Die Erscheinung von Medjugorje will den angeblichen Sehern zuerst das Große Zeichen geben. Dann soll das Bein nachwachsen. Doch inzwischen sind über 28 Jahre vergangen. Von Bischof Ratko Perić von Mostar-Duvno.
(kreuz.net) Ich möchte an die Unterredungen von Pater Janko Bubalo mit [der Medjugorje-Seherin] Vicka
Ivanković in seinem Buch „Mille Incontri“ erinnern.
Das Gespräch wurden am Ende des Jahres 1983 oder
zu Beginn des Jahres 1984 abgeschlossen.
Es geht mir dabei um die Hinweise auf das versprochene „Große
Zeichen“ und auf das [fehlende] linke Bein von Ivan Jurčić.
Pater Janko: „Du hast mir von einen Jugendlichen
erzählt, dem das linke Bein fehlt.
Vicka: Was habe ich Dir gesagt?
Pater Janko: Daß die Muttergottes
ihn nach dem versprochenen Zeichen ohne jede Bedingung heilen werde.
Vicka: Wenn ich Dir das berichtet
habe, dann habe ich Dir die Wahrheit gesagt. Die Muttergottes (…) hat sich diesem Jugendlichen gegenüber
auf eine besondere Weise verhalten.
Pater Janko: Was willst Du damit sagen?
Vicka: Er kam fast jeden
Tag zu den Erscheinungen und die Muttergottes hat gezeigt, daß sie ihn besonders liebt.
Pater Janko:
Wie weißt Du das?
Vicka: Bei einer Gelegenheit, kurz vor Weihnachten des ersten Jahres [der Erscheinungen],
hat sie uns sein krankes Bein gezeigt. Sie hat das künstliche Teil aus Plastikvon dem Bein weggenommen
und uns an seiner Stelle das gesunde Bein gezeigt.
Pater Janko: Warum das?
Vicka: Ich weiß es nicht.
Vielleicht wollte die Muttergottes sagen, daß er gesund werden wird (…).
Pater Janko: Aber Du hast
mir nicht gesagt, ob das Bein heilen wird oder nicht!
Vicka: Die Muttergottes hat uns gesagt: »Ja, aber
später«.
Pater Janko: Wann?
Vicka: Nachdem sie uns ihr Zeichen geben hat, wird er vollständig geheilt
werden. Das hat sie uns gegen die Mitte des Jahres 1982 gesagt.“
Doch seit der Mitte des Jahres 1982 –
das heißt seit 27 Jahren – gibt die Erscheinung von Medjugorje das versprochene und erwartete „Große
Zeichen“ nicht, das mit der Heilung des Beines von Ivan Jurčić verbunden sein soll.
Bereits seit 27
Jahren erwartet Jurčić, der Cousin von Vicka, daß sein linkes Bein aus Plastik wachsen werde.
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an alle Marienanbeter Das Zweite Vatikanische Konzil hat es nachdrücklich vermieden, dem Wunsch rechtskonservativer
Christen nachzukommen und Maria zur „Miterlöserin“ oder sogar zur „Mittlerin aller Gnaden“ zu erklären;
das wäre geradezu eine Gleichstellung mit Christus und seinem einzigartigen Wirken als Erlöser der Menschheit.
Und so hat sich auch noch in jüngster Zeit der Papst selbst von der Forderung einiger radikaler marianischer
Gruppen distanziert, die Maria als Miterlöserin auf eine Stufe mit Christus stellen wollen. Maria sei
„Adressatin des Heils“, also Empfängerin. Der Papst betont die „mütterliche Fürsorge“ Mariens, und
dieser Gedanke ist in den biblischen Aussagen über Maria viel mehr verankert als in den Marienbildern
der „marianischen Pressure-Groups (Interessenvertreter)“, die ein Dogma von der Miterlöserin fordern.
Maria als „Schwester im Glauben“ zu entdecken, ist die heutige Spiritualität vieler, auch junger Christen,
denen die „Himmelskönigin“ zu weit entfernt ist. „Wunderschön prächtige, hohe und mächtige, liebreich
holdselige himmlische Frau!“ Manch einer kann das gut und mit starker Stimme mitsingen. Andere können
das nicht; sie haben den Eindruck, dass Maria hier zu abgehoben, zu sehr unserer irdischen Wirklichkeit
entrückt scheint. Sie sind skeptisch gegenüber allzu emotionalen himmlischen Lobpreisungen der Gottesmutter,
zumal ja die Marienverehrung bisweilen Formen angenommen hat, in denen Maria geradezu zur Göttin erhoben
wurde, was Ihrem bibl. Bild widerspricht.
hiti, einem menschen das augenlicht wiedergeben ist ein wunderschönes wunder, einen gelähmten zu heilen
ebenso. ich habe nichts gegen wunder und glaube auch daran. natürlich glauube ich daran, dass gott einem
menschen seine gliedmaßen wiedergeben kann. ich glaube aber nicht, dass gott ein beinnachwachswunder
ankündigt. das klingt zu beknackt. tschuldigung
Na,na, lieber Rabe! Bei Gott ist ALLES möglich, Wer hat den diesen wunderbaren Kosmos sich ausgedacht?
Jesus hat vielen das Augenlicht wieder gegeben. ABER Gott soll man nicht herausfordern: Gerade jenen damals,
die ein Wunder verlangten, wurde keines gewährt. Warum? Sie glaubten ohnehin nicht daran, trotz der vielen
OFFENSICHTLICHEN Wunder damals. BEI GOTT IST ALLES MÖGLICH fg Hiti
ein bein nachwachsen lassen… …klingt genauso verrückt wie: am beinstumpf einen arm nachwachsen lassen.
es ist einfach keine schöne wunderankündigung und dieses wunder wird auch nie geschehen. der himmel
würde sich dadurch in misskredit bringen. lieber ein technisches wunder von den ärzten erbeten, die
wundervolle protesen machen können.
dass ein bein nachwachsen soll… …ist eine sehr merkwürdige ankündigung, die alles andere als glaubwürdig
klingt. wunderheilung kommen ohnehin meist aus dem moment heraus. ein bein nachwachsen lassen klingt irgendwie
beklopft. dennoch: in medjugorje wird viel gebetet
Ich war 2x in Medjugorje, habe dort viele liebe und fromme Leute kennengelernt. Ich bin aber trotzdem
überzeugt das dort alles Schwindel ist, oder das die Seher dort verkehrten Geistern aufgesessen sind.
@Sycamore So ist es, doch nicht alle sehen es oder wollen es sehen. Wer dort die Spiritualität nicht
sieht, sollte mal kurz rüberfahren, Augen öffnen und vor allem, sich Gott nicht verschließen. Aber
so wie damals vor 2.000 Jahren Jesus abgelehnt wurde, wird das Wirken und die Liebe Gottes heute abgelehnt.
fg Hiti
@Rudolfus: Ein grosser deutscher Theologe „AntiXP muß auch noch vor der Parusie auftreten…“ schrieb
ein Buch mit dem Titel: „Wider den Antichristen, so er da thront in Rom“ und ein deutscher Maler (Lukas
Cranach) hat es illustriert. Demnach gibt es schon den Antichristen in unserer Welt?
@Kammerjäger: Christus selbst hat uns eine Liste von Ereignissen genannt, und dann durch die Ge- heime
Offenbarung an den hl. Johannes näher ausgeführt, welche Ereignisse auftreten werden, bevor XP in Herrlichkeit
auf einer Wolke, umgeben von Seinem Engelshofstaat, in materieller Weise zurückkehren wird, um das Reich
aufzurichten, das für die ewigen Zeiten bestehen wird, ohne Ende. Demgegenüber sind 2.000 Jahre eine
kurze Zeitepoche, „1.000 Jahre sind für Gott wie ein Tag“, wie uns die Gemeindebriefe des Neuen Testamentes
zu bedenken geben; das ist so, und in unserem künftigen Staat, mit Christus an der Spitze, wird jedes
Jahresende durch ein neues Jahr fortgeführt werden, in unendlicher Weise, auf das Jahr 1.879.987 wird
das Jahr 1.879.988 folgen, auf das Jahr 1.988.890.090.900.890.089.998.765.976.876 das Jahr 1.988.890.090.900.890.089.998.765.976.877
(sofern ich mich jetzt nicht verschrieben habe) – fortgesetzt ins Unendliche. Sie werden also selbst erkennen,
das angesichts solch astronomisch hoher Kalenderjahreszahlen 2.000 Jahre im 365-1/4-Tagesjahr (ein Tag
zu 24 Stunden) eine kurze Periode sind, die für Gott so schnell vergeht wie ein Augenschlag (es gibt
auch ein Udo-Jürgens-Lied unter dem Titel Tausend Jahre sind ein Tag). Soviel zur Verständnisschwierigkeit,
wieso die von Christus verkündete „Endzeit“ mittlerweile 2.000 Jahre dauert. Angesichts der bis dato
vergangenen Menschheitsgeschichte seit Adam und Eva, die bereits als vor Jahrmillionen begonnen habend
anzunehmen ist, sind 2.000 Jahre eine relativ kurze Zeit. AntiXP muß auch noch vor der Parusie auftreten…
hiti (20:23): „berichtet, was ihr seht …“ (Jesus an die Jünger des Johannes) „Medjugorie wird wohl …
ein geistiges Zentrum werden.“ Medjugorie ist schon längst ein geistiges Zentrum geworden. Unabhängig
davon, ob von echten Marienerscheinungen geredet werden kann oder nicht. Darüber wird die Kirche befinden.
„Berichtet, was ihr seht …“: Abertausende Menschen dort erfahren die göttliche Gnade, finden wieder
Zugang zum Glauben, versöhnen sie mit Gott im Sakrament der Beichte, empfangen die Heilige Eucharistie,
vollziehen eine existentielle Umkehr, finden ihre Lebensorientierung wieder. Halten wird dies fest. Alles
Übrige ist akademische Diskussion.
kammerjäger 27 Jahre warten die Anhänger der Medjugorje-Maria auf das große Zeichen! 2000 Jahre warten
die Anhänger des Rabbi Jesus auf seine Wiederkunft! Es gibt aber einen Unterschied – das große Zeichen
der „Gospa“ kommt nicht. CHRISTUS WIRD KOMMEN !!!
kein Grund sich aufzuregen, Rudolfus Ein Scheinkatholik ist ein Laie, so what? Sicher kein Vollblutchrist.
Das kann nur jemand, der auch Charakter hat, Charisma. Priester haben ein besonderes Charisma. Das von
der Caritas. Das, wo der Papst rezitierte: Gott ist die Caritas.
hiti: Sie glauben an Erscheinungen des Himmels und der Königin des Himmels, das spricht für einen grundsätzlich
rechten römisch-katholische Glauben, den jene häretisch-modernistischen Scheinkatholiken nicht haben,
die nicht an Gott glauben und deshalb auch an kein direktes Wirken Gottes in der Welt glauben, auch an
kein direktes Wirken Gottes durch Jesus Christus, der für Modernisten weder Gott ist, und auch nichts
Sicheres über Gott wissen kann, weil Jesus nur ein Suchender sein kann, der eine Überzeugung hat, aber
wegen mangelndem sicheren Wissen über das Dasein oder Nichtdasein Gottes kein Werkzeug direkten Handeln
Gottes sein kann, an das Modernisten als Materialisten nicht glauben. Deshalb leugnen die antikatholischen
Scheinkatholiken logischerweise auch das Wirken Gottes und des Himmels in späteren Erscheinungen. Dennoch
müssen Sie als Katholik, der grundsätzlich zurecht an Erscheinungen glaubt, zur Kenntnis nehmen, daß
nicht alle Erscheinungen vom Himmel kommen. Eine Erscheinung, die den Römisch-Katholischen Glauben leugnet,
kann von einem Katholiken in keiner Weise als Erscheinung, die vom Himmel kommt, angesehen werden, das
wurde Ihnen und einigen führenden Gläubigen der Medjugorje-Offenbarung bereits gesagt. Deshalb sollten
Sie als Katholik die rechten Schlüsse ziehen, wie sich Ihr Bekenntnis zum RK-Glauben mit einem Bekenntnis
zu einer häretischen Offenbarung vereinbaren läßt. Als Katholik werden Sie früher oder später eine
häretische Erscheinung verwerfen müssen, besser, Sie würden dies gleich als später tun. Lesen Sie
einmal, wie die echte Maria spricht.
Medjugorje wird wohl ein zukünftiges, geistiges Zentrum werden, so hart bekämpft wird es. Aber es nützt
nichts: Wenn Gott dahintersteht, was hier mehr als offensichtlich ist, dann könnten ALLE Menschen dagegen
ankämpfen. Umsonst, es wird so kommen. Denn für Gott ist nichts unmöglich. fg Hiti
@kammerjäger: Da haben Sie recht – wegen der Wartezeit auf seine Wiederkunft. Aber das Ende der Weltzeit
könnte durchaus schon erreicht sein, weil die Zeit heute anders zu bewerten ist als früher; z. B. bei
der Kommunikation über das Internet. Die Verfolgung der Christen und die Naturkatastrophen gehören auch
zu den Zeichen der Endzeit.
Wenn man doch im Vulgärkatholizismus nur einen Bruchteil jener Zeit für Taten der Nächstenliebe nehmen
würde, die auf angebliche Maria-Erscheinungen und deren „schreckliche Botschaften“ allenthalben aufgewendet
wird!
Alles relativ! 27 Jahre warten die Anhänger der Medjugorje-Maria auf das große Zeichen! 2000 Jahre warten
die Anhänger des Rabbi Jesus auf seine Wiederkunft!
@ ruhrgebietler Mehr oder weniger, hier handelt es sich um einen Aufguss dieses Artikels, www.kreuz.net/article.12478.html
allerdings mit Variationen. PS: es ist weiterhin 2011 und New York steht immer noch. web.archive.org/…ets/fifth-secret.htm Sich um einen ganzen Atomschlag danebenzuprohezeien ist schon eine reife Leistung – wie sage ich’s meinem
Kinde?
Ob der Bischof von Mostar-Duvno sich ärgert, dass er der vatikanischen Kommission nicht angehören darf?
Der Vatikan legt keinen Wert auf seine private Meinung, wie auch schon bei seinem Vorgänger, Bischof
Pavao Zanic’, dessen Urteil ‘Constat de non supernaturalitate’ von Rom abgelehnt wurde.
Der Bischof ist sehr umtriebig, wenn es darum geht, Medjugorie in die Pfanne zu hauen … Eigentlich geht
aus dem Bericht hervor, daß es sich hier um lauter Vermutungen der Seherin handelt. „Ich weiß es nicht.
Vielleicht wollte die Muttergottes sagen, daß …“. Der gute Bischof verbindet unstatthaft zwei Dinge,
die per se miteinander nichts zu tun haben, zumindest was die realen Versprechungen der Muttergottes angeht:
(1) das „große Zeichen“, das keiner weiß, was es sein wird, und (2) die Heilung des Beins des Jugendlichen.
Per „ordre de Mufti“ beschließt der Bischof, daß es beim „großen Zeichen“ um die o.g. Heilung geht.
So ungefähr wie bei Johannes Paul II. und seiner eigenwilligen Interpretation des 3. Geheimnisses von
Fatima, das er auf sich selbst bezieht. Daß sich der Bischof über eine Sache äußert, die nunmehr von
einer päpstlichen Kommission unter Vorsitz von Kardinal Ruini untersucht wird, ist schon verwunderlich.
Will er der Entscheidung der Kommission vorgreifen oder sie gar beeinflussen? Das wäre kein guter Stil!
Und ein solches Vorgehen ist einem Bischof gewiß nicht angemessen.
Unglaublich ist viel mehr, wie man sich über Gott setzt. Dass hier über Medjugorje hergezogen wundert
micht nicht. Es beweist einmal mehr dessen Echtheit. fg Hiti
Und wenn er nicht gestorben ist… Unglaublich wie man heutzutage noch solch dummen Aberglauben, oder
ist’s gar kalte Lüge, anhängen kann. Aber wer glaubt daß der jetzige Papst nicht Papst ist, Williamson
aber ein Heldenbischof sei, ist mit der Realität eh überfordert.