Kinderschlachtung
Da kann man schon mal streicheln, gell
Warum schreibt die ‘Bild-Zeitung’, daß die Mutter zärtlich zu ihrem behinderten Töchterchen sei, wo sie das Kind doch lieber abgetrieben hätte?
Die Bildzeitung berichtet über die zärtliche Clauida K. und ihr behindertes Mädchen Lana
Die Bildzeitung berichtet über die zärtliche Clauida K. und ihr behindertes Mädchen Lana
(kreuz.net) „Zärtlich streichelt Claudia K. (25) den Bauch von Töchterchen Lana (3), hält ihre Sauerstoffmaske fest.“

Kürzlich bediente die Online-Ausgabe der deutschen ‘Bild-Zeitung’ seine Leserschaft mit einem atemberaubenden Zynismus.

Denn die zärtliche Claudia K. hat für ihr behindertes Mädchen durch einen neo-nazistischen Beschluß des Oberverwaltungsgerichts Jena nicht weniger als 600.000 Euro „Schmerzensgeld“ abkassiert.

Töchterchen Lana leidet an dem Edwards-Syndrom, einer genetischen Krankheit, die zu vielfältigen körperlichen Besonderheiten führt.

Das Leiden ist mit einer überdurchschnittlich hohen Sterblichkeit der Kinder während der Schwangerschaft und in den ersten Jahren nach der Geburt verbunden.

Lana wurde mit zwölf Fingern, einem Ohr, drei Nieren und einem Herzfehler geboren.

Sie benötigt rund um die Uhr Hilfe und kann nicht alleine essen.

Claudia K. bezeichnet Lana als „unser Wunschkind.“ Dann fügt sie kaltblütig hinzu: „Deshalb wollten wir sicher gehen, daß sie gesund ist.“

Es war ihr Glück, daß die Frauenärztin Lanas Behinderung nicht vor der Geburt erkannte. Sonst hätte Claudia K. ihre Töchter notschlachten lassen.

Doch auch noch nach der Geburt ihrer Tochter, denkt Claudia K. nur an ihre Wünsche und ihren Vorteil.

Gewissenlos erhob sie Vorwürfe gegen die Gynäkologin und verklagte sie auf 1,3 Millionen Euro Schmerzensgeld.

Das ist die höchste jemals in Deutschland geforderte Summe.

Die Ärztin hatte nach einer Ultraschall-Untersuchungen völlig wahrheitsgemäß gesagt, daß sich die Eltern keine Sorgen machen müßten.

Doch Clauda K. zischt: „Sie hat unsere Ängste nicht ernst genommen.“

Doch vor der Geburt gab es plötzlich Komplikationen. Lanas Herztöne waren zu schwach.

Die Eltern wechselten den Arzt. Das Kind kam per Kaiserschnitt zur Welt.

„Und alle waren geschockt!“ – verteufelt ‘Bild’ das unschuldige Kind, das für seine Behinderung keine Schuld trägt.

Der als „Vater“ von Lana vorgestellten Dennis K. spricht wie das Mitglied eines NS-Vergasungskommandos: „Die Ärztin hat unsere Familie zerstört!“

In Wahrheit liegt bei Lanas Krankheit kein ärztliches Versagen vor – vielmehr ein von den Eltern geerbter genetischer Defekt.
      
34 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#37   Mr. Nerd †   17:20:05 | Samstag, 11. Dezember 2010
Hi, juemuc
Hab den Artikel gelesen. Also geht es darum einen genetischen Defekt, wie es heisst, auf die Eltern zu übertragen. Eigentlich stelle ich mir die Frage, wieso der Artikel in diesem Maße geschrieben ist, dass es niemanden zusteht, so über Menschen zu urteilen, besonders wenn sie mit der Situation ihres Leids zurechtkommen müssen. Vor einigen Jahren sah ich bei einer Krankenmesse eine ältere Frau, die gelernt hatte mit dem „genetischen Defekt“ ihres Kindes umzugehen. Es kommt wie bei allem im Leben auf den Menschen an und auf die Zeit, wie man mit schweren Leiden umgeht. Heilige berichten, dass eine Stunde Fegfeuer einem ganzen Leben in schweren Qualen gleichkäme. Man fragt: Warum lässt Gott so etwas zu? Die Eltern sind immerzu mit dem Leiden konfrontiert und werden mit der Situation lernen müssen umzugehen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Eltern versuchen, finanziell das Kind in dieser Welt tragfähig zu machen. Das würde fast jede Mutter tun, welche das Leid zu tragen hat. Behinderte haben oft nicht die Mittel, an besonderen Theapien teilzunehmen, bspw. Delphintherapie uä. Im Grunde geht diese Sache die Öffentlichkeit nur wenig an. Es ist eine Situation zwischen den Eltern, ihrem Kind und der Gynäkologin. Freilich ist es keine moralische Frage, wie bei der Euthanasie, auch keine ethische,sondern es geht um die Beisetzung des Willens hinsichtlich der Elternschaft eines behinderten Kindes. Solche Situationen gibt es unterschiedlich, jeweils nach der Vorsehung.Leiden gibt es
Redaktion benachrichtigen
#36   juemuc   10:29:07 | Samstag, 11. Dezember 2010
@ Nerd
Eine Tötung nach der Geburt kommt selbstverständlich überhaupt nicht in Frage. Eine Abtreibung wäre selbstverständlich mit dem hippokratischen Eid vereinbar gewesen. Im ürbigen war diese äußerst schwere Behinderung mit Sicherheit schon bei der Ultraschalluntersuchung erkennabar und die Ärztin hätte selbstverständlich die Eltern darauf hinweisen müssen. Hat sie unterlassen.
Redaktion benachrichtigen
#35   Nerd †   18:30:07 | Freitag, 10. Dezember 2010
@juemuc
Die Frage wäre, wer denn die „Henkersarbeit“ machen soll? Die Ärzte mit dem Eid des Hippokrates? Da wird es aber einen Tumult geben. In Wahrheit ist Eutanasie immer ein Thema, welches einen Henker erfordert.
Redaktion benachrichtigen
#33   DerRabe   09:04:15 | Freitag, 10. Dezember 2010
rudolf,
sie versuchen sich als provokateur und lächeln sicherlich verschmitzt weil ihnen soviel aufmerksamkeit zuteil wird. wenn das ganze auch für sie ein spiel sein mag, vor gott werden sie sich für ihre mörderische lebenseinstellung, die sie auch noch konform mit dem kirchenrecht sehen, verantworten müssen.
kinermörder und die geistigen brandstifter dazu, sind jedem anständigen menschen ein greuel.
Redaktion benachrichtigen
#32   sacerdos helveticus   04:29:20 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Rudolfus
Sie haben sich völlig disqualifiziert, wenn Sie der Euthanasie das Wort reden (Ob von Staates wegen oder von den Eltern in die Wege geleitet). Die Kindstötung kann nie und nimmer gerechtfertigt werden (etwas anderes ist es, wenn Eltern in einer solch schwierigen Situation subjektiv Ausweg sehen, was ihre vor Schuld vor Gott mindern kann und auch gegebenenfalls einen Staat bewegen könnte, auf Bestafung zu verzichten9. Trotz allem salbungsvollem Geschwätz von Barmherzigkeit und „Kind Gott anvertrauen“ und allen Beteuerungen haben Sie gezeigt, dass Sie kein Katholik sind oder zeigen Sie namhafte Theologen der Tradition die Ihrer These zustimmen würden (natürlich nicht irgendwelche „Hoftheologen“ des „1000-jährigen“ Reiches).
Ich denke, es wäre das Beste, Sie künftig einfach zu ignorieren, wenn nicht Widerspruch anzumelden wäre, damit andere User gewarnt werden, Sie für einen Vertreter des Katholizismus zu halten. Werde Sie gegebenenfalls immer wieder hier im Forum demaskieren als „Pseudokatholiken“ der Euthanasie für gerechtfertigt hält! Dann wissen Alle, was von Ihnen zu halten ist!
Redaktion benachrichtigen
#31   fortitudo   04:09:29 | Freitag, 10. Dezember 2010
Die Aussagen des Abtreibungs-Gesindels werden immer dreister
Der als „Vater“ von Lana vorgestellten Dennis K. spricht wie das Mitglied eines NS-Vergasungskommandos: „Die Ärztin hat unsere Familie zerstört!“
Was für eine zynische, lebensverachtende Aussage. „Die Ärztin hat unsere Familie zerstört.“ Nein, das hat sie bestimmt nicht. Die Ärztin hat es verhindert, dass das ungeborene Kind der Euthanasie preisgegeben wird.
Redaktion benachrichtigen
#30   GottIstGross   00:17:26 | Freitag, 10. Dezember 2010
Selten dummer Artikel…
…wird dem Thema nicht annähernd gerecht.
Und was diese Geschichte mit einem NS-Vergasungskommando zu tun haben soll, welches die Aussage „Die Ärztin hat unsere Familie zerstört!“ getätigt haben soll, ist wohl noch nicht mal dem Allmächtigen ersichtlich…
Redaktion benachrichtigen
#29   SignumSalutis †   00:15:23 | Freitag, 10. Dezember 2010
oh, bräunliches Rudilein …!
Ich respektiere die Bedenken des sel. Bischofs während der NS-Zeit
H. RudiRomig, da werfen Sie etwas durcheinander. Bischof von Galen war stramm national geprägt und hatte große Skrupel, sich gegen die nationale Obrigkeit zu wenden. Nicht, WEIL die Euthanisie von der NS-Regierung ausging, protestierte er unter bewußtem Einsatz seines lebens, sondern weil es ihm um Leben und Würde der Kinder ging, hielt er diese damals vielfach illegal verbreiteten Predigten. Weshalb sollte er heute anders reden? Der australische Philosoph Singer vertritt Thesen wie Sie, die Kirche und Kardinal von Galen stehen für Lebensschutz ein.
Meinen Sie, es wäre leicht, eine solche Entscheidung zu treffen Jetzt muss – ich mag es kaum glauben – ich Ihnen einen Artikel auf dieser Hetz-Homepage entgegenhalten: die Äußerungen von Prof. Spaemann: es geht eben NICHT um Entscheidung. Sondern: um Achtung des Lebens: das ist ein Mensch, und der darf leben.
Meinen Sie, es wäre leicht, eine solche Entscheidung zu treffen hat vielleicht auch manch ein SS-Mann auf der Rampe von Ausschwitz gesagt, als er arbeitsfähige und solche, die direkt ins Gas gingen, sortiert hat.
töten, angeordnet durch die christliche Familienautorität, die Basis der menschlichen Staatsgemeinschaft ist, und die die oberste Instanz über die Gewalt des Todes ist … DAS hat mit katholischem Glauben nicht mal mehr entfernt zu tun, das ist menschenverachtender, sozialdarwinistischer Faschismus.
SignSal
Redaktion benachrichtigen
#28   Rudolfus   23:53:45 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
@SignumSalutis: Meinen Sie, es wäre leicht, eine solche Entscheidung zu treffen, eine Entscheidung
die die Treue zum überlieferten apostolischen und katholischen Glauben betrifft, und die die Gefahr birgt, gegen den Glauben zu verstoßen (nachdem es hierüber kein unfehlbar definiertes Dogma gibt, und namreiche Kirchenautoritäten die gegenteilige Meinung vertreten), dann noch die Entscheidung, ob Liebe und Barmherzigkeit den Gnadentod nahelegen?
Keiner macht sich eine solche Entscheidung leicht.
Es ist die Liebe und das Vertrauen in Gottes Barmherzigkeit, und die tiefe Kenntnis der überlieferten katholischen Glaubenslehre, um eine solche schwerwiegende Entscheidung zu treffen,
und ich glaube, daß es die alte Praxis unseres christlichen Volkes lehrt, daß wir schwer defomiertes menschliches Leben aus Liebe und Barmherzigkeit töten, angeordnet durch die christliche Familienautorität, die Basis der menschlichen Staatsgemeinschaft ist, und die die oberste Instanz über die Gewalt des Todes ist.
Ich glaube nicht, daß die alte Praxis unseres christlichen Volkes irrt.
Ich habe Vertrauen in die alte Praxis des christlichen Volkes, die von der Kirchenautorität ganz offenkundig nie einhellig verurteilt wurde.
Der sel. Bischof Graf von Galen vertrat in der Verstaatlichung dieser Praxis, ausgeführt durch den NS-Führer, die gegenteilige Meinung.
Ich respektiere die Bedenken des sel. Bischofs während der NS-Zeit, aber ich glaube, daß Liebe und Barmherzigkeit wichtige Argumente sind, und diesem die alte Praxis des getauften Volkes entspricht.
Redaktion benachrichtigen
#27   SignumSalutis †   23:29:40 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Abenteuerlich, Rudilein
Nein, Peter Singer ist alles andere als katholisch, aber ich sehe Abgründe in dem, was Sie schreiben. Ideologie von lebensunwertem Leben. Einen Gegenpol zum sog. Löwen von Münster.
Die von Ihnen so gepriesene Priesterbruderschaft: kennt die auch lebensunwertes Leben?
Nachdem Sie so oft „der von der gottgegebenen menschlichen Vernunft durchleuchtete göttlich-apostolische Glaube“ geschrieben haben, könnte es nicht sein, dass sich in Ihrem Falle Ihr eigener Vogel dahinter verbirgt und nicht der Hl. Geist? Christlicher Glaube kennt den Menschen NUR als Abbild Gottes, und leitet daraus die Würde jedes einzelnen ab, das Recht zu leben, und auch die Pflicht der Mitmenschen, dies zu achten. Die behinderte Tochter meiner Nichte, der Penner an der Straße, der Komapatient, der Pflegefall in der Geriatrie mit hochgradiger Demenz: alle haben ein Lebensrecht. Wer dies mißachtet, wendet sich gegen Gott. Dies und nichts anderes war und bleibt kirchliche Lehre. WO soll die Kirche bitteschön nur einmal gelehrt haben, es gäbe soetwas wie lebensunwertes Leben oder Menschen, die man durch Tötung der Barmherzigkeit Gottes anvertraut, wie Sie euphemistisch den Mord an Behinderten umschreiben …
SignSal
Redaktion benachrichtigen
#26   Rudolfus   23:17:20 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
@SignumSalutis: Ich versuche ganz einfach den empfangenen apostolischen Glauben, den wir vom
unfehlbaren Lehramt der Kirche erhalten haben, zu glauben, so wie ihn die Kirche lehrt, und danach zu leben, in Anwendung der Grundsätze, die wir von der Kirche und von der Theologie der Kirche empfangen haben, in der auch die Philosophie unter Führung des Lehramtes der Kirche eine wichtige Rolle spielt.
Die Lehre der Kirche ist durch die gottgegebene menschliche Vernunft durchdrungen, und diese müssen wir Gläubige der Kirche getreu den Lehren der Kirche anwenden, die ausdrücklich den Gebrauch der gottgegeben menschlichen Vernunft fordert, die wir immer dann anwenden müssen, wenn eine kirchliche Lehre nicht sicher als solche definiert ist.
Ich glaube deshalb, daß uns der von der gottgegebenen menschlichen Vernunft durchleuchtete göttlich-apostolische Glaube zu der Erkenntnis führt, daß schwer deformiertes menschliches Leben durch die Zivilautorität aus Liebe und Barmherzigkeit getötet werden soll, vielleicht sogar muß.
Peter Singer ist wahrscheinlich kein Katholik, aber dessen Ethik ist durch und durch vernunftgemäß und sollte deshalb auch durch die katholische Theologie gewürdigt werden, die immer ein großes Vertrauen in die menschliche Vernunft besitzt,
selbst dann, wenn die kirchliche Lehrautorität temporäre fehlbare Verurteilungen ausspricht, wie dies auch beim hl. Thomas v. Aquin der Fall war, dessen Verdienste für die Theologie die damalige Kirchenautorität nicht erkannte: Später wurde der hl. Thomas zum bevorzugten Philosophen und Theologen des päpstlichen Lehramtes.
Redaktion benachrichtigen
#25   SignumSalutis †   22:51:48 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Rudi – Peter Singer
Das so schwer genetisch defekte Kind sollte getötet werden.
Oh, Rudi, heute garnicht erzkatholisch? Euthanasie … :-! . Wir drehen uns Glaube und Ethik mal wieder so, wie wir sie brauchen, ja?
Kardinal von Galen war für Sie offensichtlich ein Versager. Und obendrein der Papst, der ihm die Kardinalswürde verliehen hat …
Und Leid bekämpfen wir, indem wir den Leidenden bekämpfen. Weshalb sollten SIE dann gegen Präimplantationsdiagnostik sein, gegen Abtreibungen bei gesundheitlichen Schäden? Sie stehen Peter Singer näher, als der Kirche.
SignSal
Redaktion benachrichtigen
#24   DerRabe   22:32:58 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
fxaver,
rudolfus ist ein mensch, der mit der selektionsrampe keine probleme hat, wenn nur diejenigen dort aussortiert werden, die er ganz persönlich für eine zumutung und lebensunwert hält.
man kann nur noch gratulieren. man erkennt auch, dass das selektieren auch völlig unabhängig vom hakenkreuz funktioniert.
Redaktion benachrichtigen
#23   FXaver   22:31:38 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
@Rudolfus – Entlarvt.
Sie sind ein Troll, ein Kommunikationsguerillero de.wikipedia.org/…mmunikationsguerilla.
Sie sind kein FSSPX- Katholik, sondern karikieren FSSPX- Positionen durch Übertreibung. Durch das „Lob“ meiner angeblich schlechten Bibelkenntnisse und durch die Behauptung Euthanasie an Behinderten sei eine Tat der Nächstenliebe haben sie dann doch übertrieben. Also bitte in Zukunft etwas mehr Zurückhaltung.
Redaktion benachrichtigen
#22   Jubärens   22:29:39 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Was bedeutet dieses „Kind-als-Schaden-Urteil“?
Die Geburt eines behinderten Kindes bewertet das Gericht wie einen Sachschaden, für den dann die Sündenbockärztin mit 1,3 Mill Euro bestraft wird.
Die 1,3 Mill. sind auch als eine Ersatzleistung für das entgangene „Recht“ zu sehen, das behinderte Kind schon im Mutterleib abschlachten zu lassen.
Schwangerschaft wird mit der kategorischen Erwartung verbunden, „sicher zu sein, dass unser Wunschkind absolut gesund ist“ – sagt die Mutter.
Gesundheit und Wohlbefinden steht weit über Recht auf Leben und Lebensschutz.
Redaktion benachrichtigen
#21   Rudolfus   21:45:56 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
@FXaver: Sie vermischen zwei Bibelzitate
Das ehrt Sie als Katholik, weil es bedeutet, daß Sie die Bibel nicht allzu häufig lesen, und dieser die Funktion geben, die diese hat: Die einer ergänzenden Lektüre, die uns das Lehramt vorlegt, und die das Lehramt interpretiert, weil die Bibel auch vom Lehramt erstellt wurde,
und nicht das Zentrum unserer Religion ist, wie die von der Kirche abgefallenen Protestanten häretischerweise behaupten, und damit bis heute den diabolischen Bibelverdrehungen auf den Leim gehen, denen schon Dr. Luther auf den Leim ging: Und mit ihm seither Millionen Christen.
Ein Evangelium beginnt deshalb dezidiert mit den Schriftverdrehungen des Teufels, der Christus damit in die Irre führen will (der Teufel versuchte dies also sogar mit Gott selbst): Die Schrift ermahnt also den Leser bereits, daß es der Teufel liebt, sich der Schrift zu bedienen, um die Menschen irrezuführen, wenn es möglich wäre, sogar Gott und Gott-Christus selbst.
Christus sagte, daß jene, die die Kleinen zum Bösen verführen, besser mit einem Mühlstein um den Hals versenkt werden sollten.
Die Aussage „Laßt die Kinder zu Mir kommen“ fällt bei Christus in einem anderen Zusammenhang: Als nämlich die Apostel Kinder nicht zu Christus vorlassen wollten. Christus rief daraufhin: „Laßt die Kinder zu Mir kommen! Hindert sie nicht daran!“
Und genau das tun wir auch, wenn wir ein schwerbehindertes Kind aus Liebe töten und so direkt dem Herrn anvertrauen.
Wie sollte ich diese Kinder hindern, zu Gott zu kommen, wenn ich das Gegenteil tue?
Redaktion benachrichtigen
#19   Magnificat   21:35:04 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
@Rudolfus
Unglaublich, Ihr Posting, einfach ekelerregend. Sie nennen sich Christ und katholisch ? Nicht nur, dass Sie sich bisher hier als verstockter Schismatiker geoutet haben, jetzt auch noch Häresie und die in einem Punkt, die auch noch unsere Schwächsten trifft, die ungeborenen und/oder geborenen Kinder.
Sind Sie eigentlich mit Claudia Roth befreundet ?
Redaktion benachrichtigen
#18   Leo Miles   21:23:31 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Wer Kinder
leben läßt, wird zum Verbrecher und muß blechen. Wer Kinder schlachtet, wird zum „Erlöser“ und wird reich…
Redaktion benachrichtigen
#17   FXaver   20:51:30 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Rudolfus!
Nehmen Sie nur an, Sie „Elite-Katholik“ ein Behinderter liest Ihre Worte.
Ihre Forderung nach Tötung eines behinderten Kindes wird ihnen gewiss vom Ewigen Richter vorgehalten werden. Bereuen Sie solange Sie noch dazu Gelegenheit haben.
Wie war das mit denen die Kinder daran hindern zu Gott zu kommen. Es wäre besser für solche Menschen sie würden mit einem Mühlstein um Hals im Meer versenkt. Sie werden schon raus finden, wer das gesagt hat.
Redaktion benachrichtigen
#16   DerRabe   19:51:53 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
rudolfus,
schämen sie sich eigentlich gar nicht den tod eines geborenen kindes zu fordern. damit befinden sich in den reihen von heinrich himmler, dekadenzdemokratie und co.
andere töten scheint ihnen legitim zu sein, nur sich selb st töten sie aufgrund ihrer massiven geistigen behinderung nicht. denn sie selb st sind sich der nächste und die anderen, was haben sie denn mit denen zu tuin wenn sie ihnen als last erscheinen, als zumutung usw. nicht wahr!?
Redaktion benachrichtigen
#15   lodenjacke   19:42:57 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Ich nehme einfach zu Gunsten der kreuz.net
Redakteure an, dass es sich bei dieser Seite um ein Satiremagazin handelt. Denn ganz ehrlich, wenn diese Art der Berichterstattung ein Spiegelbild der Katholiken im Umgang mit der Welt sein soll, dann möchte ich nicht mehr katholisch sein.
Aber so kann ich nur sagen: Perfekter Artikel, das kann ja noch nicht mal die Titanic besser, und die erheben den Anspruch endgültig zu sein.
Redaktion benachrichtigen
#14   Jubärens   16:55:56 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Es ist in der Tat ein „atemberaubenden Zynismus“,
was sich bei uns Staat und Gesellschaft (Medien) mit und an den ungeborenen und geborenen Behinderten leistet.
Bis 1995 hatte der Gesetzgeber die ungeborenen Behinderten durch „eugenische Indikation“ im Paragraph 218 für den Gnadentod freigegeben.
Damit führte die BRD als Rechtsnachfolger des 3. Reiches das Nazigesetz „zur Verhinderung erbkranken Nachwuchses“ bis in die juristische Wortwahl weiter.
Dann erst kam man auf die Idee, die Nazipraxis der Abtreibung von Behinderten mit anderen Worten und juristischen Formulierungen zu verschleiern.
AB 1995 werden 90 Prozent aller als behindert diagnostizierten ungeborenen Kinder aufgrund einer „medizinischen Indikation“ den Kinderschlächtern übergeben.
Inwiefern ist das aufgrund einer medizinischen Indikation möglich?
Der juristischen Trick war, dass man die medizinische Indikation im neuen § 218a auf „psychische Gesundheit“ ausgeweitet und äußerst weit gefasst hat:
Wenn nun eine Schwanger nach einer Diagnose: Ihr Kind ist möglicherweise behindert’ etwas erschrocken reagiert, notiert der Arzt – auch auf Verlangen – eine medizinische Indikation – und schon ist das Leben des Kindes besiegelt.
Der Arzt kann dann als Wohltäter der Frauen gelten, die Gesellschaft hat einen lästigen Behinderten weniger.
So hat man auf eine elegante Weise die Nazipraxis der Abschlachtung von Behinderten zu einer gesellschaftlichen Wohltat vertuscht.
Redaktion benachrichtigen
#13   r.ruhrgebietler   16:11:21 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
des göttlichen Fluches?
die Seelen der menschen dürfen die mit Lucifer gefallenen Engel aus dem Himmel auffüllen – ist dies geschehen ist der daseinszweck der menschl. Seelen erfüllt!
WISSEN WIR, OB NICHT GERADE IN DIESEM AUGENBLICK DIE ENGEL VOLLZÄHLIG SIND oder ob wir uns sehr anstrengen dürfen ebenfalls (am besten zum Ztpkt. des Ablebens! und ohne Umweg durch die qualen des Fegfeuers) in den Himmel zu gelangen.
Seele bereite Dich vor!
Redaktion benachrichtigen
#12   Sefirot   15:36:21 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Rudolfus: Lenken Sie bitte nicht mit
der überkommenen einlullenden Predigersprache
Als wäre das Dasein in der Welt außerhalb des Paradieses nicht bereits schwer genug, läßt Gott weiterhin diese genetischen Straferscheinungen zu.
Was wollen Sie denn damit rüberbringen, besonders
betroffenen Eltern? Das ist weltfremdes Gesäusel…
Redaktion benachrichtigen
#11   Compassion   15:35:58 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Wieso ist es eigentlich eine
Verteufelung des Kindes wenn die Eltern geschockt waren ?
Schließlich waren die ja in keiner Weise darauf vorbereitet und haben ein schwerbehindertes Kind bekommen.
Kreuz.net hat wirklich ein Talent jedes normale Gefühl in den Dreck zu ziehen.
Was macht ihr eigentlich noch so im Leben außer solche Artikel ins Netz zu stellen ?
Redaktion benachrichtigen
#10   Rudolfus   14:55:50 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Wieso läßt Gott alle diese Leiden zu, bloß wegen der Vertreibung aus dem Paradies, und des gött-
lichen Fluches über die Menschheit wegen der ersten Sünde der Stammeltern der Menschheit?
Als wäre das Dasein in der Welt außerhalb des Paradieses nicht bereits schwer genug, läßt Gott weiterhin diese genetischen Straferscheinungen zu.
Wir können es den Menschenfamilien nicht verübeln, wenn sich diese entschieden, ein solches Menschenleben mit schweren genetischen Defekten aus Barmherzigkeit zu töten.
Der Staat und die Kirche sollten diese barmherzige Handlung legitimieren, nachdem die Menschheitsautorität die legitime Gewalt hat, zu töten.
Beten wir für diese Familie.
Das so schwer genetisch defekte Kind sollte getötet werden.
Redaktion benachrichtigen
#8   Sefirot   13:49:51 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Die Munition gegen die Ärztin ist
wohl verschossen…?
Redaktion benachrichtigen
#7   DerRabe   13:32:40 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
behinderte kinder…
… lassen oft die liebe der eltermn noch stärker werden, weil letztlich ein tiefes geheimnis um alles leid und behinderung ist und nach erlösung in jesus christus ruft.
viele behinderte kinder kommen in behindertenheime, kehren entweder an wochenenden zurück oder nur ein bis zwei mal im ganzen jahr. behindertenwerkstätten, sogenannte lebenshilfen, sind nicht schlecht, wenn die eltern der behinderten sich aber ganz abwenden ist das leben der behinderten traurig.
behindert sind wir aber alle und nur in der beggenung frei, die wir nicht machen können.
Redaktion benachrichtigen
#6   matt3   13:28:48 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
es ist verständlich…
dass sich Eltern lieber ein gesundes Kind wünschen. Es ist eine besondere Bürde und Herausforderung ein behindertes Kind anzunehmen, weil es eben auch nicht diese vordergründige Freude vermittelt, die sich Eltern bei einem normalen Kind vorstellen. Aber die besondere Hingabe an das Leben zeigt sich eben zuallererst in der Aufopferung für das Schwache.
Redaktion benachrichtigen
#5   Sefirot   13:19:58 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Die Ärztin passt nicht ins Schema
…das ist bei Eva Hermann was ganz anderes,
die passt viel besser in die Matrix…
Deshalb wird ihr auch kein Haar gekrümmt…, Pascal123
Redaktion benachrichtigen
#4   DerRabe   13:18:15 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
was soll man von eltern halten,
die ihre kinder lieben und gleichzeitig steht im hintergrund, dass sie genau die gleichen kinder schon bei kiefer gaumenspalte ermordet hätten? ist das bedingungslose liebe? oder ist das liebe, die sich ganz eng mit dem egoismus verknüpft?
keine frage, ich wäre über ein schwer behindertes kind zu tode erschrocken. aber ist man als gläubiger und liebender mensch etwa wirklich ganz allein, wie vor einem erschießungskommando??? nochmals: auch ich wäre zu tode erschrocken.
Redaktion benachrichtigen
#3   Pascal123   13:11:04 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Was bitte???
Es war ihr Glück, daß die Frauenärztin Lanas Behinderung nicht vor der Geburt erkannte. Sonst hätte Claudia K. ihre Töchter notschlachten lassen
Hat Sie das so gesagt?? Oder nimmt die Redaktion das einfach nur an weil ja alle jungen Mütter Ihre „behinderten“ Kinder abtreiben???
Ich kenne den Artikel nicht deswegen frag Ich.
Denn die zärtliche Claudia K. hat für ihr behindertes Mädchen durch einen neo-nazistischen Beschluß des Oberverwaltungsgerichts Jena nicht weniger als 600.000 Euro „Schmerzensgeld“ abkassiert
Wie ekelhaft seit Ihr eigentlich?? Schämt man sich nicht für solche Worte???Anscheinend nicht!!!
Wenn Sie Ihre Tochter nicht lieben würde würde Sie sich wohl nicht aufopfernd um das Kind kümmern.Sie hätte es abgeben können.Sie hätte sich nicht um das Kind kümmern müssen,wenn Sie es nicht gewollt hätte.
Das Sie Ihr Leben hintenanstellt und das Leid Ihrer Tochter ertragen muss und damit wird leben müssen das Ihr Kind stirbt das ist BEMERKENSWERT.
Hat der „Redakteur“ sich schonmal Jahrelang um solch ein schwer behindertes Kind gekümmert,sich gesorgt,es gepflegt,geliebt und verloren???
Nein???
Dann haltet die FR…
Einfach widerlich nur großkotzig im Internet christlich tröten und seinen Güllekübel über andere ergiessen.
Dafür kann man sich nur schämen.
Redaktion benachrichtigen
#2   BertOne wird Pius XIII.   12:49:18 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Was bleibt,…
…ist eine traurige Geschichte. Das unschuldige Kind, trägt doch wirklich keine Schuld für seine Behinderung. :'(
Redaktion benachrichtigen
#1   defender   12:36:28 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Die heilige Gianna Beretta Molla,…
…wurde im Jahre 2004 heilig gesprochen, weil sie ihr ungeborenen beseelten Kindes trozt ihrer schweren Krankheit ( Uterus-Tumor ) nicht der Ermordung preisgab…
Niemand hat irgendein selbsterfundenes „Recht“ über das Leben der ungeborenen beseelten Kinderentscheiden zu können…
die Heiligkeit des Lebens von der Empfängnis bis zum naürlichen Tode…
untersteht keiner „menschlichen Beurteilung“ !
Dieselben sogenannten „AerztInnen“, die durch die
mörderische Abtreibung zu MassenmörderInnen mutieren, sind es, die skrupellos die Mittel zum Ausleben der Unzucht „bereitstellen“ durch „Verschreibungen“ von „Pillen“ des Kultes des Todes etc…
und dann künstliche „Betroffenheit“ vorgaukeln, wenn die „Früchte“ des menschlichen Wahnsinns in einer zügellosen Spassgesellschaft enden.
Eine traurig-erschreckende „Logik“ einer Gesellschaft,
die sich im Sumpf der Unzucht suhlt!
Welch eine spitzfindige Durchtriebenheit zur Förderung der Lüge !
Dennoch wird sich kein Jota daran ändern, dass das
menschliche Leben HEILIG ist von
der EMPFÄNGNIS bis zum natürlichen TODE !
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
KinderschlachtungWarum wird der deutsche Verfassungsschutz hier nicht aktiv? KinderschlachtungTausend Flaschen KinderschlachtungProbleme mit den Juden KinderschlachtungDas Problem hat schon viel früher begonnen KinderschlachtungFür diese Genossen ist nur die Todesstrafe demokratisch KinderschlachtungBitte, was ist am Todesschein barmherzig? KinderschlachtungWas werden die genetischen Nachfolger der National-Sozialisten tun? Kinderschlachtung„Ich bin sehr dankbar für die Grußworte“ KinderschlachtungDann flog eine brennende Bibel KinderschlachtungDas ist der Tag – der 18. September KinderschlachtungDas fand die Beachtung der vereinigten Todes-Linken KinderschlachtungDie Wannsee-Konferenz der Kinderfleischer KinderschlachtungAn den Händen dieses Mißbrauchs-Bistums klebt Kinderblut KinderschlachtungAachen: Heiligsprechung für mörderische Barmherzigkeit KinderschlachtungErste Proteste gegen den Kinderschlachthof in Auerbach
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net