19:19:50 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Der altliberale Verfall nagt an der traditionsreichen Münchner Benediktinerabtei Sankt Bonifaz. Von Lukas Meisner.

Münchner Benediktinerabtei Sankt Bonifaz
© Maximilian Dörrbecker, CC(kreuz.net) Das Benediktiner- kloster Sankt Bonifaz in der Münchner Innenstadt ist seit Jahrzehnten ein
Bollwerk des verstaubten Altliberalismus.
Der Niedergang begann mit dem ehemaligen Abt Odilo Lechner
(79), der in kirchenfeindlichen Kreisen hochgeehrt war.
Unter dem neuen Abt Johannes Eckert (41) hat
sich die Situation verschlimmert.
Das Kloster führt die Pfarrei Sankt Bonifaz.
Dort findet jeweils
sonntags um 11.30 Uhrdie sogenannte Weißwurstmesse statt.
Sie wird jeweils von Pater Benedikt in dreißig
Minuten heruntergeleiert.
Der Pater mißbraucht den Gottesdienst gerne, um gegen die kirchliche Hierarchien
zu polemisieren, die ihm das Überleben sichert.
Im aktuellen Pfarrbrief preist sich Pater Benedikt als
„Art Ersatzmann“ für den im Juli verstorbenen kirchenfeindlichen Krawattenjesuiten, Pater Albert Keller
oder für den Religionsphilosophen,
Hw. Eugen Biser (91).
Beide waren jahrelang als antikirchliche Agitatoren
in München tätig.
Nützliche MißbräucheDer Pfarrer von Sankt Bonifaz, Pater Korbinian Linsenmann,
jubelt in der Einführung zum neuen Pfarrbrief den Mißbrauchs-Hoax hoch:
„Das beherrschende Thema des
letzten Jahres war natürlich die Aufdeckung der verschiedenen Fälle von Gewalt und sexuellem Mißbrauch
durch Geistliche und Mitarbeiter der Kirche.“
In Wahrheit gab es nach dem Mißbrauchsbericht der Erzdiözese
München und Freising von 1945 bis 2009 nur 26 Priester, die wegen Sexualdelikten unterschiedlicher Schwere
einwandfrei verurteilt wurden.
Unter den Verurteilten befindet sich kein lebender Diözesan-Priester.
Das Erzbistum redet davon, daß insgesamt 159 Priester „auffällig“ geworden seien. Es ist allerdings
schwer abzuschätzen, was das heißt.
Da die Gesamtzahl der Priester in der überprüften Zeitspanne
nicht genannt wird, ist es unmöglich, das Verhältnis der Mißbräuche zu erreichen.
Es ist aber davon
auszugehen, daß über 99 Prozent der in diesem Zeitraum tätigen Priester sich nichts zuschulden kommen
ließen.
Dennoch benützt Pater Korbininan den Mißbrauchs-Hoax, um die altliberale Ideologie zu fördern,
welche der erste Grund für Mißbrauchsfälle ist:
„Wir dürfen vielleicht doch hoffen, daß es noch
mehr Konsequenzen in der Kirche gibt, als nur Papiere von der Bischofskonferenz.“
Der Benediktiner möchte
die Mißbräuche dazu benützen, um „vieles“ zu überdenken – wie man Bischöfe aussucht, die Eignung
von Priestern überprüft oder das Leitungsamt des Priesters unterhöhlt.
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#12
Sycamore 12:45:08 | Freitag, 21. Januar 2011
#11
Gotthard 08:28:05 | Freitag, 21. Januar 2011
#10
SignumSalutis † 01:08:52 | Freitag, 21. Januar 2011
#9
On the Rocks 23:32:07 | Donnerstag, 20. Januar 2011
#8
Nerd † 23:04:04 | Donnerstag, 20. Januar 2011
#7
Sycamore 22:48:35 | Donnerstag, 20. Januar 2011
#6
Chris 22:45:24 | Donnerstag, 20. Januar 2011
#4
Coracao † 20:21:02 | Donnerstag, 20. Januar 2011
#3
LASKO ! 20:17:09 | Donnerstag, 20. Januar 2011
#2
kurtchen 19:42:28 | Donnerstag, 20. Januar 2011
#1
Melchisedek 19:20:50 | Donnerstag, 20. Januar 2011