14:06:13 | Montag, 27. Dezember 2010
Klar wie das Amen in der Kirche: Wenn die Hoftheologen der Kirchenhasser sich äußern, dann können sie mit Hofberichterstattung rechnen. Kritische Gegenfragen gibt es keine.

Monsignore Helmut Schüller im Interview mit der Zeitung ‘Standard’.
(kreuz.net) Der altliberale Wiener Monsignore Helmut Schüller (58) verdient 2.100 Euro brutto, vierzehnmal
im Jahr, dazu eine freie Dienstwohnung.
Außerdem hat er die kleine Eigentumswohnung seiner Eltern übernommen,
kauft gern Bücher, und besitzt Schlittschuhe, „weil ich gern eislaufe“.
Das erklärte er am 3. Dezember
vor der antikirchlichen österreichischen Tageszeitung ‘Standard’.
Der Prälat war bis zum Jahr 1999
Generalvikar der Erzdiözese Wien.
Derzeit ist er Universitätsseelsorger und Pfarrer in Probstdorf –
einem Ortsteil der 9400-Seelen-Stadt Groß-Enzersdorf, die im Westen an Wien angrenzt.
Der Kündigungsbrief
unter der TürmatteMonsignore Schüller wurde Priester, weil er früh von der Arbeit seines Heimatpfarrers
fasziniert war: „Das hat mich nie mehr losgelassen, obwohl mich die Juristerei später auch interessiert
hätte.“
Sein Vater war Jurist und Vizebürgermeister der 2000-Seelen-Marktgemeinde Orth an der Donau –
wenige Kilometer östlich von Wien.
Von 1986 bis 1995 war der Geistliche zuerst Mitarbeiter und dann
Direktor der Wiener Caritas. Ab Mai 1991 amtete er als Präsident der Caritas Österreich:
„Die Berufung
in die Caritas war mir daher eine große Freude, das habe ich riesig gern gemacht.“
Im September 1995
wurde er von dem gerade ernannten Erzbischof von Wien, Christoph Schönborn, zum Generalvikar ernannt.
Doch bereits im Februar 1999 wurde Monsignore Schüller von dem Kardinal entlassen, indem er ihm einen
Kündigungsbrief unter die Türmatte legte:
„Die Abruptheit, das Nichterklären, das hat mich sehr irritiert
und geschmerzt, aber so war’s halt.“
Er habe kurz bilanziert und dann sofort wieder in die Zukunft geschaut –
„so wie ich das jedem empfehle.“
Welche Taten?Ab dem Jahr 1995 war der Prälat zehn Jahre lang Obmann
für Mißbrauchsopfer im kirchlichen Umfeld.
In diesem Zusammenhang wird er gefragt, ob er als ehemaliger
Schüler des späteren Kardinals Hans Hermann Groër († 2003) von dessen angeblichen Mißbräuchen je
etwas mitbekommen habe.
Obwohl er sich von dem späteren Kardinal immer „sehr gefördert gefühlt“ habe,
sei er offenbar für diesen „taub“ gewesen:
„Ich bin 1995 zu Tode erschrocken, daß ich von all seinen
Taten nichts wußte.“
Bis heute ist rätselhaft, welche „Taten“ dem Kardinal nachgewiesen wurden.
Darum
bleiben dem Monsignore nur Theorien: „In der Ombudsstelle habe ich aber gelernt, daß diese Abschottung
der Opfer Merkmal von Mißbrauchssystemen ist“ – erklärt er vage.
Der spätere Kardinal habe „zwei Gesichter“
gehabt.
Beispiele kann er nur für dessen positives „Gesicht“ geben: „Da war er aufgeschlossen, hatte
immer die letzten neuen Schallplatten in der Sammlung, unsere Bibliothek war immer am jüngsten Stand
und auch sein Religionsunterricht war damals ziemlich interessant.“
Danke für die ErnennungIm übrigen
verwendet der Monsignore den Mißbrauchs-Hoax dafür, um die Forderungen der altliberalen Ideologie durchzusetzen,
welche die Hauptursache für sexuelle Mißbräuche im kirchlichen und gesellschaftlichen Umfeld ist.
Zur Freude der Kirchenhaß-Zeitung baut er laut schimpfend seine Karriere-Frustrationen ab und schimpft
wild gegen die Kirche los.
Nach so viel Frust kommt die heuchlerische Frage der Zeitung, die sonst verbissen
gegen die Familie kämpft, ob der Monsignore „schon einmal verliebt“ gewesen sei und eine Familie habe
gründen wollen.
Er scheint auf die Frage gewartet zu habe: Ja, aber für eine Familiengründung habe
es nie gereicht.
„Jedenfalls soll es einem Priester freistehen, seinen Familienstand zu wählen“ – fügt
er hinzu.
Dann spricht die Haß-Zeitung den Monsignore auf seinen Titel an:
„Sie dürften als Monsignore
auch rot gewandet herumlaufen: Den Titel haben Sie als Caritas- Chef vom Papst bekommen.“
Seine Antwort:
„Ich will das Dekret zurückschicken. Schreibe dazu, daß ich den Titel nicht mehr gebrauchen will und:
Danke für die Ernennung.“
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