Alte Messe
Das Problem des Mainzer Kardinals
Wer von „geschichtlichen Bedingtheiten“ reden will, der soll als Beispiel nicht die Alte Messe, sondern die neugläubige Eucharistiefeier nehmen. Von Johanna Kummer.
Die Alte Messe löst nicht alle Probleme, aber ohne sie löst sich nichts.
Die Alte Messe löst nicht alle Probleme, aber ohne sie löst sich nichts.
© Stephen, O.Cist., Flickr, CC
(kreuz.net) Heute wird versucht, den christlichen Glauben als etwas Privates hinzustellen, das aus dem öffentlichen Leben gedrängt werden muß.

Hobbyglaube ist angesagt.

Wenn über Sünde, Hölle und Fegefeuer gesprochen wird, zupfen auch die altliberalen Zeitgeist-Priester an ihren zivilen Tarnklamotten und legen einen mitleidigen Blick auf.

So bricht der Glaube unter den Augen gleichgültiger Bischöfe und Priester zusammen.

Darum ist klar: Nur mit der Alten Messe kann es wieder in die richtige Richtung gehen.

Das weiß der Teufel. Darum wird die Alte Messe von den Medienbossen und Mächtigen so gehaßt.

Es ist sinnlos, die verunglückte Liturgiereform des Zweiten Vatikanums als großes Werk hinzustellen.

Es ist auch kabarettistisch, auf die angebliche geschichtliche Bedingtheit der Alten Messe zu pochen – wie das Karl Kardinal Lehmann von Mainz gerade getan hat.

Im Gegensatz zur neugläubigen Eucharistiefeier hat die Alte Messe über die Jahrhunderte bewiesen, daß sie sich den geschichtlichen Bedingtheiten entzieht.

Es ist dagegen nicht verwunderlich, daß die geschichtlichen Bedingtheiten den Modetheologen und Mainzer Kardinal so sehr beschäftigen.
      
19 Lesermeinungen
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#27   Leo Miles   21:32:58 | Montag, 20. Dezember 2010
@Febron
Jede Handlungsweise ist recht, die mit der Lehre Christi in Einklang ist. Wenn sich die eigene Meinung eines Katholiken an der Lehre Christi orientiert, dann ist es doch okay.
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#26   Febron †   21:19:42 | Montag, 20. Dezember 2010
@Leo Miles: Das war doch eine sachliche Aussage!
Ich hatte auf die künstliche Empörung einiger Mitforisten über die teilweise angriffige Art (etwa auf den „Kondom-Papst“) hier nur darauf hingewiesen, dass für Katholiken der Probalismus gilt.
Danach ist jede Handlungsweise recht, die man nach eigener Meinung für recht hält.
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#24   Leo Miles   20:15:36 | Montag, 20. Dezember 2010
@Febron
Werden Sie doch einmal sachlich und bringen Sie konkrete Argumente vor. Dann werden Ihre Beiträge auch sicher nicht getilgt.
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#19   DerRabe   20:42:46 | Sonntag, 19. Dezember 2010
wenn vom budhismus…
…gesprochen wird verweist man auf seine jahrtausende, beim christentum hingegen sagt man, dass die jahrtausende des christentums längst überholt seien.
gottes wort bleibt ohne wenn und aber in ewigkeit. wer was anderes behauptet hat die bibel vermutlich nie gelesen.
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#18   Leo Miles   20:38:38 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@Febron
Seit wann halten Sie die protestantische „Moral“ für katholisch? Ach Sie meinen das protestantisch-„katholische“ V2. Das könnte durchaus so sein…
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#16   polenpaule   13:46:48 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Mainzer Vorbild für:
1. Karneval
2. Verfressenheit
3. konziliaren Zerstörungswahn
4. Abbruch der Tradition
5. kurz gesagt: Mainz und sein Hirte? sorgen für das Wachsen und Gedeihen der konziliaren „Gemein“!- schaft!
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#15   DerRabe   13:39:27 | Sonntag, 19. Dezember 2010
ein guter artikel!
der glaube wird aus den menschen herausgerissen wie der weizen aus dem unkraut! stück um stück wird der weizenm herausgerissen und da immer noch weizen übrig bleibt, im feld, ‘heisst man das feld gut. man möchte aber das unkraut stehen lassen und den weizen ganz vernichten und dann die menschheit vom reinen unkraut ernähren. man lebt noch von der substanz, baut diese aber frech und hohnlachend ab.
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#14   Leo Miles   13:13:40 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@Kamazz
1. Wenn ihr gegen Uniformität seid, warum zwingt ihr dann allen die protestantische „neue Messe“ auf?
2. Wenn ihr gegen die Uniformität seid, warum zwingt ihr dann jedem eure „Synagoge Satans“ auf?
3. Der Papst hat von Christus die Gewalt erhalten, die Dinge des wahren Glaubens und der entsprechenden göttlichen Liturgie zu regeln. Das hat Pius V. (und auch seine Vorgänger und Nachfolger) getan. Wer das als „Machtrausch“ hinstellt, hat sich von der Kirche Christi selbst ausgeschlossen.
4. Die Gewalt des Papstes ist an die wahre Lehre Christi und an das Mysterium Gottes gebunden. Wenn der Papst einer antichristichen Ideologie frönt und das Mysterium Gottes aus der Liturgie entfernt, ist niemand gezwungen, ihm darin zu folgen.
5. Ihr haßt also die überlieferte Lehre und habt euch der „Lehre“ der Phariäser, der „Synagoge Satans“ unterworfen.
6. Natürlich ist für euch alles nur „heiliger Schein“. Für euch gibt es nichts Heiliges, keine Heiligkeit, keine Wahrheit, keine Gerechtigkeit. Wie sollte es das auch in der „Synagoge Satans“ geben?
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#13   Kamazz †   12:17:43 | Sonntag, 19. Dezember 2010
…ob sie sich den geschichtlichen Bedingtheiten entzieht,
sei einmal bewusst dahingestellt. Über Jahrhunderte ist
nix bewiesen, weil keine Alternative zur tridentinischen
Messe erlaubt war. Der ambrosianische, der mozarabische und der
gallikanische Ritus wurden zugunsten des römischen ganz massiv zurückgedrängt, um eine fragwürdige Uniformität zu demonstrieren…! Heute sind diese
Riten nur noch als Begriffe im Gedächtnis, weil sie
seit Jahrhunderten nicht mehr praktiziert werden
dürfen… Das ist Sache und so wurde gleißnerische „heilige Schein“ des tridentinischen als
römischer Ritus gefestigt. Das war der päpstliche Machtrausch vergangener Jahrhunderte… :-)
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#10   c.reubold   07:53:37 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Es kann nur mit der alten der „echten“ Messe gehen
Denn schauen Sie sich doch einmal die anderen bequemen Messen an, es findel leider nur noch selten eine würdige Messfeier statt (sofern dies überhaupt möglich ist).
Stattdessen lümmeln die „Gläubigen“ auf den Bänken herum und schauen den vielen Vorstellungen, die intwischen schon dazu gehören, zu.
Wo bleibt Gott?
Und was man nicht vergessen darf: die Macht der echten Messe, der alten Riten.
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#9   Rosarie   22:44:55 | Samstag, 18. Dezember 2010
Dieser Kardinal ist für die Gegenseite
Das ist sicher.
Aber das ist nicht nur in der Konzilskirche so, sondern auch im traditionellen Bereich der Kirche, und weil noch unbekannter, viel gefährlicher. Denn der Satan schläft nicht… tinyurl.com/erwache
Möge der Hl. Erzengel Michael uns beschützen. Gute Nacht.
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#8   Siegfried   21:27:30 | Samstag, 18. Dezember 2010
zu Gockeline: Muß man vor solchen Christen warnen?
Sie irren, katholische Christen, die der Tradition treu bleiben sind Katholiken. Die Grundlage des katholischen Glaubens sind nach Lehre der Kirche:
1. die göttliche Offenbarung in der heiligen Schrift(AT & NT);
2. alle von der Heiligen Katholischen Kirche, der gültige Papst, festgelegten Dogmen, und
3. die Tradtition der Heiligen Katholischen Kirche.
Merke:Die Modernisten haben Punkt 3. , dies bedeutet 1/3 des Katholischen Glaubensgutes abgelegt. Das sichtbare Zeichen dieses traditionellen Glaubensgutes ist die vom Stifter und ewigen Hohenpriester Jesus Christus seiner Kirche anvertraute Heilsgeschehen in der Heiligen Liturgie. Das ist die Vergegenwärtigung seines Leiden, Sterben und seiner Auferstehung. Das segensreiche Heilswirken, indem er immer und ständig für uns gegenwärtig ist. Wenn unsere Priester wieder der Feier des Heiligen Messopfers nachgehen, wie es im Kirchengesetz vorgesehen ist, dann findet ständig an einem Ort in der Welt dieses Geheimnis statt. Die vorkonziliaren Priester und Gläubigen waren sich dieser Gnade für die Menschheit bewußt.Was Paul VI. mit dem Novus Ordo machte, war ein zerstörender Eingriff in die Tradition. Dieser Eingriff nimmt in der katholischen Tradidition keinenen Platz ein. Was nicht aus Gott ist hat keinen Bestand. Was aus Gott ist, die traditionelle Liturgie hat Bestand für immer. Diese Erkenntnis wird dem Mainzer Faschingsprinzen immer klarer. O:) dies ist sein großer Ärger mit der Tradition. :-D :)% o^/
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#7   Melchisedek   21:14:44 | Samstag, 18. Dezember 2010
Drecks- und Schundblatt ‘‘Spiegel’’
Nachdem schon letztes Jahr der Koran Titel in der Weihnachtswoche des o.g. Schundblattes war, ist dieses Jahr -nachdem das ganze Jahr über Kirchenhetze stattfand-:
‘‘Mythos Mekka:
Die Schicksals-Stadt des Islam’’
www.spiegel.de/…18,ausg-4786,00.html
Wer kauft dieses Schundblatt eigentlich ?
:-S :-P :-P
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#6   wickerl   20:00:50 | Samstag, 18. Dezember 2010
Anmerkung
Das mit der Liturgiereform des II. Vaticanums stimmt so nicht, das II. Vaticanum hat ja einen eigenen Ritus begründet, den aber Paul VI. 1969 buchstäblich über den Haufen warf. Was auch einen Vorteil hat, einen Ritus von Paul VI. kann man wesentlich leichter einmal abschaffen, als einen des II. Vaticanums.
Ansonsten pflichte ich der Autorin bei.
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#5   Leo Miles   19:59:35 | Samstag, 18. Dezember 2010
@Gockeline
Seid ihr es nicht, die die Piusbruderschaft verteufeln und ausschließen? Obwohl doch laut V2 alle Christgläubigen zur Kirche gehören…
Wo ist euer Verzeihen? Wo ist eure Liebe?
Ihr habt doch nur Selbstliebe. Die Wahrheit haßt ihr wie die Pest.
Gott sagt nicht, die Messe müsse so und so sein, sondern die Messe ist so, weil auf diese Art das Mysterium Gottes verherrlicht und das Opfer und die Erlösung durch unseren Herrn vergegenwärtigt wird.
Was passiert denn bei der „neuen Messe“? Gott spielt da keine Rolle. Was wird da verherrlicht? Der Priester? Die Gläubigen? Die PastoralreferentInnen? Wo ist da das Erlösungswerk durch das Opfer Jesu Christi?
Empfangt ihr den Leib des Herrn? Warum wird mit Ihm so liederlich und unwürdig umgegangen? Wenn ihr einen „liebenden Gott“ habt, so scheint ihr Ihn aber nicht zu lieben.
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#4   Rudolfus   19:11:03 | Samstag, 18. Dezember 2010
@Gockeline: Die Katholische Kirche hat Großes vollbracht
Aber deine altliberale Bande kann nur hetzen und lügen.
Nur konservative Orden sind effektiv und geben die christliche Lehre wieder.
Du bist eine erbärmliche Lügnerin und Antichristin:
Tu uns den Gefallen und lasse die Kirche in Ruhe und verabschiede dich von ihr.
Nimm einen Strick und such dir einen Baum, wenn du deinem Idol Judas Iskariot bis zum Äußersten nachfolgen willst, und häng dich auf.
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#3   Gockeline   18:49:23 | Samstag, 18. Dezember 2010
Muß man vor solchen Christen warnen?
Sekten denken und handeln nicht anders als Altfundamentalisten der Kath.Kirche.
Keine Liebe.
Keine Fürsorge.
Nur Härte!
kein Verzeihen.
Nur beharrliches Trotzen.
Sie sagen ,so, und nur so will Gott die Messe?!?!
Dann habt ihr ein Monster als Gott!
Wir haben einen liebenden Gott!
So trennt und spaltet sie die Kirche immer weiter.
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#2   LASKO !   18:41:37 | Samstag, 18. Dezember 2010
FAUST GOTTES !
:)3 Rituale Romanum ! o^/
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#1   r.ruhrgebietler   18:17:07 | Samstag, 18. Dezember 2010
Das Problem des Mainzer Kardinals
dass er nicht in der Glaubenswahrheit Gottes ist?
dass er nicht die ewig gültige trid. Liturgie zelebriert?
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