Orden
Die Altliberalen versuchen, eine Erneuerung zu verhindern
Sie haben keine anderen Sorgen: Die Japanischen Bischöfe legen sich mit dem Neokatechumenalen Weg an.
Veranstaltung des Neokatechumenats in London
Veranstaltung des Neokatechumenats in London
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net) Seit Jahren kämpfen die Japanischen Bischöfe gegen den Neokatechumenalen Weg.

Das berichtete die Nachrichtenagentur der US-Bischöfe ‘Catholic News Service’ am Dienstag.

Die Amtsbischöfe in Japan sind altliberal und haben sich deshalb der gesellschaftlichen Dekadenz im Land angepaßt.

In Japan gibt es etwa 440.000 Katholiken. Klerus und Klöster sind stark überaltert.

Die Japanischen Bischöfe verstehen die Kirche als Sozial- und Erziehungsunternehmen, nicht als Verkündigerin des Evangeliums.

Der Neokatechumenale Weg ist dagegen eine in Spanien gegründete, stark missionarische katholische Bewegung.

Sie betrachtet die neugläubige Eucharistiefeier als eine theatralische Imitation des Letzten Abendmahles.

Der jüngste Angriff

Am 13. Dezember waren der Präsident der Japanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Leo Jun Ikenaga (60) SJ von Osaka,und weitere vier Bischöfe des Landes im Vatikan.

Sie trafen sich mit Papst Benedikt XVI., um über den Neokatechumenalen Weg herzufallen.

Das Treffen wurde von Papst Benedikt XVI. einberufen. Es dauerte fast zwei Stunden.

Anwesend waren auch Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone und weitere Kardinäle.

Nach der Unterredung erklärte Erzbischof Ikenaga, daß weitere Diskussionen mit dem Vatikan und mit Kiko Arguello – dem Gründer des Neokatechumenalen Weges – notwendig seien.

Die ernsthaften Probleme sind anderswo

Die Wühlarbeit der Japanischen Bischöfe gegen den Neokatechumenalen Weg dauert seit Jahren.

Im Dezember 2007 griff der damalige Präsident der Bischofskonferenz und Erzbischof von Tokyo, Mons. Peter Takeo Okada (69), die Gemeinschaft sogar während seiner Ad-Limina-Ansprache vor Papst Benedikt XVI. an.

Er bezeichnete sie damals als angeblich „ernsthaftes Problem“.

Die „starken und sektenähnlichen“ Aktivitäten der Neokatechumenalen würden Spaltung erzeugen und Konfrontationen schaffen:

„Sie haben scharfe und schmerzhafte Trennungen und Streitereien innerhalb der Kirche erzeugt.“

Im Jahr 2008 reisten die Japanischen Bischöfe in dieser Sache gleich zweimal nach Rom.

Sie haben die Einheit in der Dekadenz gestört

Im Jahr 2009 wurde das Priesterseminar des Neokatechumenalen Weges in der 420.000-Seelen-Stadt Takamatsu im Süden des Landes vom dortigen Bischof, Mons. Francis Xavier Osamu Mizobe (75), geschlossen.

Mons. Mizobe ist ein Salesianer. Er wurde erst im Jahr 2004 zum Bischof von Takamatsu ernannt.

Der Grund: Die Tätigkeit der Neokatechumenalen hätte angeblich die „Einheit“ gestört.

Das ist eine klassische altliberale Redeweise. Sie wird immer dann verwendet, wenn es den Altliberalen darum geht, eine Erneuerung des Glaubens zu verhindern.
      
26 Lesermeinungen
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#32   Febron †   16:41:49 | Samstag, 18. Dezember 2010
@monens: Das ist doch schlichtweg falsch!
„Das Fehlen der zweiten tragenden Säule, der hl. Tradition, hat den Protestantismus nahe an das Kentern geführt…“
Schauen Sie doch bitte einmal in irgend ein Lehrbuch der evangelischen Dogmatik, ehe Sie solche Aussagen niederschreiben! Selbstverständlich gilt auch in den Gemeinschaften und Kirchen der Reformation die frühchristliche Tradition.
Und wer mehr im Kentern begriffen ist, zeigt ja ein Blick in die Realität heute.
„…der Heilige Geist aber will alleine im geheimnisvollen Leib der Wahrheit Jesus Christus, der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche, gehört werden; der wahre Glaube ist keine pure „Schriftreligion“…
Volle Zustimmung! Nur daß die im sog. Apostolikum genannte allgemeine, heilige Kirche nicht die neukatholisch-marianische Kirche ist.
Die Gnadenmutter von Heroldsbach schenke Ihnen Einsicht!
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#31   monens   15:20:50 | Samstag, 18. Dezember 2010
Der Protestantismus in Schieflage !
Das Fehlen der zweiten tragenden Säule, der hl. Tradition, hat den Protestantismus nahe an das Kentern geführt; forsch werden die Worte der Wahrheit Jesus Christus „übergangen“:
( Joh. 16;12 – 13 )
Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird.
Stattdessen das verbohrte Beharren auf eine „sola scriptura“ Lehre; dazu gehört auch das Zurückweisen der Mittlerin der Gnaden,
der hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria
www.razyboard.com/…07909-5828350-0.html
der Heilige Geist aber will alleine im geheimnisvollen Leib der Wahrheit Jesus Christus, der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche, gehört werden; der wahre Glaube ist keine pure „Schriftreligion“
www.razyboard.com/…07913-5839946-0.html
er wird genährt vom Heiligen Geist, von der hl. Tradition der Kirche, die Mutter der Lebendigen; ihr Schoss steht auch jenen Rückkehrern offen, die sich vorlauten, eigenwilligen Kindern gleich von ihrer Fürsorge losgerissen haben
www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html
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#30   Febron †   14:39:16 | Samstag, 18. Dezember 2010
@monens: Zeigt sich den im Katholizismus
„…wohin die protestantische „Wortknabberei“ geführt hat ; zu einem chaotischen Sammelsurium von Menschenwerken…“
nicht ein ebenso grosses, wenn nicht grösseres Durcheinander?
Schauen Sie sich doch einmal sine ire et studio in diesem Forum um!
Da gibt es ein „Konzelssekte“ mit einem Herrn „Kondom-Sepp“ an der Spitze, eine „rechtgläubige, ewige“ Heilige Kirche (zu der Sie sich zählen), Sedisvakantisten (wie unser lieber Mitforist Pater Lingen), Pius-Brüder, Paulus-Brüder, Jolieisten und hunderte anderer Grüppchen, die gegenseitig sich bekriegen.
Aber noch schlimmer ist doch der Abfall zur Izabel. –-Sie werden doch nicht leugnen können, dass es nicht * e i n e* Maria gibt, sondern im Volk deren Hunderte, die an fast jeder Ecke erscheinen.
Wenn jemand die Maria beleidigt und verhöhnt, dann sind es doch diejenigen, die aus ihr eine Nebengöttin gemacht haben!
Der Gipfel ist, daß man die Maria als „Mittlerin aller Gnaden“ bezeichnet. Das ist doch völlig abwegig und entspricht der alt-heidnischen Vorstellung einer Panhagia, die sich in vielen Kulten ausprägte.
Bitte bedenken Sie doch einmal *Ihre* eigene Verbohrtheit, ehe Sie anderen „protestantische Verbohrtheit“ vorwerfen.
Und berücksichtigen auch, daß die Kirchen und Gemeinschaften der Reformation zum Evangelium zurückgefunden haben, von der sich der römische Katholizismus durch die Jahrhunderte immer mehr entfernte.
Es ist eine anmassliche Selbsttäuschung zu glauben, die römisch-katholische Kirche stehe in der Tradition
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#29   Rudolfus   12:21:52 | Samstag, 18. Dezember 2010
@Febron: Christus hat zu Beginn des 1. Jahrhunderts gelebt, und in dieser Zeit Seine Kirche mit dem
hl. Petrus als Seinen Nachfolger gegründet, der diese Nachfolge an seine eigenen Nachfolger, den Bischöfen der römischen Gemeinde, weitergegeben hat.
Diese Kirche werden die Mächte der Unterwelt nicht überwältigen.
Ich verstehe deshalb nicht, was Ihr Gerede der tausend Sekten der nachfolgenden Jahrhunderte, mittlerweile der Jahrtausende, soll, sie würden Mitglied der „authentischen Kirche Christi“ sein.
Alles, was Sie als Christen ausweist, ist die hl. Bibel, die die Römisch-Katholische Kirche gesammelt und festgelegt hat.
Und nur weil Sie mit dieser Bibel eine neue Kirche gründen, bzw. über tausend verschiedene, sind Sie jetzt „Mitglied der authentischen Kirche Christi“?
Welcher? In der des abgefallenen Bischofs von Konstantinopel? Oder in der des Dr. Luther? Des Dr. Calvin? Des Königs Heinrich VIII.? Des Pastors Rutherford? Des Freikirchenneugründers in Ihrer Nachbarschaft?
Sie werden doch selbst zugeben müssen, daß all diese Neugründungen nicht „die authentische Kirche Christi des hl. Petrus“ sein können?!
Nur, weil Sie sich auf die Bibel berufen, die die Kirche des hl. Petrus einst so festgelegt hat?
Also anerkennen Sie ja doch in entfernter Weise die Autorität des authentischen Christus- und Petrusnachfolgers, weil sie dessen hl. Bibel größtenteils akzeptieren.
Aber Ihnen zufolge wurde die Kirche Christi unter dessen Nachfolger, des römischen Bischofs, von den Mächten der Unterwelt zunichte gemacht, die Profezeiung Christi wäre also falsch.
Auch die Nachfolge Petri.
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#28   monens   12:07:48 | Samstag, 18. Dezember 2010
Wo endet wohl diese abstruse protestantische Verbohrtheit ?
Das absurde Danebenreden eines @Febron ist wirklich mahnender „Anschauungsunterricht“ vor protestantischer Verbohrtheit; hier wird von einer frei interpretierten „Kirche Christi“ und von „Nebengöttern“ schwadroniert; dem BELEDIGEN und VERHÖHNEN der hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria sollte nun aber endlich Einhalt geboten werden; die Wahrheit Jesus Christus richtet sich nicht nach protestantischen menschengemachten „Vorstellungen“; es ist schon genügend darauf hingewiesen worden, wohin die protestantische „Wortknabberei“ geführt hat ; zu einem chaotischen Sammelsurium von Menschenwerken
www.razyboard.com/…07914-5892625-0.html
Wer von der hl. Tradition so gut wie keine Ahnung hat, dem stünde es besser an, wenn er statt Dauerverhöhnungen der hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria von sich zu geben, lieber mal daran ginge, die Kruste der protestantischen Verbohrtheit zu durchbrechen und gerade die hl. Jungrfrau und Gottesmutter MARIA um ihre Fürsprache zu bitten, um wieder „sehen“ zu können; der wahre Glaube ist nicht der des Buches sondern der des Heiliigen Geistes
www.razyboard.com/…07688-5822745-0.html
Unfassbar die steten Verhöhnungen derjenigen, deren mächtigen Fürsprache die Wahrheit Jesus Christus nicht widerstehen kann, Seiner Mutter, der hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria; protestantische Verbohrtheit raubt viele,viele Gnaden !
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#27   Febron †   11:48:11 | Samstag, 18. Dezember 2010
@Rudolfus: Da sind wir diesmal einer Meinung!
„Febron: Die Beurteilung der Authentizität einer angeblich himmlischen Erscheinung obliegt der Kirche Christi…“
Die Kirche Christi ist aber mit der römisch-katholischen Papstkirche nicht gleichzusetzen!
Alle auf das Evangeluim gegründeten Kirchen und Gemeinschaften lehnen jede Nebengottheit ab.
Zu einer solchen aber ist doch die Maria (zumindest im Bewußtsein vieler Katholiken) mit an die tausend schillernden Erscheinungen und Drohbotschaften aufgestiegen!
Millionen (das ist nicht übertrieben!) setzen sich in Bahnen, Busse und Flugzeuge, um sich irgend einer Maria zu Füssen zu werfen und sich ihr zu weihen (!!), anstatt zu Hause, in ihrem sozialen Umfeld, sich für Menschen in Not einzusetzen.
Hier gilt doch der Prüfsatz: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ ganz offensichtlich!
Freilich gilt es anzuerkennen, daß gerade hier in Deutschland die Kirchenleitungen in den letzten Jahren viel getan haben, um den Marianismus zurückzudrängen.
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#26   sacerdos helveticus   01:52:35 | Samstag, 18. Dezember 2010
@Rudolfus
„movimento“ ist eben kein kanonisch festliegender Begriff, sondern ein Sammelsurium oder Gemischtwarenladen. Dazu gehören sehr unstrukturierte Gemeinschaften, aber auch Gemeinschaften die kanonisch in Form von Säkularinstituten oder Gemeinschaften Päpstlichen oder Bischöflichen Rechts bestehen können, manche sind auch noch auf der Suche nach einer kanonisch passenden Form, wie es ja auch das Opus Dei lange war (war jahrelang als Säkularinstitut anerkannt) bis man dann im Gefolge der Revision des CIC die Form der Personalprälatur geschaffen hat, einige sagen auf das Opus Dei massgeschneidert , zumindest haben ja auch bedeutende Kanonisten des Opus Dei an der Revision des CIC teilgenommen (u.a. Don Alvaro, der Nachfolger des Gründers werden sollte). Wie genau der Neokatechumenale Weg mit seinen Besonderheiten in die Strukturen des CIC einzuordnen ist, müsste man nachprüfen, sicher wurde hier auch Sonderrecht geschaffen. Eigenartig sind z.B. die Priesterseminare des Weges, die als Diözesane Seminare geführt werden aber doch ein ziemliches Eigenleben haben, so gibt es z.B. in Berlin oder Lugano neben dem „eigentlichen“ Priesterseminar der Diözese das „Diözesanseminar Redemptoris Mater“ der „Neos“, jene die dort studieren kommen in der Regel nicht aus der betreffenden Diözese, werden aber später in die Diözese inkardiniert, der Bischof muss aber bereit sein sie nach einigen Jahren Dienst in der Diözese für die Mission im Sinne der Gemeinschaft ziehen zu lassen.
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#25   Antonio Michele Ghislieri   23:17:33 | Freitag, 17. Dezember 2010
@Rudolfus
Der Ursprung also dämonisch oder in menschlicher Hochtechnologie, z. B. durch CIA-Manipulation.
Na so hoch ist deren Hochtechnologie auch wieder nicht. Das einzige, was sie immer und überall erscheinen lassen können ist Adolf Hitler und der hat den Trick von dem Steinschneider Hanussen verraten gekriegt. Da bereits wurde der Chajm gelegt. Und Bolle hat sich dabei janz herrlich amüsiert.
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#24   Rudolfus   22:58:12 | Freitag, 17. Dezember 2010
@Febron: Die Beurteilung der Authentizität einer angeblich himmlischen Erscheinung obliegt der
Kirche Christi, die prüft, ob eine Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben und den katholischen Prinzipien gegeben ist.
Das ist in der häretischen und kirchenautoritätsspottenden Pseudomarienerscheinung in Bosnien-Herzegowina definitiv nicht gegeben.
Der Ursprung also dämonisch oder in menschlicher Hochtechnologie, z. B. durch CIA-Manipulation.
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#22   Febron †   22:19:39 | Freitag, 17. Dezember 2010
@Rudolfus: Warum die Beschränkung auf Medjugorje?
„…Möge der satanisch-antichristliche Hintergrund der Aktivitäten der „Gospa“ bald enttarnt werden, damit wieder alle Christen ganz der Kirche und der echten Mutter Gottes folgen, wie Sie sich in den echten Erscheinungen manifestiert hat…“
Die tausend anderen Erscheinungen der Panhagia samt den „schrecklichen Geheimnissen“ liegen doch auf der gleichen Linie!
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#20   Rudolfus   20:50:14 | Freitag, 17. Dezember 2010
@sacerdos helveticus: Ich hätte den Neokatechumenalen Weg durchaus als movimento ecclesiastico
eingeschätzt.
Die Personalprälatur Opus Dei (seit etwa 1950 bis 1982: Weltinstitut Opus Dei) ist definitiv kein movimento ecclesiastico,
und wird deshalb an Kundgebungen der Movimenti vor dem Papst auch nicht teilnehmen.
Das Opus Dei handelt in Einzelpersonen und in von diesen Einzelpersonen gegründeten Initiativen (wie Bildungsclubs),
lehnt aber eine geschlossene Beteiligung vereint mit movimenti ab, weil es das nicht ist.
Wenn dort Opus-Dei-Mitglieder auftreten, dann durch die von ihnen gegründeten Bildungsclubs.
Ich teile Ihre Einschätzung über die Meßfeiern des NW. Es handelt sich dabei um Konstruktarchäologismus, ein Irrweg, der typisch für den Novus Ordo ist.
Wenn wir die Papstmessen Johannes Pauls II. im Fernsehen ansehen (vier Stunden lang persönlich in der Menge zu stehen, halte ich für eine Zumutung des Papstes an die Gläubigen), so verstehen wir, warum Papst Wojtyla so ein NW-Fan war.
Gemeinsamkeiten im äußeren Erscheinungsbild sind unverkennbar.
Die Laienhandkommunion ist ein Sakrileg, aber das kümmert die Novus-Ordo-Päpste nicht.
Die stundenlange Liturgie des NW kenne ich nicht, und ich habe auch kein Interesse, dort teilzunehmen.
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#18   sacerdos helveticus   20:24:19 | Freitag, 17. Dezember 2010
@read
In der Tat beziehen sich meine Erfahrungen mit dem Neokatechumenat auf die Zeit vor der definitiven Anerkennung der Statuten, die ja erst im Jahre 2008 stattfand. Immerhin ist festzuhalten: Auch die Anerkennung der Statuten und die päpstliche Belobigung des Weges verpflichtet keinen Bischof, in seiner Diözese diesen Weg zuzulassen. Was die liturgische Praxis angeht, so habe ich ja selbst darauf veerwiesen, dass meines Wissens bereits vor der Statutenanerkennung Rom hier hat korrigierend eingreifen müssen. Wieweit diese Anweisungen eingehalten werden in der konkreten Praxis, entzieht sich meiner Kenntnis. Habe aber selbst vor Jahren einige Male in Gemeinschaften des Neokatechumenates zelebriert. Im Allgemeinen scheint mir die bezüglich der Liturgie dort anzutreffende Haltung durchaus zutreffend mit einem „Archäologismus“ beschrieben werden zu können: Rückgriff auf die wirkliche oder konstruierte Praxis der Urkirche, eine Tendenz die vom Lehramt der Kirche (Pius XII.) zurückgewiesen wurde. Dass diese Haltung auch ausserhalb des Neokatechumenates anzutreffen ist, ja sich teilweise auch der Liturgiereform bemächtigt hat, ist jedoch nicht von der Hand zu weisen.
Zum Neokatechumenat als „Bewegung“: „Bewegung“ (ital. movimenti“; meist im Plural gebraucht) ist in der Tat eine unspezifische Sammelbezeichnung. Man hat aber noch nie gehört, dass Neokatechumenat oder Opus Dei (auch keine „Bewegung“) fehlen, wenn Kundgebungen der „Bewegungen“ stattfinden z.b. auf dem Petersplatz.
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#17   Weißer Ritter   17:49:51 | Freitag, 17. Dezember 2010
Katholisch?
Kiko Arguello definiert seine Sicht auf das Altarsakrament folgendermaßen: „Wir beobachten eine ganze Reihe von Ideen, die von Naturreligionen in die Liturgie hereingetragen wurden: Gott Dinge zu opfern, um ihn zu besänftigen…“ Dies, so Argüello weiter, sei geschehen, als in Folge der Konstantinischen Wende viele Heiden zu Christen wurden, ohne eine ausreichende Katechese absolviert zu haben. Um dieser Fehlentwicklung entgegen zu wirken, wurde die eucharistische Liturgie (der Neokatechumenat verwendet den Terminus Hl. Messe nicht) so umgestaltet, dass sie nach den Vorstellungen Argüellos der urchristlichen Mahlfeier wieder mehr gleicht. [fett]Der katholische Charakter der Eucharistie als Opfer, so wie sie vom Trienter Konzil dogmatisch präzisiert worden ist, tritt dabei in den Hintergrund.[fett] Während die äußeren Unterschiede der im Neokatechument praktizierten Liturgie gegenüber der traditionellen römischen Messe oft Gegenstand der innerkirchlichen Kritik waren und sind, wurde die dahinter stehende Theologie bisher weniger diskutiert.
[fett]Katholisch?[fett]
Bitte besser informieren! :)%
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#16   read   14:15:43 | Freitag, 17. Dezember 2010
@sacerdos helveticus
Sie sind nicht gut informiert. Die Frage der Liturgie ist in den endgültigen Statuten geregelt – ….neokatechumenaler-weg.de/new/default.asp?lang=de&page=s… .
Der Neokatechumenale Weg ist ein reguläres Katechumenat der Katholischen Kirche für bereits Getaufte und für Nichtgetaufte. Der Weg hat den Status einer öffentlich-rechtlichen juristischen Person nach CIC. Insofern ist der Weg auch keine „Bewegung“, sondern eine Stiftung geistiger Güter.
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#15   Rudolfus   12:33:47 | Freitag, 17. Dezember 2010
@sacerdos helveticus: Spalter? Jesus ist der Spalter schlechthin, an dem sich die Geister scheiden
„Von nun an werden zwei gegen drei, und drei gegen zwei, Vater gegen Sohn, Mutter gegen Tochter, Bruder gegen Bruder stehen.
Ich bringe nicht den Frieden, sondern die Spaltung!
Ich kam, um Feuer auf die Erde zu werfen!
Würde es doch schon lodernd brennen!“
Worte Jesu Christi (dem Sinn nach wiedergegeben, die genaue Wortwahl schlagen Sie selber nach) – essenzielle Worte des Evangeliums! Eine Säule des Christenlebens schlechthin.
Christus ist die Spaltung! In der Weltgesellschaft auf jeden Fall.
Und unter dem Dach der Kirche?
In der Kirche ist Einheit notwendig, ich gebe Ihnen recht.
Aber auch in der Kirche ist Platz für viele kreative Strukturen: Nicht alle Christen gehen denselben Weg, nicht alle haben dieselbe spezifische Berufung, nicht alle dasselbe Engagement, nicht alle dieselbe Entschlossenheit, Christus vollkommen nachzufolgen.
Eine interne Spaltung, welchen Weg der einzelne Christ geht, ist unter dem Dach der Kirche durchaus vorgesehen, sofern Einheitsbedingungen gegeben sind, derselbe Glaube, und die Anerkennung des Papstes und der päpstlichen Hierarchie.
Aber nachdem nicht alle Christen dieselben Ziele und dieselbe geistige Entwicklung haben – das war schon immer so! –, sind spezielle Gruppen innerhalb der Kirche auch vom Herrn so vorgesehen.
Einige Apostel wurden vom Herrn bevorzugt behandelt, andere fühlten sich zurückgesetzt, Christus hatte Seine Gründe dafür.
Zurücksetzung durch Christus kann bedeuten: Strenge dich mehr an, dann wird dich Christus auch rufen.
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#14   sacerdos helveticus   12:20:32 | Freitag, 17. Dezember 2010
Nicht ungefährlich
Stehe dem Neokatechumenalem Weg recht kritisch gegenüber, da er meines Erachtens Spaltungen in die Pfarreien bringt. Impulse zur Neuevangelisierung und zur Gewinnung der Fernstehenden sind natürlich prinzipiell zu begrüssen.Natürlich ist es auch jedem Gläubigen freigestellt, wo er die Hl. Messe besucht, sei es in seiner Pfarrei oder an einem anderen Ort, z.B. einer anderen pfarrei, einer Klosterkirche oder einem Wallfahrtsort und dass sich z.B. in Klosterkirchen auch so etwas wie Personalgemeinden entwickeln, ist auch nicht abzulehen. Das Problem beim Neokatechumenat ist aber, dass es sich als innerhalb der Pfarrei bestehende Gruppe versteht und zugleich z.B. an Sonntagen (respektive am Samstagabend, dem von den Neokatechumenalen bevorzugten Termin) zusätzliche Messfeiern für die Gruppen angestrebt werden. Wenn in einer Pfarrei mehrere Gruppen bestehen (da eine Gruppe normalerweise mit Katechesen in der Pfarrei ihren Anfang nimmt und dann beginnt, ihren „Weg“ zu gehen“; finden z.B. im nächsten Jahr wieder neue Katechesen in der Pfarrei statt, so sollte sich idealerweise eine neue Gruppe bilden) so können in der Pfarrei z.B. mehrere parallele Messen für die einzelnen Gruppen stattfinden. Dazu kommen liturgische Eigenmächtigkeiten, gegen die Rom schon hat einschreiten müssen (z.B. sollten die Messfeiern bewusst nicht in sakralen Räumen stattfinden; sitzender Kommunionempfang).
Auch theologisch liegen einige Dinge m.E. schief (siehe Zoffolis Schriften).
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#12   Rudolfus   22:14:25 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
@Servellatio: Deine liberale Verzweiflungspropaganda, kommt sie dir nicht selbst lächerlich vor?
Die katholische Piusbruderschaft ist Einheit in Disziplin und Glauben …
die Novus-Ordo-Hierarchie als friedliche Eintracht zu verkaufen, das ist ein gewagtes Stück … wer soll dir das abnehmen? Ein Einsiedler am Untersberg?
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#10   Petrus Radii   20:42:18 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Ein geteiltes Haus…
So so! Diesmal haben die Liberalen ausnahmsweise recht. Die folgen einer falschen Linie, aber auch die Neokatechumenalen, die wirklich eine Sekte bilden. Die beiden Seiten muessten zuerst echt katholisch werden.
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#9   Rudolfus   19:13:17 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
@read: kath.net soll gegen den Neokatechumenalen Weg eingestellt sein?
Der Neokatechumenale Weg ist geradezu eine Personifikation des neokonservativen Katholizismus, genau wie kath.net auch.
Der papstverbundenen Berichterstattung nach könnten theoretisch sogar Neokatechumenale die Betreiber von kath.net sein, und jetzt soll sich kath.net in die Reihen der Gegner dieses Weges einreihen?
Vielleicht sind die Neokatechumenalen gegen die Pseudo-Gospa eingestellt?
Die Propagierung der antichristlichen Pseudomarienerscheinung ist leider ein wesentliches Element des ansonsten sehr verdienstvollen österreichischen Mediums, das sonst eine gute Basis für die rechtgläubigen papalistischen Novus-Ordo-Katholiken ist.
Ein weiterer Beweis, zu wieviel Verwirrung die antichristliche Pseudo-Gospa beiträgt.
Möge der satanisch-antichristliche Hintergrund der Aktivitäten der „Gospa“ bald enttarnt werden, damit wieder alle Christen ganz der Kirche und der echten Mutter Gottes folgen, wie Sie sich in den echten Erscheinungen manifestiert hat.
Was den Neokatechumenalen Weg betrifft, teile ich die Einschätzung von kreuz.net: Der NW betrachtet das hl. Opfer des Altares als möglichst getreue Imitierung einer echten Abendmahlsfeier. Das ist eine sehr gute Zusammenfassung. Ich habe auch gehört, daß die NW-Feiern alle sehr lange dauern, und daß auch die sonstigen Kurse des zweiten Nachtaufkatechumenates sehr zeitaufwendig seien.
Am Ende des Abschlusses des Hauptkurses soll eine symbolische Taufwiederholung stehen.
Mir kommt der Weg für Erwachsene zu aufwendig vor.
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#8   read   18:03:59 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Unterschiede
Es ist interessant, wie unterschiedlich die Berichte von Catholic News Service, die kreuz.net zitiert, und der Bericht auf kath.net ist. Kath.net (wer ist der Autor des Berichts?) hat eine tiefe Abneigung gegen den Neokatechumenalen Weg. Mir scheint, da irgendwo eine tiefe persönliche Betroffenheit in der Redaktion von kath.net bezüglich des Weges zu bestehen.
Ansonsten ist der Neokatechumenale Weg die missionarischte Kraft in der Kirche Europas. Auch kreuz.net würde das anerkennen, wenn da nicht das Problem der eingeengten Sicht wäre.
Übrigens, ich schreibe über kath.net hier, weil man auf kath.net leider immer zensiert wird, wenn etwas kritisches zu sagen hat.
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#7   Guntram   16:41:05 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
möge das die Hoffnung der hl. Mutter Kirche sein.
zur Abwechslung mal was hoffnungsvolles. Der FSSPX sind neue Seminaristen beigetreten. Sie brauchen sicherlich unser aller Gebet, damit sie die Kraft haben ihre Berufungen anzunehmen und treu zu bleiben.
www.piusbruderschaft.de/…6-27-neue-mitglieder
Herr schenke uns Priester!
Herr schenke uns viele Priester!
Herr schenke uns viele heilige Priester!
Hl. Pius X. – bitte für uns!
Hl. Pfarrer von Ars – bitte für uns!
Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
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#6   Lycobates   16:38:22 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
„Neokatechumenales“
Die Häresien der „neokatechumenalen“ Bewegung des spanischen Laien Francisco (Kiko) Argüello, die (wie andere fehlgeleitete „caminos“) seinerzeit auch beim Dalai Wojtyła Unterstützung fand, wurden eingehend untersucht von dem italienischen Passionisten P. Enrico Zoffoli (1915-1996), u.a. in der Schrift Eresie del movimento neocatecumenale (1992).
Die Kritik wurde auch maßgebenden Hierarchen der Konzilskirche zugestellt (natürlich erfolglos).
P. Zoffoli hatte damals versucht, ohne Zweifel guten Glaubens, die Orthodoxie Bf. Wojtyłas zu retten.
Dazu hier ein aufschlußreicher Briefwechsel www.reocities.com/…lphi/6919/PEZ-CR.htm u.a. mit Hw. Ruini, damals „Kardinalvikar“.
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#5   Kamazz †   14:29:54 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Eigentlich verstehe ich mich nicht
als Missionar. IOch habe auch keinen
missionarischen Auftrag, weil ich nicht
über die missio canonica verfügen kann.
Ergo darf ich nicht missionieren, wolfgang e. :-)
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#4   wolfgang e.   14:25:30 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
lieber Kamazz,
jedes Land ist Missionsland. Falls Du etwas dagegen hättest, müsste ich dich bitten, mit gutem Beispiel voranzugehen, und hier mit Deiner Mission aufzuhören.
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#3   Kamazz †   13:52:27 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Warum sollte der neokatechumenale Weg
als Import aus Spanien in Japan etwas gutes bewirken.
Japan ist doch kein Missionsland und wird auch nie
eines werden… Was soll das also?
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#1   Vogel   13:14:08 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Der neokatechumenale Weg
www.youtube.com/watch?v=ieBaAFsfgmY
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