Von vielen Seiten bedroht + Rechtgläubiger Bischof gestorben + Der Freiburger Diözesanpatron soll heiliggesprochen werden + Völkermord mit der „Todespille danach“ + Requiem für die Kopten
Benedikt XVI. taufte in der Sixtina 21 Kinder
Von vielen Seiten bedroht
Vatikan. Gestern feierte Papst Benedikt XVI. in der Sixtinischen Kapelle die
Heilige Messe zum Fest der Taufe des Herrn. Er zelebrierte dabei zu Gott hin. In seiner Predigt warnte
der Papst vor dem gegenwärtigen Werteverlust. Die Institution der Familie werde von vielen Seiten bedroht.
Die Taufe nannte der Papst in der Predigt ein „unauslöschliches geistliches Siegel“, das für immer die
Zugehörigkeit zu Gott und die Mitgliedschaft in der Kirche bezeuge.
Rechtgläubiger Bischof gestorben
Brasilien. Am Samstag starb der emeritierte Bischof Manuel Pestana Filho (82) von Anápolis kurz nach
der Zelebration der Heiligen Messe. Nach Angaben von ‘kathnews.de’ erklärte er am Ende der Messe: „Dies
war meine letzte Heilige Messe auf Erden, die nächste wird im Himmel sein“. Der Bischof empfing 1952
die Priesterweihe. 1978 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Bischof von Anápolis. 2004 trat er altersbedingt
zurück. Bischof Pestana galt als rechtgläubig und unterstützte Gemeinschaften wie das in Deutschland
verfolgte Engelwerk.
Der Freiburger Diözesanpatron soll heiliggesprochen werden
Deutschland. Heute
wird das Erzbistum Freiburg ein „Erhebungsverfahren für den kanonischen Heiligsprechungsprozess des Seligen
Bernhard von Baden“ († 1458) formal wiedereröffnen. Das gab das Erzbistum gestern in einer Pressemeldung
bekannt. Bernhard von Baden wurde 1769 seliggesprochen. Er ist der Schutzpatron der Erzdiözese Freiburg.
Der Marktgrafensohn herrschte über Pforzheim und mehrere andere Städte der Region. Seine Einnahmen teilte
er mit den Armen und der Kirche. Später kämpfte er im Kreuzzug gegen die Türken. Ferner war er an zahlreichen
Friedensverhandlungen in ganz Europa beteiligt. Er starb nur dreißigjährig an der Pest.
Völkermord
mit der „Todespille danach“
Großbritannien. Rund zwanzig Prozent der britischen Frauen zwischen 18 und
35 Jahren haben im Jahr 2010 mindestens einmal die frühabtreibend wirkende „Todespille danach“ geschluckt.
Das ergab eine Studie der Pharmaindustrie laut dem kanadischen Nachrichtendienst ‘LifeSiteNews’.
Requiem
für die Kopten
Deutschland. Am Samstag feierten die schismatischen Kopten in Frankfurt am Main einen
sogenannten Ritus für die Entschlafenen. Sie beteten für das Seelenheil der Opfer des kürzlichen Anschlags
in Alexandria. Unter den Anwesenden war auch Bischof Franz-Peter Tebartz-Elst von Limburg. Ähnliche Riten
fanden in anderen Städten Europas statt.
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174 Lesermeinungen
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#196 de Boer † 23:50:19 | Donnerstag, 13. Januar 2011
Sonst müßte ich Ihnen mein tief empfundenes Mitleid bekunden. Ich räume meine Schwäche für einen
guten Roten und eine gute Zigarre gerne ein. Aber gute, der Wahrheitsfindung verpflichtete Wissenschaftler
und Feuerbach gehörte dazu, sind mir fast noch lieber. Ich denke nicht, dass er überschätzt ist, auch
wenn beispielsweise Marx ihn aufs Blut bekämpft hat, hat er die Relilgionskritk bei ihm abgekupfert.
Die weiter unten zitierte These, dass Gott eine Projektion sei, ist auch aus psychologischer Sicht sehr
interessant. Ich finde ihn bis heute hoch spannend. Aber ich gestehe Ihnen gerne zu dass Sie das anders
sehen sollten, dafür sind wir verschiedene Menschen, mit verschiedenen Wegen. Für heute ein repektvolles
welterusten.
#195 Sycamore 22:34:07 | Donnerstag, 13. Januar 2011
De Boer (20:32): ach, die Tante … Habe mich sehr mit Hegel beschäftigt, mit Hans-Georg Gadamer, und
die Links-hegelianer sind mir sehr wohl ein Begriff! Wer kennt Feuerbach nicht? …: ein maßlos überschätzter
Schreibling. I don’t find him impressive at all and wouldn’t want to waste more time on him than my professional
duty absolutely requires. Ich wünsche Ihnen ebenfalls einen schönen abend! Ich hoffe nur, daß Ihr Geschmack
für Weine Ihren Geschmack für Philosophen bei weitem übertrifft. Sonst müßte ich Ihnen mein tief
empfundenes Mitleid bekunden.
#194 de Boer † 20:32:29 | Donnerstag, 13. Januar 2011
Er wird seinen Weg gehen und demnächst erst mal zu seiner Tante. Was mich betrifft, katholische Theologie
ist keine Ding, womit ich mich länger beschäftigen möchte. Ich bin wie gesagt, zu lange dazu gezwungen
worden. Mit meiner jetzigen Tätigkeit bin ich mehr als zufrieden und solange ich mich hin und wieder
mit ein paar Katholiken „schlagen“ kann, soll das genügen. Ansonsten finde ich Feuerbach immer noch sehr
spannend. Werde mir jetzt eine Zigarre, einen Chianti genehmigen und mir Feuerbach: Der Mensch ist, was
er isst aus dem Regal nehmen. (Falls Sie es nicht kennen, es geht um den katholischen Kannibalismus, von
wegen Leib Christi…) In diesem Sinne wünsch ich Ihnen einen schönen Abend.
#193 Sycamore 18:42:05 | Donnerstag, 13. Januar 2011
DeBoer (15:24): Paulus nennt die Kirche den „mystischen Leib Christi“. Goethe? Schöne Gedichte! Schade,
daß eine Dissertation nicht innerhalb des hier festgelegten Rahmens von 1500 Buchstaben wiedergegeben
werden kann! Ich kann nur die Eindrücke wiedergeben, die aus Ihren Äußerungen gewonnen werden können.
Da es Ihnen gefällt, in mehreren Fächern zu promovieren, wie wäre es mit einer Promotion in katholischer
Theologie? Vielleicht gewinnen Sie im Laufe Ihres Studiums einen tieferen Einblick in das Wesen der Kirche,
und Ihr Urteil wird nicht an der Fassade eines barocken Kirchengebäudes halt machen. Aber, hier wie in
allen Dingen: … to each his own (unicuique suum)! Die von Ihrem Sohn zum Ausdruck gebrachte Präferenz
ist ganz legitim. Die Jesuiten, die Benediktiner, die Salesianer engagieren sich im Schul- und Hochschulwesen
und in Missionsarbeit. Was kann schöner sein, als junge Menschen zu unterrichten, zu erziehen, sie zur
Schönheit des katholischen Glaubens und zur Freundschaft mit Jesus Christus zu führen? Es soll zugleich
nicht vergessen werden, daß das katholische Priestertum eine göttliche Berufung ist. Es ist die Berufung,
mit Jesus Christus alles zu teilen, mit ihm zu leben und mit ihm zu leiden, „ad salutem animarum“, zum
Wohl der Seelen. Sowohl derjenige, der sich berufen fühlt, also auch die Kirche, werden wohl prüfen
müssen, ob es sich hier um eine Berufung handelt oder lediglich um die Berufspräferenz eines jungen
Menschen. Sie haben Ihre mehrfache Promotion und Ihre Professur erwähnt. Manche Foristen hier können
das Gleiche von sich behaupten.
#192 de Boer † 15:24:16 | Donnerstag, 13. Januar 2011
„ein unförmiges, ja barockes Heidentum“ … nennt Goethe den Katholozismus, wenn der Ihnen lieber sein
sollte. Was Feuerbach anbelangt, sollten Sie zufällig mal an der vu in Amsterdam sind, schauen Sie einfach
mal die Promotionen vom 09.08.1989, philosophische Fakultät, an – viellelicht revidieren Sie dann Ihre
Meinung zu meinen philosophischen Kenntnissen im Allgemeinen und zu Feurbach im Speziellen. (Bevor Missverständinisse
Aufkommen, man kann mehrfach promoviert werden.) Um zu Ihrem Sohn zu kommen, sollte er weiterhin kath.
Priester werden wollen, sollte er sich überlegen, ob er einen Orden beitreten möchte… Weltpriester
zu sein ist ein hartes Brot! Er möchte mit Menschen arbeiten und sich nicht sein Leben hinter dicken
Maueren wegwerfen. Sorry, diese Formulierung ist nicht von mir, sondern von ihm – er steht gerade neben
mir.
#191 Sycamore 23:16:41 | Mittwoch, 12. Januar 2011
DeBoer (22:36) Woraus schließe ich, daß Sie von Philosophie wenig verstehen? Aus Ihren konfusen Äußerungen
zu philosophischen Themen, wie beispielsweise das Thema von Skepsis und Wahrheit; aus der unkritischen
Art, wie Sie Feuerbachs Ansichten einfach übernehmen, ohne die Überlegung anzustellen, wie es denn wäre ,
wenn es Gott doch gäbe und unsere Sehnsucht nach ihm der Wirklichkeit entspräche; aus der Tatsache,
daß Sie Augustinus und Descartes Argument und dessen Implikation für Ihre These, daß der Mensch der
Wahrheit nicht fähig sei, nicht verstanden haben. Denn beide zeigen doch, daß jedes Subjekt die unmittelbare
Evidenz der Wahrheit besitzt. Konfus sind auch Ihre Aussagen über die Theologie als Wissenschaft und
über den Anspruch der Katholischen Kirche, als Kirche Jesu, im Besitz der geoffenbarten Wahrheit zu sein.
War Jesus intolerant, wenn er sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“? Hat er seiner Kirche
nicht „den Geist der Wahrheit“ versprochen, der sie bis zum Ende der Zeit begleiten wird? Predigt die
Kirche die eigene Wahrheit oder die Wahrheit Jesu Christi, wie die apostolische Überlieferung sie sicher
und ganz durch die Jahrhunderte bewahrt und bekennt? Ist dies intolerant? All dies bleibt allerdings einem
unverständlich, der, wie Sie, die Kirche Jesu als „ein Verein“ betrachtet. Um zu Ihrem Sohn zu kommen,
sollte er weiterhin kath. Priester werden wollen, sollte er sich überlegen, ob er einen Orden beitreten
möchte… Weltpriester zu sein ist ein hartes Brot!
#190 de Boer † 22:36:15 | Mittwoch, 12. Januar 2011
Ach ich war nie katholisch… … sondern nur das Kind katholisch reaktionärer Eltern. Woraus Sie schließten,
dass ich von Philosophie nichts verstehe, weiß ich nicht (würde mich allerdings interessiren). Ich bin
heute vielleicht auch deshalb Niederländer, weil ich für mich einen Schlußstrich unter einer vom rheinischen
Katholentum geprägten Kindheit ziehen wollte und gezogen haben. Ich habe bei meiner Hochzeit nicht nur
den Namen meiner Frau angenommen, sondern auch noch die Nationalität gewechselt. Es ist also die deutsche
katholische Kirche gewesen, die ich erlitten habe. Das ich kokettiere ist schlicht gelogen. Mein Sohn,
soll wiel jeder andere Mensch seinen Weg finden und dabei helfe ich ihm gerne. In diesem intellektuell
sehr spannenden Streit zwichen diesen beiden Jahrhundert Theologen ging es um die Frage, ob Gotteserkenntnis
außerhalb einer Kirche möglich ist. Für meinen Sohn stellt sich möglicherweise die Frage, ob sie außerhalb
der katholischen Kriche möglich ist und da finde ich es legtim ihm Literatur zu geben, dich sich genau
mit dieser Frage beschäftigt. Er hat einen wachen Geist und wird seine Schlüssse ziehen, vielleicht
auch den, das ser katholisch bleibt und Priester wird. Auch wenn Sie mir das vielleicht nicht glauben,
ich habe ihn seinerzeit auch darin bestärkt sich taufen zu lassen, weil es sein Weg ist. Wir müssen
nicht in jeder Frage einer Meinung sein, um einen riesigen Respekt vor dem jeweils anderen zu haben.
#189 Sycamore 22:19:50 | Mittwoch, 12. Januar 2011
DeBoer (21:34): unredliches und selbstverliebtes Kokettieren mit Wahrheit und Glauben. In der Tat, es
muß Ewigkeiten her, daß Sie eine katholische Kirche von Innen gesehen haben, daß Sie ein katholisches
Buch gelesen haben, daß Sie überhaupt etwas gehört haben darüber, was es heißt, katholisch zu sein.
Einerseits wundert mich dies keineswegs. Man kennt ja den rasanten Weg der holländischen Kirche in den
Abgrund. Sehr fortschrittlich, sehr tolerant, bis zur Selbstaufgabe. Seltsam finde ich Ihre Bemühungen,
Ihrem Sohn den Weg zum Protestantismus zu ebnen. Da finden Sie die Energie, die Sie offensichtlich zur
Pflege des eigenen Glaubens nie gefunden haben, für Ihren Sohn ein Buch mit Artikeln von Bultmann und
Barth (welcher Widerspruch!) auszusuchen und zu seiner geflissentlichen Lektüre hinzulegen, damit er
mit Bultmann seinen christlichen Glauben verliert, um ihn mit Barth, in reduzierter Form, wiederzufinden.
Sie haben dies getan, wie Sie sagen, damit er „zur Gotteserkenntnis“ angelangt. Ein seltenes Vokabular
in Ihrem Munde, angesichts Ihrer Skepss gegenüber der Warheit und Ihrer Überzeugung, „daß es keinen
Gott gibt“ (12.01.11 / 15:25). Seltsam, daß ein Feuerbach-Anhänger, der, ohne jegliches Verständnis
von Philosophie dessen Ansichten über den Ursprung des Gottesglaubens nachplappert und seinem Sohn das
Buch zwei protestantischen Theologen gibt, „zur Gotteserkenntnis“. Sie sind ein abgefallener Katholik
mit protestantischen Sympathien, der jedoch selbst nicht weiß, was er denken und was er glauben soll,
und mit diesen Ungewißheiten eitel kokettiert.
#188 de Boer † 21:34:31 | Mittwoch, 12. Januar 2011
Sycamore: Zum Glück, hat die Kriche mit mir kein Problem mehr, habe sie verlassen, vor vielen Ewigkeiten,
wie meine beiden Geschwister auch… – unsere Eltern war wohl zu katholisch und zu intollerant, für ihre
Kinder. Ich fühle mich auf dieser Seite oft dahin zurückversetzt.
#186 de Boer † 20:50:02 | Mittwoch, 12. Januar 2011
Mary Cruz: O.K. Herr Prof. de Boer, Es lässt sich nicht beweisen, hat aber einer sehr hohe Evidenz und
ist von Feurbach. Was meinen Sohn abschreckt sind zwei Dinge. Zum einen, dass er während der Ausbildung
praktisch kasaniert ist und nicht am Leben teilnehmen kann, dass ist ihm offensichtlich erst jetzt, bei
der Besichtigung des Seminars wirklich klar geworden und es ist der Haß und die Intolleranz die diese
Seit hat. (Dies trifft auf Sie ausdrücklich nicht zu, auch wenn wir uns wohl nicht einigen können, macht
es Spaß mit Íhnen zu diskutieren. Hier sind aber auch Leute unterwegs, die über ihre eigene Beschränktheit
stolpern und das dann für Gottgegeben von allen erwarten.) Er hat sich mit 16 Jahren zur Taufe entschieden
und wird auch jetzt das für ihn richtige tun, davon bin ich überzeugt. Vor ein paar Minuten hat er mit
meiner Schwester, einer evangelischen Pfarrerin telefoniert und sich zu einem Gespräch verabredet. Vielleicht
findet er ja den Weg dorthin. Denn Theologie und die Arbeit mit Menschen ist sicher sein Ding. Aber er
ist eben auch ein tolleranter Mensch, der jedem seinen Weg zugesteht und niemanden wegen seiner Neigungen
verurteilt. Ev. Theologie, wäre es verdammt guter Weg für ihn. Sollte er sich aber anders entscheiden,
wird er auch dafür meine volle Unterstützung haben – es ist sein Leben und sein Weg. Habe ihm vorhin
ein Buch mit den Artikeln von Bultmann und Barth zur Gotteserkenntnis hingelegt. Beste Grüße aus Rotterdam
#185 Mary Cruz 20:34:28 | Mittwoch, 12. Januar 2011
O.K. Herr Prof. deBoer, es freut mich, wenn ich Ihnen eine Freude bereiten konnte. Mal sehen, wegen der
Adresse für die Blumen. Nein, im Ernst, will Ihr Sohn sich wirklich wegen einem katholischen Nachrichten-Portal,
das sich von den Mainstream-Medien dahingehend unterscheidet, dass es das Recht auf Meinungsfreiheit verwirklicht?
Oder was genau hat zu seinem Gesinnungswandel geführt? Er hätte aber auch die Möglichkeit zunächst
Theologie zu studieren, um danach zu entscheiden ob er sich zum Priester weihen läßt oder nicht. Ich
wünsche ihm jedenfalls alles Gute für seine Zukunft und dass er weiß was er will, nur dann bekommt
auch was man will. Was Sie unter c) von der Tagträumerei schreiben ist zwar interessant und stammt wohl
aus der Psychologie, nur läßt es sich auch nicht beweisen.
#184 de Boer † 19:52:37 | Mittwoch, 12. Januar 2011
Mary Cruz: deBoer: a) Ich muss zunächst etwas klarstellen, ich habe keine Professur für Philosophie,
sondern für Forensische Psychologie. Ich halte allerdings häufig Seminare die über die Fakultätsgrenzen
hinausgehen, daher das Missverständnis. Will mich aber nicht mit Federn schmücken, die mir nicht gehören.
b) Es sieht fast so aus, als ob ich Ihnen einen riesigen Blumenstrauß senden muss, Sie haben ihn redlich
verdient. Möglicherweise haben Sie in einem älteren Beitrag von mir gelesen, dass mein Sohn katholische
Theologie studieren will, um dann Priester zu werden. Er hat mit in den letzten Tagen häufig über die
Schulter geschaut, wenn wir uns hier fein unterhalten haben. Sie werden es nicht glauben, aber die letzte
Nacht hat er vor dem Computer gesessen und die ihm bis dahin unbekannte Seite kreuz.net gelesen. Ich habe
heute mit Freude vernommen, dass er über seine Entscheidung nochmals nachdenken will. Sollte er noch
vernüfig werden und Sie mir die Adresse verrraten, hat Fleurop einen nicht gerade kleinen Auftrag. c)„Es
ist aber der Glaube die Substanz dessen was wir erhoffen, das Überzeugtsein von dem was wir nicht sehen“.
Den Satz würde ich sofort unterschreiben, wenn wir uns klarmachen, dass wir von Tagträumerei sprechen
„Was er (der Mensch) selbst nicht ist, aber zu sein wünscht, das stellt er sich in seinen Göttern als
seiend vor; die Götter sind die als wirklich gedachten, die in wirkliche Wesen verwandelten Wünsche
des Menschen; ein Gott ist der in der Phantasie befriedigte Glücks…
@GoedelsGeliebte Du bist ach so bescheiden. Nun gut, . Na ja, aber dafür die Gödelschen Unvollständigkeitssätze
zu bemühen, ist schon ein wenig weit hergeholt, oder ? Korrekte Frage und sie ist auch der Miet- und
Angelpunkt, wo man die großen Fische fischt, weil Philosophie immer nur auf große Trophäen aus ist.
Also, ich hab mal in der Nähe der Strasse gearbeitet, wo Goedel einige Jahre lebte und so habe ich mich
ein wenig mit ihm beschäftigt. Zudem wurde ich durch den Chaos Computer Club auf native Weise auf den
Unvollständigkeitssatz aufmerksam. Ihn in einer Formel nachzubauen, hat ergo einen Metaschluß. Das ist
so wie wenn man Phytagoras verstehen will, weshalb er Regeln einführte in seine !!300°°°!! Schüler.
Den Film 300 kennen wir ja und wieder ist er auf philosophischer, kultureller Linie vollzogen, denn es
geht um geistige Metagrenzen und deshalb ist es wichtig, das Medium „Multimedia“ richtig zu verstehen,
um es im Geiste der Griechen zu encoden. Der Bibelcode bspw. ist eine Atypische Anlehnung auf eine Verdrehung,
ein Zeichen, welches auf das Zweistromland hinweist und ergo nicht auf die Bibel, weil Bibel und Code
ein Widerspruch in sich selber wären, nicht aber in Bezug auf die Philosophie, meine Liebe!!! Zumal erst
aus diesem Posting dein Anliegen hervorging.
#182 Mr. Nerd † 18:53:42 | Mittwoch, 12. Januar 2011
Worum es geht ~ MEHRWERTLOGIK Das ist ein modernes Wort und führt weg von aristotelischer bzw. neuplatonischer
Sichtweise, welcher unserer Kultur mit zugrunde läge. Zusammen mit dem Juden/Christentum, da Europa ein
Zweistromland ist und beide Kulturen vereint. Es geht darum, den philosophischen Diskurs zum „SOWOHL ALS
AUCH“ hinzuleken. Europa ist nicht nur christlich, sondern auch heidnisch. Es ist sowohl als auch, mehrwertlogisch,
so wie die Fuzzy-Logik.
@nerd Mich zu faken lohnt sich doch nicht. Na ja, aber dafür die Gödelschen Unvollständigkeitssätze
zu bemühen, ist schon ein wenig weit hergeholt, oder ? Zumal erst aus diesem Posting dein Anliegen hervorging.
@GoethesGeliebte Sorry, Du bist ja das Original. Dachte es hätte wieder jemand einen Account gefakt!
Du kennst den Unterschied zwischen „implizit“ und „explizit“. Etwas kann implizit das selbe meinen, aber
explizit etwas anderes aussagen. Ich finde, die Unterscheidung ist sehr wichtig für einen guten Nährboden
der Logik, der sich nicht selbst das Wasser abgräbt.
#179 Mr. Nerd † 18:43:48 | Mittwoch, 12. Januar 2011
Gut, ein Beispiel es gab bis vor kurzem im Deutschen noch eine klare und m.E. notwendige Differenzierung
zwischen „DAS SELBE“ und „DAS GLEICHE“. Dieser für das Denken notwendige Schritt wurde den dumpfen Sprachen
angepasst. Grund: Die Politik entscheidet über unsere Rechtschreibung!
Kurt Goedel, Unvollständigkeitssatz In einem in sich selber geschlossenen System (welches formal, ergo
tatsächlich ist), kann man keine Aussage über das System selbiger Logik treffen und einigt sich deshalb
auf ein ~ adäquat zur selben Logik. Entspricht es nicht mehr der Logik des Systems, gilt es für das
System als unwahr, ergo als Fiktion. Diese Fiktion eben entspräche einer Paradoxie, da das System um
zu entscheiden zwangsweise einer Metalogik bedürfe, die des Widerspruchs im System, welches entweder
subtrahiert oder addiert. Da die Summe in der Mathematik immer zwei Faktoren addiert wird (gleich in welche
Rechenoperation), erfolgt ein Bruch. 1/1, wobei es eine Gleichung darstellt, zwischen Wert und anteiligen
Wert. Ergo kommt man aus der Tatsächlichkeit nicht ohne das Gegenteil raus. Dh. ohne Widerspruch in sog.
systematischen Tatsachen, kann keine Aussage über das System erfolgen. Es bleibt daher, in der Sprache
der Moral zu bleiben. 1 entspricht 1 und ist nicht 1, denn wozu denn?
#172 Mr. Nerd † 18:11:08 | Mittwoch, 12. Januar 2011
@kristall 2+2 entspricht vier aber ist nicht vier. A =/ A, sondern entspricht. Wenn etwas entspricht,
so ist es analog zu der selbigen Logik, aber nicht wahr. Bsp. ist die Lügnerparadoxie des Epinemides
(aus Kreta).
#170 Mary Cruz 17:32:55 | Mittwoch, 12. Januar 2011
deBoer: Ich würde auch nie behaupten, dass es keinen Gott gibt, obwohl ich davon überzeugt bin, denn
ich kann es sowenig beweisen, wie Sie oder Mary Cruz mir das Gegenteil beweisen können. Wenn Sie überzeugt
sind, dass es keinen Gott gibt, dann können Sie es auch jederzeit behaupten; wenn Sie überzeugt davon
sind, zweifeln Sie nicht. Ihre Überzeugung ist dann gleichbedeutend mit Wissen. So wie bei Hebräer 11,1
der Glaube von Paulus definiert wird: „Es ist aber der Glaube die Substanz dessen was wir erhoffen, das
Überzeugtsein von dem was wir nicht sehen“.
de Boer: Gut, dass Sie zwischen Wahrheit und Verfizierung unterscheiden! Die meisten sind dazu schon nicht
in der Lage. Die Existenz einer (absoluten) Wahrheit ist unabhängig von der Existenz menschlicher und
irrtumsanfälliger Intelligenzen. Wenn ich sage, dass es in dieser und jeder anderen Welt wahr sein wird,
dass ich am so-und-so-vielten mit dem-und-dem in dieser Welt ein Gespräch hatte (oder ihn meuchlings
ermordet habe), dann bleibt dies wahr, unabhängig davon, ob irgendeine Person dies noch verifizieren
kann oder nicht. Von etwas sagen, es sei jetzt, ist gleichbedeutend damit zu sagen, es sei in Zukunft
gewesen. In diesem Sinne ist jede Wahrheit ewig. (…) Solange Vergangenes erinnert wird, ist es nicht
schwer, die Frage nach seiner Seinsart zu beantworten. Es hat seine Wirklichkeit eben im Erinnertwerden.
Aber die Erinnerung hört irgendwann auf, und irgendwann wird es keine Menschen mehr auf der Erde geben.
Schließlich wird die Erde selbst verschwinden. Da zur Vergangenheit immer eine Gegenwart gehört, deren
Vergangenheit sie ist, müßten wir also sagen: mit der bewußten Gegenwart – und Gegenwart ist immer
nur als bewußte – verschwindet auch die Vergangenheit (…) Von welcher Art ist diese Wirklichkeit des
Vergangenen, das ewige Wahrsein jeder Wahrheit? Die einzige Antwort kann lauten: Wir müssen ein Bewußtsein
denken, in dem alles, was geschieht, aufgehoben ist, ein absolutes Bewußtsein. Robert Spaemann: Der letzte
Gottesbeweis
#168 de Boer † 15:25:51 | Mittwoch, 12. Januar 2011
Nicht nur ist die These : „Es gibt keine Wahrheit.“ ein Widerspruch. Das habe ich nie behauptet. Ich habe
lediglich darauf hingewiesen, dass diese, sollte es sie geben, von Menschen nicht erkannt werden kann.
Ich würde auch nie behaupten, dass es keinen Gott gibt, obwohl ich davon überzeugt bin, denn ich kann
es sowenig beweisen, wie Sie oder Mary Cruz mir das Gegenteil beweisen können. In dem von mir angeführten
Seminat geht es um die Frage, ob es die eine richtige Diagnose, sprich die Wahrheit geben kann. Richtig
ist aber, dass es dabei um eine erkenntnistheoretische Frage geht, die bei uns ethische Hintergründe
hat. Psyhologische Gutachten und ihre Folgen. Ich zweifle, folglich bin ich – das ist aber die Grundlage
jeder Wissenschaft, was auch belegt, dass Thologie als Ganzes keine Wissenschaft ist, weil sie keinen
Zweifel zu lässt. Aber auch das besagt wieder nicht, dass nicht Einzeldisziplinen, der Falkulät, wissenschaftlich
sind. Historiker, Literaturwissenschaftler, nur halt nicht als Ganzes.
#167 Mary Cruz 12:48:09 | Mittwoch, 12. Januar 2011
@Sycamore: Ja, auch Sie und die anderen Mitdiskutanten meinen es sicher gut mit ihm, aber anscheinend
fühlt er sich unserer Argumentation – auch meiner einfachen und ethischen Argumentation – nicht gewachsen.
Instinktiv fühlt er wahrscheinlich, dass eine Zustimmung seinerseits zu einem Paradigmenwechsel bei ihm
führen würde, und das, wo er doch gern seine Sicht über die Welt beibehalten möchte, wie er im untenstehenden
von mir zitierten Beitrag schreibt. Von einem Philosophie-Professor hätte ich eigentlich mehr Weitsicht
erwartet, vor allem wegen seiner pauschalen Verurteilung der gläubigen Katholiken. Die Philosophie hätte
erkannt, dass es keine Wahrheit gäbe, oder dass es nur eine Annäherung an sie gäbe. Aus dem Grund wollte
ich ihn davon überzeugen, dass der Glaube entscheidend ist, um die Wahrheit zu erkennen. Darum habe ich
ihm den Artikel ‘Weniger als ein Vogelei’ aus dem kreuz.net-Artikel empfohlen, weil da ganz gut beschrieben
wird, dass wir wegen dem vorherrschenden Relativismus in der Welt keinen Gesamtüberblick haben können;
was er in etwa auch sagt: …es geht darum ob es die Wahrheit gibt oder nicht – resp. ob es arrogant ist
zu behaupten, es gäbe einen Verein der die absolute Wahreit kennt. Wenn es sie gibt, dann liegt sie bei
Gott und nur da. Wir sehen doch wohl immer nur ein paar Steine des Mosaiks. Und jenachdem wo gerade die
Sonne steht und wie das Licht drauffällt sieht das selbe Bild nun mal anders aus. Das hat nichts mit
Freimaurerei zu tun.
#166 Sycamore 10:59:41 | Mittwoch, 12. Januar 2011
Mary Cruz (19:42): DeBoer – gutgemeint aber voll daneben… Sie meinen es gewiss gut mit DeBoer. Seine
Fragestellung ist jedoch eine erkenntnistheoretische, nicht eine ethische. Es ist die Frage, ob der Mensch
die Wahrheit der Dinge mit seiner theoretischen Vernunft erreichen kann oder nur die Wahrscheinlichkeit
(die Position der „mittleren Akademie“). De Boer neigt zu dieser zweiten Sicht. Ihm eine ethische Argumentation
unter die Nase zu knallen, wie Sie es tun, tut nichts zur Sache – es ist eigentlich schädlich, weil DeBoer
sich dadurch in seiner Position nur bestätigt fühlen wird. Ich habe DeBoer den Grundriss einer Antwort
gegeben, indem ich sein Problem geschichtsphilosophisch betrachtet und die Widerlegung des Skeptizismus
seitens Augustinus und Descartes als Antwort auf seine Frage anbiete (10.01.11 / 23:08). Bezeichnenderweise
habe ich von DeBoer noch keine Stellungnahme dazu bekommen. Nicht nur ist die These : „Es gibt keine Wahrheit.“
ein Widerspruch. Denn, wenn es keine Wahrheit gäbe, dies wäre die Wahrheit, daß es keine Wahrheit gibt.
Man kann die These, „es gibt keine Wahrheit“, nicht einmal ohne Selbstwiderspruch formulieren. Nun, die
Stimmigkeit der Aussage: „Es gibt keine Wahrheit.“, kann einfach durch die Vorlage eines einzigen Falles
von unzweifelbarer Wahrheit, widerlegt werden. Dies tut u.a. Augustinus. Gibt es keine Wahrheit? Weil
ich mich ständig irre? Aber, selbst wenn ich mir irre, bin ich. Darüber kann es keinen Zweifel geben,
denn wenn ich nicht wäre, könnte ich mich auch nicht irren. Descartes …
#164 Mary Cruz 19:42:58 | Dienstag, 11. Januar 2011
@deBoer: …In der Philosophie geht es um Wahrheiten oder auch die Erkenntnis dass es diese nicht gibt
und wir uns nur annähnern können. Aber Sie haben mir tatsächlich einige Denkanstöße gegeben, wie
man gegen diesen absoluten Anspruch argumentieren muss. Er ist nur, wie unten schon gesagt, im System
relevant, nicht in der Welt und in der lebe ich nun mal und das gerne. Vielleicht überzeugt Sie dieser
Artikel vom Gegenteil: www.kreuz.net/bookentry.9538.html
@Sycamore Ich glaube, das ist eine Schwäche des Webmasters, der von Programmierung wenig Ahnung oder
noch niemals einen Kurs wg. Usability von Programmdesigns besucht hat. Man ist als User eingeschränkt
und ergo auch im Content wie in der Bedienung des „WYSIWYG Editors“ limitiert. Den KnowHow-Mangel suchte
man auszugleichen, indem das CMS nochmals beschnitten wurde. Das ist einfach, als zu konstruieren oder
zu migrieren. Ist also die Sache von Kreuz.net, wie es mit Content umgeht. Fakt bleibt, dass meine Texte
mein geistiges Eigentum bleiben, weil das Netz kein rechtsfreier Raum ist und das zur Netiquette gehört,
wenn man Internet macht. Emotionen oder Metadiskussionen, das wird uns jeder ernsthafte Denker bestätigen,
führen zu Metaschlüssen. haben also keinerlei Potential, mehr zu werden. Die Verantwortung liegt jedoch
bei jedem selber, wie man damit umgeht und Zufriedenheit schützt ja bekanntlich vor Rechtfertigung! Daß
die Form des Umgangs bewahrt werden muß, steht jedoch außer Frage. Ok, ich entschuldige mich für meine
Farse.
#162 Sycamore 16:30:12 | Dienstag, 11. Januar 2011
Nerd (16:15) Postings sind Meinungsäußerungen über alles und nichts. Manchmal nicht einmal das, sondern
nur „chat“. Ein strukturierter Diskurs kommt selten zustande. In der Regel wegen der mangelnden Bereitschaft
und Fähigkeit des einen, die Gründe des anderen ernst zu nehmen, weil es ihm prinzipiell darum geht,
sich selbst zu „explizieren“; oder mangels Klarheit darüber, worüber genau geredet wird; oder mangels
Beachtung grundsätzlicher logischer Regeln. Daß die Form des Umgangs bewahrt werden muß, steht jedoch
außer Frage. Punkt
@Sycamore Ich zeige meinen Mitforisten Respekt, indem ich das ungerechtfertigte familiäre „du“ meide,
wenn ich sie anspreche. Hinsichtlich der Unmöglichkeit, hiesig einen Diskurs anzuregen, plätschern unsere
Beiträge den sprichwörtlichen Bach runter. Meine Empfehlung, kommen wir zum Punkt. Welche Anrede, ist
überflüssig, Punkt.
#160 Sycamore 15:53:51 | Dienstag, 11. Januar 2011
Nerd (11:30): armselig Selbst Sie werden Ihre Antwort auf meine Fragen (11:22) nicht als erschöpfend
betrachten wollen. Ganz im Gegenteil, sie ist ziemlich armselig. Die Formulierung meiner Postings werden
Sie wohl mir überlassen müssen. Ihre ungebetene Mahnung ist völlig überflüssig. Ich zeige meinen
Mitforisten Respekt, indem ich das ungerechtfertigte familiäre „du“ meide, wenn ich sie anspreche. Tun
Sie bitte das Gleiche mit mir, wenn es Ihnen gelingt.
NEUEVANGELISIERUNG 11.1.11-1: schon wieder hier mit ihrem Hass gg. die liebe Miterlöserin, Jungfrau und
Gottesmutter Maria? @Mr. Nerd: wo die Messe aller Zeit zelbriert wird, der Hlg. Rosenkranz gebetet wird,
da kann die daran teilnehmende Seel sich nicht im Irrtum befinden, da sie direkt mit Gott dem Allerhöchsten
in Verbindung steht! Ich vermute also, dass sie völlig erblindet sind – physisch wie auch seelisch. Bewundernswert
ihre Einsicht:Dem Teufel sind Bekehrungen an diesen Orten ziehmlich egal, weil die Meisten von ihnen,
die eine rasche Bekehrung erfahrenhaben, ebenso rasch wieder alte Pfade gehen. womit sie sich selbst widerlegen
und als instrument Satans entlarvt haben! vade retro, satana tuas tolle fabulas
#157 Rudolfus 12:07:49 | Dienstag, 11. Januar 2011
@Wen soll das EW denn „verfolgt“, also per Gesetz oder per Verleumdung (wie in System- verleumdungsmedien
üblich) nachgestellt haben? Ich kann im EW-Apostolat gegenüber Katholiken aus allen Generationen keine
„Verfolgung“ sehen, sondern lediglich ein erfolgreiches Wirken, das die antichristlichen Kirchenhetzmedien
pflichtbewußt abstellen: Die Freimaurerloge braucht einen äußeren Feind, weil sie ja außer Rationalismus
und Weltlglaube inhaltlich nicht viel zu bieten hat, außer niederträchtige demokratie- und staatsfeindliche
Mafia- und Kartellmethoden gegen die RKK und gegen Patrioten, selbst gegen linke Systemaufdecker. Alle
erfolgreichen, moralisch einwandfreie Kirchenorganisationen werden bekanntlich per Systemmedienkartell
verleumdet und verhetzt, und, bei Widerstand, wie im Fall der erfolgreichen BRD-Schulen der PB St. Pius
X. durch Behördenschikanen geschlossen – gleichzeitig werden Mißstände, natürlich nur in Vaticanum-II-scheinkatholischen
Schulen und Heimen aufgedeckt (dieselben Zustände in staatlichen, humanistischen, evangelischen Einrichtungen
werden freimaurerpflichtbewußt verschwiegen, also in typischer Freimaurermanier Volksverhetzung gegen
eine Person oder eine Organisation betrieben. Nicht von ungefähr klärte Mag. Stadler auf, daß in den
Freimaurerreihen auffallend viele Exnazis zu finden waren, ganz offenbar der Grund, warum in Österreich
zahllose Exnazis als Kreisky-SPÖ-Minister dienten, eines Kanzlers und SPÖ-Vorsitzenden der immerhin
aus absolut jüdischer Familie entstammte und unter Hitler als Jude verfolgt wurde). so wie wir Christen
heute…
@Sycamore Laß doch den ganzen Rattenschwanz an Formulierungen weg. Ein reicht ein Drei-Wege-Handshakeverwahren,
wie im Netz aufgrund seiner Technologie vorgezeichnet. Erfinden wir keine Hilfswege um an Ziel zu kommen.
Er geht Dir um die Frage: Was ist eine „rasche Bekehrung“, Nerd? Das passiert dann, wenn bspw. Leute irgendwo
hinpilgern, dafür Feuer und Flamme sind, sich quasi überheben und dann wieder resignieren und lau werden,
weil Gott den Menschen nunmal prüft. Daher sage ich nochmal: Gotteserkenntnis ist das Um und Auf der
Gottesliebe durch die Gottesfurcht!
#154 Sycamore 11:22:25 | Dienstag, 11. Januar 2011
Mr. Nerd (07:51): die sich langsam hinziehende Zeit mit „raschen Postings“ zu füllen… „Der ruhrgebietler
pflanzt Irrtümer, soweit das Auge sieht.“ Sie jedoch, mein Bester, sind die Quintessenz der Wahrheit!
Was ist eine „rasche Bekehrung“, Nerd? Wie erkennt man eine solche? War Paulus Bekehrung an den Toren
Damaskus eine „rasche Bekehrung“? Und war sie von kurzer Dauer? Wie wollen sie es wissen, daß „die meisten“
Bekehrungen (denn auch eine „rasche Bekehrung“ ist wohl eine Bekehrung, oder?) an diesen Orten (welchen
Orten?) von kurzer Dauer sind? Haben Sie die „Raschbekehrten“ persönlich interviewed, um ihre „Bekehrungsgeschwindigkeit“
zu messen, und haben Sie ihre Schicksale weiterverfolgt, um feststellen zu können, wie „rasch“ ihre Bekehrung
doch leider verpufft? Angesichts des Zeitpunktes Ihren Postings, scheinen Sie auch an einem Tag nicht
viel zu tun zu haben, Nerd oder Schlumpf oder whoever, und die sich allzu langsam hinziehende Zeit mit
kreuz.net Postings zu füllen.
#153 Rudolfus 11:13:48 | Dienstag, 11. Januar 2011
@de Boer: Das ändert nichts daran, daß die NSDAP kein katholisches Fänomen ist, und von der Kirche
nie unterstützt wurde, wie dies die Volksverhetzer gegen die Kirche behaupten. Die NSDAP is eine darwinistisch-rassistische
Partei, im Geist von Theorien aus dem 19. Jahrhundert. Die Kirche damit in Verbindung zu bringen, ist
einfach nur einfältig und dumm bzw. böswillige Volksverhetzung gegen die Kirche. Keine Organisation
in Europa hat Juden mehr vor dem Wüten der DAP geschützt als die RKK unter dem vom Kommunisten Hochhuth
und anderen Antikatholiken volksverhetzten Papst Schon alleine wegen dieser Volksverhetzung gegen den
großartigen heiligen Pp. Pius XII., – die diesen trifft, weil er für XP und XPi Kirche steht –, sollte
Benedikt XVI. Pius endlich heiligsprechen – direkt heiligsprechen, ohne Umweg der Seligsprechung, denn
ein heldenhafter Kämpfer gegen Hitler, der nun von Kommunisten, Freimaurern und einigen Juden als „Nazi“
verunglimpft wird, verdient in dieser Weltvolksverhetzung eine besondere Ehrung. Auch die Seligsprechung
würde uns bereits ausreichen. Benedikt XVI. hat Anstand bewiesen, die Pius und die Kirche weiter niederträchtig
verleumdende Ausstellung in Yad Vashem in Israel nicht zu besuchen. Keine Art Lügenpropaganda ist zu
goutieren. Die Drahtzieher dürften weniger die Juden an sich sein, als die IL dominierenden Freimaurer
und ehem. KP-Anhänger. Auch der sehr antinationalsozialistische Franzose Lefebvre wunderte sich über
Hetze gegen ihn in IL: Lügenhetzpropaganda der Freimaurer, wie in Europa, Amerika, und im Rest der Anglowelt.
#152 Mr. Nerd † 07:51:57 | Dienstag, 11. Januar 2011
Der ruhrgebietler pflanzt Irrtümer, soweit das Auge schauen kann. Dem Teufel sind Bekehrungen an diesen
Orten ziehmlich egal, weil die Meisten von ihnen, die eine rasche Bekehrung erfahrenhaben, ebenso rasch
wieder alte Pfade gehen.
Vorwärts – sie irren leider, aber in medjugorje erscheint die Miterlöserin, Jungfrau und Gottesmutter
Maria nicht. Aber Sie ist an anderen Orten erschienen wie z.B. Heroldsbach, Fatima (entweiht durch JP-II)
Garabandal, Lourdes, u.v.s.O.m. Wer die Gabe der Unterscheidung der Geister hat erkennt sofort den Lug
und Trug der in Medjugorje passiert! Richtig ist, dass bei Bekehrungen der Satan wie wild tobt. Heute,
im Jahre 2011 des herrn jesus Christus ist der überwiegende Teil der Seelen von Satan in gleichgültig
Apathie gelullt – Satan hat sie defacto sicher im Griff. Eine weitere Sorte Seelen ist be-/umsessen, dort
wird schon mal „die Gabe der Unterscheidung der Geister gegeben“, was aber satanischen Ursprungs ist,
weil Satan die Miterlöserin und Gottesmutter Maria hasst. Satan ist dann gezwungen Zeugnis für die Miterlöserin
abzulegen! Dies ist nicht zu verwechseln mit der Gabe der Unterscheidung der Geister, welche von Gott
gegeben ist! und an dieser stelle setzt medjugorje ein, WO GOTT DIESE GABE NICHT GEGEBEN HAT. wer sich
mit dem prozess befasst (hat) wird dies eindeutig feststellen. Den Rosenkranz können wir auch im Stadtpark
beten. Da legen wir ein Glauebnszeugnis ab für Jesus Christus ab! die islamisten laufen im stadtpark
mit ihren ritualgegenständen öffentlich herum und betreiben dort ihren hokuspokus. von den katholiken
ist nichts zu sehen – nirgends ein Bekenntnis des schweren Sühneleidens Jesu Christi für viele!
#149 Vorwärts 00:58:33 | Dienstag, 11. Januar 2011
signum schade daß sie nicht glauben daß dort Maria tatsächlich erscheint und dies als „bedenkliches
Phänomen“ abtun. Trauen sie der Gottesmutter kein übernatürliches Eingreifen zu ?
vorwi @ Vorwärsts: es ist ja schön, wenn Menschen – an welchem Ort auch immer – ihr Leben neu ausrichten.
Leider geht solches oftmals einher mit bedenklichen Phänomenen. Gott schreibt halt auch auf krummen Zahlen
gerade! SignSal
#147 Vorwärts 00:50:01 | Dienstag, 11. Januar 2011
Bekehrungen sind in Medugorje an der Tagesordnung. Menschen genesen an der Wurzel und bekommen die Gabe
der Unterscheidung der Geister. Ein wichtiger Schritt ist immer auch eine klare Trennung von satanischen
Einflüssen / Personen. Deshalb gibt es Personen die dann fuchteufelswild sind weil sich ein Bekannter
bekehrt hat.
Exorzismus mr. n.: Die Redax hier hat das EW im Zusammenhang mit de verst. brasilianischen Bischof ins
Spiel gebracht. Dabei wurde gejammert, das EW werde in Deutschland verfolgt. Richtig ist: das EW verfolgte
vor Jahren in D.land Kinder, Jugendliche und Ordensleute mit abenteuerlichen Thesen über Engel- und Geistwesen –
bis hin zum religiösen Wahn („überall sitzen Engel. Wenn Du die Bibel ruckartig zuklappst, könntest
Du einen Engel quetschen, der gerade mitliest.“ – Zitat ist bezeugt.) Exorzismen ausweiten – warum? Der
Exorzismus ist kein Sakrament, und zu den Sakramenten brauchen wir auch keine besonderen Engelweihen.
Wer hier andere Dinge hervorhebt, verdreht die überlieferten Wahrheiten des kath. Glaubens. SignSal
#145 Mr. Nerd † 00:44:01 | Dienstag, 11. Januar 2011
@Vorwärts Das Engelwerk tut nichts zur Sache. Wichtig ist, dass wir erkennen, dass der Engel immer bei
uns ist und das Wort Gottes bei sich trägt. Er lässt es nicht durchgehen, wenn wir sündigen. Wenn wir
tun, was er uns sagt, wird er uns verteidigen. Das Genie von Gott. Der Genius. Außerdem, ich finde es
nicht richtig, dass das Engelwerk so hervorgehoben wird. Besser wäre, den Exorzismus in seiner Bedeutung
auf das Christentum auszuweiten in der Erkenntnis und im Studium der Exorzismen ua. von Gabriele Amorth,
dem Chefexorzisten von Rom. Allerdings stimmt das so nicht, denn auch Johannes Paul II. vollzog in seinem
Amt einen Exorzismus. Das könnte Papst Benedikt XVI. ebenso wenn es Gott gefällt. Exorzismen schließen
die Engelweihe mit ein, den der Verteidiger gegen die dämonischen Kräfte ist neben dem heiligsten Namen
des Herrn derjenige, den Deutschland geweiht worden ist. Dem Schutzpatron St. Michael. Daher vergessen
auch wir unsere lieben Nachbarn nicht, unsere Freunde und Helfer, denn der hl. Erzengel ist ebenso Patron
der Polizei. Insofern ist das Wort Gottes lebendig mitten unter denen, die rechtschaffend sind. Also,
die Menschen die jeden Tag einen Dienst tun, egal wo, egal wie, in Demut, weil es die tägliche Einkunft
sichert. Wir sind vielen Gefahren ausgesetzt und der wirksamste Schutz ist der heilsame Weg mit dem Engel.
Opus A. Vorwärts: das Engelwerk ist eine hervorragende Sache da es ein exzellentes Wissen über das unsichtbare
Wirken der Dämonen und gefallenen Engel besitzt. Hervorragend für die Mädchen, denen man einflüsterte,
Satan wolle Sie durch Ihre Eltern von der angebl. vorhandnen Ordensberufung abbringen? Hervorragende Lehren
von Schwarzen Katzen und Menschen mit best. Physiognomie? Geheime Engelweihen? Um Himmels Willen – was
soll das mit dem kath. Glauben zu tun haben? Vom Dualistischen Welt- und Geschichtsbild zu schweigen.
Fr. Bitterlich besaß Werke der Kaballa, haben Recherchen ergeben, aus denen sie die Elemente der Engellehre
zusammengestöpselt hat. Die Engellehre entstammt also dem jüdischen Kontext. Medjugorje: da wird es
Gründe geben, weshalb die Erscheinungen nicht anerkannt worden sind. Und Spekulationen über ihren Geburtstag
oder irgendwelche geistlich irrelevanten Spektakel wird die Mutter des Herrn wohl kaum inszenieren. SignSal
#141 Vorwärts 00:34:48 | Dienstag, 11. Januar 2011
das Engelwerk ist eine hervorragende Sache da es ein exzellentes Wissen über das unsichtbare Wirken der
Dämonen und gefallenen Engel besitzt. In Medugorje gibt es keine Spinnereien sondern Erscheinungen der
Mutter von Jesus dem Christus, seines Zeichens wahrer Gott und wahrer Mensch.
mein Glaube – soso! Oh, Paulchen, was weißt Du von meinem Glauben? Wenn ich darüber was erfahren möchte,
wende ich mich an Dich, wie? Du und Deine Freunde von der pseudokatholischfaschischtischen CM –
Ihr seid wohl die letzten, die irgendeine Ahnung von „Glauben“ haben – weiß Gott! Dein Vokabular zeigt
ein Übriges. SignSal
Engelw. Dem Engelwerk wurde in Deutschland sehr zu Recht auf die Finger geschaut. Wo immer es aktiv wurde,
geschahen schlimme Dinge. Man kann nur hoffen, dass dieses Werk, das zeitweise häretische Engelbotschaften
verkündet hat, gegen die Medjugorje-Spinnereien harmlos sind, sich gründlich geändert und auf einen
Weg mit dem Glauben der Kirche begeben hat. SignSal
De Boer (22:26): die Wahrheit ist höchst „demokratisch“ Lieber De Boer, jede Wahrheit, selbst die skurrilste,
ist absolut oder keine. Und jeder besitzt sie. Vielleicht könnten Sie die Diskussion mit Ihren Studenten
damit anfangen, den Begriff „Wahrheit“ zu definieren. Denn es hat keinen Sinn, sich in apodiktischen Verkündigung
ergehen zu lassen, wie Sie es tun, ohne genau zu wissen, wovon man spricht. Also, in bester scholastischer
Tradition fangen Sie doch mit der „definitio terminorum“ an: dies erleichtert den gang der Diskussion
ungemein, glauben Sie mir! Etwas flapsig pflege ich zu sagen, als wahr wird das genannt, was der Fall
ist. Tautologie? Keineswegs. Thomas v. Aquin, Aristoteles folgend, hat diese Verbindung des Denkens mit
den Dingen hergestellt (Wahrheit als „adaequatio mentis ad rem“). Wobei die Frage lautet, ob diese Verbindung
überhaupt hergestellt werden kann oder nicht. Sie kennen ja aus der Geschichte der Philosophie die Position
der Skeptiker und der ‘mittleren Akademie’, das Irrtum-Argument als Versuch zu beweisen, daß wir der
Wahrheit nicht fähig sind, etc. Sie kennen zugleich die Gegenargumentation des Augustinus („Si error,
sum.“), von Descartes umformuliert („cogito, ergo sum“). Somit die Frage der post-cartesianischen Philosophie
lautet nicht mehr, ob es eine Wahrheit gibt, denn eine solche kann jeder in der unmittelbaren Evidenz
seinen Denkens und Seins höchstpersönlich erfahren, sondern die Frage, wie man zur Wahrheit gelangt,
also die Frage nach der Methode. Ich wünsche eine angenehme Diskussion…
deBoer: …wie man gegen diesen absoluten Anspruch argumentieren muss. Er ist nur, wie unten schon gesagt,
im System relevant, nicht in der Welt und in der lebe ich nun mal und das gerne. Weil Sie sich mit der
Welt, so wie sie ist, arrangiert haben. Vielleicht können Sie auch nur so denken, weil Sie ein Mann sind.
Eine Mutter, die ihre Kinder liebt, sieht die Gefahren der Welt.
Was wäre wenn ich… Ihnen sagen würde, dass die Professor für katholische Tehologie bin. Nein! War
ein Scherz, ich habe hier heute ja nochmal bestätigt bekommen, dass es Theologen und Katholiken um Glaubenswahrheiten
geht. In der Philosophie geht es um Wahrheiten oder auch die Erkenntnis dass es diese nicht gibt und wir
uns nur annähnern können. Aber Sie haben mir tatsächlich einige Denkanstöße gegeben, wie man gegen
diesen absoluten Anspruch argumentieren muss. Er ist nur, wie unten schon gesagt, im System relevant,
nicht in der Welt und in der lebe ich nun mal und das gerne.
deBoer: Jesus sagt im Evangelium, dass nicht alle die „Herr, Herr…“ zu ihm sagen, ins Reich Gottes gelangen.
Desweiteren sagt er auch, dass alle die aus der Wahrheit sind, auf seine Stimme hören; oder dass die
an ihn glauben, wie Lämmer unter Wölfen sind… etc. Sie müssen also unterscheiden zwischen denen die
an Jesus Christus glauben und seine Gebote befolgen und denen die nicht an ihn glauben. Da Sie zweifeln,
dass es Gott gibt, hoffe ich doch, dass Sie kein Theologe sind, weil Sie meine Beiträge Ihren StudentInnen
vorlegen möchten!? Ich erkenne an… …das es eine gibt, wenn es Gott gibt, denn er wäre dann die absolute
Wahrheit! Für Menschen gibt es keine.
#131 Laienapostel 22:39:49 | Montag, 10. Januar 2011
Ok, de Boer: Die Todesstrafe ist gemäß der Heiligen Schrift (AT und NT) gerechtfertigt. Ebenso ein Krieg.
Das Gebot, die andere Wange hinzuhalten gilt für den einzelnen Christen, privat. Der Staat hat andere
Aufgaben als der einzelne Bürger!
Laienapostel: Ausserhalb der Gebote Gottes kann es keinen Frieden geben. Sie haben recht – denn das weltliche
Gesetz hat längst nichts mehr mit dem Gesetz Gottes zu tun oder hat sich nie danach gerichtet. :&) :)3
Auch dir Guten Abend, kristall! Genau, das sind halt die sogenannten Gutmenschen. Gruß, Mary :(3
Rudolfus: Sehe schon, werde morgen müde los müssen. Das Zentrum hat bei praktisch jeder Abstimmung in
Rom angerufen… Die Anweisung kam direkt aus dem Vatikan. In Spanien haben die Bischöfe ihren Teil zum
„Machtergreifung“ beigetragen und träumen noch heute von der Diktatur, ganz offen… Und was die angebliche
Finanzierung anbelangt, sorry aber das ist einfach zu blöd, um wirklich darauf einzugehen.
de Boer schwindelt, was er von Schwindlern gehört und gelesen hat: „… aber ohne das was Theologen Antijudaismus
nennen, hätte es den Holocaust nie gegeben. Das wird wohl niemand in Zweifel ziehen wollen. (Vielleicht
schauen Sie mal bei Goldhagen rein.)“ Die Hypothese von der angeblich entscheidenden Rolle des angeblich
kirchlichen Antijudaismus bei der Herausbildung des bürgerlichen Antisemitismus wird seit etwa 60 Jahren
von interessierter jüdischer Seite lanciert. Auf diesen Zug haben sich bald der KGB sowie bürgerliche
Kräfte geschwungen. Die Kommunisten wollten von ihrem eigenen spezifischen Antisemitismus unter Stalin
ablenken, aber auch von dem linken Antisemitismus, der bis heute in verschieden Formen unter Linken latent
ist. Außerdem wollten die Kommunisten den Ruf der Kirche schädigen – wie etwa durch das KGB-Lerleumdungs-Projekt
von Hochhuth gegen Papst Pius XII. Die bürgerlichen Kräfte wollten davon ablenken, dass der moderne
bürgerliche Antisemitismus völlig unbestritten in der Zeit und bei den Autoren der bürgerlichen Aufklärung
liegt: Der größte Judenhasser und -hetzer war Voltaire. Die Theorie von der Hierarchie der Rassen mit
der weißen Rasse als menschliche Höchstform sowie den Juden und Negern als zuunterst stehenden Rassen
stammt von Immanuel Kant. Diese Aufklärungstheorie des weißen Rassismus wurde im 19. Jh. in allen nord-
und mitteleuropäischen Staaten ausgewalzt und populasisiert – die entscheidende Basis für den Weißen-Rassismus
in den USA der 20er Jahre sowie in Europa in Skandinavien, England und Deutschland.
@deBoer: Ich glaube, daß ich klare Fakten vorgelegt habe, wer die NSDAP zur NSDAP gemacht hat, was die
NSDAP praktizierte – Hetze gegen die RKK wie die heutigen antikatholischen Staaten auch –, Ihr Vorwurf,
ich hätte „noch nie ein Geschichtsbuch in der Hand gehabt“, fällt also auf Sie zurück, als jemand,
der unfähig ist, die Realität anzuerkennen, und in eine künstlich erschaffene Anti-RKK-Welt flieht,
deren unhistorische Fantasien wir vom Deutschen Establishment eingeimpft bekommen. Die RKK war niemals
ein Faktor der DAP, sondern deren größte Widersacherin. Faktoren der DAP waren: A) Millionenfinanzierungen
durch US-Amerikaner aus New York, darunte auch aus dem Judentum stammende US-Amerikaner B) Die Wahl der
DAP durch die nichtkatholischen Deutschen. Ermächtigungsgesetz: Diesem wurde unter NS-Terror durch die
Zentrumspartei schändlicherweise mitbeschlossen. Es gereicht der SPD zum ewigen Ruhme, sich diesem Gesetz
trotz drohender Konzentrationslager verweigert zu haben. Ihre Frage: Wer hat der Zentrumspartei befohlen,
dem Ermächtigungsgesetz zuzustimmen? Die RKK jedenfalls nicht, sondern ausschließlich die Zentrumsparteiführung.
Ein großer Fehler, zweifellos, aber dieser Vorwurf geht daran vorbei, was die DAP war, wer sie produzierte.
Die RKK sicher nicht, die Zentrumspartei auch nicht. Diese wollte Hitler bekanntlich nach seinem v. a.
evangelischen Wahlsieg, als Inhaber der relativen Mandatsmehrheit in einer Koalition als Kanzler regieren
lassen, um Hitler aus der Totalopposition zu holen: Die ÖVP tat 2000 das mit der FPÖ, allerdings ohne
Haider als Bundeskanzler…
Ich erkenne an… …das es eine gibt, wenn es Gott gibt, denn er wäre dann die absolute Wahrheit! Für
Menschen gibt es keine. Mary Cruz: deBoer: Die Erklärung dafür finden Sie im Evangelium Jesu… Ich
werde Ihre Beiträge morgen meinen StudentInnen vorlegen, danach können wir die Frage dann diskutieren.
Falls sie (die StudentInnen) sich damit zufriedengeben, was ich aber anzweifle…
deBoer: Die Erklärung dafür finden Sie im Evangelium Jesu, wo Sie auch alle Antworten auf Ihre Fragen
finden. Aber wenn Sie nicht an Jesus Christus glauben, wie wollen Sie dann seinen Aussagen glauben?
Laienapostel … und wer leitet sie ab. Menschen und die sind fehlbar, weil nicht im Besitz einer absoluten
Wahrheit. kristall: Die katholische Kirche gerhört durch ihre Geschichte nicht zu den friedliebenden
Organisationen dieser Welt.
Guten Abend! Mary Cruz! die freimaurer sagen lieber!!!! freiheit,gleichheit,brüderlichkeit/ und willst
du nicht mein bruder sein hau ich dir den schädel ein!!!! gruß kristall!!! :(3
#118 Laienapostel 22:16:20 | Montag, 10. Januar 2011
Tut mir Leid, Sie korrigieren zu müssen, Mary Cruz: „Absolute moralische Regeln wie die Gebote Gottes
und die Gesetze für alle, die davon abgeleitet sind, garantieren, dass die Nächstenliebe beachtet wird,
also Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit.“ Hier muss es heißen: „Absolute moralische Regeln, die Gebote
Gottes, und die Gesetze für alle, die davon abgeleitet sind…“ Ausserhalb der Gebote Gottes kann es
keinen Frieden geben. :(3
Mary Cruz: deBoer: Welche Gefahren? Warum segnet ihre Kirche dann Waffen und Soldaten…? Weil du nicht
töten sollst… Warum kennt der Katechismus immer noch den Gerechten Krieg und verwirft die Todesstrafe
nicht? Ich möchte fast darauf wetten, dass Sie auch das erklären können.
deBoer: Welche Gefahren? Absolute moralische Regeln wie die Gebote Gottes und die Gesetze für alle, die
davon abgeleitet sind, garantieren, dass die Nächstenliebe beachtet wird, also Frieden, Freiheit und
Gerechtigkeit.
Ganz ehrlich… … ich weiß zwar, wer und was die Bilderberger sind und wer sie gegründet hat, aber
was Sie mir jetzt sagen wollen verstehe ich nicht. Vielleicht klären sie mich ja auf, ich schaue mogen
wieder hier vorbei.
kristall… … das war gerade nicht die Frage, es geht darum ob es die Wahrheit gibt oder nicht – resp.
ob es arrogant ist zu behaupten, es gäbe einen Verein der die absolute Wahreit kennt. Wenn es sie gibt,
dann liegt sie bei Gott und nur da. Wir sehen doch wohl immer nur ein paar Steine des Mosaiks. Und jenachdem
wo gerade die Sonne steht und wie das Licht drauffällt sieht das selbe Bild nun mal anders aus. Das hat
nichts mit Freimaurerei zu tun.
Mir sind die Argumente nicht ausgegangen… … aber manchmal muss sogar ich arbeiten. Ein Aufsatz über
die Wahrheit und ob es sie absolut gibt oder eben doch subjektiv ist. Ich danke allen die mir ein wenig
geholfen haben, die Gefahren eines absoluten Wahrheitsanspruchs zu begründen. Das heißt allerdings nicht,
dass ich nicht anerkenne, dass Sie innerhalb des System einen solchen Anspruch haben können. Nur müssten
Sie umkeht anerkennen, dass er nur innerhlab des System verfängt. Religion ist in unserem Staat, wenn
wir von der halben Milliade die die Kirchen jedes Jahr geschenkt bekommen, privat Sache und damit dürften
wir uns einig sein. Absolute Wahrheite, solange Sie in der Kirche sind. Außerhalb die Regeln die für
alle gelten. Ich wünsche allgemein welterusten, wie man bei uns sagt.
Vorwärts: Nicht nur als Ketzer… auch als Terroristen. Der Relativismus und die Freimaurerei verbreiten
demnach eine Irrlehre, die die Wahrheit als Lüge ausgibt. Wegen den Nazis muss man ihm allerdings recht
geben. Aus einem solchen Absolutheitsanspruch heraus, entstehen Terrorismus und die daraus folgenden Sünden.
Dem werden Sie doch hoffentlich nicht widersprechen wollen. Zu akzeptieren dass es Reglen gibt heißt
nicht, dass ich sie anderen überstülpen muss.
Mary Cruz auch de Boers Argumentation ist in sich klar und nachvollziehbar. Wenn man nicht an die absolute
katholische Wahrheit glaubt oder irrtümlich falsche Religionen als wahr ansieht ist der Relativismus
der Freimaurerei der einzig gangbare Weg. Das problem heute aber ist dass er selber zum absoluten Dogma
erhoben wird und diejenigen die das Dogma des freimaurerischen Relativismus nicht anhängen werden als
Ketzer gebrandmarkt.
@Flambeau: Danke für die Zustimmung! Eigentlich dürfte deBoer dem auch nicht widersprechen können,
aber ein Relativisten und Liberale scheinen keine Regeln zu akzeptieren.
De Boer kein Katholik zwingt sie falsche Annahmen aufzugeben. Auch sie haben einen freien Willen. Wenn
sie aber nicht ertragen dass jemand der Ansicht ist andere Überzeugungen wären falsch haben sie ein
geringes Selbstwertgefühl. Sie werden sich schon gewöhnen müssen daß wir der Ansicht sind daß wir
die absolute Wahrheit besitzen was formallogisch bedingt dass andere Glaubensysteme falsch sind. Relativismus
und Indifferenz sind eine Beleidigung menschlichen Intellekts der nach Wahrheit strebt, von der die Freimaurer
sagen dass es sie gar nicht objektiv gibt oder unerforschlich ist.
@de Boer: Nein, Gesetzlosigkeit führt zu Terrorismus, dem muss ich also widersprechen. Wer verursacht
Terror, als diejenigen die sich nicht an allgemeingültige Regeln halten? Auch die gewissenlosen Nazis
und einige ungläubige kirchliche Würdenträger wie Kardinal Bertram waren Scheinkatholiken, sonst hätten
sie nicht die Gebote Gottes missachtet. Aus einem solchen Absolutheitsanspruch heraus, entstehen Terrorismus
und die daraus folgenden Sünden. Dem werden Sie doch hoffentlich nicht widersprechen wollen. Zu akzeptieren
dass es Reglen gibt heißt nicht, dass ich sie anderen überstülpen muss.
Vorwärts Das eben ist die Arroganz… aber wohl für einen Kaholiken nicht zu verstehen – oder! Diese
Arroganz oder auch Unfähigkeit zum echten Dialog hat meine Kernfamilie zerfetzt.
de Boer Nein, was ich meine, ist der arrogante Anspruch, die Wahrheit zu haben und das hat nichts mit
Relativismus zu tun. was ist an einem Faktum arrogant ? Wollen sie die Katholiken zwingen zu lügen ?
Rudolfus Aber eine Geschichtsbuch hatten Sie auch noch nicht in der Hand oder? Wer hat denn angeordnet,
dass das Zentrum dem Ermächtigungsgesetzt zustimmt. Wer hat nach dem Krieg führenden Nazis geholfen
aus Deutschland wegzukommen. Sie erinnern sich dunkel, dass sie mit vatikanischen Pässen über die Klosterroute
verschwanden. Wenn das keine Identifikation mit dem System und den Taten ist. Und das gilt in ähnlicher
Weise für jede faschistische System. JPII hat noch für Pinochet geworben, als er in England unter Hausarrest
stand. Das sagt doch alles…
@deBoer: Machen Sie nicht Opfer zum Täter Hitlers größtes Opfer war das Deutsche Volk. Finanziert wurde
er aus New York, von US-Amerikanern, darunter auch jüdischen US-Amerikanern. Im Reich erhielt Hitler
ausschließlich Mehrheiten in den mehrheitlich protestantischen Bezirken des Reiches, während Hitler
in den mehrheitlich katholischen Bezirken nirgendwo Mehrheiten erhielt. Diese Schwarz-Weiß-Wahl- und
Konfessionssiedlungskarte des Reiches 1932 ist so augenfällig, daß man sich nur fragen kann, wie es
Deutsche Medien nach 1945 zuwegebringen, der RKK und dem Vatikan allen Ernstes die Schuld an Hitler zu
geben. Hitler selbst und die NS-Führung wuchsen als getaufte Katholiken auf, und Hitler selbst blieb
aus ausdrücklich taktisch genannten Gründen Mitglied im RK-Kirchensteuerverein, stand damit aber selbst
im Gegensatz zu seinen führenden Nazifunktionären, die die RKK verlassen hatten, auch im Gegensatz zu
einem beträchtlichen Prozentsatz Ex-RK-Deutscher, die während der NS-Zeit die Kirche verließen, darunter
zahlreiche Nazis. Die RK-Kirchenaustrittswelle in der Nazizeit war die bis jetzt größte, wie zuletzt
Kardinal Schönborn anläßlich einer ähnlichen Massenkirchenaustrittswelle 2010 betonte – Kard. Schönborn
weiß, daß auch die Goebbels-Presse bzw. der Volksempfänger 1937 in ident selektiver Weise ausschließlich
Skandalfälle im RK-Klerus aufdeckte, also Volksverhetzung gegen die RK-Kirche betrieb, wie in Freimaurerländern
(USA, GB, D etc.) bis heute üblich. Pius XI. und die Bischöfen ließen sich das 1937 nicht gefallen…
Mary Cruz: deBoer: Wenn Sie mit Liberalität die Gesetzlosigkeit meinen… Nein, was ich meine, ist der
arrogante Anspruch, die Wahrheit zu haben und das hat nichts mit Relativismus zu tun. Aber es gibt mehr
als nur den katholischen Weg. Aus einem solchen Absolutheitsanspruch heraus, entstehen Terrorismus und
die daraus folgenden Sünden. Dem werden Sie doch hoffentlich nicht widersprechen wollen. Zu akzeptieren
dass es Reglen gibt heißt nicht, dass ich sie anderen überstülpen muss. Zu Ihnen Sycamore: Nach Glück
streben wir alle, da gebe ich Ihnen recht, allerdings haben sich meine Erfahrungen mit dem erwungenen
Katholozismus dahin entwickwlt, dass die beiden Dinge wohl eher einen Widerspruch darstellen. Wie Sie
aber sehen, hat es nicht zu einer Abwertung geführt, sonst hätte meine Sohn wohl nicht die Erfahrungen
gemacht, die ihn jetzt bewegen dieses Studium aufzunehmen.
@Vorwärts: Ti estin alätheia? „…Relativismus und katholischer Glaube sind unvereinbar da dieser absolute
Aussagen über die absolute Wahrheit macht…“ Aber ob alles wahr ist, was der katholische Glaube lehrt?
deBoer Relativismus und katholischer Glaube sind unvereinbar da dieser absolute Aussagen über die absolute
Wahrheit macht. Deshalb kann ein Freimaurer der dem Relativismus anhängt auch kein Katholik sein. Diese
leugnen selbstverständlich die Gottheit Christi und sehen in Ihm nur einen normalen, wenn auch besonderen
Menschen.
deBoer: Wenn Sie mit Liberalität die Gesetzlosigkeit meinen, dann halte ich sie für verdammungswürdig.
Aber ihr Problem besteht wohl darin, dass sie von DER WAHRHEIT ausgeht und die gibt es nun mal nicht wirklich
oder nur als Glaubenswahrheit. Hoffentlich zweifelt Ihr Sohn, der Theologie studieren will, nicht auch
wie Sie an der Gottheit Jesu Christi und dass Er die Wahrheit ist.
Die wünsche ich ihm auch… … und das auch einer Liberalität heraus, die Mary Cruz wohl für verdammungswürdig
hält. Aber ihr Problem besteht wohl darin, dass sie von DER WAHRHEIT ausgeht und die gibt es nun mal
nicht wirklich oder nur als Glaubenswahrheit. Anders Wahrheit mit einem Zusatz ist eine Einschränkung
oder eben keine Wahrheit. Die sollten wir so absolut vielleicht doch Gott überlassen, wenn es ihn den
gibt.
De Boer (19:31): das Glück und der Weg dazu wird „per definitionem“ niemand aufgezwungen Nicht alle Kinder
verhindernder Eltern haben ein solches Glück. Die Taufe öffnet den Weg zur ewigen Seligkeit. Getauft
zu werden ist aus dieser Hinsicht vollkommen rational. Denn jeder Mensch strebt von Natur aus nach dem
Glück. Und keinem Menschen wird das Glück „aufgezwungen“, wenn, wie es der Fall ist, er es von Natur
aus begehrt. Die menschliche Freiheit ist „rationale Selbstbestimmung“. Wer rational wählt, wählt also
getauft zu werden. Das Kind kann seine Vernunft nur unvollständig gebrauchen. Manche rationale Entscheidungen,
die er selbst treffen müsste, werden ihm von den Eltern abgenommen, die als verantwortliche Treuhänder
für das Kind rational entscheiden. Dem Kind wird dabei nichts aufgezwungen, das er selbst nicht rational
hätte wählen wollen, wenn er rational, also frei, hätte wählen können. Die Prämissen dieser Argumentation
sind natürlich die Glaubenswahrheiten, die Ihnen als getaufter Christ bekannt sein müssten.