09:21:17 | Freitag, 10. Dezember 2010
Wird es im Bistum Chur wieder knallen? Der Alte Ritus ist eine wunderbare Methode, um die altliberalen Dämonen aufzuscheuchen und sie in die Schweine von Gerasa zu treiben.

Thomas Binotto (44) auf der Webseite des Zürcher Pfarrblatts ‘Forum’.
(kreuz.net) Die Zürcher Staatskirchen-Bonzen haben die Jagd auf Bischof Vitus Huonder von Chur eröffnet.
Der Kanton Zürich gehört zum Bistum Chur. Die dort eingezogene Kirchensteuer wird nicht vom Bischof,
sondern von kirchenfeindlichen staatskirchlichen Funktionären kontrolliert.
Diese benützten für ihren
jüngsten antikirchlichen Angriff Thomas Binotto (44) – den Chefredaktor des Zürcher Pfarrblatts ‘Forum’.
Binottos Artikel „Die Priesterausbildung im Bistum Chur wirft Fragen auf“ trägt den Untertitel „Wohin
führt der Bischof von Chur »sein« Bistum?“. Er ist eine offene Kampfansage.
Anlaß für den Artikel
sind schwere Probleme im altliberalen Churer Priesterseminar.
Das Seminar ist wegen seines tiefen geistlichen
und intellektuellen Niveaus für Priesteramtskandidaten kaum noch attraktiv.
Die Probleme im Seminar
kamen Ende November im Churer Priesterrat zur Sprache.
Es ging dabei um den Austritt einer Reihe von
Seminaristen, die den altliberale Kurs des Seminars nicht länger akzeptieren konnten.
Vor dem Priesterrat
äußerte sich auch der von Bischof Huonder eingesetzte altliberale Regens, Zivilpriester Ernst Fuchs.
Nach Angaben von Radio Vatikan betonte er, daß „zwischen ihm und dem Bischof auf der sachlichen Ebene
zu keiner Zeit wesentliche Differenzen bestanden hätten“.
Das sei „schlicht falsch“, dementiert Regens
Fuchs jetzt vor Binotto: Er habe nur gesagt, daß es keine Differenzen auf der „persönlichen“ Ebene gebe.
Panik vor dem Alten RitusWas Binotto und seinen kirchenfeindlichen Hintermännern besonders aufstößt,
ist die Absicht des Bischofs für die Alte Liturgie eigene Priester heranzubilden.
„Was ist damit gemeint?“ –
jault Binotto auf.
Für ihn besteht das Verbrechen des Bischofs zunächst darin, daß er seit der Publizierung
des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ einige Male selber im Alten Ritus zelebriert hat.
Dann dämonisiert
Binotto die Priesterbruderschaft Sankt Petrus: „Wer zu den Auftritten des Churer Bischofs in traditionalistischen
Kreisen recherchiert, stößt immer wieder auf den Namen [Pater] Martin Ramm.“
Pater Ramm ist ein verdientes
Mitglied der Bruderschaft. Er ist in der Züricher Ortschaft Thalwil tätig.
Der Geistliche ist seit
März 2009 der bischöfliche Beauftragte für die Alte Messe.
Binotto stellt die Petrusbruderschaft als
eine „Abspaltung der Piusbruderschaft“ dar.
Er fügt hinzu: „In ihrem Kirchen- und Priesterbild lassen
sich jedoch kaum Differenzen zur Piusbruderschaft erkennen.“
Der Journalismus-Funktionär schaudert bei
dem Gedanken, daß Bischof Huonder Priester ausbilden würde, welche die Messe ausschließlich im Alten
Ritus zelebrieren.
Im letzten Jahr habe „der Regens“ ein Dutzend Kandidaten abgewiesen, „weil sie zum
Teil Priester ausschließlich für die Tridentinische Messe werden wollten.“
Binotto wirft dem Bischof
vor, daß er sich um diese Menschen kümmern will und nicht möchte, daß der altliberale Regens sie betreut.
Altliberale ZitterpartieMons. Huonder wird auch dafür angegriffen, mehrmals Kandidaten, die vom jeweiligen
Regens nicht aufgenommen wurden, weil sie angeblich die römischen Vorschriften nicht erfüllten, in Heiligenkreuz
bei Wien „parkiert“ zu haben.
Binotto meckert: „Man merke – im überdiözesanen Priesterseminar Heiligenkreuz
bei Wien und nicht in Sankt Luzi bei Chur.“ Sankt Luzi ist das Churer Priesterseminar.
Binotto ist sauer
auf Bischof Huonder, weil dieser – ähnlich wie Erzbischof Wolfgang Haas von Vaduz – Priesteramtskandidaten
aus anderen Diözesen aufnimmt.
Er verdammt das, als einen „massiver Verstoß“ gegen die angebliche
Kollegialität
unter Bischöfen.
Unter dem Titel „Werden wir »entheimatet«“ wird Binotto dramatisch.
Mit „wir“ meint
er die altliberale Alzheimer-Fraktion, die in Zürich immer noch auf dem Geld sitzt und erbittert gegen
jede kirchliche Erneuerung kämpft.
Binottos Urteil: „Der Bischof wünscht sich anscheinend einen Klerus,
der dem Priesterbild der Petrusbruderschaft entspricht.“
Man kann nur hoffen, daß Binottos Aufschrei
ein großes öffentliches Echo haben wird.
Das wird in Zürich nämlich zu einer weiteren Kirchenaustritts-Welle
und zu einer erneuten Schwächung der altliberalen Kirchenbonzen führen, die mit den Kirchensteuergeldern
gegen die Kirche arbeiten.
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