Paedophilie
Auch hier wird der hochgejubelte Mißbrauchs-Hoax instrumentalisiert
Der altliberale Verfall nagt an der traditionsreichen Münchner Benediktinerabtei Sankt Bonifaz. Von Lukas Meisner.
Münchner Benediktinerabtei Sankt Bonifaz
Münchner Benediktinerabtei Sankt Bonifaz
© Maximilian Dörrbecker, CC
(kreuz.net) Das Benediktiner- kloster Sankt Bonifaz in der Münchner Innenstadt ist seit Jahrzehnten ein Bollwerk des verstaubten Altliberalismus.

Der Niedergang begann mit dem ehemaligen Abt Odilo Lechner (79), der in kirchenfeindlichen Kreisen hochgeehrt war.

Unter dem neuen Abt Johannes Eckert (41) hat sich die Situation verschlimmert.

Das Kloster führt die Pfarrei Sankt Bonifaz.

Dort findet jeweils sonntags um 11.30 Uhrdie sogenannte Weißwurstmesse statt.

Sie wird jeweils von Pater Benedikt in dreißig Minuten heruntergeleiert.

Der Pater mißbraucht den Gottesdienst gerne, um gegen die kirchliche Hierarchien zu polemisieren, die ihm das Überleben sichert.

Im aktuellen Pfarrbrief preist sich Pater Benedikt als „Art Ersatzmann“ für den im Juli verstorbenen kirchenfeindlichen Krawattenjesuiten, Pater Albert Keller oder für den Religionsphilosophen, Hw. Eugen Biser (91).

Beide waren jahrelang als antikirchliche Agitatoren in München tätig.

Nützliche Mißbräuche

Der Pfarrer von Sankt Bonifaz, Pater Korbinian Linsenmann, jubelt in der Einführung zum neuen Pfarrbrief den Mißbrauchs-Hoax hoch:

„Das beherrschende Thema des letzten Jahres war natürlich die Aufdeckung der verschiedenen Fälle von Gewalt und sexuellem Mißbrauch durch Geistliche und Mitarbeiter der Kirche.“

In Wahrheit gab es nach dem Mißbrauchsbericht der Erzdiözese München und Freising von 1945 bis 2009 nur 26 Priester, die wegen Sexualdelikten unterschiedlicher Schwere einwandfrei verurteilt wurden.

Unter den Verurteilten befindet sich kein lebender Diözesan-Priester.

Das Erzbistum redet davon, daß insgesamt 159 Priester „auffällig“ geworden seien. Es ist allerdings schwer abzuschätzen, was das heißt.

Da die Gesamtzahl der Priester in der überprüften Zeitspanne nicht genannt wird, ist es unmöglich, das Verhältnis der Mißbräuche zu erreichen.

Es ist aber davon auszugehen, daß über 99 Prozent der in diesem Zeitraum tätigen Priester sich nichts zuschulden kommen ließen.

Dennoch benützt Pater Korbininan den Mißbrauchs-Hoax, um die altliberale Ideologie zu fördern, welche der erste Grund für Mißbrauchsfälle ist:

„Wir dürfen vielleicht doch hoffen, daß es noch mehr Konsequenzen in der Kirche gibt, als nur Papiere von der Bischofskonferenz.“

Der Benediktiner möchte die Mißbräuche dazu benützen, um „vieles“ zu überdenken – wie man Bischöfe aussucht, die Eignung von Priestern überprüft oder das Leitungsamt des Priesters unterhöhlt.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Sycamore   12:45:08 | Freitag, 21. Januar 2011
Gotthard (08:28): Das ist ja schrecklich, Gotthard!
Danke, lieber Gotthard, daß Sie die Weltaufmerksamkeit auf dieses schreckliche mutmaßliche Verbrechen gerichtet haben.
Es ist zwar so, daß eine Anklage noch keine Verurteilung bedeutet, und daß der Mönch vom Gericht von den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft freigesprochen werden könnte.
Aber was soll’s? Es sind juristische Feinheiten, wie die antiquierte Unschuldsvermutung.
Wichtig ist ja, Gotthard, wie Sie es sehen, daß die
ANKLAAGEEEEE da ist!
Lebt das mißbrauchte Kind noch oder ist es vom Mönch schon verspeist worden?
Tja Gotthard! Angesichts der 195.967,00 missbrauchten Kinder in Deutschland lt. Statistik des BKA, soll man auf keinem Fall diesen Mönch aus dem Auge verlieren!
Danke vielmals, Gotthard!
Gottes Segen!
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#11   Gotthard   08:28:05 | Freitag, 21. Januar 2011
Anklage
Justiz klagt Mönch aus Ettal an
München (dpa) – Gegen einen Mönch des Benediktinerklosters Ettal in Bayern hat die Staatsanwaltschaft München Anklage erhoben. Laut «Frankfurter Allgemeiner Zeitung» wird dem Mann sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Der Mann soll ein Pater sein, der 2005 von Bayern nach Sachsen versetzt worden war. Im dortigen Wechselburg liegt eine zu Ettal gehörende Benediktiner-Niederlassung. Der Mönch geriet demnach während seiner Tätigkeit im Kloster Ettal in den Verdacht sexueller Verfehlungen und wurde versetzt. In Wechselburg hatte der Mann wieder mit Kindern und Jugendlichen zu tun.
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#10   SignumSalutis †   01:08:52 | Freitag, 21. Januar 2011
Äbte mähn Heu!
Abt Odilo war grandios!
Und sein Nachfolger: wo er Recht hat, hat er Recht.
Und was die Angaben der Erzdiözese betrifft: geisterte nicht vor Wochen durch die Medien, dass neue Untersuchungen ergeben hätten, dass das erzbischöfliche Archiv jahrzentelang „schlampert“ geführt worden sei, in den Personalunterlagen sogar herumgepfuscht, so dass die Akten offensichtlich unvollständig seien?
SignSal
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#9   On the Rocks   23:32:07 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Bloß nicht denken, bloß nichts überdenken, einfach weiter so! HOAX HOAX HOAX – Jesu Wahrheit?
Jesu wäre der erste der HOAX schreien würde!
(oder auch Hurz)
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#8   Nerd †   23:04:04 | Donnerstag, 20. Januar 2011
@Chris
Wie kann man nur so arrogant sein. Priester haben ebenso unter Angriffen von dämonischen Kräften zu leiden, wie wir Geistliche, oder? Wir sind Geistlich, nicht weil wir getauft worden sind, oder die Heilige Kommunion empfangen dürfen, sondern deshalb, weil wir gefirmt worden sind.
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#7   Sycamore   22:48:35 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Unehrlicher (21:13)
Erstaunlich! Wie können Sie unter Ihren Milieufreunden auf Facebook gerade die jungen Priester ausmachen?
Haben Sie eine besondere Tätowierung am Korper?
Oder sind sie Ihnen alle persönlich bekannt?
Oder sind Sie einfach ein Hellseher?
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#6   Chris   22:45:24 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Gelüste
Ich denke, wer seinen Gelüsten freien Lauf lassen will, der kann es sich einfacher machen, indem er eine Beamtemlaufbahn einschlägt oder Jura studiert und dann Außenminister wird. Die Priesterlaufbahn dafür einzuschlagen ist äußerst ungünstig.
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#5   Unehrliche Kirche verliert   21:13:22 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Wahres Gesicht der Priester
Wenn ich mir die Verstrickungen der jungen Priester mit dem homosexuellen Milieu auf Facebook ansehe, dann weiss ich nur, dass auch im Erzbistum München und Freising und in jedem Bistum irgendwann die Maske fallen wird. Vorne fromm und katholisch und dann ziehen sie sich die Maske aus und fröhnen der Gelüste.
Wer sich einmal durch die Freundeslisten bei Facebook gearbeitet hat, der weiss, dass viele Priester nur Theater spielen.
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#4   Coracao †   20:21:02 | Donnerstag, 20. Januar 2011
NICHT VERDIENT
Die Abtei Bonifaz, die Pfarrei, die engagierten Patres und Brüder der Gemeinschaft, die engagierten der Pfarrei, Alt-Abt Odilo und Abt Johannes haben es wirklich nicht verdient, hier an diesem Ort auf so primitive Art und Weise fertig gemacht zu werden. Nein, nicht verdient! Auch +NET hat nicht das Recht, einfach zu pöbeln und niederzumachen!
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#3   LASKO !   20:17:09 | Donnerstag, 20. Januar 2011
FAUST GOTTES !
o^/ DU SOLLST KEIN FALSCHES ZEUGNIS GEBEN GEGEN DEINEN NÄHSTEN !!! :-@
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#2   kurtchen   19:42:28 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Aber hallo!!!!
Erstmal meinen allerherzlichsten Glückwunsch lieber melchisedek zu deiner überragenden Leistung!!! :-] :)3 :(3
Aber Zweiter ist doch auch nicht schlecht…
Von Lukas Meisner.
Ich wußte doch, das der Kölner Kardinal ein süßes Geheimnis hat…!Ist Gloria die glückliche Mama…?
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#1   Melchisedek   19:20:50 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Schnellster !
Schnellster !! :-] :-D :-D
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