Wien
Der Generalvikar muß um seine Unterhose kämpfen
Wer Kirchenhassern ein Interview gibt, der muß wissen, daß diese ein sehr großes Problem haben – ihr gestörtes Verhältnis zur Keuschheit, das sie auf alles und jeden projizieren.
Hw. Nikolaus Krasa im Interview mit der Zeitung 'Standard'
Hw. Nikolaus Krasa im Interview mit der Zeitung ‘Standard’
(kreuz.net, Wien) Es gibt Prognosen, daß die Kirchen- steuergemeinschaft in Wien von derzeit knapp fünfzig auf nur noch zwanzig Prozent der Bevölkerung zusammenfällt.

Das erklärte der neue Generalvikar der Erzdiözese Wien, Hw. Nikolaus Krasa, im Interview mit der österreichischen Tageszeitung ‘Standard’.

Das Interview führte der Kirchenhasser Markus Rohrhofer.

Generalvikar Krasa spricht auch von vielen „Hoffnungsorten“ in der Erzdiözese Wien, die er allerdings nicht näher konkretisiert.

Fromme Beobachter gehen davon aus, daß er die unbesuchten Tabernakel in den Wiener Kirchen meint.

Diese positiven Dinge würde keiner bemerken. Eine funktionierende Pfarrei verkaufe sich nicht so gut wie ein Skandal.

Welche Pfarreien in Wien der Geistliche als „funktionierend“ betrachtet, ließ er offen.

Mit „up to date“ meinen sie die 70er Jahre

Ferner wünscht Hw. Krasa im Interview, daß die Kirche heute „up to date sein“ müsse, „was die Kommunikationsfähigkeit betrifft“.

In Wahrheit betreibt die Kirche in Österreich – trotz Millionengeldern – keine einzige Webseite, die den katholischen Glauben verkündigt und lesenswert wäre.

Dagegen publizierten die hinterwäldlerischen Wiener Kirchenbürokraten erst diesen Oktober – ohne Rücksicht auf Kosten – ein weiteres Printmagazin mit dem Titel „Grüß Gott“.

Es erschien in einer Auflage von über 720.000 Stück als Beilage in allen Zeitungen und landete ungelesen im Papiermüll.

Die zweideutige Sprache hat sich Hw. Krasa bereits von seinem kirchlichen Oberen, Kardinal Christoph Schönborn von Wien, abgeschaut.

So erklärte er, daß die Kirche zwar heutig, „aber nicht unbedingt modern sein müsse“.

Es geht dem Generalvikar an die Wäsche

Die Antwort-Frage des Kirchenhassers, wonach die kirchliche Sexualmoral „verstaubt“ sei, dementierte Hw. Krasa vorsichtig.

Die weitsichtige Lehre der Kirche zur Geschlechtlichkeit sei „nicht so“ verstaubt.

Altliberale Veränderungsvorschläge betrachtet der Generalvikar als „manchmal“ sehr naiv formuliert: „Frei nach dem Motto: Schafft den Zölibat ab, und alle Probleme sind gelöst.“

Dann packt Kirchenhasser Rohrhofer den Geistlichen bei der Unterhose und fragt ihn lüstern, wie es ihm persönlich mit dem Zölibat „geht“.

Hw. Krasa antwortet eingeschüchtert, daß er den Zölibat für „eine der am meisten unterschätzten Lebensformen“ halte.

Doch Rohrhofer beharrt auf einen Striptease: „Nie ein Problem damit gehabt?“

Der Generalvikar bleibt in der Defensive, behält aber immerhin die Unterwäsche an: „Jede Lebensform, die man auf Dauer eingeht, bringt auch Schwierigkeiten mit sich.“

Doch Rohrhofer läßt sich von seinem Liebingsthema nicht abbringen. Er will wissen, ob Seminaristen „ihre Sexualität an der Pforte abgeben müssen“.

Hw. Krasa spielt das Unterhose-Spiel mit: „Meine Sexualität kann ich bitte nirgendwo abgeben.“

Die Geschlechtlichkeit sei angeblich ein „Grundteil des Charakters“ – beteuert er.

Bekenntnis zu Sodom-Seminaren

Rohrhofer beharrt auf die Unterhose und fordert von dem Generalvikar ein Bekenntnis zur Homo-Unzucht.

Der gequälte Hw. Krasa leistet es mit einer Einerseits-Andererseits-Formulierung.

Zuerst wirft er den Sodomisten einen Knochen hin: Er sei „gegen ein generelles Verbot“ von Homo-Gestörten im Priesterseminar.

Dann kommt die andere Seite: „Aber natürlich“ bestehe die Gefahr, daß zu viele Homo-Gestörte „die Seminar-Atmosphäre zum Kippen bringen“.

Dennoch genügt es Hw. Krasa, auf Homo-Gestörte im Seminar „zu achten“.

Er habe sich als Regens an ein vatikanisches Dokument gehalten, wonach ein Kandidat vor dem Seminareintritt drei Jahre lang Homo-Versuchungen widerstanden haben muß.
      
17 Lesermeinungen
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#22   Othello Secondo   17:26:50 | Montag, 27. Dezember 2010
Mister 11: Sollte es eine Antwort
wegen der Größe des Eingriffs
in eine solche noble Hose sein…?
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#19   Mister 11   18:16:27 | Samstag, 25. Dezember 2010
SignumSalutis: Othello Secondo:
Ein tiefgläubiger Priester der im überlieferten Ritus, mit der Gemeinde gemeinsam zum HERRN, zum Altar betet, ist mir viel lieber, als ein zeitgeistverdorbener, protestantisierter, neugläubiger Showmaster, der hinter’m Altar versteckt, die Leute anlächelt und sich als „Showmaster“ produziert!
Liebe traditionellen Gläubige: Hab’ ich recht?!
Othello Secondo:
Du bist dem Forum noch eine Unterhosen-Antwort von gestern, schuldig!
Frohe Weihnachten! o^/
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#15   SignumSalutis †   02:03:07 | Samstag, 25. Dezember 2010
Danke!
@Othello – danke für die lieben Grüße, die ich gerne zurückgebe. Das ist mir auch wichtig: zu wissen, das ER uns nie den Rücken zudreht!
Ich muss jetzt ‘ne Runde schlafen, auch, wenn ich kein Engelamt besuchen kann – nur in der Messe am Tage soll ich singen – muss ein bißchen fit sein.
Ihnen und allen anderen hier wünsche ich weihnachtlichen Frieden – innerlich wie äußerlich. Auch der Redaktion: kann sie nicht mal zu den Feiertagen in Hinblick auf Verletzungen, Verzerrungen und Beleidigungen einen Gang zurückschalten? Die schönen Bilder unter „Christ ist geboren“ sind ein schöner Anfang. Es fehlen ein paar schöne moderne Kunstwerke … :-O
SignSal
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#14   Othello Secondo   01:48:52 | Samstag, 25. Dezember 2010
SignSal: Danke in dieser frühen Morgenstunde.
Ich erinnere mich, dass ich in manchen Jahren erst um diese Zeit aus der Christmette nach Hause kam, oder ummera 4 Uhr wieder aufstehen musste um rechtzeitig
beim Engelamt zu sein, um in der bitterkalten Kirche
ministrieren zu dürfen.
Einen Vorteil hatte die Messe, wir brauchten nicht Wein und Wasser zum Altar zu bringen, beides trug der Priester bei sich, wegen der Frostgefahr…
Und um 9.30 Uhr war Hirtenamt…
Dennoch, Ihnen ein schönes Fest und die Erfahrung: ER ist einer von UNS…, der uns nicht den Rücken zuwendet, wegen angeblicher ritualistischer Befindlichkeiten! :(3 :(3 :(3
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#13   SignumSalutis †   01:35:32 | Samstag, 25. Dezember 2010
Weihnachtlicher Friede?
bei Dir gilt wohl auch:
lieber dumm texten statt die Christmette mitfeiern…
so geht es nicht nur dem Rudi, sondern wohl auch der Redax, die vom verkündeten Weihnachtsfrieden wohl nicht viel hält – MAN HAT DEN GENERALVIKAR NACH DEM ZÖLIBAT BEFRAGT – SKANDAL!!! :-[ :'( :-[ :'(
Und „Der Generalvikar muss um seine Unterhose kämpfen.“ – so – da sollen wir uns das alles mal plastisch vorstellen? Dieses Zeug zu verbreiten ist die pure „Unterhosenfixierung“, wie schon H. Dr. Berger sehr richtig feststellte.
Der allmächtige Gott kam in unser menschliches Fleisch, um uns zu befreien – was ist das gegen dieses kleinkarierte Geschreibsel?
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#12   Othello Secondo   01:27:44 | Samstag, 25. Dezember 2010
Es ist kaum in Worte zu fassen, was in dieser
Nacht geschehen sein soll. Dennoch sind die
Kniebohrer am Werk, denen es nicht genug
ist, dass G*tt Mensch im Menschen sein will
und er die ihm übergestülpte Rolle als Rächer
und Richter deshalb nicht mehr einzunehmen
gedenkt. G*tt ist einer von UNS…Da sei doch
auf alle Höllen gepfiffen, die errichtet worden
sind. Sonst brauchte es keine G*ttesgeburt
zu geben…!
Per omnia saecula saeculorum!
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#11   Gotthard   00:54:01 | Samstag, 25. Dezember 2010
@rudolfus
bei Dir gilt wohl auch:
lieber dumm texten statt die Christmette mitfeiern…
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#10   Rudolfus   22:55:29 | Freitag, 24. Dezember 2010
In der obersten Wiener Erzdiözesanführung sind mit Kardinal Schönborn und seinem Generalvikar
Personen dabei, die den katholischen Glauben im wesentlichen glauben dürften, trotz der Defizite der modernistischen Theorien, die in der näheren Umgebung herumschwirren, und die zu Verwirrung beitragen.
Vielleicht haben der Kardinal und der Generalvikar den Glauben auch nur defizitär übermittelt bekommen, nicht unverfälscht wie vor der diabolischen Vatikankonferenz.
Die Zeit des allgemeinen weltkirchlichen Glaubenswirrwarrs und offener Apostasie wird sichtbar im Verbot der überlieferten katholischen Riten durch den Umsturzpapst Paul VI. und der Errichtung des scheinkatholischen Greuels der Verwüstung an hl. Stätte.
In unseren Kirchen herrschen die Apostasie und antikatholisch-scheinkatholische Greuelfeiern.
Die Himmelskönigin wollte die Christenheit vor diesem Umsturz in der Kirchenhierarchie und in der Kirche warnen, und wandte sich direkt an den Papst des Jahres 1960 und dessen Nachfolger.
Nachdem Johannes XXIII. den geheimen Umsturz im geheimen Konklave 1958 kannte, also die antikirchlichen Umstände seiner irregulären Ernennung zum Papst, ist es fast unentschuldbar, daß sich dieser Papst, der die Geheimverschwörung kannte, die ihn auf den Papstthron setzte, daß sich dieser Papst also weigerte, dem Befehl der Mutter Gottes zu entsprechen, und die Christenheit zu warnen, wie er dies 1959 nachlesen konnte, als er das 3. Geheimnis öffnete und las.
Der Konklaveumsturz hätte Grund genug für den problematischen Seligen sein müssen, der Himmelskönigin zu glauben und zu folgen.
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#9   Palmström   21:06:13 | Freitag, 24. Dezember 2010
„Der Generalvikar muß um seine Unterhose kämpfen“
… jetzt komme ich von einer schönen Christmette
und muss mir einen solchen Titel im katholischen
kreuz.net gefallen lassen… Owie lacht… :-[ :'( :-[ :'( :-[
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#8   Mister 11   19:31:59 | Freitag, 24. Dezember 2010
Othello Secondo:
Einen Nerz für einen Mann?
Drunter nichts?
Och, die Verpackung ist doch gerade das Schöne…
Ich hoffe für Dich, dass Du reichlich zu verpacken hast,
ganz ehrlich! ;-)
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#7   DerRabe   14:53:26 | Freitag, 24. Dezember 2010
unser furchtbarester fehler…
…unser furchtbarester irrtum, unsere furchtbarste ifgnoranz und arroganz: das schlechte gut zu nennen, weil wir giott nicht die ehre geben und nicht zu ihm umkehren möchten.
statt sünde sünde zu nennen, wird die sünde parfümiert.
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#6   Othello Secondo   14:50:36 | Freitag, 24. Dezember 2010
Mister 11: Am liebsten
einen Nerz und drunter nix…!
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#5   Didaskala   14:39:00 | Freitag, 24. Dezember 2010
Immer wieder die alte Leier: Sex!
Gibt es denn nichts anderes zu berichten als immer wieder dieses Thema in einer neuen Variante?
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#4   diakonus   14:23:59 | Freitag, 24. Dezember 2010
das Interview
Wer das Interview ohne die störenden Anmerkungen lesen möchte: das Standard-Interview derstandard.at/…te-nirgendwo-abgeben
Vollkommen unklar bleibt, warum Krasa eingeschüchtertgewesen sein soll, als er erklärte, der Zölibat sei „eine der am meisten unterschätzten Lebensformen“.
Eindeutig für jede und jeden, die und der die Situation der Erzdiözese Wien kennt, sind hingegen die Hoffnungsorte: die vielen, vielen Pfarren, in denen Glaube und Gemeinschaft lebt und praktiziert wird, die Gebetstreffen, die Erneuerungsbewegungen… Da kennt allerdings nur, wer sich auf die konkrete Kirche vor Ort einlässt und nicht vorher schon weiß, wie es andere richtig machen sollten…
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#3   Mister 11   14:15:28 | Freitag, 24. Dezember 2010
Othello Secondo:
… ob Boxer, Slip oder Tanga…
Was davon bevorzugst Du, Süßer?
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#2   Othello Secondo   13:03:04 | Freitag, 24. Dezember 2010
Unterhosen haben auch bei
kreuz.net immer Saison, ob Boxer, Slip oder Tanga
und ganz lang für die Bergkapellen… Das ist das
Menschliche an kreuz.net. :(3 :(3 :(3
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#1   Soramonas   12:04:25 | Freitag, 24. Dezember 2010
www.christliche-mitte.de/
www.christliche-mitte.de/
Synode auf Abwegen
Montag, den 06. Dezember 2010 um 08:18 Uhr
Mitte November 10 schreibt eine evangelische Familie aus Deutschland an die KURIER-Redaktion:
Ab heute sind wir katholisch! Wenn Humanisten der Evangelischen Kirche in Deutschland unbedingt ihre eigene Kirche haben wollen, dann bitte. Aber sie sollen endlich aufhören, den Namen unseres HERRN zu mißbrauchen, wie es die Synode der EKD tut, wenn sie über einen erweiterten Familienbegriff des Pfarrdienstgesetzes für Pfarrerinnen und Pfarrer berät.
Die Novellierung des Pfarrdienstgesetzes sieht vor, daß künftig die Familie nicht mehr nur Vater, Mutter und Kind sein soll, sondern auch Pfarrerinnen und Pfarrer, die in einer geschlechtsgleichen Partnerschaft leben, als Familie angesehen werden sollen. Wörtlich heißt es in der Vorlage: „Pfarrerinnen und Pfarrern in der EKD ist es künftig beispielsweise möglich, einen gleichgeschlechtlichen Lebenspartner auszuwählen, eine Lebenspartnerschaft registrieren zu lassen und sich als Familie zu bezeichnen. Der Begriff Familie wird mit neuen Inhalten gefüllt. Kinder müssen künftig nicht mehr dazugehören…“.
Anschrift der Redaktion bekannt
Untreue macht krank
Montag, den 06. Dezember 2010 um 08:16 Uhr
Nach einer aktuellen Studie der Universität Turin, Italien, haben Männer mit außerehelichen Affären das höchste Risiko für bestimmte Erkrankungen. Grund dafür sei der Streß des Betrügens. Auch die Betrogenen zeigten „Symptome, die den psychischen …
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