Pius-Pater darf nicht in die altliberale Wiener Dombuchhandlung
Heute wird in Wien ein Buch vorgestellt, das nicht nur die örtliche Erzdiözese ins Keuchen bringen dürfte. Die ersten Schweißtropfen sind schon geflossen.
Das neue Buch über „Hetzendorf“ im Verlag ‘Facultas’
(kreuz.net, Wien) Heute abend präsentiert Heidemarie Seblatnig in Wien ihr Buch „Hetzendorf und der Ikonoklasmus
in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“.
Das berichtet die neokonservative Videoseite ‘gloria.tv’.
Frau Seblatnig ist seit dem Jahr 1994 Universitätslektorin am Institut für Architekturwissenschaften
der Technischen Universität Wien.
Ihr Buch enthält Beiträge von neun Autoren. Darin wird der jüngste
bilderstürmerische Angriff auf die Katholische Kirche behandelt, der seit den 50er Jahren des letzten
Jahrhunderts wütet.
Die Autorin ist in dem Band mit einem Beitrag vertreten, der die bereits in den
50er Jahren verwüstete Rosenkranzkirche im südlichen Wiener Bezirk Hetzendorf zum Inhalt hat.
Der Seminarist
Michael Wimmer befaßt sich mit dem Ikonoklasmus als Ablehnung der kirchlichen Identität.
Der italienische
Architekt Ciro Lomonte stellt in seinem Beitrag fest, daß die Ausdrucksformen der modernen Architektur
nicht zur katholischen Liturgie passen.
Das ästhetische und institutionelle Umfeld des späthistoristischen
Kirchenbaus beschäftigt die Wiener Kunsthistorikerin Inge Scheidl.
Unter dem provokanten Titel „Altarleuchter
in der Brennholzkiste“ ist der Wiener Kunsthistoriker Mario Schwarz in dem Band vertreten.
Der deutsche
Historiker, Verleger und Lutherforscher Gerhard Schuder schreibt über Martin Luther und sein Gottesbild
als Mitursache des modernen Ikonoklasmus.
Weitere Autoren sind aus Deutschland stammende Oratorianer-Pater
Uwe Michael Lang von der Gottesdienstkongregation und der bayerische Neo-Kardinal Walter Brandmüller.
Ich muß draußen warten
Bereits die Vorgeschichte des brisanten Buchs zeigt dessen Sprengkraft.
Das
Werk sollte ursprünglich in der katholischen Wiener Dombuchhandlung – unmittelbar neben der Kathedrale
Sankt Stephan – vorgestellt werden.
Als Referent für die Buchpräsentation konnte Frau Seblatnig den
bekannten Dogmatiker der Priesterbruderschaft Sankt Pius X., Pater Matthias Gaudron, gewinnen.
Doch dann
blies die Dombuchhandlung die vereinbarte Buchpräsentation ab. Wegen des Weihnachtsgeschäfts könne
es im Jahr 2010 grundsätzlich keine Buchpräsentationen mehr geben.
Nach Angaben von ‘gloria.tv’ konnte
der emeritierte altliberale Wiener Weihbischof Helmut Krätzl in der Dombuchhandlung erst kürzlich sein
neues Haßbuch gegen die Kirche vorstellen.
Frau Seblatnig war gezwungen, die Buchpräsentation in das
Schottenstift in der Wiener Innenstadt zu verlegen.
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73 Lesermeinungen
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als ich einmal in dieser Buchhandlung die Bemerkung fallen liess, von einem Beschützer der beiden Apostaten
Küng und Rahner sei nicht besonders viel zu halten, wurde mir entgegengehalten, ich hätte mich zum Richter
über eine der beliebtesten Persönlichkeiten Wiens erklärt.
Nun, das II Vaticanum mit dem Ikonoklasmus zu vergleichen, zeugt schon von erheblichen Mängeln in der
theologischen Bildung. Ich will das hier nicht ausbreiten, aber als kurze Nachhilfe für diejenigen, die
in KG I Karten gespielt haben: Die Bilder haben in der Ostkirche einen ganz anderen Stellenwert als im
Westen. Es gibt jede Menge empfehlenswerter Literatur zu dem Thema, dass man seine theologische Unbildung
ganz schnell beheben kann.
Dogmatiker? „den bekannten Dogmatiker der Priesterbruderschaft Sankt Pius X“ Braucht ein katholischer
„Dogmatiker“, wenn er in der Verkündigung steht, nicht die Erlaubnis des Ortsbischofs oder die seines
Ordens-Oberen. Oder kann sich einfach jeder, der ein paar Bücher gelesen hat „Dogmatiker“ nennen?
Ich muß draußen warten Homokreuz.net und die Pius-Feinde. Dazwischen noch ein wenig Abtreibung und natürlich
Nazidenken mit einer Würze von Kommunismus.
#81 Kamazz † 19:13:33 | Dienstag, 7. Dezember 2010
Magnificat: Sind Sie bitte milde bei ruhrgebietler… Nicht Sie und Ihresgleichen stellen die Regeln auf,
sondern allein das authentische Lehramt. Das ist doch nicht so schwer zu begreifen, oder? …und die Bereitschaft
begreifen zu wollen, ist nicht ausgeprägt…
#80 Magnificat 19:06:58 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@r.ruhrgebietler Meldet sich wieder Ihr implantierter Biochip ? Man muss sich ja langsam um Sie sorgen.
Um es für Sie auch noch einmal verständlich zu machen: Sie und Ihre Pius-Jungs sind eine Mogelpackung,
da Sie weder auf der Basis des Heiligen Konzils stehen, noch bereit sind reumütig unter den Schutz des
authentischen Lehramtes zurückzukehren, sind Sie und Ihre Jungs eben NICHT mehr römisch-katholisch,
sondern leben im Schisma. Nicht Sie und Ihresgleichen stellen die Regeln auf, sondern allein das authentische
Lehramt. Das ist doch nicht so schwer zu begreifen, oder?
denn wo katholisch draufsteht, da muss auch katholisch drin sein. sieh an – da hat jemand das (unglültige)
zweite vat. Konzil als das erkannt, was es ist: ein Mogelpackung Satans!
#77 Magnificat 17:44:23 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@Kamazz Chapeau …allerdings nicht um Ihren schismatischen Mist unters katholische Volk zu bringen,
denn wo katholisch draufsteht, da muss auch katholisch drin sein.
in keiner religion der erde… …steigt gott selber auf die erde herab. wer sich anderen religionen zuwendet,.
der wendet sich götzen zu. götze steht für toter gott, der für lebendig erklärt wird. und eines ist
sicher: gott wird seinen platz nicht mit toten götzen teilen. diese zumutung halten höchstens menschen
für normal!
mich wundert es nicht mich wundert das Verhalten der Altliberalen in Wien ganz und gar nicht. Für jeden
Schmarren werden die Kirchen und die kirchlichen Räumen geöffnet, jede noch so verrückte Häresie kann
in einem Gotteshaus breitgetreten werden, aber wenn traditionstreue Katholiken schlicht und einfach ihren
heiligen Katholischen Glauben praktizieren wollen, sich einbringen wollen, wird das von den Modernisten
niedergeknüppelt. Beten wir, daß traditionstreue Gruppen in der Kirche wie die FSSPX und das Opus Dei
mithelfen, daß der Fels Petri standhält allem satanischen Gepränge, auch im Gewande des Liberalismus,
der Demokratie und des Gutmenschentums. Das die mystische Braut Christi einst geschunden zwar, aber doch
rein vor den himmlichen Bräutigam treten kann. Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
#70 Walter F. † 11:55:33 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@Kraut DER SICH FÜR HEILIG UND HYPERINTELLIGENT HÄLT Nur um das mal festzuhalten: Meine Bemerkung war
Ach Kraut … gell, es kann halt nicht jeder so ein Weltweiser, Hyperintelligenter und Maximalheiliger
sein wie Sie, nicht wahr? Daraufhin des heiligen Kraut Replik: Walter, dieses eine mal muß ich dir recht
geben. Da kann ich gar nicht anders. Da weiß man doch, woran man ist
Zusammenbruch: Dein Zusammenbruch ist groß wie das Meer, wer kann dich heilen? Deine Propheten schauten
dir Lug und Trug. Deine schuld haben sie nicht aufgedeckt, um dein Schicksal zu wenden. Sie schauten dir
als Prophetenworte nur Trug und Verführung. Klagelieder 2/13-14 Wie ein Bach laß fließen die Tränen
Tag und Nacht! Niemals gewähre dir Ruhe, nie laß dein Auge rasten! Steh auf, klage bei Nacht, zu jeder
Nachtwache Anfang! Schütte aus wie Wasser dein Herz vor dem Angesicht des Herrn! Erhebe zu ihm die Hände
für deiner Kinder Leben. Klag. 2/18-19 Wir haben gesündigt und getrotzt; du aber hast nicht vergeben.
Klag. 3/42 Die Krone ist uns vom Haupt gefallen, Weh uns, wir haben gesündigt. Darum ist krank unser
Herz, darum sind trüb unsere Augen. Klag. 5/16-17 Baruch Euren Ernährer habt ihr vergessen, den ewigen
Gott. Baruch 4/8
Ja Walter Denken’s eigentlich auch manchmal über das nach, was Sie da eintippen? Im Gegensatz zu dir.
Was bist du eigentlich für ein schräger Vogel. Warum gehst du nicht dorthin wo Nachkonziliar gepfiffen
wird? Was machst du, solltest du jemals die britischen Inseln besuchen. Dort fahren die Links!! Ja, Walter,
die fahren andersum!! Stellst du dich dann mit hochroter Rübe auf die Straße und laberst die armen Engländer
eine Blase ans Ohr weil die anders fahren? Das stell ich mir grad vor !!
für humanitäre Leistungen gibts im weltlichen Bereich die Caritas. Weihbischof Krätzl zeichnet sich
va auch dass er wie ein Gewerkschaftsfunktionär und ein Maurerbruder permanent über das profane Diesseits
redet und nie wie ein Geistlicher über das Jenseits, Gott, die Rettung der Seele, die Gefahr des Teufels
usw Schon hier erkennt man die Priorität des Glaubens. Wer in Gott lebt weiß dass die Rettung der Seele
vor der Hölle die wichtigste Aufgabe eines Geistlichen ist hinter der alles Andere meilenweit zurückliegt
weil ein Weihbischof in der Regel katholisch ist, oder sein soll; und mit dem Humanitätsgeraspel nichts
zu schaffen hat. Die verehrten Herrschaften können ihn ja ruhig ehren, doch aus der Ferne, ihn sollte
das wenig beeindrucken. Es läßt allerdings aufhorchen daß sie ihn überhaupt ehren…
#56 Rose im Kreuz 22:32:18 | Montag, 6. Dezember 2010
B’nai B’rith ehrte im November 2004 Weihbischof Helmut Kraetzl „Nach Angaben von ‘gloria.tv’ konnte der
emeritierte altliberale Wiener Weihbischof Helmut Krätzl in der Dombuchhandlung erst kürzlich sein neues
Haßbuch gegen die Kirche vorstellen.“ „Neues“ aus den Logen: Im November 2004 wurde Weihbischof Helmut
Kraetzl von B’nai B’rith geehrt. Siehe: www.bnaibritheurope.org/…n/18/108/9/9/lang,fr/
#54 Capistrano 22:10:00 | Montag, 6. Dezember 2010
@ Walter F.: Ich hatte letztens auch eine ähnliche Erfahrung… … der Priester sprach ein merkwürdiges
Latein, selbst mit dem „Schott“ in der Hand hatte ich arge Probleme zu folgen. Aber es hat sich schnell
aufgeklärt: Der Priester stammt aus Frankreich und hat einen starken französischen Akzent!
@ Capistrano Hm – soll ich jetzt annehmen, daß Sie ein Priester sind, der sich darauf verläßt, daß
die Schäfchen im Kirchenschiff sein Latein nicht verstehen?
#52 Walter F. † 22:02:44 | Montag, 6. Dezember 2010
@Capistrano Das ist aber eine Beobachtung, die ich auch oft mache – neben sinnzerstörenden Pausen werden
Wörter falsch betont, daß es Zahnschmerzen bereitet. Da fragt sich doch, inwieweit das in Einklang zu
bringen ist mit der – notwendigen – Ehrfurcht der heiligen Handlung gegenüber.
@Walter F.: Der Vatikan ist also noch fähig, lateinische Briefe zu verfassen? Dann gibt es zumindest
noch im Vatikan einige fähige Lateiner, was mich persönlich schon wundert. Denn viele Dokumente des
Vatikan werden bekanntermaßen in anderen Sprachen verfaßt (z. B. Schreiben Johannes Pauls II. auf Polnisch)
und dann erst nachträglich von einigen Spezialisten ins Lateinische übersetzt, weil das ja die gültige
Amtsfassung ist. Ob das der richtige Weg ist? Der polnische Papst verfaßt Enzykliken auf Polnisch, und
eine Übersetzungsabteilung legt dann die im Zweifelsfall gültige Version fest. Auch der Katechismus
der Katholischen Kirche erschien zuerst in französischer Sprache, ehe nachträglich die „lateinische
Amtsfassung“ vorgelegt wurde. Die handelnden Hierarchen und Theologen arbeiten also fast alle unter Ausschluß
der lateinischen Sprache. Die gültige Fassung ist dann die lateinische Übersetzung, die andere als die
Texturheber erstellen. Normalerweise können die Urheber der Texte die lateinische Übersetzung, die die
„gültige Amtsversion“ ist, gar nicht oder nur schlecht lesen (der jetzige Papst und frühere Glaubenspräfekt
ausgenommen). Ich glaube nicht, daß der KKK-Mitverfasser P. Christoph Schönborn OP den „lateinischen
endgültigen Text“ lesen kann, nachdem P. Schönborn in der Nach-Vaticanum-II-Zeit Theologe wurde. Irgendwann
wird nur mehr eine kleine Übersetzungsabteilung im Vatikan Latein beherrschen, und das wahrscheinlich
auch nicht ganz astrein. Sie und einige begabte Lateiner ausgenommen, das stelle ich nicht in Abrede,
aber Sie sind sehr weni…
#50 Capistrano 21:59:11 | Montag, 6. Dezember 2010
@Nixnutz Der Pius-Priester, den ich einmal erlebt habe, beherrschte nicht einmal das Liturgielatein. Er
las ab, was im Meßbuch stand, aber er verstand nicht, was er las. Sonst hätte er die Pausen an den richtigen
Stellen gemacht. Hugh, der Meister der Ferndiagnose hat gesprochen!
@ Rudolfus Der Pius-Priester, den ich einmal erlebt habe, beherrschte nicht einmal das Liturgielatein.
Er las ab, was im Meßbuch stand, aber er verstand nicht, was er las. Sonst hätte er die Pausen an den
richtigen Stellen gemacht.
#48 Walter F. † 21:40:02 | Montag, 6. Dezember 2010
@Rudolfus Naja, was die aktiven Kenntnisse angeht – versuchen Sie’s doch einfach mal, die Ergebnisse sind
ernüchternd. Und die Schule spricht ja Bände. Die Dokumente des Vatikan werden nur mehr aus Formalitätsgründen
ins Lateinische übersetzt. Lesen tut das niemand mehr. Aber Hallo! Mit zugegebenermaßen manchen Ausnahmen
sind die lateinischen Fassungen die Urfassungen und die eigentlich gültigen, und ich mag ja vieles sein,
aber „niemand“? Das ist mir dann doch zu homerisch… Ich kann nur empfehlen, mal mit Rom zu korrespondieren.
Die Antworten, die ich im Laufe der Jahre so bekommen habe, sind alle auf Latein. Man kann der Kirche
nur wünschen, daß man sich wieder stärker auf den aktiven Gebrauch des Lateinischen besinnt und endlich
diese Bastardsprache Italienisch loswird, die ja inzwischen sogar die Aussprache des Lateinischen versäuert –
hier kämpft die Bruderschaft übrigens auch an vorderster Front. Nichts ist für mich in der Magengegend
schmerzhafter als ein kerniges „Aaaaschendere“. Das Wort heißt „Ascendere“ himmelnochmal! Auszusprechen
„Askendere“ oder meinetwegen mittelalterlich „Aszendere“!
@Walter F.: Sie meinen also, um die aktiven Lateinkenntnisse in der Bruderschaft stünde es schlecht?
Das kann schon sein, im Vergleich zur Vor-Vaticanum-II-Hierarchie. Im Vergleich zum Rest der Nach-Vaticanum-II-Hierarchie
sind die Lefebvrianer immer noch die besten Lateiner, selbst wenn die nur das Liturgielatein beherrschen
sollten, und die vatikanischen Dokumente nicht mehr lesen könnten. Dann muß man aber zu dem Schluß
kommen, daß die vatikanischen Dokumente wirklich niemand mehr lesen kann, der in der Nach-Vaticanum-II-Zeit
aufgewachsen ist, von einigen Spezialisten abgesehen. Die Lefebvrianer sind somit immer noch das letzte
Refugium der lateinischen Sprache, selbst wenn es nur einfaches Liturgielatein wäre. Die Dokumente des
Vatikan werden nur mehr aus Formalitätsgründen ins Lateinische übersetzt. Lesen tut das niemand mehr.
Eine aktive Anwendung des Lateinischen existiert im Vatikan nicht mehr. Lateinische Reden des Hl. Vaters
Benedikt XVI. sind wohl auch im Vatikan eine echte Sensation. Die tatsächliche Amtssprache im Vatikan
ist Italienisch. Die Kommunikationssprache internationaler Zusammenkünfte des Vatikan ist vornehmlich
Italienisch. Die logische Konsequenz ist, daß der Vatikan einmal völlig unfähig sein wird, sich des
Lateinischen zu bedienen, und das Italienische als offizielle Hauptsprache verwenden wird. Italienisch
hat viele Vorzüge und ist eine der am einfachsten zu erlernenden Sprachen der Welt, und auch die historische
Nachfolgesprache des Lateinischen. So wie früher Altgriechisch Konziliensprache war, und dann Lateinisch
Amtssprache wurde.
Nun, das mag ja Anlaß zu anregenden Überlegungen sein … … lockerte man vielleicht die klerikale
Zölibatsverpflichtung ein bißchen, stiege eventuell ja sogar numerus utentium latinae linguae a partu
(sive „native speakers“). Das wäre für die Muttersprache der Kirche wohl wertvoller, als der Dressurakt
„fratres imbecilles ad meretrices templi“ …
#44 Walter F. † 20:48:38 | Montag, 6. Dezember 2010
@Rudolfus Da erliegen Sie aber einer Illusion. Die Lateinkenntnisse der meisten Angehörigen der Bruderschaft
reichen gerade für die Belange der Messe aus. Darüber hinausgehende Kenntnisse (ich nannte ja Cicero,
Quintilian etc.) sind nicht vorhanden und stehen etwa in Zaitzkofen auch nicht auf dem Lehrplan. Wie übrigens
auch nicht das Griechische (wobei man sich ernstestens fragt, wie das eigentlich gehen soll – wie kann
man in der heutigen Welt den Priester geben, ohne in der Lage zu sein, das Wort des Herrn zu lesen?) Ob
von den Oberen der Bruderschaft heute noch jemand aktiv unsere Kirchensprache beherrscht, wage ich zu
bezweifeln. Keiner von Ihnen ist jedenfalls je damit in Erscheinung getreten, und ursprachlich-lateinische
Dokumente der Bruderschaft gibt es auch keine. Insofern würde die Wahl eines Angehörigen der Bruderschaft
zum Papst vermutlich – ironischerweise – die Vernichtung des Lateinischen als lebendiger Kirchensprache
vollständig zementieren; wir hätten dann vielleicht landauf landab wieder mehr lateinische Messen, aber
gehalten von Priestern, die Latein so lernen, wie nichtarabische Moslems Arabisch – als Kultsprache, ohne
sie zu verstehen, letzten Endes als eine Art Abfolge von Zaubersprüchen.
Klarheit! Ich hoffe, daß es jetzt jedem klar ist, wer hier echt ist und wer nicht! Erst wird einigen
unterstellt, sie seien Fakes und als das nichts bringt, wird wieder Randale gemacht.
@Walter F.: Wenn in einer Gruppe dieses Planeten noch die lateinische Sprache aktiv gesprochen wird, und
diese aktiv im Alltag angewandt wird, tagaus tagein, und damit meine ich wirklich die gesamte Menschheit
des Universums, dann ist dies die Priesterbruderschaft St. Pius X. und die Gemeinschaften, die unter dem
Dach der Priesterbruderschaft St. Pius X. stehen. Das mag sonst noch höchstens auf die aus der Priesterbruderschaft
St. Pius X. hervorgegangene Priesterbruderschaft St. Petrus und andere lateinisch-altrituelle Gemeinschaften
zutreffen, aber zahlenmäßig und bedeutungsmäßig ist das Zentrum der lateinischen Welt zweifelsohne
die Priesterbruderschaft St. Pius X. Das ist dem Vatikan, Papst Benedikt XVI. und dem Rest der einigermaßen
informierten Welt wohl klar. Sollte also jemals wieder Latein als allgemeine Amtssprache im Vatikan gesprochen
werden, und nicht nur von einigen Spezialisten, dann hätte das damit zu tun, daß ein Mitglied oder Assoziierter
der Priesterbruderschaft St. Pius X. zum Papst gewählt worden wäre, denn dann würde natürlich die
gesamte Priesterbruderschaft St. Pius X. die Kurie übernehmen und die Modernisten ihrer Ämter enthoben
werden. Davon können wir ausgehen, und deshalb fürchten die Modernisten den hl. Pius X. und dessen Bruderschaft
so sehr wie der Teufel das Weihwasser. Ein gewöhnlicher Novus-Ordo-Altritueller als Papst würde sich
ja mit den Modernisten arrangieren. Ein Angehöriger der Priesterbruderschaft St. Pius X. dezidiert nicht,
und deshalb ist die PB St. Pius X. für jeden dieser Modernisten der Angsttraum schlechthin.
#39 Regina 1961 20:26:53 | Montag, 6. Dezember 2010
Hallo Kiki, wie geht’s? War gestern in einer Ausstellung in Heidelberg. Gott weiblich. War hochinteressant.
Da würde ich einige Herren mal gerne hinschicken. die würden sich ganz schoön umschauen… Regina
#36 Walter F. † 19:43:09 | Montag, 6. Dezember 2010
@Rudolfus Stand das nicht mal in einem Mitteilungsblatt, daß Pater Gaudron dabei ist, in Berlin einen
Studienabschluß zu erwerben? Hängt wohl mit den Querelen um die Schulen der Bruderschaft zusammen, Genaueres
ist mir allerdings nicht bekannt. Daß er an einem Priesterseminar der Bruderschaft studiert hat, ist
klar. Nur ein Dogmatiker auch nur mittelmäßiger Bedeutung sollte mehr aufweisen können, als diese Kaderschulung.
Über den Rückgang des Lateins müssen wir nicht reden. Daß jedoch ausgerechnet diejenigen, die besonders
viel Wert auf die lateinische Messe legen, die lateinische Sprache besonders mit Füßen treten, ist irgendwie
komplett unlogisch. Wie soll ich denn bitte ohne Cicero und Quintilian Augustinus verstehen? Und wie soll
ich Thomas ohne Augustinus verstehen? Was das Altgriechische angeht – dafür gibt es wenigstens auf der
Ebene eines angeblichen „Dogmatikers“ nun aber so gar keine Ausrede. Wenn ich nicht das Wort Gottes im
Original lesen kann, wenn ich den arianischen Streit nicht anhand der Originialdokumente nachvollziehen
kann, dann habe ich gefälligst das Maul zu halten! Ich gebe Ihnen sofort zu, daß das auch auf viele
Angehörige des derzeitigen Klerus zutrifft. Nur eine angeblich „traditionsbewußte“ Gruppierung sollte
halt besonders darauf achten – und das tun sie nicht, ganz im Gegenteil. Das von der Bruderschaft unterhaltene
Gymnasium ist ja nicht einmal ein humanistisches.
Wo war (ist) eigentlich der staatliche Denkmalschutz bei diesem Thema ? In den letzten 40 Jahren wurden
in fast allen Kirchen- auch noch in den kleinsten Dorfkirchen- die Chorschranken (Kommunionbänke) entfernt
und damit die Altarräume gewaltsam aufgerissen. Die modernistische Theologie ließ sich in ihrem Furor
nicht aufhalten. Das hätte nur noch der staatliche Denkmalschutz stoppen können (es handelt sich um
Sakralräume, aber auch um Kulturgüter…). Wo war bzw. ist da der Dankmalschutz ?
@Walter F.: Ob der Dogmatiker der Priesterbruderschaft St. Pius X. sein Studium beendet hat oder nicht,
das kann ich nicht beurteilen, und ich weiß auch nicht, ob du das weißt. Nachdem der Pater bereits Priester
in einer Organisation ist, die vor der Priesterweihe strenge Zulassungskriterien vorschreibt, und auch
keinen großen Priestermangel aufweist, wüßte ich nicht, wieso der Pater nicht sein Studium beendet
haben sollte. Priesterweihen vor Studienabschluß sind ja nur in akuter Not erforderlich, und diese besteht
in der PB nicht. So viel zur Verläßlichkeit deiner Informationen, die nun richtig sein können, oder
auch nicht. Für die originale lateinische Liturgie ist außerdem nur die Kenntnis einer Sprache notwendig:
der lateinischen. Andere „alte Sprachen“ sind zumindest für die Liturgie nicht notwendig, auf die du
dich beziehst. Nach der Pastoralkonferenz, nach dem die Zurückdrängung des Lateinischen kam, haben leider
weite Teile des Klerusses nie richtig die lateinische Sprache erlernt. Zumindest im Vatikan ist die faktische
Amtssprache schon lange Italienisch. Selbst der Vatikan tut sich mittlerweile mit dem Lateinischen schwer,
obwohl Papst Benedikt Ratzinger selbst noch imstande ist, lateinische Ansprachen zu halten. Ob der Papst
weiß, daß ihn nur mehr wenige verstehen, selbst Kardinäle? Ich würde deshalb sagen, irgendwann wird
auch der amtierende Papst, ein Nachfolger des jetzigen Papstes, kein Lateinisch mehr sprechen können,
nicht nur die jetzigen Kardinäle nicht, und Latein als Kirchensprache abgeschafft werden, so wie vor
dem Lateinischen das Altgriechische…
#33 Tridentinus 18:56:35 | Montag, 6. Dezember 2010
Tatsächlich wäre es doch wirklich besser und auch prestigeträchtiger, wenn es gelingen würde, Kardinal
Brandmüller für die Buchvorstellung zu gewinnen! Ohne P. Gaudron hier zurücksetzen zu wollen oder unsachlich
zu beleidigen.
#30 Walter F. † 18:15:51 | Montag, 6. Dezember 2010
Ich schmeiß’ mich weg… Kardinal Brandmüller, einer der herausragendsten Geister der päpstlichen Akademie,
wird als „bayerischer Neo-Kardinal“ abgetan, aber Pater Gaudron ist „der bekannte Dogmatiker der Piusbruderschaft“? Pater Gaudron soll erst mal sein Studium beenden. Irgendwie schon skurril, daß ausgerechnet diejenigen,
die angeblich die tridentinische Messe schützen wollen, deren wichtigsten praktischen Voraussetzungen –
Beherrschen der Alten Sprachen – so mit Füßen treten, als wären’s mittelalterliche Volkspriester. Naja,
wird schon seinen Grund haben…
Sefirot: Ich kann mir schon denken, an was für eine „Sahne“ Du jetzt gerne ! Du atheistischer, warmer
Widerling! Meine Frage hast Du nicht beantwortet!
Vielleicht deshalb keine Einladung… weil der hw Pater VERKÜNDEN und nicht „dialogisieren“ will…?
Wahre Hirten im Sinne der reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche suchen NICHT nach „anderen Beweisen“
oder verlieren sich NICHT in „Endlosdialogen“ über die EWIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS. Wenn unser HERR
und GOTT JESUS CHRISTUS dies oder jenes gesagt hat, so ist SEIN WORT entscheidend… und nicht das „Denken
oder Meinen“ querdenkender „TheologInnen“ ! ER hat es gesagt, also ist es WAHR… UNFEHLBAR WAHR ! Der
HEILIGE GEIST will denn auch alleine in der reinen Lehre der Heiilgen Mutter Kirche gehört werden, nirgendwo
anders ! Ihr alleine hat ER bei der Glaubensverkündigung und der Sittenlehre SEINEN UNFEHLBAREN BEISTAND
versprochen. Und diese Heilige Mutter Kirche ist untrennbar verkankert in der heiligen Tradition ! Wahre
Hirten können daher niemals „Meiner oder Denker“ sein sondern glühende Verkünder der reinen Lehre der
Heiligen Mutter Kirche… ein Herz und eine Seele mit unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS, Der in Seinem
Herzen in der Einheit mit dem VATER und dem HEILIGEN GEISTE Seine BRAUT, Seine Kirche trägt… unsere
Heilige Mutter ! Ob wohl deshalb zu gewissen Buchhandlungen eben keine derartigen hw Priester Zutritt
haben ? dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
Sefirot: Weshalb sind Sie ein Kirchenfeind? Hat ein standhafter, gutaussehender Priester, der den Zölibat
ernstnimmt, Sie kleinen Logenbruder nicht rangelassen, was? Dann f___ doch den gestörten David Berger,
den will keiner mehr haben, hahahah…!
Bulava 47: Mit Ihrem Unflat möchte ich nicht gern in Berührung kommen. Ihre Weltsicht ist die eines
aufgeblasenen Froschs. Wer nicht Ihrer Meinung ist, kann nur schwul sein… und Sie?
Sefotz Ausschliesslich Wahrheit ist das Kriterium zum Adjektiv lesenswert. Wie diese gestaltet ist werden
auch sie noch erfahren. Hoffe halt dass es dann nicht zu spät ist
Bulava-47: Der warme Logenbruder Sefirot nervt schon wieder! Man sollte ihn komplett ignorieren! Kippt
ihn doch in den Schwulen-Abfallsack; dort liegt schon der schwul-perverse David Berger und freut sich
auf frisches Atheistenfleisch…Ahahahahahahaaaa!
#19 Regina 1961 17:36:22 | Montag, 6. Dezember 2010
Wie, er darf nicht? Dann geht er eben in eine andere Buchhandlung. Und wenn alle Stricke reißen, kauft
er sich seine Bücher im Internet. Was soll denn das Geschreibsel? Regina
Bulava 47: Es ist ihnen doch unbenommen Traktätchen-Literatur von den „Ewigen Schmerzen eines immer glühenden
Herzen“ zu lesen, oder „Wie das Ei in den Klingelbeutel fiel“ und „Alles schläft Owie lacht…“
es ist die Zeit der aktiven Christenverfolgung – aus den ehem. eigenen Reihen kommen die schwersten Angriffe
auf die unverkürzte Glaubenslehre! Und, oh Wunder! In der Tat können wir an ihren Früchten erkennen,
wes Geistes Kind eine Seele oder gar ihr Seelenführer ist! Für Gott und Jesus Christus oder V-II-konziliar
gegen Gott – modernistisch also. Da kommen dann schon mal Stilblüten an’s Tageslicht wie B-XVI sie mit
der Kondom-Aktion hinbekommen hat (um sein letztes Geschreibsel zu vermarkten – was ja kläglich gelungen
ist, aber wie jedes ratzinger-werk sinnfrei ist!) Seele – prüfe gut, ob Du Dich für Gott entschieden
hast, Deine irdische zeit ist endlich – das ewige Leben unendlich! Gelobt und gepriesen sei Jesus Christus
im allerheiligsten Sakrament des Altares!
Die Begründung kann stimmen oder nicht, grundsätzlich stimmt es, daß eine systematische Hetze gegen
bekenntnistreue Katholiken betrieben wird, genauso wie gegen heimattreue Mitbürger und Politiker. Die
Hintergrundmächte sind die freimaurerisch gesteuerten Massenmedien, die die geheimen Herrscher unserer
Länder sind. Das bewundernswerte Land Kärnten hat es geschafft, durch mehrere Volksvoten die heimattreue
Partei des Dr. Jörg Haider in das Amt des Landeshauptmannes zu wählen. Dr. Jörg Haider konnte sich
trotz der Massenmedienhetze auf das heimattreue Deutschkärntner Volk verlassen. Kärnten hat natürlich
seine eigene Geschichte. Im besetzten Nachkriegsösterreich wagte es Tito-Jugoslawien tatsächlich, Kärnten
noch einmal anzugreifen, wegen der Streuslowenen in Südkärnten, die allerdings in keiner oder fast keiner
Gemeinde die Mehrheit haben (ich glaube, sie haben in keiner Gemeinde die Mehrheit). Tito wollte Kärnten
Jugoslawien einverleiben, so wie Italien Südtirol stahl. Alle Jugoslawiendeutschen wurden ermordet oder
vertrieben, wie die übrigen Deutschen in den restlichen slawischen Staaten auch, alleine die 3,2 Millionen
Sudetendeutschen im tschechoslowakischen Machtbereich nach 1945. Kärnten hätte dasselbe Schicksal geblüht,
und wäre heute rein jugoslawisch. Alle Kärntnerdeutschen wären ermordet oder vertrieben worden. Die
Deutschkärntner haben also allen Grund zur Heimatverteidigung anläßlich des Schicksals, das ihnen beinahe
gedroht hätte. Ich glaube, es ist v. a. der US-amerikanischen Schutzmacht zu verdanken, daß Deutschkärnten
gerettet werden konnte. Der Feind regier…
Empfehlenswerte Dombuchhandlungsbücher nach dem Schreiberling Sefirot: „Unser lieber Rabbi Yeshuah wie
er wirklich war“ „Unsere alteren Geschwister im Glauben“ „Das zweite Testament und seine Irrtümer“ „Warum
die Römer Jesus töteten“ „Jesus – wollte er eine neue Religion?“ „Die Entwicklung der Auferstehungsgeschichte“
Das kann ich der Dombuchhandlung gut nachfühlen, wenn sie bei dieser Präsentation einen Rückzieher
gemacht hat, um zu verhindern, nach der Präsentation nur noch Piusleute als Kunden zu haben. Davon würde
ich meinen Betrieb sehr clean halten. Die Gefahr besteht, dass am Ende nur noch Winkeltheologen- Literatur
aus dem Kopp-Verlag oder aus dem Anton- Schmidt-Verlag in der Dombuchhandlung ageboten werden darf, wenn
einmal das Sagen haben… Die Gefahr droht aus den Sekten…Sie kommen nicht mit koscheren Absichten,
sondern wollen in ihrem Sinn die Welt verändern…
Frevel ein erster gewaltiger Ikonoklasmus fand in Mitteleuropa im Gefolge des Trienter Konzils statt:
die Lettner wurden abgebrochen und nur wenige Reste des reichen – meist gotidvhrn – Figurenschmuckes überlebten
in Museen. Die Sakramentshäuschen verloren ihre Funktion und Bedeutung und wurden großenteils ebenfalls
abgebrochen.