Piusbruderschaft
Sie erwarten ein irdisches Gottesreich – und es kommt der Antichrist
Dafür braucht es in HS-Deutschland keinen Mut: Der altgläubige deutsche Philosoph Robert Spaemann hat die kleine, geschmähte Piusbruderschaft angegriffen.
Der deutsche Philosoph Robert Spaemann
Der deutsche Philosoph Robert Spaemann
© Bild: Jörg Noller, Wikipedia, CC
(kreuz.net) „Als Christen glauben wir nicht, daß die Zivilisation am Ende das Reich Gottes hervorbringt, sondern die innere Dynamik der Geschichte bringt den Antichrist hervor.“

Das erklärte der deutsche Philosoph Robert Spaemann in einem Interview mit der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.

Der deutsche Nihilist Friedrich Wilhelm Nietzsche († 1900) habe als erster festgestellt, daß die Aufklärung zum Atheismus führe.

Wenn dieses Ziel erreicht sei, werde die Aufklärung selber sinnlos.

Die Aufklärung sei von einer Voraussetzung getragen, die sie vom Christentum geerbt hat, „nämlich daß es Wahrheit gibt und – wie Nietzsche sagt – daß die Wahrheit göttlich ist“.

Nietzsche hat festgestellt, daß ohne Gott keine Wahrheit existiert.

Dann gebe es nur eine individuelle Perspektive des Menschen auf die Welt.

Die Frage nach einer „wahren Perspektive“ stelle sich dann überhaupt nicht. Sie wäre nämlich die Perspektive Gottes:

„Wenn dem aber so ist, folgt daraus, daß das ganze Geschäft der Aufklärung rückblickend sinnlos war.“

Nicht alle Mächte sind planbar

Spaemann kritisiert auch die neuzeitliche Vorstellung von Wissen.

Naturwissenschaft definiere sich durch eine Absicht und verzwecke das Wissen:

„Wir wollen nicht mehr das Wesen der Dinge erkennen, sondern wir wollen wissen, wie man die Dinge beherrschen kann, wie man die Natur beherrschen kann.“

Geschichtsprognosen durch die Wissenschaft oder die Philosophie zweifelt Spaemann an.

Es gebe in der Geschichte keinen Determinismus: „Man sieht immer wieder, daß die Prognosen der Wissenschaftler an den entscheidenden Wenden der Geschichte vorbeigehen.“

Als Beispiele nennt Spaemann den Zusammenbruch der Sowjetunion oder die chinesische Kulturrevolution.

„Die Eule der Minerva fliegt immer erst nach der Dämmerung los, wenn der Tag bereits vergangen ist“ – erklärt der Philosoph.

Das bedeutet: „Die Philosophie deutet das Vergangene und nicht das Künftige.“

Die Frage ist eine andere: Ist die neugläubige Eucharistiefeier sakrilegisch?

Spaemann wendet sich auch gegen die – in Deutschland sowieso bedrängte – Piusbruderschaft.

Diese lege den Altgläubigen nahe, am Sonntag besser zuhause zu bleiben, als einer neugläubigen Eucharistiefeier beizuwohnen:

„Das soll sie vor Ansteckung durch die Neue Messe bewahren, deren Gültigkeit sie ja anerkennen“ – kommentiert Spaemann.

Er sieht in dieser Haltung der Bruderschaft ein „rein funktionales“ Denken.

Die Bruderschaft frage angeblich nicht, ob das Opfer Christi dargebracht werde: „Wenn ja, dann müßte man selbstverständlich hingehen, wenn es nun mal keine Alte Messe gibt.“

Der Philosoph unterstellt der Piusbruderschaft, nicht nach dem Wesen der Sache zu fragen:

„Was ihnen anscheinend das Allerwichtigste ist, wird plötzlich unwichtig, nämlich daß man sonntags an der Messe teilnimmt.“

Das funktionale Denken trete angeblich als Klugheit auf und ersetze das substanzielle Denken.

Mit diesem von Spaemann angeführten Argument wurde in den 70er und 80er Jahren auch der liturgische Mißbrauch gerechtfertigt.
      
94 Lesermeinungen
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#102   Hugo   09:24:12 | Freitag, 7. Januar 2011
Pytlik und Co.
So wie angebliche Christen wie Pytlik und Co. auftreten, ist es kein Wunder, wenn viele Ehrliche Christen diesen Verein r.k. Amtskirche verlassen.
Wo bleiben bei diesen Farbverkehrern die christlichen Werte wie Ehrfurcht vor dem Nächsten, Nächstenliebe und vor allem die Wahrheit ?
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#101   Paul M.   23:10:17 | Donnerstag, 6. Januar 2011
kristall:
Perfekt, gut gemacht, Kristall! ^-^
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#100   kristall   23:03:23 | Donnerstag, 6. Januar 2011
weg ist er!!!!
der bittler!!!! ;-) :-! :-[ :-D :-D :-D ^-^ :)3
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#97   Paul M.   21:01:54 | Donnerstag, 6. Januar 2011
Brutaler Krieg gegen die Christen
„Das Kriegsministerium des islamischen Staates von Irak erklärt, daß alle Zentren und Organisationen christlicher Leiter und ihrer Anhänger zu legitimen Zielen der Mujaheddin geworden sind, wo immer unsere Hände sie erreichen!“
Diese Drohung des Terrornetzwerkes Al Quaida gegen alle Christen im Nahen und Mittleren Osten wurde nach dem blutigen Anschlag auf eine katholische Kirche in Bagdad am 31. Oktober 2010 über die islamischen Medien verbreitet.
Am 30. Oktober waren neun bewaffnete Muslime mit Sprengstoffgürteln während der Hl. Messe in die syrisch-katholische Kirche in Bagdad eingedrungen und hatten die drei Priester und alle Gläubigen als Geiseln genommen, um verhaftete Al-Quaida-Mitglieder freizupressen.
Bei dem Massaker in Verbindung mit dem Befreiungsversuch starben zwei Priester und die Hälfte der Gottesdienstbesucher, 70 Personen wurden z.T. schwer verletzt. Viele wurden nach Polizeiaussagen „ohne Beine und Hände“ in Krankenhäuser eingeliefert.
„Die Terroristen haben skrupellos auch Frauen und Kinder ermordet … Die Kirche gleicht einem Friedhof“, erklärte der Redemptoristen-Obere Pater Vincent Van Vossel, der die Kirche besucht und mit Augenzeugen gesprochen hat: „Es ist eine Tragödie! Zwei noch nicht einmal 30jährige Priester mußten sterben. Sie waren meine Studenten“: Pfr. W. Sabieh und Pfr. S. A. Thaer. Der 3. Priester, Generalvikar R. Quataimi, überlebte schwer verletzt.
www.christliche-mitte.de/index.php?option=com_con…
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#96   Goldengel   16:02:59 | Donnerstag, 6. Januar 2011
Frei gemauert in der Erden †
Und Sie meinen mit solchen Sätzen den Vatikan beeindrucken zu können:
Die Feststellungsbefugnis kommt direkt aus dem Hinterteil von Adelgunde!
Ob die Herren von solchen Äußerungen begeistert sein werden :-D
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#94   Febron †   15:34:00 | Donnerstag, 6. Januar 2011
@Paul.M.: Bestimmen *Sie* was katholisch ist
oder zu sein hat?
Wer gab Ihnen diese Festellungsbefugnis?
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#93   Paul M.   22:03:34 | Mittwoch, 5. Januar 2011
Febron:
Sie pflegen Ihr Unvermögen katholisch zu sein und zu glauben.
Keiner zwingt Sie dazu.
Niemand peitscht Sie ins Forum von kreuz.net!
Finden Sie eigenständig wieder heraus?
Soll ich Sie zur Tür begleiten? :-S
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#92   Antonio Michele Ghislieri   21:25:23 | Mittwoch, 5. Januar 2011
@Febron
Ein Priester wird von den Gläubigen bezahlt und hat sich in Bezug auf die Messfeier auf deren Wünsche auszurichten.
Irgendwie verwechseln Sie offensichtlich das was ein Priester in der Messe tut mit dem was ein Bandleader einer Jazzband tut.
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#91   Febron †   21:14:46 | Mittwoch, 5. Januar 2011
@Sinah: Zum „für alle Zeiten festgelegten“ Ritus
„Jeder Priester hat nicht nur ein Recht auf die Alte Messe, sondern eine Verpflichtung, diese zu lesen. Es geht nicht um Wunsch oder Nichtwünschen, sondern um die Unterwerfung des von Pius V. für alle Zeiten festgelegten Meßbuches.“
Ein Priester wird von den Gläubigen bezahlt und hat sich in Bezug auf die Messfeier auf deren Wünsche auszurichten.
Wer als Pius-Prieser oder Netzwerk-Priester die „für alle Zeiten gültige“ Messe lesen möchte, sollte das in einer Privatkapelle tun.
Man sollte nicht *noch mehr* Menschen aus unseren Kirchen treiben durch eine Gottesdienstfeier, die der grossen Masse der Gläubigen völlig fremd ist.
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#90   Spectrum   19:23:38 | Dienstag, 4. Januar 2011
@vagabundo:
Merci beaucoup! ^-^
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#89   vagabundo   14:11:57 | Dienstag, 4. Januar 2011
@ Spectrum
Das entstammt dem Buch Legends of Our Time (Legenden unserer Zeit – Einleitung, S. viii) des Nobel-Preis-Trägers Elie Wiesel. Es erschien bei Schocken Books, New York, 1982.
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#88   Spectrum   13:11:01 | Dienstag, 4. Januar 2011
Onkel Nerd
Schön, dass Sie das Thema Hochmut/Demut als spannenden Leitfaden bezeichnen!
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#87   Mr. Nerd †   12:33:28 | Dienstag, 4. Januar 2011
Tante Spektrum
Ich vertrete hier keinen Anspruch, ich bin nur ein beliebiger Nerd. Demut und Hochmut ist jedoch ein spannender LEITFADEN, der zeigt, dass der Mensch determiniert ist. keine Ahnung.
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#86   Spectrum   11:40:52 | Dienstag, 4. Januar 2011
Wunder Punkt?
Aha, Frau Poier, fühlen Sie sich etwa persönlich angesprochen???? ;-)
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#85   Lisibald Poier †   09:02:53 | Dienstag, 4. Januar 2011
betrachtet auf der Metaebene
Vorausgesetzt, der Standpunkt ist kein Trap Door.
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#84   Spectrum   09:01:01 | Dienstag, 4. Januar 2011
Hochmut versus Demut
@vagabundo:
Ja, Sie haben recht, der Hochmut ist sicher das größte Übel unserer heutigen Zeit (betrachtet auf der Metaebene – unabhängig von Religion, Abstammung, Volkszugehörigkeit etc.). Der Mensch macht sich selbst „Gott-gleich“ und bedenkt nicht, dass er nur ein winziges vergängliches Staubkörnchen im Universum ist!
Übrigens können wir aus der Geschichte ersehen, dass noch jede sog. Hochkultur, die v.a. in auffallendem Hochmut gipfelte, ein ziemlich schnelles und jähes Ende genommen hat.
Auch heute befinden wir uns wieder einmal an der Kippe …
Sie zitieren über Elie Wiesel „Sein Buch baut eine Brücke zu solchem Verstehen.“ Können Sie mir bitte mitteilen, welches Buch Sie meinen, da E. Wiesel eine Menge Bücher geschrieben hat. Das würde mich sicher interessieren.
Alles Liebe und herzlichen Dank für Ihren Kommentar! :(3 :)%
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#83   Sinah   23:09:26 | Montag, 3. Januar 2011
@kaylet,
„3. Jeder Priester hat das Recht, die von Pius V approbierte Messe zu lesen, wenn er das wünscht.“
Kleine Verbesserung, wenn erlaubt:
Jeder Priester hat nicht nur ein Recht auf die Alte Messe, sondern eine Verpflichtung, diese zu lesen. Es geht nicht um Wunsch oder Nichtwünschen, sondern um die Unterwerfung des von Pius V. für alle Zeiten festgelegten Meßbuches.
Aus „QUO PRIMUM“: „Besonders die Priester sollen so erkennen, welche Gebete sie von jetzt an bei der Meßfeier verwenden und welche Riten und Zeremonien sie dabei einhalten MÜSSEN.“
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#82   Antonio Michele Ghislieri   21:03:40 | Montag, 3. Januar 2011
@kaylet
Wenn man mal von den falschen Wandlungsworten absieht, die ein wirkliches Problem darstellen, dann trifft auf den NOM das zu, was einmal ein der FSSPX nahestehender Priester – im Scherz allerdings – so ausgedrückt hat: Im NOM sind die Gebete ausgelassen, die in der alten Messe schlampig gebetet werden müssen, damit nicht jede Messe zwei Stunden dauert.
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#81   kaylet   20:35:10 | Montag, 3. Januar 2011
QUO PRIMUM
So ist es richtig:
1. Die Messe nach dem Missale Pius V ist der römisch-lateinische Ritus.
2. Neben diesem Ritus gibt es aber noch andere erlaubte Riten in bestimmten Regionen, Bistümern bzw. Orden
3. Jeder Priester hat das Recht, die von Pius V approbierte Messe zu lesen, wenn er das wünscht. Dazu braucht er keine Erlaubnis von seinen Oberen, auch wenn dort z.B. ein anderer Ritus usus ist.
4. Das Dekret Quo Primum ist nicht abschaffbar, Pius V hat seine Nachfolger damit gebunden. Der Grund ist, dass die lex orandi die Grundlage der lex credendi ist.
5. Sollte ein Papst die Messe nach Pius V abschaffen wollen, so geht das nicht. Dieser Papst wäre im Schisma und dann nicht mehr Papst.
6. Das ist aber nicht geschehen, die Messe ist nie abrogiert worden, wie der H. Vater in seinem Begleitschreiben zum Motu prorio richtig feststellte
7. Das Konzil von Trient hat dogmatisiert, dass wenn jemand behauptet, irgendein (quiviscumque= wer es auch sei) Hirte der Kirche (also auch der Papst) könne die alten Riten abschaffen und neue einführen, anathema sit.
8. Und zum Schluss der Clou: Der NOM ist niemals wirksam promulgiert worden. Es gibt zwar viele Erklärungen und Ansprachen und Mitteilungen der Kongregationen, aber kein explizites Dekret eines Papstes, das die neue Messe wirksam promulgiert hätte.
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#80   Leo Miles   20:28:40 | Montag, 3. Januar 2011
@Spaemann
Die Bruderschaft frage angeblich nicht, ob das Opfer Christi dargebracht werde: „Wenn ja, dann müßte man selbstverständlich hingehen, wenn es nun mal keine Alte Messe gibt.“
Aber warum sollte man echte Christen, die den Leib des Herrn anbeten und würdig empfangen wollen, nötigen, sich der ständigen und sich steigernden Frevelei und Verhöhnung des Opfers und des Leibes Christi auszusetzen?
Warum soll man sich den Gräuel im Tempel ständig anschauen und sich ein unnötiges Ärgernis aufladen? Was für einen Sinn sollte dieser Masochismus haben, Herr Spaemann?
„Was ihnen anscheinend das Allerwichtigste ist, wird plötzlich unwichtig, nämlich daß man sonntags an der Messe teilnimmt.“
Es ist aber keineswegs das „Allerwichtigste“, sich ständig diesen Gräuel anzutun. Wo verlangt Gott, daß wir uns der Pervertierung, der Entheiligung, der Entwürdigung hingeben?
Den Funktionalismus betreibt Herr Spaemann, wenn er indirekt sagt: „Messe ist doch Messe, also muß man da hin, egal was dort vor sich geht.“
Das gilt vielleicht für Systemknechte, aber ein denkender Christ wird doch wohl die Erhöhung Christi von der Erniedrigung Christi unterscheiden können und dürfen.
Solche lächerlichen Plattitüden aus dem Munde eines Herrn Spaemann sind doch sehr verwunderlich…
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#79   Antonio Michele Ghislieri   20:02:21 | Montag, 3. Januar 2011
@Sinah
Wohlweislich weichen Sie wieder aus.
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#78   Sinah   20:00:35 | Montag, 3. Januar 2011
Das leidige Gewissen!
Geehrter @Antonio Michele Ghislieri:
Ihr Gewissen rührt sich gar mächtig. Ihr hl. Schutzengel führe Sie zum Licht, zum wahren Licht, nicht zum Irrlicht der Konzilskirche, die wiederholt von Licht spricht.
Die Stille Ihres Herzens und das Gebet werden die Erleuchtung bringen. Ihr Schutzengel wird siegen. o^/ Gruß
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#77   Antonio Michele Ghislieri   19:03:14 | Montag, 3. Januar 2011
@Sinah
Soweit bekannt; Sie ziehen nur die falschen Schlüsse draus.
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#76   Sinah   18:31:12 | Montag, 3. Januar 2011
„Nicht anders als dem von uns herausgegebenen MISSALE…“
Deswegen sprechen Sie vermutlich von einem „Hauptritus“, um den NOM retten zu können, @Rudolfus?
Doch die Bulle Papst Pius V., des Heiligen, spricht eine andere Sprache, sie besagt klar, daß dieser von ihm jetzt festgelegter Ritus verbindlich und weltweit Geltung hat und zwar für alle Zeiten. Im folgenden Abschnitt wird eindeutig erklärt, wie seine Anweisung zu verstehen ist:
„Von nun an soll in allen kommenden Zeiten auf dem christlichen Erdkreis in allen Patriarchalkirchen, Kathedralen, Kollegiaten und Pfarreien, in allen weltlichen, klösterlichen – welchen Ordens und welcher Regel sie auch seien, ob Männer- oder Frauenklöster – in allen militärischen und ungebundenen Kirchen oder Kapellen…NICHT ANDERS ALS NACH DEM VON UNS HERAUSGEGEBENEN MISSALE GESUNGEN ODER GELESEN WERDEN.
Dies gilt auch dann, wenn diese Kirchen irgendwelchen Ausnahmeregelungen folgen, durch ein Indult des Apostolischen Stuhles, durch Gewohnheitsrecht oder Privileg, durch einen Eid oder eine Apostolische Bestätigung oder andere Besonderheiten bevorzugt sind – außer wenn sie sogleich von ihrer – vom Apostolischen Stuhl gutgeheißenen Errichtung – aus Tradition bei der Messfeier ununterbrochen einen mindestens 200jährigen Ritus in diesen Kirchen eingehalten haben…“
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#75   vagabundo   17:54:13 | Montag, 3. Januar 2011
mit seinem beschränkten Verstand
Montag, 3. Januar 2011 11:25Spectrum: Wahrheit – Gotteserkenntnis „Zu Ihrer Frage: Gibt es eine od. viele Wahrheiten? Natürlich gibt es die eine göttliche Wahrheit – aber welcher kleine Mensch mit seinem beschränkten Verstand kann sie vollkommen erfassen?“
Danke für diesen Kommentar. Wenn wir eine friedensstiftende Form von Toleranz aufbauen wollen, wäre es wohl erforderlich, die Bescheidenheit, die aus der Erkenntnis folgt, daß unser Verstand beschränkt ist, allen Menschen verständlich zu machen.
Anknüpfend an meinen vorherigen Kommentar möchte ich noch erwähnen: Sehr viele Menschen messen dem Wort ‘wahr’ den herkömlichen Sinn zu, der für Elie Wiesel eher ein Widersinn ist.
Der verschiedenen Sinnzumessungen sind wir uns bisher kaum bewußt geworden. Elie Wiesel macht uns darauf aufmerksam. Dem müssen wir Christen uns meiner Meinung nach nun endlich öffnen, wenn wir die Widersprüche zwischen Altem und Neuem Testament verstehen wollen. Sein Buch baut eine Brücke zu solchem Verstehen. Wenn wir sie beschreiten, können wir zu bisher noch unbekannten Ursachen des Antisemitismus vordringen und ihn endlich überwinden.
Mit dieser Differenzierung zwischen den verschiedenen Bedeutungen der Wortes ‘wahr’ könnten sogar viele Meinungen und Schriften vom Antisemitismus freigesprochen werden.
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#74   Sinah   15:51:53 | Montag, 3. Januar 2011
QUO PRIMUM nicht verwirrend, sondern eindeutig klar
Ihre Ausführungen bringen jene, die die Bulle nicht kennen, nur Verwirrung.
Pius V. spricht sogar von jenen, @Rudolfus, die bereits ein Privileg für ihren Ritus haben oder sogar durch einen Eid gebunden wären, daß auch diese verpflichtet seien zur Annahme seines Meßbuches. Er hebt also diesen Eid auf. Nur in einem Einfügungssatz spricht er von einem BeibehaltenKÖNNEN für jene wenigen Orden, deren über 200jähriger Ritus vom Apostolischen Stuhl bereits überprüft, gutgeheißen und genehmigt wurde. Diese Apostolische Entscheidung will er belassen. Deswegen ist dieser Einschubsatz des Papstes von untergeordneter Bedeutung.
Im übrigen werden Sie doch nicht um Himmelswillen bekräftigen wollen, dass es sich beim NOVUS ORDO MISSAE nicht um ein Antasten des vom Hl. Pius V. herausgegebenen Messbuches handelt und deswegen legitim sei.
„Selbst der Neue Römische Ritus ist legitim, sofern dieser nicht die allgemeine Gültigkeit des Meßbuches des hl. Pius V. antastet, als Hauptritus der Kirche.“
Wenn Sie dabei bleiben, breche ich jede Diskussion ab.
Die Bulle Papst Pius V., DES HEILIGEN, besagt klar, daß dieser Ritus verbindlich und weltweit Geltung hat und zwar für alle Zeiten.
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#73   LASKO !   14:18:49 | Montag, 3. Januar 2011
FAUST GOTTES !
GITTES REICH JA DIE HEILIGE WAHRE RÖMISCH KATHOLISCHE TRADITION !
UND NICH DEN MODERNISMUS IN DER MODE VERBIRGT SICH DER satan.
WIE DUMMMMMMM ES SO VIELE SIND UND GIBT MODERNISTEN IDIOTEN OHNE HIRN: :-!
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#72   Mr. Nerd †   14:12:06 | Montag, 3. Januar 2011
Das Buch Jesaja, Kapitel 42
Gestern habe ich die Bibel aufgeschlagen und begann zu lesen:
„Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht. Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht. Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln. So spricht Gott, der Herr, der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der den Menschen auf der Erde den Atem verleiht und allen, die auf ihr leben, den Geist: Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien. Ich bin Jahwe, das ist mein Name; ich überlasse die Ehre, die mir gebührt, keinem andern, meinen Ruhm nicht den Götzen. Seht, das Frühere ist eingetroffen, Neues kündige ich an. Noch ehe es zum Vorschein kommt, mache ich es euch bekannt.“
Das ist doch eine wundervolle Stelle der hl. Schrift, welche 500 Jahre vor Christus einen klaren Bezug nimmt, daß Jesus der Auserwählte Gottes ist. vgl. Mt 17,5
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#71   Spectrum   13:50:57 | Montag, 3. Januar 2011
Gottesliebe und Nächstenliebe
@Mr. Nerd:
Ihr Zitat, 0:41 Uhr: „Du sollst Gott lieben von ganzer Seele, von ganzem Herzen und aus tiefstem Gemüte und Deinen Nächsten lieben, so wie Dich selber.“
Herzlichen Dank für Ihren Einwurf! :)3 :(3
In Anlehnung an Lk 10,27: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.“
respektive
Dtn 6, 4-7: „Höre, Israel! Jahwe, unser G’tt, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen G’tt, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen. Du sollst sie deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst.“
(Freilich darf im Judentum der Name G’ttes Jahwe – so wie bei der oben angeführten Einheitsübersetzung – nicht derart geschrieben bzw. ausgesprochen werden. Aber ich erlaube mir jetzt keine weiteren Modifikationen.)
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#70   Mr. Nerd †   13:17:26 | Montag, 3. Januar 2011
Schulterklopfmaschine
r.ruhrgebietler, Du hast ja Humor! :-[
Spaemann ist alles Andere als ein Philosoph; ein Schwätzer.
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#69   r.ruhrgebietler   13:14:22 | Montag, 3. Januar 2011
Der HS-Deutschland-Spaemann ist
ein linker Schwätzer – der zur Zeit keine Schulterklopfmaschine hat und sich folglich obstrusen Äusserungen in Scene setzen will.
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#68   Spectrum   11:25:29 | Montag, 3. Januar 2011
Wahrheit – Gotteserkenntnis
@vagabundo:
Das Bsp. E. Stein habe ich absichtl. gewählt, da es aus dem realen Leben stammt.
Zu Ihrer Frage: Gibt es eine od. viele Wahrheiten?
Natürlich gibt es die eine göttliche Wahrheit – aber welcher kleine Mensch mit seinem beschränkten Verstand kann sie vollkommen erfassen?
Als Bsp. sei die Schwierigk. des Holocaust angeführt:
Krit. Auseinandersetzg. dazu:
www.klick-nach-rechts.de/…1/02/finkelstein.htm
„Genauso wie Juden in allem unterschiedl. Meinung sind, so sind sie sich auch in ihrer Haltung gegenüber diesem traumat. Ereignis uneins. Die ultraorthod. u. viele orthodoxe Juden neigen dazu, anderen Juden vorzuwerfen, sie hätten den Holocaust verschuldet, weil sie nicht jenen von ihnen selbst als göttl. angesehenen Geboten gehorcht hätten, die sie auf Rituale und religiöse Regeln verpflichten. Dergestalt aber hätten sie Gottes Strafgericht provoziert. Dies ist selbstverst. ein klass. Fall magischen Denkens…“
Bitte verstehen Sie mich richtig; als Goi würde ich mir eine Beurteilg. dazu nie erlauben; aber ich möchte nur aufzeigen, wie schwierig die göttl. Wahrheit in ihrer ganzen Komplexität zu erfassen ist.
Selbstverst. werfen Christen schnell u. vollmundig ein, dass Christus die Wahrheit ist – aber welcher Christ kann Christus GANZ (u. nicht nur mit dem Mund) erfassen?
Bis zur endgültigen Gotteserkenntnis müssen wir uns alle (egal welcher Religion) – wohl oder übel – mit einem schwachen Abglanz der göttl. Wahrheit begnügen! :(3
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#67   Mr. Nerd †   11:10:37 | Montag, 3. Januar 2011
Wer ist wie Gott?
Etwa der König, der Kaiser oder eher der Bettelmann?
Was meinst Du? Gott ist groß und wir müssen uns fragen: Wie große bist du?
Was ist denn schon ein armseliger König angesichts Seiner Herrlichkeit? Wir wurden für Ihn erschaffen, zu Seiner höheren Ehre gebildet. Sogar die Blumen auf dem Feld lässt Gott strahlen in den schönsten Farben. Für Gott ist es ein Leichtes, jemanden mit königlichen Gnaden auszustatten und das hat er bei jedem Christen vor! Deshalb gibt es das Wort Gnade auch. Damit, dass wir erkennen, dass Gott durchaus edles Blut vorsieht, welches die Macht erhielt, zu den Kindern Gottes, ja, zu seinen Königen zu gehören und denke, es kamen Könige zu Jesus, die ihm Geschenke brachten und Hirten!
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#66   Goldengel   11:00:24 | Montag, 3. Januar 2011
Mr. Nerd
Hochmut kommt vor den Fall!
Das gottlose Volk hat sich schon lange selbst zum Gott auserkoren und aalt sich in seiner „Menschlichkeit“ – vorgesetzt bekommen aus gewissen Kreisen und nun will der gottlose Mensch, der sich selbst zum Ideal gemacht hat, sich noch zum König erheben?
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#65   Nerd †   10:47:31 | Montag, 3. Januar 2011
Mein Reich ist nicht von dieser Welt!
www.youtube.com/watch?v=o8ZnCT14nRc
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#64   Mr. Nerd †   10:31:53 | Montag, 3. Januar 2011
@Goldengel
Das Eine schließt das Andere nicht aus, noch aus. Denke, der Mensch, der seine eigene Ehre sucht, der erhöht sich und fällt. Denke an König David. Was wäre die Bibel ohne der Psalme? Solange ich nicht meine eigene Ehre suche, kann ich ein König sein, indem ich meinen König in Gott anerkenne und ehre. Ich denke, wir Christen sind dazu berufen, Könige zu sein.
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#63   Goldengel   10:23:28 | Montag, 3. Januar 2011
Nerd…
Gott wollte einen König, keinen Prinzen und wir Christen, die wir auf den Namen Jesus getauft worden sind, sind dazu berufen, Könige zu werden!!
Das übersteigt sogar den zur Gewohnheit gewordenen Hochmut.
Christus hingegen spricht: Wer sich groß macht ist klein, wer sich klein macht ist groß.
Man darf schon bescheiden sein – man muss sich nicht als King fühlen.
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#62   Mr. Nerd †   10:20:53 | Montag, 3. Januar 2011
hi, Goldengel!
Es bezieht sich denke ich auf den Vorsatz, dh. Auge um Auge, Zahn um Zahn (Quit pro quo).
denn es feiert sich selbst nur allzu gerne
ich feiere mich auch, na und? Es gehört zum Glauben an Jesus dazu, zwar nicht die eigene Ehre zu suchen, aber wohl die von dem man dazu gewürdigt worden ist.
Gott wollte einen König, keinen Prinzen und wir Christen, die wir auf den Namen Jesus getauft worden sind, sind dazu berufen, Könige zu werden!!
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#61   Goldengel   09:56:50 | Montag, 3. Januar 2011
Nerd…
Dieser Satz Christi bezog sich auf andere Völker – er meinte damit nicht, dass man den Sünder feiern geht.
Damals war jedes andere Volk ein Feind – Feindesliebe forderte Jesus in dem Sinne, dass sich die Völker nicht gegenseitig vernichten. So seine Meinung, dass wenn ein Volk ein anderes Volk überfällt, soll man nicht auch gegen dieses in den Krieg ziehen.
Christus war nicht für den Sünder, sondern er forderte damit auf, keine Kriege gegeneinander zu führen.
Er forderte nicht auf, Sünden zuzulassen und sich darin zu baden. Er forderte nicht auf – so wie es die Rotte der Ehebrecher es will, dass man von einer Frau zur anderen geht und dann noch die Krone aufgesetzt bekommt – Christus sprach zur Hure: Ich vergebe dir, aber nun sündige NICHT mehr! Aber diesen Satz wird das von gewissen Kreisen dummgehaltene Volk nicht einsehen, denn es feiert sich selbst nur allzu gerne in ihrer Unwürde.
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#60   Nerd †   00:55:53 | Montag, 3. Januar 2011
Mt 5,39
„Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.“
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#59   keineChancedenPerversen   00:53:39 | Montag, 3. Januar 2011
@IZAAC
Ja, aber die Schergen des Bösen sind längst unter uns! Sie toben in den Kindermörder-Fabriken. Auf den Schandparaden. Und sie finden immer mehr Gefolgsleute.
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#58   Nerd †   00:50:59 | Montag, 3. Januar 2011
1 Joh 2,22
„Das ist der Antichrist: wer den Vater und den Sohn leugnet.“
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#57   keineChancedenPerversen   00:45:40 | Montag, 3. Januar 2011
Wahrheit
Es gibt nur die Wahrheit unseres Herrn Jesus Christus.
2011 darf kein Jahr der Perversen werden.
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#56   IZAAC   00:45:36 | Montag, 3. Januar 2011
rudolfus
ja, DER antichrist ist noch nicht da, den müssten wir alle öffentlich zu gesicht bekommen.
bezüglich der regierung der welt kann ich mich deinen ausführungen nur anschliessen.
das diese mächte auch den vatikan regieren, könnte man aus einigen aussagen von benediktXVI entnehmen.
das benediktXVI selbst von diesen mächten gesteuert wird, kann ich mir nicht 100% vorstellen, obgleich manche entscheidungen von ihm (assisi) merkwürdig erscheinen…
andere entscheidungen wieder dagegen sprechen (rückholung fsspx und verbot der handkommunion im petersdom).
das sich im vatikan so einige antichristen tummeln, ist wohl offensichtlich.
nur gut, dass hier nicht menschliche (und satanische) listigkeiten das letzte wort haben, sondern unser HERR!
ansonsten wären wir schon längst geschlagen…
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#55   Nerd †   00:41:26 | Montag, 3. Januar 2011
Es gibt nur eine Wahrheit
Du sollst Gott lieben von ganzer Seele, von ganzem Herzen und aus tiefstem Gemüte und Deinen Nächsten lieben, so wie Dich selber. :(3 :)3 :&)
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#54   vagabundo   00:29:37 | Montag, 3. Januar 2011
Wahrheit, gibt es eine oder viele?
@ Spectrum: WAHRHEITSSUCHE und -ENTDECKUNG der EDITH STEIN@Vagabundo:
Das ist ein schwieriges Thema. Es ist mit Antisemitismus belastet. Sollte es aber gelingen, damit unvoreingenommen umzugehen, so gäbe es eine gewisse Chance, die Feindschaften in Freundschaften umzuwandeln.-
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#53   Rudolfus   00:24:25 | Montag, 3. Januar 2011
@IZAAC: Der Große Antichrist, der Antichrist schlechthin, ist noch nicht aufgetreten,
nur die vielen Antichristen, die seit der frühen Kirchenzeit bereits auftraten.
Heute regiert eine mächtige Weltbehörde, die von den geheimen Oberen der Weltfreimaurerei, der Synagoge des Satan, geführt wird. Diese regiert auch den Vatikan.
Der Marienerscheinung von Bayside folgend, wurde der Umsturzpapst Paul VI. durch die Kardinäle Casaroli, Villot und Benelli gefangengesetzt. Paul VI. verdankte seine Papstwahl allerdings allem Anschein nach selbst einer Geheimverschwörung durch unbekannte Obere, wie bereits Johannes XXIII. auch.
Die regierenden Antichristen im Vatikan sind noch im Plural, als Mitglieder der Weltfreimaurerei mit ihren geheimen Oberen, den vielen Antichristen.
Regiert der Große Antichrist bereits im Geheimen? Weilt er bereits unter uns?
Diese Frage warf bereits der hl. Pius X. in einem seiner Apostolischen Schreiben auf (vermutlich in seiner Antrittsenzyklika).
Bis heute ist der Große Antichrist noch nicht offenbar geworden.
Wir wissen nicht, ob dieser Mensch bereits geboren ist, oder ob dieser vielleicht bereits regiert.
Feststeht, daß über die USA rituelle Geheimsatanisten die Welt beherrschen, einschließlich des Vatikan, deren Herrschaft spätestens mit dem Pontifikat Pauls VI. sichtbar geworden ist.
Das dürfte auch der Inhalt der 3. Botschaft von Fatima für das Jahr 1960 sein, die Maria den Seherkindern im Jahre 1917 für den Vatikan und die Kirche offenbarte. (Näheres unter ‘tldm.org’.)
(Rom als Sitz des Antichristen ist ein Wort aus LaSalette.)
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#52   IZAAC   23:43:00 | Sonntag, 2. Januar 2011
rudolfus
Wir leben in der Zeit, in der Rom Sitz des Antichristen geworden ist,
und Prof. Spaemanns Professorenkollege Papst Benedikt XVI. regiert unter dem Antichristen.
wer ist es?
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#51   Mr. Nerd †   23:39:14 | Sonntag, 2. Januar 2011
@IZAAC
Tesla ??????
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#50   IZAAC   23:37:50 | Sonntag, 2. Januar 2011
rudolfus
und wer ist der antichrist?
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#49   Rudolfus   23:24:38 | Sonntag, 2. Januar 2011
@Sinah: Das Meßbuch des hl. Pius V. war niemals der einzig gültige Ritus der Kirche,
und er ist es auch heute nicht.
Lesen Sie einmal die Apostolische Konstitution, die Sie teilweise zitieren.
Die Behauptung, das Meßbuch des hl. Pius V. wäre der einziggültige Ritus, ist nicht das, was der hl. Pius V. verkündete.
Das Meßbuch des hl. Pius V. ist der Hauptritus der Römischen Universalkirche,
einzig gültig, das ist eine unsinnige und falsche Behauptung,
mit der Sie der katholischen Sache keinen Dienst erweisen,
weil dies nicht Lehre der Kirche ist.
Mit anderen Worten: Ihre Behauptung über die Ausschließlichkeit des Meßbuches des hl. Pius V. ist ein Irrtum. Diesen sollten Sie korrigieren.
Es gibt viele katholische Riten, der Hauptritus ist für alle Zeiten das Meßbuch des hl. Pius V.
Selbst der Neue Römische Ritus ist legitim, sofern dieser nicht die allgemeine Gültigkeit des Meßbuches des hl. Pius V. antastet, als Hauptritus der Kirche.
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#48   Sinah   23:06:43 | Sonntag, 2. Januar 2011
Für alle Zeiten…
„Es gelten aber darüber hinaus auch jene Meßbücher, die am 1. Juli 1570, dem Tag der
Unterzeichnung dieser Apostolischen Konstitution, eine ältere Tradition als 200 Jahre aufweisen konnten, also auch diese blieben in Kraft.“
@Rudolfus, nun ja, das wissen wir schon. Aber diese Ihre Ausfransungen haben hier keine Bedeutung. Genau auch diese in der Tradition stehenden Bücher, vom Heiligen Papst Pius V.eingesehen, wurden somit ja von ihm promulgiert.
„Das Meßbuch des hl. Pius V. ist der katholische Hauptritus, so bleibt es für alle Zeiten.“
Nicht der katholische Hauptritus, sondern der allein gültige für alle Zeiten in der römisch-katholischen Kirche.
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#47   Rudolfus   22:39:56 | Sonntag, 2. Januar 2011
@Sinah: Es gelten aber darüber hinaus auch jene Meßbücher, die am 1. Juli 1570, dem Tag der
Unterzeichnung dieser Apostolischen Konstitution, eine ältere Tradition als 200 Jahre aufweisen konnten, also auch diese blieben in Kraft: Die Sonderriten der Orden wie jene des Predigerordens, oder andere regionale Meßbücher,
aber der Römische Hauptritus ist für alle Zeiten das Meßbuch des hl. Pius V.
Darüber hinaus gelten für alle heutigen Gottesdiensthäretiker, die Gottesdienstdogmen, die das Päpstliche Konzil v. Trient verkündete:
Wer die lateinische Sprache ablehnt, der sei ausgeschlossen.
Auch andere Lehrsätze wurden gegen die protestantische Gottesdiensthäresie von diesem Päpstlichen Konzil verkündet.
Das Meßbuch des hl. Pius V. ist der katholische Hauptritus, so bleibt es für alle Zeiten.
Aus diesem Grund auch das überraschende Eingeständnis des Novus-Ordo-Papstes Benedikt XVI. am 7. VII. 2007 in Summorum Pontificum, das „Meßbuch des sel. Johannes XXIII.“ (also das Meßbuch des hl. Pius V., das der sel. Johannes XXIII. als derzeit letzter Papst neu herausgegeben hat) „wäre nie verboten worden“.
All jene aber, die dieser Konstitution des hl. Pius V. zuwiderhandeln, und dieses Meßbuch verfolgen, und die die Gottesdienstdogmen des Konzils von Trient verwerfen, sind als Antikatholiken zu bezeichnen, und ein Katholik sündigt, der an deren Greuelfeiern teilnimmt, selbst wenn deren Zelebrant der Papst wäre.
Wir leben in der Zeit, in der Rom Sitz des Antichristen geworden ist,
und Prof. Spaemanns Professorenkollege Papst Benedikt XVI. regiert unter dem Antichristen.
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#46   Sinah   21:50:04 | Sonntag, 2. Januar 2011
DER HL. PAPST PIUS V. IST UNSER GARANT!
„Diese lege den Altgläubigen nahe, am Sonntag besser zuhause zu bleiben, als einer neugläubigen Eucharistiefeier beizuwohnen.“
Jawohl, und so bleibt’s, Herr Spaemann! Lieber am Sonntag zuhause eine hl. Messe beten als diese ungültigen Frevelmessen zu besuchen, die ohnehin fast ausschließlich nur von jenen zelebriert wird, deren Weihesakrament gar nicht zustandekam, nicht mehr die rechte Intention vorliegt und veränderte Kanones verwendet werden. Im übrigen hat Pius V. all jene mit dem Bann belegt, die eine veränderte Messe und nicht mehr die Tridentinische lesen. So einfach ist das!
Das ist für uns Grundlage und Richtschnur, Herr Spaemann:
„…Von nun an soll in allen kommenden Zeiten …die hl. Messe nicht anders gesungen oder gelesen werden als nach dem von Uns herausgegebenen Missale.
Streng befehlen Wir… in der Tugend des hl. Gehorsams: „Niemand wage es, bei der Meßfeier andere Zeremonien und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen zu lesen. :)%
Ebenso setzen Wir fest und erklären: Es darf nicht veranlaßt werden, dieses Missale zu verändern. Auch kann das vorliegende Schreiben niemals widerrufen oder modifiziert werden. Es bleibt vielmehr im vollen Umfang und für immer rechtskräftig bestehen…
Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, diese anzutasten, so soll er wissen, dass er den Zorn des Allmächtigen GOTTES und Seiner Hl. Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird. Gegeben zu Rom…“
(Auszug Quo primum hl. Pius V.) o^/
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#44   Flambeau   21:42:02 | Sonntag, 2. Januar 2011
Willst mich veraschen, Skapulierträger?
Komm doch her, wenn Du was willst, feiges Drecksschwe :-# !
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#42   Goldengel   20:47:07 | Sonntag, 2. Januar 2011
Nixnutz
ich muss zugeben: gut argumentiert :-D :(3
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#41   Nixnutz   19:17:09 | Sonntag, 2. Januar 2011
@ Goldengel: Abt in Pension.
Sie können Ihre Ansichten ja mal den zurückgetretenen Äbten Odilo Lechner (München, St. Bonifaz) oder Ansgar Schmidt (Trier, St. Matthias) mitteilen. Die haben schließlich ein Recht darauf, daß ihnen mal jemand sagt, wo es lang geht. Und wenn Sie das sagen, ist es bestimmt kein „Laiengewurschtele“.
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#40   Phobos   18:51:07 | Sonntag, 2. Januar 2011

Bin ich der einzige derm auffällt, dass der Typ auf dem Bild aussieht wie der reiche Krüppel aus Hanniball?
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#39   Mr. Nerd †   17:25:25 | Sonntag, 2. Januar 2011
Spaemann und der Faust
M.
Ich salutiere den gelehrten Herrn!
Ihr habt mich weidlich schwitzen machen.
F.
Wie nennst du dich?
Me.
Die Frage scheint mir klein
Für einen, der das Wort so sehr verachtet,
Der, weit entfernt von allem Schein,
Nur in der Wesen Tiefe trachtet.
F.
Bei euch, ihr Herrn, kann man das Wesen
Gewöhnlich aus dem Namen lesen,
Wo es sich allzu deutlich weist,
Wenn man euch Fliegengott, Verderber, Lügner heißt.
Nun gut, wer bist du denn?
M.
Ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
F.
Was ist mit diesem Rätselwort gemeint?
M.
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär’s, dass nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.
F.
Du nennst dich einen Teil und stehst doch ganz vor mir?
M.
Bescheidne Wahrheit sprech’ ich dir.
Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt,
Gewöhnlich für ein Ganzes hält –
Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war,
Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar,
Das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht
Den alten Rang, den Raum ihr streitig macht,
Und doch gelingt’s ihm nicht, da es, soviel es strebt,
Verhaftet an den Körpern klebt.
Von Körpern strömt’s, die Körper macht es schön,
Ein Körper hemmt’s auf seinem Gange;
So, hoff’ ich, dauert es nicht lange,
Und mit den Körpern wird’s zugrunde gehn.
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#38   Mighty Counsellor †   17:21:43 | Sonntag, 2. Januar 2011
Aber Herr Spaemann
wirkt doch schon recht verschrumpelt.
:-O
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#37   Krak des Chevaliers   16:57:54 | Sonntag, 2. Januar 2011
NOM und Missa Tridentina
Was den NOM angeht, so sollte man immer schauen, wie dieser gefeiert wird. Zwar bleibt der NOM deutlich hinter der Missa Tridentina zurück, wird aber vielerorten durchaus ehrfürchtig gefeiert. Da sollte man immer schauen. Wer jedoch die privilegierte Möglichkeit an, an der Messe im traditionellen Ritus teilzunehmen, und das am Sonntag, der sollte natürlich dorthin gehen. Keine Frage!
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#36   edwin   15:22:29 | Sonntag, 2. Januar 2011
Darf’s noch etwas spinnerter sein?
„…Wotansjünger, die sich heimlich an Kultstätten wie den Externsteinen treffen…“
Dann war die kath. Kirche bis zum 2. Vaticanum eine teuflische Sekte. Manche glauben, die gute Welt habe gerade erst und mit ihnen begonnen!
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#35   Gotthard   15:22:18 | Sonntag, 2. Januar 2011
@rudolfus
Die Katholische Kirche überliefert auch, daß Äbte, obwohl keine Bischöfe, Priester geweiht haben, die kirchlich anerkannt waren.
Demzufolge kann ein einfacher Priester gültig Priester weihen.
das lass aber bitte nicht die Piusler erfahren!
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#34   DerRabe   15:21:43 | Sonntag, 2. Januar 2011
Familienschutz
Madrid (dpa) – Tausende Menschen haben am Sonntag in Madrid auf einer Freiluftmesse den Aufruf der katholischen Kirche zum Schutz der traditionellen Familie unterstützt. Diesen Artikel weiter lesen
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Ohne die klassische Ehe von Mann und Frau sei die Zukunft der Menschheit in Gefahr, sagte Erzbischof Antonio María Rouco Varela während des Gottesdienstes auf dem Kolumbusplatz im Zentrum der spanischen Hauptstadt.
Zugleich kritisierte er die Politik der sozialistischen Regierung von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero, die unter anderem die Homosexuellen-Ehe eingeführt und das Abtreibungsrecht gelockert hatte. «In Spanien wird die Familie angegriffen», sagte Rouco Varela, der auch Vorsitzender der spanischen Bischofskonferenz ist. Abtreibung und Sterbehilfe in Europa seien Ausdruck einer weitaus schwerwiegenderen Krise als die der Wirtschaft oder der Politik.
Papst Benedikt XVI. betonte in einer Grußbotschaft aus Rom, die christliche Familie müsse «ein Hort der Treue, des Respekts und des Verständnisses» sein. Zu der Messe unter dem Motto «Die christliche Familie, Hoffnung für Europa» hatten die Bischofskonferenz und katholische Laienorganisationen aufgerufen. Sie fand bereits zum vierten Mal statt. Die Veranstalter hatten bis zu eine halbe Million Gläubige erwartet. Die Pol…
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#33   Goldengel   15:14:48 | Sonntag, 2. Januar 2011
Rudolfus
auch für diesen Eintrag herzlichen Dank!
Ich persönlich finde ja, dass eine Abtwahl kein Jux ist und deshalb eigentlich ein lebenslanges Ziel vor Augen haben sollte: die Führung eines Klosters im Geiste Christi.
Ist es nicht hier auch so, dass ja viele Köche den Brei verderben?
Es ist zwar klar, dass man einen Abt wieder absetzen können sollte, wenn dieser eben Straftaten o.a. begeht, doch grundsätzlich ist dieser ständige Wechsel in diesem hohen Amt wohl sehr merkwürdig.
Das Alter ist keine Ausrede, denn gerade Ordensleute verfügen über große geistige Gaben. Ich kannte einen Mönch, der bis ins hohe Alter Lateinkurse leitete und auch sonst geistig immer voll da war. Schließlich muss ein Abt ja keine Turnübungen vollbringen. Abt in Pension – sonderbar und wohl sehr von der Welt beeinflusst.
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#32   Rudolfus   15:01:21 | Sonntag, 2. Januar 2011
@Goldengel: Äbte unterscheiden sich allerdings von anderen Ordensoberen durch einige Charakteristi-
ka:
* Ihre Autorität als Klosterabt erstreckt sich nur über ein bestimmtes Kloster bzw. eine Klosterorganisation mit Filialen und Territorien.
* Sie tragen spezielle Abtamtskleidung, zu der auch die Mitra, wie bei einem Bischof, gehört, und ein Krummstab. Die Haltung des Krummstabes in den Händen des Abtes ist vorgeschrieben, und zeigt, in welchem Territorium der Abt regiert.
* Ein Abt wird in der Erteilung der Sakramentalie der Abtweihe besonders geweiht. (Im Gegensatz zum Klerusweihesakrament, die ein Sakrament ist, ist die Sakramentalie nicht von Christus eingesetzt, sondern von der Kirche eingesetzt, die viele Sakramentalien einsetzte, darunter auch die Monarchenweihe der Monarchen.)
Von daher unterscheidet sich ein Abt schon von einem anderen Ordensoberen, der in seinem Amtsauftreten eher einem Bischof gleicht: Mitra, Krummstab und – Ring.
Vielleicht sind die Äbte deshalb, wie die Bischöfe auch, ursprünglich auf Lebenszeit ernannt.
Ich weiß es leider nicht.
Vielleicht kann man das irgendwo herauskriegen.
* Die traditionelle Titulierung eines Abtes erfolgt in der Anrede als „Eure Gnaden“.
* Mit Äbten verwandt sind die Pröpste, die ähnliche Abzeichen tragen (Mitra, Krummstab, Ring) und auch als „Eure Gnaden“ tituliert werden.
*Die Katholische Kirche überliefert auch, daß Äbte, obwohl keine Bischöfe, Priester geweiht haben, die kirchlich anerkannt waren.
Demzufolge kann ein einfacher Priester gültig Priester weihen (vgl. Ludwig Ott, Grundriß der Dogmatik).
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#29   Goldengel   14:00:12 | Sonntag, 2. Januar 2011
Rudolfus
vielen herzlichen Dank für Ihre lange Antwort :(3 o^/
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#28   Spectrum   13:59:41 | Sonntag, 2. Januar 2011
WAHRHEITSSUCHE und -ENTDECKUNG der EDITH STEIN
@Vagabundo:
Edith Stein, Ordensname Teresia Benedicta a Cruce oder Teresia Benedicta vom Kreuz, (* 12. Oktober 1891 in Breslau; † 9. August 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau), war eine deutsche PHILOSOPHIN, Nonne und Märtyrin der katholischen Kirche. Papst Johannes Paul II. sprach Teresia Benedicta vom Kreuz am 1. Mai 1987 selig und am 11. Oktober 1998 heilig. Ihr Gedenktag ist der 9. August.
Zu der jüdisch-orthodoxen Tradition ihres Elternhauses entwickelte die junge Edith Stein ein kritisches Verhältnis und bekannte sich zeitweilig zum Atheismus.
Den Wendepunkt im Leben Edith Steins bildete die Lektüre der Autobiographie der Unbeschuhten Karmelitin Teresa von Ávila (deren Großvater väterlicherseits ebenfalls ein Jude aus Toledo war), deren Buch sie in einer einzigen Nacht von Anfang bis Ende las. Am 1. Januar 1922 in Bad Bergzabern wurde Edith Stein durch die Taufe in die römisch-katholische Kirche aufgenommen. Am 14. Oktober 1933, zur ersten Vesper des Hochfests ihrer Namenspatronin Teresa von Ávila, trat Edith Stein mit 42 Jahren als Postulantin in den Kölner Karmel MARIA VOM FRIEDEN ein. Sie wurde – gemeinsam mit ihrer leiblichen Schwester (ebenfalls Karmelitin) – am 9. August 1942 in der Gaskammer von Auschwitz ermordet.
Edith Stein war ein großes GESCHENK für den Karmelitenorden! Sie war ihr Leben lang auf der Suche nach der Wahrheit – und hat sie am Ende auch (für sich) ENTDECKT! :-)
Zum Einlesen:
www.karmel.at/edith/
de.wikipedia.org/wiki/Edith_Stein
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#27   Rudolfus   13:58:18 | Sonntag, 2. Januar 2011
@Goldengel: Der Abt ist der Vorsteher eines Klosters, der üblicherweise durch das Kloster selbst
gewählt wird, entsprechend den Ordensstatuten, denen ein Kloster folgt. Die Amtszeit der Äbte ist in Statuten festgelegt, in denen drinnenstehen muß, ob die Wahl auf Lebenszeit oder nur für eine bestimmte Periode erfolgt. Ich bin zwar kein Klosterexperte, aber ich glaube, der Abt ist nicht in allen Gemeinschaften auf Lebenszeit gewählt. Außerdem kann jeder Abt, selbst wenn er auf Lebenszeit gewählt worden wäre, vorzeitig zurücktreten, so wie der Papst auch, der definitiv auf Lebenszeit gewählt ist.
Seit Paul VI. werden selbst Diözesanbischöfe pensioniert, die früher auf Lebenszeit ernannt waren. Ich glaube deshalb nicht, daß gerade die heutige Zeit kein Pensionierungsalter für Äbte vorsieht.
Von den Oberen der kirchlichen Orden und Gemeinschaften sind die meisten nur für eine bestimmte Amtszeit gewählt.
Das gilt meines Wissens auch für den Generaloberen der PB St. Pius X., von denen es meines Wissens seit Erzbischof Lefebvres Tod schon andere als den jetzigen gegeben hat.
Auf Lebenszeit gewählt ist der General des Jesuitenordens.
Auch der Generalpräsident des Opus Dei ist auf Lebenszeit gewählt, dessen Amt 1982 in den Titel eines Prälaten des Opus Dei umgewandelt wurde.
Warum gerade in der letzten Zeit so viele Äbte zurücktraten?
Vielleicht wegen des Bekanntwerdens der zahlreichen sexuellen Nach-Vatikankonferenz-Mißstände, die seit Jahrzehnten cachiert werden konnten, aber bekanntlich im Jahr 2010 durch die Öffentlichkeit erforscht wurden.
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#26   DerRabe   13:57:35 | Sonntag, 2. Januar 2011
gockeline,
ihrem namen nach sind sie weder gockel noch huhn, können also weder eier legen noch hühner befruchten.
im geistigen sinne verhält es sich offensichtlich genau so.
kritik an der kirche, schön und gut, wenn sie angebracht ist. sie aber wollen mit wiorten die ganze kirche vernichten vo0n der jesus selber gesagt hat, dass die pforten der hölle sie niemals überwinden.
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#25   Gockeline   13:49:11 | Sonntag, 2. Januar 2011
Spaemann hat recht
dies ist mal ein Artikel wo ich sage,da wird Recht gesprochen.
Wenn die Wahrheit nur von Gott kommt,und das ist so,dann ist in den Kirchen Gott davon gelaufen.
Denn die Wahrheit ist in den Kirchen zuerst gestorben.
Darum halten sie stur fest an einer Ordnung die Hierachie verspricht.
Sie dienen nicht Gott oder Jesus.
Sie dienen nur sich sich selber.
Sie helfen nicht dem Menschen,
sie wollen den Menschen unterwerfen.
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#24   DerRabe   13:43:02 | Sonntag, 2. Januar 2011
konrad,
sie gebrauchen das hässliche wort „entlarvung“, allen bis zum ekel und überdruß bekannt. die kritik spaemanns an der pius bruderschaft bezieht sich auf einen bestimmten punkt und ist keine generalabrechnung. wenn sie meinen kritik sei gleichbedeutend mit feindschaft dann irren sie!
die piusbruderschaft darf nicht in bausch und bogen verdammt werden, es gibt auch viel gutes daran. also: freundschaftliiche kritik wo sie notwendig ist.
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#23   kaylet   13:42:19 | Sonntag, 2. Januar 2011
@ konrad
Es fällt auf, dass die Ablehner der Piusbruderschaft keine Argumente haben, sondern nur mit herabsetzenden Behauptungen arbeiten können.
In diesem Sinne sind sie intellektuell nicht satisfaktionsfähig.
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#22   Konrad   13:18:57 | Sonntag, 2. Januar 2011
Danke, Robert Spaemann
für diese Entlarvung der Pius-Verlogenheit
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#20   Walther von Stolzing   13:04:00 | Sonntag, 2. Januar 2011
Spaemann hat Recht
Leider scheint man bei der FSSPX zu meinen, man hätte so eine Art liturgisches Monopol, denn nicht nur hat man dort Christen nahegelegt, nicht zur Neuen Messe zu gehen sondern schmäht auch noch andere „Anbieter“ der überlieferten Liturgie, wie Pfarrgemeinden, in denen die Messe nach dem Missale von 1962 gefeiert wird und die Kollegen von der Petrusbruderschaft. Und diese Abschottung der FSSPX tut ihr gar nicht gut.
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#19   jolie   13:00:25 | Sonntag, 2. Januar 2011
die piusbruderschaft
Laesst sich leider von niemandem etwas sagen.
Sie hat immer recht.
Selbst vom papst lassen sie nichts sagen.
Das gefaellt vielen traditionellen priestern und glaeubigen nicht.
Seufzt
Der
Freche
Jolie
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#18   Goldengel   12:56:08 | Sonntag, 2. Januar 2011
Rudolfus
Sie kennen sich ja in der RKK sehr gut aus, deshalb eine Frage an Sie: es kommt immer häufiger vor, dass Äbte von deren „Posten“ zurücktreten – ist es nicht so, dass ein Abt eigentlich bis zum Tod „Abt“ ist? Man kann ja auch als Ordensmann oder Ordensfrau nicht einfach in Pension vom Ordensstand gehen – man ist ja auch bis zum Tod Nonne oder Mönch. Vielleicht können Sie mir das erklären, ob das jetzt neue „Mode“ ist oder ob das kirchentreu ist.
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#17   Rudolfus   12:49:45 | Sonntag, 2. Januar 2011
Prof. Robert Spaemann wird als römisch-katholischer Mitgläubiger beschrieben, der den rechten ka-
tholischen Glauben mutig bekennt, trotz der großen Apostasie an der Kirchenspitze und in weiten Teilen der Kirche, gerade unter der antikatholisch gewordenen hochmütigen Akademikerkaste, die wegen ihres bekannten Hochmuts von der Apostasie immer am meisten bedroht war, dies betrifft leider den Klerus zu allen Zeiten.
Prof. Spaemann beschäftigt sich mit einem wichtigen Thema, das sei ihm zugutezuhalten, ein Thema, das in der öffentlichen Wahrnehmung wenig vorhanden ist: die rechte Zelebration des römisch-katholischen Opfers des Altares.
Irrt Prof. Spaemann einfach aus Denkbequemlichkeit heraus, oder aus Kirchenbesuchsbequemlichkeit heraus, wie so viele vordergründig rechtgläubige römische Katholiken?
Die katholische Sakramentenlehre ist klar: Es gibt die Gültigkeit des Sakramentes. Diese bedeutet noch lange nicht Würdigkeit, also Gottgefälligkeit.
Der weitverbreitete Empfang des Altarsakramentes im Unglauben und im Stand der Todsünde ist ein gültiger Empfang des Altarsakramentes, aber zutiefst unwürdig, und ein Greuel vor Gott.
Das müßte jeder Katholik seit der 1. Kommunion wissen.
Dasselbe gilt auch für den Empfang anderer Sakramente, die leicht gültig, aber unwürdig sein können, und dem Empfänger keineswegs zum Heil gelangen.
Manche Sakramente können nur einmalig gespendet werden, selbst wenn der Empfänger das Sakrament wegen des Standes der Todsünde unwürdig empfinge:
Das gilt für den wegen des Unglaubens weit verbreitete unwürdige, aber gültige Empfang der hl. Firmung!
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#16   Goldengel   12:41:51 | Sonntag, 2. Januar 2011
Liebes marienkind
den Friedensgruß – kreuz und quer, nach vorn und hinten und über den Mittelgang hinweg :-D :)3
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#15   Flambeau   12:32:26 | Sonntag, 2. Januar 2011
Nein, nein, Paul M.,
ich wollte mich nicht beschweren, ich würde sogar hundert Kilometer für die tridentinische Messe fahren.
Denn nur odrt ist die ganze Fülle des katholischen Glaubens enthalten, in der regulären Messform, nunja, einen Vergleich möchte ich nicht direkt anstellen, jedoch gestatten Sie mir die Bemerkung, daß sich die „neue“ Messe zur alten nicht wie Cola Light zu Cola, sondern eher wie Cola Zero zu Cola verhält.
Nun, daß muss man halt wissen, wenn man als regulärer Messbesucher der tridentinischen Messe sich dazu entschließt, auch mal die „neue“ Messe mitzufeiern.
Da kommt man dann besser eine halbe Stunde vor Beginn, um ungestört seine persönliche Andacht verrichten zu können, weil während der Messe ist dies kaum möglich, ständig wir man angequatscht und zu allem Überfluss auch noch angepackt („Friedensgruß“).
Aber schön, daß ich Ihnen mal einen Kommentar ohne Beleidigungen u.ä. entlocken konnte…
Einen gesegneten Sonntag noch, trotz (oder gerade wegen) der geplanten Neuauflage des Greuels von Assisi…
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#14   Paul M.   12:23:49 | Sonntag, 2. Januar 2011
Flambeau:
Lieber Flambeau, ich fühle mit Ihnen!
50 km sind wahrlich zu weit!
Gründen Sie mit Freunden der „Alten“ Messe einen Förderkreis,
die
PRO MISSA TRIDENTINA
hilft Ihnen dabei, damit Sie in der Nähe die Erlaubnis erhalten,
die „Alte“ Messe einzuführen! :)3
Link:
…w.pro-missa-tridentina.de/…ige-messen/index.htm
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#13   Flambeau   12:15:55 | Sonntag, 2. Januar 2011
Sehr guter Kommentar, marienkind!
Nur, was hat es mit der „F.M. Bruderkette“ beim „Vater unser“ auf sich?
Soetwas habe ich bisher noch nicht gesehen. o.O
Nun, ich selbst find’s halt einfach nur traurig, am Sonntagmorgen um 7:30 zum Laudes in die Kirche vor meiner Haustüre zu gehen und anschliessend ca. 50 Km zur tridentinischen Messe fahren zu müssen.
Und das, obwohl wir da bei mir einen so schönen Hochaltar haben… :'(
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#12   kaylet   12:11:41 | Sonntag, 2. Januar 2011
Spaemann
begeht einen Kategoriefehler, indem er nicht unterscheidet zwischen Gültigkeit und Gottgefälligkeit. (Es gibt noch die Kategorie der Erlaubtheit, die in dem Interview aber keine Rolle spielte.) Zur Gültigkeit gehören Materie, Form und Intention. Es ist ein Glaubensgeheimnis, aber Gott hat sich dem Handeln der Menschen so sehr ausgeliefert, dass die Gültigkeit bei Einhaltung der drei gewahrt ist. Das tat er aus Liebe, um uns die Gewissheit des Heils zu geben, wäre nämlich die Gültigkeit zudem von der würdigen Form abhängig, könnten wir nie 100% sicher sein,ein gültiges Sakrament zu empfangen.
Es ist nun geradzu ein Verbrechen, diese Liebe auszunutzen und eine gültige Form mit Gotteslästerungen oder häßlichen Beiwerk zu verbinden wie im NOM üblich. Natürlich darf man dann nicht dorthin gehen. Das ist doch einfach zu verstehen.
Mal ein anderes Beispiel: Würden Sie ihr Kind zu einem Nachhilfelehrer schicken, der es dazu anregt, Alkohol zu trinken. Es gibt in ihrem Dorf nur diesen einen Nachhilfelehrer. Nein ?? Wieso nicht?? Das ist doch funktionalistisch gedacht. Der Nachhilfeunterricht erfüllt seine Zweck, er befördert ja, dass das Kind Schreiben lernt. Also etwas Gutes wird doch erreicht. Kein Mensch würde das tun. Auch deshalb, weil das Gute mit dem Schlechten für das Kind als zusammenhängend erlebt wird, was zur Folge hat, dass auch das Gute an sich abgewertet und am Ende nicht mehr geschätzt wird.
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#11   marienkind   12:01:26 | Sonntag, 2. Januar 2011
Goldengel
Sie sprechen mir aus der Seele. Genau so ist es nämlich:
Tratscherl nach der Hl. Messe – und zwar noch im Kircheninneren
Selbstdarstellung von Laien am Altar – besonders von Hosendominas
Vergessen haben Sie noch:
den Friedensgruß – kreuz und quer, nach vorn und hinten und über den Mittelgang hinweg
und die fr :-# maurerische Bruderkette beim Vater unser
Tja, so ist das halt: Je mehr Unterhaltung umso besser, wobei der Mensch das Maß aller Dinge ist; GOTT wird nur noch zur lästigen Nebensache.
Aber GOTT wird sich das auf Dauer nicht bieten lassen, denn er sagt von sich selbst „Ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott.“ (Dtn 5,9).
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#10   Paul M.   12:00:03 | Sonntag, 2. Januar 2011
Stoppt die GRÜNE SPINNE!
Leon Schettler:
Sehr geehrter Herr,
im Namen von Cem Özdemir antworte ich Ihnen auf Ihr Schreiben vom 25.11.2010 in dem Sie uns fragen, ob der Islam in die christlich-abendländische Kultur integrierbar sei.
Ich denke, dass die Christlich-abendländische Kultur als solche nicht existiert. Vielmehr wird sie konstruiert, um andere Gruppen von ihr auszuschliessen.
Die Religion des Islam ist sehr wohl mit dem Grundgesetz vereinbar, eine fundamentalistische Auslegung und das Aufrufen zu Gewalt hingegen nicht. Dies gilt ebenso für christlichen Fundamentalismus, denn genau so wie
sie Zitate aus dem Koran welche zu Gewalt aufrufen anführen, könnten sie entsprechende Zitate aus der Bibel finden.
Wir Grünen sind für Religionsfreiheit und bürgerschaftliche Gleichberechtigung und gegen Fundamentalismus jeglicher Art.
Beste Grüße,
Leon Schettler

Leon Valentin Schettler
BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN
Büro des Bundesvorsitzenden
Platz vor dem Neuen Tor 1
10115 Berlin
Unsere Bitte an alle überzeugten Christen: Schreiben Sie an ihren gesamten Freundeskreis, an alle, die an Christus glauben und für diesen Glauben auch einstehen möchte.
Kopieren Sie den Inhalt dieser Meldung oder den
Link: www.piusbruderschaft.de/…ndlaendische-kulturq
und senden Sie ihn an Ihren gesamten Freundeskreis!
Deutschland ist eine Demokratie und braucht überzeugte Christen!
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#9   vagabundo   11:55:25 | Sonntag, 2. Januar 2011
zwei verschiedene Wahrheitsbegriffe
Was Wahrheit betrifft, schrieb Elie Wiesel im Vorwort zu seinem 1968 erschienenen Buch Legenden unserer Zeit in Form eines in literarischer Freiheit erdachten Dialoges zwischen sich und einem Rabbi:
»Die Dinge liegen nicht so einfach, Rabbiner. Manche Ereignisse geschehen, sind aber nicht wahr. Andere sind wahr, finden aber nie statt.«
Das ist ein völlig anderes Verständnis der Begriffe ‘wahr’ und ‘Lüge’ als das, welches im Religionsunterricht und an Universitäten vermittelt wird. Hier wirken verschiedene Sinngebungen, die bisher noch kaum verstanden wurden.
Im Sprachlichen gibt es Beispiele, an denen man sich klarmachen kann, was da abläuft. So bedeutet die Buchstabenfolge des Wortes ‘g i f t’ im Englischen Geschenk, im Deutschen aber Gift, eine tödliche Substanz. Dies verursacht keine Mißverständnisse, weil wir uns bewußt sind, daß es verschiedene Sprachen sind, die da gesprochen werden. Der soziale Kontext, in dem die zwei grundverschiedenen Bedeutungen der Buchstabenfolge ‘g i f t’ verwendet werden, klärt von vornherein, welche Bedeutung gerade gemeint ist. Eine Unterscheidung der Art, daß man von englischgift und deutschGift sprechen müßte ist deshalb überflüssig.
Die verschiedenen Sinnzumessungen zum Wort ‘wahr’ werden aber seit sehr langen Zeiten miteinander vermischt und führen deshalb oft zu schwerwiegenden Mißverständnissen. Im Kontext von Wiesels Definition könnte man von ‘sozialwahr’ sprechen, im herkömmlich-naturwissenschaftlichen Sinn von ‘realwahr’.
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#8   Goldengel   11:54:32 | Sonntag, 2. Januar 2011
derRabe
es gibt keine moderne Messe.
Es gibt nur EINE Messe – die „Heilige Messe“!
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#7   DerRabe   11:53:11 | Sonntag, 2. Januar 2011
die kritik spaemanns…
…an der piusbruderschaft ist mehr als berechtigt. ich besuche jeden sonngtag die heilige messe, auch wenn ich bedaure die alte messe nicht zu erleben. die messer lieber gar nicht aufzusuchen, wenn es nicht die alte ist, ist eine recht unverfrorene aufforderung das gebot gottes nicht ernst zu nehmen. sie sollen für die alte messe kämpfen, ok, sie sollen aber nicht die moderne messe völlig disqualifizieren.
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#6   Romulus   11:46:38 | Sonntag, 2. Januar 2011
Bitte lesen!
Die Antwort der Piusbruderschaft:
www.piusbruderschaft.de/…funktionalismusq-vor
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#5   Paul M.   11:43:39 | Sonntag, 2. Januar 2011
Goldengel:
Ganz genau, wir brauchen in der Kirche weder Theaterspiele noch Showmaster!
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#4   Goldengel   11:40:29 | Sonntag, 2. Januar 2011
lux in tenebris
Dann sollte aber die Hl.Messe wieder eine Heilige Messe werden und keine Selbstdarstellung von Laien am Altar!
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#3   lux in tenebris   11:38:25 | Sonntag, 2. Januar 2011
Also Angriff würde ich das nicht nennen!
Eher eine kritische Anmerkung in aller Freundschaft. Robert Spaemann nimmt die Piusbruderschaft sehr ernst, weiss um ihre Verdienste, erwartet von ihr viel für das Heil der Kirche und der Seelen und setzt sich deshalb auch mit ihr ernsthaft auseinander. Man sollte dafür dankbar sein und nicht gleich überempfindlich reagieren. :&) :)3
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#2   Goldengel   11:37:39 | Sonntag, 2. Januar 2011
wichtig, wichtig …ja, so wichtig…
Was ihnen anscheinend das Allerwichtigste ist, wird plötzlich unwichtig, nämlich daß man sonntags an der Messe teilnimmt.“
Es ist vor allem wichtig, WIE man die Hl.Messe (falls eine vorhanden) wieder verlässt. WAS ist denn der Sinn einer Hl.Messe? Das Tratscherl danach oder der Geist Christi, der übermittelt werden soll?
Heute sind viele Hl.Messe eben nicht mehr heilig zu nennen, denn der anschließende Buchladen und das feministische Tratscherl beim Priester, um so einen „Mann Gottes“ dann mit Schwachheiten zu füttern und einzunehmen, kann wohl nicht unbedingt das Ziel einer Hl.Messe sein.
Die Hl.Messe ist darauf ausgerichtet, dass der Mensch sich seiner Schwäche bewusst wird und so sich von Sünden fernhält. Das ist der SINN einer Hl.Messe und kein Gehopse vor dem Altar und die Selbstbeweihräucherung mancher Feministinnen im Altarraum.
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#1   wickerl   10:55:57 | Sonntag, 2. Januar 2011
Denkansatz
naja das war kein Angriff sondern eine Bemerkung, über die alle einmal nachdenken sollten. Die Piusbruderschaft sollte bei ihren Gottesdiensten und Wallfahrten so wie früher vor allem theologische Inhalte vermittlen, und nicht als Kernaussage Tiraden auf die Moderne schwingen. Robert Spaemann kommt im Alter zu hervorragenden Einsichten.
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