10:06:59 | Montag, 17. Januar 2011
Es gibt kein größeres Glück auf Erden, als ein Sklave des Kapitals zu werden. Von Katharina Kappelhuischen.

Die Frau verwirklicht sich als Mutter
© rochelle, et. al, CC(kreuz.net) Die Abiturientinnen der Limburger Marienschule wurden kürzlich nach ihren Zukunftsplänen
gefragt.
Das Ergebnis: Keines der 17 Mädchen strebt einen technischen Beruf oder ein entsprechendes
Studium an.
Eine Abiturientin möchte Grundschullehrerin und „liebende Mutter und Ehefrau“ werden.
So
eine Aussage ist äußerst selten.
Denn die deutschen Schulen sind darauf ausgerichtet, den Mädchen
den Wunsch nach einer Familie auszutreiben.
Die staatlichen Erziehungseinrichtungen müssen unter dem
Etikett „Gender-Erziehung“ die Gleichschaltung der Geschlechter durchexerzieren.
Das beginnt schon im
Kindergarten.
Dort wird der Spieltrieb der Kinder gezielt für ein Rollenmix genutzt.
Die Jungen müssen
sich mit Prinzessinnenrollen und Puppenspiel herumschlagen.
Die Mädchen werden zu technischem Tun gedrängt.
Damit versuchen die Erziehungs-Ideologen, die in der Familie gelernte Orientierung am Vater- und Mutterverhalten
umzupolen.
Aids und Kinder sind die schlimmsten FolgenSexistische Erzieher programmieren die ahnungslosen
Kleinen darauf, daß der Körper zum Lustmachen da sei.
Mit Beginn der Pubertät geht die pädagogische
Lenkung in Richtung „plurale Geschlechtsidentitäten“.
Auch dabei werden alle Selbst- und Sozialbeziehungen
unter dem Aspekt der Luststeigerung gesehen.
Aids und Kinder stellt man als die schlimmsten Folgen von
Sexualbeziehungen dar. Als Gegenmittel werden Kondome, Pille und Abtreibung angepriesen.
Durch den sex-betonte
Unterricht soll den Schülern das Streben nach einer reifen Liebe und Familie ausgetrieben werden.
Der
Dekadenz-Unterricht wird von Jugend-Sexzeitschriften oder das softpornografische Fernsehprogramm sowie
von harten Pornoseiten im Internet unterstützt.
Von Liebe und Familie erfahren die mißbrauchten Kinder
nichts.
Scheidung ist superEin Politikbuch aus dem ‘Buchner’-Verlag für die sechste Klasse spricht
nur im Zusammenhang der Homo-Perversen von „Hochzeit“.
Ansonsten idealisiert man das ledige Leben oder
das lockere Zusammenleben ohne Bindung und Kinder.
Diese Schulbuchdarstellungen entsprechen den Vorgaben
der Brüsseler EU-Kommissare, die das Bild der Mutter, die sich um Kinder und Haushalt kümmert, aus der
Öffentlichkeit verbannen wollen.
Dagegen wird die Stieffamilie im Lehrbuch als „großes Glück“ hochgejubelt:
„Mutter zum dritten Mal verheiratet, Vater bei der zweiten Frau, also plus zwei Stiefväter und eine
Stiefmutter“ – erklärt ein Schulbuchtext aus der dekadenten ‘Bundeszentrale für politische Bildung’.
Im Dienst des KapitalismusBeim Unterricht zur Berufsorientierung in der achten und neunten Klasse spielt
die Gender-Gleichschaltung ebenfalls eine wichtige Rolle.
Denn die deutsche Industrie fürchtet wegen
des massiven Geburtenrückgangs einen Mangel an Ingenieursstudenten.
Mädchen werden darum mit „Girls’
Day“ und anderen „Gleichberechtigungs“-Kampagnen in diese Lücke gelockt.
Natürlich sollen solche Karrierefrauen
keine „Kinderpause“ einlegen.
Allein die Lohnarbeit – so das Zitat einer Frauenzeitschrift – „mag sie
noch so stupide sein“, gibt „dem Leben Sinn und Selbstbestätigung“.
Man sieht, daß die Medien- und
Schulbuchautoren als Zutreiber der Kapitalisten agieren.
Die Masse der Gottlosen, die sich nicht an der
Gnade Gottes nähren kann, muß ihr Glück darin finden, in der Tretmühle der Kapitalisten zu veröden.
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