11:04:30 | Samstag, 25. Dezember 2010
Der rechtsextreme Staat Israel raubt den einheimischen Palästinensern jede Lebensgrundlage. Im gesamten Westjordanland hat es rund 1,5 Millionen Oliven- und Obstbäume entwurzelt und zerstört.

Der Stern von Bethlehem in der Geburtskirche
© Bild: Darko Tepert Donatus, Wikipedia, CC(kreuz.net, Bethlehem) Trotz der „Belagerung hinter dieser Mauer“ ist Weihnachten in Bethlehem eine Zeit
zum Feiern.
Das sagte der Bürgermeister von Bethlehem, Victor Hanna Jubrail Batarseh (76), in einem
Interview mit dem Journalisten Johannes Zang für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.
Batarseh ist Katholik,
Hals-Nasen-Ohren-Arzt und als unabhängiger Politiker seit fünf Jahren Bürgermeister von Bethlehem.
Der Stadtrat von Bethlehem besteht aus acht Christen und sieben Muselmanen.
Der Bürgermeister erinnert,
daß in Bethlehem dreimal Weihnachten gefeiert wird – am 25. Dezember die katholische, am 7. Januar die
orthodoxe und am 18. Januar die armenische Christgeburt.
Der Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas besuche
alle drei Gottesdienste.
Mauern und Checkpoints bewachen die StadtDas Jahr 2010 beschreibt Batarseh
in punkto Tourismus als das beste Jahr für die Geburtsstadt Christi: „Wir hatten pro Monat im Durchschnitt
120.000 Pilger in Bethlehem.“
In den diesjährigen Weihnachtsfeiertagen sind alle Hotels ausgebucht.
Im Interview fordert Batarseh ein Ende der israelischen Besatzung: „Wir müssen diese Mauer der Trennung
abbauen.“
Die Besatzung beeinträchtige jede Sekunde des Alltags in Bethlehem.
Niemand könne die Stadt
verlassen.
Um die wenigen Kilometer nach Jerusalem zu gelangen, braucht es eine spezielle Genehmigung,
einen Passierschein von den israelischen Behörden:
„Das alles hat seelische Folgen und auch wirtschaftliche
Konsequenzen“ – stellt Batarseh fest.
Israelischer LandraubIsrael habe auch den größten Teil der
Landwirtschaftsfläche der Stadt Bethlehem geraubt.
„Die Stadt hatte einmal 31 Quadratkilometer Fläche,
nun sind es nur noch 5,7 Quadratkilometer.“
Die acht Meter hohe Zementmauer um das Siedlungsgebiet hat
alle landwirtschaftlichen Flächen abgeschnitten.
Dazu komme, daß Israel im gesamten Westjordanland
rund 1,5 Millionen Oliven- und Obstbäume entwurzelt und zerstört hat.
Bethlehem sei ein „großes Gefängnis
für seine Bürger“: „Wie kann die Welt das akzeptieren? Wie kann sie da zusehen? Ich weiß es nicht.“
Die Macht und die Kriegsmaschinerie sind bei IsraelDie Palästinenser würden eine Zwei-Staaten-Lösung
akzeptieren – so Batarseh: „Israel leider nicht. Israel baut weiter Siedlungen.“
Selbst die Vereinigten
Staaten – die den Rassistenstaat finanzieren – hätten es aufgegeben, Israel zum Siedlungsstopp zu drängen.
Wenn Israel damit fortfahre, könnten die Palästinenser niemals einen eigenen Staat errichten. In schon
ein bis zwei Jahren würde es dafür kein Land mehr geben.
Die Palästinenser wissen, daß der Frieden
nicht mit Mauern errichtet werden kann.
Und: „Israel hat die mächtigste Kriegsmaschinerie.“
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GottIstGross 04:54:42 | Dienstag, 28. Dezember 2010
#17
Rudolfus 14:55:16 | Sonntag, 26. Dezember 2010
#15
Blackmore 23:04:42 | Samstag, 25. Dezember 2010
#12
Atzmon 22:08:51 | Samstag, 25. Dezember 2010
#10
Antipacelli † 21:50:07 | Samstag, 25. Dezember 2010
#9
Alois Bischof 19:09:36 | Samstag, 25. Dezember 2010
#8
wickerl 18:50:35 | Samstag, 25. Dezember 2010
#7
DerRabe 17:22:17 | Samstag, 25. Dezember 2010
#6
FeliksEdmundo † 16:24:55 | Samstag, 25. Dezember 2010
#5
Reconquista † 16:01:39 | Samstag, 25. Dezember 2010
#4
Sycamore 15:54:18 | Samstag, 25. Dezember 2010
#3
Waldemar Michael 11:44:28 | Samstag, 25. Dezember 2010
#1
wickerl 11:19:18 | Samstag, 25. Dezember 2010