Gedanken von US-Diplomaten zum Vatikan + Unterhosen-Neurose + Predigtvorgaben der Kleruskongregation + Kirchensteuer rechnet sich für den Staat + Verkaufserfolg ohne Inhalt
Gedanken von US-Diplomaten zum Vatikan
Vatikan. Die anonyme Webseite ‘Wikileaks’ will fast neunhundert
angeblich vertrauliche Dokumente über den Vatikan publizieren. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Die Texte
sollen von US-Diplomaten stammen. Sie betreffen die Jahre 2001 bis 2010 und behandeln besonders die Themen
Menschenrechte und Religionsfreiheit.
Unterhosen-Neurose
Deutschland. Im Laufe dieses Wintersemesters
hängt die ‘Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde’ in Münster die Unterhose raus. Bei ihrem
aktuellen Semesterthema geht es um „Fragen der eigenen Sexualität und Körperlichkeit, mit gesellschaftlichen
Normen und Trends“. Die Titel der Seminare und Treffen lauten unter anderem: „Bi-Trans-Homo“, „Generation
Porno“, „Bibel und Sexualität“, „Kochkurs: Liebe geht durch den Magen“, „Homosexualität in Kirche und
Gesellschaft“ oder „Lektürekurs: Baustelle: Sex – Körper – Kirche“.
Predigtvorgaben der Kleruskongregation
Vatikan. Die Päpstliche Kongregation für den Klerus bietet auf ihrer Webseite ‘clerus.org’ Predigtimpulse
für die Sonn- und Feiertage an. Die Kongregation betont, daß die Impulse an die jeweilige Pfarrei angepaßt
werden müßten. Ferner will die Kongregation mit Priestern, die sich auf der Webseite eintragen, Emailkontakt
pflegen.
Kirchensteuer rechnet sich für den Staat
Deutschland. Die Abschaffung der Kirchensteuer würde
den Staat in Unkosten stürzen. Das gab der Finanzdirektor des Erzbistums Köln, Hermann Josef Schon,
in der Kölner ‘Kirchenzeitung’ bekannt. Im Fall einer Abschaffung der Kirchensteuer müßte der Staat
die Kindergärten und Schulen der Kirche übernehmen. Allein im Erzbistum Köln wären das jährlich rund
achtzig Millionen Euro. Für Schon ist die Kirchensteuer die „weltweit beste Finanzierungsgrundlage zur
nachhaltigen Erfüllung kirchlicher und karitativer Aufgaben“.
Verkaufserfolg ohne Inhalt
„In den Bestseller-Listen
ist [der altliberal-katholische Verlag] Herder gut vertreten. ‘In der Mitte des Lebens’ von Margot Käßmann,
der ehemaligen [Laien]Bischöfin und EKD-Ratsvorsitzenden, steht dort seit Wochen, ebenso wie ‘Das Ende
der Geduld’ der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Das Käßmann-Buch verkaufte sich beispielsweise
schon 356.000 mal.“
Aus einem Artikel vom 4. Dezember in der Zeitung ‘Handelsblatt’.
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27 Lesermeinungen
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Katholische Privatschulen Auch Johannes B. Kerner (eine Bonner Eliteschule der Jesuiten) und die grünen
Schulministerinnen von Hamburg (bis vor Tagen) und NRW besuchten katholische Gymnasien wie noch viele
andere Prominente!
@Palaver47: Die Institutionen der PB St. Pius X. sind moralisch und disziplinär einwandfrei geführt
das kannst du von der verkommenen Vaticanum-II-Pastoralkonferenzsekte wohl nicht behaupten … oder was
hat sich dort seit 40 Jahren abgespielt, wie in den staatlichen Einrichtungen auch?
Rudolfus – kath. Privatschulen Zu Skandalen und Berichten über sexuelle Mißgriffe habe hier auch mich
schon geäußert. Sexskandale anglikanischer Geistlicher sehe ich übrigens besonders häufig in den Medien
berichtet. Freimaurerei ist ein weiteres Thema. Was aber bitte hat das alles mit meiner Aussage zu tun,
daß das katholische Schulsystem viel leistet…?? Gerade in den USA und Großbritannien gilt das, aber
auch in Deutschland. Ich hatte schon vom Schweizer FIFA-Präsidenten berichtet, der dasselbe Gymnasium
besuchte wie Msgr. Fellay von den Piusbrüdern. Aber Fußballfans mag auch interessieren, daß auch Michael
Meier, Ex-Manager vom 1. FC Köln und von Borussia Dortmund, Absolvent eines katholischen (Bonner) Elitegymnasiums
ist. Selbst Bill Clinton studierte an einer Elitehochschule der Jesuiten.
Amethyst: Einerseits schon; soviel Aufmerksamkeit haben diese unverbesserlichen Abfall-Theologen nicht
verdient! Er wird schon, mit Schrecken, merken, was er davon hat. Die Kölner Bürger, die noch Anstand
im Leibe haben, sollten David Berger und seinen ebenso gestörten Unzuchtspartner ächten! Aber so richtig!
M. Kirschbaum:David Berger, die schwule Heulsuse! Sonntag, 5. Dezember 2010 10: Guten morgen, liebe Freunde
…Ab Minute 7 … www.inforadio.de/…n/201012/150881.html David Berger, macht es Sie „an“ wenn zwei
atheistische Schlampen des atheistischen Berliner Rundfunksenders, Ihre weibischen Schwulentränen tocknen?
Ja? Ach was? Will Sie nicht ‘mal mehr der schwule Anteil unseres männlichen Geschlechtes anhören? Tja,
Du Vollidiot, so kann es kommen! Sind wir uns in Köln eigentlich ‘mal begegnet? Bin schon paar Male von
so kranken A----f---ern, wie Dir, dort „angemacht“ worden! (Vielleicht sollte ich auch im Sommer weitere
Kleidung tragen…)
@Fundi: Auch in Indien, in dem vielleicht 2 % Christen sind (ich schätze), sind ein Großteil der Schulen
von Christen, vermutlich größtenteils Katholiken. Die Katholische Kirche befindet sich im Westen in
einem Kulturkampf und katholische Einrichungen wie früher jüdische Einrichtungen verleumdet, aber daß
es so weit kommen würde, war uns prophezeit, und wir hatten damit zu rechnen. Kirchentreue Katholiken
haben in der westlichen Gesellschaft den Status, den früher die Juden hatten. Das gilt innerhalb der
Schulklasse und geht in allen Betätigungsfeldern weiter. Die Skandalfälle um katholische Priester und
andere nichtzölibatäre katholische Funktionäre, die in den Medien nur allgemein als Skandal in „katholischen
Institution“ bezeichnet werden, um die Schuld den Priestern und Zölibatären zuzuschieben, werden so
dargestellt, als wären 50 % aller Priester betroffen, dabei ist die Schuld meistens bei liberalen Stiftsgeistlichen
aus den sittlich oft verkommenen Stiften oder bei liberalen Zivilpriestern, die keine Soutane tragen.
Die Medien hetzen die Meute dann auf die Soutanenträger. Das hat einen Hintergrund. Es gibt eine freimaurerische
Weisung, möglichst über Skandalfälle von katholischen Priestern zu berichten, um die Priester systematisch
in Verruf zu bringen. Über anglikanische Skandalfälle wird nicht oder wenig berichtet, oder über Skandale
an staatlichen Schulen und Kindergärten, oder über die in der DDR. Diese gibt es, und Betroffene meldeten
sich nach der Freimaurerhetze gegen katholische Einrichtungen. Die österreichischen Landeshauptleute
entschuldigten sich gar.
Katholische Privatschulen Die leisten oft hervorragende Arbeit, bringen wichtigste Persönlichkeiten hervor
wie – nur 2 Beispiele – Us-Vizepräsident Joseph Biden und den Präsidenten des Weltfußballverbandes
Joseph Blatter.
#17 Leo Miles 13:46:50 | Sonntag, 5. Dezember 2010
Es ist Für Schon ist die Kirchensteuer die „weltweit beste Finanzierungsgrundlage zur nachhaltigen Erfüllung
kirchlicher und karitativer Aufgaben“. in erster Linie die weltweit beste Verknechtung des Klerus unter
das System; alles geht „ordentlich“ vonstatten, ohne Gewalt, ohne Zwang, mit großem „Respekt“ seitens
des Staates. Der Staat schlägt mit der Kirchensteuer gleich zwei Fliegen: 1. Der Klerus beißt nicht
die Hand, die ihn füttert. 2. Das dumme Pöbelvolk glaubt, daß die Kirchensteuer eine Erfindung der
geldgierigen Kirche sei.
Freiheit und Gleichheit Auch christliche Konfessionen -oft besonders konservative-treten für eine strikte
Trennung von Kirche und Staat ein. Dabei müssen Freiheit und Gleichheit aller Bürger und ihrer Vereinigungen
(also auch Kirchen) gewahrt bleiben. ALSO z.b.: Keine erzwungene Sonntagsruhe oder Sabbatruhe oder islamische
Freitagsruhe; wer sich aber z. B. lieber „katholisch operieren“ lassen will, hat das Recht, daß diese
Operation vom Staat bzw. seinen Organisationen (Krankenversicherung) genauso finanziert wird wie in staatlichen
oder privaten-nichtkirchlichen Krankenhäusern. Und atheistisch-humanistische Privatschulen gibt es übrigens
auch, etwa in Fürth. In Berlin und Bremen sind sie wohl zumindest geplant.
hoffentlich bald „Die anonyme Webseite ‘Wikileaks’ will fast neunhundert angeblich vertrauliche Dokumente
über den Vatikan publizieren. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Die Texte sollen von US-Diplomaten stammen.
Sie betreffen die Jahre 2001 bis 2010 und behandeln besonders die Themen Menschenrechte und Religionsfreiheit.“
Ich bin schon gespannt was da drinnen steht, ich nehme an dass man mit Papst Benedikt ähnlich zufrieden
ist wie mit Minister Guttenberg, dem großen Pudel der USA und Israels
@kammerjäger Warum muss ich als Gläubiger Atheisten in ihrem fanatischen Kampf gegen meine Überzeugung
mitfinanzieren? Sowas nennt man Gerechtigkeit … wir Atheisten (und auch alle anderen Nicht-Christen)
müssen schließlich euren Mist auch bezahlen … und das in Milliardenumfang … nicht nur bezahlen wir
die Ausbildung eurer Kleriker, der Staat bezahlt auch die Löhne und Gehälter der Bischöfe, Kardinäle,
er bezahlt einen Gutteil der Unterhaltskosten für „kirchliche“ Gebäude, „kirchliche“ Veranstaltungen
usw (Tipp : Das Violettbuch Kirchenfinanzen) Wie ist das bei den Kirchen? Kommt auf die Region an, zwischen
Monatlich und Jährlich, wie bei allen Vereinen und Organisationen. Wenn ich in ein kirchliches Krankenhaus
kommen sollte, dann nur, weil ich, ob des Quasimonopols der Kirche, in vielen Gegenden Deutschlands keine
Alternative habe, Freiwillig geh ich bestimmt nicht dort hin. Gleiches gilt für angeblich „katholische“
Schulen … das würde ich keinem Kind antun wollen. Kulturelle Sehenswürdigkeiten haben mit kirchlichen
selten etwas gemeinsam … erstere besuche ich durchaus gerne, letztere nur als abschreckende Beispiel.
Ich Arbeite eigentlich an fast allen „kirchlichen“ Feiertagen, aber dabei handelt es sich sowieso nur
um Nebelkerzen deinerseits … solange den anderen Religionen und Weltanschauungen staatlich anerkannte
Feiertage verwehrt bleiben, bleibt einem ja nichts anderes übrig. Oder warum sollten wir mehr arbeiten
müssen als ihr, nur weil ihr an irgendeine Märchenfigur glaubt ?
#12 kammerjäger 12:34:33 | Sonntag, 5. Dezember 2010
Gallow im Antikirchenwahn der Humanisten und Atheisten Nur zur Gegenüberstellung …arack.obama.over-blog.com/…ptiker-59322031.html:
Mitgliedsbeiträge und Spenden dieser Organisationen und Vereine sind steuerlich absetzbar! Warum muss
ich als Gläubiger Atheisten in ihrem fanatischen Kampf gegen meine Überzeugung mitfinanzieren? Austritt
bzw. Kündigung der Mitgliedschaft nur vierteljährlich voraus zum Jahresende möglich! Wie ist das bei
den Kirchen? Wenn Mr.Gallow in ein kirchlich geleitetes Krankenhaus geht (weil diese im Regelfall einen
besseren „Ruf“ und „Service“ als staatliche genießen) oder seine Kinder in eine kirchlich geleitete Privatschule
schickt (weil diese ebenfalls… s.o.), wird seine Behandlung und Betreuung sowie die Ausbildung seiner
Kinder ebenfalls von Kirchenmitgliedern mitfinanziert! Wenn Mr.Gallow historische und kulturelle kirchliche
Sehenswürdigkeiten in einer Stadt besucht, sind dieren Erhaltung auch zu einem bestimmten Teil aus dieser
von ihm bekämpften Kirchensteuer finanziert! Und sollte Mr.Gallow die Weihnachts- und Ostertage sowie
alle kirchlichen Feiertage zuhause oder auf Reisen verbringen und trotzdem von seinem Arbeitgeber Gehalt
beziehen (bzw. wenn er arbeiten muss den Feiertagszuschlag erhalten), dann darf er sich bei jenen bedanken,
um deren freiwilligen Beiträge er sich so sorgt!
Kirchensteuer /Hr. Gallow Kirchenmonopole am Arbeitsmarkt dürfte es nur wenige geben… Umzug müßte
das eigentlich immer beseitigen. Zudem war das ja bei der Berufswahl bekannt. Wer unbedingt Parteisekretär
werden will, kann das in manchen Dörfern Bayerns auch nur als CSU-Mitglied oder im Ruhrgebiet der SPD.
Und Opfer für Überzeugung sind ja auch nicht unbedingt unzumutbar. Kirchensteuer von Ausgetretenen für
noch kirchenangehörige Ehepartner sind Ausfluß des Ehegattensplittings und deren gemeinsamer Veranlagung
zur Einkommensteuer/ Lohnsteuer, nicht ungerecht. Und die Abzugsfähigkeit der Kirchensteuer entspricht
IM GRUNDSATZ der von Spenden. Bei aller Notwendigkeit von mehr Trennung von Kirche und Staat muß eine
freiheitliche Gleichbehandlung der Kirchen mit anderen privaten und staatlichen Einrichtungen gewahrt
bleiben! Wer die Kirchensteuer ablehnt, kann ja zur teils auch katholisch geprägten Selbständigen Evangelisch-Lutherischen
Kirche (SELK) übertreten, die nur von Spenden lebt, keine Kirchensteuer erhebt.
#10 Palmström 11:57:38 | Sonntag, 5. Dezember 2010
Danke Verlag Herder, tausend Dank… „In den Bestseller-Listen ist [der altliberal-katholische Verlag]
Herder gut vertreten. ‘In der Mitte des Lebens’ von Margot Käßmann, der ehemaligen [Laien]Bischöfin
und EKD-Ratsvorsitzenden, steht dort seit Wochen, ebenso wie ‘Das Ende der Geduld’ der Berliner Jugendrichterin
Kirsten Heisig. Das Käßmann-Buch verkaufte sich beispielsweise schon 356.000 mal.“ Wenigstens mal eine
positive Meldung bei kreuz.net und die für den „altliberal-katholischen Verlag Herder, Freiburg“. :)3
:)3 :)3 Wenn andere Verlage, wie vielleicht der Kopp- oder der Anton-Schmidt-Verlag zu krüsch sind, Bücher
von Frau Käßmann zu verlegen, müssen sie mit ihrem Ramsch in die Röhren schauen. Der Verlag Herder
hat dazu keine Zeit, er macht Personen und Autoren ausfindig, die der unmittelbaren Gegenwart etwas zu
sagen haben und verlegt sie auch noch, wie zum Beispiel das Buch von Frau Käßmann. Danke Verlag Herder,
tausend Dank!!! :(3 :(3 :(3
@fundi Kirchensteuern sind ein (letztlich freiwilliger- Austritt beendet die Zahlungspflicht) Mitgliedsbeitrag
von Kirchenangehörigen Das stimmt so nicht ganz … 1. Gibt es eine Menge Menschen, welche gezwungenermaßen
Mitglied in der Kirche sind (z.B. weil sie sonst ihren Arbeitsplatz verlieren würden, und dank des Quasimonopols
der Kirche keinen neuen finden würden) 2. Muß man auch als Ausgetretener Kirchensteuer bezahlen, z.B.
wenn der Ehepartner noch Mitglied in der Kirche ist. Das nennt sich dann nur anders: „besonderes Kirchgeld“
Verbannung in Unterhosen-Region Die Titel der Seminare und Treffen lauten unter anderem: „Bi-Trans-Homo“,
„Generation Porno“, „Bibel und Sexualität“, „Kochkurs: Liebe geht durch den Magen“, „Homosexualität
in Kirche und Gesellschaft“ oder „Lektürekurs: Baustelle: Sex – Körper – Kirche“. Typisch: Wer im Sex
als solchen Unanständigkeiten, Schweinereien und dergleichen muss den Sex zwangläufig in die Unterhosen-Region
verbannen, wenn schon keine Hasenpfote zur Verfügung steht…
Zweierlei Kirchensteuern sind ein (letztlich freiwilliger- Austritt beendet die Zahlungspflicht) Mitgliedsbeitrag
von Kirchenangehörigen auf Grundlage der von den Kirchenangehörigen gezahlten staatlichen Lohn und Einkommensteuer.
Staatliche Zahlungen für kirchliche und andere private soziale Einrichtungen, die wie Krankenhäuser
und Schulen Aufgaben erfüllen, die in staatlichen Einrichtungen auch der Staat erfüllt, werden dagegen
von allen Steuer-und Abgabenzahlern finanziert. Sie sind von der Kirchensteuer unabhängig, sind auch
üblich in Ländern ohne Kirchensteuer, etwa den Niederlanden.
#6 Pelagius III. 10:44:29 | Sonntag, 5. Dezember 2010
@Myrtillo Nehmen Sie einmal den Duden zur Hand und schlagen Sie nach: Dann werden Sie entdecken, dass
es durchaus „Unkosten“ gibt. Brockhaus Deutsches Wörterbuch könnte Sie noch ausführlicher darüber
belehren, was Unkosten sind.
nun ja vom Finanzdirektor des Erzbistums ist ja nichts anderes zu erwarten – schließlich ist er auch
bloß ein Lobbyist, der versucht die stattlichen staatlichen Wohltaten für seinen Verein zu retten.
Klugscheisser … Nebenbei : Die Kirche gibt pro Jahr im Schnitt 800 Millionen Euro für Einrichtungen
in ihrer Trägerschaft aus … Allerdings hat der Staat allein durch die Absetzbarkeit der Kirchensteuer
einen jährlichen Steuerausfall von 3 Milliarden ! Rechnet man dann noch die übrigen 20-25 Milliarden
dazu, welche der Staat der Kirche jedes Jahr aufgrund von Konkordaten & Co in den Hintern steckt, kommt
da schon ein erhebliches Sparpotential zusammen …
Ein Lügner vor dem Herrn Das gab der Finanzdirektor des Erzbistums Köln, Hermann Josef Schon, in der
Kölner ‘Kirchenzeitung’ bekannt. Im Fall einer Abschaffung der Kirchensteuer müßte der Staat die Kindergärten
und Schulen der Kirche übernehmen. Der Staat zahlt ohnehin schon 80-100% der Kosten für angeblich „katholische“
Kindergärten und Schulen (bei Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern usw auch ) und nach Eigenauskunft
der Bistümer gehen keine 10% der Kirchensteuereinnahmen überhaupt in „soziale Projekte“, in den Kindergärten
und Schulen landet so gut wie nichts … Die „Mehrausgaben“ für den Staat durch eine Übernahme dieser
Einrichtungen wären also minimal, und wenn man dann noch berücksichtigt, daß die Kirchensteuer von
den allgemeinen Steuern absetzbar ist, sprich, sie einen Verlust an Steuereinnahmen bedeutet, wäre die
Abschaffung ein eindeutiges Plus für den Staatshaushalt.