(kreuz.net) Das Zweite Vatikanische Konzil hat eine Elemente-Ekklesiologie entwickelt. Sie geht davon
aus, daß die Katholische Kirche aus Teilen erbaut sei.
Doch eine solche Vorstellung ist der frühkirchlichen
Communio-Ekklesiologie fremd.
Für sie und für die gesamte Tradition der Kirche bis zum Pastoralkonzil
ist die Kirche eine unteilbare Einheit.
Sie ist ein Ganzes, das der Mensch unter verschiedenen Gesichtpunkten
betrachten kann. Aber diese Gesichtspunkte erzeugen keine Teile, keine Elemente.
Denn die Einschränkung
auf bestimmte Momente des Ganzen liegt nicht in der betrachteten Sache, sondern in der Betrachtungsweise
der Sache und sie ist eine Folge der menschlichen Unzulänglichkeit, das Ganze auf einen Schlag geistig
erfassen zu können.
Unteilbare Einheit
Bei den Kirchenvätern kommt das Wissen um die Kirche als einer
unteilbaren Einheit vor allem in ihrer Verurteilung der Häresie zum Ausdruck.
Dagegen entwertet die
Leugnung eines Glaubenssatzes in der pastoralkonziliaren Elemente-Ekklesiologie das Festhalten an den
übrigen Glaubenssätzen nicht.
Das führt dazu, daß das Pastoralkonzil mit Hochachtung von den häretischen
Gemeinschaften spricht.
Das wäre für die Ekklesiologie der frühen Kirche ebenso undenkbar wie für
die gesamte Tradition der Kirche bis zum Pastoralkonzil.
Der Rock wurde nicht geteilt
Zum Beleg lassen
wir dazu den Heiligen Cyprian von Karthago († 258) zu Wort kommen.
Cyprian war ein wortgewaltiger Verteidiger
der Einheit der Kirche.
In seiner Abhandlung „Über die Einheit der katholischen Kirche“ legt er diese
Einheit unter verschiedenen Aspekten dar – unter anderem unter der Überschrift „Der ungenähte Rock Christi,
ein Typus der Einheit der Kirche“.
Er schreibt:
„Jener Rock trug das Bild der von Oben herab kommenden,
das ist vom Himmel und vom Vater herab kommenden Einheit an sich.“
„Als die zwölf Stämme Israels zerrissen
wurden, riß der Prophet Achias sein Kleid auseinander. Weil aber das Volk Christi nicht zerrissen werden
kann, wurde sein im Ganzen gewobener und zusammenhängender Rock von den Besitzern nicht geteilt.
Ungeteilt,
verbunden, in Eins gewoben, deutet er die zusammenhängende Eintracht unseres Volkes an, die wir Christus
angezogen haben.
Durch das geheimnisvolle Zeichen des Kleides hat er die Einheit der Kirche dargetan.“
Noch einmal: Unteilbare Einheit
Der Heilige veranschaulicht diese Einheit auch so:
„Reiß einen Sonnenstrahl
von dem Körper (der Sonne) los; die Einheit des Lichtes ist der Teilung nicht fähig.
Vom Baume brich
einen Ast. Der abgebrochene wird nicht vermögen, Knospen zu treiben.
Von der Quelle schneide den Bach
ab. Der abgeschnittene vertrocknet.
So verbreitet auch die Kirche des Herrn mit überströmendem Lichte
ihre Strahlen auf dem ganzen Erdkreise.
Dennoch ist das Licht, das nach allen Seiten hin ausströmt,
nur Eines, und wird die Einheit des Leibes nicht zerrissen. Ihre Äste dehnt sie in reicher Fülle über
die ganze Erde aus, weithin verbreitet sie die reichlich hervorströmenden Bäche.
Doch ist nur Eine
Quelle, nur Ein Ursprung, nur eine Mutter, reich durch ergiebige Fruchtbarkeit.
Aus ihrem Schoße werden
wir geboren, von ihrer Milch genährt, von ihrem Geiste beseelt.“
„Sie erhält uns für Gott, sie überweist
die Kinder, welche sie geboren hat, dem Himmelreich.“
„Gott kann nicht mehr zum Vater haben, wer die
Kirche nicht zur Mutter hat.“
„Wer den Frieden und die Eintracht Christi stört, lehnt sich wider Christus
auf.“
Der Autor ist Oberstudienrat für Mathematik, Physik und Philosophie. Er hat an der Universität
München bei Reinhard Lauth promoviert.
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@clarissa colonia: Der Katholikendefinition des hl. Kardinals Robert Bellarmin wird kein Katholik widersprechen
können. Die glaubens- und überlieferungstreuen Katholiken der katholischen Widerstandsbewegung werden
das auch nicht tun. Die Widerstandsbewegung wird getragen und dominiert durch die Priesterbruderschaft
St. Pius X., für deren Gründung und weltweitem Wachsen in den vergangenen etwa 41 Jahren wir Gott, dem
Heiligen Geist, mit größtmöglicher Ehrerbietung Dankbarkeit erweisen müssen, und allein alle Ehre,
denn alles Gute kommt von Gott, alles Schlechte von der irdischen Menschheit und von der Hölle, also
auch der Zerfall der regulären Kirchenorganisationen. Niemand des katholischen Widerstands oder des Vatikan
wird leugnen, daß sich die PB St. Pius X. in einer irregulären Situation befindet. Das ist leider notwendig,
weil sich die Gesamtkirche in einer irregulären Situation befindet. Möchten der Vatikan und die gläubigen
Katholiken, die der Novus-Ordo-Hierarchie weiter dienen und den rechtmäßigen Gehorsam fordern und erfüllen,
diese Irregularität ernsthaft leugnen? Kannten Paul VI. und Johannes Paul II. überhaupt die irreguläre
Realität in den Teilkirchen, oder kannten diese in Wirklichkeit nur die Kirche aus den Gemäuern des
Vatikan? Ich würde für letzteres plädieren, auch wenn Johannes Paul viel gereist ist. Johannes Pauls
Hauptaugenmerk lag in der Welt „von oben“, aus der man sich die Kirche noch als einigermaßen heile Welt
zurechtbiegen kann, solange man der Papst ist und auf Reisen als solcher anerkannt wird. Gehorsam gegenüber
dem Papst ist nicht absolut.
Rudolfus: Gegründet wie das auch die Maurer machen mit Grundstein, Mörtel, Hammer und Kelle, bevor sie
dann den Eckstein nicht mehr finden und ihn verwerfen…
#43 Thomasius 18:09:39 | Sonntag, 12. Dezember 2010
Recht hat er Beides ist Unsinn. Aber es gab einige, die wollten auf die Göttin nicht verzichten. So wurde
in Ephesus, der Stadt der Artemis, Maria „entdeckt“.
#42 Rudolfus 17:52:30 | Sonntag, 12. Dezember 2010
@clarissa colonia (11. XII., 21:51): Christus hat die Kirche gegründet, nicht die Kirchen, mit einem
Apostel als individuellem Oberhaupt. Diese eine Kirche besteht aus geografischen Gründen aus vielen Teilkirchen,
weil Christus die Apostel und Seine Jünger in alle Ecken der Welt ausschickte, aber das Oberhaupt ist
auf Erden seit Christi Himmelfahrt der hl. Petrus und dessen Nachfolger. Die Kirche ist einig, heilig
und apostolisch – und römisch, weil der hl. Petrus seinen Sitz in Rom nahm, und dessen Nachfolger untrennbar
mit dieser Diözese verbunden bleiben. Ihr „Fazit“ es gäbe nicht „die Kirche“, sondern nur „eine Kirche
vieler Kirchen“, „die Kirche“ wäre ein „Zusammenschluß von Kirchen“ (nach dem Vorbild EKD oder sonstige
protestantische Interessensgemeinschaften), so wie aus vielen freien Staaten die Vereinigten Staaten hervorgegangen
sind, nach dem US-Staatsmotto ‘e pluribus unum’, ist nicht katholisch und historisch falsch. Nicht die
Kirche wurde von „den Kirchen“ geschaffen, so wie die US-Amerikaner drauf wertlegen, daß die Union von
den Staaten kreiert wurde und nicht umgekehrt (wie auch US-Präs. Reagan als bürgernah erscheinender
Präsident betonte: ‘the union was created by the states, and not the states by the union’), sondern die
Teilkirchen durch die Kirche, die ihren Ausgang nahmen in der Kirchenkonstituierung durch Christus im
Kreis Seiner Apostel unter Heraushebung des hl. Petrus als Seinen künftigen Nachfolger. Der hl. Petrus
nimmt seit Christi Himmelfahrt die Stelle Christi ein und lehrt dessen Lehre unfehlbar. Ihr ‘e pluribus
unum’ ist klare Häresie.
#41 diakonus 17:30:43 | Sonntag, 12. Dezember 2010
Der Schuster ohne seine Leisten „Der Autor ist Oberstudienrat für Mathematik, Physik und Philosophie.
Er hat an der Universität München bei Reinhard Lauth promoviert.“ Hoffentlichverzapf Herr Dr. Schüller
über Mathematik, Physik und Philosophie nicht so viel haarsträubenden Unsinn wie über Theologie!
#40 Leo Miles 15:18:10 | Sonntag, 12. Dezember 2010
@clarissa 1. Meine Aussage zu Bischof Williamson bezog sich auf eine Aussage von „christliche Quitte“.
2. Grundsätzlich hat der heilige Bellarmin natürlich recht. Aber wir sind nun in einer irregulären
Situation. Diese Situation ähnelt der irregulären Situation zu Zeiten des Papstes Liberius und des heiligen
Athanasius. Liberius unterzeichnete Dokumente, die den rechtgläubigen Athanasius verbannten. Doch Athanasius
kuschte nicht vor dem Arianismus. Bischof Williamson kuscht auch nicht vor dem antichristlichen V2. Bischof
Williamson ist rechtgläubig wie Athanasius. Daran kann auch der heilige Bellarmin nichts ändern.
„Absolut zurückweisen!“ „…Und dann versucht man, uns zu vernichten! Das soll zum Heil der Seelen sein?
Das soll die Kirche sein? Eine Sekte hat sich Roms, hat sich der Schalthebel der Kirche bemächtigt, und
sie benützen ihre Autorität, um die Kirche der Vergangenheit zu zerstören. Sie haben einen missgebildeten
Geist und stellen sich vor, dass diese Weltorientiertheit, dieser Universalismus, dieser Ökumenismus,
den sie entfalten, die Religion der Zukunft ist und das, was der Kirche wieder Leben verleiht… Eine
beklagenswerte Situation, und man kann sich nicht vorstellen, wann und wie das enden könnte. Die Geister
sind so verbildet, so gegen die Tradition eingestellt, daß sie eben auch gegen die Vergangenheit der
Kirche sind… Es ist für alle, die den kath. Glauben bekennen eine Pflicht, diese konzil. Reformen,
die dem Lehramt der Kirche und den Unterweisg. d. Päpste vor dem II. Vatikanum widersprechen, absolut
zurückzuweisen… Freilich gibt es auch jene, die der Gedanke, daß man sich Rom widersetzen muß, geradezu
krank macht. Sie stimmen dem nicht zu, eben weil sie das Problem der liberalen Invasion in Rom nicht wirklich
erkannt haben…“ (Erzb. Lefebvre am 8.12.1988 in Flavigny-sur-Ozérain) Bilanz: Die sinnlosen Gesprächsentfacher
mit dem Vatikan u.a. haben diese liberale Invasion in Rom nicht wirklich erkannt. Fsspx! Lefebvre spricht
von einer Pflicht, widersprüchl. Lehren absolut zurückzuweisen. Wann haben sie das letzte Mal diese
widersprüchlichen Lehren, die’s zuhauf gibt, absolut zurückgewiesen…
Na, ob der Kommentar zum Text paßt … Text: „Man kann Gott nicht zum Vater haben, wenn man die Kirche
nicht zur Mutter hat.“ [Dr. Wolfgang Schüler, Samstag, 11. Dezember 2010, 13:25] Kommentar: „Durch Bischof
Williamson gibt es keinen Glaubensabfall. Es ist sogar das Gegenteil festzustellen.“ [Leo Miles, Sonntag,
12. Dezember 2010, 14:13] Nun, ich dummes Huhn dachte, für die Zugehörigkeit zur Kirche gälten die
tria ligamina St. Robet Bellarmins: „Die Kirche ist die Gemeinschaft von Menschen, welche durch das Bekenntnis
desselben Glaubens und derselben Sakramente versammelt sind unter der Leitung der rechtmäßigen Hirten
und im Gehorsam gegen den römischen Pontifex als einzigem Stellvertreter Christi.“ [Robert Bellarmin,
Disputationes de controversiis christianae fidei adversus huius temporis haereticos, Ingolstadt 1586-1593]
Ob der Löwe von England da wohl alle drei Kriterien erfüllt und zur Kirche gehört …?
#37 Leo Miles 14:13:22 | Sonntag, 12. Dezember 2010
@Christliche Quitte 1. Es gab Zeiten des Einklangs zwischen weltlicher und geistlicher Säule. Diese Zeiten
waren definitiv besser, weil weitaus mehr Seelen gerettet werden konnten. 2. Es ist gut, daß die Kirche
versucht, Einfluß zu üben. Denn die Lehre Christi, die Moral- und Sittenlehre macht vor der Kirchentür
nicht halt. Wer gerettet werden will, muß christlich leben, egal ob auf weltlicher oder geistlicher Seite.
3. Was ist „exzessiv“? Jesus warnte auch etliche Male vor der Hölle. Seine Worte sind sehr deutlich und
eindringlich. Wer sich nicht vor der Hölle bzw dem Gericht fürchtet, fährt sehr wahrscheinlich hinein.
Denn so sagt schon das AT: „Die Furcht des Herrn ist der Anfang aller Weisheit.“ 4. Ich habe zumindest
noch nirgends in der Bibel folgende Aussage gefunden: Unkonkretes, verweichlichtes Liebesgedusel sei der
Anfang aller Weisheit. 5. Auch „Rechtsradikale“ sind für den Himmel geschaffen. Sie sind nur momentan
auf dem falschen Weg, aber meist nicht einmal so verwirrt wie „Demokraten“. Wenn die Kirche „Rechtsradikale“
isolieren will, dann begeht sie ein Verbrechen gegen die Gottes- und Nächstenliebe. 6. Der eine verehrt
die Wahrheit und deren Streiter, der andere verehrt die Lüge und deren Knechte. Die RKK sollte ihr Fähnlein
nicht in den Wind des Weltgeistes hängen. 7. Der große Glaubensabfall kam eben durch diese Unterwerfung
der RKK unter den Weltgeist. Durch Bischof Williamson gibt es keinen Glaubensabfall. Es ist sogar das
Gegenteil festzustellen.
#35 Leo Miles 13:44:41 | Sonntag, 12. Dezember 2010
@Christliche Quitte Ihnen ist wohl leider nicht aufgefallen, daß die „zwei Höchstgebote“ durch die Zerstörung
der kath. Kirche und der Umwandlung des christlichen Abendlandes in eine „aufgeklärte“ Müllhalde nicht
mehr praktiziert werden, geschweige denn erwünscht sind.
Korrekturbedürftig! „Das Zweite Vatikanische Konzil hat eine Elemente-Ekklesiologie entwickelt. Sie geht
davon aus, daß die Katholische Kirche aus Teilen erbaut sei.“ Hier wird bestätigt: Das Zweite Vatikanische
Konzil selbst also hat eine Elemente-Ekklesiologie entwickelt, eine neue Sichtweise der Kirche entstehen
lassen. Und nicht, wie Rom uns ständig vorgaukelt und uns glauben machen will, daß alles erst durch
eine unerfreuliche nachkonziliare Reformentwicklung entstanden ist. Nicht durch eine nachkonziliare Fehlentwicklung
ist eine neue Lehre entstanden, sondern das Konzil selbst hat eine neue Kirche geschaffen, schaffen wollen
aufgrund des meineidigen Ökumenismus. Resultat: Nicht Konzilsdekrete :)% sind korrekturbedürftig, sondern
die Köpfe der konziliaren Neuerungssüchtigen.
So, so, da wollen die Blinden wieder über Farbe schwadronieren … Zunächst einmal ist die katholische
Kirche ein Zusammenschluß von 23 rechtlich selbständigen Rituskirchen, von denen jede den römischen
Pontifex als das Oberhaupt der Gesamtkirche anerkennt. Das abendländische Patriarchat der lateinischen
Rituskirche wiederum gliedert sich in 518 Erzbistümer mit und 78 ohne Suffraganbistümer; weiters in
2.131 Bistümer, 49 Praelaturae nullius, 12 Abbatiae territoriales, 27 Exarchate und Ordinariate orientalischer
Kirchen, die von lateinischen Hierarchen ausgeübt werden, 35 Militärordinariate, 77 apostolische Vikariate,
46 apostolische Präfekturen und 9 apostolische Administraturen. Beinahe jeder dieser einzelnen Teilkirchen
und Quasi-Teilkirchen steht ein Prälat im Range eines Bischofs vor, der seinerseits kraft apostolischer
Sukzession Apostelnachfolger ist. „Die Kirche“ ist ein Unfug, denn die katholische ist die „Kirche aus
Kirchen“. Vielleicht sollte sich der Autor künftig zu Themen äußern, bei denen die Ahnung größer
ist als die Meinung; ich äußere mich schließlich auch nicht zu mathematischen Problemen.
#26 Leo Miles 21:31:14 | Samstag, 11. Dezember 2010
@Theologicus Haereticus 1. Sie pochen auf die Binde- und Lösegewalt der Päpste und wollen aber zugleich
diese Gewalt dem Papst Pius V. absprechen. Wenn Pius V. aber alle Päpste daran gebunden hat, an der tridentinischen
Messe nichts gravierendes zu ändern, dann müssen sich alle daran halten. 2. Mit V2 haben sich die Protagonisten
selbst von Gott und der Lehre Christi gelöst. Die Binde- und Lösegewalt betrifft aber nur Dinge, die
der Lehre entsprechen. Kein Katholik, kein Mensch ist gezwungen, einer antichristlichen Doktrin zu folgen.
3. Natürlich gibt es immer Entwicklungen. Aber es ist nicht so, daß sich die Kirche bzw die Liturgie
immer neu erfindet. Durch V2 kam etwas völlig Antikatholisches hinein. Das ist keine Entwicklung des
Katholizismus, sondern es ist dessen Zerstörung. 4. Die „neue Messe“ ist eben keine Entwicklung der „alten“
Messe, sondern sie ist deren Verdrängung und Zerstörung. Wenn es nur eine Weiterentwicklung wäre, dann
hätten die V2-Helden ja nicht so ein Problem mit der „alten“ Messe. Sonst kann doch im Novus Ordo jeder
machen, was er will. Aber wehe, einer feiert die „alte“ Messe. Somit belegen die V2-Helden selber, daß
die „neue Messe“ etwas völlig anderes ist, als die wahre katholische Messe. 5. Niemand hat behauptet,
daß alle jene, die die „alte“ Messe feierten und feiern Heilige sind. Es geht einfach darum, was der
Lehre Christi entspricht: das protestantische „Abendmahl“ oder die wahre Opfermesse. 6. Übrigens sind
die Sitten seit dem Novus Ordo deutlich im Keller.
#25 Mary Cruz 21:02:10 | Samstag, 11. Dezember 2010
Die Kirche ist da, wo der Wille Gottes erfüllt wird… und die katholische Glaubenslehre anerkannt wird.
Sie kann sich nicht in viele kleine Einzelteile aufspalten, weil sie das Abbild Jesu Christi, sein geheimnisvoller
und heiliger Leib, aufgrund der von Ihm eingesetzten Sakramente der Taufe und der heiligen Kommunion ist.
Alle Gemeinschaften, die die Übernatürlichkeit der Kirche Christi und die katholische Glaubenslehre
nicht anerkennen, befinden sich darum außerhalb der Kirche. Wer die Lehre Jesu Christi verwirft, verwirft
Ihn!
Leo Miles – Das ist Schwachsinn! Sie wollen so katholisch sein, doch Sie sind es nicht, denn Sie negieren
die Binde- und Lösegewalt der Päpste. Was Sie und auch andere Tradis dauernd von sich geben, ist glatter
Humbug Als die tridentische Messe als „endgültig“ festgeschrieben wurde,, konnte noch niemand die Entwicklung
voraussehen. Dass aber Kirche sich immer wieder und fortlaufend reformiert, liegt in der Natur der Sache.
So sind selbstverständlich auch die Riten dieser Entwicklung unterworfen. Ich selbst bin übrigens kein
Feind des alten Ritus, habe jedoch keine Probleme mit dem Novus Ordo. Ich kann Benedikt XVI. folgen, wenn
er zwei Formen des einen römischen Ritus definiert. Und noch eine Anmerkung: Ich, Jahrgang 1935, habe
in meinem Leben bei tridentinischen Messen eine ganze Menge unwürdiger und unandächtiger Zelebrationen,
vor allem bei sogenannten Privatmessen (ein Unding!) erlebt. Da war eine Liturgiereform mehr als notwendig!
#20 Mr. Nerd † 18:21:09 | Samstag, 11. Dezember 2010
Selbstsucht Ist eine vorrübergehende Erscheinung, wie die „Selbstfindung“ in der Esoterik, wo es eigentlich
darum geht, wie bspw. im Buddhismus, dem sog. Ego Herr zu werden.
die Tradikirche reproduziert sich selbst… weil sie sich selbst in ihrer Mutterrolle bereits als das
Absolute und den Maßstab allen göttlichen Strebens versteht. Sie kann eigentlich den Geist garnicht
befördern, der es den Kindern erlaubt sich zu erheben, denn das weist ihr im Spiegel ihre Schranken auf,
es demütigt sie und ihr ganzes ehrfürchtiges Getue. Ihre Kinder sind daher auch bloß die Dronen ihrer
Selbst(sucht). Das „Spieglein Spieglein an der Wand“ zeigt ihr, sie ist nicht die Schönste im Land und
das macht sie ja so verbissen und giftig gegen dies andere, das sich ihrer Herrschaft und ihrem Begriff
entzieht… weil dies Andere die Menschen eben nicht beherrschen will, sondern sich ganz mit seiner Mutterrolle
begnügt, das Schöne und Edle, was der Vater in die Menschenkinder setzt zu fördern und in Freiheit
zu entlassen.
#18 Mr. Nerd † 18:08:43 | Samstag, 11. Dezember 2010
@Leo Miles Es ist eine Falschheit, von der Du schreibst. Schreibe doch vom Kern des Evangeliums, in dem
wir uns wiederfinden können. So klingt es ein wenig echauffiert.
man kann natürlich… diese oder jene Symbolik für sich ins Treffen führen. Der Bilder, die sich dafür
eignen, sind gewiss viele. Es ja schön, wenn sich die Kirche als geistige Mutter der Gläubigen versteht.
Allein nicht jeder hat einen derartigen Bedarf nach Bemutterung, oder was der Katholizismus darunter versteht.
Denn von einer Mutter erwartet man ja in erster Linie, dass sie einem wahre Geborgenheit und Liebe vermittelt.
Und von einer Mutter erwartet man auch, dass sie begreift, dass Kinder irgendwann heranreifen, sich von
ihrer Schirmherrschaft lösen, zu geistigen Erwachsenen werden und ihre eigenen Wege verfolgen mit Gott
zu kommunizieren. Das scheint im Konzept der Tradiirche aber überhaupt nicht vorgesehen, da jeder Weg
ausser dem ihren automatisch als Irrweg angesehen wird. Sie will die Gläubigen dominieren und sie mehr
zur eigenen Huldigung einspannen, als, dass sie hingehen dürften in der Freiheit ihrer Gotteskindschaft.
#15 Mr. Nerd † 18:02:30 | Samstag, 11. Dezember 2010
@Leo Miles V2 schuf eine „neue Messe“, die einen völlig anderen Charakter aufweist, nämlich einen protestantischen.
Klingt sehr verworren, was Du schreibst. Du schreibst anderen etwas zu und meinst Dich selber. Was soll
der Unsinn?
#14 Leo Miles 17:57:25 | Samstag, 11. Dezember 2010
@Hähnchen Die tridentinische Messe ist die Messe aller Zeiten. Denn der Papst Pius V. hat das im dogmatischen
Konzil zu Trient so festgelegt. Er hat bestimmt, daß an dieser Messe nichts geändert werden dürfe,
das ihren Charakter verfälschen würde. V2 schuf eine „neue Messe“, die einen völlig anderen Charakter
aufweist, nämlich einen protestantischen. Die „neue Messe“ ist ein Abklatsch des protestantischen „Abendmahls“.
Wenn die „neue Messe“ die Messe aller Zeiten wäre, dann sind alle Konzilien, alle Päpste, alle Kirchenlehrer,
alle Priester, alle Theologen vor V2 im Irrtum. Wenn man ein Kind der Zeit ist, dann wird man die „neue
Messe“ bevorzugen. Wenn man wahrhaftig ein Kind Gottes sein will, dann wird man Seine Opfermesse besuchen,
die Er selbst eingesetzt hat und die von Paulus in der Bibel bestätigt wird.
Der Rock wurde nicht geteilt Diese Abschnittüberschrift hat mich daran erinnert, daß im Jahr 2012 in
unserem Bistum Trier der „Heilige Rock“ also das unzerteilte Untergewand Jesu bei der im Bistum Trier
und auf der ganzen Welt bekannten Heilig Rock Wallfahrt ausgestellt und verehrt wird. Ich würde mich
mal interessieren, ob solche „superkatholischen“ Hetzer wie die Leser Ruhrgebietler, Blechtonne, Monens
usw, die auch speziell gegen das Bistum Trier und unseren Bischof Stefan Ackermann, der hier von den Kirchenhassern
in der Redaktion als Clownbischof beschimpft wurde an dieser Wallfahrt teilnehmen.
#10 Reconquista † 15:21:59 | Samstag, 11. Dezember 2010
@Leo Miles Die Kirche sollte das neue Israel sein, weil das geschichtliche Israel – das Gott dazu auserwählt
war – nicht mehr der Wahrheit gedient hat, sondern diese in der Person Christi abgelehnt hat und die talmusdsch-rassistische
Selbstvergottung betrieben hat. Genauso wie die Juden keinen Generalranspruch auf die Erwählung durch
Gott hatten, hat ihn die Kirche nicht, wenn sie nicht mehr Gott dient, sondern sich in klerlikaler Hybris
selbst heiligt. Dass die Konzilskirche nicht mehr Gott dient erkennt man bereits äusserlich an ihrem
„Gottesdienst“ , der nicht zu Gott hin auf dem Hochaltar stattfindet, sondern auf dem „Volksaltar“ ( ein
in sich perverser Begriff der Konzilssektler wie „ Volksgerichtshof“)
#9 Leo Miles 14:31:13 | Samstag, 11. Dezember 2010
@Reconquista Sie haben wohl nicht verstanden, daß Cyprian aussagt, daß der Mensch die Kirche braucht
und daß die Kirche eine Einheit ist. Daß Gott die Kirche brauchen würde, wurde gar nicht behauptet –
Strohargument ihrerseits. Natürlich braucht Er sie nicht, aber Er hat sie nun einmal erschaffen. Er braucht
auch Sie nicht, aber Sie sind ja auch da…
Kirchen sind überflüssig Man kann mit Gott direkt sprechen und braucht keine Vermittler wie Pfarrer,
Bischöfe oder Päpste. Diese Leute wollen nur unser Geld und sich einen faulen Lenz machen. Damit das
nicht so auffällt wird ein wenig Klamauk und Schamanentum von den sog. Geistlichen zelebriert. G_ttes
Segen vom Unbestechlichen
#7 Reconquista † 14:23:06 | Samstag, 11. Dezember 2010
DIE KIRCHE BRAUCHT GOTT ABER GOTT NICHT DIE KIRCHE. WAS DIE KONZILSSEKTE RATZINGERS SEHR BALD ZU SPÜREN
BEKOMMEN WIRD. DER REST IST KLERIKALE HYBRIS. ANSONSTEN IST @ERNST SCHNEIDER BEIZUPFLICHTEN…
#5 Leo Miles 14:21:28 | Samstag, 11. Dezember 2010
@Wunderlich ist es 1. Wir haben ja auch mehrere Väter (den leiblichen, die Kirchenväter, den Heiligen
Vater, den „Turnvater“ Jahn usw), obwohl Cyprian hier von Gott Vater spricht. So ist es auch mit der Mutter
Kirche. So wie jede Autorität und Vaterschaft von Gott Vater abgeleitet ist, so ist die Kirche die Mutter
für die getauften Kinder Gottes. Denn ohne die Kirche gibt es keine Sakramente. Und ohne die Sakramente
kein Heil. Also ohne die Kirche keine Verbindung zu Gott. Somit ist die Kirche unsere Mutter. 2. Cyprian
spricht von der Eintracht Christi. In dieser Eintracht befindet sich die Piusbruderschaft. V2 hat sich
von dieser Eintracht gelöst und sich der Eintracht der „Synagoge Satans“ angeschlossen. V2 hat also die
Eintracht Christi gestört. Die Piusbruderschaft tut gut daran, es V2 nicht gleichzutun.
Nur eine wahre Mutter ! Dies ist die Mutter der LEBENDIGEN; der hl. Ambrosius: „Die Kirche ist die Mutter
der Lebendigen.“ Die eine heilige katholische und apostolische Kirche als die BRAUT der Wahrheit Jesus
Christus, der geheimnisvolle Leib Christi; sie gebiert immer neue Kinder Gottes; aus ihrem Schoss ( ihrer
sakramentalen Vollmacht ) quellen sämtliche Gnaden des Heiligen Geistes, die über die Welt regnen; niemand
findet zum wahren Leben ohne die Mutter der LEBENDIGEN www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html sie umspannt
Zeit und Ewigkeit; die fürsorgende Mutter der LEBENDIGEN, die eine heilige katholische und apostolische
Kirche begleitet und stärkt die Seelen auf ihrem gefährlichen und beschwerlichen Weg zur Glückseligkeit;
diese ist die Anteilhabe am Göttlichen Dreieinen Leben, der Gott-Einung ( nicht der Gott“gleichheit“
!); diese Berufung kann der Mensch aus eigener Kraft niemals gerecht werden; die Läuterung der Seele
ist unabdingbare Voraussetzung; sei es schon hier auf Erden www.razyboard.com/…07888-5985317-0.html
oder erst schmerzlich im Fegefeuer; wer in dieser Zeit bewusst alle geschenkten Gnaden des Heiligen Geistes
zurückweist und so keinen Willen zur Läuterung, der UMKEHR, zeigt, der wählt die ewige Gottesferne,
die ewige Verdammnis; die fürsorgende hl. Mutter Kirche ist keine Verwalterin von lebenden Seelentoten
sondern die MUTTER DER LEBENDIGEN; der Mensch hat die Wahl !