Schweiz
Die Kirchenspalter beklagen die von ihnen provozierte Kirchenspaltung
Im Namen der Toleranz begegnet man dem Churer Bischof mit Intoleranz, weil er sich unter anderem um eine Minderheit im Bistum sorgt.
Prälat Christoph Casetti
Prälat Christoph Casetti
© Kathpedia-Benützer ‘Oswald’, CC
(kreuz.net) Das Bistum Chur bedauert einen altliberalen Haßartikel, der in dem kirchenfeindlichen ‘Pfarrblatt für den Kanton Zürich’ erschienen ist.

Das erklärte der Churer Bischofsvikar, Prälat Christoph Casetti, gestern auf der Webseite des Bistums.

Der kritisierte Artikel beinhaltete einen niederträchtigen Angriff gegen den Bischof von Chur.

Der Kanton Zürich gehört zum Bistum Chur.

Prälat Casetti findet deutliche Worte: „Im Namen der Toleranz begegnet man dem Bischof von Chur mit Intoleranz, weil er sich unter anderem um eine Minderheit im Bistum sorgt, die sich der außerordentlichen Form des römischen Ritus verbunden fühlt.“

Das Bestreben, auch dem Bedürfnis dieser Minderheit verantwortungsvoll zu begegnen, werde mit generellen Verdächtigungen beantwortet.

Das ist für den Prälaten um so bedauerlicher, „als es in einem Pfarrblatt geschieht, wo von der Mißachtung römischer Vorgaben gesprochen wird, ohne Fakten zu nennen.“

Das widerspreche dem journalistischen Ethos und verletze nicht nur die Sorgfaltspflicht, sondern auch den Schutz aller Personen, deren Ruf nicht beschädigt werden dürfe ohne faktisch gesicherte Gründe.

Der Prälat kritisiert auch den verleumderischen Vorwurf, wonach der Bischof von Chur angeblich „seine Diözese spalte“.

Der Bischofsvikar durchschaut dieses Spiel: „Dies geschieht in öffentlich polemischer Weise und bewirkt genau das, was angeklagt wird: die Herbeiführung des Unfriedens und das Spalten des Bistums.“

„Wer die öffentliche Anklage dem ernsthaft gesuchten Dialog und dem Bemühen um Verständnis vorzieht, kann von sich nicht behaupten, etwas für den Frieden oder die Einheit getan zu haben.“
      
16 Lesermeinungen
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#25   Rudolfus   12:05:05 | Sonntag, 12. Dezember 2010
@Pseudochrist: Ich kann deinen Neid gut verstehen,
den hegten auch die Protestantensekten vor dem II. Vaticanum gegen die Römisch-Katholische Gesamtkirche.
Inhaltlich bestätigst du nur das, was ich gesagt habe: Die Amtskirche hat eine Einheit von Ämtern, inhaltlich seid ihr zwei Religionen, die sich nicht miteinander vertragen.
Die PB St. Pius X. hat die Einheit im Glauben.
Spalt und Zwietracht würdest du und deinesgleichen gerne über diese Gruppe bringen, so wie dies die Protestanten und Freimaurer gegen die Gesamtkirche erfolgreich vollbrachten, und das ist auch Aufgabe des Teufels, aber das wird dir nicht gelingen, und es wird auch sonst niemanden gelingen, denn wer aus der Reihe tanzt, wird ausgeschlossen, und deshalb wird die PB immer innerlich eine Einheit bleiben, weil die Aufrührer nicht geduldet werden.
In der Gesamtkirche seid ihr zutiefst gespalten.
Wie angenehm ist der Geist der Einheit, den die PB bewahrt, in der Einheit des Klerus, in der Einheit ihrer Lehre: Keine dumme Diskussion, was katholisch ist, und was nicht: Sie sind es einfach, die Lehre wurde empfangen, und so wird sie weitergegeben.
Die Gottesdienste folgen verläßlichen Prinzipien, die von allen eingehalten werden, auch die Sakramentenspendung.
In der Novus-Ordo-Hierarchie halten’s die einen so, die anderen so, wenn ich in einen Gotttesdienst gehe, weiß ich nicht, was mich dort erwartet, alle Gestalter machen, was sie wollen.
Die Gläubigenlehre ist eine Sache, die in der Novus-Ordo-Hierarchie von tiefster Eigenmacht geprägt ist, alles zwei Religione…
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#23   Rudolfus   11:31:59 | Sonntag, 12. Dezember 2010
Daß eine interne Kirchenspaltung schon lange realer Alltag ist, hat bereits Auxiliarbischof P.
Andreas Laun von Salzburg ausgesprochen.
Man kann ihm nur völlig recht geben.
Es gibt zwei Glaubensüberzeugungen innerhalb der Kirche, deren beide Anhängergruppen wissen, daß sie eigentlich zwei verschiedene Konfessionen und damit zwei verschiedene Religionen bilden, die miteinander nichts zu tun haben, und deren Zugehörigkeit zur selben Kirche für beide ein Widerspruch ist. Die beiden Konfessionen stehen sich so gegeneinander über wie früher Katholiken und Protestanten.
Die zweite der neuen „innerkirchlichen Konfession“ bekennt sich offen zu einer größtmöglichen Gemeinschaft mit den Protestanten.
Die einzige Gemeinsamkeit, die beide Gruppen noch haben, sind die gemeinsamen Ämter der Hierarchie,
und die gemeinsame Feier des Gottesdienstes.
Die logische Konsequenz ist, daß sich die Ämter, die über uns sind, auf die Anhänger von zwei verschiedenen Religionen verteilen,
und daß die Gottesdienste gemeinsam von Anhängern von zwei verschiedenen Religionen gefeiert werden.
In beiden innerkirchlichen Religionen gibt es Millionen, die diesen geteilten Alltag als völlig katholisch ansehen, und diese Tatsache nicht länger hinterfragen,
das gilt auch für den Papst, für den die zwei Religionen unter dem Dach der einen Kirche akzeptabel sind, und der in dieser Tatsache „katholische Einheit“ sieht: Die ist ämterjuristisch vorhanden.
Ich persönlich halte an Lehre und Praxis der alten Einheitskirche fest, und bin deshalb Anhänger der Priesterbruderschaft St. Pius X.
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#22   Bulava-47   08:44:12 | Samstag, 11. Dezember 2010
die intoleranten Toleranzapostel
das widerwärtigste Gschmeiß unter der Sonne.
Nicht mal wertdraufzukac-en
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#21   r.ruhrgebietler   08:40:25 | Samstag, 11. Dezember 2010
GottIstGross:
Seine Heiligen werden die Verwesung nicht schauen! Alleluja!
Seine Kirche wird nicht untergehen – und wenn die Konziliban noch so sehr mit satan im Bund stecken, vom Glauben abfallen – die liebende Gottesmutter ist unserer Fürsprecherin bei Gott-Vater!
Doch es ist der frei Wille einer jeden Seele sich zu eben jenem Gott zu bekennen, der der Schöpfer des Himmels und der Erde, der sichtbaren und unsichtbaren Dinge ist. Durch Maria, die würdig war den Erstegeborenen zu tragen, hat ER grosses vollbracht und Seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt.
Heute im Jahr 2010 ist die Zeit schlimmer als zur Geburt Jesu Christi – Irrglaube, konzilibans, unzucht, Entgottung – die Seelen fallen wie Schneeflocken in die Hölle! Herr, wann wirst Du dieses Menschengeschlecht wieder aufrütteln, es ist doch nur zu Deiner Verherrlichung geschaffen und um die Plätze der mit Satan gefallenen Engel im Himmel aufzufüllen! Nein, die allermeisten Seelen des jahres 2010 wollen Dir nicht dienen. Dir, dem alle Ehre, Anbetung und Verherllichung gebührt, vor dem an der Krippe Jesu selbst Könige die Knie beugten und bezeugten: wahrlich dieser ist Gottes Sohn, wir haben Seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen IHM ZU HULDIGEN! Doch aufgemerkt werte Seele: die ersten Seelenn die zur Anbetung kamen waren die geringen, die Hirten auf den Feldern – ihne brachten die Engel des Himmels selbst die Botschaft!
Den Seelen im Stand der Gnade einen gesegneten 3. Advent im Namen des Herrn Jesus Christus!
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#20   GottIstGross   01:44:58 | Samstag, 11. Dezember 2010
die Verwesung nicht schauen
Was das wohl bedeuten mag?
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#19   Mr. Nerd †   01:36:10 | Samstag, 11. Dezember 2010
Gott ist groß!
Seine Heiligen werden die Verwesung nicht schauen! Alleluja!
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#17   Antonio Michele Ghislieri   23:26:59 | Freitag, 10. Dezember 2010
@Höllenfahrt – bitte zusteigen!
Nun gehts gleich los.
Habt Ihr einen Massenselbstmord geplant? Ich rate euch ab, obwohl verstehen würde ich ‘s sogar.
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#14   Nerd †   20:43:25 | Freitag, 10. Dezember 2010
Jesus bekam sein Erlöserblut
durch seiner Mutter. Er vergoß das kostbarste Blut, zur Vergebung der Sünden.
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#13   Erni.J   20:31:28 | Freitag, 10. Dezember 2010
Der Weizen ist mit Spreu durchmischt…
Die Unterwanderung und Subversion der röm.-kath.Kirche hat nach dem Vatikanum begonnen. Der Zeitgeist des Protestantismus (Oekumene) und Modernismus haben heute Hochkonjunktur. Schon die Hl. Brigitta von Schweden schrieb damals (14.Jh.): „40 Jahre vor dem Jahr 2000 wird der Teufel >:) losgelassen werden. Das Zeichen dafür wird sein, wenn Priester ihre hl.Kleidung ausziehen und sich kleiden wie Laien (Krawattenpriester).
Fazit: Der Weizen ist immer noch mit viel Spreu vermischt (auch in Zürich)…
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#12   r.ruhrgebietler   17:33:04 | Freitag, 10. Dezember 2010
last uns den Rosenkranz beten
für die in Glauben irrenden!
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#10   r.ruhrgebietler   17:21:52 | Freitag, 10. Dezember 2010
Kathunten: ein versuch
aus welchem winkel der höllen sind sie denn entsprungen?
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#8   r.ruhrgebietler   16:56:57 | Freitag, 10. Dezember 2010
kirchenspalter
das ist die rechte bezeichnung für die konzilsgläubigen!
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#6   Blaumeise   16:13:40 | Freitag, 10. Dezember 2010
Was brauchen denn die modernen „Christinnen und Christen“ von Zürich überhaupt Priester ?
Ein Mahltisch im Gemeindesaal, die Gemeinde im Kreis versammelt („wir feiern Gemeinschaft“), genau dafür gibt es doch PastoralreferentInnen !
Dass für sie „Priester“ überhaupt noch ein Thema ist…
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#5   BertOne wird Pius XIII.   16:03:18 | Freitag, 10. Dezember 2010
Eine Haarspalterei ist das!
Huonder hin oder her: die Lage im Bistum Chur ist seit Jahren prekär. Die einen möchten „reformiert“ sein, die anderen Pius-Brüder. Und wer will römisch-katholisch sein? o^/ :-[
Was heißt denn überhaupt römisch-katholisch? :-$
Das wissen nicht nur nicht die Schweizer! :)%
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#3   monens   14:48:34 | Freitag, 10. Dezember 2010
„Römisch katholisch“ sein gilt in der Schweiz oft nur auf dem Papier !
Sieht man von der in der Schweiz besonders grassierenden Seuche des Neuheidentums besonders in grösseren Agglomerationen ab und wendet den Blick auf die verbleibenden praktizierenden „römisch Katholiken“ so bleibt alleine diese Bezeichnung auf dem Papier; in der Realität wüten Laiengruppierungen oft unbehelligt und verunstalten ganze Gemeinden „basisdemokratisch“ zu gerippeartigen angebl. „Wohlfühloasen“, die alleine den Wünsche der Menschen entsprechen sollen; die „erneuerte Katechese“ hat den wahren Glauben geschleift; Weichspülkatholizismus noch und noch, eingetaucht in die Brühe eines frei praktizierten „Oekumenismus“, der weitaus höher gehalten wird als der wahre Glaube, der ohnehin „zeitgemäss angepasst“ worden ist; „ganz human“ sind die Herzen zu tür- und fensterlosen Durchzugsgefässen ummodelliert worden
www.razyboard.com/…07914-5971575-0.html
„Freiwillige Anmeldung zum Firmunterricht“ mit „Taizebesuch“ gehört dort schon zur „Normalität“; das hl. Sakrament der Firmung als „nach Lust und Laune“ wahzunehmendes verlängertes Freizeithappening ! Ja, das erfundene „Etwas“ erfährt so kopfnickende Billgung; schliesslich ist es auch ein „Etwas“, das „pflegeleicht“ ist und so gut wie Nichts zu sagen hat
www.razyboard.com/…07913-5901445-0.html
Doch die „basisdemokratischen Tagsatzungen / wir sind Kirche“ Altherren /-damenriegen spüren diie Winddrehung
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#1   diakonus   10:51:49 | Freitag, 10. Dezember 2010
Humorvoll!
Es beweist einen interessanten Aspekt des Humors, wenn gerade auf dieser Seite in der Überschrift beklagt wird: Die Kirchenspalter beklagen die von ihnen provozierte Kirchenspaltung.
Oder ist das einfach ein sanftes Zeichen der Reue?
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