11:27:19 | Freitag, 24. Dezember 2010
Wer Kirchenhassern ein Interview gibt, der muß wissen, daß diese ein sehr großes Problem haben – ihr gestörtes Verhältnis zur Keuschheit, das sie auf alles und jeden projizieren.

Hw. Nikolaus Krasa im Interview mit der Zeitung ‘Standard’
(kreuz.net, Wien) Es gibt Prognosen, daß die Kirchen- steuergemeinschaft in Wien von derzeit knapp fünfzig
auf nur noch zwanzig Prozent der Bevölkerung zusammenfällt.
Das erklärte der neue Generalvikar der
Erzdiözese Wien, Hw. Nikolaus Krasa, im Interview mit der österreichischen Tageszeitung ‘Standard’.
Das Interview führte der
Kirchenhasser Markus Rohrhofer.
Generalvikar Krasa spricht auch von vielen
„Hoffnungsorten“ in der Erzdiözese Wien, die er allerdings nicht näher konkretisiert.
Fromme Beobachter
gehen davon aus, daß er die unbesuchten Tabernakel in den Wiener Kirchen meint.
Diese positiven Dinge
würde keiner bemerken. Eine funktionierende Pfarrei verkaufe sich nicht so gut wie ein Skandal.
Welche
Pfarreien in Wien der Geistliche als „funktionierend“ betrachtet, ließ er offen.
Mit „up to date“ meinen
sie die 70er JahreFerner wünscht Hw. Krasa im Interview, daß die Kirche heute „up to date sein“ müsse,
„was die Kommunikationsfähigkeit betrifft“.
In Wahrheit betreibt die Kirche in Österreich – trotz Millionengeldern –
keine einzige Webseite, die den katholischen Glauben verkündigt und lesenswert wäre.
Dagegen publizierten
die hinterwäldlerischen Wiener Kirchenbürokraten erst diesen Oktober – ohne Rücksicht auf Kosten –
ein weiteres Printmagazin mit dem Titel „Grüß Gott“.
Es erschien in einer Auflage von über 720.000
Stück als Beilage in allen Zeitungen und landete ungelesen im Papiermüll.
Die zweideutige Sprache hat
sich Hw. Krasa bereits von seinem kirchlichen Oberen, Kardinal Christoph Schönborn von Wien, abgeschaut.
So erklärte er, daß die Kirche zwar heutig, „aber nicht unbedingt modern sein müsse“.
Es geht dem
Generalvikar an die WäscheDie Antwort-Frage des Kirchenhassers, wonach die kirchliche Sexualmoral „verstaubt“
sei, dementierte Hw. Krasa vorsichtig.
Die weitsichtige Lehre der Kirche zur Geschlechtlichkeit sei „nicht
so“ verstaubt.
Altliberale Veränderungsvorschläge betrachtet der Generalvikar als „manchmal“ sehr naiv
formuliert: „Frei nach dem Motto: Schafft den Zölibat ab, und alle Probleme sind gelöst.“
Dann packt
Kirchenhasser Rohrhofer den Geistlichen bei der Unterhose und fragt ihn lüstern, wie es ihm persönlich
mit dem Zölibat „geht“.
Hw. Krasa antwortet eingeschüchtert, daß er den Zölibat für „eine der am
meisten unterschätzten Lebensformen“ halte.
Doch Rohrhofer beharrt auf einen Striptease: „Nie ein Problem
damit gehabt?“
Der Generalvikar bleibt in der Defensive, behält aber immerhin die Unterwäsche an: „Jede
Lebensform, die man auf Dauer eingeht, bringt auch Schwierigkeiten mit sich.“
Doch Rohrhofer läßt sich
von seinem Liebingsthema nicht abbringen. Er will wissen, ob Seminaristen „ihre Sexualität an der Pforte
abgeben müssen“.
Hw. Krasa spielt das Unterhose-Spiel mit: „Meine Sexualität kann ich bitte nirgendwo
abgeben.“
Die Geschlechtlichkeit sei angeblich ein „Grundteil des Charakters“ – beteuert er.
Bekenntnis
zu Sodom-SeminarenRohrhofer beharrt auf die Unterhose und fordert von dem Generalvikar ein Bekenntnis
zur Homo-Unzucht.
Der gequälte Hw. Krasa leistet es mit einer Einerseits-Andererseits-Formulierung.
Zuerst wirft er den Sodomisten einen Knochen hin: Er sei „gegen ein generelles Verbot“ von Homo-Gestörten
im Priesterseminar.
Dann kommt die andere Seite: „Aber natürlich“ bestehe die Gefahr, daß zu viele
Homo-Gestörte „die Seminar-Atmosphäre zum Kippen bringen“.
Dennoch genügt es Hw. Krasa, auf Homo-Gestörte
im Seminar „zu achten“.
Er habe sich als Regens an ein vatikanisches Dokument gehalten, wonach ein Kandidat
vor dem Seminareintritt drei Jahre lang Homo-Versuchungen widerstanden haben muß.
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