Zölibat
Welche Weihungen?
Der Vorsitzende des Rottenburger Diözesanrates hat es gemerkt, ohne es zu merken: Der Zölibat ist deshalb so kostbar, weil es jedem einzelnen Priester überlassen ist, sich freiwillig dafür zu entscheiden.
Johannes Warmbrunn
Johannes Warmbrunn
(kreuz.net) Gestern ließ sich Johannes Warmbrunn (55) in der Online-Ausgabe des ‘Stuttgarter Wochenblattes’ feiern.

Warmbrunn ist Psychiater in Esslingen und Sprecher des Diözesanrates Rottenburg-Stuttgart.

Sogenannte Diözesan- oder Katholikenräte sind Zusammenschlüsse von Laien in deutschen Diözesen. Sie hätten die Aufgabe, das Laienapostolat in den Bistümern zu fördern.

Am vergangenen Freitag trat Warmbrunn im katholischen Gemeindehaus im südlichen Stuttgarter Stadtbezirk Sillenbuch bei einem Gesprächsabend mit nicht einmal fünfzig Anwesenden auf.

Warmbrunn selber stammt aus Sillenbuch.

Er tischte dem Kreis die üblichen altliberalen Ladenhüter auf: „Es muß in unserer Glaubenspraxis ankommen, daß auch Frauen ordiniert werden und damit Weihungen übernehmen dürfen.“

Doch es gebe „derzeit starke Kräfte“, die das verhindern würden.

Welche „Weihungen“ Warmbrunn für die Damen vorgesehen hat, ließ er im Dunkeln.

Eine sogenannt „kreative, gemeinsame Gestaltung von Gottesdiensten“ sei eine Möglichkeit, eine lebendige Kirchengemeinde zu erhalten – ging er zum nächsten Ladenhüter über.

Warmbrunn war sich nicht zu schaden, ausländerfeindliche Parolen zu schwingen: Er halte vom Einsatz „ausländischer“ Geistlicher nicht viel:

„Sprachbarrieren, häufig ein anderes Frauenbild und die Tatsache, daß das in Deutschland verdiente Priestergehalt oft in die Kasse des Heimatlandes fließt, sind seine Gegenargumente“, berichtet das ‘Stuttgarter Wochenblatt’.

Anschließend mußte er aus dem Publikum belehrt werden, daß bald ein französischer Pfarrer in Stuttgart-Heumaden eingesetzt wird.

Erwartungsgemäß sprach Warmbrunn auch von Sex.

Er glaube nicht, daß in der Kirche ein „lustvoller Umgang“ mit Sexualität denkbar sei.

„Unter diesem Papst wird sich da nichts bewegen“ – seufzte der verhinderte Lustmolch.

Dann verurteilte er die Homo-Perversion, welche die Gesellschaft, die Familien und die Kinder verletzt:

Als Christ sollten solche Sexualpraktiken gelebt werden, die niemanden verletzen, nicht den Partner und nicht andere Menschen.

Warmbrunn kam auch zu Einsichten wie der folgenden: „Es gibt zölibatere Lebensformen, ohne Priester zu sein.“

Oder: „Es würde die Kostbarkeit des Zölibats steigern, wenn man die Entscheidung für diese Verpflichtung freiwillig dem einzelnen Priester überläßt.“

Genau das hat die Kirche durch die Jahrtausende hindurch praktiziert.
      
39 Lesermeinungen
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#49   juemuc   19:05:12 | Dienstag, 28. Dezember 2010
Nein man kann nicht einfach Eunuchen weihen…
… weil bei Eunuchen ein Weihehindernis vorliegt. Auch wenn es sich völlig hanebüchen anhört muss ein Priesteramtskandidat zeugungsfähig sein.
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#48   Dr. Schlämmer   21:24:19 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ Febron
Ja, und im Prinzip könnte man auch alle Eunuchen verpflichten. Dann gibt es sowieso kein Problem.
Ihr Argument unterstreicht nur, dass Priestertum und Zölibat auch in der kath. Kirche nicht zwanghaft verbunden sind und verbunden sein müssen.
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#47   Febron †   19:54:04 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Zölibat und Frauenpriesterum sind ja nicht
notwendig miteinander verbunden!
Man könnte doch auch zölibatär lebende Frauen wie Nonnen als Priesterinnen einsetzen.
www.uni-siegen.de/~stilling
Dort auf „Downloads“, „Theologie“ und „Priestertum“ gehen.
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#46   Dr. Schlämmer   18:54:41 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ Equalizer
Ohne Carl Benz kein Automobil. Deshalb sollte Carl Benz ein Auto werden dürfen.
Ohne Regen keine Blumen. Daher sollte der Regen eine Blume werden dürfen.
Justieren Sie mal Ihre Logik.
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#45   equalizer   18:07:16 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Vor Gott sind alle Menschen gleich
Auch die Frauen.
Ohne Frauen keine Priester.
Darum sollten auch Frauen Priester werden dürfen.
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#42   Ernst von Zwiefalten   01:04:54 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Dass im ersten Jahrhundert
so etwas wie eine Frauenordination existiert hat, muss wohl als Tatsache angesehen werden.
ich erinnere nur daran, dass
1. im Römerbrief die Apostolin Junia erwähnt wird (das Thema wurde schon oft diskutiert, ich mag es nicht noch einmal diskutieren)
2. Paulus schreibt an die Galather 3, 28f „ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Weib; denn ihr alle seid einer in Christo Jesu.
29 Wenn ihr aber Christi seid, so seid ihr denn Abrahams Same und nach Verheißung Erben.“
3. Verwendet der Evangelist Markus das Wort „folgen“ (akoluthein) nur für Jünger- allerdings für männliche wie für weibliche.
Zölibat: Die Wahl zwischen Zölibat oder Ehe für Priester existiert in allen Kirchen des Ostens (auch in den Unierten!) Das Argument der Byzantiner ist stichhaltig: auf diese Weise gibt es weniger Heuchelei.
Wie viel Segen von einem verheirateten Priester ausgehen kann, hat man am Beispiel des Bekenners Dumitru Staniloaede.wikipedia.org/…ki/Dumitru_Stăniloae, der hoffentlich bald heilig gesprochen wird, erkennen.
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#41   Dr. Schlämmer   21:04:54 | Samstag, 18. Dezember 2010
Tolle Rezepte …
„Es muß in unserer Glaubenspraxis ankommen, daß auch Frauen ordiniert werden und damit Weihungen übernehmen dürfen.“
Warum verwandeln wir die katholische Kirche nicht gleich in eine protestantische Teilkirche?
Ernsthaft:
Wenn ich das alles so lese, frage ich mich, warum wir keinen Massenexodus zu den Protestanten haben, wo es all diese Errungenschaften ja längst gibt.
Das tiefeste Problem der katholischen Kirche ist die mangelnde Wahrhaftigkeit, die ich in allen Strömungen des Katholizismus immer wieder beobachten kann.
Wenn, wie der Papst zurecht festgestellt hat, „Berufskatholiken“ im alltäglichen Leben und Umgang nichts von der Nachfolge Jesu Christi erkennen lassen, dann kann die katholische Kirche durch all diese Strukturmaßnahmen sicher nicht gerettet werden.
Aber das ist jetzt ein langes Kapitel …
Wer Probleme hat mit dem Sühnetod Jesu und seiner stellvertretenden Lebenshingabe, ist für solche Einsichten gleichsam beratungsresistent.
In keinem Punkt zeigt sich die Divergenz der Werte dieser Welt zur Wahrheit des Christentums so stark wie in diesem Punkt.
Umso heftiger muss am Christentum „scheitern“, wer dafür nicht empfänglich ist.
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#37   defendor   09:02:20 | Samstag, 18. Dezember 2010
Strategie der Freimaurerei von heute ist…
…„in die Kirche eindringen“ …
Zitat eines Freimaurers, Marsaudon:
„Nicht mehr die Vernichtung der Kirche ist das Ziel,
sondern man sucht sie zu benützen, indem man in sie eindringt“
Letztendliches freimaurerische Ziel aber ist die eigentliche
„Entpriesterlichung“
der Heiligen Mutter Kirche zu Gunsten einer „Laienkirche“.
Um dies bewerkstelligen zu können, bedarf es zunächst einer „Uebergangsform“;
zölibatäre Priester und verheiratete „Priester“ nebeneinander !
Und nun schauen wir uns um…
unentwegt hören wir aus modernistischen Kreisen das Geerede von der angeblichen
„Notwendigkeit der Lockerung des Zölibates“.
„PatoralreferentInnen“ ( also Laien !) sind gar schon übermässig viel vertreten…
auch die Diskussion um die endgültige Absage seitens der Heiligen Mutter an die sog. „Frauenordination“ wird künstlich aufrecht erhalten…
Letztendlich ist also diese Strategie der
langsamen „Entpriesterlichung“ der Heiligen Mutter Kirche auch dazu gedacht, das eigentliche Ansinnen der Freimaurerei zu forcieren…
die Einheit der Heiligen Mutter Kirche und der
EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS zu torpedieren,
sprich die Heiligkeit der Kirche ins Natürliche herunterzuziehen.
Nur so…
als eine vom Uebernatürlichen geholte profane „soziale Organisation“, wäre denn auch die „Integration“ in die beabsichtigte „Weltreligion“ möglich !
Doch der HEILIGE GEIST wird dies zu verhindern wissen !
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#35   Rudolfus   22:17:07 | Freitag, 17. Dezember 2010
@Febron: Das ist interessant, nachdem (von) Goethe Geheimrat in irgendeiner Monarchie war
Amtlich blieb er dennoch, ursprünglich nur Goethe, nach der Nobilitierung „von Goethe“, in den Adelsstand erhoben, oder hat v. Goethe darauf auch vor dem Staat verzichtet? Wohl nicht, nachdem er durch den Titel auch eine besondere Stellung hatte, gegenüber einfachen Untertanen.
Wir werden ihn so nennen können, wie er amtlich hieß, und wie er auch trotz alledem in unseren Schulbüchern genannt wird (manchmal wird das „von“ tatsächlich weggelassen: Uns wurde erklärt, das erklärt sich damit, daß Goethe ein Spätgeadelter war, und deshalb erst spätere Stück als „von Goethe“ verfaßt wurden),
aber wenn er drauf bestand, dann respektiere ich das (in der Schule habe ich das nie gehört, da steht wohl selbst auf dem Reklam-Band der Name mit dem „von“ – oder etwa nicht?! Vielleicht auch nicht).
Ich bin kein Anhänger der ererbten Namenstitel und der Erbmonarchien.
Aber wenn einer das historisch war, oder noch ist, müssen wir das akzeptieren.
Wenn Goethe republikanisch gesinnt war, dann in Ordnung.
Immerhin war er ja auch Freimaurer.
Wären die Freimaurer doch einfach nur Republikaner und Demokraten, dann könnten auch Katholiken dabei sein.
Leider pflegen sie einen Geheimkult um einen Altar, haben eine esoterische Religionsgleichheitslehre und sind eine Todesmafia.
Was daran republikanisch sein soll, sehe ich bis heute nicht.
Ich bin jedenfalls Republikaner und treffe mich zumindest in diesem Punkt mit dem Nationaldichter unseres Vaterlandes.
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#34   Febron †   22:07:44 | Freitag, 17. Dezember 2010
Palmström: *Auf* wohl, *ab* (noch) nicht, dafür
„…und zu und auf und ab…“
sorgen nicht zuletzt die von unseren lieben Mitforisten Rudolfus und monens so sehr herausgestellten Br. Maurer.
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#33   Palmström   22:01:33 | Freitag, 17. Dezember 2010
Febron: das war auch gut so…
stellen sie sich mal vor J.W. Goethe von
und zu und auf und ab… :-D
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#32   Febron †   21:56:45 | Freitag, 17. Dezember 2010
@Rudolfus: „von“ Goethe
„…das sagte sogar dein freimaurerischer Gesinnungsgenosse von Goethe, der deutsche Nationaldichter…“
Johann Wolfgang Goethe hat sich selbst nie, in keinem einzigen Schriftstück „von“ genannt.
Er verbot auch dem Verleger Cotta in Stuttgart, seinen Namen mit Adelstitel zu „verunzieren“.
Goethe fühlte sich als Frankfurter Bürgersohn –-- und nach 1789 zumal.
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#30   Antonio Michele Ghislieri   20:48:58 | Freitag, 17. Dezember 2010
@Rudolfus
Welche Weihungen?
Vielleicht welche nach Pfarrer Kneipp! Das macht den Kopf frei von solchen Spinnereien.
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#28   Dr. K.-H. Leser   19:30:12 | Freitag, 17. Dezember 2010
@ Rudolfus
Köstlich!
Dann schlüsseln Sie doch einmal bitte haarklein auf, wo ich Aussagen getätigt habe, die mir genau das in den Mund legen, was Sie mir in den Mund gelegt haben.
Ich bin sehr gespannt!
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#27   Rudolfus   17:09:43 | Freitag, 17. Dezember 2010
Dr. Leser: Die heutigen gewalttätigen Missionare sind die De-facto-Freimaurer, die Volksverhetzung
betreiben, sicher nicht die Katholiken.
Ihre Scheinheiligkeit ist verachtenswert, wie ein Nazi zur Nazizeit, der die Juden einer gewalttätigen Vergangenheit bezichtigt, und deshalb müßten die heutigen Juden ins KL.
Das ist Ihr Denken, und das Denken der De-facto-Freimaurer.
Die Freimaurerei ist eine Mafia wie die NSDAP.
Die De-facto-Freimaurer sagen, wie Himmler: „Wir müssen das Volk umbringen, das uns umbringen wollte, also die Katholiken. Eine Sache, die sich leicht ausspricht: Die Ausrottung des katholischen Volkes.“
Das ist der Hintergrund der geheimfreimaurerischen Medienhetze gegen die Katholiken.
Beten wir um ein baldiges Aussterben der Kirchenfeinde, am besten durch Aids und Syphillis. Hitler und Himmler verdienen nichts als den Tod, wie alle sadistischen Geheimmächte, also auch die volksverhetzende Loge.
Beten wir, daß Gott deren Blut verseuche.
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#26   Mighty Counsellor †   15:59:05 | Freitag, 17. Dezember 2010
Wer von den Gläubigen KONKRET
ruft eigentlich nach Frauenordinationen?
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#25   monens   14:34:55 | Freitag, 17. Dezember 2010
Und wieder dreht einer an der altbekannten Leier !
Und wie könnte es anders sein; wieder einer jener Gilde, die mit ihrem „psychiatrischen Abgesang“ vorgeben, es besser zu wissen als die Wahrheit Jesus Christus; klar, dass derartiges Gezetere in „Neuererkreisen“ auf offene Ohren stösst, auch wenn die Inhalte dieses Gezeteres schon längst zu Ladenhütern geworden sind; so die 1994 von Papst Johannes Paul. II. ENDGÜLTIG ad acta gelegte sog. „Frauenordination“ in „ordinatio sacerdotalis“; offenbar aber scheinen auch besonders „Psychiater“ Leseschwächen aufzuweisen:
„Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche ENDGÜLTIG an diese Entscheidung zu halten haben. „
Zuwiderhandlungen führen zur Exkommunikation
www.razyboard.com/…07698-5964009-0.html
der Zölibat ist und bleibt eine grosse Gnade für die Kirche
Hw May dazu:
„Der Zölibat steht und fällt mit der Überzeugung, daß der Priester der Repräsentant des ehelosen Herrn Jesus Christus um des Reiches Gottes willen ist. Die Ehelosigkeit des Priesters ist die Konsequenz seiner völligen Hingabe an den Herrn, dem er gehört und den er repräsentiert.“
www.razyboard.com/…07887-5829722-0.html
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#24   Palmström   14:26:05 | Freitag, 17. Dezember 2010
Was ist daran ausländerfeindlich…?
Warmbrunn war sich nicht zu schaden, ausländerfeindliche Parolen zu schwingen: Er halte vom Einsatz „ausländischer“ Geistlicher nicht viel:
„Sprachbarrieren, häufig ein anderes Frauenbild und die Tatsache, daß das in Deutschland verdiente Priestergehalt oft in die Kasse des Heimatlandes fließt, sind seine Gegenargumente“, berichtet das ‘Stuttgarter Wochenblatt’.
Auch wenn es kreuz.net anders sieht: Aber Warmbrunn
bringt die Sache auf den Punkt und er hat alles andere
als ausländerfeindlich argumentiert.
Greifbare Ausländerfeindlichkeit, Islamophobie, Schwulen-, Juden- und Protestantenhass findet sich dagegen sehr oft in hier veröffentlichten Artikeln…
Ganz abgesehen davon ist der Einsatz ausländischer
Priester in den Gemeinden auf Dauer keine Lösung,
um den Priestermangel zu beheben…
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#23   Dr. K.-H. Leser   12:54:57 | Freitag, 17. Dezember 2010
Lieber Träumer Rudolfo
Damit seid Ihr gefährlichen Fundamentalisten schnell dabei:
Jemanden einer Sache zu bezichtigen und nicht davon abzurücken. Bitte, Sehen Sie mich als Freimaurer an, wenn es Ihnen in Ihrer Welt so besser passt. Und das mit der Barockmode lasse ich einfach mal unkommentiert.
Es ist, als redete man gegen Wände. Christen (die fanatischen) sind unmündige Menschen, denen wir nur Mitleid entgegen zu bringen haben. Lesen Sie doch ein wenig, abseits Ihrer Bibel, bei den Philosophen über Moral, Ehtik, Sitte und Anstand. Das täte Ihnen gut.
Ich habe auch keine Absicht, Christen umzustimmen. Im gegensatz zum Katholizismus verabscheue ich gewaltsame Missionierung. Und, Hoppala, bis in das 19. Jahrhundert lassen sich (von Anfang an) schreckliche Greueltaten der römischen-katholischen Kirche nachweisen.
Es ist eigentlich müßig, darüber zu reden. Doch es amüsiert mich auch teilweise und kann nur nutzen.
Ich wiederhole noch einmal: Der einfache Mensch lässt sich leicht verführen.
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#21   Rudolfus   12:14:08 | Freitag, 17. Dezember 2010
De-facto-Freimaurer Dr. Leser: Du bist eben ein ungläubiger Mensch und siehst im Christentum
eine Mythologie wie in den heidnischen Religionen. Das ist der Hauptglaube der Modernisten.
Das sei dir unbenommen, werter Barockperückenträger.
Aber glaubst du, du kannst die Christen auf dieser christlichen Seite von der freimaurerischen Ungläubigkeitsmeinung überzeugen?
„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als deine Schulweisheit sich träumen läßt“, das sagte sogar dein freimaurerischer Gesinnungsgenosse von Goethe, der deutsche Nationaldichter.
Nur weil du es fest behauptest, das Christentum sei Mythologie, deshalb wird dir kein im Glauben stehender Christ glauben.
Es ist dein eigener Glaube an den Unglauben.
Warum fällt uns hier immer das 18. und 19. Jahrhundert ein?
Das 21. Jahrhundert ist weiter, und ist sehr wohl fähig, auch an Dinge jenseits der Materie zu glauben.
Es gibt eine Hölle, und offenbar ist dein Freund Voltaire darin, wenn wir an seine Todesstunde denken.
„Nie mehr möchte ich einen Ungläubigen sterben sehen“, so wird uns über einen Zeugen überliefert.
Du begibst dich in die Spuren Voltaires.
Diese führen direkt in die Hölle. Das gilt für alle Freimaurer, die die Hetzmedien steuern. Alles Kreaturen aus der Barockzeit des Vor-20.-Jahrhunderts, die das 20. Jahrhundert prägten.
Tragen Sie auch eine gepuderte Perücke und Barockkleidung mit Barocktüchern an der Jacke, wie die Engländer das tw. heute noch tun?
Ich persönlich habe kein Vertrauen in Träger der Barockmode.
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#20   Gebetsmühle   11:21:23 | Freitag, 17. Dezember 2010
@Kiki
Ein wahrhaft berufener Priester schenkt sich ganz Gott, das werden notgeile Menschen wie du zwar nie verestehen, ist aber trotzdem so.
Was gibt Ihnen das Recht, mich als „notgeilen Menschen“ zu beschimpfen und mich zu duzen? Falls Sie des Lesens nicht mächtig sind, teile ich Ihnen nochmals mit, dass ich FÜR DEN ZÖLIBAT eintrete, Sie Oberpfeife! Und jetzt entschuldigen Sie sich gefälligst.
Christus ist Stifter, Gründer und Vater seiner Kirche und niemand hat irgendein Recht, sich über Christi Willen und Christi Aussagen hinwegzusetzen. Das werden so verstockte Menschen wie Sie nie begreifen. Die Kirche Jesu Christi benötigt keine Reform – zu keiner Zeit!
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#19   Kiki de_Montparnasse   11:17:04 | Freitag, 17. Dezember 2010
@Gebetsmühle
Ein wahrhaft berufener Priester schenkt sich ganz Gott, das werden notgeile Menschen wie du zwar nie verestehen, ist aber trotzdem so.
Christus ist der Stifter SEINER Kirche. Aber natürlich gibt es viele Kirchenväter, die von Christus selber besonders inspiriert wurden. Sie stehen nicht über Christus sondern in SEINEM Dienst. Das werden verstockte Menschen wie du nicht begreifen, ist aber trotzdem so.
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#18   Dr. K.-H. Leser   11:16:28 | Freitag, 17. Dezember 2010
@ keineChancedenPerversen
Was Sie da geschrieben haben, habe ich auch geschrieben. Normalerweise will man ja mit einer Reaktion auf einen anderen Beitrag eine Sichtung kund tun – deshalb nahm ich an, dass es ein Problem gäbe.
Teilweise. Natürlich bedingt ist eigentlich, dass man soviele Gene wie möglich in unterschiedliche Genpoole einbringen soll. Demnach wäre die Ehe wider die natürliche Beschaffenheit.
Was ich nicht sage. Schaffung des Lebens steht außer Frage.
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#17   Gebetsmühle   11:14:43 | Freitag, 17. Dezember 2010
Falsch!
Der sexuelle Akt, der als oberstes Ziel die Schaffung neuen Lebens hat und zwischen den Eheleuten stattfindet, ist auch keine Unzucht.
Oh doch! Wenn der Mann Priester ist, dann sehr wohl!
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#16   keineChancedenPerversen   11:13:10 | Freitag, 17. Dezember 2010
@K.-H-Leser
Wenn du das genauso siehst, gibt es kein Problem.
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#15   Dr. K.-H. Leser   11:11:37 | Freitag, 17. Dezember 2010
@ keineChancedenPerversen
Wo liegt dann also das Problem?
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#14   keineChancedenPerversen   11:11:01 | Freitag, 17. Dezember 2010
@K-H Leser
Der sexuelle Akt, der als oberstes Ziel die Schaffung neuen Lebens hat und zwischen den Eheleuten stattfindet, ist auch keine Unzucht.
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#13   Gebetsmühle   11:09:28 | Freitag, 17. Dezember 2010
@ Kiki
Das Verbot war die logische Folge einer immergleichen Denkweise, die mit den Kirchenvätern begonnen hat.
Es gibt nur einen Kirchenvater und das ist Jesus unser Herr. Kein Mensch hat sich über ihn zu stellen. Tut er es doch, so ist ihm die ewige Verdammnis gewiß. Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass jemand zwei „Herren“ dienen würde? Es gibt nur einen Herr, dem man dienen kann. Selbst verheiratete Priester dienem keinem zweiten Herren, wenn sie Gottes Gebote der Fruchtbarkeit erfüllen.
Der Wille des Herrn wird sie in die Hölle befördern.
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#12   EvaHermannFan/Freimaurerin   11:08:51 | Freitag, 17. Dezember 2010
@Leser
Dr. Guillotin entfernt bei Bedarf auch die Unzuchtskeule.
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#11   Dr. K.-H. Leser   11:05:56 | Freitag, 17. Dezember 2010
Soso !
Er tischte dem Kreis die üblichen altliberalen Ladenhüter auf: „Es muß in unserer Glaubenspraxis ankommen, daß auch Frauen ordiniert werden und damit Weihungen übernehmen dürfen.“
–> Ja, sehr gut integriert.
Komisch, wieso sollten unter „jeder“ nicht Priester fallen? Wo steht denn das ganz genau in der Bibel?
Sex ist ein natürliches Bedürfnis. Wer das anzweifelt, lebt realitätsfern. Es dient der Evolution und der Fortpflanzung. Das kann man nicht leichtin als Hurerei oder Lustmolcherei abtun – bei Instinkten schon gar nicht.
Mit eurer Hölle seid ihr ja immer schnell zur Stelle.
Priester – Frauen = Hölle
Homo-Perverse-Abtreibende = Hölle
Quergestreifte Pullies = Hölle.
Ihr versteift euch da glaube ich zu sehr auf eine mythische Textüberlieferung in Buchform.
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#10   Kiki de_Montparnasse   11:00:54 | Freitag, 17. Dezember 2010
@Gebetsmühle
Es war nicht offiziel verboten, aber nicht gewünscht. Das Verbot war die logische Folge einer immergleichen Denkweise, die mit den Kirchenvätern begonnen hat. Der Mensch kann nicht zwei Herren dienen.
Lustmolche haben am Altar nichts verloren!
@Leser: Frauen sind hervorragend in die Kirche integriert.
Und, ja, wenn zwei Personen Unzucht treiben, kann man auch von Hure und Lustmolch sprechen. Warum auch nicht?
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#9   Gebetsmühle   10:59:56 | Freitag, 17. Dezember 2010
Dr Leser
Aber wenn sie mit einem Priester schläft, ist sie automatisch eine Hure. Und er ein nicht mehr verhinderter Lustmolch, der sofort in die Hölle fährt.
Wer dabei Lust empfindet, der fährt sowieso in die Hölle, denn Wollust ist eine der Todsünden.
Wer beim geschlechtlichen Verkehr etwas anderes empfindet, als den Wunsch dem Herrn ein Kind zu schenken, dem ist das Himmelreich fern. So Gott will.
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#8   Dr. K.-H. Leser   10:55:56 | Freitag, 17. Dezember 2010
@ Kiki
Aber wenn sie mit einem Priester schläft, ist sie automatisch eine Hure. Und er ein nicht mehr verhinderter Lustmolch, der sofort in die Hölle fährt.
Aber es ging doch in dem „Artikel“ eher darum… eigentlich war es recht undurchsichtig, dass Frauen besser in die Kirche integriert werden sollen.
Da lese ich nichts davon, dass der Priester sofort die nächstbeste Nebenfrau sich anlachen will. Oder überhaupt eine Frau.
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#7   Gebetsmühle   10:55:06 | Freitag, 17. Dezember 2010
So ist es kiki. Verheiratete Priester –-> Hölle!
Ein Priester, der mit einer Kebse rumgehurt hat, sollte sich aber auf das Paradies keine allzu großen Hoffnungen machen.
… und das waren ja nicht wenige, wenn man bedenkt, dass den Priestern das über 1000 Jahre lang erlaubt war, sofern sie verheiratet waren, denn wie heißt es so schön in Levithicus: „[Der Priester] soll nur eine Jungfrau heiraten. Eine Witwe, eine Verstoßene oder eine Entehrte, eine Dirne, darf er nicht heiraten; nur eine Jungfrau aus seinem Stamm darf er zur Frau nehmen; sonst würde er seine Nachkommenschaft unter seinen Stammesgenossen entweihen; denn ich, der Herr, bin es, der ihn heiligt.“
Dazu in 1. Kor.7,2: „Wegen der Gefahr der Unzucht soll aber jeder seine Frau haben und jede soll ihren Mann haben.“ Unter JEDER sind natürlich NICHT die Priester gemeint!
Gleiches gilt natürlich noch viel mehr für alle Bischöfe: „Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren; er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig. Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand erziehen.“ Aber natürlich galt das, was in 1. Tim 3,2-3 steht nur für die Apostel selbst. Bischöfe als ihre Nachfolger dürfen auf gar keinen Fall gute Familienväter sein! Sonst ist ihnen die ewige Hölle gewiß. Die Unzuchtlinge von heute werden in der Hölle tausenden von Priestern begegnen.
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#6   Kiki de_Montparnasse   10:52:05 | Freitag, 17. Dezember 2010
@Leser
Man kann auch mit einer „normalen“ Frau wie mit einer Hure verkehren.
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#5   Dr. K.-H. Leser   10:50:52 | Freitag, 17. Dezember 2010
Besser lesen.
Davon, dass ein Priester Nutten aufsucht, war doch gar nicht die Rede… mysteriös.
Ich lese da nur schlechte Recherche, mangelndes Urteilsvermögen, Frauenfeindlichkeit.
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#4   Kiki de_Montparnasse   10:46:22 | Freitag, 17. Dezember 2010
Zölibat
Ein Priester, der mit einer Kebse rumgehurt hat, sollte sich aber auf das Paradies keine allzu großen Hoffnungen machen.
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#3   Dr. K.-H. Leser   10:43:59 | Freitag, 17. Dezember 2010
Oh please…
Oder in das Paradies übergehen. So Gott will.
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#2   Gebetsmühle   10:42:37 | Freitag, 17. Dezember 2010
Zölibat
Der Zölibat muss absolut erhalten bleiben und darf niemals gelockert werden. Alle Priester, die jemals verheiratet waren, oder sonstige Unzucht getrieben haben, werden in der Hölle schmoren, so Gott will.
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