09:39:25 | Dienstag, 24. Mai 2005
In der polnischen Hauptstadt wollten einige militante Homosexuelle einen Aufmarsch durchführen. Doch dann kam man dort zum Schluß, daß im Lande auch ohne Reklame für die gleichgeschlechtliche Unzucht noch genug gesündigt werde.
(kreuz.net, Warschau) Kürzlich planten militante Anhänger der Homo-Ideologie in Warschau einen Aufmarsch.
Doch Lech Kaczynski (55), der Oberbürgermeister der Stadt, wußte ihr skurriles Treiben zu verhindern.
Das ist innerhalb von wenigen Wochen bereits die zweite Niederlage der internationalen Homo-Lobby.
Erst
Anfang Mai stoppte die israelische Regierung
einen Homo-Aufmarsch in Jerusalem. Die orthodoxen Juden hätten
die Straßen der Stadt, wo Christus für die Sünden der Welt starb, den Militanten nicht kampflos überlassen.
Der Homo-Aufmarsch sollte am 11. Juni im Stadtkern von Warschau stattfinden. Er wäre unter dem Titel
„Parada Równosci“ – Parade der Gleichheit – gestanden.
Mitte letzter Woche erklärte der Warschauer
Oberbürgermeister, daß er auf den Anlaß verzichten könne. Er sei für Toleranz gegenüber Menschen,
die sich als Homosexuelle ausgeben. Das bedeute jedoch nicht, daß für die Homosexualität Propaganda
gemacht werden müsse.
Außerdem stellte er fest, daß am 11. Juni bereits die Enthüllung eines Denkmals
für den polnischen General Stefan Rowecki – gesprochen: Rowezki – geplant ist.
General Rowecki war der
Befehlshaber der polnischen Untergrundarmee, die während des Zweiten Weltkrieges gegen die nationalsozialistischen
Besatzer kämpfte.
„Gleichentags eine Parade für Homosexuelle zu organisieren, wäre ein Witz“ – so
der Oberbürgermeister.
Im Vorfeld der geplanten Homo-Ansammlung hatten die Veranstalter einige kosmetische
Kompromisse angeboten. So wollte man den Umzug nicht an Kirchen oder nationalen Denkmälern vorbeiführen.
Der Vorschlag war nicht selbstlos. Denn die Organisatoren wissen, daß der Widerstand der empörten Bürger
in der Nähe von sakralen oder historischen Stätten besonders groß ist.
Proteste aus der polnischen
Bevölkerung hatten die Homosexuellen bereits im letzten Jahr aus Warschau verscheucht.
Damals verhinderte
Oberbürgermeister Kaczynski trotz des massiven Drucks der Homo-Lobby ebenfalls einen homo-ideologischen
Aufmarsch. Kaczynski befürchtete, daß die Anwesenheit der Homosexuellen in Warschau ein Sicherheitsrisiko
wäre.
In Krakau war es bei einem Homo-Aufmarsch zu handgreiflichen Auseinandersetzungen mit provozierten
Bürgern gekommen.
Kaczynski ist seit 2002 Oberbürgermeister von Warschau. Er gilt als aussichtsreicher
Kandidat bei den vorgezogenen polnischen Präsidentschaftswahlen im kommenden Oktober.
Der gegenwärtige
polnische Präsident, Aleksander Kwasniewski, kann wegen der geltenden Amtsbeschränkung kein weiteres
Mal kandidieren.
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#5
Lilith 06:57:56 | Samstag, 23. Juli 2005
#4
methusalix † 01:20:40 | Montag, 30. Mai 2005
#3
FioreGraz 08:04:46 | Freitag, 27. Mai 2005
#2
Milziade 11:53:12 | Dienstag, 24. Mai 2005
#1
Stimme aus dem Tradiland 09:57:00 | Dienstag, 24. Mai 2005