Johannes Paul II.
Seine eigene Seligsprechung wird durch die von ihm produzierte Inflation entwertet
Der zukünftige Selige stand als Papst sorglos einem noch nie dagewesenen liturgischen, kirchlichen und klerikalen Niedergang vor. Er spielte dazu – wie Kaiser Nero beim Brand Roms – mit der Mundharmonika des Ökumenismus und der Interreligion. Pressesplitter.
Statue von Johannes Paul II.
Statue von Johannes Paul II.
© jetalone, Flickr, CC
Blutkonserve als Reliquie

„Eine Ampulle mit Blut von Papst Johannes Paul II. – kurz vor seinem Tod entnommen – wird nach seiner Seligsprechung am 1. Mai in einer polnischen Kirche ausgestellt. Der Sprecher des Krakauer Johannes-Paul-Zentrums, Piotr Sionko, kündigte vor polnischen Medien an, die Reliquie in Kristall einzufassen und sie in den Altar der Kirche im Süden Krakaus einzulassen. Das Gotteshaus wurde neu errichtet und wird im Mai eröffnet.“

Aus einem Artikel auf der neokonservativen Langweile-Seite ‘zenit.org’.

Das war das Heil-Wunder

Die angeblich von Johannes Paul II. geheilte Schwester Marie Simon-Pierre „habe im Juni 2005 in der Nacht, als die Heilung erfolgte, keinerlei Stimmen gehört, wohl aber in sich eine Kraft gespürt, die ihr unbekannt gewesen sei. Von diesem Moment an sei sie nicht mehr dieselbe Person gewesen, so die Ordensfrau. Sowohl das durch die Krankheit verursachte Zittern als auch die Muskelstarre seien von einem Moment auf den anderen verschwunden. Seit der Nacht im Juni 2005 habe sie keine Medikamente mehr genommen und mußte nicht mehr behandelt werden.“

Aus einem Bericht der antikatholischen österreichischen Zeitung ‘Der Standard’ über eine Pressekonferenz der Geheilten.

So sieht ein Seliger der Konzilskirche aus
Johannes Paul II. begrüßte auf dem Weg zur neugläubigen Eucharistiefeier in Papua Neuguinea am 8. Mai 1984 eine Gruppe barbusiger Damen. Sie haben sich extra für den Anlaß ausgezogen.Eine der der präparierten einheimischen Frauen trat bei einer sogenannten Gabenprozession auf.Die Nakedeien erschienen auch vor dem Papst für den Empfang der Heiligen Kommunion.

Eher ein Politiker als ein Heiliger

„Für die Bewertung eines Mannes wie Johannes Paul II. spielt es jedenfalls die allergeringste Rolle, ob eine französische Nonne nun auf unerklärliche Weise von ihrer Parkinson-Erkrankung genesen ist oder nicht. Zeitgenossen und später einmal die Historiker werden ihr Urteil nach ganz anderen Kriterien fällen. Gerechterweise wird die kaum zu überschätzende Rolle des polnischen Papstes für die friedliche Revolution in seiner Heimat und davon ausgehend im ganzen Ostblock in Erinnerung bleiben. Das freilich würde – ähnlich wie im Falle Papst Leos I. aus dem 5. Jahrhundert – eher den Ehrentitel ‘der Große’ rechtfertigen als den Heiligenschein.“

Aus einem Artikel des abgefallenen Priesters Joachim Frank, Chefredakteur der Kirchenhaß-Tageszeitung ‘Frankfurter Rundschau’.

Opfer der von ihm geschaffenen Inflation

„Die Logik und Praxis der Selig- und Heiligsprechungen nahmen während des Pontifikats Johannes Pauls II. eine neue Wendung. Daß Päpste ihre Vorgänger mittlerweile nacheinander zur Ehre der Altäre erheben, entwertet den auf Besonderheit ziehenden Akt und hebt auch die Einzelperson nicht mehr hervor.“

Aus einem Artikel von Daniel Deckers in der deutschen ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.

Hat er seinen Platz im Himmel?

„Es ist für eine Seligsprechung unerheblich, ob eine ‘große Persönlichkeit’ ihren ‘Platz in der Geschichte’ schon gefunden hat; ihr Platz im Himmel ist entscheidend. Es ist belanglos, ob jemand im Volk und in der ‘bildmächtigen Erinnerung’ fortlebt. Alles hängt am ewigen Leben in Gott.“

Aus einem Artikel von Alexander Kissler auf der Webseite ‘theeuropean.de’.

„Rufen Sie mich zurück, wenn die Show zu Ende ist“

„Trotz mehrerer Bitten wurde die Krise der Liturgie während seines Pontifikates immer schlimmer. Manchmal waren es die päpstlichen Liturgien selber, die mit Tanz und Trommeln aufwarteten. Als ich [einmal bei einer solchen Papstmesse vorzeitig] verließ, sagte ich den Umstehenden: »Rufen Sie mich zurück, wenn die Show zu Ende ist!« Sie verstehen, daß Bitten und Beschwerden sinnlos sind, wenn diese Fehlentwicklungen aus Sankt Peter selbst kommen. Auch wenn sie mich – wie es scheint – hinausgeworfen haben, als ich um die achtzig herum war, ich bedauere nicht, was ich getan habe.“

Worte des inzwischen zum Kardinal ernannten Kirchenmusikers Domenico Bartolucci (93), die vor einigen Jahren von dem italienischen Wochenmagazin ‘Espresso’ veröffentlicht wurden.
      
34 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#36   Lisibald Poier †   13:35:28 | Donnerstag, 20. Januar 2011
@Peru
du genügst dir doch selbst, oder etwa nicht?
Wenn das Dein Herz sagt, möge es wohl sein, aber solange noch ein Funke leuchten kann, bleibe ich als Schuster bei meinen Leisten.
Denke nicht, da kommt doch nur ein „Danke“ bei raus.
Redaktion benachrichtigen
#35   Peru   13:32:31 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Hallo, lieber Lisibald,
wie geht es dir?
Wo ist denn Mr. Nerd? Nicht da?
Du könntest mit dieser Dreifaltigkeit glatt die Lesermeinungen übernehmen – du genügst dir doch selbst, oder etwa nicht?
Redaktion benachrichtigen
#34   Lisibald Poier †   13:28:50 | Donnerstag, 20. Januar 2011
The Wizard of Oz
www.youtube.com/watch?v=-432u6vrOTI (ab 1:08)
Redaktion benachrichtigen
#33   Nerd †   12:49:05 | Donnerstag, 20. Januar 2011
@Vogel
In 100.000 Jahren interessiert sich niemand mehr, so weit habe ich jetzt nicht gedacht. Ich meinte 100,200 oder 300 Jahre.
Es zeigt eine Epoche an, aber ehrlich… was kam nach dem Surrealismus? Das Internet, nein, Multimedia und somit das Supernaturalistische Ereignis. Die Kunst ahmt, frei nach Andy Warhole, das Leben nach. Da das Leben aber nicht a priori Natur ist, sondern Gott auch Herr über die ungeschaffene Welt ist, zeugt dies nur von einem Niedergang einer Kultur; einem Ressentiment. Folglich keine Kunst. Der Begriff ist tot. Er wird zum sprichwörtlichen „Kunstgriff“.
Redaktion benachrichtigen
#32   Vogel   12:15:50 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Caritatem
DANKE, das tut gut.
Nerd:
In 100.000 Jahren interessiert sich niemand mehr, so weit habe ich jetzt nicht gedacht. Ich meinte 100,200 oder 300 Jahre.
Redaktion benachrichtigen
#31   Nerd †   11:27:53 | Donnerstag, 20. Januar 2011
@Vogel
Einen solchen Anspruch hat heute ja niemand mehr und ob es in unserer Zeit einen Nitsch oder Hrdlitschka gegeben hat, interessiert auch in 100.000 Jahren nicht. Ebensowenig, ob es eine Evolution gab. Das ist Kulturhistorisch völlig irrelevant. Künstler sollen die Zierde ihrer Zeit sein, dann sind sie etwas wert. Wenn sie das Gegenteil einer Zierde veranschaulichen, dann ins Feuer damit.
Redaktion benachrichtigen
#30   caritatem   11:26:07 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Vogel
:)3 …
Redaktion benachrichtigen
#29   Vogel   11:23:05 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Nicht vergessen werden
Ich denke, der Papst Johannes Paul II hat es, wie etliche andere Menschen auch, verdient, nicht vergessen zu werden. Eine Seligsprechung hilft dabei doch sehr, der Nachwelt irgendwie erhalten zu bleiben.
Es gibt aber auch viele vergessene Heilige und einige Menschen, die alleine aufgrund ihrer Taten nicht in Vergessenheit geraden (Dichter, Maler, Musiker).
Wie kann man das als Mensch überhaupt beurteilen, ob es ein Mensch auch verdient hat heiliggesprochen zu werden.
GOTT wird dies entscheiden und liegt auch zum großen Teil an Gott, ob Menschen sich in hunderten von Jahren noch an einen Einzelnen erinnern werden.
Redaktion benachrichtigen
#28   polenpaule   07:37:38 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Der Herrgott
wird vielleicht mit dem gegenwärtigen Häretiker an der Spitze der Konzilssekte „Erbarmen“ haben, das Alter hat er ja und gleich mit seinem Verlassen „seelig“ und „heilig“ gesprochen werden.
Redaktion benachrichtigen
#27   prometheus141   23:24:38 | Mittwoch, 19. Januar 2011
Seine eigene Seligsprechung wird durch die von ihm produzierte Inflation entwertet
HIER WIRD VIEL UNSINN GESCHRIEBEN von menschen ohne einblick
Redaktion benachrichtigen
#25   Wutz †   23:02:46 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@Rudolfus: Ihre Schmähungen
des Papstes sind nahezu unerträglich. Wann werden Sie endlich weggesperrt. Zu Zeiten der Inquisition hätte man Ihnen schon die Hände zerquetscht und die Zunge mit einer glühenden Zange herausgerissen, damit Sie nicht derartige Bösartigkeiten verbreiten!
Redaktion benachrichtigen
#24   Lisibald Poier †   21:38:02 | Mittwoch, 19. Januar 2011
Blutkonserve als Reliquie
Das verstehe ich zB. nicht. Die Gebeine des hl. Augustinus wurden in Rotwein ausgekocht, um an die Reliquien zu gelangen.
Redaktion benachrichtigen
#23   Rudolfus   21:31:11 | Mittwoch, 19. Januar 2011
Kaiser Nero spielte allerdings mit der Harfe zum Brand Roms
Hätte der Laienschauspieler Wojtyla die Kunst des Harfespielens beherrscht, wie seinerzeit Nero, Papst Wojtyla hätte wohl nicht gezögert, in seinen Greuelfeiershows, bezeichnet als „Eucharistiefeier“ (celebrazione eucharistica), um die Publikumsgunst buhlend Harfe zu spielen, und dazu zu singen, und sich am johlenden Applaus des Publikums zu berauschen.
Dann hätte er sich zurückgelehnt, abwartend, welche Showelemente sein päpstlicher Zeremonienmeister für ihn diesmal ausgesucht hätte.
Vielleicht wieder die barbusige Anwältin aus Papua-Neuguinea als Meßlektorin?
Oder am besten gleich eine ganze Gruppe halbnackter Wilder zum Gabenbereitungstanz?
Oder wieder ein Weltjugendtag mit gemischtgeschlechtlichen Jugendgruppen, die ihre Nächte auf gemeinsamen Wiesen verbringen, wobei die Mädchen im Bikini während der Papsthochämter unbeteiligt auf- und abspazieren?
Und dann das abendliche Feuerwerk zu Ehren des Weltjugendtages … leider war es zu teuer, „Joannes Paulus II“ als Schriftzug per Feuerwerk in den Himmel schreiben zu lassen, oder technisch nicht möglich … das war das Kirchenbild des Johannes Paul II. Greuelgottesdienstshows zu seinen Ehren … der Rest kümmerte ihn nicht. Hauptsache, Johannes Paul Wojtyla war der umjubelte Superpapst und Star der Weltjugendtage. Die 3. Botschaft von Fatima war da nur störend. Aber zum Glück hatte er den klugen Glaubenspräfekten, der einen Ausweg fand, und selbst bestimmte, wie die 3. Botschaft von Fatima lautet, festgesetzt durch Ratzinger.
Redaktion benachrichtigen
#22   Lisibald Poier †   21:11:54 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@DerRabe – Ergänzung – Entschlafen
„Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten (zu Jaïrus): Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Lärm bemerkte und hörte, wie die Leute laut weinten und jammerten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen. Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem Mädchen etwas zu essen geben.“ [Mk 5,35-43 www.uibk.ac.at/…eraum/bibel/mk5.html]
Redaktion benachrichtigen
#21   Antonio Michele Ghislieri   20:35:19 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@Eleonore
… denn jetzt wird es niemand mehr für nötig finden, für ihn zu beten – und er wird es doch so nötig haben!
Oder auch nicht!
Redaktion benachrichtigen
#20   Chris   20:34:30 | Mittwoch, 19. Januar 2011
Schauspieler
Für mich bleibt Papst Jahannes Paul II. als großer Schauspieler in Erinnerung der eine Schwäche für große Inszenierungen hatte. Als während einer Ostermesse ihm eine weiße Taube auf den vatikanischen Balkon flog, da habe ich erst dieses absurde Schauspiel durschaut und angewidert den Fernseher ausgeschaltet.
Redaktion benachrichtigen
#19   Eleonore   20:30:21 | Mittwoch, 19. Januar 2011
Seligsprechung
Es ist eine furchtbare Strafe für Johannes-Paul II, daß er selig gesprochen wird, denn jetzt wird es niemand mehr für nötig finden, für ihn zu beten – und er wird es doch so nötig haben! Wehe wer auch nur ein Iota an meinen Worten ändert, sagt der Heiland. Ein Iota ist so groß wie ein Komma. Wenn man dann bedenkt, was hat Johannes-Paul alles geändert ? Wahrscheinlich weiß heute keiner mehr von der Obrigkeit, was der Heiland gesagt hat oder nimmt es nicht mehr ernst.
Redaktion benachrichtigen
#18   Mag. catholicus   20:23:16 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@und owi lacht : Wer die Bilder sonst noch verbreitet,
spielt doch wohl keine Rolle. Sie hätten diese Photos mit dem gleichen Aufwand auch dem offiziellen Archiv des Osservatore Romano entnehmen können. Was ist für Sie entscheidend? Wer die Bilder verbreitet, oder was sie dokumentieren? Fangen Sie zu denken an, wenn Sie dazu in der Lage sind! Groß war dieser schreckliche Papst nur in seinem Zerstörungswerk, das in der Kirchengeschichte wahrlich einzigartig dasteht. Daß er dafür vom internationalen Antichristentum gelobt wird, ist wahrlich keine Empfehlung!
Redaktion benachrichtigen
#16   Mag. catholicus   19:45:15 | Mittwoch, 19. Januar 2011
Danke für die herrlichen Bilder des heiligsten aller Päpste!
Wie würden sich die Halbkonservativen das Maul zerreißen, wenn ihr Pfarrer ähnliches bieten würde. Aber so ist es ja der seligste aller Seligen, und da muß man artig applaudieren! Herr, laß es Hirn regnen!
Redaktion benachrichtigen
#15   Lisibald Poier †   19:22:19 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@DerRabe
Gut, daß Du das ansprichst. Wir Christen glauben, daß der Tod zum Schlaf geworden ist. Daher meinen wir, jemand sei in Christus entschlafen. Also, im Stand der Gnade. Dh. nicht im Stand einer Todsünde: Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid, Faulheit. – zB. die sieben Todsünden und im Kehrvers die sieben Gaben des Heiligen Geistes: Weisheit, Verstand/Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis/(heilige)Wissenschaft, Frömmigkeit, Gottesfurcht.
Redaktion benachrichtigen
#14   Radulf †   19:19:02 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@ Rudolfus- sie beten zu Maria- nun das sagt ja alles aus.
Sie stellen die fragwürdigen Pseudobotschaften von la Salette über die Botschaft des Evangeliums und beten zu dieser Maria von La salette.
Ihrem Stil nach sind sie ein einsamer, auf dem Land lebender ( Bayern ? ) kranker mensch, der seine Wohnung voll mit Marienstatuen und heiligenbilder hat und täglich in frömmelnden Traktaten liest und das Ende der Welt herbeisehnt, um aus seinem traurigen und langweiligen leben erlöset zu werden- natürlich nur nach den eigenen frömmlerischen Vorstellungen, bei denen alle andresdenkenden verdammt werden. Schade, das sie die Botschaft Jesu nicht verstanden haben ( oder gar nicht verstehen wollen )
Redaktion benachrichtigen
#13   DerRabe   19:15:56 | Mittwoch, 19. Januar 2011
ihr dürft deen verstorbenen…
…papst nicht so schlecht machen. er war ein guter mann und den kath. glauben hat er nicht verraten! er hat auch andersgläubigen nie gesagt christus sei n icht mehr wert als ihre götzen.
Redaktion benachrichtigen
#12   Lisibald Poier †   19:12:23 | Mittwoch, 19. Januar 2011
Rudolfus opfert sich, nun gut. Vergelt’s Gott!
„Damals hat Petrus als Sprecher der Jünger geantwortet: Wir halten dich „für den Messias Gottes“ (Lk 9,20). Etwas ausführlicher gibt Matthäus das Bekenntnis des Petrus wieder: „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16,16).
Heute bekennt der Nachfolger des Apostels Petrus, der ich durch Gottes Gnade bin, stellvertretend für Euch und gemeinsam mit Euch: Du bist der Messias Gottes. Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
3. Im Laufe der Jahrhunderte wurde immer wieder um das richtige Bekenntnis gerungen. Dank sei Petrus, dessen Worte einen Maßstab gesetzt haben!
An ihm müssen sich die Bemühungen messen lassen, mit denen die Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit versucht auszudrücken, was ihr Jesus bedeutet. Dabei genügt das Lippenbekenntnis allein nicht. Die Kenntnis von Schrift und Tradition ist wichtig, das Studium des Katechismus ist wertvoll, aber was nützt das alles, wenn dem Glaubenswissen die Taten fehlen? „
Predigt von Papst Johannes Paul II.
bei der Heiligen Messe in Wien am Heldenplatz am 21. Juni 1998 stjosef.at/…tbesuch/5papst_d.htm
Redaktion benachrichtigen
#11   Rudolfus   19:08:40 | Mittwoch, 19. Januar 2011
Bedauernswerterweise sind päpstliche Selig- und Heiligsprechungen über Personen, die nicht zur
apostolischen Offenbarung gehören, nicht unfehlbar, und garantieren damit nicht die Vorbildlichkeit einer als „selig“ oder „heilig“ bezeichneten Person.
Natürlich müssen wir als Katholiken die päpstliche Entscheidung akzeptieren.
Im Extremfall wäre auch die Annullierung einer Selig- oder Heiligsprechung durch einen späteren Papst möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich. Es wird genügen, wenn ein Kult zum Erliegen kommt.
Es gibt Katholiken, die verehren die noch sehr heidnischen, oberflächlichen Römischen Kaiser Konstantin I. und Karl I. als Heilige oder Selige.
Zumindest für den Römischen Kaiser Karl I., genannt der Große, erteilte Papst Benedikt XIV. die Genehmigung zur Verehrung als Seliger.
Konstantins Verehrung als Heiliger ist im byzantinischen Herrscherkult verankert, obwohl Konstantin ein sehr brutaler Herrscher war, der seine Untertanen folterte.
Eine offizielle Selig- oder Heiligsprechung hat es wohl nie gegeben.
Denen gegenüber war Johannes Paul II. zumindest ein frommer Papst, wenn auch ein sehr schlecht regierender Papst, der den Greuel der Verwüstung zelebrierte, und die Kirche mit antikatholischen Scheinkatholiken verseuchte.
Wird sich Gott die Seligsprechung dieses regierungsmäßig unfähigen Papstes gefallen lassen?
Die Erde wird bereits von Naturkatastrofen heimgesucht. Vielleicht wird endlich auch der Vatikan und die gottlosen Regierungen in Amerika und Europa getroffen. Die sollten alle von Gott abgesetzt werden. Beten wir darum zu Maria von LaSalette.
Redaktion benachrichtigen
#10   Quietscheentchen   18:51:49 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@rudolfus @diakonus
@rudolfus
ist Wojtyla zurecht unter Katholiken allgemein verhaßt,
Das ist einfach nur infam und stimmt in keinster Weise! Ich kenne sehr, sehr viele Katholiken und da gibt es keinen, der diesen Papst hasst! Ja, es mag manche Kritikäußerungen gegeben haben und geben- aber hassen- nein, die Katholiken, die ich kenne, sind zum Glück richtige Christen und hassen nicht!!!!
@diakonus
Die Frage ob JP II heilig war oder ist, sei dahingestellt! Auf jeden Fall ist deinen beiden anderen Antworten durchaus zuzustimmen! Es war sicherlich für viele ein Vorbild- in vielen Bereichen wohl auch zurecht! Er war ein Mann der Versöhnung under der Vergebung! Und diese Eigenschaften haben vielleicht das eine oder andere Kritisierenswerte deutlich in den Schatten gestellt! Er war einerseits offen für viele Dinge, hat zugehört und sehr oft weise gehandelt ohne andere vor den Kopf zu stoßen! Einserseits war er prinzipientreu, andererseits aber auch Neuem gegenüber sehr oft offen und interressiert! Und die Art und Weise seines Glaubens hat gewiss viele Menschen beeindruckt!
Aber die meisten hier haben damit ja ein Problem! Keine Diskussionen, Gehorsam und Unterwerfung werden hier erwartet- wir konnten es ja heute erst wieder lesen!
Möge Gott geben, dass Menschen wie JP II mehr werden und die Ausfälle des franzöischen Piusbruders in Vergessenheit geraten lassen!
Redaktion benachrichtigen
#9   diakonus   18:42:05 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@ Radulf: woher der Hass?
Sie stellen eine interessante Frage!
Johannes Paul wurde zeit seines Pontifikats von vielen kritisiert: innerhalb und außerhalb unserer Kirche. Besonders nach seinem Tod wird deutlich, welch unglaublichen Respekt er genießt. Sein heiligmäßiges Leben, sein Ringen mit Gott, sein tiefer Glaube ist auch für viele erfahrbar, die sonst wenig mit Kirche anfangen können.
Auf Kreuz+ wird er gehasst.
Ich weiß nicht warum.
Es ist unheimlich.
* Vielleicht weil er zwar vielen konservativen Strömungen aufgeschlossen gegenüber gestanden ist und gerade deshalb eine klare Grenze zu sektiererhaften Bestrebungen gezogen hat.
* Vielleicht weil er die innere Einheit von vorkonziliarer Glaubenspraxis und den Entwicklungen nach dem Konzil klar gesehen und gelebt hat.
* Vielleicht weil er ein Heiliger ist…
Redaktion benachrichtigen
#8   Rudolfus   18:38:53 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@Radulf: Du bist zweifelsfrei kein Katholik, sondern ein Antichrist, der den katholischen Glauben
verachtet und darauf spuckt (und dafür auch noch Kirchensteuer kassiert, ein Verein, aus dem jeder Katholik austreten sollte, und der das sogar aus Sicht Papst Benedikts XVI. darf, trotz dem Ungehorsam der Deutschen Bischöfe).
Deine Frage:
Nachdem Wojtyla deinesgleichen zu scheinkatholische Scheinhierarchen ernannte, ist Wojtyla zurecht unter Katholiken allgemein verhaßt,
genau wie deinesgleichen, das eine Scheinhierarchie aufgerichtet hat, die die echte Katholische Kirche verfolgt.
Dein Lohn wird die Hölle sein, nachdem du den katholischen Glauben nicht bekennst, sondern diesen auch noch, wie ein Dämon in Menschengestalt, verleumdest.
Du bist vielleicht wie 95% der Gesellschaft, aber vielleicht werden auch 95% der Gesellschaft in der Hölle landen.
Ihr antikatholische Scheinkatholiken des Antichristen habt jedenfalls beste Chancen darauf.
Euer Schutzpatron, sowie Schutzpatron des sexuellen Mißbrauchs von Schutzbefohlenen, den eure scheinkatholische Scheinhierarchie hervorgebracht, war Johannes Paul II.
Dafür wird er zurecht von Benedikt XVI. zum Seligen erklärt.
Irgendwelche scheinkatholische Kapellen werdet ihr schon finden, die ihr zu Ehren des sel. Wojtyla weihen könnt,
vielleicht als „Patron des II. Vaticanum und der unschuldigen Kinder“.
Redaktion benachrichtigen
#7   Quietscheentchen   18:29:41 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@Radulf
Weißt du, ich bin selbst als Protestant oft genug regelrecht entsetzt, mit welchen „Unterste-Schubladen-Parolen“ dieser Papst hier niedergemäht wird! Man möge zu der Meinung kommen, das manchen hier eigentlich gar nichts mehr heilig ist und ich frage mich manches Mal, wie die denn mit uns als normalen Menschen umspringen würden, wenn sie schon solche bekannten und geachteten Personen durch den Dreck ziehen und ihnen selbst im Grab keine Ruhe gönnen?
Ich halte zwar prinzipiell nichts von Selig- und Heiligsprechungen, aber nichtsdestotrotz gehört Johannes Paul II. zu einem der Päpste, die noch am meisten unseren Respekt und unsere Anerkennung verdienen! Johannes Paul II. war in seiner Funktion als Papst auch durch und durch Mensch, sicherlich auch mit Schwächen und hat auch Dinge gesagt, die man kritisieren mag! Aber dazu stand er und vor allem war er ein großer Versöhner! Ich hoffe, dass das Treffen Benedikts XVI. in Assisi ebenfalls ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Völkerverständigung und zum faireren Miteinander der Religionen beitragen mag! Wenn dies gelingen würde, würde manches andere in den Hintergrund treten!
Redaktion benachrichtigen
#6   Radulf †   18:17:13 | Mittwoch, 19. Januar 2011
woher stammt nur dieser Haß in diesem Forum gegen Johannes Paul II ?
Er hat die Kirche ins 3. Jahrtausend geführt und sie somit vor dem verfall bewahrt.
Er hat viele Öffnungen und veränderungen vorgenommen und damit die Kirche wieder etwas glaubwürdiger gemacht.( Auch wenn er in anderen Bereichen immer noch zu konservativ verstockt war )
Er hat die Piusbrüder exkommuniziert und sich stark für die Ideen des II. Vatikanums eingesetzt.
Obwohl sehr marienfromm hat er den durchgedrehten, frömmelnden Marienanbetern wie dem ehemals verbotenen Engelswerk oder den Marienkindern deutliche Grenzen gesetzt.
Und damit hat er sich natürlich den Unbill und Haß der frömmelnden Tradis zugezogen.
Aber wen interessierts ?
Ihr Frömmler seid mit einem Prozentsatz von 0,1 % in der Kirche vertreten- wer nimmt denn schon so eine Minderheit ernst ?
Die Zeit wirds richten – da die meisten von Euch entweder zölibatär leben bzw. eh Bindungsunfähig sind, wird auch diese sektiererische Randgrüppchen mit der zeit aussterben- Dust in the Wind !
Redaktion benachrichtigen
#5   Domenico Tuttisanti   17:23:37 | Mittwoch, 19. Januar 2011
TV-Tipp – ARD, heute abend: 22: 45 Uhr
Revolte gegen Rom
Was bewegt die Piusbrüder?
Film von Günther Bernd Ginzel
Kann auch schon jetzt angeschaut werden
unter dem leicht abgewandelten Titel:
„Rebellen gegen Rom“ hier:
>>> www.gloria.tv/?media=97103 <<<
Redaktion benachrichtigen
#4   Antonio Michele Ghislieri   16:51:32 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@mathild
Kurz nachdem der Polenpapst heimgegangen war behauptete der Wallfahrtsleiter aus Kevelaer, Pfarrer Stefan Zekorn, der Papst ist schon im Himmel. Auch ich war Zeuge dieser Aussage in der Marienbasilika zu Kevelaer.
Is ja auch logisch, weil er doch an die Allerlösungslehre geglaubt hat. Da hat er natürlich einen Freifahrtschein bekommen.
Redaktion benachrichtigen
#3   mathild   16:48:28 | Mittwoch, 19. Januar 2011
…zu Boss…war erst gestern beim Arzt
…und der hat mir gesagt ich solle das hier schreiben – anschließend habe ich Waffeln gegessen – mhhh lecker sage ich nur !
Redaktion benachrichtigen
#2   Boss †   16:45:14 | Mittwoch, 19. Januar 2011
@ und die „kluge“ mathilde
weiß natürlich, dass der „Polenpapst“ (sic!) NICHT im Himmel ist?
Du hasst einen an der Waffel!
Morgen gehst zum Arzt und lässt dich untersuchen!
Dein Boss
Redaktion benachrichtigen
#1   mathild   16:37:02 | Mittwoch, 19. Januar 2011
DEr Polenpapst ist im Himmel behauptete Weihbischof Stefan Zekorn aus dem Bistum Münster
Kurz nachdem der Polenpapst heimgegangen war behauptete der Wallfahrtsleiter aus Kevelaer, Pfarrer Stefan Zekorn, der Papst ist schon im Himmel. Auch ich war Zeuge dieser Aussage in der Marienbasilika zu Kevelaer.
Ob das wohl für Stefan Zekorn den direkten Weg zum Weihbischof freigegeben hat? Letztes Jahr 2010 hat ihn auf jeden Fall der Abriss Bischof Dr. Felix Genn, der jetzt in Münster residiert und auf seine Kardinalsernennung wartet, zum Weihbischof ernannt. (Genn hat in 2009 sein Bistum Essen im Stich gelassen, denn er konnte im Bistum Essen nicht mehr werden – KARRIERE will er machen und wird er machen in dieser sogenannten Kirche)
Irgendwas ist doch faul an dieser „Kirche“ die ihre Schäflein belügt und betrügt und es stinkt zum Himmel?
Ruft auf jeden Fall Weihbischof Stefan Zekorn an,denn er kann EUCH ALLEN sagen, ob der Polenpapst im Himmel ist.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Johannes Paul II.Ein falscher Seliger mehr oder weniger spielt keine Rolle Johannes Paul II.Johannes Paul II. wird am 1. Mai eiliggesprochen Johannes Paul II.Eiligsprechung 2011? Es fehlt nur noch die Unterschrift Benedikt XVI. Johannes Paul II.Wird das Wunder der Eiligsprechung doch noch geschehen? Johannes Paul II.Johannes Paul II.: Die Seligsprechung findet nicht statt Johannes Paul II.Ein Bischof in der intellektuellen Badehose Johannes Paul II.Nicht alle im Vatikan rufen „Santo subito“ Johannes Paul II.Die Frau am Totenbett von Johannes Paul II. Johannes Paul II.Bröckelt die angebliche Heilung? Johannes Paul II.Johannes Paul II.: „Mir ist Pater Pio erschienen“ Johannes Paul II.Nicht besonders katholisch Johannes Paul II.Der Papst spürte, daß die Welt mit ihm war Johannes Paul II.Er hat es vielleicht gut gemeint – aber Tugend war das nicht Johannes Paul II.Setzt sich Benedikt XVI. von Johannes Paul II. ab? Johannes Paul II.Ein glorreicher Versager
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net