Heiliges Land
Bethlehem ist ein großes Gefängnis seiner Bürger
Der rechtsextreme Staat Israel raubt den einheimischen Palästinensern jede Lebensgrundlage. Im gesamten Westjordanland hat es rund 1,5 Millionen Oliven- und Obstbäume entwurzelt und zerstört.
Der Stern von Bethlehem in der Geburtskirche
Der Stern von Bethlehem in der Geburtskirche
© Bild: Darko Tepert Donatus, Wikipedia, CC
(kreuz.net, Bethlehem) Trotz der „Belagerung hinter dieser Mauer“ ist Weihnachten in Bethlehem eine Zeit zum Feiern.

Das sagte der Bürgermeister von Bethlehem, Victor Hanna Jubrail Batarseh (76), in einem Interview mit dem Journalisten Johannes Zang für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.

Batarseh ist Katholik, Hals-Nasen-Ohren-Arzt und als unabhängiger Politiker seit fünf Jahren Bürgermeister von Bethlehem.

Der Stadtrat von Bethlehem besteht aus acht Christen und sieben Muselmanen.

Der Bürgermeister erinnert, daß in Bethlehem dreimal Weihnachten gefeiert wird – am 25. Dezember die katholische, am 7. Januar die orthodoxe und am 18. Januar die armenische Christgeburt.

Der Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas besuche alle drei Gottesdienste.

Mauern und Checkpoints bewachen die Stadt

Das Jahr 2010 beschreibt Batarseh in punkto Tourismus als das beste Jahr für die Geburtsstadt Christi: „Wir hatten pro Monat im Durchschnitt 120.000 Pilger in Bethlehem.“

In den diesjährigen Weihnachtsfeiertagen sind alle Hotels ausgebucht.

Im Interview fordert Batarseh ein Ende der israelischen Besatzung: „Wir müssen diese Mauer der Trennung abbauen.“

Die Besatzung beeinträchtige jede Sekunde des Alltags in Bethlehem.

Niemand könne die Stadt verlassen.

Um die wenigen Kilometer nach Jerusalem zu gelangen, braucht es eine spezielle Genehmigung, einen Passierschein von den israelischen Behörden:

„Das alles hat seelische Folgen und auch wirtschaftliche Konsequenzen“ – stellt Batarseh fest.

Israelischer Landraub

Israel habe auch den größten Teil der Landwirtschaftsfläche der Stadt Bethlehem geraubt.

„Die Stadt hatte einmal 31 Quadratkilometer Fläche, nun sind es nur noch 5,7 Quadratkilometer.“

Die acht Meter hohe Zementmauer um das Siedlungsgebiet hat alle landwirtschaftlichen Flächen abgeschnitten.

Dazu komme, daß Israel im gesamten Westjordanland rund 1,5 Millionen Oliven- und Obstbäume entwurzelt und zerstört hat.

Bethlehem sei ein „großes Gefängnis für seine Bürger“: „Wie kann die Welt das akzeptieren? Wie kann sie da zusehen? Ich weiß es nicht.“

Die Macht und die Kriegsmaschinerie sind bei Israel

Die Palästinenser würden eine Zwei-Staaten-Lösung akzeptieren – so Batarseh: „Israel leider nicht. Israel baut weiter Siedlungen.“

Selbst die Vereinigten Staaten – die den Rassistenstaat finanzieren – hätten es aufgegeben, Israel zum Siedlungsstopp zu drängen.

Wenn Israel damit fortfahre, könnten die Palästinenser niemals einen eigenen Staat errichten. In schon ein bis zwei Jahren würde es dafür kein Land mehr geben.

Die Palästinenser wissen, daß der Frieden nicht mit Mauern errichtet werden kann.

Und: „Israel hat die mächtigste Kriegsmaschinerie.“
      
15 Lesermeinungen
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#20   GottIstGross   04:54:42 | Dienstag, 28. Dezember 2010
Rudolfuss: ein neues Siedlungsgebiet suchen…
… z.B in Europa. Währe auch angemessen wenn die Palästineser schon die Folgen des euroäpschen Holocausts erleiden müssen…
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#17   Rudolfus   14:55:16 | Sonntag, 26. Dezember 2010
Die Rückkehr des entwurzelten Jüdischen Volkes ins Gelobte Land war eines der historischen
Vorzeichen, auf die die Christenheit wartete, die notwendig sind, bevor die finale Endzeit Wirklichkeit wird, zumindest habe ich dies in einem traditionellen Aufsatz über die Vorzeichen der Wiederkunft Christi gelesen.
Es heißt auch, daß sich das Jüdische Volk einmal zu Christus bekehren wird.
Vorher tritt allerdings der Antichrist auf, den das Jüdische Volk als seinen Messias verstehen könnte – anstatt des echten Messias –, der Gedanke ist deshalb nicht abwegig, daß der Antichrist aus dem Jüdischen Volk stammen wird, was ein logisches Vorgehen des Teufels wäre, um sich Anerkennung als Messias beim Jüdischen Volk zu verschaffen.
Auch Rom wird nach LaSalette Sitz des Antichristen sein.
Das bedeutet allerdings nicht, daß dort der große Antichrist regieren wird, nachdem auch viele kleine Antichristen die gesamte Geschichte hindurch auftreten.
„Rom als Sitz des Antichristen“ verstehe ich als Statthaltersitz des kommenden Antichristen. Das dürfte die beabsichtigte Intention Unserer Lieben Frau sein: Rom als ein Sitz des Antichristen.
Für die Palästinaaraber wollen wir beten, sie sollen aber einsehen, daß sie gegen Israel nicht bestehen können, weder historisch noch aktuell durch Waffenmacht.
Sie sollten also den verlorenen Krieg um das Gelobte Land akzeptieren und ein neues Siedlungsgebiet suchen, z. B. in Lateinamerika.
Wir wollen auch für das Jüdische Volk beten, daß es seinen echten Messias finde, Jesus Christus, und daß es den Antichristen als solchen erkenne.
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#15   Blackmore   23:04:42 | Samstag, 25. Dezember 2010
Warum wurde denn jetzt
mein Beitrag entfernt, in dem ich darauf hingewiesen habe, daß es nicht christlich ist, wenn selbst am Weihnachtsfest hier gegen Juden gehetzt wird.
War es der Hinweis darauf, daß Jesus auch Jude war?
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#14   Cousine Muriel Mamopulos †   22:23:01 | Samstag, 25. Dezember 2010
Atzmon: Sie wollen hoffentlich nicht die palästinensischen Selbstmordattentäter katholisch
segnen oder als Helden-Täter verehren?
Wer Gewalt anwendet, tut falsch!
Israelis UND Palästinenser.
Fanatisch Religiöse und fanatisch Politisierende.
Hassprediger und Theatralik-Experten.
Überhebliche und Besserglaubende.
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#12   Atzmon   22:08:51 | Samstag, 25. Dezember 2010
Waffen sind ein hohes Gut
Wenn sie in ritterlicher, soldatischer Tugend zur Ehre der abendländischen, ritterlichen Kampfeskultur gebraucht werden. Leider ernährt dieser deutsche Exportschlager die ZIONistischen Armeen, die ZIONistische Guerilla und ZIONistische Freischärler, die vom ritterlichen Kampf Mann gegen Mann nichts halten, stattdessen Terror und Verderben unter Nichtkombattanten verbreiten.
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#11   Cousine Muriel Mamopulos †   22:03:03 | Samstag, 25. Dezember 2010
Anti: Na gespendet wäre etwas zu viel gesagt. Deutschland exportiert Waffen nicht als Spenden
Deutschland erhält harte Dollars oder Euros dafür.
Natürlich sehen Sie es wieder so, dass aufgrund der Wiedergutmachungs-Zahlungen Juden und Israel bis in alle Ewigkeit in der Schuld der Deutschen stehen…
Aber Ihre Gehirnwindungen haben nicht alle.
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#10   Antipacelli †   21:50:07 | Samstag, 25. Dezember 2010
„Israel hat die mächtigste Kriegsmaschinerie“,
und wir deutschen Esel haben sie den Zionisten gespendet!!! :-[
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#9   Alois Bischof   19:09:36 | Samstag, 25. Dezember 2010
Ausrottungs-, Verhungerungs- und Vertreibungsstrategien
sind in Darfur und dem Westjordanland gleich.
Nur sind die palästinensischen historisch-apostolischen Christen mit ihren sieben Sakramenten für die US-evangelikale Zionisten-„Christen“ keine „richtige wiedergeborene Christen“, sondern obskurantistische „altorientalische Heiden gegen die Auserwählten im Staat Israel“.
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#8   wickerl   18:50:35 | Samstag, 25. Dezember 2010
hilft nicht weiter
@kropotkin Papst Benedikt sagte zu diesem Thema schon einiges, was meines Erachtens nicht weiterhilft, zuletzt soll er Jesus auch König der Juden genannt haben, dabei dürfte er nicht bemerkt haben dass er mit Pontius Pilatus im verbalen Gleichschritt marschiert.
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#7   DerRabe   17:22:17 | Samstag, 25. Dezember 2010
wenn es zu keiner neuordnung…
…in der welt kommt wird es niemals freiden geben! israelis und palästinenser leben in einem viel zu kleinen raum als das es dort zwei staaten geben könnte. die landverteilung in der ganzen welt ist zum heulen. im riesigen kanada leben nur ein üpaar millionen menschen, im zwergstaat deutschland gut 80! russland schluckt weit mehr als ein drittel der erdfläche und steht doch immer vor dem ruin.
die welt steht insgesamt am abgrund aus gottlosigkeit. weder die demokratiien, noch der islam, noch unsere eigenen geistlichen, noch sonstwer ist in der lage uns zu helfen. gottlose staaten gehen zugrunde und gottlose gottesstaaten ebenso.
nur das ganz besondere flehen zu gott und das beachten seiner schützenden gebote kann uns inneren raum geben!
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#6   FeliksEdmundo †   16:24:55 | Samstag, 25. Dezember 2010
@Reconquista: Sie haben völlig Recht:
Im Gegensatz zu Ihrem Vorschreiber haben Sie, das belegen ihre Ausführungen, offensichtlich reichlich Bildung genossen: bei der Lektüre der Zeitung „Der Stürmer“ (Herausgeber: Gauleiter Julius Streicher).
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#5   Reconquista †   16:01:39 | Samstag, 25. Dezember 2010
@Kropotkin
Sie haben offenbar keinerlei Bildung genossen:
1. Papst Pius X. hat den unsäglichen Herzl sofort rausgeschmisssen bei einer Audienz, als dieser mit seinem Verbrecherstaat anfing.
2. Christus weiss nichts von „älteren Brüdern“ , sondern nur, dass die Talmud – „ Juden denTeufel zum Vater haben“ (Joh. 8, 43 ff.)
3. Würde mich interessieren, ob Sie ihre feinsinnigen Differenzierungen auch auf Nazi-Staat und Nazi – Führung anweden ?
4. Ist Ihnen bekannt, dass der nazistische Zionismus auf den Rabbiner Moses Hess zurückgeht, der dann später der Lehrmeister des Juden Karl Marx hinsichtlich des Sozialismus/Materialismus wurde ?
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#4   Sycamore   15:54:18 | Samstag, 25. Dezember 2010
Man möge weiterhin differenzieren …
… zwischen Anti-semitismus und Anti-zionismus, obwohl die maßgeblichen Vertreter des Judentums in Deutschland und anderswo beide in einem Atem genannt haben möchten, als eins und dasselbe, gleichsam …
Es irritiert sie unheimlich, wenn man zwischen den beiden differenziert und den einen ablehnt, den anderen dagegen bejaht.
Was Kardinal Kasper angeht, so geht der pensionierte Kardinal überall mit seinem unkritischen Jubelgesang über den Ökumenismus hausieren. Wobei das Positive überbetont, das Negative dagegen unterschlagen wird.
Den Kardinal kann man in diesem Punkt nicht ernst nehmen!
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#3   Waldemar Michael   11:44:28 | Samstag, 25. Dezember 2010
Lieber Kropotkin
so wie Dein Namensvetter hast Du mit Deiner Analyse recht
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#1   wickerl   11:19:18 | Samstag, 25. Dezember 2010
Völkermord
Ein von der Weltöffentlichkeit tolerierter Völkermord, die Christen die die Möglichkeit hatten auszuwandern , sind zu Hundertrausenden fortgezogen, Israel ist somit auch der Sargnagel der palästinsichen Christenheit, die moslemischen Palästinenser kommen teilweise nicht weg, und müssen buchstäblich vegetieren, in Zuständen die schon an das Warschauer Ghetto erinnern.
Und Kardinal Kasper , und nicht nur er , nennt das alles Versöhnung mit dem Judentum
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