Wien
Wie in einem Karussell
Zwei Stunden hat sich der Wiener Kardinal interviewen lassen. Die Frage bleibt offen, ob er dabei etwas gesagt hat.
Christoph Kardinal Schönborn von Wien
Christoph Kardinal Schönborn von Wien
© Bild: Public domain
(kreuz.net) „Wir hatten seit der Nazizeit nicht mehr so eine Kirchenaustrittswelle. Ich rechne im Jahr 2010 mit bis zu 80.000 Kirchenaustritten.“

Das erklärte der altliberale Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, in einem Interview mit der ‘Tiroler Tageszeitung’.

„Die Kirche, aber auch ich haben in diesem Jahr viel dazugelernt“ – glaubt der Kardinal.

Das ist zu hoffen: Denn bisher ist Kardinal Schönborn dem Mißbrauchs-Hoax mit großer Blauäugigkeit auf den Leim gekrochen.

Echt oder konvertiert?

Heute habe man Erklärungsbedarf, wenn man in der Kirche bleibe – erklärt der Kardinal weiter.

Er sieht das positiv: „Dies stärkt die Zugehörigkeit zur Kirche.“ – der nach Angaben der ‘Tiroler Tageszeitung’ „in seinen Antworten kämpferisch“ wirkte.

Immerhin hatte der Kardinal den Mut zu sagen, daß das angebliche Vertuschen „kein Privileg der Kirche“ ist.

In dem Interview bezeichnete sich der Kardinal als einen „echten“ Alt-68er.

Er stellte diese Aussage nach der dialektischen Manier der Alt-68er allerdings sofort in Frage – „wenn auch ein konvertierter“.

Im Umfeld der 68er ortet er auch, mehr oder weniger verschleiert, den Ursprung des systematischen Kindesmißbrauches:

„Es war doch die Zeit, wo viele Leute offen forderten, Sexualität mit Kindern freizugeben.“

Vorsicht bei den Moslems

Für den Kardinal ist das – gleichgültige – „Zusammenleben unter den verschiedenen Christen“ angeblich „nahezu optimal“.

Das Zusammenleben mit den kirchenfeindlichen Juden bezeichnete er als „von Herzlichkeit getragen“.

Nur bei den Moslems ist der Kardinal vorsichtig: Er beurteilt das Verhältnis mit ihnen – im Sinne der Sprachregelung der antiislamischen US-Israel-Verbündeten – als „komplex“.

Dieses Aussage verwischt er sogleich: „Das hat damit zu tun, daß sowohl das Christentum als auch der Islam sehr vielfältig sind“ – als ob das beim Judentum oder bei den Protestanten anders wäre.

Dann kommt der dialektische Gegenschlag: „Doch man begegnet sich mit Wertschätzung.“

Er werde am 5. Januar mit den Sternsingern die „große Moschee am Hubertusdamm“ in Wien besuchen.

Dann kommt der nächste dialektische Haken: „Man muß die Angst vor dem Islam in Teilen der Bevölkerung ernst nehmen, weil sie real ist.“

Und sofort geht es wieder auf die andere Seite: Die Minarette und die Kopftücher will der Kardinal nicht verboten wissen.

Wie jetzt?

Für die Kirche hat Kardinal Schönborn nach Angaben der ‘Tiroler Tageszeitung’ trotz Krise und Kirchenaustritten Hoffnung:

„Der Grund zur Hoffnung ist für mich der Glaube.“

Oder auch nicht: „Ich zweifle, ob es einen Grund für Optimismus gibt.“

Oder doch: „Ich bin deshalb kein Pessimist“.

Es ist wie in einem Karussell.
      
32 Lesermeinungen
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#48   Febron †   21:22:23 | Sonntag, 2. Januar 2011
Der hw. Herr Dompfarrer ist aber nicht so,
„Der gottlose Stephansdolm – Faber – quatscht und säuft mit einem Ex-Großmeister, biedert sich der Loge an und ist wie gewöhnlich völlig gottvergessen.“
wie er hier behauptet! Er trägt die Wunbdertätige Medaille und ist ein Freund der Gospa von Medjugorje.
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#47   Nerd †   15:34:04 | Dienstag, 21. Dezember 2010
ich bin ein Fan seiner Exzellenz!
Nichts kann man ihm vorwerfen, aber auch gar nichts. Ich finde ihn sympathisch und freue mich, dass wir so einen Kardinal haben!!!!
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#41   Rose im Kreuz   14:31:54 | Montag, 20. Dezember 2010
Freimaurerei und Kirche
Aus der Sendung auf TW1 „erLesen“:
www.tw1.at/…rj3/tw1/website.jart?rel=de&content…
Der gottlose Stephansdolm – Faber – quatscht und säuft mit einem Ex-Großmeister, biedert sich der Loge an und ist wie gewöhnlich völlig gottvergessen.
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#37   Guntram   09:55:00 | Montag, 20. Dezember 2010
nicht gut tun
@AVE, AVE, AVE, MAARRIIAHH OWEH: HOMO fahren schweren Angriff auf KREUZ.NET: SIE LEBEN NOCH!
gell Ihnen tut der bevorstehende Vollmond nicht gut? Vielleicht nehmen Sie mal Rücksprache mit Ihrem Pflegepersonal oder Ihrem Neurologen.
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#35   Rudolfus   09:06:16 | Montag, 20. Dezember 2010
@Freimaurerei und Kirche: In der Diskussion Dompfarrer Faber mit dem Freimaurergroßmeister a. D.
Dr. Michael Kraus erklärte Hw. Faber ausdrücklich, er halte es, was die Freimaurerzugehörigkeit von Katholiken betrifft, „von denen ich viele kenne [sic!], mit Kardinal König: [es folgt der lateinisch zitierte Rechtsgrundsatz „die Praxis lehre es“], die Praxis lehre es.“
Ausgestrahlt: 8. Dezember 2010, auf dem ORF-Tochtersender TW 1, 20h15, Literaturmagazin beLesen
„Pfarrerinitiative“ des besorgten Medienangstbeißers Helmut Schüller (Monsignore und Pfarrer)
„Laieninitiative“ „besorgter“ katholischer Laien (welch scheinheilige Tränentriefigkeit) um die „erfolgreichen“ ÖVP-Ex-Cheffunktionäre mit
Dr. Erhard Busek: Kurzzeit-ÖVP-Obmann und Kurzzeitvizekanzler unter SPÖ-Kanzler Franz Vranitzky (Dr. Vranitzky ist lt. Ewald Stadler Freimaurer), der unbeliebte Busek half, die ÖVP noch mehr zu dezimieren, und die Haider-FPÖ noch größer zu machen. Zuletzt trat Busek als „EU-Koordinator“ auf (für wen? Und warum?), und gab seinem Nachfolger Schüssel „kluge Ratschläge“, und warnte vor der FPÖ-Zusammenarbeit (vermutlich ein Ratschlag aus der Loge – es folgte das EU-Scherbengericht gegen die ÖVP-FPÖ-Regierung. Haider wurde im Jahr 2000 zum Rücktritt als FPÖ-Chef gezwungen [dabei war Haider die FPÖ!], 2002 zerbrach die FPÖ, weil Haider keine Weisungen mehr ausgeben durfte. Offenbar war er bedroht worden. Die haiderferne Haider-FPÖ zerbrach. Nach der Wahl 2002 erhielt die ÖVP den Großteil der FPÖ-Wählerstimmen und bildete wieder eine ÖVP-FPÖ-Regierung, die ehemals zweitstärkste FPÖ zerfiel).
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#34   Rose im Kreuz   07:57:08 | Montag, 20. Dezember 2010
Wenn der Glaube einmal weg ist, dann ist jeder Blödsinn gut genug:
Dieses Motto nahezu aller Diözesen in Österreich und Deutschland trägt reiche Frucht. Wie von Christus und den Aposteln vorausgesagt, werden Häretiker immer und immer wieder in die Kirche einzudringen und sie zu zerstören suchen.
Dass die gegenwärtigen Hirten (mit wenigen Ausnahmen) beim Zerstören der Seelen noch viel erfolgreicher als der Nationalsozialismus sind, dürfte in so manchem bischöflichen Palais, bei so manchem Dompfarrer, bei so manchem Ex-Caritas-Präsidenten, so manchem Pfarrer aus Ungenach, Paudorf usw. die Sektkorken knallen haben lassen.
Dieser verrottete Klerus feiert sich noch immer in heftigen Orgien in der Barbarakapelle des Wiener Stephansdoms, dass es ihnen gelungen, den katholischen Pfarrer Wagner als WB verhindert zu haben.
Das Ziel dieser Logeninitiative „68er-Kirche“ ist die Zerstörung des Katholischen. Die Priester geben – statt Christus – die freimaurerische Häresien weiter: fragen sie diesbezüglich z.B. den Wiener Dompfarrer Toni Faber, den Wiener Ex-Caritas Präsidenten Helmut Schüller usw.
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#29   Rudolfus   21:39:34 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Die Kirchenfeinde kritisieren Kardinal Schönborn wegen seinem Vergleich „Kirchenaustritte wie in
der Nazizeit“.
„Damals“, so belehrt ihn die Kirchenhetzinitiative „Wir sind Kirche“, „kam der Druck von außen, jetzt kommt er von innen, vom Verschulden der Kirchenleitung.“
Kardinal Schönborn daraufhin im ORF-Radio: „Das war ein rein statistischer Vergleich. Während der Nazizeit sind etwa 200.000 aus der Kirche ausgetreten, jetzt 80.000. Das ist rein statistisch. Wir hatten noch nie so viele Austritte. Jeder kann sich zu der Aussage denken, was er möchte.“
Hoffentlich wacht der Kardinal bald auf, daß ihm die Öffnung der Kirche für freimaurerische Mitarbeiter nichts bringt, sondern daß deren Vorgaben im Geiste der 1968-Mediensexrevolution stehen, und Katholiken zu freiem Sex und damit zum Sexmißbrauch verführen, so wie in Staatseinrichtungen auch.
Kardinal König war ein elender Verräter, zuerst bei der NS-Wohlfahrt, und dann der Schutzpatron und Mitgliederwerber für katholische Freimaurer, aber selbst wurde er nie Freimaurer, damit er immer schön brav behaupten konnte: „Ich und ein Freimaurer? Ich bin kein Freimaurer.“ Die österreichische katholische Zeitung Der 13. – Zeitung der Katholiken für Glaube und Kirche wurde deshalb auch von Kardinal König verklagt, weil diese ihm angesichts seiner internen Freimaurerförderung als ein Freimaurermitglied bezeichnet hatte. Das ließ sich der Kardinal nicht bieten.
Aber „Kardinal der Freimaurer“ war er zweifellos. Die Volksaltäre stehen für die Macht der Loge im Vatikan, ganz im Sinne des Judas Dr. König von Wien.
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#28   Rose im Kreuz   19:16:46 | Sonntag, 19. Dezember 2010
„Non constat de supernaturalitate“
Ahja. Der Kardinal war gegen den ausdrücklichen Willen des Bischofs von Mostar nach Medjugorje gereist und trat dort – ohne die selbstverständliche Absprache mit dem zuständigen Ortsbischof – öffentlich in der Kirche auf.
www.kreuz.net/article.10439.html
Selber hat Schönborn im September 2009 dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun verboten, in seiner Diözese an einer Kundgebung für den Lebensschutz teilzunehmen.
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#27   Febron †   18:33:52 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Warum ist man den hier auf Kardinal Graf Schönborn
so geladen?
Er ist doch durch und durch marianisch eingestellt und hat auch neulich der Gospa von Medjugorje seine Aufwartung gemacht.
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#26   Rose im Kreuz   18:00:09 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Wem schaut Schönborn nach?
Kardinal Schönborn verabschiedete seinen Vater im freimaurerischen Ritus:
katholik.ch/…ter-schoenborn-.html
Angesichts unserer oft häretischen Kleriker (Iby, Krätzl, Schwarz, Schüller, Landau, Friedl, Faber und Genossen) sind 80.000 Kirchenaustritte (nun unter Schönborn) läppisch.
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#25   Blechtonne †   17:50:06 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Alt 68er
kann die katholische Kirche nicht gebrauchen. Die vertreten alles und jedes, nicht aber den katholischen Glauben.
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#24   Rudolfus   17:43:53 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Dafür ist uns bekannt, welchen Mitbürgern Kardinal Groërs Vorgänger Kardinal König nachschaute:
den Freimaurern. Die liebte Kardinal König mit Leib und Seele. Zahlreiche Kardinal-König-Mitarbeiter gehörten der Loge an. „Wieso“, so fragte der Freimaurerforscher Mag. Ewald Stadler (Ex-MdFPÖ) in einem konkreten Fall nach, „sind Sie bei der Loge, obwohl Sie ja Katholik sind?“ (vgl. youtube-Vortrag Ewald Stadler spricht über die Freimaurerei, 14 Videos) Die Antwort: „Kardinal König wollte das so.“
Auch Dompfarrer Faber erklärte in der am 8. Dezember 2010 um 20h15 auf TW-1 ausgestrahlten Sendung beLesen in einer Diskussion mit dem ehemaligen Freimauergroßmeister Kraus, König habe die Freimaurermitgliedschaften entgegen vatikanischer Weisung akzeptiert, nach dem Motto „die Praxis lehre es“.
In der NS-Zeit unterstützte Dr. König die NS-Wohlfahrt.
Damalige Bezeichnung für Pro-NS-Kleriker: „Brückenbauer“.
Nach 1945 wurden viele NS-Mitglieder Freimaurer, und wurden reingewaschen, z. B. der Kindermörderarzt Dr. Groß.
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#23   Rose im Kreuz   15:52:22 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ diakonus:
„Hier ist niemand homo-apologetisch“?
Zitat aus einem Interview des „Profil“ mit dem Wiener Dompfarrer Faber:
„profil: Sie wurden im Alter von 26 Jahren zu Groers Zeremonienmeister. Hat er sich Ihnen je unsittlich genähert?
Faber: Nein. Aber dass dieser Kardinal nicht den Frauen nachschaut, war mir auch bald klar.“
www.profil.at/…/1050/560/284643/ich
Leider verrät uns der Dompfarrer nicht, wen sein aktueller Chef „nachschaut“?
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#22   Mr. Nerd †   15:45:22 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@RiK…
…„Bei uns ist diese Zumuthung nothwendig, da die Zerlegung unseres einen und einzigen Gedankens in viele Betrachtungen, zwar zur Mittheilung das einzige Mittel, dem Gedanken selbst aber nicht eine wesentliche, sondern nur eine künstliche Form ist.“ (Schopenhauer)
Maßgeblich kann kein Geistlicher auf die Weltlichkeit so einwirken, dass diese geistlich wird. ZB. bekehren Kriege viele Menschen. Dann treten alle wieder ein. Super und sonst noch ein Problem? Deshalb haben die Leute ja noch immer ihren eigenen Glauben, den ihnen niemand nehmen kann, im Zeichen des Individualismus und der Selbstgerechtigkeit. Wie wurden überflutet mit Reizen und das ist das Resultat einer Neuordnung. Es wäre ausgesprochen infantil, die Ursache hierbei am Klerus dingfest machen zu wollen.
Natürlich sehen wir den Hauptaspekt bei Hosea 4,6 , wissen aber, dass Jesus alle Sünden zudeckt. Folglich ist Jesus die einzige Erkenntnis, welche die Nachfolge über 2000 Jahre Christentum kennzeichnet. Eine Nachfolge, welche dem Menschen seinen Dienst in wahren Werten vermittelt hat, auf welche die abendländische Tradition aufbaut. Es waren christliche Werte, welche den Frieden allerorts ermöglichten und nicht die Sitten des Verfalls und der Nächstenjagd. Die Sünde ist dem Menschen offenbar, ob er will oder nicht. Der Priester ist der Diener des Herrn. Er dient als Vermittler zwischen Gott und den Menschen. Dieses Zeichen sehen wir auch bei Maria und den Heiligen wieder, daher ist der Priester geheiligt im Namen
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#21   Rose im Kreuz   15:45:18 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ diakonus:
„Hier ist niemand homo-apologetisch“?
Zitat aus einem Interview des „Profil“ mit dem Wiener Dompfarrer Faber:
„profil: Benedikt XVI. gilt ja, was seine Haltung zur Homosexualität betrifft, auch nicht gerade als liberal und aufgeschlossen.
Faber: In dem sonst gar nicht so konservativen neuen Buch des Papstes würde ich die Passage über Homosexualität an Ihrer Stelle besser überblättern.“
www.profil.at/…/1050/560/284643/ich
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#20   diakonus   15:39:31 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ Rose
„Eine stabile Beziehung ist sicher besser, als wenn jemand seine Promiskuität einfach auslebt.“
Es ist eine Sache, Missbrauch aufzudecken (und im Leserforum von Kreuznet aufs Übelste dafür beschimpft zu werde), eine andere, zu differenzieren: Hier ist niemand homo-apologetisch, hier wird einfach eine grundsätzliche Lehre der Moraltheologie auf eine heutige Frage angewandt: Natürlich ist eine homosexuelle stabile Beziehung, in der Partner füreinander sorgen und Verantwortung übernehmen besser als homosexuelle Promiskuität!
Das hat nichts mit Apologie zu tun, das stimmt einfach!
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#19   Rose im Kreuz   15:32:54 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ diakonus:
„Wenn Priester die Aufdeckung der Missbruchsfälle forcieren nennen Sie diese homo-apologetisch?“
Lassen wir Kardinal Schönborn gleich selbst ihre Frage beantworten:
„Beim Thema Homosexualität etwa sollten wir stärker die Qualität einer Beziehung sehen. Und über diese Qualität auch wertschätzend sprechen. Eine stabile Beziehung ist sicher besser, als wenn jemand seine Promiskuität einfach auslebt.“
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#18   wiener   15:30:43 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ rik
mit etwas weniger hass im blick würde die welt gleich schöner aussehen.
gesegneten vierten adventssonntag!
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#17   diakonus   15:29:27 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ Rose im Kreuz: verwirrt?
Wenn Priester die Aufdeckung der Missbruchsfälle forcieren nennen Sie diese homo-apologetisch?
Überlegen Sie doch bitte Ihre Worte!
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#16   Rose im Kreuz   15:28:39 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ Mr. Nerd, @ wiener
„Da kann seine Exzellenz auch nichts tun.“
Der Fatalismus ist der letzte Strohalm für eine abgehauste Kirche in Österreich, die sich dem Zeitgeist unterworfen hat (Faber, Schüller, Landau, Fischer, Friedl & Co) und kein Zeugnis für Christus ablegt – wie dies Groer, Krenn und Wagner versuchten/versuchen und dafür menschlich zerstört wurden/werden sollen.
„er hat nur darauf hingewiesen, dass es so viele austritte gibt wie zuletzt zur nazi-zeit.“
Mit der Einführung des Kirchenbeitrags sind in Ö 300.000 aus der Kirche ausgetreten (nicht einmal 50.000/Jahr). Im Verhältnis dazu ist Schönborns Regentschaft bombastisch, das setzt der Homo-Versteher-Kirche Schönborns die Krone auf.
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#15   wiener   15:17:04 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ ghislieri
nur: der kardinal hat überhaupt keinen „nazi-vergleich“ gezogen. er hat nur darauf hingewiesen, dass es so viele austritte gibt wie zuletzt zur nazi-zeit. das ist eine objektive feststellung, aber kein vergleich.
wer lesen kann ist klar im vorteil.
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#14   Mr. Nerd †   15:05:51 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Was kann der Kardinal tun?
Die Leute, die sich von der Kirche abwenden, haben Desinteresse. Da kann seine Exzellenz auch nichts tun. Auch die Priester nicht. Niemand.
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#13   Rose im Kreuz   15:01:58 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Homo-Schützer Schönborn
Der logenkonforme Klamauk der Wiener Priesterattrappen ist der Grund für den massivsten Glaubensabfall in der Geschichte dieses Landes – in den Jahren der Nazizeit sind 300.000 ausgetreten.
Schönborn übertrifft die Erfolgsquote der Nazis und hat sich auf die Verwaltung der Einnahmen aus dem national-sozialistischen Kirchenbeitragsmodell zugunsten seiner homo-apologetischen Priester (Faber, Schüller, Landau etc.) besonnen; dafür werden im Gegenzug Kirchen verschenkt, abgerissen und Katholiken verfolgt.
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#12   polenpaule   13:48:48 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Schöni
ist mehr „baum“ als nur in Ansätzen dem vollständigen Christentum verbunden. Zu Deutsch: Der Bursche ist so häretisch wie Luther, aber mit einem Unterschied, der eine sagt es nicht offen, der andere war zu dumm und gab es offen zu!
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#11   DerRabe   13:42:06 | Sonntag, 19. Dezember 2010
eine wahrheit beinhalten…
…die vampirfilme: die untoten, die es bei uns auch ohne reissende zähne gibt.
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#10   Antonio Michele Ghislieri   13:25:07 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@wiener
Dass der Schönborn mit einem Nazivergleich kommt, das spricht ja allein schon Bände! Der schämt sich überhaupt nicht!
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#8   Rudolfus   11:10:15 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Kardinal Schönborn hat eine unbegründete Angst vor der Massenmedienhetze, und ist in seinen
Aussagen sehr vorsichtig,
aber manches Richtige traute er sich in einem kleinen Satz zu sagen, der sofort hellhörig durch die antichristlichen Freimaurermedien aufgegriffen wurde:
*) Sexueller Mißbrauch betrifft einen großen Teil der pädagogischen Einrichtungen des Staates, auch andere Vereine. Die kirchlichen Einrichtungen sind bloß die größte Infratstruktur neben dem Staat, und deshalb genauso betroffen wie die Staatseinrichtungen mit Sexmißbrauch.
Es wird allerdings nur gegen kirchliche Einrichtungen gehetzt, und die Schuld der kirchlichen Moral gegeben.
Die Schuld liegt in der freien Sexualitätsmoral der 1968er-Mediensexrevolution der Freimaurermedien.
Kardinal Schönborn nannte richtigerweise die 1968er-Mediensexrevolution während der Freimaurerhetze als den Hauptgrund sexuellen Mißbrauchs in öffentlichen Einrichtungen.
Das war bereits sehr mutig für einen heutigen katholischen Bischof.
Auf Nachfrage durch die Hetzmedien, die Kardinal Schönborn, „fragen wollten, was er damit sagen wollte“ (Diktion Kirchenhetzmedium ORF in Thema), verweigerte das Büro des Erzbischofs im Namen des Erzbischofs ein Interview.
Das ist ebenfalls gut: Die Hetzmedien sollen nicht auch noch als Gesprächspartner akzeptiert werden.
Oder würde die IKG einen Interviewtermin mit dem Völkischen Beobachter vereinbaren?
Die Freimaurerhetzmedien sind der Völkische Beobachter, Der Stürmer etc., nur diesmal gegenüber den Christen.
*) Die 2. richtige Aussage ist der Hinweis auf die Nazizeitaustrittswelle.
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#7   Goldengel   10:17:12 | Sonntag, 19. Dezember 2010
ruhrgebietler
eider ist im gesamten dt. episkopat nicht eine Seele, die wenigstens den versucht machen würde so zu sein!
Das kann man so aber auch nicht behaupten.
Einen gesegneten 4. Advent o^/ an Sie
Redaktion benachrichtigen
#6   r.ruhrgebietler   10:09:57 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Christen und die 10 Gebote
da sind besonders die Amtsträger hinsichtlicheider ist im dt. ep eines tugendhaften und vorbildlichen Lebens gefordert – z.B. wie der Hlg. Pfr. v. Ars.
leider ist im gesamten dt. episkopat nicht eine Seele, die wenigstens den versucht machen würde so zu sein!
wie kann da die zu betreuende Herde den rechten weg finden?!!!!
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#3   Vineta   02:05:41 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Fehlende Gegenfragen:
1)Wir hatten seit der Nazizeit nicht mehr so eine Kirchenaustrittswelle von 80000 Austritten.
Aus welchen Ursachen wohl? Und wie viele Österreicher traten denn bei jeweils welchen Katholikenzahlen in jedem Nazijahr aus?
2) Die Kirche und ich haben viel dazugelernt.
Und was?
3)Heute hat ein in der Kirche Bleibender Erklärungsbedarf
Und was muß man da wem erklären?
4) Das stärkt aber die Zugehörigkeit zur Kirche.
Was genau? Inwiefern?
5) Ich bin ein Alt-68er, wenn auch ein konvertierter.
So, und welche 68er Positionen wurden dabei verworfen?
6) Viele 68er forderten die Freigabe von Sex mit Kindern
Wieso verharmloste der damals noch mächtige Episkopat das, so daß auch seine Priesterschaft davon infiziert wurde?
7)Das gleichgültige Zusammenleben unter verschiedenen Christen ist optimal
Inwiefern ist Gleichgültigkeit gegenüber konträren Positionen bei Christen optimal?
8) Das Zusammenleben mit Juden ist von Herzlichkeit getragen
Worüber wollen Juden denn mit einem reden, wenn nicht über Zahlungen ohne Ende an sie?
9)Das Verhältnis zu den Moslems ist komplex.
Als ob da nach einem Blick in den Koran, dessen Praktizierung in der islam. Welt u. unserer musl. Parallelgesellschaft noch Zweifel aufkommen könnten, womit man es dabei zu tun hat!
10) Wertschätzung des Islam !
So, und in bezug auf welche seiner Positionen? Das einzige evtl. berechtigte Lob für die Muslime, ihr Nein zum Porno-und Homodedonismus bleibt ja kirchlicherseits seltsamerweise aus.
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#2   Bulava-47   00:45:33 | Sonntag, 19. Dezember 2010
die Äusserungen
und das Bild könnte man als Hinweis für eine schwere Persönlichkeitsstörung interpretieren :-|
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#1   armes schwein   00:33:49 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Dummschwätzende Eminenz!
Die ambivalenten Aussagen des Hern Schönborn sind eines Bischofs oder sogar eines Kardinals völlig unwürdig!!
Wenn sich der einfache Dorfpriester v. St. Kathrein so
äußerte, würde er wahrscheinlich durch Vorgesetzte
intern gemaßregelt werden angesichts seiner gegensätzli
chen Aussagen, wahrscheinlich mit den Worten, „er solle
doch den Gläubigen klare Ansagen machen, die sie verstehen und nach denen sie sich richten könnten!“
Aber nein, Schönborn darf so einen Unsinn ablassen, nicht Fisch, nicht Fleisch, einfach nur zeitgeistblöd! Ich bin wegen solchem Gewschwätz v. Lehmann ausgetreten, deshalb kann ich jetzt wegen Schönborn nicht mehr das Gleiche machen!
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