Gomorrhismus
Warschauer Aufstand gegen Homo-Ideologen
In der polnischen Hauptstadt wollten einige militante Homosexuelle einen Aufmarsch durchführen. Doch dann kam man dort zum Schluß, daß im Lande auch ohne Reklame für die gleichgeschlechtliche Unzucht noch genug gesündigt werde.
(kreuz.net, Warschau) Kürzlich planten militante Anhänger der Homo-Ideologie in Warschau einen Aufmarsch. Doch Lech Kaczynski (55), der Oberbürgermeister der Stadt, wußte ihr skurriles Treiben zu verhindern.

Das ist innerhalb von wenigen Wochen bereits die zweite Niederlage der internationalen Homo-Lobby.

Erst Anfang Mai stoppte die israelische Regierung einen Homo-Aufmarsch in Jerusalem. Die orthodoxen Juden hätten die Straßen der Stadt, wo Christus für die Sünden der Welt starb, den Militanten nicht kampflos überlassen.

Der Homo-Aufmarsch sollte am 11. Juni im Stadtkern von Warschau stattfinden. Er wäre unter dem Titel „Parada Równosci“ – Parade der Gleichheit – gestanden.

Mitte letzter Woche erklärte der Warschauer Oberbürgermeister, daß er auf den Anlaß verzichten könne. Er sei für Toleranz gegenüber Menschen, die sich als Homosexuelle ausgeben. Das bedeute jedoch nicht, daß für die Homosexualität Propaganda gemacht werden müsse.

Außerdem stellte er fest, daß am 11. Juni bereits die Enthüllung eines Denkmals für den polnischen General Stefan Rowecki – gesprochen: Rowezki – geplant ist.

General Rowecki war der Befehlshaber der polnischen Untergrundarmee, die während des Zweiten Weltkrieges gegen die nationalsozialistischen Besatzer kämpfte.

„Gleichentags eine Parade für Homosexuelle zu organisieren, wäre ein Witz“ – so der Oberbürgermeister.

Im Vorfeld der geplanten Homo-Ansammlung hatten die Veranstalter einige kosmetische Kompromisse angeboten. So wollte man den Umzug nicht an Kirchen oder nationalen Denkmälern vorbeiführen.

Der Vorschlag war nicht selbstlos. Denn die Organisatoren wissen, daß der Widerstand der empörten Bürger in der Nähe von sakralen oder historischen Stätten besonders groß ist.

Proteste aus der polnischen Bevölkerung hatten die Homosexuellen bereits im letzten Jahr aus Warschau verscheucht.

Damals verhinderte Oberbürgermeister Kaczynski trotz des massiven Drucks der Homo-Lobby ebenfalls einen homo-ideologischen Aufmarsch. Kaczynski befürchtete, daß die Anwesenheit der Homosexuellen in Warschau ein Sicherheitsrisiko wäre.

In Krakau war es bei einem Homo-Aufmarsch zu handgreiflichen Auseinandersetzungen mit provozierten Bürgern gekommen.

Kaczynski ist seit 2002 Oberbürgermeister von Warschau. Er gilt als aussichtsreicher Kandidat bei den vorgezogenen polnischen Präsidentschaftswahlen im kommenden Oktober.

Der gegenwärtige polnische Präsident, Aleksander Kwasniewski, kann wegen der geltenden Amtsbeschränkung kein weiteres Mal kandidieren.
      
5 Lesermeinungen
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#5   Lilith   06:57:56 | Samstag, 23. Juli 2005
@methusalix
In Ewigkeit. Amen!
Sag mal, deinen Sarkasmus merkt man dir aber sehr deutlich an…
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#4   methusalix †   01:20:40 | Montag, 30. Mai 2005
Polens Zukunft…
…könnte möglicherweise sehr eng mit dem Namen Kaczynski verbunden sein. Der Oberbürgermeister und sein Zwillingsbruder kandidieren mit Ihrer Partei „Recht und Gerchtigkeit“ zum Amt des Präsidenten und Premierministers bei den Wahlen im Herbst.
Sie gerieren sich als stramme Moskau-Gegner und Gegner der EU-Verfassung (na ja, die Franzosen sind ihnen da jetzt zuvorgekommen). Im übrigen streben sie die Wiedereinführung der Todesstrafe durch „Hängen oder Erschiessen“ an und zeigen sich auch dabei als gute Katholiken, die ihren KKK verinnerlicht haben.
Gelobt sei Jesus Christus!
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#3   FioreGraz   08:04:46 | Freitag, 27. Mai 2005
Doppelmoral und wehren
Taj sie wehren sich entweder über den Druck der Mehrheit politisch oder auch mal mit Gewalt wenns anders nicht geht (Homokloppen ist nun mal in Polen ein Nationalsport).
Komisch finde ich nur das es 3 europäische Länder gibt in denen man übers Fernsehen ein massives pornografisches Angebot kriegt (mehrere Pornosender in nem Paket darunter auch SChwulenpornos), das man so in den verirrten Ländern nicht findet, in den teuflisch liberalen EU-Ländern diskutiert man viel mehr darüber ob jetzt ein nackter Mann nun nicht schon zu pornografisch ist. Und wer sind diese 3 Länder?
Polen
Spanien
Italien
Hmm fällt einem da was auf?
LG
Fiore
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#2   Milziade   11:53:12 | Dienstag, 24. Mai 2005
Hervorragend
Es ist ein Glücksfall für Europa, daß Polen es nicht zuläßt, daß der Unmoral Tür und Tor geöffnet werden, sondern seine Gesellschaft vor diesen verderblichen Einflüssen schützt.
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#1   Stimme aus dem Tradiland   09:57:00 | Dienstag, 24. Mai 2005
Noch können sich die Polen wehren…
aber nicht mehr lange: Denn bald kommt die EU-Verfassung und mit ihr die „Antidiskriminierung“ auch für sexuell Abartige als subjektives Recht. Dann wird Polen geklagt werden, wenn es den Perversen nicht seine Straßen zur Verfügung stellt. Abgesehen davon, dass sowieso dauernd schleichend an diesen Dingen von „gewissen Kreisen gearbeitet“ wird.
Man soll sich keiner Illusion hingeben. Die kürzlich von der polnischen Bischofskonferenz beschlossene Handkommunion wird auch den Widerstand der katholischen Bevölkerung gegenüber derartigen Manifestationen der Feinde Christi schwächen. Da besteht ein geheimnisvoller Zusammenhang (ebenso die Einführung der NOM-Messe), der sich auch in den deutschsprachigen Ländern als Modernismustaumel („heute ist das eben anders“) niedergeschlagen hat.
Und sieht man nicht an den Geburtenzahlen auch in Polen, dass der Zeitgeist anstelle des Hl. Geistes in die Schlafzimmer Polens eingezogen ist?
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