Herbert Kohlmaier
Unglaublich: Der Kirchenfeind war Träger des Gregorius-Ordens
Die vatikanische Selbstmord-Taktik besteht darin, die eigenen Feinde zu loben und zu befördern, um ihr Wohlwollen zu erkaufen. Doch die werden immer frecher und gereizter.
Der Päpstliche Orden Gregor des Großen
Der Päpstliche Orden Gregor des Großen
© Bild: via Wikipedia, CC
(kreuz.net, Vatikan) Der pensionierte österreichische Kirchenfeind Herbert Kohlmaier (76) hat den Päpstlichen Gregorius-Orden zurückgegeben.

Das berichtet der ‘Österreichische Rundfunk’.

Kohlmaier ist Mitglied der Homo- und Abtreibungspartei ÖVP. Anfang 2009 gründete er mit altliberalen Altersgenossen die kirchenfeindliche ‘Laieninitiative’, die von einem sexuellen Frühling in der Kirche träumt.

Vor sechzehn Jahren bekam Kohlmaier den Gregorius-Orden umgehängt.

Der Orden ist die vierthöchste Auszeichnung für angebliche Verdienste um die Katholische Kirche. Er ist eine der höchsten Auszeichnungen, die der Papst Laien verleiht.

Der Ordensträger dreht durch

Doch gegenwärtig erhitzt sich Kohlmaier vor allem an kirchlichen Unterhosenthemen.

Er ist auch vom Glauben abgefallen.

So leugnet er auf seiner Homepage den Opfercharakter der Heiligen Messe. Er fordert, daß Laien die – seit dem Zweiten Vatikanum de facto abgeschaffte – Beichte hören und die Krankensalbung spenden dürften.

Jüngst wünschte Kohlmaier die Wahl von Bischöfen durch die Gläubigen – das heißt: durch die antikirchlichen Medienbosse.

Bei einer Pressekonferenz am Dienstag erklärte Kohlmaier sogar, daß er Bischöfe, die vom Papst auf „ungültige“ Weise ernannt seien, ignorieren wolle.

Inzwischen wurde Kohlmaiers Treiben offenbar sogar dem Heiligen Stuhl zu bunt.

Darum schrieb ihm der Substitut des vatikanischen Staatssekretariat, Erzbischof Fernando Filoni, einen Brief.

Der Prälat erinnerte Kohlmaier – der gerade eine Alterspubertät durchmacht – in seinem Schreiben daran, daß der Gregorius-Orden von seinem Träger „Respekt und Wohlwollen gegenüber dem Nachfolger Petri und dem Apostolischen Stuhl erwarten“ lasse.

Mons. Filoni bat Kohlmaier um eine „Erklärung“ für seine kirchenfeindlichen Agitationen.

Doch der reagierte statt dessen mit einem Wutanfall – und gab die unverdiente Auszeichnung zurück.

Er betrachte es als seine „Pflicht als Christ und Katholik, mit vielen Gleichgesinnten energisch gegen gravierende Fehlentwicklungen bei der Leitung unserer Kirche aufzutreten“ – sagte der Altersstarrsinnige vor der Nachrichtenagentur ‘APA’.
      
19 Lesermeinungen
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#28   Rudolfus   14:43:33 | Donnerstag, 23. Dezember 2010
Orden werden vom Papst verteilt, als Zeichen der Wertschätzung an Bürger, die der Kirche geholfen
haben, oder die näher mit der Kirche verbunden werden sollen.
Eine besondere katholische Rechtgläubigkeit ist bei den meisten Ordensträgern wohl kaum anzunehmen,
oder gilt die Wiener SPÖ-Landesrätin Brauner als besonders gläubige Katholikin?
Wohl kaum, weil die päpstlichen Orden eben eine ganz andere Funktion haben, es sei denn, es sollte tatsächlich laut Ordensstiftung eine besondere katholische Rechtgläubigkeit geehrt werden. Das ist normalerweise nicht der Fall.
Wenn wir einen päpstlichen Ordensträger treffen, können wir normalerweise davon ausgehen, daß dessen Träger einfach eine besondere Verbundenheit mit kirchlichen Würdenträgern besitzt, aber normalerweise nicht viel vom katholischen Glauben weiß.
Orden sind einfache Zeichen bürgerlicher Ehrungen durch den Papst, um die hohen Bürger an den Papst denken zu lassen.
Jemand, der sich wie der genannte De-facto-Freimaurer, nicht mit dem Papst verbunden weiß, der schickt die Ehrung aus gutem Grund zurück.
Manche Leute sammeln solche Ehrungen, und finden so vielleicht wirklich zum katholischen Glauben.
Beten wir für alle die, die der Papst als bedeutend genug ansah, um ihnen einen Orden zu verleihen, daß sie sich diesen würdig erweisen, und die ewige Seligkeit erlangen, und nicht der ewigen Verdammnis anheimfallen, vor der uns die extrem bedeutsame Fatimaerscheinung so eindringlich warnt.
Beten wir für alle diese De-facto-Freimaurer, die als Pseudokatholiken unsere verderbte Weltgesellschaft regieren.
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#24   Gebetsmühle   08:53:07 | Montag, 20. Dezember 2010
Was mich interessiert
Warum spielt es für irgendjemanden überhaupt eine Rolle, ob irgendein anderer einen Orden, oder sonstwas verliehen bekommt? Orden sind nutzloser Tand, egal von wem auch immer sie verliehen wurden. Allein der Glaube an Gott adelt den Menschen und nicht das Umhängen von Lametta. Jesus hat keine Orden verliehen, sondern Liebe verkündet. Mir persönlich sind Ordensträger so egal wie nochmal was. Sie haben ihren Lohn bereits gehabt.
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#22   Rudolfus   22:33:06 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@Rose im Kreuz: Die Modernisten wollen also, nachdem die Kirchenordnung endgültig zusammengebrochen
ist, keine Kirchenämter mehr innehaben. Am liebsten wäre sie Mitglied in der medial hofierten Evangelischen Kirche (eine weitere Parallele zur Nazizeit). Das haben wir Katholiken ihnen bereits seit 1962 gesagt. Werdet einfach Mitglied in der Evangelischen Kirche. Wir halten euch nicht. Niemand hält euch. Alle von den Kirchenhetzinitiativen „Wir sind Kirche“ etc. – ihr braucht die Kirche, weil sie euch bezahlt. Wir Katholiken brauchen euch nicht. Wir brauchen keinen einzelnen von euch. Meinetwegen könnte sich die Kirche auf so wenig Personen wie möglich beschränken, solange dieser eine Priester nur in Reichweite ist, und mir die Sakramente spendet. Aus diesem Grund ist die Priesterbruderschaft St. Pius X. auch ein so gemütlicher Verein: Da sind die Katholiken unter sich, die Modernisten, die die Kirchenhierarchie okkupiert halten, können sich grün und blau ärgern, und wie ein Bundesheeroberst „Befehl!“ kreischen, „Das ist ein Befehl! Die Meßfeier hat nach dem Missale Pauls VI. abzulaufen! Befehl! Die Lehrbücher sind die Bücher, die wir ihnen geben! Befehl! Der Hl. Vater will es so! Befehl! Zahlen Sie uns Kirchensteuer! Befehl! Befehl!“
Aber jetzt möchten die Ratten das sinkende Schiff verlassen, das sie selbst in jahrzehntelanger Wühlarbeit angeknabert haben …
Die Lefebvrianer haben sich schon längst verabschiedet, ihnen wurde nachgerufen: „Dann seid ihr aber nicht mehr katholisch! Ihr widersetzt euch! Ihr seid Spalter!
Und jetzt ist der pastoralkonferenzreformierte Laden k.o…
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#21   l'alleanzadifensivaperlaverità   21:20:33 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Die Beichte des Herrn Kohlmaier
Die Beichte wurde nach dem Konzil natürlich nicht abgeschafft, aber viele irregeleitete Priester haben sie in ihren Bereichen praktisch abgeschafft.
Übrigens: Herr Kohlmaier könnte ja wirklich bei einem Laien beichten, z. B. bei seinem Friseur oder bei seinem Arzt, nur kann er dort halt keine Lossprechung bekommen!
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#19   DerRabe   20:36:02 | Sonntag, 19. Dezember 2010
wo ist denn da…
…gepränge und pomp????
so gesehen müsste jeder barockbau abgerissen werden, obwohl er doch unter denkmalschutz steht.
soll man die bauten des vatikan abreissen, dazu alle barockkirche usw. bloß weil einige dummköpfe meinen das gehöre sich nicht?
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#18   Rose im Kreuz   20:02:55 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Schüller gibt ebenfalls eine unverdiente Auszeichnung zurück
Der Ex-GV und Ex-Caritas-Präserl Helmut Schüller sagte das in einem Interview mit dem „Standard“:
„STANDARD: Sie sagen also, die Pfarrer und ihre Gemeinden gingen längst andere Wege als Rom, es herrsche Anarchie. Was, wenn der Papst weiter nicht auf die Basis eingeht?
Schüller: Ich weiß nicht, was dann kommt. Vielleicht wird die Großkirche irrelevant, vielleicht findet Kirche nur noch an der Basis statt, als Christengemeinde. Wobei, die Kirche würde auch abgehen als Reibebaum, und manche Katholiken würde das große Gepränge den Pomp vermissen.
STANDARD: Sie dürften als Monsignore auch rot gewandet herumlaufen: Den Titel haben Sie als Caritas-Chef vom Papst bekommen.
Schüller: Ich will das Dekret zurückschicken. Schreibe dazu, dass ich den Titel nicht mehr gebrauchen will und: Danke für die Ernennung.“
derstandard.at/…l-man-gehen-so-nackt
Tschüs mit Ü! schÜller
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#17   Abu   19:42:50 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Wickerl, wie wäre es mal mit der Realität?
Wünsche viel Vergnügen bei einer Reise durch die Kirchengeschichte des Themas: Päpstliche Ehrungen, Würdigungen und Auszeichnungen von latenten, offenkundigen und späteren Ketzern, Sündern und Apostaten. Beginnen Sie vorläufig bei Pius VIII. und vielleicht gleich einmal mit Ignaz von Döllinger …
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#15   Rose im Kreuz   16:04:57 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Die katholische ÖVP – oder was!
Der „Laieninitiative“ (viele ÖVPler: Erhard Busek, Andreas Khol, Kohlmaier) übersehen bei ihrem eifrigen Generalangriff auf das Gottgeweihte Leben des Priesters in persona Christi, dass sie in der ÖVP alle Hände zu tun haben, wenn ihnen die Umsetzung des Katholischen ein Anliegen wäre.
Die ÖVP hat unter den Proponenten der Laieninitiative alles Katholische in ihrer Politik längst vernichtet, aber die Kirche wollen sie retten :-D
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#14   wickerl   14:36:42 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Niedergang ohnegleichen
Das ist typisch Kirche dass sie solchen Leuten solche Orden gibt, … wen wundert da noch etwas?
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#13   Soramonas   14:29:54 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Details…
…über den Gegener…!
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
www.fromthewilderness.com
Bernd Senf nach Wilhelm Reich
www.berndsenf.de
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#12   Rose im Kreuz   14:16:50 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Ihre Sekte ist die Loge
Die Freimaurer der Laieninitiative (Busek, Khol, Kohlmaier etc.) und die Freimaurer der Pfarrer-Initiative (Helmut Schüller) gehen brüderlich geeint gegen die röm.-kath. Kirche vor. Ihre eigene Sekte brauchen sie nicht zu gründen, sie sind alle versammelt in der Loge.
Die ewiggestrige Hetze der Laieninitiative steht in der Tradition der Sittlichkeitsprozesse von 1936/37.
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#11   Leo Miles   13:42:34 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Mehr ist
Doch gegenwärtig erhitzt sich Kohlmaier vor allem an kirchlichen Unterhosenthemen.
intellektuell halt nicht drin.
Bei einer Pressekonferenz am Dienstag erklärte Kohlmaier sogar, daß er Bischöfe, die vom Papst auf „ungültige“ Weise ernannt seien, ignorieren wolle.
Wenn man Christus ignoriert, kommt es auf einen Bischof mehr oder weniger auch nicht mehr an.
Doch der reagierte statt dessen mit einem Wutanfall – und gab die unverdiente Auszeichnung zurück.
So ist er halt, der „aufgeklärte“, „liebende“ Gutmensch; eben der Menschheit Narrenkappe äh Krone.
Er betrachte es als seine „Pflicht als Christ und Katholik, mit vielen Gleichgesinnten energisch gegen gravierende Fehlentwicklungen bei der Leitung unserer Kirche aufzutreten“
Mit „Fehlentwicklung“ meint er wohl, die „Leitung“ ist immer noch nicht pervers und degeneriert genug. Die NWO kann so nicht zementiert werden. Doch das ist die „Pflicht“ eines jeden Antichristen, daran mitzuwirken. Umsonst hat er doch nicht so lange bei der ÖVP gearbeitet. Er ist alt und möchte die Endlösung auch noch miterleben.
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#10   DerRabe   13:41:06 | Sonntag, 19. Dezember 2010
viele theologen…
…begehen geistigen selbstmord direkt am kreuz, hängen sich daran auf. darum wird die strafe gottes besonders schwer für sie sein.
oh gott, sei uns armen sündern gnädig.
wir sind wie ein dröhnender gong ohne liebe.
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#7   Abu   06:44:02 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Seit wann gehört die Kunst der Übertreibung
und des darauf basierenden Rasens eigentlich zu den sieben freien Künsten oder gar zu den Kardinaltugenden?
Da hat sich also ein Mann in Österreich in irgendeiner Weise verdient gemacht und bekam einen Orden. Hat man ihn damals etwa einer Gesinnungsprüfung unterzogen? Nein, man hat seine Verdienste gewürdigt und wußte nichts von ketzerischen Gedanken.
Jetzt ist der Mann alt und redet irgendeinen Unsinn daher. Da er aber zu den, wie man im Süden sagt, „Großkopferten“ gehört und unter Altersstarrsinn leidet, läßt er sich weder belehren noch mäßigen, sondern schickt seinen Orden zurück. Was soll’s …
@Vineta: Wünsche viel Vergnügen bei einer Reise durch die Kirchengeschichte des Themas: Päpstliche Ehrungen, Würdigungen und Auszeichnungen von latenten, offenkundigen und späteren Ketzern, Sündern und Apostaten. Aber ich bitte, sich vorläufig auf die Piuspäpste zu beschränken, und schlage vor, bei Ignaz von Döllinger zu beginnen.
Vielleicht ist der daraus entstehende Aufsatz der Ausgangspunkt für einen Essay zum Thema „Romanitá als Kunst der Gelassenheit“ oder „Temperantia durch Wissen“?
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#6   Vineta   00:33:14 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Beim Lesen dieser beiden Sätze …
Die vatikanische Selbstmord-Taktik besteht darin, die eigenen Feinde zu loben und zu befördern, um ihr Wohlwollen zu erkaufen. Doch die werden immer frecher.
geht einem – noch bevor man von einem gewissen Kohlmaier was erfährt- durch den Kopf:
Ob das wohl gemünzt sein könnte auf den päpstlichen Umgang :
mit den Muslimen?
mit den Juden ?
mit den Porno-,Homo-und Abtreibunghedonisten?
mit den Protestanten und Orthodoxen?
mit den sorglos ernannten und nie gerügten Bischöfen?
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#5   Antonio Michele Ghislieri   23:34:46 | Samstag, 18. Dezember 2010
@Endlich!
Wenn einer einen Orden zurückgibt, dessen er nie würdig war, dann ist das ja wohl ein Grund zum Jubel. Mal davon abgesehen, dass ihm bei seiner bevorstehenden Höllenfahrt der Orden ja auch nichts nutzt. Im Übrigen glaube ich der Redaktion nicht, dass es sich um Altersstarrsinn handelt. Der war immer schon ein wenig „eigen“, vielleicht, dass sich das nur ein wenig verstärkt hat, grundsätzlich ist er „sich aber treu geblieben“, vor allem im Schlechten! Seit ich seine politische Karrier verfolge war er so was wie ein Hansdampf in allen Drecksgassen. Wieso sollte sich da in seinen alten Tagen was ändern?
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#4   Bulava-47   23:33:06 | Samstag, 18. Dezember 2010
zwischen 70 und 80
Jahren sind auch die meisten Ketzgenossen Kohlmaiers.
Überhaupt ist die altliberale Szene im deutschsprachigen Kirchenraum, abgesehen von einigen Judastheolunken und ihren Verbindungsmännern zur kirchlichen Freimaurerei ein Geriatrieverein der im Zuge der natürlichen Entwicklung des kommens und des gehens bald von der realen Existenz zur schriftlichen Fussnote der Kirchengeschichte wird.
Das solch unbedeutende Minigrüppchen ins Licht der medialen Öffentlichkeit gezerrt werden erklärt sich jedem Verständigen durch das Wissen um die Hintermänner der Medien und ihrer kirchlichen Komplizen.
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#3   Rudolfus   23:26:15 | Samstag, 18. Dezember 2010
Herbert Kohlmaier lehrt doch nur das, was die Theologiedozenten in ausdrücklichem Auftrag durch
die Landesbischöfe lehren. Wie kann man da Herrn Kohlmaier also als „kirchenfeindlich“, oder „dem Gregoriusorden unwürdig“ ansehen?
Nach dem Prinzip „gleiches Recht für alle“, hätte Herr Kohlmaier im Gegenteil bischöflich und sogar päpstlich gelobt werden müssen, denn er sagt nur das, was die Theologiedozenten im Namen der Kirche lehren.
Natürlich ist die St.-Pius-X.-Bruderschaft ungehorsam gegenüber den Papst und von einem Katholiken abzulehnen, denn wir Katholiken haben ja Bischöfe, die sich um den katholischen Glauben wirklich kümmern, wobei Herr Kohlmaier deren Lehren wirklich sehr gut verstanden hat.
Völlig abwegig, wieso EB Lefebvre und die Mitglieder der Bruderschaft auf die Idee kamen, es müsse eine Widerstandsbewegung zugunsten des katholischen Glaubens geben.
Herr Kohlmaier soll seinen päpstlichen Orden doch behalten – er hat ihn sich redlich verdient,
während es sich EB Lefebvre und die Bruderschaft redlich verdient hat, vom Hl. Vater Wojtyla, dem Meßzelebranten mit oberkörperfreien Dschungelfrauen, verstoßen zu werden.
Und alle sind zufrieden:
Die Theologen der Bischöfe, die Bischöfe, der Papst, Herr Kohlmaier und EB Lefebvre und die Bruderschaft.
Aber den Plunder hat Kohlmaier aus guten Gründen zurückgeschickt, denn der kann in Zeugnissen der Urkirche sicher nicht nachgewiesen werden, und hätte durch Paul VI. beseitigt werden sollen, so wie die alte Messe auch. Der Papst soll sich ohnehin nicht so wichtig nehmen. Wozu gibt es Laienvorsitzende in Deutschland?
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#2   Sycamore   23:15:44 | Samstag, 18. Dezember 2010
„gravierende [mentale] Fehlentwicklungen“ eines Greisen
Mit 76 ist es ja etwas skurril, „von einer sexuellen Frühling in der Kirche zu träumen“, anstatt sich fromme Gedanken über das bevorstehende Ende zu machen und einen echten Priester aufzusuchen, um eine allumfassende Beichte abzulegen.
Der greise Politiker scheint gewaltig übergeschnappt zu sein, sogar für österreichische Verhältnisse.
Die Bergstämme scheinen sich ja in einem Zustand permanenter hormoneller Überschwemmung zu befinden, die nicht einmal vor den Pfarrhäusern halt macht.
Der 76-jährige soll sich doch als Beichtvater irgendwo etablieren und den ebenfalls Übergeschnappten von „Wir sind Kirche“ seine Dienste anbieten.
Er will Bischöfe nicht anerkennen? Der Greis macht sich lächerlich.
Hören diese damit auf, Bischöfe zu sein, weil der Kohlkopf seine höchstpersönliche Anerkennung ihnen verweigert?
Greisen können unnachgiebig, verbissen und verbittert sein. Es ist ihr Altersrisiko.
Wirklichkeitssinn, Augenmaß und Flexibilität sind häufig dahin.
Das Traurige dabei, sie merken es nicht und schenken denjenigen, die aus tätiger Liebe sie darauf aufmerksam machen, keinen Glauben.
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