(kreuz.net) Die Ordens- gemeinschaft der Legionäre Christi hat heute „Anordnung bezüglich des Gründersder
Legion Christi, Pater Marcial Maciel († 2008)“ veröffentlicht.
Sie stammen von Pater Alvaro Corcuera,
dem Generaldirektor der Gemeinschaft, der mit Erlaubnis des Päpstlichen Delegaten, Velasio Kardinal De
Paolis, handelte.
In offiziellen Schriften der Legion soll Pater Maciel zukünftig als „Gründer der
Legion Christi und von Regnum Christi“ oder einfach als „Pater Maciel“ bezeichnet werden. Bisher wurde
der Gründer intern „Unser Vater“ genannt.
Photographien des Gründers alleine oder zusammen mit Papst
Johannes Paul II. dürfen in Häusern der Legion oder von Regnum Christi nicht mehr aufgestellt werden.
Daten, die mit der Person von Pater Maciel zu tun haben – Geburtstag, Tauftag, Namenstag oder Priesterweihe –
werden nicht mehr begangen.
Der Jahrestag seines Todes am 30. Januar soll zukünftig dem Gebet gewidmet
sein.
Die persönlichen Schriften und Ansprachen des Gründers werden in den Verlagen, Häusern und Apostolatswerken
der Kongregation nicht mehr erhältlich sein.
Die Krypta der Familie Maciel Degollado auf dem Friedhof
in der Stadt Cotija de la Paz im Südwesten Mexikos, wo Pater Maciel und andere Mitglieder der Legion
Christi und von Regnum Christi begraben sind, werden wie jeder andere christliche Begräbnisort behandelt.
Das Exerzitienhaus in Cotija wird weitergeführt. Dort soll auch ein Ort des Gebetes, der Wiedergutmachung
und der Sühne geschaffen werden.
Gleichzeitig soll die persönliche Freiheit der Mitglieder der Legion
Christi und von Regnum Christi respektiert werden.
Ihnen wird es weiterhin erlaubt sein, privat ein Photo
des Gründers aufzubewahren, seine Schriften zu lesen oder seine Reden anzuhören.
Die Inhalte seiner
Schriften dürfen auch in Predigten verwendet werden, wobei der Autor nicht genannt werden darf.
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29 Lesermeinungen
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#36 Vineta 15:00:50 | Donnerstag, 23. Dezember 2010
@Tuttisanti 1) Kennt da unsere Sprache denn nicht gewisse Bezeichnungen für den Fall, daß jemand einen
über den grünen Klee lobt und ehren will, obwohl er ihn nie besonders geschätzt hat? 2) Sitzen Sie
etwa an der Quelle – in Anbetracht Ihrer Andeutungen, es könne wohl kaum die Rede davon sein, daß er
noch stolz auf seine die Legionäre und Mixa betreffenden Texte sei, da er sich doch inzwischen ihrer
schäme? 3) Sie können also nicht nachvollziehen, daß es für viele einfach ein Skandal ist, der der
Kirche nur unnötig neue Angriffspunkte präsentiert, wenn ein Orden mit einem derartigen Gründer nicht
aufgehoben wird, zumal ja auch heute noch großenteils darin diejenigen wirken, die jahrzehntelang als
Mitwissende die Untaten abschirmten. 4) Und es beeindruckt Sie auch nicht, wie z.B. Theresa von Avila
ihre furchtbar engen Handlungsspielräume in heldenhafter Weise nutzte? Was Sie persönlich angeht, so
hat man bei Ihnen den Einduck, daß Sie Ihren Handlungsspielraum NUR beim Thema Islamisierung nutzen,
wohingegen Sie bei allen anderen Themen gerne in Deckung gehen !?
Vineta 1) Ratzinger sah sich aufgrund seines Amtsverständnisses nicht in der Lage, gegen den ausdrücklichen
Wunsch des Pontifex seinen Dienst eiinfach zu „quittieren“. 2) Die Frage der Seligsprechung von JoPaII.
ist nicht identisch mit der Frage einer möglichen Heiligkeit des genannten. Dass Benedikt XVI. die Amtsführung
von JoPaII „außerordentlich schätzte und noch immer schätzt“ ist Ihre Erfindung! 3) Worauf der Pontifex
angeblich „stolz“ ist, entzieht sich weiterhin sowohl meiner als auch Ihrer Kenntnis. Der Fall des Ordensgründers
der Legionäre dürfte einzigartig sein, aber was für den Orden als ganzen daraus folgt, beurteilen andere
u.U. anders als Sie. 4) Ich sehe mich nicht in der Lage, die „Personalpolitik“ des Erzbischofs von München
in den 80er Jahren in toto zu beurteilen. Offenbar trauen Sie sich da mehr zu. M.E. überschätzen Sie
die Handlungsspielräume bei weitem!
#29 Vineta 02:05:14 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Tuttisanti: auf Ihre Belehrungen: 1) Der von Ihnen ins Spiel gebrachte Wikipediatext gibt lediglich her,
Ratzinger habe umfangreicher Aufgaben wegen wiederholt entlassen werden wollen und mit Erreichen des 75.Lj
wie üblich ein Rücktrittsgesuch eingereicht. Daß er JP II preist und baldmöglichst (!!!) seligsprechen
will, spricht sehr dafür, daß er JPII Amtsausübung stets außerordentlich schätzte und noch immer
schätzt. 2) Da Menschen immer nur Menschen bleiben, stoßen wir auch bei Heiligen auf Fehler und Irrtümer –
über die man aber nur dann hinwegsieht, wenn sie in Anbetracht einer gewaltigen respekteinflößenden
Lebensleistung und ganz besonders eines auf sich genommenen Martyriums kaum ins Gewicht fallen. Schade,
daß mir bei JPII spontan nur einfällt: Teures Showbuisiness, Kriechübungen vor Musels und Juden, Ernennung
zahlreicher seltsamer Personen zu Bischöfen, das Nichtwahrhabenwollen von Bischöfen mit katastrophaler
Amtsausübung (USA !) die Geringschätzung der lat. Sprache durch ein Sprachgenie usw. UND IHNEN ? 3)Nun,
so stolz wie er auf seinen haarsträubenden Heile-Heile-Segen- Mixa-Text war, so auch auf seine Reinigungsprozeß-Anweisungen
in bezug auf den Legionärsgründer, dann auf dessen engsten belassenen Zirkel und auf den ganzen Orden.
Wann nennen Sie mir endlich einen anderen Orden mit so einem Gründer ??? 4)Ratzinger war 5 Jahre Erzbischof.
Wann nennen Sie endlich einige erzbischöfl. Aufgaben, die 100mal wichtiger sind als eine optimale Personalpolitik
anhand der Personalakten???
Vineta: auf Ihre Fragen: 1) Der Präfekt hatte mehrmals um Entbindung von seiner Aufgabe gebeten. JoPa
lehnte ab! 2) Der Pontifex weiss, dass auch Päpste und sogar Heilige (Päpste) irren können. Irrtumslosigkeit
ist ihnen als Lehrer der Kirche für genau qualifizierte Fälle verheissen, nicht für jede kirchenpolitische
und personelle Entscheidung. Auch Irrtümer im Amt schliessen den Heroismus der Heiligkeit nicht aus.
3) worauf Benedikt XVI. persönlich „stolz“ ist, entzieht sich meiner und Ihrer Kenntnis vollkommen! 4)
Die jüngsten Untersuchungen in der ehemaligen Erzdiözese von Benedikt XVI. umfassen einen Zeitraum von
65 Jahren. Fünf Jahre davon leitete sie Ratzinger. Wenn heute – mehr als 25 Jahre nach Ratzingers Amtszeit –
irgendwelche Lücken im Aktenbestand festgestellt werden – bezogen auf die Gesamtzeit der genannten 65
Jahre! – woher wissen Sie so ganau, dass die Lücken a) Ratzingers relativ kurze Amtszeit im besonderen
oder auch nur inklusive betreffen und b) wenn es so sein sollte, auf ein Fehlverhalten des damaligen Erzbischofs
schliessen lassen? Aktenverluste gibt es in allen Archiven der Welt und sie haben oft verschiedene Ursachen
(z.B. falsche Einordnung/Aufstellung, Entwendungen durch Archivmitarbeiter, bzw. -benutzer usw.) Wenn
im Niedersächsischen Landesarchiv in Hannover Aktenlücken festgestellt werden, die die letzten 65 Jahre
betreffen, würden Sie dann auch den ehemaligen Bundeskanzler Schröder verdächtigen, weil der doch mal
Landesvater war?
Rudolfus, schön und gut – aber… Kardinal Ratzinger stimmte mit dem damaligen Papst nicht überein.
dann werden Sie uns hier ja wohl sicher auch überzeugend darlegen können: 1)wieso er den Dienst für
einen Chef, mit dem er nicht übereinstimmte, nicht quitierte bzw. sich unter einem Vorwand aus dem Staub
machte Richtung Bayern 2) wieso er auch heute nur in höchsten Tönen vom großen JPII spricht, ja ihn
baldmöglichst seligsprechen will 3) wieso er stolz darauf ist, den Legionären, die den Ruf des Katholizismus
jahrzehntelang schädigen durften, einen sog. Reinigungsprozeß auferlegt zu haben, … der DOCH diesen
Namen nicht verdient, denn diejenigen, die wissentlich den monströsen Ordensgründer mit einem Lügendickicht
abschirmten, wurden ja bis heute nicht gefeuert – und das kirchengeschichtliche Unding ORDEN MIT UNCHRISTLICHEM
GRÜNDER nicht aufgelöst. 4) wie man das anstellen muß, damit man bei unentwegt anstehenden für die
Kirche lebenswichtigen Personalentscheidungen nicht merkt, daß da unentwegt Personalakten teilweise oder
ganz verschwinden.
#25 Rudolfus 23:26:22 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@Domenico Tuttisanti: Sie haben recht mit Ihren Aussagen über Kardinal Ratzinger als Untergebener Johannes
Pauls II. Kardinal Ratzinger hätte in puncto Moral vieles anders gemacht als Johannes Paul II., der dazu
tendierte, den Beteuerungen der verdächtigen Kirchenleute zu folgen, und immer auf der Seite der Lokal-
und Ordensautoritäten stand, wenn diesen moralisch zweifelshaftes Handeln vorgeworfen wurde. Johannes
Paul II. meinte es sicher gut und wollte an das Gute im Menschen glauben, aber was rauskam, sehen wir.
Johannes Paul II. war zu gutgläubig für sein Amt. Kardinal Ratzinger hat die Realität sittlicher Disziplinlosigkeit
besser erkannt, und deswegen können ihm nun als Papst die freimaurerischen Verleumdermedien auch wenig
anhaben, selbst wenn diese über die Freimaurer in den Akten des Erzbistum München-Freising recherchieren,
um nach der Verleumdung der Kirche nun auch den Papst selbst zu verleumden. Papst Ratzinger hat P. Maciel
sehr schnell gemaßregelt, kaum daß er im Amt war, und da war Papst Ratzingers Kenntnisstand sicher nicht
weiter fortgeschritten als der Papst Wojtylas in dessen letzter Regierungszeit. Papst Ratzinger handelte
rasch und verantwortungsbewußt. Kardinal Ratzinger war auch ein Gegner der Assisi-Weltreligionenökumenismustreffen
des New-World-Order-geprägten Johannes Paul Wojtyla, nicht dessen Unterstützer. Richtig ist, daß Kardinal
Ratzinger hinfuhr (zumindest 1986), er sagte aber im Zug: „Sie sehen ja, ich sitze in der entgegengesetzten
Richtung.“ Kardinal Ratzinger stimmte auch hier mit dem damaligen Papst nicht überein.
Dom Tuttisanti, für so böde sollten sie die Mitleser hier besser nicht halten, daß die doch sicher
gar nicht merken würden, wie Sie hier 1) immer wieder ausblenden, daß ein Reinigungsprozeß diesen Namen
wohl kaum verdienen dürfte, wenn ein Orden sich nur schleppend und widerwillig von seinem abartigen Gründer
und jahrzehntelang als unantastbar abgeschirmten Chef löst und von einem zögerlichen Papst als kirchengeschichtliches
Unding nicht aufgelöst wird. 2) und nun auch noch wichtigtuerisch ausblenden, mit welchen zahllosen mindestens
100mal wichtigeren Dingen sich denn ein Erzbischof befassen sollte … als mit Personalfragen anhand der
jeweiligen Personalakten aus dem Archiv.
Vineta Machen Sie sich nicht lächerlich! Selbst der Wikipedia ist nicht entgangen, dass die Auffassungen
zwischen JoPa II und dem damaligen Präfekten nicht übereinstimmten. Es war Ratzinger, der auf eine strengere
Handhabung und kirchenjuristische Untersuchung gedrungen hatte, JoPa verhinderte das mit der ganzen Autorität
seines Amtes. Im übrigen dürfte DO. Tuttisanti sicher nicht entgangen sein, wie sich Ratzinger schon
1977-82 verhalten hat an der Spitze des Erzbistums München-Freising, so daß Marx heute viele Personalakte
nur mehr lückenhaft oder gar nicht mehr vorfinden kann. Ja, mit der Archivverwaltung ist nämlich in
München der Erzbischof höchstpersönlich befasst. Täglich wühlt er sich durch staubige Regalmeter
hindurch, um dort „belastendes Material“ zu entfernen. Ein Erzbischof hat nämlich sonst nichts zu tun!
DOM TUTTISANTI: Klingt nicht sehr überzeugend! 1) Wenn ich Sie ( MIT NÖTIGEN ERGÄNZUNGEN ) zitieren
darf: „ Kardinal Ratzinger hatte als Präfekt auf eine zügige Abwicklung des Problems Degollado ( AB
WANN UND IN WELCHEM SINNE?) gedrungen , war aber damit immer wieder ( WIE OFT?) an JPII gescheitert…„(
DEM ER ABER -TÄGLICH AUF DEUTSCH MIT IHM PARLIEREND- DENNOCH TREU ERGEBEN WAR, UND DEN ER NOCH HEUTE
SO SEHR VEREHRT, DASS ER IHN BALDMÖGLICHST SELIGSPRECHEN WILL) „Wenn es nach Ratzinger gegangen wäre,
dann hätte der Reinigungsprozeß schon Jahre früher (WANN GENAU?) stattgefunden (,DER ABER IMMER NOCH
AUSSTEHT, INSOFERN EIN ORDEN , DER SICH NICHT AUF EINEN VORBILDLICHEN GRÜNDER, EHER EINEN VERBRECHER,
BERUFEN KANN, IST EIN KIRCHENGESCHICHTLICHES NOVUM BZW. UNDING UND GEHÖRT AUFGELÖST) 2) Im übrigen
dürfte DO. Tuttisanti sicher nicht entgangen sein, wie sich Ratzinger schon 1977-82 verhalten hat an
der Spitze des Erzbistums München-Freising, so daß Marx heute viele Personalakte nur mehr lückenhaft
oder gar nicht mehr vorfinden kann.
@typ – pst… sie könnten vor unwissenheit einschlummern… Die Seele (natürlich nicht der Leib – an
dessen Auferweckung glauben Sie wohl nicht) schmort da so vor sich hin (wie das ohne Leib gehen soll,
sei dahingestellt). der vergängliche Leib ist nur die Hülle für die unsterbliche Seele – daher mach
ich mir keine all zu grossen sorgen darum; der HerrGott wird’s schon richten. Und dann zelebriert einer
eine gregorianische Messe (was auch immer das sei). dummheit schützt vor lesen nicht – und google ist
auch ihr freund (von denen sie ja wohl keine haben! bis auf SATAN) aber vorweg: die Seelen im Fegfeuer
sind so unendlicvh auf unser Allmosen im Opfer und Gebet angewiesen, die können sich selbst nicht helfen!
Tatsächlich ist der Barmherzige Gott auch Gnädiger. Wer aber nur Lektüre der marke textilfrei liest
wird so was vermutlich nicht mitbekommen. Geben wir also Mess-Stipendien „Gregorianische Leidensmessen“
für die Seelen im Fegfeuer! Viele Stipedien!
Nochmals die Unhaltbarkeit der Vorwürfe von Vineta! Auszug aus Wikipedia: 1999 begann Kardinal Josef
Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation eine Untersuchung. Diese brach er 2002 ab – möglicherweise
auf Geheiß von Papst Johannes Paul II. Erst in den Monaten vor dem Tod von Johannes Paul II. eröffnete
Ratzinger eine neue Untersuchung. Als Johannes Paul II. im Sterben lag, reiste der heutige Chefankläger
der Glaubenskongregation, Monsignore Charles Scicluna, nach Mexiko, um 20 Personen zu befragen. Darunter
waren auch Menschen, die sich als Opfer bezeichneten. Im Januar 2005 veranlasste der Präfekt der Glaubenskongregation,
Kardinal Joseph Ratzinger (am 19. April 2005 zum Papst gewählt – Benedikt XVI.) persönlich eine Untersuchung
der Pädophilie von Maciel. Mit der Recherche wurde Msgr. Charles Scicluna beauftragt. Auf die am vom
16. Mai 2006 erfolgte „Einladung der Glaubenskongregation“ an Maciel, die in Anbetracht seines gesundheitlichen
Zustands auf ein kirchenrechtliches Verfahren verzichtete, musste er sich aus dem Orden zurückziehen
und auf jeden weiteren öffentlichen Auftritt verzichten. Eine andere Quelle benennt es deutlicher: 2006
schickte die vatikanische Glaubenskongregation Marcial Maciel in ein „zurückgezogenes Leben des Gebets
und der Buße“. Sein schlechter Gesundheitszustand rettete Maciel vor einem sicheren kirchenrechtlichen
Verfahren. Diese Entscheidung wurde von Papst Benedikt XVI. am 26. Mai 2005 (also nur fünf Wochen nach
seiner Wahl zum Papst) approbiert
Reliqien #2 Dann wäre so etwas heute nicht mehr möglich allerheiligste Reliqie de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Vorhaut
ist ja eigentlich schade aber ich bin sicher, dass sich echte bodenständige Fromme vom deutschen Strafrecht
nicht abschrecken lassen
Waldemar Darf ich mir ein Fingerknöchelein von Hw ausgraben und damit herumspielen Das wäre schon nach
deutschen Strafrecht verboten! § 168 Störung der Totenruhe (1) Wer unbefugt aus dem Gewahrsam des Berechtigten
den Körper oder Teile des Körpers eines verstorbenen Menschen, eine tote Leibesfrucht, Teile einer solchen
oder die Asche eines verstorbenen Menschen wegnimmt oder wer daran beschimpfenden Unfug verübt, wird
mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer eine
Aufbahrungsstätte, Beisetzungsstätte oder öffentliche Totengedenkstätte zerstört oder beschädigt
oder wer dort beschimpfenden Unfug verübt. (3) Der Versuch ist strafbar.
#14 wolfgang e. 10:25:24 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@ wickerl heute wissen wir – wenn man Kreuznet glauben darf – dass dieser Besuch weitgehend nur diesem
Maciel galt Verzeih mir, aber darf ich diese Aussage als Dummheit werten? Der Besuch Johannes Paul II.
hat Mexiko gezwungen, endlich die seit 1920 bestehenden antikatholischen Gesetze aufzuheben. Das war keine
geringe Leistung. Wenn Pater Maciel damal mitgeholfen hat, umso besser für ihn. Vielleicht hat ihn das
noch ins Fegefeuer gerettet…
Ja, wickerl, es war Jopa II., der sich täuschen liess und der wohl auch geblendet war von dem rasanten
Wachstum des Ordens, der der Kirche mehr Berufungen schenkt(e) als jeder andere. Die jährlichen Massen-Priesterweihen
in Rom (siehe z.B. >>> h i e r <<< 59 Weihekandidaten im Jahre 2009) sind immerhin ein beeindruckendes
Spektakel! Und hat nicht der Herr selbst gesagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“ Zudem stechen
die Kandidaten der Legionäre, entsprechend dem soldatischen Geist des Ordens, in Haltung, Spiritualität
und Aussehen durchaus positiv ab vom Durchschnitt in den aussterbenden Diözesan-Seminaren. >>> Hier legrc.org/…nies/qsomos_home.jpg
<<< eine Gruppe Legionäre, die den Papst begrüsst und >>> hier www.bistum-eichstaett.de/…/pics/0ff9bf56c5.jpg
<<< ein „Pastoralkurs“ am bischöfl. Seminar Eichstätt. Schaut man in die deutschen Priesterseminare
hat man den Eindruck, dass der Anteil derer, die bei der Musterung durch die Bundeswehr als untauglich
durchgefallen wären, weit über dem Durchschnitt liegt. Überall wölben sich dicke Bäuche hervor, Vollbärte
kaschieren das Doppelkinn usw. usw. Bei den Legionären kann davon keine Rede sein!
@ ruhrschwachmat Beten wir also in diesem Sinne den Rosenkranz und zelebrieren wir Gregorianische Messen
für diese tief gefallene Seele (sollte sie vom barmherzigen Gott noch die Gande erhalten haben ins Fegfeuer
gelangt zu sein!) Klar. Die Seele (natürlich nicht der Leib – an dessen Auferweckung glauben Sie wohl
nicht) schmort da so vor sich hin (wie das ohne Leib gehen soll, sei dahingestellt). Und dann zelebriert
einer eine gregorianische Messe (was auch immer das sei). Und schon: Schwupp! Da ist Gott wieder „gändig“
(wenn ich Ihnen Ausdruck richtig lese). Und dann denkt Gott: Mensch, hoffentlich zelebrieren die da unten
noch viele gregorianische Messen, denn dann ich total super gändig sein. Aber ohne Messen kann ich das
leider nicht, da sind mir die Hände gebunden. So ein Pech. Ich bin schon ein armer Gott. Naja, hauptsache
die Messen werden zelebriert, das weckt meiner gändigen Superkräfte! Ich bin Supergott!
#10 wickerl 09:39:07 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Täuschung Damals im Jahr 1978 setzten viele informierte Menschen und Kenner der Kirche große Hoffnungen
in Papst Johannes Paul II. weil er gleich einmal nach dem Amtsantritt nach Lateinamerika reiste und sich
dort um die Kirche Lateinamerikas kümmerte und auch der Befreiungstheologie ansatzweise gegensteuerte,
heute wissen wir – wenn man Kreuznet glauben darf – dass dieser Besuch weitgehend nur diesem Maciel galt
und der Kommunismusbekämpfung, was für einen Papst aber wenig ist.
Vineta Ihre Vorwürfe gegen den jetzigen Pontifex sind unbegründet. Es verhält sich genau umgekehrt,
wie von Ihnen behauptet. Kard. Josef Ratzinger hatte als Präfekt auf eine zügigere „Abwicklung“ des
Problems Degollado gedrungen, war damit aber immer wieder an Papst Johannes Paul II. gescheitert, der
einfach nicht glauben wollte, dass der – gemessen an seinen Neueintritten und Priesterberufungen – so
reich gesegnete Orden von einer regelrechten Sexbestie gegründet worden sein soll. Der Gründer verfügte
über einen „direkten Draht“ zu Johannes Paul und dieser hielt seine schützende Hand über ihn. Johannes
Paul hielt die Vorwürfe offenbar bis zum Schluss für erfunden. Erst nach dem Pontifikatswechsel kam
es dann zum grossen Showdown für Pater Marcial Macel. Wenn es nach Ratzinger gegangen wäre, dann hätte
dieser Reinigungsprozess schon Jahre früher stattgefunden.
@Oblong Für Rudi ist Ausschlafen sicher sinnvoll. Das Problem sind aber nicht die Drogen, sondern die
fehlende Medizin. Bei Schizophrenie-Patienten immer wieder ein Manko: fehlende Krankheitseinsicht, keine
Einnahme der Medizin – und schon treten die Symptome (Verfolgungswahn, Realitätsverlust) usw. wieder
auf. Ein Fachmann berichtete mir einmal über diese Krankheit: bei einem gesunden Menschen ist es wie
mit einem Hochhaus, in dem ab und zu in einer Wohnung das Licht angeht, im Vergleich dazu wird Schizophrenieerkrankten
gewissermaßen das ganze Licht in einem Moment eingeschaltet, die Betreffenden sind überfordert und deuten
die das Wahrgenommene und die Wirklichkeit falsch. Sie hören Stimmen oder deuten Dinge in ihrer Umwelt
als Verfolgung und Bedrohung: Stasi, Verschwörung des 2. Vatikanums, Papstdoppelgänger, Geheimstrahlen,
Abhöranlagen, Verschwörungen. Also bitte schön die Medizin für Rudi bereit halten. Im Bedarfsfalle
auf Depotspritze umstellen! SignSal
Ort des Gebetes, der Wiedergutmachung und der Sühne geschaffen werden. Beten wir also in diesem Sinne
den Rosenkranz und zelebrieren wir Gregorianische Messen für diese tief gefallene Seele (sollte sie vom
barmherzigen Gott noch die Gande erhalten haben ins Fegfeuer gelangt zu sein!)
Kopfschütteln ohne Ende zum obigen Thema! Es gibt immer mehr Felder, auf denen die Amtsführung des bayerischen
Papstes nur noch Kopfschütteln hervorruft: im obigen Feld darüber, daß er das völlig enthemmte Schalten
und Walten des Ordensgründers der Legionäre a) lange nicht wahrhaben wollte b) lange nicht ernst genug
nahm, auch dann nicht, als es längst alle Spatzen von den Dächern pfiffen c) und heute in einer in der
Kirchengeschichte noch nie da gewesenen Weise auf einen Orden setzt ( und ihn nicht einfach auflöst),
dessen Gründer lediglich ein Vorbild für einen unchristlichen Lebenswandel abgeben kann.
Wir leben im Zeitalter satanischer Persiflagen der Kirche, P. Marcial Maciel ist einer dieser Persiflagen
auf die zahlreichen heiligen Gründer und deren Gemeinschaften, die diese hervorbrachten: Der scheinheilige
Gründer P. Marcial sollte zuerst viele Leute für die Kirche gewinnen, dann sollte erkannt werden, daß
man einem Betrug aufgesessen ist, folglich wird die Kirche an sich diskreditiert, und die Leute wenden
sich mit Abscheu von P. Marcial ab, einige vielleicht von der Kirche an sich. Auch die Medjugorje-Gospa
ist eine dieser Scheinwunder, die der Teufel wirkt, mit demselben Ziel, daß der Teufel mit den Legionären
Christi bezweckte. Nun wissen wir, was Christus mit den Scheinwundern meinte, die die Antichristen der
Zukunft wirken würden, und auf die so viel hineinfallen würden, „selbst die Erwählten, wenn es möglich
wäre“. Christus prophezeit den „Greuel der Verwüstung an hl. Stätte“, den haben wir mit den Novus-Ordo-Gottesdiensten
bekommen, deren Ziel die völlige und ewige Ausrottung der überlieferten lateinisch-katholischen Meßriten
war: Der Novus-Ordo-Greuel ist durch und durch intolerant und möchte die überlieferten Riten mit Stumpf
und Stil ausrotten. Das war die ausdrückliche Absicht des Novus-Ordo-Papstes Paul VI. Statt Paul VI.
trat während der 1970er immer wieder ein Doppelgängerhochstapler als Pseudo-Paul VI. auf, und damit
hatten wir einen Scheinpapst im Vatikan. Ein scheinheiliger Ordensgründer und Betrüger, viele Scheinmarienerscheinungen,
die bekannteste und wichtigste die von Medjugorje, ein Scheinpapst im Vatikan, Scheinwunder, geheime Herrschaf…
Gleiches Recht für alle Wenn im Iran selbst zehnjährige Mädchen heiraten dürfen und der verehrte Ayatollah
Khomeini selbst bei deutlich jüngeren nicht reingespuckt hat, weshalb lässt man dann nicht auch den
westlichen Sektenführern ihr Recht auf erotische Exzentrik, wie es bei anderen Popstars ja auch üblich
ist?