Kurie
Neuer Präfekt der Ordenskongregation
Die Kirche in Brasilien pfeift aus dem letzten Loch. Doch jetzt wird ein brasilianischer Bankrotteur dazu beitragen, daß auch der Vatikan angemessen in den Bankrott getrieben wird.
Erzbischof João Bráz de Aviz
Erzbischof João Bráz de Aviz
© Cristina Gallo/Agência Senado
(kreuz.net) Papst Benedikt XVI. ernannte heute mittag Erzbischof João Bráz de Aviz (63) von Brasilia zum neuen Präfekten der Päpstlichen Ordenskongregation.

Das gab der vatikanische Pressesaal bekannt.

Gleichzeitig nahm der Papst den Rücktritt des bisherigen Präfekten, des slowenischen Kardinals Franc Rode (76), an.

Bereits Ende Dezember kündigten italienische Medien den bevorstehenden Wechsel an der Spitze des Dikasteriums an.

Der neue Kurienerzbischof ist selber kein Ordensmann. Er wurde im November 1972 für die Diözese Apucarana im Südosten Brasiliens zum Priester geweiht.

Mehrere Bistümer in den Abgrund geritten

Mons. Aviz erblickte am 24. April 1947 in der südbrasilianischen Stadt Mafra das Licht der Welt.

Er studierte die altliberale Theologie in Brasilien und Rom.

Am 6. April 1994 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Weihbischof der Diözese Vitória.

Vier Jahre später beförderte ihn der Papst zum Bischof von Ponta Grossa.

Im Juli 2002 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Erzbischof von Maringa und Ende Januar 2004 zum Erzbischof von Brasilia.

Im letzten Jahr organisierte der altliberale Erzbischof den ‘Eucharistischen Kongreß’ in Brasilien.

Feind der Alten Messe

Der Neuernannte gilt als Feind der Alte Messe. Er hat ihre Zelebration in seiner Erzdiözese niemals unterstützt.

Die Altgläubigen wurden unter seiner Herrschaft geradezu verfolgt.

Die heute in Brasilia zelebrierten Alten Messen mußten gegen den enormen Widerstand der Erzdiözese durchgesetzt werden.

Der emeritierte Weihbischof von Brasilia, Mons João Evangelista Martins Terra SJ (85), stellte dazu sogar seine Privatkapelle zur Verfügung.

Mons. Bráz de Aviz steht dem Neokatechumenalen Weg nahe.
      
13 Lesermeinungen
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#15   SignumSalutis †   01:14:24 | Dienstag, 11. Januar 2011
Logorhoe
Neokatechumenaler Weg, Franziskaner –--
Rudilein hat von nichts eine Ahnung zu allem irgendwas unqualifiziertes zu sagen. Logorrhoe!
SignSal
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#12   wickerl   09:10:54 | Mittwoch, 5. Januar 2011
daneben
@josef von eichendorff So wenig Kreuznet erfreut war, so wenig rückte es von der Position ab, dass Spaemann altgläubig ist, Sie sollten sich über die ( teilweise sehr pointierte und humorvolle) Polemik von Kreuznet nicht beschweren, die Ihre ist viel plumper
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#11   Spectrum   08:55:22 | Mittwoch, 5. Januar 2011
Richtig
@Joseph von Eichendorff:
Genau – Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!
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#10   Junker Jörg   23:40:22 | Dienstag, 4. Januar 2011
Option für die Armen
Wenn der Präfekt etas auf dem Kasten hat, wird ein
bißchen Basisgemeinschaft von seinen befreiungs-
theologischen Wind mitbringen.
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#9   Joseph von Eichendorff   20:52:08 | Dienstag, 4. Januar 2011
@ Spectrum
Er muß ja nicht zwingend Ordensmitglied sein, um gute Arbeit auf dem Posten zu leisten. Der Papst war auch nie Pfarrer und ist jetzt trotzdem oberster Hirte (gleich nach Jesus natürlich).
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#8   Spectrum   19:44:09 | Dienstag, 4. Januar 2011
Interessant ist ja …
dass ein Priester, der selbst nicht Ordensmann ist, zum Präfekten der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens wird!?
Nun ja, zumindest war er – wie unser jetzige Papst – Professor für Dogmatik!
de.wikipedia.org/…3o_Br%C3%A1z_de_Aviz
O:O
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#7   Melchisedek   18:08:00 | Dienstag, 4. Januar 2011
Schaut mal hier: Ein Kardinal Kasper in der Bütt ?
Kaum zu glauben:
Der Mann hat Mut, vor allem vor der hiesigen Redaktion:
www.bild.de/…hier-kaspert-er.html
:-] :-D :-D
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#6   Rudolfus   17:59:27 | Dienstag, 4. Januar 2011
Anhänger des Neokatechumenalen Weges gelten als rechtgläubig römisch-katholisch, sie gelten aber
auch als dem franziskanischen Gedanken nahestehend, der von einer möglichst einfachen Kirche schwärmt, im Geiste der verfolgten Kirche der Katakomben, wie sie vor der Konstantinischen Wende existierte, als Kirche einer kleinen, aber disziplinierten und gläubigen Christenschar, deren künftige Neumitglieder ein längeres Taufkatechumenat zu durchlaufen hatten, ehe sie zur Taufe und als Kirchenmitglieder zugelassen wurden.
Dieser Gedanke ist in zahlreichen protestantischen Sekten wiederbelebt worden: den „Wiedertäufern“, den Baptisten und den Zeugen Jehovas, die alle die Unmündigentaufe ablehnen.
Der NW kann nicht so weit gehen, um katholisch zu bleiben, aber er kann die traditionell jung getauften Katholiken symbolisch rückwirkend auf die Taufe vorbereiten, in einer Vorbereitung auf eine nichtsakramentale symbolische zweite Taufe „des Geistes“.
Dieser Gedanke ist als solcher nicht schlecht und kann nur von jedem Katholiken unterstützt werden, der den im Glauben ungebildeten und nichtpraktizierenden Katholiken eine innere Erneuerung und Umkehr wünscht: Der NW gilt allerdings als sehr zeitaufwendig und intensiv, und deshalb ist es gut, daß dieser Weg nicht Vorbedingung für alle Katholiken ist.
Nachdem der NW die Kirche der vorkonstantinischen Zeit allzu sehr glorifiziert – und damit Negatives dieser Zeit nahezu ausblendet –, besitzt der NW leider auch Gemeinsamkeiten mit den Neuerern seit dem Revolutionspapst Paul VI. und dem häretisierenden Liturgieumsturz!
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#5   SignumSalutis †   17:32:51 | Dienstag, 4. Januar 2011
neue Studiengänge?
Er studierte die altliberale Theologie in Brasilien und Rom.
o.O es existieren Studiengänge, von denen ich noch nie etwas gehört habe …
SignSal
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#4   AnnaAndreasTeresaSebastian   17:20:49 | Dienstag, 4. Januar 2011
Lieber Kristall,
es ist so, Du hast ‘Recht.
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#3   Joseph von Eichendorff   16:13:50 | Dienstag, 4. Januar 2011
altliberal
In der kreuz.net-Welt gibt es gut und böse, schwarz und weiß, altliberal und altgläubig.
Alle, die die Alte Messe nicht mögen, sind altliberal, alle die sie feiern, sind altgläubig.
kreuz.net unterscheidet bei den Altliberalen noch zwischen den 68ern und den Altliberalen neokonservativer Prägung – der neokatechumenale Weg ist ein Beispiel für Letzteres.
Das Weltbild gerät allerdings ins Wanken und bereitet den Redakteuren arge Kopfschmerzen, wenn jemand wie Prof. Dr. Robert Spaemann, der als altgläubig gilt, etwas gegen die Piusbruderschaft sagt. Da passen dann auf einmal die Kategorien nicht mehr. Tja, anstatt das Weltbild an die Wahrheit anzugleichen, wird Spaemann kurzerhand der altliberalen Häresie verdächtig…
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#2   karljosef   15:24:19 | Dienstag, 4. Januar 2011
Ich bin etwas verwirrt
seit wann ist der Neokatechumenale Weg altliberal?
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#1   monens   15:14:27 | Dienstag, 4. Januar 2011
Die Verhältnisse werden sich rapide ändern !
Treugläubige römisch Katholiken sollen sich in Geduld übern; sehr bald wird eine neue Generation hw Priester, auch in Bischofsämter berufen, die Verhältnisse wieder zurechtrücken und die Zahl der Freunde der Alten Messe zur erdrückenden Mehrheit werden lassen; noch spielen sie mit den Muskeln, die „Neuerer“ und hausieren mit ihren „Errungenschaften“ einer in den Sand gesetzten Katechese, einer Theologie, die „Denkern“ und „Meinern“ Tür und Tor geöffnet hat und die wahren Bekenner des Glaubens an den Rand gedrängt hat
www.razyboard.com/…07887-5905040-0.html
Die Wahrheit Jesus Christus mahnt: Am Fruchtbringen erkennt man den wahren Glauben; den wahren Glauben, der nicht absurd versucht, dem Zeitgeist immer hinterherzurennen ( um doch immer zu spät zu sein und wieder hinterherrennen zu müssen bis während des Rennens der Glaube völlig verloren geht ) sondern es kraft der Vollmacht der Wahrheit Jesus Christus wagt, den Drohungen der Welt zu begegnen und keinen Schritt vor denselben zurückzuweichen
www.razyboard.com/…07688-5876721-0.html
Die Wahrheit Jesus Christus behütet alleine Schafe
„ Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe (…) 10, 16-20 )“
und keine Wölfe, auch wenn diese im Schafspelz daherkommen und in Zucker getauchten Irrtum vorlegen sollten
www.razyboard.com/…07688-5901479-0.html
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