Das Lieblingslied des Papstes + Der Grund für die liturgische Geschwätzigkeit + Brücke zum Himmel gebaut + Christus hat den Zölibat vorgelebt + Mißbrauchs-Hoax in der Krippe
Das Lieblingslied des Papstes
Vatikan. Auch heuer hat Thaddäus Kühnel – der Privatchauffeur des früheren
Kardinal Joseph Ratzinger – bereits zum 28. Mal bayerische Weihnachtsgeschenke nach Rom gebracht. Das
sagte Kühnel der Tageszeitung ‘Frankfurter Allgemeine’. Dieses Jahr lieferte er vier Christbäume und
über 500 Bienenwachskerzen. Ferner überbrachte Kühnel zehn Geschenkkörbe – mit Marzipan, Bonbons,
Marmelade, Spekulatius, „und was man sonst so braucht an Weihnachten“. Am Heiligen Abend beschenke sich
die Päpstliche Familie und musiziere gemeinsam, berichtet Kühnel. Das Lieblingslied des Papstes sei
das Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ aus dem 16. Jahrhundert.
Der Grund für die liturgische Geschwätzigkeit
Vatikan. Im Zentrum der Liturgie steht immer Christus als der einzige Heiland und Erlöser. Das sagte
der aus Franken stammende Kardinal Walter Brandmüller im Interview mit der Kommerzseite ‘kath.net’. Er
warnte vor der Tendenz, die Liturgie zu einem reinen Instrument der Verkündigung zu machen: „Die Sinnentfremdung
der Liturgie als Mittel der Katechese stellt eine große Gefahr dar, die sich von der Aufklärung bis
in die Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil hinein vollzieht.“ Das habe zur bekannten
Geschwätzigkeit geführt, die in der Liturgie häufig praktiziert werde. Der Kardinal forderte, vom ewigen
Leben zu predigen: „Die letzten Dinge müssen wieder zu einem Thema der Verkündigung gemacht werden.“
Man dürfe das ewige Leben nicht aus Feigheit oder Glaubenslosigkeit unterschlagen.
Brücke zum Himmel
gebaut
Großbritannien. Gestern strahlte der antikirchliche ‘Britische Rundfunk’ eine Ansprache des Papstes
aus. Sie wurde bereits am Mittwoch aufgenommen. Es war eine Weltneuheit, daß ein Papst eine Ansprache
eigens für einen nicht-vatikanischen Sender hielt. Benedikt XVI. betonte darin, daß das Kind, das in
Bethlehem zur Welt kam, allen Völkern und für alle Zeiten die Freiheit gebracht hat. Im schändlichen
Tod am Kreuz habe Christus den Tod zerstört und das Leben wiederhergestellt.
Christus hat den Zölibat
vorgelebt
Österreich. „Seelsorge wird in Zukunft auf viel mehr Schultern verteilt werden müssen als
bisher, und diese Zukunft hat schon begonnen“. Das sagte Bischof Egon Kapellari von Graz-Seckau vor der
katholischen Zeitung ‘Tagespost’. Der Bischof rechnet mit noch mehr Laien in der Pastoral und mit ausgedehnteren
Seelsorgesprengeln. Den Zölibat lobte Mons. Kapellari als die Lebensform Christi. Zölibat und christlich
gelebte Ehe seien „wie zwei Pole eines Kraftfeldes, die sich wechselseitig stärken, sobald wir uns ihrer
Tiefe bewußt werden“. Wer sich für den Zölibat entscheide brauche einen idealistischen Realismus und
einen wetterfesten Glauben.
Mißbrauchs-Hoax in der Krippe
Deutschland. Die deutschen Bischöfe wollen
die seltenen Homo-Schändungen in der Kirche wissenschaftlich auswerten. Das kündigte Erzbischof Robert
Zollitsch von Freiburg ausgerechnet vor der Weihnachtsausgabe der Tageszeitung ‘Süddeutsche’ an. Ferner
denkt Mons. Zollitsch darüber nach, Papst Benedikt XVI. bei seinem kommenden Deutschlandbesuch mit Opfern
eines Homo-Mißbrauchs zusammenzuführen. Eine katholische Dimension des Homo-Mißbrauchs dementierte
der Erzbischof. Er kann keine gravierenden Unterschiede zur evangelischen Gemeinschaft oder anderen Institutionen
sehen.
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19 Lesermeinungen
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#27 Rudolfus 13:20:42 | Sonntag, 26. Dezember 2010
Die freimaurerisch inszenierte Hetze gegen katholische Einrichtungen muß klar benannt werden, die Vorfälle
in anderen Einrichtungen werden weiterhin vertuscht, und damit Opfer verspottet. Es werden auch die Opfer
sexuellen Mißbrauchs verspottet, wenn Gewalt- und Psychoterror in katholischen Einrichtungen als „Mißbrauch“
ausgegeben wird. Ich selbst habe einen Vorfall in einer staatlichen Einrichtung erlebt und werde diese
der Katholischen Kirche melden, damit die Kirche die Vertuschung in staatlichen Einrichtungen beendet,
und die Verspottung der Opfer in staatlichen Einrichtungen ein Ende nimmt, damit gegen die Katholiken
gehetzt werden kann. Der Papst soll die Nuntien in den Hetzstaaten abberufen. Israel, die USA und die
islamische Welt hätten das schon längst getan, würde so gegen Juden und Muslime gehetzt werden. Die
katholischen Medien müssen die Vertuschung von Mißbrauch in staatlichen und sontigen Einrichtungen anprangern.
Wer gegen Katholiken hetzt, sollte bestraft werden. Wir sollten beim Vatikan protestieren, daß die Nuntien
endlich abberufen werden, und die Freimaurerstaaten als Hetzstaaten gebrandmarkt werden, so wie einst
die Nazis.
#24 prometheus141 20:25:52 | Samstag, 25. Dezember 2010
was meint wohl der papst damit? 1. Es ist ein Ros entsprungen Aus einer Wurzel zart. Wie uns die Alten
sungen, Aus Jesse kam die Art Und hat ein Blümlein bracht, Mitten im kalten Winter, Wohl zu der halben
Nacht. 2. Das Röslein das ich meine, Davon Jesaias sagt: Maria ist’s, die Reine, Die uns das Blümlein
bracht. Aus Gottes ew’gen Rat Hat sie ein Kind geboren Wohl zu der halben Nacht. 3. Das Bümelein so kleine,
Das duftet uns so süß, Mit seinem hellen Scheine Vertreibt’s die Finsternis. Wahr’ Mensch und wahrer
Gott, Hilf uns aus allem Leide, Rettet von Sünd’ und Tod. 4. O Jesu, bis zum Scheiden Aus diesem Jammertal
Laß Dein Hilf uns geleiten Hin in den Freudensaal, In Deines Vaters Reich, Da wir Dich ewig loben. O
Gott, uns das verleih wer verurteilt verurteilt sich, wer das reine findet reinigt sich, so arbeiten die
menschen an ihrem heil und unheil. und suchen das licht, und finden das jammertal
#22 Sycamore 16:22:31 | Samstag, 25. Dezember 2010
DIDASKALA alias FEBRON (15:15) Ist Ihnen Weihnachten nicht zu Schade, um Ihre üblichen Sottisen auf die
Katholische Kirche auszuschütten, ungezogenes Kind? Was sagt Ihre Frau Mama dazu?
#20 Didaskala 15:15:12 | Samstag, 25. Dezember 2010
@Trillian: Ei, ei, Sie Schlimmling! Mißbrauchs Hoax? Genau, weiterhin leugnen und die Opfer damit verleumden…Einfach
weitermachen, wie immer…und natürlich immer und ständig erwähnen, das die anderen genauso schlimm,
wenn nicht noch schlimmer sind.“ Es gab im katholischen Raum doch keine Missbrauchsfälle und daher auch
keine Opfer: das müsste Ihnen doch als Forist hier in kreuz.net allmählich klar geworden sein!
Kropotkin: werte Seele – sie scheinen vom Fach zu sein. geben sie mir hinweise eine möglichst vollständige
sammlung der apokryphen (als PDF-Datei) zu erhalten. Danke.
#18 hieronymus333 14:32:24 | Samstag, 25. Dezember 2010
sacerdos helveticus Wenn tausend auch schreiben, dass Brandy kompetent sei, muss es dennoch nicht der
Wahrheit entsprechen. Seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Tridentinum sind nach Meinung einiger Experten
schon vor dem Tridentinum schon veraltet gewesen. Das Problem liegt in der Kirchengeschichte nur darin,
dass keiner von uns dabei war und es selbst erlebt hat und so werden Irrungen und Wirrungen weiterhin
fröhliche Urständ feiern. Im Übrigen bin ich Sedisvakantist und was irgendein Mann im weißen Tütü
im Vatikan mit Talaren und Biretten anfängt, interessiert mich gegen Null. Heiligkeit muss erworben werden,
sie kann nicht durch Korruption beauftragt werden.
#15 Trillian 13:13:51 | Samstag, 25. Dezember 2010
Mißbrauchs Hoax? Genau, weiterhin leugnen und die Opfer damit verleumden… Einfach weitermachen, wie
immer…und natürlich immer und ständig erwähnen, das die anderen genauso schlimm, wenn nicht noch
schlimmer sind. Ihr seid wie Kinder… o^/
@Hieronymus333 Sie schreiben: Wann hat den Walter Kard. Brandymüller das letzte Mal gepredigt? Die meiste
Zeit hat er doch im Bett verbracht und sich einen Dreck um die Kirche geschert. Wenn sich nun ein mittelmäßiger
Kirchengeschichtler über Liturgie und Pastoral ausläßt, kann das ja nur witzig werden. Ansonsten sollte
gerade er sich mit mit dem moralischen Zeigefinger zurückhalten. Abgesehen davon, dass ich mir allgemein
mehr Respekt gegenüber einem Kardinal wünschen würde, meine ich zu wissen, dass Prof. Brandmüller
zumindest während seiner Zeit als Professor für Kirchengeschichte in Augsburg auch eine Pfaarrrei betreute,
wo er sicherlich auch den Predigtdienst versehen haben wird. Mag sein, dass er nach seiner Übersiedlung
nach Rom und seiner Ernennung zum Domherr an St. Peter weniger als vorher predigt, aber dies rechtfertigt
sicher keine so beleidigenden Urteile. Bekanntlich ist Prof. Brandmüller auch in seinem Fach als kompetent
anzusehen und gilt vor Allem im Bereich der Konziliengeschichte als Autorität.
#13 diakonus 12:12:44 | Samstag, 25. Dezember 2010
@ Kropotkin: In einem haben Sie recht: Die apokryphen Schriften dürfen natürlich nicht übersehen werden.
Einstellungen wie „Fazit des Ganzen: „Ein Küsschen in Ehren / soll keiner verwehren“ – und das hat gewiss
auch Jesus nicht getan. Und wenns „ein bisschen mehr“ war mit Maria Magdalena – warum denn nicht?!“ sind
aber gerade nicht wissenschaftlich und widersprechen der historisch-kritischen Methode. Denn die beruht
1. auf einer sehr sorgfältigen Analysen und 2. aus der Überzeugung, dass die Schriftwerdung eben nicht
nur ein menschlicher Akt gewesen ist, sondern vom Geist Gottes geleitet wurde!
#11 diakonus 11:43:09 | Samstag, 25. Dezember 2010
@ Domenico Tuttisanti: Bibelstelle „Seine Jünger haben sich bitter beschwert, dass er Maria Magdlena
auf den Mund küsst…“ Das wird im apokryphen (= also nicht kanonischen) Phillippusevangelium berichtet:
wiki de.wikipedia.org/wiki/Maria_Magdalena – dort auch die genauere Belegstelle. Das Problem ist halt,
dass wenn wahllos irgendwas gelesen wird, wenn Dan Brown, Deschner, fromme Menschen und seriöse Theologen
irgendwie vermischt werden, dass nicht unbedingt etwas sehr Konstruktives dabei herauskommt. Manche meinen,
es gäbe wirklich eine alte Tradition dieser Kuss-Stelle: allerdings nicht mit sexuellen, sondrn mit kultischen
Hintergrund. WIe dem auch sei, das ist nicht Glaubensgut der Kirche!
#9 hieronymus333 11:41:07 | Samstag, 25. Dezember 2010
Sefirot Auf diese Belegstelle bin ich auch schon gespannt, wahrscheinlich können Sie sie beim Evangelisten
Dan Brown oder in den Apostelbriefen von Hubbart finden.
Worin besteht die Heilsnotwendigkeit für Jesus, zölibatär gelebt zu haben. Seine Jünger haben sich
bitter beschwert, dass er Maria Magdlena auf den Mund küsst… Macht ein zölibatär lebender Mann sowas?
Ich denke mal nicht…
Christus hat den Zölibat vorgelebt denn niemand kann zwei herren dienen Gott und der welt! schliesslich
war die mission Jesu keine weltliche! alles andere ist erfindung von menschen – insbesondere seit dem
ungültigen zweiten vat. konzil!
#1 hieronymus333 09:54:48 | Samstag, 25. Dezember 2010
Der Grund für die liturgische Geschwätzigkeit Wann hat den Walter Kard. Brandymüller das letzte Mal
gepredigt? Die meiste Zeit hat er doch im Bett verbracht und sich einen Dreck um die Kirche geschert.
Wenn sich nun ein mittelmäßiger Kirchengeschichtler über Liturgie und Pastoral ausläßt, kann das
ja nur witzig werden. Ansonsten sollte gerade er sich mit mit dem moralischen Zeigefinger zurückhalten.