Schweiz
Die letzten altliberalen Zuckungen
Wird es im Bistum Chur wieder knallen? Der Alte Ritus ist eine wunderbare Methode, um die altliberalen Dämonen aufzuscheuchen und sie in die Schweine von Gerasa zu treiben.
Thomas Binotto (44) auf der Webseite des Zürcher Pfarrblatts 'Forum'.
Thomas Binotto (44) auf der Webseite des Zürcher Pfarrblatts ‘Forum’.
(kreuz.net) Die Zürcher Staatskirchen-Bonzen haben die Jagd auf Bischof Vitus Huonder von Chur eröffnet.

Der Kanton Zürich gehört zum Bistum Chur. Die dort eingezogene Kirchensteuer wird nicht vom Bischof, sondern von kirchenfeindlichen staatskirchlichen Funktionären kontrolliert.

Diese benützten für ihren jüngsten antikirchlichen Angriff Thomas Binotto (44) – den Chefredaktor des Zürcher Pfarrblatts ‘Forum’.

Binottos Artikel „Die Priesterausbildung im Bistum Chur wirft Fragen auf“ trägt den Untertitel „Wohin führt der Bischof von Chur »sein« Bistum?“. Er ist eine offene Kampfansage.

Anlaß für den Artikel sind schwere Probleme im altliberalen Churer Priesterseminar.

Das Seminar ist wegen seines tiefen geistlichen und intellektuellen Niveaus für Priesteramtskandidaten kaum noch attraktiv.

Die Probleme im Seminar kamen Ende November im Churer Priesterrat zur Sprache.

Es ging dabei um den Austritt einer Reihe von Seminaristen, die den altliberale Kurs des Seminars nicht länger akzeptieren konnten.

Vor dem Priesterrat äußerte sich auch der von Bischof Huonder eingesetzte altliberale Regens, Zivilpriester Ernst Fuchs.

Nach Angaben von Radio Vatikan betonte er, daß „zwischen ihm und dem Bischof auf der sachlichen Ebene zu keiner Zeit wesentliche Differenzen bestanden hätten“.

Das sei „schlicht falsch“, dementiert Regens Fuchs jetzt vor Binotto: Er habe nur gesagt, daß es keine Differenzen auf der „persönlichen“ Ebene gebe.

Panik vor dem Alten Ritus

Was Binotto und seinen kirchenfeindlichen Hintermännern besonders aufstößt, ist die Absicht des Bischofs für die Alte Liturgie eigene Priester heranzubilden.

„Was ist damit gemeint?“ – jault Binotto auf.

Für ihn besteht das Verbrechen des Bischofs zunächst darin, daß er seit der Publizierung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ einige Male selber im Alten Ritus zelebriert hat.

Dann dämonisiert Binotto die Priesterbruderschaft Sankt Petrus: „Wer zu den Auftritten des Churer Bischofs in traditionalistischen Kreisen recherchiert, stößt immer wieder auf den Namen [Pater] Martin Ramm.“

Pater Ramm ist ein verdientes Mitglied der Bruderschaft. Er ist in der Züricher Ortschaft Thalwil tätig.

Der Geistliche ist seit März 2009 der bischöfliche Beauftragte für die Alte Messe.

Binotto stellt die Petrusbruderschaft als eine „Abspaltung der Piusbruderschaft“ dar.

Er fügt hinzu: „In ihrem Kirchen- und Priesterbild lassen sich jedoch kaum Differenzen zur Piusbruderschaft erkennen.“

Der Journalismus-Funktionär schaudert bei dem Gedanken, daß Bischof Huonder Priester ausbilden würde, welche die Messe ausschließlich im Alten Ritus zelebrieren.

Im letzten Jahr habe „der Regens“ ein Dutzend Kandidaten abgewiesen, „weil sie zum Teil Priester ausschließlich für die Tridentinische Messe werden wollten.“

Binotto wirft dem Bischof vor, daß er sich um diese Menschen kümmern will und nicht möchte, daß der altliberale Regens sie betreut.

Altliberale Zitterpartie

Mons. Huonder wird auch dafür angegriffen, mehrmals Kandidaten, die vom jeweiligen Regens nicht aufgenommen wurden, weil sie angeblich die römischen Vorschriften nicht erfüllten, in Heiligenkreuz bei Wien „parkiert“ zu haben.

Binotto meckert: „Man merke – im überdiözesanen Priesterseminar Heiligenkreuz bei Wien und nicht in Sankt Luzi bei Chur.“ Sankt Luzi ist das Churer Priesterseminar.

Binotto ist sauer auf Bischof Huonder, weil dieser – ähnlich wie Erzbischof Wolfgang Haas von Vaduz – Priesteramtskandidaten aus anderen Diözesen aufnimmt.

Er verdammt das, als einen „massiver Verstoß“ gegen die angebliche Kollegialität unter Bischöfen.

Unter dem Titel „Werden wir »entheimatet«“ wird Binotto dramatisch.

Mit „wir“ meint er die altliberale Alzheimer-Fraktion, die in Zürich immer noch auf dem Geld sitzt und erbittert gegen jede kirchliche Erneuerung kämpft.

Binottos Urteil: „Der Bischof wünscht sich anscheinend einen Klerus, der dem Priesterbild der Petrusbruderschaft entspricht.“

Man kann nur hoffen, daß Binottos Aufschrei ein großes öffentliches Echo haben wird.

Das wird in Zürich nämlich zu einer weiteren Kirchenaustritts-Welle und zu einer erneuten Schwächung der altliberalen Kirchenbonzen führen, die mit den Kirchensteuergeldern gegen die Kirche arbeiten.
      
32 Lesermeinungen
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#37   Coracao †   22:08:15 | Samstag, 11. Dezember 2010
Wie bösartig ist der Mensch!
„altliberale Alzheimer-Faktion“! Wie tief muss ein Mensch gesunken sein, wie tief in seiner Moral und in seiner Würde, dass er hier bei +NET diesen absurden, primitiven Ausdruck schreiben kann: „altliberale ALZHEIMER-Fraktion“.
Es wäre zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre!
Mit einer schrechlichen Krankheit spielen, um andere Menschen zu verunglimpfen, um sie kaputt zu machen, das ist primitiver, mieser Sumpf pur!
„altliberale ALZHEIMER-Fraktion“ – so heute am 11.12.2010 im Artikel „die letzten altliberalen Zuckungen“ geschrieben.
GOTT – steh auf und zeige diesen Menschen, was christliches Menschsein ist!
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#36   defendor   09:21:12 | Samstag, 11. Dezember 2010
Der Ungeist des Modernismus hat sich…
…festgekrallt.
Diesen mit dem Verstand bekämpfen zu wollen, ist kaum möglich, denn der modernistische Geist thront gleichsam mit der Etikette der „Gelehrsamkeit“ in derartigen
– selbstüberheblichen –
Höhen, dass jeder, der es „wagt“ dagegen aufzubegehren sogleich als „ewig Gestriger“, als „Unwissender“ bis hin zum
„unmenschlichen (?!) Fundamentalisten“ abgestempelt und von der angeblichen „Mehrheit“ beiseite geschoben wird…
wer es „wagt“ anzumahnen…
dass es nicht gut sei, die Fenster und Türen unbedacht zu öffnen, ohne vorher zu schauen, wer draussen stünde,
wird ins Abseits gestellt…
daher ist die alleinige Möglichkeit, diesen festgefahrenen Modernismus wieder zurückzudrängen, wenn die treugläubigen römisch Katholiken sich
– nebst dem steten Bekenntnis zur reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche –
die
RÜCKBESINNUNG auf die hl. TRADITION mit Sühn-Opfern und Bussopfern unterstützen.
Neue Generationen werden sich keinen Sand mehr in die Augen streuen lassen.
Daher müssen sich auch immer wieder treugläubige römisch Katholiken gegen die Flut des Modernismus stemmen…
des Modernismus, der gerade in der heutigen Zeit noch einmal „mit den Muskeln“ zu spielen scheint…
doch bereits sehen wir sie am Horizont…
die Sonne der Rückbesinnung auf die heilige Tradition.
Ihre Strahlkraft wird früher oder später das künstliche „Licht“ des Modernismus im Staube der Zeit vergehen lassen.
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#35   Mr. Nerd †   04:36:29 | Samstag, 11. Dezember 2010
Die 10 nerdigsten Weihnachtslieder
1. White Christmas – Bing Crosby www.youtube.com/watch?v=aShUFAG_WgM– 1942
2. Silent Night – Bing Crosby www.youtube.com/watch?v=uPamW-WUf50– 1936
3. Rudolph The Red-Nosed Reindeer – Gene Autry www.youtube.com/watch?v=cLf0DDt3Xiw– 1949
4. The Little Drummer Boy – Harry Simeone Chorale www.youtube.com/watch?v=DT1fA59oH7Q– 1958
5. Jingle Bell Rock – Bobby Helms www.youtube.com/watch?v=BWXqmukiD3U– 1957
6. The Christmas Song – Nat King Cole www.youtube.com/watch?v=hYOQard11J0– 1946
7. The Chipmunk Song – David Seville and the Chipmunks www.youtube.com/watch?v=cwe_3f2ryNo – 1958
8. Rockin’ Around The Christmas Tree – Brenda Lee www.youtube.com/watch?v=bnIqLlBwzrc– 1958
9. Blue Christmas – Elvis Presley www.youtube.com/watch?v=3KK6sMo8NBY– 1957
10. Jingle Bells – Bing Crosby / The Andrews Sisters www.youtube.com/watch?v=tKY29YW3erc– 1943
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#34   GottIstGross   02:35:41 | Samstag, 11. Dezember 2010
Wiso wunderlich?
„Gebt nicht auf!“ ist doch eigentelich recht zukunftsorientiert…
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#32   GottIstGross   00:09:58 | Samstag, 11. Dezember 2010
Die Zürcher sind zu modern…
die Bündner zu verschimmelt… Wenn des kreuz.net nicht gäbe, dann würde die Welt wohl immer extremer. Ich danke der Autorenschaft für diesen sinnliche Artikel. Bravo mehr davon!
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#29   Sycamore   19:48:09 | Freitag, 10. Dezember 2010
Die Spaltung
Es hat keinen Sinn, die Augen weiter zu verschließen: die Kirchenspaltung ist schon da – nicht nur in der Schweiz.
Es gibt einerseits durchgeknallte Priester und Laien, denen die Protestantisierung der katholischen Kirche, d.h. das Abwerfen all dessen, was bisher als spezifisch katholisch galt, nicht schnell genug vonstatten gehen kann.
Sie handeln nach dem Motto: das Spezificum muß verschwinden, damit nur das Genericum übrig bleibt, denn das ist die Kirche der Zukunft.
Der Vorgang heißt „Ökumenismus“.
In manchen Pfarreien wird bereits der Sonntagsgottesdienst für katholische Kinder „ökumenisch“ zelebriert.
Die katholischen Kinder sollen das Bewußtsein entwickeln, daß es keinen Unterschied gibt zwischen einem katholischen und einem protestantischen Gottesdienst.
In der Konsequenz, katholisch oder protestantisch zu sein soll für die heranwachsenden und später für die erwachsenen Katholiken als belanglos betrachtet werden.
Auch bei der sonntäglichen Eucharistiefeier der Gemeinde, sind vom immer noch vorgeschriebenen Kanon nur die Einsetzungsworte übrig geblieben.
Die Formel „in Vereinigung mit unserem Papst … und unserem Bischof …“ fällt weg.
Die „selige Jungfrau und Gottesmutter Maria“ wird „die Maria“ etc.
Diejenigen, die sich gegen diese Entwicklung wehren, werden als Katolibans, Fundamentalisten etc. verschrien.
Sie sollen sich dadurch nicht entmutigen lassen, sondern sich genauso effektiv wie ihre Widersacher organisieren, und sich klar und deutlich vernehmen lassen.
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#27   Siegfried   16:25:19 | Freitag, 10. Dezember 2010
Modernisten verkennen die Wahrheit!
Die Petrusbruderschaft ist keine Abspaltung von der Piusbruderschaft. Alle Gemeinschaften, ob weibliche oder männliche Gruppen, die den katholischen Dogmen und den moralischen, wie liturgischen katholischen Formen beharren, sind keine Piusabspaltungen. Die kathloische Kirche hat ein Fundament, das auf drei Säulen steht. Dies ist:
1. Die Heilige Schrift;
2. die katholische Dogmatik und
3. die gesamte katholisch, kirchliche Tradition.,
alle Organisationen, einschließlich der Piusbruderschaft haben diees Fundament behalten und sind Träger des ungefälschten katholischen Glauben. Auch die Piusbruderschaft ist keine Ausnahme. Als damalige Gesellschaft päpstlichen Rechtes, hat der Gründer vom damaligen Papst die Zusage erhalten, nach Bennnung durch die Bruderschaft geeignete Kandidaten zu Weihbischöfen weihen zu dürfen, um so die Inhalte der Tradition zukünftig zu schützen. Die Zusage wurde nicht erfüllt,der Vorsitzende der DBK Erzbischof Lehmann bekämmpfte mit Unterstützung der Ö/S/FBK dieses Versprechen. Die Bruderschaft handelte aus einer Notwendigeit heraus, die eine Notwehr ist. Hätten sie dem Anliegen Lehmann’s entsprochen, daß nur von ihm benannte Kandidaten berücksichtigt werden, dann wäre die Tradtion vernichtet worden. Den Modernisten fehlt eine stabile Säule die Tradition. Diese sind im Modernismus verhaftet eine Abspaltung der RKK, aber nicht die RKK.Ihnen fehlt eine lebensnotwendige Säule, lebe die kirchliche Tradition o^/ :)% o^/
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#26   BertOne wird Pius XIII.   16:07:34 | Freitag, 10. Dezember 2010
Der Showdown beginnt…
es wird immer mehr zum Kampf zwischen Progressiven (Binotto & Co.) vs. Konservativen (Huonder & Co.). :-[
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#25   Nerd †   16:05:22 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Kathunten
Ich werde Radio Vatikan um einen Link ersuchen, wenn es fertig ist. :-[
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#23   Nerd †   15:25:35 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Peru
ich habe nicht vor, meine tage mit Däumchendrehen zu vergeuden. Baue gerade an einem Webportal, aber nur zur Freude, weil ich sinnvolle Usability mag.
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#22   Peru   15:23:39 | Freitag, 10. Dezember 2010
Nerd,
ich denke, ich verstehe!
Danke.
Ich wünsche dir alles Gute, ein paar schöne Tage – ohne Peru. Genieße sie!
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#21   Erni.J   15:21:59 | Freitag, 10. Dezember 2010
Gott sei Dank, Exzellenz!
Gott sei Dank, Exzellenz o^/ Bischof Dr. Vitus Huonder! Ein grosses Dankeschön auch an Hw. H. Pater Ramm, Petrusbruderschaft, dass Sie den Seminaristen die Möglichkeit bieten, den alten Ritus (lateinische Messe) zu lernen. Papst Benedikt XVI hat ja sein Einverständnis zum a.o.Ritus gegeben. Warum also die Aufregung der „Amtskirche“ Zürich?
Es ist eine Anmassung, dass ein Schreibtischtäter aus Zürich den verantwortlichen Bischof des Bistums Chur diesbezüglich kritisiert. Wer hat eigentlich die Verantwortung (vom Papst erhalten), S.E. Bischof Huonder oder die aus Steuergelder besoldeten Kirchenfuntionäre >:) der „Amtskirche“ in Zürich?!?
Exzellenz bleiben Sie dran! Viel Glück und Gottes Segen!!
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#20   Nerd †   15:21:41 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Peru
Aber ich kenne doch Deine Anziehungskraft. So einfach lässt Du mich nicht los, watt?
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#19   Peru   15:19:52 | Freitag, 10. Dezember 2010
Lisibald,
Warum?
Nun bist du wieder für zwei Tage im Fegefeuer.
Warum machst du mich immer wieder traurig?
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#18   Lisibald Poier †   14:51:04 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Peru
Frag nicht so neugierig, sonst denke ich Du willst mitkommen. :&)
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#17   Peru   14:43:48 | Freitag, 10. Dezember 2010
Lisibald,
dann schönen Urlaub!
Alles Gute!
Wann bist du wieder zurück?
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#16   Lisibald Poier †   14:32:18 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Peru
Pass auf dich auf
babe, in ein paar Minuten fängt mein Urlaub an. :)%
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#15   monens   14:31:09 | Freitag, 10. Dezember 2010
Der wohl letzte Akt des Trauerspieles in der Schweiz !
Verfolgt man die Geschehnisse in der Schweiz, so kommt man schnell zur Erkenntnis, dass im Lande der Eidgenossen in einigen Bistümern anarchieähnliche Zustände herrschen müssen; nirgendwo sonst poltern selbsternannte „basisdemokratischen wir sind Kirche“ Auslaufmodelle unentwegt gegen die hl. Tradition; sie geben sich gar absurde Uebernamen; so etwa „Tagsatzung“ und wärmen an ihren Versammlung all das immer wieder auf, was keinen treugläubigen römisch Katholiken auch nur andeutungsweise interessiert; so den „Dauerbrenner“ der „Lockerung des Zölibates“; die kirchlich ENDGÜLITG ad acta gelegte sog. „Frauenordination“ und andere absurde Phantastereien; dass dort aber in vielen Gemeinden Laien Gemeinden vorstehen, zeigt die ganz Misere in den Bistümern; von „oekumenischen“ Unfassbarkeiten ganz zu schweigen; oekumensicher Wildwuchs ! So ist es nicht erstaunlich, dass diese Kreise der vom Heiligen Vater gewünschten Rückbesinnung auf die hl. Tradition
www.razyboard.com/…07690-5822727-0.html
möglichst viel Steine in den Weg legen wollen; so auch bez. der ebenfalls vom Papst gewünschten Ausbildung der angehenden Priester in der Zelebration der Alten Messe
www.razyboard.com/…07690-5825348-0.html
Verstaubte „Neuerungskruste“ stellt sich dem Wiedererblühen der hl. Tradition quer; doch die neue Generation wird der hl. Tradition den Weg bahnen…
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#14   Peru   14:27:02 | Freitag, 10. Dezember 2010
Lisibald,
ja, ich wünsche dir auch alles Gute.
Meine Söhne sind heimgekommen, sie freuen sich auf das Mittagessen und ein gutes Gespräch.
Pass auf dich auf, mein Guter, bleib gesund.
Einen schönen Tag wünsche ich dir!
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#13   Lisibald Poier †   14:23:48 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Peru
ich bin nur ein kleiner Massengläubiger von der Stange. Werde mich zurückhalten, um kein böses Blut in Wallung zu bringen. Außerdem hab ich zu tun. Gott sei dank, hab ich das. :)% Alles Liebe Dir!!!
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#12   Peru   14:18:31 | Freitag, 10. Dezember 2010
Lisibald,
fordere dein Schicksal nicht heraus.
Deine Zeit ist noch nicht gekommen!
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#11   Lisibald Poier †   13:38:34 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Peru
Wenn ich mich entfalte, leuchte ich und wenn ich leuchte, gestalte ich das All. Ich habe kein Problem mit Straßen, oder Häusern, mit Bushaltestellen oder mit Schwachmaten. Ich hab ein Herz wie ein Bollwerk und den Willen der Erde. Mir kann niemand etwas vor machen. Nichtmal das Wetter und wenn ich will, daß der Schnee schmilzt, dann tut er das auch. Und wenn ich dafür den Himmel bestürme. Außerdem werden alle sterben, die das Leben behalten wollen. So sagt Jesus, die es um seinetwillen verlieren, werden es behalten. Also, was denkst Du? Man kann mit Gedanken nichts verändern. Gedanken sind frei, aber der Wille erschüttert die Erdrotation. Ohne Wille, ist nichts gut, nirgends. Zeig mal, wo Deine Kraft abhebt!
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#10   Peru   13:34:00 | Freitag, 10. Dezember 2010
sacerdos helveticus
ja, danke vielmals, ich habe es der Geschichte gemäß schon verstanden, allerdings habe ich Probleme mit der Grammatik des Textes – die Fehlerhaftigkeit der Beiträge nimmt immer mehr zu…
Vielen Dank jedenfalls und einen guten Tag wünsche ich Ihnen!
Lisibald
Entschuldige bitte, mein guter Junge, aber mit dir muss ich jetzt wirklich mal ernsthaft schimpfen!! So geht das nicht mehr weiter mit dir!
Ich weiß nicht, ob du das schon mitbekommen hast, aber es ist Winter!! Und ich möchte nicht, dass du dich so unnötigerweise in Gefahr bringst auf den glatten Straßen!
Stell sofort dein Bike in die Garage! Du könntest neben den Gefahren auf der Straße noch obendrein krank werden.
Lisibald, bitte höre auf mich, wenn du mich nicht völlig echauffiert erleben willst! Hat du das jetzt verstanden? Da hilft dir dann auch dein Schutzengel nicht mehr!!!!
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#9   Lisibald Poier †   13:18:34 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Peru
Nein, eingeschneit bin ich nicht. Auto ist freigeschaufelt und gestern war ich wieder mit dem Bike unterwegs. Ohne Schutzengel wäre ich schon lang weg und Du müsstest weinen. :'( Keine Angst, ich bin bei Dir. :&)
Schweine …
Ja, Jesus ließ eine Legion von Dämonen in eine Herde Schweine einfahren. Eine Geschichte, wo es gnostische Weiterführungen gibt. zB. die Frage, ob dem Hirten der Schweine das Recht war, daß seine Schweine den Tod starben, der auch bei dem Begriff „Schafskälte“ vorkommt. Die Schafe haben sich in den Tod geworfen, weil ihnen zu kalt war. Sonst kommen solche Erscheinungen von Suizid im Tierreich kaum vor. Die Zugeständnisse Jesu gegenüber dem Teufel, wie das Erbarmen das er bei ihnen zeigte, kommt auch bei einer Geschichte vor, von Papst Leo XIII.
Papst Leo XIII. (gest. 1903) hatte einst nach der hl. Messe, als er gerade auf der untersten Stufe angelangt war und den Altar verlassen wollte, plötzlich eine Erscheinung. Er hörte deutlich zwei Stimmen: eine häßliche und eine milde. Die häßliche Stimme (die Stimme des Bösen) sagte: „Ich kann deine Kirche zerstören!“ Die andere Stimme (die Stimme Christi) antwortete: „Kannst du es? Dann geh’ und tue es!“ Satan: „Um dieses tun zu können, brauche ich mehr Zeit und mehr Macht!“ Christus: „Wieviel Zeit? Wieviel Macht?“ Satan: „75 Jahre brauche ich und eine größere Macht über all jene, die sich in meinen Dienst stellen.“ Christus: „Ich gebe dir die Zeit und die Macht. Tu’ was du willst.“
bussi :(3
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#8   sacerdos helveticus   12:46:11 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Peru
Sie fragten nach der Bedeutung der „Schweine von Gerasa“. Nun: Es handelt sich um eine Anspielung auf einen Bericht aus dem Evangelium. Dort wird berichtet, Jesus habe aus zwei Besessenen (die lebten in Gerasa, daher der Name) Dämonen ausgetrieben. Diese seien dann in eine Schweineherde eingefahren und hätten sich die Felsen hinabgestürzt (Mt 8,28-34).
Hoffe, diese Erklärung hilft Ihnen!
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#7   Mimi   12:35:26 | Freitag, 10. Dezember 2010
@matt3
Die „Mehrheit des Kirchenvolkes“ weiß doch leider heutzutage überhaupt nicht mehr, was eine Heilige Messe eigentlich ist und welchen Wert sie besitzt.
Von in der Kirche sehr, sehr engagierten Katholiken musste ich letztens noch hören, der 80jährige Ruhestandspriester, dem es noch ein Herzensanliegen ist, täglich zu zelebrieren, solle doch nicht alle Messen an sich reißen, sondern gefälligst konzelebrieren…
Wenn so eine Aussage schon von Leuten kommt, die eigentlich noch für heutige Verhältnisse tief im Glauben stehen, was ist denn dann vom Rest des Kirchenvolkes zu erwarten?!
Heutzutage fehlen die Katechesen über unsere Glaubensinhalte. Katholiken wissen viel zu wenig über ihren katholischen Glauben. Und all die Entwicklungen nach dem Konzil haben nicht eben dazu beigetragen, dass sich der Glaube hätte vermehren und vertiefen können.
Wie gesagt, das ein oder andere könnte ich mir im alten Ritus auch etwas anders vorstellen.
Aber was heißt hier „stumme Zeugen“?! Wieso wird man denn Deiner Ansicht nach im alten Ritus nicht „wahrgenommen“?
Ich finde jetzt nicht, dass ich als normaler Gottesdienstbesucher, im neuen Ritus mehr „wahrgenommen“ würde?!?!?! Was meinst Du denn konkret?!
Im übrigen war ich am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis in einer Hl. Messe der Petrusbruderschaft. Es war mitten am Tag. Und da waren schätzungsweise 60 Gläubige.
Das muss der neue Ritus erstmal nachmachen…
Aber natürlich ist das von Ortschaft zu Ortschaft unterschiedlich.
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#6   Peru   12:30:19 | Freitag, 10. Dezember 2010
Hallo Lisibald,
bist du auch eingeschneit?
Ich komme gerade vom Eiskratzen wieder… Es hat sehr viel geschneit, nun taut es – eine Eisfläche ist das vor unserem Haus…
Kannst du mir mal bitte erklären, was sie in die Schweine von Gerasa zu treiben bedeuten soll??
Der Beitrag ist mal wieder so hochintellektuell, dass so eine geistig armselige Hausfrau wie ich nicht verstehen kann…
Also, weh tut es sogar mir, was da geschrieben steht…
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#5   Lisibald Poier †   12:25:56 | Freitag, 10. Dezember 2010
@matt3
Meinung der Mehrheit des Kirchenvolkes
Die Mehrheit hat einen christlich meinenden Präsidenten gewählt, bei dem der Kardinal frühstückt!!!
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#4   matt3   12:23:34 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Mimi
das ist deine Meinung… aber das ist nicht die Meinung der Mehrheit des Kirchenvolkes. Sonst würden sich die Pius- und Petrusbruderschaften des Ansturms der Gläubigen nicht erwehren können und aus allen Nähten platzen. So ist es aber nicht.
Kann sein, dass der Traditionalismus eine gewisse Renaissance erlebt, aber dieses Ereignis vollzieht sich in einem bescheidenen Rahmen und wird sich wohl kaum wieder zu einem Massenphänomen ausweiten können.
Der Wunsch vieler Gläubiger ist es in der Kirche auch wahrgenommen zu werden und nicht bloß stumme Zeugen eines, gegen sie gleichgültigen, Ritus zu sein, der sie in seinem Ablauf aussenvor lässt.
Der Bräutigam muss sich eben auch mal nach den Bedürfnissen der Braut richten. Er muss auch einmal ihr entgegeneilen und bereit sein sich vor ihr zu demütigen. Er kann nicht bloß erwarten in einer narzistischen Grundhaltung bestaunt zu werden, denn dabei wirkt er fasst schon feminin und nicht mehr männlich.
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#3   Mimi   12:04:51 | Freitag, 10. Dezember 2010
Seine Eminenz…
… Bischof Huonder hat ja auch kürzlich auf der liturgischen Tagung in Herzogensrath zelebriert, was ich sehr löblich finde.
Viel mehr sich noch im aktiven Dienst befindliche Bischöfe sollten dies tun!
Es tut mir leid, wenn er nun angefeindet wird. So ergeht es wohl heutzutage allen, die aufrichtig katholisch sein wollen.
Pius- und Petrusbruderschaft vertreten das originäre wahre Priesterbild. Wer das nicht versteht, sollte sich mal mit der Materie auseinandersetzen.
@matt3
Was soll denn die Formulierung „was nützt den Ästheten ihre Messe“?!
Ich möchte nicht bestreiten, dass es diese Gläubigen gibt – und offenbar sah ja auch Herr Berger im alten Ritus nur die Ästhetik –, aber ich würde mal behaupten, dass es dem Großteil um etwas ganz anderes geht. Denn auch wenn ich kein strenger Verfechter des alten Ritus bin, so muss ich doch ganz klar sagen, dass die Größe Gottes hier viel deutlicher sichtbar wird. Nur hier lässt sich die Gott geschuldete Ehrfurcht noch deutlich erkennen.
Der neue Ritus kann auch ordentlich gefeiert werden, aber leider wird er es nun mal in aller Regel eher selten. Und selbst wenn er ordentlich gefeiert wird, hat er nicht diese Tiefe, die der alte Ritus hat.
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#2   matt3   11:30:17 | Freitag, 10. Dezember 2010
also das ist ja aufschlussreich…
Ihr schreibt:
Man kann nur hoffen, daß Binottos Aufschrei ein großes öffentliches Echo haben wird.
Das wird in Zürich nämlich zu einer weiteren Kirchenaustritts-Welle … führen…
Damit gebt ihr doch zu, dass wenn die Tradis in die Kirche Einzug nehmen, der Großteil des Kirchenvolkes davonrennt. Aber der Traditionalismus kann eben auch nicht ohne die finanzielle Zuwendung eines realen Kirchenvolkes überleben. Denn was nützt den Ästheten ihre Messe, wenn sie keiner nachfragt? Das euch die Leute dann plötzlich wieder in Scharen zulaufen, ist doch bestenfalls ein frommer Wunsch.
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#1   Mighty Counsellor †   09:35:54 | Freitag, 10. Dezember 2010
Ein bisschen Geduld,
und das Zürcher Staatskirchensystem wird von selbst zerfallen, sei es mit dem Alten Ritus – oder nicht, sei es mit Bischof Vitus und Weihbischof Martin Grichting – oder nicht. Aus dem einzigen Grund, weil der katholische Glaubenskern systematisch zerstört wird. Um das zu sehen, braucht man weder Anhänger der Piusbruderschaft noch der Petrusbruderschaft zu sein.
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