14:21:18 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
Vom Kinderschänder kann man etwas Positives sagen: Er verdient mit seiner grauenhaften Untat wenigstens kein Geld – anders als die Mißbrauchs-Industrie.

Affen
© Dan Shouse, Flickr, CC(kreuz.net) Schwerste Verletzungen ethischer Prinzipien bei Psychotherapeuten sind „nicht so selten, wie
man glaubt“.
Das berichtete der Psychologe Boris Kotchoubey (57) am 12. September in einem Artikel für
die Webseite ‘novo-argumente.com’.
Kotchoubey ist Professor am Institut für Medizinische Psychologie
und Verhaltensneurobiologie an der Universität Tübingen.
Es erwischt jeden ZehntenNach einer Studie
aus dem Jahr 1977 gaben etwa 4 Prozent der männlichen und 0,6 Prozent der weiblichen Psychotherapeuten
in einer streng anonymisierten Befragung an, mit Patienten sexuelle Beziehungen gehabt zu haben.
Wenn
Handlungen wie Küssen, erotisches Streicheln und Umarmen mitgezählt werden, erhöhen sich die Daten
auf zehn Prozent der männlichen und 1,9 Prozent der weiblichen Therapeuten.
Kotchoubey kommentiert:
„Mir ist leider nur diese eine zuverlässige Abfrage bekannt, die etwas älter ist und die USA betrifft.“
Er sehe allerdings keine Gründe, warum die Lage in Europa nach dreißig Jahre anders sein sollte.
Man
könne somit zum Schluß kommen, daß die ‘American Psychological Association’ „die größte kriminelle
Vereinigung“ sei:
„Damit entpuppt sich die ständig [von Psychologen] wiederholte These, man müsse »die
Mauer des Schweigens« um das traumatische Ereignis von Mißbräuchen brechen, als dreiste Lüge“ – kommentiert
Kotchoubey.
Die Aufarbeitung verschärft das ProblemsKotchoubey gesteht ein, daß die Tabuisierung
von Mißbrauchs-Erfahrungen die Last der Opfer erschwert:
„Das bedeutet aber nicht, daß das Um-alle-Ecken-Plaudern
über einen längst vergangenen Kindesmißbrauchsfall hilfreich ist.“
Im Gegenteil: „Eine systematische
Verstärkung des Opferverhaltens führt zur Verfestigung eben dieses Verhaltens, das heißt zur Gefangenschaft
in der Rolle des ewigen Opfers.“
Wer glaube, daß es Leidenden helfe, wenn sie jeder auf der Straße
erkennt, „der ist entweder sehr dumm oder stellt sich so“.
Eine solche „Aufarbeitung“ ist „nichts anderes
als die Fortsetzung der Kränkung mit anderen Mitteln“ – sagt Kotchoubey mit Blick auf die von ihm sogenannte
Mißbrauchs-Industrie.
Er stellt fest, daß man auch von vom „ekelerregenden Kinderschänder“ zumindest
positiv festhalten kann, daß er mit seiner grauenhaften Untat jedenfalls kein Geschäft mache und kein
Geld verdiene.
Er fügt hinzu: „Von den zahlreichen Agenten der Mißbrauchsindustrie kann das nicht gesagt
werden.“
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#14
Febron † 22:25:54 | Freitag, 17. Dezember 2010
#10
EvaHermannFan/Freimaurerin 20:21:25 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
#9
Das Kind 20:15:20 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
#8
Nixnutz 17:52:26 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
#7
Cybuzar 16:17:42 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
#6
monens 16:04:44 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
#5
Mr. Nerd † 15:44:44 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
#4
apostel-paulus 15:12:06 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
#3
biomilch 15:03:47 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
#2
DerRabe 15:03:22 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
#1
Domenico Tuttisanti 14:34:44 | Mittwoch, 15. Dezember 2010