11:50:32 | Dienstag, 21. Dezember 2010
Die Widerstände gegen die Reform der Liturgiereform sind groß. Denn die Altliberalen sind immer noch der Meinung, daß alles, was vorher war, ausgelöscht wurde.

Bischof Luigi Negri
© Public domain(kreuz.net) Seit dem Zweiten Vatikanum und zum Teil schon vorher begann eine „Verge- meinschaftlichung“
der Liturgie, als ob deren Wert in der aktiven Teilnahme des sogenannten christlichen Volkes bestünde.
Doch dadurch wurde die Liturgie ihres sakramentalen Charakters entleert und zu einer Initiative des katholischen
Zusammenseins reduziert.
Das erklärte Bischof Luigi Negri (69) von San Marino-Montefeltro am 15. Dezember
in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung ‘La Voce di Romagna’.
Bis zu seiner Ernennung zum
Bischof lehrte Mons. Negri an der Katholischen Universität von Mailand Philosophiegeschichte und Einführung
in die Theologie.
Er gehört zur katholischen Bewegung ‘Communione e Liberazione’.
Eine Pseudointerpretation
Bischof Negri ist davon überzeugt, daß der Papst die Reform der Liturgiereform fortsetzen muß.
Die
Liturgiereform nach dem Pastoralkonzil sei häufig eine „Pseudointerpretation“ des Konzils gewesen oder
habe Ausnahmefälle als Regel hingestellt: „Man denke nur an das Problem der Sprache oder an die Handkommunion.“
Von seiten der Bischofskonferenzen habe es regelrechte „Handstreiche“ gegeben:
„Die vatikanische Gegenreaktion
ist zweifellos schwach gewesen, was vermutlich auf Spannungen innerhalb der Strukturen zurückzuführen
ist, welche die genaue Interpretation und Umsetzung des Konzils hätten regulieren müssen.“
Heute muß
die Liturgie nach Mons. Negri zu ihrem wahren Subjekt – Jesus Christus – zurückgeführt werden.
Denn:
Alles was in der Liturgie das Bewußtsein für die Realpräsenz Christi zugunsten der Anwesenheit der
Gemeinschaft schwächt oder verringert, „ist ein Verlust des Wertes der Liturgie“.
Ein gesundes Übungsfeld
katholischer Gemeinschaftlichkeit?Mons. Negri erinnert sich an die Zeit der Liturgiereform. Damals habe
eine der „höchsten vatikanischen Persönlichkeiten“ geschrieben, daß die Feier der Messe endlich wieder
„ein gesundes Übungsfeld katholischer Gemeinschaftlichkeit“ geworden sei.
Aufgrund der Anspielungen
im Interview glaubt die italienische Webseite ‘messainlatino.it’, daß es sich bei der zitierten Person
um Papst Paul VI. († 1978) gehandelt hat.
Die Schwierigkeiten, die der Papst mit seiner Reform der Reform
hat, zeigen sich für Bischof Negri auch darin, daß die angekündigten Ausführungs-Bestimmungen für
das Motuproprio bis heute nicht publiziert wurden.
Den Widerstandskräften gehe es darum, eine Infragestellung
der Ergebnisse der Liturgiereform zu verhindern.
Denn es gebe in der Kirche eine „breite Schicht“, für
welche die Liturgiereform alles, was vorher war, im Sinne einer Hermeneutik des Bruchs annulliert habe.
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hiti 12:46:51 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
#13
Atzmon 00:18:51 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
#12
Peter Miltenberg-Faun 00:16:02 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
#11
Radulf † 00:02:00 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
#10
hiti 21:30:22 | Dienstag, 21. Dezember 2010
#9
Peru 20:07:36 | Dienstag, 21. Dezember 2010
#8
Sycamore 16:43:37 | Dienstag, 21. Dezember 2010
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wickerl 15:24:27 | Dienstag, 21. Dezember 2010
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monens 14:50:03 | Dienstag, 21. Dezember 2010
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undogmatisch 13:54:42 | Dienstag, 21. Dezember 2010
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Nerd † 13:14:46 | Dienstag, 21. Dezember 2010
#3
Peru 12:50:38 | Dienstag, 21. Dezember 2010
#1
Tchibo 12:43:03 | Dienstag, 21. Dezember 2010