Legionäre Christi
Der Skandal-Gründer wird entsorgt
Tiefer Fall: Die Legion Christi hat Bestimmungen publiziert, wie das Problem namens Pater Macial Maciel zukünftig gehandhabt werden soll.
Der Gründer der Legion Christi, Pater Marcial Maciel Degollado (†2008)
Der Gründer der Legion Christi, Pater Marcial Maciel Degollado († 2008)
© DominikHoffmann, Wikipedia, CC
(kreuz.net) Die Ordens- gemeinschaft der Legionäre Christi hat heute „Anordnung bezüglich des Gründersder Legion Christi, Pater Marcial Maciel († 2008)“ veröffentlicht.

Sie stammen von Pater Alvaro Corcuera, dem Generaldirektor der Gemeinschaft, der mit Erlaubnis des Päpstlichen Delegaten, Velasio Kardinal De Paolis, handelte.

In offiziellen Schriften der Legion soll Pater Maciel zukünftig als „Gründer der Legion Christi und von Regnum Christi“ oder einfach als „Pater Maciel“ bezeichnet werden. Bisher wurde der Gründer intern „Unser Vater“ genannt.

Photographien des Gründers alleine oder zusammen mit Papst Johannes Paul II. dürfen in Häusern der Legion oder von Regnum Christi nicht mehr aufgestellt werden.

Daten, die mit der Person von Pater Maciel zu tun haben – Geburtstag, Tauftag, Namenstag oder Priesterweihe – werden nicht mehr begangen.

Der Jahrestag seines Todes am 30. Januar soll zukünftig dem Gebet gewidmet sein.

Die persönlichen Schriften und Ansprachen des Gründers werden in den Verlagen, Häusern und Apostolatswerken der Kongregation nicht mehr erhältlich sein.

Die Krypta der Familie Maciel Degollado auf dem Friedhof in der Stadt Cotija de la Paz im Südwesten Mexikos, wo Pater Maciel und andere Mitglieder der Legion Christi und von Regnum Christi begraben sind, werden wie jeder andere christliche Begräbnisort behandelt.

Das Exerzitienhaus in Cotija wird weitergeführt. Dort soll auch ein Ort des Gebetes, der Wiedergutmachung und der Sühne geschaffen werden.

Gleichzeitig soll die persönliche Freiheit der Mitglieder der Legion Christi und von Regnum Christi respektiert werden.

Ihnen wird es weiterhin erlaubt sein, privat ein Photo des Gründers aufzubewahren, seine Schriften zu lesen oder seine Reden anzuhören.

Die Inhalte seiner Schriften dürfen auch in Predigten verwendet werden, wobei der Autor nicht genannt werden darf.
      
29 Lesermeinungen
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#36   Vineta   15:00:50 | Donnerstag, 23. Dezember 2010
@Tuttisanti
1) Kennt da unsere Sprache denn nicht gewisse Bezeichnungen für den Fall, daß jemand einen über den grünen Klee lobt und ehren will, obwohl er ihn nie besonders geschätzt hat?
2) Sitzen Sie etwa an der Quelle – in Anbetracht Ihrer Andeutungen, es könne wohl kaum die Rede davon sein, daß er noch stolz auf seine die Legionäre und Mixa betreffenden Texte sei, da er sich doch inzwischen ihrer schäme?
3) Sie können also nicht nachvollziehen, daß es für viele einfach ein Skandal ist, der der Kirche nur unnötig neue Angriffspunkte präsentiert, wenn ein Orden mit einem derartigen Gründer nicht aufgehoben wird, zumal ja auch heute noch großenteils darin diejenigen wirken, die jahrzehntelang als Mitwissende die Untaten abschirmten.
4) Und es beeindruckt Sie auch nicht, wie z.B. Theresa von Avila ihre furchtbar engen Handlungsspielräume in heldenhafter Weise nutzte?
Was Sie persönlich angeht, so hat man bei Ihnen den Einduck, daß Sie Ihren Handlungsspielraum NUR beim Thema Islamisierung nutzen, wohingegen Sie bei allen anderen Themen gerne in Deckung gehen !?
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#35   Domenico Tuttisanti   14:02:17 | Montag, 20. Dezember 2010
Vineta
1) Ratzinger sah sich aufgrund seines Amtsverständnisses nicht in der Lage, gegen den ausdrücklichen Wunsch des Pontifex seinen Dienst eiinfach zu „quittieren“.
2) Die Frage der Seligsprechung von JoPaII. ist nicht identisch mit der Frage einer möglichen Heiligkeit des genannten. Dass Benedikt XVI. die Amtsführung von JoPaII „außerordentlich schätzte und noch immer schätzt“ ist Ihre Erfindung!
3) Worauf der Pontifex angeblich „stolz“ ist, entzieht sich weiterhin sowohl meiner als auch Ihrer Kenntnis.
Der Fall des Ordensgründers der Legionäre dürfte einzigartig sein, aber was für den Orden als ganzen daraus folgt, beurteilen andere u.U. anders als Sie.
4) Ich sehe mich nicht in der Lage, die „Personalpolitik“ des Erzbischofs von München in den 80er Jahren in toto zu beurteilen. Offenbar trauen Sie sich da mehr zu. M.E. überschätzen Sie die Handlungsspielräume bei weitem!
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#30   r.ruhrgebietler   07:45:46 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
verhindern wir sie Seligsprechung des JP-II
mit Busse und Gebet!
sieh u.a. Vineta am 16. Dezember 2010 02:05, ziff. 2)
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#29   Vineta   02:05:14 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Tuttisanti: auf Ihre Belehrungen:
1) Der von Ihnen ins Spiel gebrachte Wikipediatext gibt lediglich her, Ratzinger habe umfangreicher Aufgaben wegen wiederholt entlassen werden wollen und mit Erreichen des 75.Lj wie üblich ein Rücktrittsgesuch eingereicht. Daß er JP II preist und baldmöglichst (!!!) seligsprechen will, spricht sehr dafür, daß er JPII Amtsausübung stets außerordentlich schätzte und noch immer schätzt.
2) Da Menschen immer nur Menschen bleiben, stoßen wir auch bei Heiligen auf Fehler und Irrtümer – über die man aber nur dann hinwegsieht, wenn sie in Anbetracht einer gewaltigen respekteinflößenden Lebensleistung und ganz besonders eines auf sich genommenen Martyriums kaum ins Gewicht fallen. Schade, daß mir bei JPII spontan nur einfällt: Teures Showbuisiness, Kriechübungen vor Musels und Juden, Ernennung zahlreicher seltsamer Personen zu Bischöfen, das Nichtwahrhabenwollen von Bischöfen mit katastrophaler Amtsausübung (USA !) die Geringschätzung der lat. Sprache durch ein Sprachgenie usw. UND IHNEN ?
3)Nun, so stolz wie er auf seinen haarsträubenden Heile-Heile-Segen- Mixa-Text war, so auch auf seine Reinigungsprozeß-Anweisungen in bezug auf den Legionärsgründer, dann auf dessen engsten belassenen Zirkel und auf den ganzen Orden. Wann nennen Sie mir endlich einen anderen Orden mit so einem Gründer ???
4)Ratzinger war 5 Jahre Erzbischof. Wann nennen Sie endlich einige erzbischöfl. Aufgaben, die 100mal wichtiger sind als eine optimale Personalpolitik anhand der Personalakten???
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#27   Domenico Tuttisanti   09:55:16 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
Vineta: auf Ihre Fragen:
1) Der Präfekt hatte mehrmals um Entbindung von seiner Aufgabe gebeten. JoPa lehnte ab!
2) Der Pontifex weiss, dass auch Päpste und sogar Heilige (Päpste) irren können. Irrtumslosigkeit ist ihnen als Lehrer der Kirche für genau qualifizierte Fälle verheissen, nicht für jede kirchenpolitische und personelle Entscheidung. Auch Irrtümer im Amt schliessen den Heroismus der Heiligkeit nicht aus.
3) worauf Benedikt XVI. persönlich „stolz“ ist, entzieht sich meiner und Ihrer Kenntnis vollkommen!
4) Die jüngsten Untersuchungen in der ehemaligen Erzdiözese von Benedikt XVI. umfassen einen Zeitraum von 65 Jahren. Fünf Jahre davon leitete sie Ratzinger. Wenn heute – mehr als 25 Jahre nach Ratzingers Amtszeit – irgendwelche Lücken im Aktenbestand festgestellt werden – bezogen auf die Gesamtzeit der genannten 65 Jahre! – woher wissen Sie so ganau, dass die Lücken
a) Ratzingers relativ kurze Amtszeit im besonderen oder auch nur inklusive betreffen und
b) wenn es so sein sollte, auf ein Fehlverhalten des damaligen Erzbischofs schliessen lassen?
Aktenverluste gibt es in allen Archiven der Welt und sie haben oft verschiedene Ursachen (z.B. falsche Einordnung/Aufstellung, Entwendungen durch Archivmitarbeiter, bzw. -benutzer usw.) Wenn im Niedersächsischen Landesarchiv in Hannover Aktenlücken festgestellt werden, die die letzten 65 Jahre betreffen, würden Sie dann auch den ehemaligen Bundeskanzler Schröder verdächtigen, weil der doch mal Landesvater war?
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#26   Vineta   00:12:22 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
Rudolfus, schön und gut – aber…
Kardinal Ratzinger stimmte mit dem damaligen Papst nicht überein.
dann werden Sie uns hier ja wohl sicher auch überzeugend darlegen können:
1)wieso er den Dienst für einen Chef, mit dem er nicht übereinstimmte, nicht quitierte bzw. sich unter einem Vorwand aus dem Staub machte Richtung Bayern
2) wieso er auch heute nur in höchsten Tönen vom großen JPII spricht, ja ihn baldmöglichst seligsprechen will
3) wieso er stolz darauf ist, den Legionären, die den Ruf des Katholizismus jahrzehntelang schädigen durften, einen sog. Reinigungsprozeß auferlegt zu haben, …
der DOCH diesen Namen nicht verdient, denn diejenigen, die wissentlich den monströsen Ordensgründer mit einem Lügendickicht abschirmten, wurden ja bis heute nicht gefeuert – und das kirchengeschichtliche Unding ORDEN MIT UNCHRISTLICHEM GRÜNDER nicht aufgelöst.
4) wie man das anstellen muß, damit man bei unentwegt anstehenden für die Kirche lebenswichtigen Personalentscheidungen nicht merkt, daß da unentwegt Personalakten teilweise oder ganz verschwinden.
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#25   Rudolfus   23:26:22 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@Domenico Tuttisanti: Sie haben recht mit Ihren Aussagen über Kardinal Ratzinger als Untergebener
Johannes Pauls II.
Kardinal Ratzinger hätte in puncto Moral vieles anders gemacht als Johannes Paul II., der dazu tendierte, den Beteuerungen der verdächtigen Kirchenleute zu folgen, und immer auf der Seite der Lokal- und Ordensautoritäten stand, wenn diesen moralisch zweifelshaftes Handeln vorgeworfen wurde.
Johannes Paul II. meinte es sicher gut und wollte an das Gute im Menschen glauben, aber was rauskam, sehen wir.
Johannes Paul II. war zu gutgläubig für sein Amt.
Kardinal Ratzinger hat die Realität sittlicher Disziplinlosigkeit besser erkannt, und deswegen können ihm nun als Papst die freimaurerischen Verleumdermedien auch wenig anhaben, selbst wenn diese über die Freimaurer in den Akten des Erzbistum München-Freising recherchieren, um nach der Verleumdung der Kirche nun auch den Papst selbst zu verleumden.
Papst Ratzinger hat P. Maciel sehr schnell gemaßregelt, kaum daß er im Amt war, und da war Papst Ratzingers Kenntnisstand sicher nicht weiter fortgeschritten als der Papst Wojtylas in dessen letzter Regierungszeit.
Papst Ratzinger handelte rasch und verantwortungsbewußt.
Kardinal Ratzinger war auch ein Gegner der Assisi-Weltreligionenökumenismustreffen des New-World-Order-geprägten Johannes Paul Wojtyla, nicht dessen Unterstützer.
Richtig ist, daß Kardinal Ratzinger hinfuhr (zumindest 1986), er sagte aber im Zug: „Sie sehen ja, ich sitze in der entgegengesetzten Richtung.“
Kardinal Ratzinger stimmte auch hier mit dem damaligen Papst nicht überein.
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#23   Vineta   15:10:34 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Dom Tuttisanti, für so böde sollten sie die Mitleser hier besser nicht halten,
daß die doch sicher gar nicht merken würden, wie Sie hier
1) immer wieder ausblenden, daß ein Reinigungsprozeß diesen Namen wohl kaum verdienen dürfte, wenn ein Orden sich nur schleppend und widerwillig von seinem abartigen Gründer und jahrzehntelang als unantastbar abgeschirmten Chef löst und von einem zögerlichen Papst als kirchengeschichtliches Unding nicht aufgelöst wird.
2) und nun auch noch wichtigtuerisch ausblenden, mit welchen zahllosen mindestens 100mal wichtigeren Dingen sich denn ein Erzbischof befassen sollte … als mit Personalfragen anhand der jeweiligen Personalakten aus dem Archiv.
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#22   Domenico Tuttisanti   14:21:52 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Vineta
Machen Sie sich nicht lächerlich!
Selbst der Wikipedia ist nicht entgangen, dass die Auffassungen zwischen JoPa II und dem damaligen Präfekten nicht übereinstimmten. Es war Ratzinger, der auf eine strengere Handhabung und kirchenjuristische Untersuchung gedrungen hatte, JoPa verhinderte das mit der ganzen Autorität seines Amtes.
Im übrigen dürfte DO. Tuttisanti sicher nicht entgangen sein, wie sich Ratzinger schon 1977-82 verhalten hat an der Spitze des Erzbistums München-Freising, so daß Marx heute viele Personalakte nur mehr lückenhaft oder gar nicht mehr vorfinden kann.
Ja, mit der Archivverwaltung ist nämlich in München der Erzbischof höchstpersönlich befasst. Täglich wühlt er sich durch staubige Regalmeter hindurch, um dort „belastendes Material“ zu entfernen. Ein Erzbischof hat nämlich sonst nichts zu tun!
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#21   Vineta   13:54:21 | Dienstag, 14. Dezember 2010
DOM TUTTISANTI: Klingt nicht sehr überzeugend!
1) Wenn ich Sie ( MIT NÖTIGEN ERGÄNZUNGEN ) zitieren darf:
„ Kardinal Ratzinger hatte als Präfekt auf eine zügige Abwicklung des Problems Degollado ( AB WANN UND IN WELCHEM SINNE?) gedrungen , war aber damit immer wieder ( WIE OFT?) an JPII gescheitert…„( DEM ER ABER -TÄGLICH AUF DEUTSCH MIT IHM PARLIEREND- DENNOCH TREU ERGEBEN WAR, UND DEN ER NOCH HEUTE SO SEHR VEREHRT, DASS ER IHN BALDMÖGLICHST SELIGSPRECHEN WILL)
„Wenn es nach Ratzinger gegangen wäre, dann hätte der Reinigungsprozeß schon Jahre früher (WANN GENAU?) stattgefunden (,DER ABER IMMER NOCH AUSSTEHT, INSOFERN EIN ORDEN , DER SICH NICHT AUF EINEN VORBILDLICHEN GRÜNDER, EHER EINEN VERBRECHER, BERUFEN KANN, IST EIN KIRCHENGESCHICHTLICHES NOVUM BZW. UNDING UND GEHÖRT AUFGELÖST)
2) Im übrigen dürfte DO. Tuttisanti sicher nicht entgangen sein, wie sich Ratzinger schon 1977-82 verhalten hat an der Spitze des Erzbistums München-Freising, so daß Marx heute viele Personalakte nur mehr lückenhaft oder gar nicht mehr vorfinden kann.
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#20   r.ruhrgebietler   13:11:09 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@typ – pst… sie könnten vor unwissenheit einschlummern…
Die Seele (natürlich nicht der Leib – an dessen Auferweckung glauben Sie wohl nicht) schmort da so vor sich hin (wie das ohne Leib gehen soll, sei dahingestellt).
der vergängliche Leib ist nur die Hülle für die unsterbliche Seele – daher mach ich mir keine all zu grossen sorgen darum; der HerrGott wird’s schon richten.
Und dann zelebriert einer eine gregorianische Messe (was auch immer das sei).
dummheit schützt vor lesen nicht – und google ist auch ihr freund (von denen sie ja wohl keine haben! bis auf SATAN)
aber vorweg: die Seelen im Fegfeuer sind so unendlicvh auf unser Allmosen im Opfer und Gebet angewiesen, die können sich selbst nicht helfen! Tatsächlich ist der Barmherzige Gott auch Gnädiger. Wer aber nur Lektüre der marke textilfrei liest wird so was vermutlich nicht mitbekommen.
Geben wir also Mess-Stipendien „Gregorianische Leidensmessen“ für die Seelen im Fegfeuer! Viele Stipedien!
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#19   Domenico Tuttisanti   11:04:49 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Nochmals die Unhaltbarkeit der Vorwürfe von Vineta! Auszug aus Wikipedia:
1999 begann Kardinal Josef Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation eine Untersuchung. Diese brach er 2002 ab – möglicherweise auf Geheiß von Papst Johannes Paul II.
Erst in den Monaten vor dem Tod von Johannes Paul II. eröffnete Ratzinger eine neue Untersuchung. Als Johannes Paul II. im Sterben lag, reiste der heutige Chefankläger der Glaubenskongregation, Monsignore Charles Scicluna, nach Mexiko, um 20 Personen zu befragen. Darunter waren auch Menschen, die sich als Opfer bezeichneten. Im Januar 2005 veranlasste der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger (am 19. April 2005 zum Papst gewählt – Benedikt XVI.) persönlich eine Untersuchung der Pädophilie von Maciel. Mit der Recherche wurde Msgr. Charles Scicluna beauftragt.
Auf die am vom 16. Mai 2006 erfolgte „Einladung der Glaubenskongregation“ an Maciel, die in Anbetracht seines gesundheitlichen Zustands auf ein kirchenrechtliches Verfahren verzichtete, musste er sich aus dem Orden zurückziehen und auf jeden weiteren öffentlichen Auftritt verzichten. Eine andere Quelle benennt es deutlicher: 2006 schickte die vatikanische Glaubenskongregation Marcial Maciel in ein „zurückgezogenes Leben des Gebets und der Buße“. Sein schlechter Gesundheitszustand rettete Maciel vor einem sicheren kirchenrechtlichen Verfahren. Diese Entscheidung wurde von Papst Benedikt XVI. am 26. Mai 2005 (also nur fünf Wochen nach seiner Wahl zum Papst) approbiert
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#18   Waldemar Michael   11:02:06 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Reliqien #2
Dann wäre so etwas heute nicht mehr möglich
allerheiligste Reliqie de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Vorhaut
ist ja eigentlich schade aber ich bin sicher, dass sich echte bodenständige Fromme vom deutschen Strafrecht nicht abschrecken lassen
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#17   polenpaule   10:53:46 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Symtomatisch
Was hat man nur, der Bursche steht doch für den konziliaren Frühling oder für die konziliare Täuschung der Satanisten?
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#16   Domenico Tuttisanti   10:53:40 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Waldemar
Darf ich mir ein Fingerknöchelein von Hw ausgraben und damit herumspielen
Das wäre schon nach deutschen Strafrecht verboten!
§ 168 Störung der Totenruhe
(1) Wer unbefugt aus dem Gewahrsam des Berechtigten den Körper oder Teile des Körpers eines verstorbenen Menschen, eine tote Leibesfrucht, Teile einer solchen oder die Asche eines verstorbenen Menschen wegnimmt oder wer daran beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Aufbahrungsstätte, Beisetzungsstätte oder öffentliche Totengedenkstätte zerstört oder beschädigt oder wer dort beschimpfenden Unfug verübt.
(3) Der Versuch ist strafbar.
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#15   Waldemar Michael   10:41:22 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Reliquienfrage?
Darf ich mir ein Fingerknöchelein von Hw ausgraben und damit herumspielen oder wird das Grab jetzt zubetoniert?
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#14   wolfgang e.   10:25:24 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@ wickerl
heute wissen wir – wenn man Kreuznet glauben darf – dass dieser Besuch weitgehend nur diesem Maciel galt
Verzeih mir, aber darf ich diese Aussage als Dummheit werten?
Der Besuch Johannes Paul II. hat Mexiko gezwungen, endlich die seit 1920 bestehenden antikatholischen Gesetze aufzuheben.
Das war keine geringe Leistung.
Wenn Pater Maciel damal mitgeholfen hat, umso besser für ihn. Vielleicht hat ihn das noch ins Fegefeuer gerettet…
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#13   Domenico Tuttisanti   10:18:54 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Ja, wickerl,
es war Jopa II., der sich täuschen liess und der wohl auch geblendet war von dem rasanten Wachstum des Ordens, der der Kirche mehr Berufungen schenkt(e) als jeder andere. Die jährlichen Massen-Priesterweihen in Rom (siehe z.B. >>> h i e r <<< 59 Weihekandidaten im Jahre 2009) sind immerhin ein beeindruckendes Spektakel! Und hat nicht der Herr selbst gesagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“
Zudem stechen die Kandidaten der Legionäre, entsprechend dem soldatischen Geist des Ordens, in Haltung, Spiritualität und Aussehen durchaus positiv ab vom Durchschnitt in den aussterbenden Diözesan-Seminaren. >>> Hier legrc.org/…nies/qsomos_home.jpg <<< eine Gruppe Legionäre, die den Papst begrüsst und >>> hier www.bistum-eichstaett.de/…/pics/0ff9bf56c5.jpg <<< ein „Pastoralkurs“ am bischöfl. Seminar Eichstätt. Schaut man in die deutschen Priesterseminare hat man den Eindruck, dass der Anteil derer, die bei der Musterung durch die Bundeswehr als untauglich durchgefallen wären, weit über dem Durchschnitt liegt. Überall wölben sich dicke Bäuche hervor, Vollbärte kaschieren das Doppelkinn usw. usw. Bei den Legionären kann davon keine Rede sein!
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#12   Goldengel   10:07:35 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Typ…
da haben Sie schon recht :-D :)3
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#11   Typ   10:06:06 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@ ruhrschwachmat
Beten wir also in diesem Sinne den Rosenkranz und zelebrieren wir Gregorianische Messen für diese tief gefallene Seele (sollte sie vom barmherzigen Gott noch die Gande erhalten haben ins Fegfeuer gelangt zu sein!)
Klar. Die Seele (natürlich nicht der Leib – an dessen Auferweckung glauben Sie wohl nicht) schmort da so vor sich hin (wie das ohne Leib gehen soll, sei dahingestellt).
Und dann zelebriert einer eine gregorianische Messe (was auch immer das sei). Und schon: Schwupp! Da ist Gott wieder „gändig“ (wenn ich Ihnen Ausdruck richtig lese). Und dann denkt Gott: Mensch, hoffentlich zelebrieren die da unten noch viele gregorianische Messen, denn dann ich total super gändig sein. Aber ohne Messen kann ich das leider nicht, da sind mir die Hände gebunden. So ein Pech. Ich bin schon ein armer Gott. Naja, hauptsache die Messen werden zelebriert, das weckt meiner gändigen Superkräfte! Ich bin Supergott!
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#10   wickerl   09:39:07 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Täuschung
Damals im Jahr 1978 setzten viele informierte Menschen und Kenner der Kirche große Hoffnungen in Papst Johannes Paul II. weil er gleich einmal nach dem Amtsantritt nach Lateinamerika reiste und sich dort um die Kirche Lateinamerikas kümmerte und auch der Befreiungstheologie ansatzweise gegensteuerte, heute wissen wir – wenn man Kreuznet glauben darf – dass dieser Besuch weitgehend nur diesem Maciel galt und der Kommunismusbekämpfung, was für einen Papst aber wenig ist.
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#9   Domenico Tuttisanti   08:49:42 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Vineta
Ihre Vorwürfe gegen den jetzigen Pontifex sind unbegründet. Es verhält sich genau umgekehrt, wie von Ihnen behauptet. Kard. Josef Ratzinger hatte als Präfekt auf eine zügigere „Abwicklung“ des Problems Degollado gedrungen, war damit aber immer wieder an Papst Johannes Paul II. gescheitert, der einfach nicht glauben wollte, dass der – gemessen an seinen Neueintritten und Priesterberufungen – so reich gesegnete Orden von einer regelrechten Sexbestie gegründet worden sein soll. Der Gründer verfügte über einen „direkten Draht“ zu Johannes Paul und dieser hielt seine schützende Hand über ihn. Johannes Paul hielt die Vorwürfe offenbar bis zum Schluss für erfunden. Erst nach dem Pontifikatswechsel kam es dann zum grossen Showdown für Pater Marcial Macel. Wenn es nach Ratzinger gegangen wäre, dann hätte dieser Reinigungsprozess schon Jahre früher stattgefunden.
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#8   SignumSalutis †   08:15:28 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@Oblong
Für Rudi ist Ausschlafen sicher sinnvoll. Das Problem sind aber nicht die Drogen, sondern die fehlende Medizin. Bei Schizophrenie-Patienten immer wieder ein Manko: fehlende Krankheitseinsicht, keine Einnahme der Medizin – und schon treten die Symptome (Verfolgungswahn, Realitätsverlust) usw. wieder auf.
Ein Fachmann berichtete mir einmal über diese Krankheit: bei einem gesunden Menschen ist es wie mit einem Hochhaus, in dem ab und zu in einer Wohnung das Licht angeht, im Vergleich dazu wird Schizophrenieerkrankten gewissermaßen das ganze Licht in einem Moment eingeschaltet, die Betreffenden sind überfordert und deuten die das Wahrgenommene und die Wirklichkeit falsch. Sie hören Stimmen oder deuten Dinge in ihrer Umwelt als Verfolgung und Bedrohung: Stasi, Verschwörung des 2. Vatikanums, Papstdoppelgänger, Geheimstrahlen, Abhöranlagen, Verschwörungen.
Also bitte schön die Medizin für Rudi bereit halten. Im Bedarfsfalle auf Depotspritze umstellen!
SignSal
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#7   Gotthard   08:03:03 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@r.ruhrgebietler
zelebrieren wir Gregorianische Messen für diese tief gefallene Seele
dann zelebriere mal schön!
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#6   r.ruhrgebietler   06:46:37 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Ort des Gebetes, der Wiedergutmachung und der Sühne geschaffen werden.
Beten wir also in diesem Sinne den Rosenkranz und zelebrieren wir Gregorianische Messen für diese tief gefallene Seele (sollte sie vom barmherzigen Gott noch die Gande erhalten haben ins Fegfeuer gelangt zu sein!)
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#5   Vineta   01:42:34 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Kopfschütteln ohne Ende zum obigen Thema!
Es gibt immer mehr Felder, auf denen die Amtsführung des bayerischen Papstes nur noch Kopfschütteln hervorruft:
im obigen Feld darüber, daß er das völlig enthemmte Schalten und Walten des Ordensgründers der Legionäre
a) lange nicht wahrhaben wollte
b) lange nicht ernst genug nahm, auch dann nicht, als es längst alle Spatzen von den Dächern pfiffen
c) und heute in einer in der Kirchengeschichte noch nie da gewesenen Weise auf einen Orden setzt ( und ihn nicht einfach auflöst), dessen Gründer lediglich ein Vorbild für einen unchristlichen Lebenswandel abgeben kann.
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#4   Lisibald Poier †   01:15:50 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Europa im Mittelalter – Die Templer
Doku – ZDF Expedition – Europa im Mittelalter – Die Templer www.veoh.com/…ch/v18896588RbkpbDPA
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#2   Rudolfus   23:51:46 | Montag, 13. Dezember 2010
Wir leben im Zeitalter satanischer Persiflagen der Kirche, P. Marcial Maciel ist einer dieser
Persiflagen auf die zahlreichen heiligen Gründer und deren Gemeinschaften, die diese hervorbrachten: Der scheinheilige Gründer P. Marcial sollte zuerst viele Leute für die Kirche gewinnen, dann sollte erkannt werden, daß man einem Betrug aufgesessen ist, folglich wird die Kirche an sich diskreditiert, und die Leute wenden sich mit Abscheu von P. Marcial ab, einige vielleicht von der Kirche an sich.
Auch die Medjugorje-Gospa ist eine dieser Scheinwunder, die der Teufel wirkt, mit demselben Ziel, daß der Teufel mit den Legionären Christi bezweckte.
Nun wissen wir, was Christus mit den Scheinwundern meinte, die die Antichristen der Zukunft wirken würden, und auf die so viel hineinfallen würden, „selbst die Erwählten, wenn es möglich wäre“.
Christus prophezeit den „Greuel der Verwüstung an hl. Stätte“, den haben wir mit den Novus-Ordo-Gottesdiensten bekommen, deren Ziel die völlige und ewige Ausrottung der überlieferten lateinisch-katholischen Meßriten war: Der Novus-Ordo-Greuel ist durch und durch intolerant und möchte die überlieferten Riten mit Stumpf und Stil ausrotten. Das war die ausdrückliche Absicht des Novus-Ordo-Papstes Paul VI.
Statt Paul VI. trat während der 1970er immer wieder ein Doppelgängerhochstapler als Pseudo-Paul VI. auf, und damit hatten wir einen Scheinpapst im Vatikan.
Ein scheinheiliger Ordensgründer und Betrüger,
viele Scheinmarienerscheinungen, die bekannteste und wichtigste die von Medjugorje,
ein Scheinpapst im Vatikan, Scheinwunder, geheime Herrschaf…
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#1   Myrtillo   23:50:21 | Montag, 13. Dezember 2010
Gleiches Recht für alle
Wenn im Iran selbst zehnjährige Mädchen heiraten dürfen und der verehrte Ayatollah Khomeini selbst bei deutlich jüngeren nicht reingespuckt hat, weshalb lässt man dann nicht auch den westlichen Sektenführern ihr Recht auf erotische Exzentrik, wie es bei anderen Popstars ja auch üblich ist?
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