Ein von den Altgläubigen hochgejubelter Kardinal versteckt sich hinter Legalismen und entpuppt sich als Parteigänger des altliberalen Systems.
(kreuz.net) Der Präfekt der Apostolischen Signatur, Kurienkardinal Raymond Leo Burke (62), hat nur positive
Erfahrungen mit der Alten Messe gemacht.
Das erklärte er in einem Videointerview mit der Webseite ‘gloria.tv’.
Der Kirchenfürst erzählt von seiner Zeit als Diözesanbischof in den USA.
Von 1994 bis 2003 leitete
er die Diözese La Crosse im US-Bundesstaat Wisconsin bei den großen Seen. Im Jahr 2003 ernannte ihn
Johannes Paul II. zum Erzbischof von Saint Louis im US-Bundesstaat Missouri.
Benedikt XVI. holte den
Prälaten im Jahr 2008 an die Römische Kurie.
Die Alte Messe erzeugt Berufungen
In seinen beiden US-Diözesen
baten ihn große Gruppen von Altgläubigen um die Zulassung der Alten Messe.
Der Prälat entsprach den
Bitten. Er mußte sich dabei gegen einen großen Widerstand aus dem freiheitsfeindlichen, altliberalen
Flügel des Klerus durchsetzen. Die Widerständler gehörten nach Angaben des Kardinals alle zum älteren
Teil der Geistlichkeit.
Er habe den Altliberalen zu erklären versucht, daß die Alte Messe nur Positives
bewirken könne – erinnert sich Kardinal Burke.
Ferner habe er die Feinde der Alten Messe darauf aufmerksam
gemacht, daß sie selber mit diesem Ritus aufgewachsen waren und ihre Berufung dort gefunden hätten:
„Warum sollten wir nicht damit fortfahren, diesen Ritus zu lieben?“
In der Erzdiözese Saint Louis stellte
Kardinal Burke den Altgläubigen eine „der schönsten Kirchen der Stadt“ zur Verfügung.
Das Konzil vertrat
eine anthropozentrische Sicht
Kardinal Burke betont, daß das Pastoralkonzil die zahllosen Mißbräuche,
die es heute in der Neuen Messe gibt, angeblich nicht gewollt habe.
Die Ursache der Mißbräuche sieht
er in einer anthropozentrischen Sicht der Liturgie – „als ob sie etwas wäre, daß wir erfunden hätten
und mit dem wir experimentieren könnten“.
Die Liturgie sei ein Geschenk Christi und die Kirche müsse
sie schützen.
Ein klerikales Phänomen
Angesprochen auf den Widerstand der altliberalen Bischöfe gegen
die Alte Messe antwortet der Kardinal zögerlich.
Diese Bischöfe würden eine „Hermeneutik der Diskontinuität“
vertreten.
Darunter versteht Kardinal Burke die Ansicht, daß an der überlieferten Messe etwas grundlegend
falsch gewesen sei.
Mit einer solchen Haltung könne der Ritus aller Zeiten nicht akzeptiert werden.
Der Kardinal erwähnt auch, daß er bei den Gläubigen kaum Widerstand gegen die Alte Messe gefunden
hat.
Wahr oder falsch sind sekundäre Begriffe
Zur vom Papst seit Jahren verlangten Korrektur der falsch
übersetzten Wandlungsworte „pro multis“ äußert sich der Kardinal legalistisch.
Trotz der von den Bischöfen
verschleppten Entscheidung des Papstes, den Text zu ändern, müsse sich der Priester an den immer noch
approbierten falschen Text halten – glaubt er.
Selbst mit guten Gründen könne ein Priester den Text
der neugläubigen Eucharistiefeier nicht selbständig korrigieren.
Priester könnten sich nur über die
immer noch nicht vollzogene Korrektur der Wandlungsworte bei der Gottesdienstkongregation beschweren.
Kardinal Burke vertraut diesbezüglich immer noch auf die – de facto längst entmachteten – römischen
Behörden.
Auch er selber verwendet bei der Zelebration der englischen Messe die falsch übersetzten
Wandlungsworten „for all“.
Dabei ist das neue englische Meßbuch mit einer korrigierten Form „für viele“
bereits approbiert. Es tritt aber erst im Advent 2011 in Kraft.
Zur sakrilegischen Handkommunion erklärt
er, daß Priester in Ländern, wo die Handkommunion erlaubt wurde, diese nicht verweigern dürften.
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19 Lesermeinungen
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Relativistisch Ob es die Vielen oder die wenigen heisst, ist relativ. Stimmen tut, für alle, denn für
die welche nicht an ihn glauben, kann er sich wohl auch nicht hingegeben haben. Man muß allen die Chance
geben und sich nicht als ein Volk mit Allüren ansehen, welches den Stolz besitzt, es wäre rettungswürdiger
als andere.
Pro multis „Multi“ sind auf lateinisch „die vielen“. Also warum übersetzen wir nicht mit „für euch und
für die vielen“; im griechischen Text bei Mk 14,24 finden wir „über die vielen“ (übrigens biblisch
nur bezüglich des Heiligen Blutes) – „über die vielen“ wäre wie „für die vielen“ aus deutschsprachiger
Sicht ebenfalls möglich. Gruss an all die vielen.
Notorischer Ungehorsam kann keinen Gehorsam beanspruchen! Den Kardinal den „Parteigängern des altliberalen
Systems“ beizuzählen ist m.E. verkehrt. Allerdings scheinen manche seiner Bemerkungen -bei aller schuldigen
Ehrfurcht- nicht nachvollziehbar. Kein Priester kann beispielsweise rechtlich verpflichtet sein, die wegen
notorischen Ungehorsams der Episkopate mancher Länder noch immer nicht korrigierte Falschübersetzung
der Konsekrationsworte über den Kelch weiterzuverwenden- mindestens die aequitas canonica macht dies
doch wohl einsichtig. Ein gleiches gilt für die Spendung der Handkommunion. (Habe übrigens selbst, als
ich noch das Missale Pauls VI. verwendete, schon aus Gründen der Ehrfurcht mindestens das Offertorium,
die Consecratio und alle still zu verrichtenden Gebete in lateinischer Sprache vollzogen, womit sich das
Problem der Falschübersetzung der Kelchformel erst gar nicht stellte!)
#20 Petrus Radii 21:41:55 | Mittwoch, 12. Januar 2011
Noch schlimmer… Noch schlimmer ist, dass nunmehr „Kardinal“ Burke die kinderschaendenden Homos und andere
Homoperversen im Institut Christi Koenig und Hohen Priester schuetzt und verteidigt, sogar mit Luegen
an andere Bischoefe die Nachforschungen machen. Er soll laizisiert werden.
@LASKO IM ALTEN RÖMISCHEN ÜBERLIEFERTEN RITUS MIT DIESEM HIER BISCHOF BIN SEHR STOLZ DRAUF: Was soll
dieser Satz heißen? Bist du der Bischof, oder was? Oder bist du stolz darauf, Bischof gewesen zu sein?
Oder bist du… nee, ach was, die meisten der Ministranten kann man in dem Nebel und Qualm sowieso nicht
sehen! Daher ist es auch nicht so schlimm, dass keine Mädels dabei sind!
FAUST GOTTES ! :)3 ICH BIN HIER ALS MINISTRANT IN ESSEN BEIM PONTIFIKALAMT IM ALTEN RÖMISCHEN ÜBERLIEFERTEN
RITUS MIT DIESEM HIER BISCHOF BIN SEHR STOLZ DRAUF: gloria.tv/?media=70126
ruhri: Ja, beim Betrachten der Galerien sieht man sofort den Unterschied zu den Feiern in der ordentlichen
Form (nach dem ordinären Usus): welch eine Sammlung, welcher Ernst, aber auch welch eine Freude spiegelt
sich in den Gesichtern der Gläubigen und der Diener am Altar! Siehe z.B. die Galerie >>> hier …institute-christ-king.org/…rmations-in-St-Louis/
<<<!
Hallo Quietscheentchen! Quietscheentchen: Kompromisse???Wie wäre es denn, sich hier auf eine Kompromissformel
zu einigen – die knieende Handkommunion oder die stehende Mundkommunion… dazu kann ich nur sagen: Dummes
Zeug! Entweder oder! Im Alten Ritus gibt es nur die kieende Mundkommunion, sonst nichts! Nur wer aus gesundheitlichen
Gründen Probleme mit dem Niederknieen hat, darf stehen bleiben!
Hallo Quietscheentchen! Frohes Neues Jahr und alles Gute! Freue mich aufrichtig, dich hier wiederzusehen.
Bin zwar nicht mehr so oft anwesend, aber wenn ich liebe Menschen wiedersehe, bin ich immer glücklich!
Viele liebe Grüße von Peru
Die Verschleppungstaktik vieler Bichofskonferenzen gilt natürlich als „Gehorsam“ ?! Mittlerweile seit
mehr als vier Jahren hat der Heilige Vater die FALSCHEN Uebersetzungsorte bei der hl. Wandlung ( „für
alle“) zur Korrektur in die RICHTIGE Uebersetzung (“ FÜR VIELE“ ) angeordnet Mt 26; 27-28 Nehmt und esst;
das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten:
Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für VIELE vergossen wird zur Vergebung
der Sünden. man muss nicht zweimal fragen, welche Länder sich dagegen sträuben, aber natürlich „ganz
gehorsam“ (?); die deutschsprachigen Länder sind selbstredend wieder dabei; dass es auch ganz anders
geht, beweisen andere Länder wie Ungarn; so hat die dortige Bischofskonferenz gleichsam unverzüglich
die Weisung des Heiligen Vaters umgesetzt; das Sträuben der „Mahlhalte“gruppierungen hat seinen Grund;
die „neue Theologie“ gerät ins Wanken www.razyboard.com/…07914-5901980-0.html die Wahrheit Jesus Christus
hat die Welt von Sünde und Tod erlöst; doch die Erlösung des Menschen ist auf Erden nicht vollendet;
GERETTET wird nicht jeder, sondern „nur“ Viele, denn wer sich freiwillig der Finsternis ergibt, wird keinen
Anteil am Göttlichen Dreieinen Leben haben www.razyboard.com/…07891-5984872-0.html Ohne den Willen
zur Mitarbeit an den Gnaden des Hl. Geistes versandet jegliches Streben nach Vollendung; kein „Blankoschein“
in den Himmel !
Die prachtvolle neugot. Kirche in St.Louis, Missouri, in der seit einigen Jahren die Hl. Messe in der
ausserordentl. Form des röm. Ritus gefeiert wird: Infos und Fotogalerien u.a. >>> hier …institute-christ-king.org/stlouis/
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