Jeder gehört dorthin, wo er die Kommunion empfängt
Es gibt in der frühen Kirche keine „unvollkommene Communio“ mit den häretischen Gemeinschaften. Von Dr. Wolfgang Schüler.
Christus erscheint als Auferstandener der Urkirche
(kreuz.net) Die Communio-Ekklesiologie des Zweiten Vatikanischen Konzils behauptet, daß häretische und
schismatische Gemeinschaften in einer unvollkommenen Communio mit der Katholischen Kirche stünden.
Doch
die frühe Kirche – an deren Ekklesiologie sich angeblich das Pastoralkonzil orientiert hat – kennt eine
unvollkommene Communio mit solchen Gemeinschaften nicht.
Communio zeigt sich in der Eucharistie
Der
Jesuit, Pater Ludwig Hertling, schreibt in seiner Studie „Communio und Primat“ – Kirche und Papsttum in
der christlichen Antike (1943) – daß das häufigste Synonym für communio in der Alten Kirche mit „pax“
bezeichnet wird:
„Die Häretiker werden nicht in die pax et communio der Kirchen aufgenommen, die sich
von den Aposteln herleiten“.
Die kirchliche Gemeinschaft der Bischöfe wird ausgedrückt durch die in
irgendeiner Form gemeinsame Darbringung des eucharistischen Opfers:
„Da die kirchliche Gemeinschaft durch
die eucharistische Gemeinschaft zum Ausdruck kam, galt bei Kirchenspaltungen als Grundsatz: Jeder gehört
dorthin, wo er die Kommunion empfängt.“
Nur Entweder – Oder
Nach dem Gesagten war die frühkirchliche
Communio an den Empfang der Kommunion in der Katholischen Kirche gebunden.
Wer in ihr nicht die Eucharistie
empfing, der gehörte nicht zur Communio.
Die häretischen und schismatischen Gemeinschaften standen
demnach in überhaupt keiner Communio mit der Katholischen Kirche – auch nicht ihre Anhänger.
Der frühkirchlichen
Communio-Ekklesiologie ist also in bezug auf die anderen Religionsgemeinschaften der Gedanke einer „unvollkommenen
Communio“ fremd.
In dieser Hinsicht gibt es für sie nur ein Entweder – Oder, im Widerspruch zur Communio-Ekklesiologie
des Pastoralkonzils, für die es diesbezüglich ein Mehr- oder Weniger gibt.
Theologisches Meinungsverschiedenheiten
sind etwas anderes
Innerhalb der Einheit konnte es allerdings Meinungsverschiedenheiten in theologischen
Fragen geben, die noch nicht endgültig entschieden waren.
Ein Beispiel ist die Frage nach der Gültigkeit
der Ketzertaufe.
Der Heilige Cyprian hielt sie nicht für gültig. Gegen diese Meinung wandte sich der
Heilige Augustinus:
„Papst Stephan I. hatte schon 256 in seinem Sinne entschieden.“
Bei solchen Differenzen
handelte es sich also um Unvollkommenheiten innerhalb der Communio oder Einheit der Katholischen Kirche.
Der Autor ist Oberstudienrat für Mathematik, Physik und Philosophie. Er hat an der Universität München
bei Reinhard Lauth promoviert.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#42 Rudolfus 11:59:16 | Dienstag, 21. Dezember 2010
@Leo Miles: Sedisvakantisten wie Schreiber „Antipacelli“ sind absolute Häretiker und Apostaten, denn
diesen reichen ein unchristlicher Lebenswandel oder einfache häretische Äußerungen aus, um einen Papst
zum „Nichtpapst“ zu erklären, z. B. Pius XII. aus folgenden Gründen: 1. Er war angeblich Zionist, reiste
als Kardinal in die USA, und hißte auf dem Schiff während der Überfahrt in die USA angeblich „die Flagge
der Zionisten“. Angeblich Freimaurer. 2. Außerdem stellte er für Juden während der NS-Zeit gefälschte
Taufscheine aus, um diese als Nichtjuden zu tarnen. Punkt 1 war angeblich, Punkt 2 paßt Schreiber Antipacelli
persönlich nicht. Und damit war Pius XII. kein Papst. Aus angeblichen Gründen enthebt Schreiber Antipacelli
somit Pius XII. eigenmächtig seines Amtes, formelle Häresie bei Pius XII. liegt in Wirklichkeit keine
vor. Ich habe diesen Schreiber schon wiederholt darauf hingewiesen, daß keinerlei formelle Häresie vorliegt
(die eine Papsternennung ungültig machen würde, lt. dem Apostolischen Schreiben Cum ex apostolatus,
Paul IV., datum 1559 [in Übersetzung auf katholischeDokumente.de.tl). Ich habe ihn auch bereits darauf
aufmerksam gemacht, daß seine eigenen, vagen und skurillen Amtsenthebungserklärungen von Päpsten auf
einen Großteil der Reihe der Päpste anzuwenden wäre: Alexander VI. ist ja nur ein besonders berühmter
und machtpolitisch interessanter Fall dieser Päpste, die viele Katholiken gerne als Pseudopäpste bezeichnen
würden. Das ist aber nicht die kirchenrechtliche Realität. Man sollte einmal eine Papstgeschichte lesen.
Die Wahrheit ist zumutbar.
galilei In der Mathematik spielt nicht nur die Aussagenlogik, sondern auch die Prädikatenlogik und die
Klassenlogik eine Rolle. Aber es geht ja bei der anstehenden Thematik nicht um eine spezielle Logik. Es
geht um das logische Denken überhaupt, auf das die Theologie nicht verzichten kann, wenn sie den Anspruch
erhebt, eine Wissenschaft zu sein. Es geht hier nicht um Humanwissenschaften oder um das Leben in der
Kirche, sondern es geht um theologische Positionen, die entweder wahr oder falsch sind, wenn man auf dem
Boden der katholischen Lehre steht. Das hat nichts mit einer Einschränkung auf eine bestimmte Logik zu
tun, sondern das ist einfach Sache des menschlichen Verstandes. Gewiss gibt es viele Bereiche im menschlichen
Leben, die mit dem Gegensatz von wahr und falsch nicht erfasst werden können. Aber diese stehen hier
nicht zur Debatte. Hier geht es ausschließlich um die Frage, ob das Pastoralkonzil mit seiner Communio-Ekklesiologie
in Übereinstimmung ist mit der Communio-Ekklesiologie der frühen Kirche oder nicht, und da gibt es nur
ein Ja oder Nein, tertium non datur.
#40 Leo Miles 20:11:35 | Montag, 20. Dezember 2010
@Rudolfus Natürlich gibt es Zeiten der Sedisvakanz. Aber wer will jetzt bestimmen, wer Papst ist bzw
ob es überhaupt einen Papst gibt? Wer hat diese Macht? Wer hat diese Gewalt? Wer kann hier abschließend
Recht sprechen? Die Sedis argumentieren, daß es ein Papst aufhört Papst zu sein, wenn jener häretisch
wird. Aber dann müßte Liberius auch zeitweilig kein Papst gewesen sein. Doch das ist natürlich Unsinn.
Was ist z.B. mit dem Fall, wenn ein Papst zwar keine öffentliche Häresie ausspricht aber völlig unchristlich
lebt, wie z.B. Papst Alexander VI.? Was ist dann? Wie kann jemand Oberhaupt der Christen sein, der selber
völlig unchristlich ist, aber sich wohlweißlich hütet, eine Häresie öffentlich kundzutun? Sein Lebenswandel
ist aber völlig ketzerisch. Er bricht nahezu jedes Gebot. Und ist trotzdem Oberhaupt der Christenheit.
Wie geht das? Was sagen die Sedis dazu?
Rückkehr-Ökumene wird es geben –> dann sind die im Glauben irrenden wieder zurückgekehrt zum Herrn
Jesus Christus und es wird eine unam sanctam catholicam ecclesiam sein! AMEN!
@galilei Natürlich gibt es eine Einteilung in Schwarz/weiß besser wahr/richtig. Das menschliche Leben
mag allerlei Schattierungen haben, die Wahrheit Christi aber ist unteilbar. Hier gibt es keine Abstufungen
ins Graue bzw Schwammige. Die Kirche hat diese Wahrheit des Herrn bis zum konziliären Glaubensabfall
vermittelt. Danach begann man sie zu relativieren.
Aussagenlogik Wenn man die Artikel in der gesamten Reihe von Dr. Schüler liest, weiß man, dass er Mathematiker
ist. Er zieht klare logische Schlüsse, die einem Mathematik-Begeisterten wie mich durchaus beeindrucken.
Allerdings verwendet die Mathematik eine zweiwertige Aussagenlogik. Alle Erkenntnisse der modernen Humanwissenschaften
zeigen, dass Leben und vor allem menschliches Leben und damit auch Leben in der Kirche viel komplexer
ist. Eine nur Schwarz und Weiß beschreibende Logik kann daher niemals die Wirklichkeit erfassen. Schlüsse,
die auf einer zweiwertigen Aussagenlogik beruhen, müssen zwangsläufig fehlgehen. Das ist die wahre Fehlannahme,
der Leute wie Dr. Schuler oder die Priesterbruderschaft St. Pius bzw. andere ähnliche Personen und Gemeinschaften
unterliegen!
@Rückkehr-Ökumene das Pastoralkonzil sei mit seiner Communio-Ekklesiologie tiefer mit der traditionellen
Lehre der Kirche Der alte Trick! Er tritt bei fast allen Irrlehrern auf, seit frühester Zeit.
Die Unvereinbarkeit der Communio-Ekklesiolgie des Pastoralkonzils mit der Communio-Ekklesiologie der frühen
Kirche aufzudecken, ist für die Auseinandersetzung mit den Modernisten wichtig. Diese versuchen traditionsverbundene
Katholiken gelegentlich dadurch zu verunsichern, dass sie behaupten, das Pastoralkonzil sei mit seiner
Communio-Ekklesiologie tiefer mit der traditionellen Lehre der Kirche verbunden als die Priesterbruderschaft
St. Pius X., die sich auf die nachtridentinische Ekklesiologie stütze, die durch Engführung und Einseitigkeit
gekennzeichnet sei. Das Konzil wäre tiefer in die Tradition eingedrungen, weil es sich auf die Ekklesiologie
der frühen Kirche stütze, die diese Engführung nicht kenne. Dabei wird unterstellt, dass die Communio-Ekklesiologie
der frühen Kirche mit der des Pastoralkonzils vereinbar sei. Aber das ist eine falsche Unterstellung,
denn diese Ekklesiologien stehen in mehr als einer Hinsicht im Widerspruch zueinander. Eine dieser Hinsichten
benennt der Artikel. Man lasse sich nicht ins Bockshorn jagen!
#29 Rudolfus 22:03:29 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@Ghislieri: Das habe ich auch so geschrieben, der Irrtum bezieht sich auf Leo Miles. Ich habe es ihm erklärt:
Die Kirche hat nicht immer einen Papst. Bezogen auf Leo Miles schrieb ich, Leo Miles’ Behauptung ist ein
Irrtum, daß die Kirche immer einen Papst habe. Das hat sie definitiv nicht. Die letzte papstlose Zeit
war von 2. bis 19. April 2005. Danke aber dennoch für Ihre Korrektur.
@Rudolfus Die Kirche Christi hat nicht immer einen Papst. Diese Behauptung ist ein Irrtum. Nee da liegen
se falsch! Jede Sedisvakanz (die Zeit vom Tod eines Papstes bis zur Wahl des nächsten) ist ein Beweis
dafür, dass die Kirche zwar normalerweise einen Papst als Oberhaupt hat, aber nicht notwendigerweise
zu jeder Zeit.
#26 Rudolfus 21:53:52 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@Leo Miles: Die Kirche Christi hat nicht immer einen Papst Diese Behauptung ist ein Irrtum. Es ist so
vorgesehen, daß die Kirche immer einen Papst haben sollte, aber es gab immer Zeiten längerer Sedisvakanz,
wenn sich das Konklave nicht einigen konnte, im Extremfall sogar bis zu zwei Jahre nicht (wie ich kirchengeschichtlich
in Erinnerung habe). Es gab auch Zeiten von bis zu drei Kirchenfürsten, die gleichzeit den Anspruch erhoben,
Papst zu sein, und bei denen die Katholiken nicht wußten, wer der legitime Papst war. Selbst Heilige
waren hier uneins. Dann wäre noch zu nennen, daß die Kirche nach jedem zurückgetretenen bzw. verstorbenen
Papst eine bestimmte Zeit ohne Papst besteht. Daß die Kirche immer einen Papst hat, ist also keine richtige
Aussage. Es ist wünschenswert und zumeist ein Segen, wenn wir einen amtierenden Papst haben. Manchmal
auch nicht. Oder sollen wir Paul VI. und Johannes Paul II. als Segen verstehen, und nicht vielmehr als
Strafe? „Wenn Gott Sein Volk strafen will, so schickt Er diesem schlechte Priester.“ (sel. Papst Pius
IX.) Eine priesterlose Pfarre ist besser als eine Pfarre mit einem schlechten Priester. Kein Priester
ist besser als ein schlechter Priester. Und das gilt für das Papstamt erst recht. Kein Papst ist besser
als ein schlechter Papst, der die Kirche ihren Feinden ausliefert und ein schlechtes Vorbild und ein schlechter
Leiter für die Gesamtheit aller Christen ist. Wären Pius XII. oder der sel. Johannes XXIII. doch die
letzten Päpste gewesen. Der Kirche wäre viel Leid erspart geblieben!
#25 Leo Miles 21:13:34 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@KATHO-FIX Sie wollen uns erzählen, daß Ihr Herr der Papst ist? Sie machen alles, was er sagt? Also
der Herr eines Christen ist Jesus Christus. Wenn der Papst sich nicht mehr nach der Lehre Christi richtet,
dann ist das in erster Linie sein Problem. Niemand muß einer antichristlichen Ideologie folgen. In diesem
Sinne gibt es nur einen Herrn: Jesus Christus. Der Papst ist nicht der Herr, sondern dessen Diener. Wer
nicht mehr Gott dienen will, verfällt dem Satan. Der Satan ist der Herr all jener, die Gott und die Lehre
Christi verraten haben.
#23 Leo Miles 20:22:26 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@Karl Murx Die FSSPX ist in communio mit der Kirche Christi als göttlicher Sendung. Die FSSPX ist nicht
in communio mit V2 und der „neuen Messe“. Das muß sie auch nicht. Die Nennung des Namens des gegenwärtigen
Papstes läßt auch nicht darauf schließen. Man muß dem Papst nur insoweit folgen, als es die Lehre
Christi nicht verletzt. Mit dieser Lehre, mit dieser Sendung ist die FSSPX in communio. Die Kirche Christi
hat immer einen Papst. Aber wenn es nicht Benedikt XVI. ist, wer ist es dann? Wissen Sie jemanden? Der
Messkanon der Messe aller Zeiten ist gültig. Somit ist die Nennung des gegenwärtigen Papstnamens in
diesem Messkanon auch gültig. Das heißt nicht, daß man dessen antikatholische Sichtweisen übernimmt
oder bestätigt. Wer ist der Papst, wenn es nicht B.XVI. ist? Das ist das Problem der Sedis. Eine Möglichkeit
wäre, zu sagen, es gibt eben momentan keinen Papst. Doch das ist nichts weiter als eine Vermutung. Es
ist absolut keine offizielle kirchliche Lehre. Zudem sind die rechtgläubigen Katholiken momentan leider
nicht in der Lage, darüber ein abschließendes Urteil zu fällen. Wer es von „unten“ versucht und das
Urteil von „unten“ festlegen will, endet wie Pater Lingen und Co…
#21 Karl Murx 19:02:08 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Die negative Konsequenz der frühkirchlichen Communio … … ist die Exkommunikation. Des weiteren gilt,
daß die Nennung des Namens eines Papstes (oder eines vermeintlichen) im römischen Messkanon kein Gebet
für diesen darstellt, die FSSPX meint, sondern Ausweis der Legitimation des Zelebranten. Der Zelebrant
offenbart durch die Namensnennung im „una cum“ seine Sendung durch die Hierarchie der Kirche. Nun befindet
sich die FSSPX aber in einer sehr seltsamen Communio mit Benedikt XVI., dessen Messe sie nicht zelebrieren
will.
#20 Leo Miles 13:20:35 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@unbestechlicher Für euch und die „Synagoge Satans“ ist der Ritus und die Frage der Gegenwart Christi
im allerheiligsten Sakrament des Altares durchaus wichtig. Denn ihr haßt ja offensichtlich Christus und
den heiligen katholischen Ritus. Ihr müßt alles gegensätzlich handhaben und betrachten. Eure Ausrichtung
ist einfach entgegengesetzt; halt zu eurem Herrn hin: dem Satan. Egal ist es euch nicht, denn es ist euer
größter Wunsch, gegen Gott und die Wahrheit zu sein und Seine Liturgie und Kirche zu zerstören. Euer
„egal“ ist nur eine weitere Lüge.
Herr Ruhrgebietler „„endlich mal klar von ihnen verstanden! dann „rennen die immer weniger werdenden Katholiken
der RKK in Dtl. also vollkommen umsonst in ihre Gottesdienste. Bekommen dort ein wertloses Gebäckstück
und das wars also.“ Vollkommen klar und unmissverständlich von Ihnen verstanden! Und das vor dem 4. Advent!
Sollte Ihnen doch endlich der Hlg Geist Einsicht gegeben haben? Danke Lieber Gott!““ Herr Ruhrgebietler.
Danke für Ihre guten Wünsche. Da ich mit der RKK in D. nichts zu tun habe läßt mich die Diskussion
vollkommen unberührt. Ob diese Kekse bei der Kommunion irgendwas beinhalten oder bewirken: Das weiß
man nicht so genau. Ob irgendein Ritus besser ist als ein anderer Ritus: für viele Menschen und auch
mich: egal! Alles Gute und G_ttes Segen vom Unbestechlichen
Zum Zusammenhang Das vom Pastoralkonzil geprägte Rom lobt das Konzil dafür, dass es die vorkonziliare
Enge in der Ekklesiologie dadurch überwunden habe, dass es die Communio-Ekklesiologie der frühen Kirche
wieder entdeckt hätte. Diese Behauptung ist nur dann richtig, wenn die Eigenschaften der frühkirchlichen
Communio-Ekklesiologie auch Eigenschaften der Communio-Ekklesiologie des Pastoralkonzils sind. Ein besonders
wichtiges Merkmal dieser Communio-Ekklesiologie besteht darin, zu lehren, dass die katholische Kirche
zu den anderen christlichen Gemeinschaften in einer unvollkommenen Communio stehe. Der Artikel zeigt nun,
dass eine solche Vorstellung der Communio-Ekklesiologie der frühen Kirche völlig fremd ist, so dass
insofern von einer Wiederentdeckung derselben durch das Konzil keine Rede sein kann, weil jene in Bezug
auf die Communio nur ein Entweder-Oder kennt. Diese Problematik ist deshalb besonders wichtig, weil an
der Vorstellung einer unvollkommenen Communio mit den anderen christlichen Gemeinschaften der Ökumenismus
des Pastoralkonzils hängt, denn sein Ziel ist es ja, die angeblich unvollkommene Gemeinschaft in eine
vollkommene Gemeinschaft zu überführen.
#15 Leo Miles 20:02:08 | Samstag, 18. Dezember 2010
@Gockeline Ich hoffe alle Menschen gehen ihren Weg So wie die Piusbruderschaft… und lassen sich nicht
mehr gängeln von solchen Leuten Genau! Keine Unterwerfung unter die „Synagoge Satans“. Keine Gemeinschaft
mit V2.
Gockeline Es macht mehr Sinn, sich auf Zentren zu konzentrieren. Jedes Örtchen hat eine Kirche und so
erhalten sich diese auch. In Bezirken werden Kirchen oft nicht besucht, weil sie oft verschlossen sind.
Kirchen, die geschlossen sind und nur zu Sonn- und Feiertagen geöffnet werden, lassen darauf rückschließen,
daß die Begegnung mit Gott nicht unmittelbar erfolgt. Oft gibt es ein Forje und dann eine Glasscheibe
oder ein einfaches Gitter, welches den Zutritt verwehrt. Das ist schade.
#13 Goldengel 19:00:04 | Samstag, 18. Dezember 2010
gängeln ? Ich hoffe alle Menschen gehen ihren Weg und lassen sich nicht mehr gängeln von solchen Leuten.
Wer gängelt wen? Die Gutmenschen gängeln sich selbst durch deren Leben z.B. stets wechselnde Konkubinatsverhältnisse,
Scheidungen, Abtreibungen, etc. Manche Leute gängeln und schubsen sich schon gegenseitig durchs Leben.
#12 Gockeline 18:56:25 | Samstag, 18. Dezember 2010
Dann gehören 90% nicht mehr in diese Kirche? Vielleicht muß es so weit kommen, dass alle austreten werden
und sich eigene Wege suchen. Der Rest soll dann schauen wie er in dieser Kirche noch klarkommt. Keine
Steuern mehr! Große Kirchenbauten die zu zahlen sind. Hauptsache ihre Liturgie stimmt in ihren Augen.
Ich hoffe alle Menschen gehen ihren Weg und lassen sich nicht mehr gängeln von solchen Leuten.
#10 Goldengel 17:57:39 | Samstag, 18. Dezember 2010
logisch ! Die häretischen und schismatischen Gemeinschaften standen demnach in überhaupt keiner Communio
mit der Katholischen Kirche – auch nicht ihre Anhänger. :)3 Ist doch logisch oder? Wenn man nun alles
so hinbiegen will, obwohl dies nicht der katholischen Kirche entspricht – so wie es ja einige Geistliche
heute tun, um der Welt zu gefallen – wird man sich wohl nicht mehr katholisch nennen können, sondern
dies ist ein „laienhaftes Herumgetue und Herumgewurschtle“ .
unbestechlicher: endlich mal klar von ihnen verstanden! dann „rennen die immer weniger werdenden Katholiken
der RKK in Dtl. also vollkommen umsonst in ihre Gottesdienste. Bekommen dort ein wertloses Gebäckstück
und das wars also.“ Vollkommen klar und unmissverständlich von Ihnen verstanden! Und das vor dem 4. Advent!
Sollte Ihnen doch endlich der Hlg Geist Einsicht gegeben haben? Danke Lieber Gott!
#8 Siegfried 17:32:11 | Samstag, 18. Dezember 2010
zu unbestechlicher: Jeder gehört dorthin, wo er die Kommunion empfängt Ob die Kommunion in der Novus
Ordo Messe gültig ist, kann nur schwer beurteilt werden. Die Sakramentenlehre der Heiligen Katholischen
Kirche lehrt, drei Bedingungen gehören zur Gültigkeit eines Sakramentes. Dies sind: 1. die Materie;
2. der Wille der Kirche, der göttliche Wille muß vom Verwalter / dem Spender und vom Empfänger angenommen
sein, und 3. die für die Sakrentenverwaltung benützten Worte müßen die richtigen und von der Kirche
vorgegeben sein. Bereits bei der Wandlung kiegt ein elementarer, wigwnmächtiger Ungehorsm unserer Bischöfe
und Priester vor. Die vor Christus benutzen Worte werden eigenmächtig umgewandelt und die Anweisung der
Kirche nicht befolgt. Kommunionspender benützen eigene Worte, das Brot des Lebens, das gesegnrete Brot
u.v. a. blödsinnigen die Wahrheit leugneden Formulierungen der Worte, benützen diese Häretiker. Diese
Eigenmächtigkeiten wurden früher nicht benützt. Jeder kann die bisherigen Gesangbücher, vor dem gemeinsamen
Gotteslob betrachten, dort war die Übersetzung und der lateinische Text der Wandlungsworte richtig vorgegeben.
Bei den Protestanten bestand immer die Gafahr der eigenmächtigen Wortschöpfungen, auch beim Taufsakrament.
Dies war der Grund, warum bis zur Einführung der protestantischen Ökumenismus in die Römisch Katholische
Kirche bei jedem Übertritt aus einer protestantischen Gruppe, in die Heilige Kirche, die Taufe vorsichtshalber
neu erteilt werden mußte. In der BRD ist die Gütigkeit der Wandlung nicht mehr gegeben. o^/ :)% o^/
Deshalb dürfen die ziellosen Katholiken nicht lange gefragt werden, sondern sie müssen mit den Realitäten
konfrontiert werden und das ist die nichtendenwollende Feier der ewiggültigen außerordenlichen Liturgie…!
r.ruhrgebietler Wenn das so ist rennen die immer weniger werdenden Katholiken der RKK in Dtl. also vollkommen
umsonst in ihre Gottesdienste. Bekommen dort ein wertloses Gebäckstück und das wars also. Glückwunsch
Kommunions-Empfang bei den V2-Kirchen somit ungültig? nun – die frage lässt sich einfach beanworten:
seit dem V2 gab es ja keine gültige Liturgie mehr, da die v2-events ja nicht die ewig gültige trid.
Liturige, also die Mese aller Zeiten sind! demnach ist auch das was dort gereicht wird nicht dei Heilige
Kommunion!
Jeder gehört dorthin, wo er die Kommunion empfängt Ist das irgend etwas Neues? Was bedeutet dieser Artikel?
Ist der Kommunions-Empfang bei den V2-Kirchen somit ungültig? Gehen deshalb so wenig Gläubige heutzutage
in die RKK-V2-Kirchen? Haben diese Gläubigen also etwas falsch gemacht? Heiliger Cyprian? Papst Stefan
im Jahre 256. Ketzertaufe? Welche Ketzer denn bitte? Unbestechlicher