(kreuz.net) „Nüchtern und ohne Zierde“ – so bezeichnete die Webseite des Bistums Hildesheim am 10. November
die der Lächerlichkeit preisgegebene Kirche des Hildesheimer Priesterseminars.
Das geschändete Gotteshaus
wurde Mitte November von Bischof Norbert Trelle eingeweiht.
Es dient für Gottesdienst von Kursteilnehmern
im Priesterseminar, Priestern in Aus- und Fortbildung sowie fürSchulgottesdienste.
Die Seminarkirche
beeindrucke durch ihre „Schlichtheit“ – trieft die Webseite.
Die Einrichtung ist „auf das notwendigste
beschränkt“: „Weder Bilder noch Blumen zieren das Gotteshaus.“
Egbert Ballhorn, der Referent für biblische
Theologie in der Arbeitsstelle für pastorale Fortbildung und Beratung macht aus dem tristen Anblick eine
Tugend: „Ich bin nicht abgelenkt“.
Die Kirche biete Freiheiten und mache neue Erfahrungen möglich, die
auch in das Bistum ausstrahlen sollen – verliert er sich in skurrilen Phantasien.
Der Regens des Priesterseminars,
Hw. Christian Hennecke, bezeichnete das banalisierte Gotteshaus als „Kirche für alle Fälle“.
Es biete
mit seiner geschmacklosen Gestaltung – der Geistliche nennt sie „einzigartig“ – Raum für „neue liturgische
Erfahrungen“.
Altar und Lesepult sind in der Kirche – sakramententheologisch falsch – einander „gleichberechtigt“
gegenübergestellt.
Zum sogenannten Wortgottesdienst müssen sich die Teilnehmer um das Lesepult versammeln.
Zur neugläubigen Eucharistiefeier geht es dann um den Mahltisch: „Die ganze Gemeinde bewegt sich, jeder
muß sich seinen Platz neu suchen“ – mystifiziert die Webseite.
Kirche werde so auch als lebendige Gemeinschaft
sichtbar.
Die Banalisierung und Gleichschaltung der Liturgie wird nach Angaben der Webseite durch die
„ebenerdigen Fußboden“ möglich:
„Es gibt hier keine Hierarchie von heiligen Raum und Zuschauerraum“ –
zitiert die Webseite Ballhorn:Ihm sei „wichtig“, daß der „Gottesdienstbesucher“ dadurch Bestandteil des
Geschehens werde.
In seiner Predigt bei der Einweihung des Greuels erklärte Bischof Trelle: „Sie ist
ohne Zierde, die Zierde ist der Mensch“.
Die Vernichtung der Kapelle dauerte mehrere Monate und hat 495.000
Euro gekostet.
Eine sogenannte Sakramentskapelle wurde mit Türen abgetrennt. Sie steht für das „individuelle
Gebet“ zur Verfügung.
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36 Lesermeinungen
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um gar nichts! dabei sollte sie um die ewig gültige trid. Liturgie kreisen um Seelen für die Ewigkeit
Gott-Vaters zu retten! unterstützt wird sie dabei durch den Hlg. Rosenkranz, die Buss-Sakramente, Sühne,
Busse, Anbetung, Opfer!
Seminaristen! Liebe Seminaristen im Bistum Hildesheim, überlegt Euch bitte besser heute als morgen, ob
es nicht besser wäre, in ein ganz katholisch geprägtes Seminar zu wechseln!
#37 Febron † 18:42:26 | Freitag, 17. Dezember 2010
Die Heilige Kirche wird sich erneuern, dank der Pius-, Paulus- und anderer Brüder sowie des „Netzwerkes
Katholischer Priester“. Die Gospa von Medjugorje wird zusammen mit der Dreimalwunderbaren von Schönstatt
das schon bewirken! Nur nicht das Vertrauen auf die Gospa verlieren!
#36 vagabundo 16:40:16 | Freitag, 17. Dezember 2010
Chaos Allzuvieles deutet darauf hin, daß wir uns einem Chaos nähern. Das muß keinesfalls schlecht sein,
ganz im Gegenteil. Nietzsche schrieb dazu: ‘Ihr müsst noch Chaos in Euch haben, um einen tanzenden Stern
gebären zu können’. Die heutige Kirche und auch noch so viele andere Organisationen machgen einen chaotischen
Eindruck. Gut so. ‘Am Anfang war das Chaos’, so heißt es am Anfang der Bibel. Machen wir als einen neuen
Anfang.
#34 LOGDBC 20:50:38 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
… also, ich habe noch nie eine ansatzweise hübsche oder wenigstens attraktive Pastoralreferentin gesehen
oder gar kennengelernt. Deswegen kann mich deine Überlegung aus rein visueller Warte nicht überzeugen.
Ich bin da eher der Ansicht, schlechte Theologie ohne Ott-Dogmatik und Logik zieht Waschlappen und Versager
an, wenn du verstehst, was ich dir damit sagen will…
#33 Febron † 20:30:29 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
@Bulava-47: Vielleicht schon vor Saint Gling-Gling! In der Kirche hat sich schon Manches sehr rasch geändert!
Zum Zölibat hier nochmals eine Privat-Offenbarung aus der Heiligen Stadt: Zölibat www.uni-siegen.de/…/zoelibat_nutzen.pdf
#31 Febron † 19:14:19 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
@LOGDBC: Das wird sich schon ändern, wenn „Man möge nur einen Blick in die Priesterseminare werfen (Bäuche,
Bärte, buntes Hemd + dumm).“ der Zölibat abgeschafft wird und eine energische Frau den Gutesten die
Leviten liest.
#30 LOGDBC 18:57:11 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
… wohin man schaut – im amtskirchlichen Bereich wird alles hässlicher, unästhetischer und dümmer:
der Kirchenraum, die Liturgie, die Leute. Seltsamerweise sind privat und beruflich Erfolgreiche in der
Kirche nicht anzutreffen. Da treffen sich – zumindest habe ich diesen Eindruck – gescheiterte Existenzen,
Pseudokünstler und Perverse. Besonders fällt das einem beim Nachwuchs ins Auge. Man möge nur einen
Blick in die Priesterseminare werfen (Bäuche, Bärte, buntes Hemd + dumm).
Im Geist der Loge „Jesus Christus war Maurer.“ Bischof Norbert Trelle spricht zur Adventszeit über den
Großen Baumeister aller Welten. www.youtube.com/watch?v=E0AxbBiqTiE
#26 r.ruhrgebietler 17:58:30 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
ja, so ist es! Herr schenke uns Priester! Herr schenke uns viele Priester! Herr schenke uns viele heiligmäßige
Priester nach dem Vorbild des Hlg. Pfr. v. Ars!! Hl. Pius X. – bitte für uns! Hl. Pfarrer von Ars – bitte
für uns! Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
#25 Guntram 16:43:10 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Vergangenheit – Zukunft die „deutsche“ Kirche mag Nabelschau und die Vergangenheit besehen, die einzig
wahre römisch-katholische Kirche mag in die Zukunft schauen, hier: zur Abwechslung mal was hoffnungsvolles.
Der FSSPX sind neue Seminaristen beigetreten. Sie brauchen sicherlich unser aller Gebet, damit sie die
Kraft haben ihre Berufungen anzunehmen und treu zu bleiben. www.piusbruderschaft.de/…6-27-neue-mitglieder
Herr schenke uns Priester! Herr schenke uns viele Priester! Herr schenke uns viele heilige Priester! Hl.
Pius X. – bitte für uns! Hl. Pfarrer von Ars – bitte für uns! Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen
Segen gib!
#24 Febron † 16:41:37 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
@Jubärens: Was die Kirche (nicht) ist „…Man muss schon 500 Jahre zurückgehen – bis zum Ketzer Luther,
um diese ketzerische Lehre von der Kirche als Zusammenkunft der Gläubigen zu finden…“ finden Sie gut
erklärt (wenn auch leider etwas weitschweifig) in einer Privat-Offenbarung hier: Was die Kirche ist!
www.uni-siegen.de/…ads/wahre_kirche.pdf
#23 Goldengel 15:25:54 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
So, so „Sie ist ohne Zierde, die Zierde ist der Mensch“. So schreitet der Mensch also Richtung „Selbstverherrlichung“ –
man ist sich selbst bereits eine Zierde, nach dem Motto: Ich bin mein Ideal! Vielleicht auch nach dem
egoistischen Werbeslogan: weil ich es mir wert bin. Hoffentlich bleibt noch was für Christus über.
#22 Jubärens 15:17:16 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Ketzer-Ekklesiologie Das ist die Lehre von der unsichtbaren Kirche – allein in der Zusammenkunft der Gläubigen:
„Die Kirche werde so als lebendige Gemeinschaft der Gottesdienstbesucher sichtbar.“ Diese Lehre fällt
aber weit hinter die Ekklesiologie des Konzils zurück, das bekanntlich lehrte, dass die Kirche eine Verbindung
aus geistlichen Elementen und der hierarchischen Institution ist. Man muss schon 500 Jahre zurückgehen –
bis zum Ketzer Luther, um diese ketzerische Lehre von der Kirche als Zusammenkunft der Gläubigen zu finden.
#19 Kamazz † 14:18:18 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Marienkind: …von Weihrauch war mit keiner Silbe die Rede. Mief dringt aus den Ritzen wenn etwas abgestanden
ist. Jahrhundertelang unter Luftabschluss leiden musste…einfach nicht frisch ist und als Plunder den
Abgrund hinuntergestoßen gehört…Schlechte Gerüche vertreiben alle lustvollen Gedanken…
#18 marienkind 14:14:43 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Kamazz Da bin ich anderer Meinung, der Gedanke an die außerordentliche Liturgie verbindet sich bei mir
immer mit unerträglichem Mief… Wenn Sie mit „unerträglichem Mief“ den aromatischen Weihrauchduft meinen,
so kann ich nur sagen: Für mich ist dieses Duft fast wie eine Glücksdroge. Wenn ich eine Kirche betrete,
in der es nach Weihrauch riecht, so fühl ich mich erst richtig wohl und kann gar nicht lange genug dort
verweilen. Selbst andere Religionen bezeichnen den Weihrauchduft als „Duft der Götter“ und sogar in der
Esoterik werden Räucherstäbchen und Duftöle aus Weihrauch verwendet. Aber es gibt in der Tat auch Geschöpfe,
die diesen Geruch nicht ertragen können, ja, die sogar bekanntlich fliehen vor Weihrauch und Weihwasser
und überhaupt vor allen geweihten Gegenständen.
#17 r.ruhrgebietler 13:25:47 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Ehrlichkeit der Worte: sind richtig, wenn die Dinge beim Namen genant werden! Darf das nicht sein, sollten
verwender dieser titulierungen sich fragen, ob sie nocht auch zum klärschlamm der 60er gehören und sich
nur die letzten pfründe sichern wollen! musterbeispiel dieses verhaltensmuster sind viele amtsträger
in der konzilsglaubengemeinschaft! es ist ein markantes zeichen der konzilibans von „theologische Tatsache“n
zu schreiben, während sie die von menschen gezimmerten irrlehre eines rahner, vorgrimler , ratzingers
meinen. Der der da war, ist und sein wird ist nicht nur in seinem Wort da! Das Wort wird von rahner, vorgrimler ,
ratzingers und anderen vergewaltigern des Wortes unglaublich verstümmelt. Welche Befreiung erfahren wir
durch die Bibel: überhaupt sprach Jesus überwiegend in Gleichnisse, gleichwie ein jeser sie verstehen
konnte. Von dieser Schichtheit und doch so tiefen Frömmigkeit sind rahner, vorgrimler , ratzinger et
al unglaublich weit entfernt. sie erheben das Wort zur „Kunst“ und meinen nur sich selber; sie definieniert
fortwährend neue Worte, die nur sie selber noch verstehen. Auf das wesentlich wollen sie nicht zurückkehren:
Die Messe aller Zeiten sowie das unveränderte Wort Gottes!
#16 diakonus 12:45:25 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Die Tugend der Klugheit ist hier gefragt! Wie schon von vielen werten Mitpostern bei anderen Artikeln
angemerkt worden ist, ist es nicht wahnsinnig zielführend, darüber zu streiten, wem was gefällt oder
nicht. Ein paar Regeln einzuhalten wäre aber ein wahrer Dienst an der Tugend der Klugheit: 1. Ehrlichkeit
der Worte: Begriffe wie „im Schlamm der 60er Jahren“, „der Lächerlichkeit preisgegeben“, „trister Anblick“,
„Vernichtung der Kapelle“ sind nicht nur tendenziös und gehässigt, sie sind einfach falsch. 2. Grundlagen
der Geisteswissenschaften: Eine Grundbildung in Kiunstgeschichte würde Artikel über liturgische Einrichtung
gut tun! Dann würde nicht gar so viel Blödsinn produziert werden! Dann wüsste man um die Schlichtheit
romanischer Kirche, man wüsste sogar Untersschiede der Richtungen der 60er Jahren des letzten Jahrhunderts
zu der zeitgenössischen Kunst. 3. Grundlagen der Theologie: Wer die theologische Tatsache, dass Gott
in seinem Wort wahrhaftig gegenwärtig ist, als „sakramententheologisch falsch“ bezeichnet, hat weder
von Sakramententheologie, Bibeltheologie, noch Ekklessiologie sonderlich viel verstanden. Bitte denkt
nach, bevor ihr weiter der Kirche durch die Untugend der Dummheit Schaden zufügt!
#15 Siegfried 12:06:15 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
zu bejorommer: Einstellung nun ist mir klar geworden, warum Sie am Sonntag zur Zeit der heiligen Messe,
ihren Keller aufräumen. Sie haben Ihr Leben nach Ihren Erkenntnissen geordnet. Dies ist der Herr der
Welt und seine Diener
#14 Hacki 11:47:04 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
„…, jeder muß sich seinen Platz neu suchen“ wie wahr! Nach langem Suchen habe ich die echte Hl. Messe
bei der Piusbruderschaft gefunden. (danke kreuz.net) Es ist eine Tragikomödie wie sich die Konzilskirche
mit ihrer neuen Volkgottesversammlung ad absurdum führt.
@bejorommer Ihrer Logik zufolge dürfte es Gott auch egal sein, ob überhaupt Gottesdienste gefeiert werden.
Auf Planet bejorommer sind Glaubensabfall, Massenmord an ungeborenen Kindern, Promiskuität, Blasphemie
und noch so einige andere Dinge ja absolut gottgefällig, Sie „selbstdenkender Katholik“
#12 polenpaule 11:22:52 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Unterschied zu Calvinisten? Nun, nur einer: der Klotz, den haben die nicht mehr, sondern nur ein Pult,
genügt auch für die Verhohnepielung der „Gläubigen“.
Qietsche, Entchen! Entscheidend ist doch das Lob Gottes Das darf aber passenderweise auch nicht hörbar
sein! So gestaltlos wie der Raum, so geräuschfrei sollte dann auch ihr „Lob“ ausfallen, bitteschön!
Fürwahr, eine Zierde! In seiner Predigt bei der Einweihung des Greuels erklärte Bischof Trelle: „Sie
ist ohne Zierde, die Zierde ist der Mensch“. Dickliche Prälaten, frühverfettete Muttersöhnchen und
Birkenstock-besohlte Bartträger bilden eine wahrhafte Zierde für jeden Raum!
@bejorommer Auch ich bin der Meinung daß der Raum, in dem Gottesdienste gefeiert werden, für Gott vollkommen
bedeutiungslos ist Bejorommer für „Gottesdienste“ auf dem Bahnhofsklo.
#7 bejorommer 10:58:11 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Einstellung Auch ich bin der Meinung daß der Raum, in dem Gottesdienste gefeiert werden, für Gott vollkommen
bedeutiungslos ist und daß es ihm allein die Menschen und deren Einstellung ankommt. Josef Berens (als
einfacher, selbst denkender Katholik
Der Regens des Priesterseminars, Hw. Christian Hennecke, bezeichnete das banalisierte Gotteshaus als „Kirche
für alle Fälle“ …bezeichenete die leere Mülltonne als „Behälter für jeden Zweck“.
#5 Kamazz † 10:56:19 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Wieso ist das ein Skandal, dass Jesus im Stall geboren wurde. G*tt ist überall. Hätte er sollen auf
sanften Daunenbetten geboren werden. Ist doch viel zu unromantisch…!
#4 Ruptschik 10:53:46 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Skandal! Ich weise in diesem Zusammenhang auf den unglaublichen Skandal hin, dass Jesus von Nazareth,
der Christus, in einem Stall geboren wurde! Schon damals hat die Banalisierung des Heiligen begonnen!
Die Not zur Tugend machen: Egbert Ballhorn, der Referent für biblische Theologie in der Arbeitsstelle
für pastorale Fortbildung und Beratung macht aus dem tristen Anblick eine Tugend: „Ich bin nicht abgelenkt“.
Das ist etwa so, als wollte man einem Dürstenden ein leeres Glas vorsetzen mit den Worten: „Sag ‘nein’
zum Alkohol!“
#1 Giuseppe Sarto 10:49:10 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Kirchenschändung Wie froh bin ich bei der Priesterbruderschaft St. Pius X meine Heimat zu haben, sprich,
nicht darauf angewiesen zu sein mir am heiligen Sonntag so eine „Schlichte“ Kirche ansehen zu müssen.