden
sind, in denen keiner keinen mehr kennt. Kein Wunder, dass immer weniger Leute zur Kirche kommen… bei
der Massenabfertigung.
Sefirot Priester, die freiwillig im Zölibat leben und Priester, die eine Ehe schließen, um auf diese
Weiseglücklich zu werden. Es ist aber nicht die Aufgabe des Priesters glücklich zu werden, sondern er
soll sein Glück darin finden Christus zu folgen. Macht ihn dieser Weg nicht glücklich, dann hat er auch
nicht das Herz eines Priesters. Der VERZICHT ist der Weg zu Gott, nicht der breite Weg der Welt – wenn
das die nächste Priestergeneration auch weiß, haben wir wieder wahre Priester in der RKK!
Regina 1961: Aber durch das sture Festhalten am Zölibat oder besser, am Zölibatsversprechen um Priester
werden zu können, wird die Situation noch viel schlimmer werden. Unfug! In der evangelischen Gemeinschaft
gibt es genung Männer und Frauen, die gerne als Laienpastöre daherkommen! Nur – es fehlt das Geld, um
diese protestantischen Pappnasen zu finanzieren…
Sefotz soso ein Problem der Kirche ist der Zölibat. Definierte „Probleme der Kirche“ hört man immerwieder
aus den Mäulern derjenigen die selbst nicht an die katholische Wahrheit glauben. Oder meint jemand ernsthaft
der Schreiberling Sefotz glaubt an die Jungfrauengeburt. Wie nett dass es so „wohlmeinende“ Freunde gibt
die uns „die Probleme der Kirche“ aufzeigen. Ps: Dafür drei aufs Maul – Bumm bumm bumm
@Relativierer Sefirot Das Glück des Menschen sollte im Vordergrund stehen und nicht die Einhaltung einer
gesetzmäßigen Verpflichtung, die keinen Sinn mehr macht… Was kann ein größeres Glück (vor allem
für einen wahrhaft Berufenen) sein, als Gott ganz zu dienen. Für dich steht und stand aber noch nie
Christus um Vordergund sondern stets die Weltlichkeit.
Die Diskussion um den Zölibat… …ist denn auch nur eine weitere Facette der Kirchenferne. Fest steht,
dass trotz der so hochgehobenen „Oeffnung“ gerade in Europa sich keinesfalls „Scharen“ der Kirche zugewandt
hätten… im Gegenteil: Der Glaubensabfall in Europa hat noch nie dagewesene Ausmasse angemommen ! Ja,
wir können gar davon sprechen, dass teilweise von der überlieferten Tradition der reinen Lehre nur noch
ein „Torso“ übrigbeblieben ist… ein Torso, zusammengebastelt aus menschlicher Egomanie und der eigenen
unbussfertigen Lebensweise angepassten Krummbiegung und Verneinung fundamentalster unfehlbarer Glaubenswahrheiten
und der unfehlbaren Sittenlehre. Wenn ein hw Priester derart in den Hintergrund gedrückt wird, sodass
er gegen aussen als „nichts Besonderes“ wirkt (auch zu sehen an der weltlichen Kleidung !), dann liegt
es auf der Hand, dass sich ein solcher hw Priester kaum mehr seiner HOCHWÜRDIGEN Berufung bewusst werden
kann, die denn für das SEELENHEIL der Menschen und somit zum LOBPREIS der allerheiligsten Dreifaltigkeit
dienlich sein soll. Vielmehr verkümmert gar in vielen derart „misshandelten“ Priestern der Gedanke an
die ihnen obliegende unermesslich kostbare Voll-Macht der Spendung der heiligen Sakramente… dann ist
der Weg auch geebnet für den „Mitarbeiterdienst“ als profaner „Sozialarbeiter“ im „Eheverbund“… Der
Zölibat ist eine Gnadengabe für die Heilige Mutter Kirche… und er bleibt es ! dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
Wahrheit Hw. Jolie kommentiert: „Man fragt sich in aller Bescheidenheit, ob den Verantwortlichen die katastrophalen
Folgen dieser Äußerungen so recht bewußt sind.“ Der Herr Jolie dürfte auch den Satz aus dem Evangelium
kennen: „Die Wahrheit wird euch frei machen.“ Und dass der Zölibat nicht notwendig zum Priesteramt gehört,
das ist nun wirklich dogmatisches Grundwissen. (Wäre es anders, dürfte es ja keine Ausnahmen von der
Zölibatsregel geben, etwa bei Konvertiten oder bei den katholischen Ostkirchen.) Und wenn der Zölibat
nicht dogmatisch festgeschrieben ist, dann darf es in dieser Frage selbstverständlich auch keine Denkverbote
geben. Das ist nichts als die Wahrheit. Der Herr Jolie scheint also dem Evangelium nicht zu glauben, denn
er unterstellt, das Aussprechen der Wahrheit habe „katastrophale Folgen“. Ist Herr Jolie wirklich evangeliumstreu?
Ich glaube nicht.
Liebe Regina Es ist schön, dass Sie sich um die Kirche so sorgen, denn wer sich um die Kirche sorgt,
der sorgt sich auch um die Seelen seiner Mitmenschen. Doch bitte berücksichtigen Sie dabei, dass Jesus
das Vorbild des Priesters ist und dieser lebte nun mal im Zölibat. Der Sinn des Zölibats liegt darin,
Gott näher zu sein, als dieser Welt. Das kann man als Laie nun verstehen oder nicht. Auch tun Sie den
Priesteramtskandidaten unrecht, denn viele sind Idealisten, welche sich wirklich den Seelen widmen wollen.
Die fühlen sich nicht als die Herren, die wollen dem Herren, also Gott, dienen. Beten wir also um solche
Priester, die GANZ im Geist Gottes stehen wollen und die Nachfolge Christi anzutreten bereit sind. Ihnen,
Gottes ganzen Segen.
#8 Regina 1961 17:33:27 | Montag, 6. Dezember 2010
Hört doch mit dem Gequatsche auf! Wer redet denn hier noch von Seelsorge, wenn wir demnächst in Großpfarreien
von 15 – 20.000 Gläubigen leben, egal, wieviel Prozent dann auch wirklich in die Kirche gehen. Die ganze
Kirche steht vor einem riesigen Umbruch. Nur weiß keiner, wo der hinführen wird. Hätten wir mehr Priester,
wäre die Sache nicht so tragisch. Aber durch das sture Festhalten am Zölibat oder besser, am Zölibatsversprechen
um Priester werden zu können, wird die Situation noch viel schlimmer werden. Besonders bitter für die
Menschen, die nicht mehr mobil sind. Ebenfalls katastrophal für die künftige Priestergeneration, die
aus Studierenden bestehen wird, die sich nicht als Diener sondern als Herr fühlen wird. Gott schütze
uns vor diesen Priestern. Regina
Die Bildlegende hat keinerlei Bezug zum Bild. Es heisst dort: „Der Zölibat ist ein grosser Segen für
den Priester und die Kirche“. Gezeigt wird ein Junge mit einem kathol. Priester im Beichtgespräch. Genausogut
kann man einen orthodoxen Priester in analoger Situation zeigen (>>> hier www.kirche-in-not.de/…/2010/02/beichte.jpg
<<< zum Beispiel) und als Bildlegende hinzufügen: Die Priesterehe ist ein grosser Segen für den Priester
und die Kirche.
wer den Sinn des Zölibats nicht begreift, hat auch das Leben Jesu und seine Botschaft an uns nicht begriffen.
Der Laie kümmert sich um die Welt. Der Priester kümmert sich um die Seele. Wer dem zölibatären Christus
folgt – folgt dem Himmelreich!