10:04:08 | Montag, 6. Dezember 2010
Der deutsche HS-Bundesrepublik nimmt den Jugendschutz ernst: Er dient ihr als Vorwand, um die Freiheit des Internet anzugreifen.

Den Deutschen soll der Zugang zum freien Internet verwehrt werden.
© Mike Licht, NotionsCapital.com,
CC(kreuz.net) Im Jahr 2011 tritt die neue deutsche Jugendschutz- bestimmung fürs Internet in Kraft.
Das
berichtete die Webseite
‘mmnews.de’ am 5. Dezember unter dem Titel „Goebbels könnte es nicht besser“.
Die Webseite kommentiert: „Auch wenn die neuen Bestimmungen so erst mal nicht umgesetzt werden müssen –
sie sind nun mal da und können ihre tödliche Wirkung später entfalten.“
Der Artikel zitiert einen
fiktiven Tagebucheintrag des Dr. Joseph Goebbels, wenn das Gesetz in NS-Deutschland verabschiedet worden
wäre:
„Berlin, 1. Januar. Neuer JMStV in Kraft. Internet kurz vor der Gleichschaltung. Führer ist zufrieden.“
Die Abkürzung „JMStV“ steht für „Jugendmedienschutz-Staatsvertrag“.
Der Artikel weist darauf hin,
daß Deutschland im Kreise der sogenannt demokratischen Staaten bereits die strengsten Jugendschutz-Bestimmungen
im Internet besitzt.
Man könnte also davon ausgehen, daß eine Verschärfung dieser Regelungen nicht
nötig sei: „Doch das ist ein Irrtum.“
Das Gesetz dient nach ‘mmnews.de’ „ähnlich wie die Bemühungen
im Kampf gegen die Kinderpornographie nicht dem angegebenen Zweck.“
Denn: „Kinderpornographie – die einem
im Internet selbst dann nicht oder nur sehr schwerlich begegnet, wenn man die Sexseiten von A bis Z besucht –
ist ein abscheuliches und kaum hart genug zu bestrafendes Verbrechen, aber der Kampf dagegen ist nur der
Anlaß für die Verschärfung gesetzlicher Bestimmungen.“
In jeder Trash-Sendung im Vormittagsprogramm
der deutschen Privatsender sehe man mehr jugendgefährdendes Material als auf den meisten deutschsprachigen
Internet-Seiten.
Außerdem sei das Gesetz „gänzlich realitätsfern und technisch kaum umsetzbar“.
Für
‘mmnews.de’ ist das Ziel ein anderes – nämlich „das Bestreben des Staates, das Internet – einen sozialen
Raum, der staatliche Gesetze und Grenzen nicht oder kaum kennt – gleichzuschalten.“
Denn: „Die Gedanken
sind frei und sie bleiben es, im Kopf – aber nicht im Internet.“
Deutschland versuche eine „schrittweise
Gleichschaltung des Mediums Internet“.
Die Webseite stellt fest, daß es in den Mainstream-Medien nur
wenig kritische Berichterstattung zu der deutschen Internet-Repression gibt.
Doch das kann nicht überraschen:
Nicht nur den gekauften Politikern, auch den fetten Medienbosse wird es aufgrund der Freiheit des Internet
an den Kragen gehen.
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#15
Lisibald Poier † 04:32:51 | Mittwoch, 8. Dezember 2010
#9
clarissa colonia 20:41:35 | Montag, 6. Dezember 2010
#6
Kiki de_Montparnasse 16:16:32 | Montag, 6. Dezember 2010
#4
Febron † 14:48:11 | Montag, 6. Dezember 2010
#3
ErnstSchneider 13:49:23 | Montag, 6. Dezember 2010
#2
A Watschn 13:40:27 | Montag, 6. Dezember 2010