11:06:48 | Sonntag, 16. Januar 2011
„Nur der freie und gleiche Zugang zum Arbeitsmarkt garantiert Frauen Gleichberechtigung.“ Dieses Feministen-Märchen ist am Ende.

Der seit Jahren aufetischte 68er-Feminismus redet den Frauen ein, keine Kinder zu bekommen – und produziert
emotionale Krüppel.
© crl!, Flickr, CC(kreuz.net) „Die Familienpolitik in Deutschland ist ein ausgesprochen mageres Modell, die reine Fortsetzung
der Arbeitsmarktpolitik mit anderen Mitteln.“
Das erklärte Kostas Petropulos vom
Heidelberger Familienbüro
am 1. Januar vor der Webseite ‘freitag.de’.
‘Der Freitag’ ist eine in Berlin erscheinende Wochenzeitung
mit linkslastiger Ausrichtung. Sie gehört dem Medien-Millionär Jakob Augstein (43).
In Deutschland
tut man nach Petropulos alles, um die Mütter im Arbeitsmarkt zu halten, weil man davon ausgeht, daß
zwei Einkommen nötig sind, um eine Familie zu ernähren.
Sein Interview-Partner kontert mit Feministen-Märchen:
„Ganz recht. So fordern es die Feministinnen seit hundert Jahren. Denn nur der freie und gleiche Zugang
zum Arbeitsmarkt garantiert Frauen Gleichberechtigung.“
Doch Petropulos nennt das „den feministischen
Grundirrtum“.
Die Frauen würden ihre Gleichwertigkeit allein in der Arbeitswelt suchen, „wo alle Regeln
von Männern gemacht wurden und weiterhin gemacht werden.“
Sein Vorschlag: „Um Gerechtigkeit zu schaffen,
müßte die Gleichwertigkeit auf dem Feld der Familienarbeit gesucht werden, und zwar mit dem zentralen
Mittel, das die Gesellschaft kennt, um Anerkennung auszudrücken: Geld.“
Seine Schlußfolgerung: „Wir
brauchen ein Erziehungsgehalt.“
Der Interview-Partner kontert: „…mit dem die Frauen dann allesamt wieder
nach Haus an den Herd geschickt werden.“
Die Frauen würden dann 600 oder 700 Euro dafür bekommen, „dem
Mann die Bude sauber zu halten und ihm zum Abendessen die gewaschenen Kinder vorzuzeigen.“
Petropulos
läßt sich nicht in die Ecke drängen: „Unsere Gesellschaft wertet systematisch alles ab, was nicht unmittelbar
marktnützlich ist.“
Die Eltern sollen maximale Produktivität im Beruf entfalten und Kinder bekommen,
die sie ganztägig in Krippen betreuen lassen sollen.
Doch: „Der enorme Streß, der dadurch verursacht
wird, ist mittlerweile in vielen Studien erfaßt.“
Das linke Magazin wendet ein, daß der deutsche Arbeitsmarkt
nicht dulden werde, „daß die Leute sich mit einem Erziehungsgehalt in Teilzeitjobs verdrücken und ihrem
Nachwuchs den halben Tag lang Pixibücher vorlesen.“
Petropoulos kontert: „Exakt darum muß es aber gehen!“
Denn: „Eltern sind doch nicht nur reine Werkzeuge zur Steigerung des Bruttosozialprodukts.“
Sie brauchten
den Raum und die Zeit, um ihre Kinder im Alltag zu begleiten: „Zusammenleben mit Kindern nicht als Dauerhetze,
sondern als Bereicherung des eigenen Daseins.“
Der Familien-Fachmann sieht in der entlohnte Familienarbeit
„die Chance für ein freies Familienleben“ und für eine „völlig neue Zukunftsperspektive für unsere
Gesellschaft“.
Die Demographie könne die Verhandlungsmacht der jungen Leute, auch der Eltern stärken:
„Und die Politik sollte ihnen beistehen, wenn wir nicht als hochproduktives Altersheim enden wollen.“
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#31
Mr. Nerd † 15:35:07 | Dienstag, 18. Januar 2011
#30
equalizer 15:33:15 | Dienstag, 18. Januar 2011
#29
Soramonas 17:14:37 | Montag, 17. Januar 2011
#26
DerRabe 23:14:22 | Sonntag, 16. Januar 2011
#24
DerRabe 23:08:09 | Sonntag, 16. Januar 2011
#21
DerRabe 22:25:05 | Sonntag, 16. Januar 2011
#19
Kraut 21:10:15 | Sonntag, 16. Januar 2011
#18
Vorwärts 21:03:32 | Sonntag, 16. Januar 2011
#17
DerRabe 20:16:17 | Sonntag, 16. Januar 2011
#16
Gockeline 17:53:00 | Sonntag, 16. Januar 2011
#15
White Woman 16:20:56 | Sonntag, 16. Januar 2011
#14
DerRabe 16:16:27 | Sonntag, 16. Januar 2011
#13
Soramonas 13:59:52 | Sonntag, 16. Januar 2011
#12
Beobachterin 13:48:14 | Sonntag, 16. Januar 2011
#11
IZAAC 13:10:55 | Sonntag, 16. Januar 2011
#10
White Woman 13:07:42 | Sonntag, 16. Januar 2011
#9
DerRabe 12:58:28 | Sonntag, 16. Januar 2011
#8
White Woman 12:54:29 | Sonntag, 16. Januar 2011
#7
DerRabe 12:40:02 | Sonntag, 16. Januar 2011
#6
White Woman 12:28:20 | Sonntag, 16. Januar 2011
#5
DerRabe 12:25:49 | Sonntag, 16. Januar 2011
#4
White Woman 12:02:22 | Sonntag, 16. Januar 2011
#2
DerRabe 11:56:58 | Sonntag, 16. Januar 2011