Alte Messe
Angequatscht und angepackt
Ein evangelischer Arbeitskollege war zu einer Erstkommunion eingeladen. Er wunderte sich bei dieser Gelegenheit, daß die neugläubige Liturgie dem protestantischen Kult so ähnlich ist. Von Gerhard Zwilling.
Neue Messe im Park
Neue Messe im Park
© hickory hardscrabble, Flickr, CC
(kreuz.net) Kürzlich hatte ich Urlaub. Ich wollte die freie Zeit nutzen, um die Eucharistiefeier in meiner Heimatpfarrei zu besuchen.

Den guten alten ‘Schott’ ließ ich – weil es eine „Novus-Ordo“-Messe war – zuhause.

Dafür nahm ich mein Gebetsbuch, das ich jeweils bei der Sonntagsmesse im Alten Ritus dabei habe, und ein ‘Gotteslob’.

In dem Gebetsbuch befinden sich auch Gebete zur Kommunionmesse.

Über die Hälfte dieser Gebete mußte ich ausfallen lassen. Denn in der Neuen Messe hat man für alles mögliche Zeit. Nur zum Gebet findet man keine Ruhe. Ständig ist was los.

Doch es gab auch ein positives Erlebnis. Ich durfte die Heilige Kommunion kniend und auf die Zunge empfangen.

Dennoch. Auf meiner Fahrt nach Hause ließ mich ein Gefühl nicht los: Ich kam mir vor wie angequatscht und angepackt.

Zunächst wird einem in der Neuen Messe ständig was erzählt. Schließlich muß man den Anwesenden auch noch die Hand geben oder man bekommt sie gegeben.

Einfach ausgedrückt, man wird angepackt.

Ich überlegte mir auch, ob es vielleicht nicht doch an mir liegt. Darum gab ich der Neuen Messe auch am nächsten und am übernächsten Tag noch eine Chance.

Vor einiger Zeit hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem evangelischen Arbeitskollegen.

Er erzählte mir, daß er vor geraumer Zeit zu einer Erstkommunion eingeladen wurde.

Dabei war er erstaunt zu sehen, wieviel Ähnlichkeiten eine Katholische Messe mit dem protestantischen Gottesdienst habe.

Ich lächelte milde und händigte ihm einen „Ordo Missae“ aus, nannte ihm Kirchen im Umkreis, wo die Alte Liturgie gefeiert wird, und versicherte ihm, daß er dort keine dieser Ähnlichkeiten feststellen, sondern den katholischen Glauben sehen werde.

Morgen um 8:00 Uhr werde ich wieder in der Neuen Messe landen. Ich habe keine andere Wahl.

Das kleine Gebetsbuch lasse ich zuhause.Meine Gebete verrichte ich vor der Messe.

Man muß sich in diesen Zeiten arrangieren. Überhaupt: Etwas Toleranz kann mir sicher nicht schaden.

Toleranz bedeutet bekanntlich die Duldung eines Übels.

Ich bin gegenüber der Neuen Messe tolerant eingestellt.

Aber ich zähle die Tage, bis es wieder heißt: „Introibo ad altare Dei!“.
      
39 Lesermeinungen
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#39   Glauber   02:10:53 | Montag, 21. Februar 2011
Introibo ad altare Dei …
Schon eine entlarvende Art, wie hier Toleranz definiert
wird! Eine Duldung eines Übels? Und deshalb ist man
gegenüber der Neuen Messe tolerant eingestellt. Mein
lieber Schwan, da schlägt die Logik gewaltige Purzelbäu-
me. In meiner Zeit als Ministrant habe ich mehrere Jahre
diese hl.Messe mitgefeiert und das ehrlichen, kindlichen
Herzens. Und deshalb weiß ich auch, dass dem Introibo
auch ein mea culpa, ja sogar noch mea maxima culpa folgt. Dass man sich heute, für mich persönlich erfreu-
lich, gegenseitig den Friedensgruß entbietet ist eine Ge-
ste der Nächstenliebe, auch vielleicht einem mir Fremden. Dass sich da ein eingefleischter Piussler „ange
quatscht und angefasst“ fühlt ist sehr bezeichnend. Seine Heiligkeit fühlt sich vom Pöbel verletzt, nach Trappatoni-Version: Was erlauben Struunz? Der Fußballtrainer hatte nicht ganz Unrecht. Aber ein Angehöriger einer Sekte, die sich Pius X. nennt, und die
Nächstenliebe hinten und vorne vermissen lässt, blamiert seine ganze Innung! Danke, für die Steilvorlage. N.B.: Schön, dass der Widerspruch auf die-
sem Portal deutlich wird. So werden Gelegenheitsuser
dieser Seite mit den Widersprüchen konfrontiert. Viele
Beiträge dieses Portals dürfen einfach nicht unwider-
sprochen bleiben!
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#38   Rudolfus   23:18:12 | Dienstag, 25. Januar 2011
Innerkirchliche Toleranz gegenüber dem Irrtum ist ein Irrtum – noch mehr gilt dies für Toleranz
gegenüber liturgischem Mißbrauch. Die Novus-Ordo-Messe ist in ihrer verbreiteten Form ein liturgischer Mißbrauch an sich – ein Angriff gegen die kanonisierte katholische Messe entsprechend den unfehlbaren Dogmen der Päpstlichen Allgemeinen Kirchenversammlung von Trient. Das sagen die meist häretischen Novus-Ordo-Propagandisten ganz offen: Die Gottesdienstdogmen von Trient, die unfehlbar sind, wären „abzulehnen“ (damit sind diese Scheinkatholiken automatisch exkommuniziert und unter dem Anathem! Also Nichtkatholiken!), die kanonisierte Römisch-Katholische Messe wäre ein Irrtum der Geschichte und erbarmungslos mit Stumpf und Stil auszurotten – das wurde ab 1969 auch im großen Stil praktiziert, zur Freude der Hölle (sofern dort Freude herrschen kann): Die Römisch-Katholische Messe sollte ausgerottet werden, die vom hl. Pius V. für alle Zeiten als unantastbar festgeschrieben ist: Profetisch schrieb er, daß diese Konstitution für alle Zeiten Geltung habe – weil dessen Messe eben genau den unfehlbaren Gottesdienstdogmen von Trient entspricht! Alle Priester müßten IMMER – auch in der ZUKUNFT – diese Messe lesen dürfen! Sollte sich jemand herausnehmen, diese Messe zu verbieten, so würde ihn der Zorn Gottes treffen.
Paul VI. hat dies vermessenerweise gewagt: Sein Schicksal, und das der ihm anvertrauten Hierarchie, war beängstigend. Zehntausende Priester und Ordensleute verließen ihren Stand. Millionen Gläubige gaben die Beicht- und Gottesdienstpraxis auf. Und Paul VI. im VA gefangen!
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#37   polenpaule   11:43:54 | Dienstag, 25. Januar 2011
Doch, Sie haben eine Wahl!
Nehmen Sie an dieser Quatschveranstaltung einfach nicht teil, schon ist der Problem gelöst!
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#36   On the Rocks   11:21:25 | Dienstag, 25. Januar 2011
Antonio, Toleranz, Rudolfus, Nerd, ruhrgebietler / Antonio: Man kann etwas Sünde nennen, aber muss
nicht gg Nächste HASSEN + HETZEN!
Toleranz=nicht Duldung von Übel, sondern Geltenlassen/Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen/Sitten i.S. v. Gleichberechtigung.
Rudolfus: Spaltung? Ich bin ja durchaus für die Schedung der Geister nach Licht und Schatten. Schatten ist da wo Hass und Hetze ist und Licht ist da wo Liebe ist! Das ist nichts Esoterisches. Das ist katholisch. Wo viel Licht ist, ist zwar leider auch viel Schatten, weil Liebe, HASSER und HETZER anzieht, weil sie das nicht aushalten können.
Jesus wollte nicht die Spaltung der Köpfe, verbal oder real: Er wollte die Unterscheidung der Geister! Der Maßstab: Allein die Liebe! Kein Schriftgelehrtengequake oder Vergötzung von Gewändern oder Liturgie! LIEBET EURE NÄCHSTEN und VERURTEILT SIE NICHT! SAGT JESUS!
Nerd: :-D – beinahe… ich sagte: er glaubt NICHT an…
ruhrgebietler:
1. esoterik (ohne h)
2. Ihr Bibel-Instant-Extrakte um Hetze gegen den Papst und andere Katholiken zu betreiben können Sie sich sparen. Das was Jesus als Höchstgebot sagte: Nächstenliebe und Selbstliebe ist gleichwichtig mit der Gottesliebe treten Sie mit Füßen und wollen recht katholisch dabei wirken. Jeder nicht hetzveranlagte Mensch durchschaut Ihre Tricks!
3. Was ich bewirken will: Da ich an Jesus Christus glaube, habe ich seinen Ruf gehört, gegen die aufzutreten, die gegen Nächste hetzen! Das will ich hier:
Die Botschaft JESUS VERKÜNDEN auf einem katholischen Portal! Und die Worte JESU nach Feindesliebe jedem in Erinnerung rufen!
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#35   r.ruhrgebietler   06:52:23 | Dienstag, 25. Januar 2011
On the Rocks:
was wollen sie mit ihrem esotherik-gefasel hier bewirken?
kennen sie eine wirkung des lichtes?
es wirft schatten!
in ihrem fall scheint mir der schatten ein wenig länger zu sein als bei anderen.
Jesus Christus ist gekommen um zu vollenden!
Wer nicht für mich ist, ist gegen mich – Worte Jesu Christi!
UND
DU SOLLST DEN HERRN DEINEN GOTTLIEBEN, AUS GANZEM HERZEN UND GANZER SEELE, AUS GANZER KRAFT. und: DU SOLLST KEINE GÖTTER NEBEN MIR HABEN!
also: was wollen sie mit ihrem esotherik-gefasel bewirken?
den b-xvi kann jede Seele komplett in die Tonne knicken – das einzig erkennbare was er vertritt sind…
seine Schuhe.
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#34   Mister 11   03:06:50 | Dienstag, 25. Januar 2011
Herr G. Zwilling,
das kommt mir alles so bekannt vor… nur Mut, weiter am Ball bleiben!
Die Tage des Novus Ordo sind gezählt! :-@
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#33   Petroniusquovadis   01:05:33 | Dienstag, 25. Januar 2011
mag. catholicus: die antisemitische Brut ist zu feige
Zu feige, zur eigenen Haltung zu stehen. Du spürst selbst, wie krankhaft sie ist. Deshalb traust Du Dich nicht.
Newsflash: Jesus war Jude.
Und noch besser (weil für manch katholischen Radikalinski mit Viertelbildung auch noch eine Neuigkeit): PETRUS war Jude.
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#32   Nerd †   20:06:19 | Montag, 24. Januar 2011
@On the Rocks
Religion glaubt an die Rückbindung an ein HÖHERES.
Ein Atheist glaubt an keine Rückbindung.
Er glaubt ans Sein.
Ach so. Er glaubt …
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#31   Rudolfus   19:53:54 | Montag, 24. Januar 2011
@16:58, On the Rocks: Jesus sagt wörtlich:
„Denkt ihr, Ich sei gekommen, um den Frieden zu bringen? Ich bin gekommen, um die Spaltung zu bringen! Von nun an werden drei gegen zwei und zwei gegen drei stehen, der Vater gegen den Sohn, die Mutter gegen die Tochter!
„Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen! Ich wünschte, es würde schon brennen.“
So viel zum Argument der Scheinkatholiken, der Papst, ein Bischof, ein Priester, Religionslehrer, oder eine Nachrichtenseite dürfe keine Spaltung in der Welt bringen, sondern müsse dem Fürsten der Welt dienen (dem die Scheinkatholiken dienen, weshalb es keine Spaltung geben darf bzw. echte Katholiken auszuschließen seien, weil diese den echten katholischen Glauben verkünden, wie dies die Scheinkatholiken auch nicht der Himmelskönigin und dem Heiligen Vater zugestehen wollen).
Maria sagt seit Ihrer Erscheinung in LaSalette (1846, Amtsantrittsjahr des sel. Papstes Pius IX.) schwere Drangsale voraus, die über die Welt wegen der Sünden kommen, gerade wegen der Sünden des Klerus, wegen dessen Liebe zu den Vergnügungen, zur Macht und zum Geld. Unsere Deutschen Kirchensteuervereinsbischöfe des Jahres 2011 sind da leider keine Ausnahme.
Ich erinnere daran, daß im 1. Regierungsjahr von Papst Benedikt XVI. angeordnet wurde, daß die Mitgliedschaft im Kirchensteuerverein keine Pflichtmitgliedschaft mehr ist. Jeder darf beliebig austreten, ohne dafür exkommuniziert zu werden. Alle Präsidenten der Bischofskonferenzen waren in Kenntnis zu setzen. Doch diese verweigerten den Gehorsa…
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#30   Antonio Michele Ghislieri   19:10:55 | Montag, 24. Januar 2011
@Leo Miles
Im Gegenteil sogar. Wenn man die falsch verstandene Toleranz zum Ablaß dafür nimmt, das was aus bestimmten vernünftigen Gründen erduldet werden sollte, selbst zu tun, dann ist das kein erdulden mehr; erdulden müssen es dann die, die eben nicht mitmachen.
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#29   DerRabe   18:46:10 | Montag, 24. Januar 2011
mit gleichheit aller…
…meint man die gleichschaltung aller. mit toleranz meint man die duldung schwerster misstände. mit liberalität meint man die begünstigung schwersten unrechts. mit ökumene meint man gott selbst geistig unter den tisch zu saufen.
kann man zu so widerlichen verbrechen wirklich amen sagen?
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#28   Leo Miles   17:48:37 | Montag, 24. Januar 2011
Richtig
Toleranz bedeutet bekanntlich die Duldung eines Übels.
aber Toleranz heißt nicht, daß man an der Schändung teilnehmen sollte. Warum tun Sie sich das an? Beten Sie doch lieber die wahre Messe zu Hause und pflegen die geistige Kommunion.
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#27   Flambeau   17:43:49 | Montag, 24. Januar 2011
Aber Jubärens, beim Liedersingen ist das doch
schon die Regel. Da werden Strophen, wo es um Sünde, Gericht, etc. geht, einfach übersprungen!
Also, daß was Sie bemängeln ist in Wahrheit nur folgerichtig, alles andere wäre schmuh!
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#26   Jubärens   17:41:57 | Montag, 24. Januar 2011
Zensur – sogar am Evangelium – auch in der Kirche
Interessante Meldung auf der Seite Summorum Ponteficorum
Das zensierte Evangelium der Konzilskirchen-Leseordnung
Montag nach dem 1. Adventssonntag wird als Evangelium Matthäus 8, 5-11 vorgetragen – allerdings ohne eine entscheidende Stelle, die den Konzilszensoren zum Opfer gefallen ist:
„Die Kinder des Reiches [die unbekehrbaren Juden] aber werden hinausgeworfen in die Finsternis draußen; da wird Heulen und Zähneknirschen sein. Zum Hauptmann aber sprach Jesus: „Geh hin, es geschehe dir, wie du geglaubt hast“. Und in derselben Stunde ward der Knecht gesund.“
Klar, dass diese Evangeliumsstelle den Modernisten nicht passt und deshalb herausgeschnitten wird:
Einmal stellt Jesus die unbekehrten Juden als böswillige Verweigerer dar,
zum zweiten werden die auch noch in die Hölle geworfen – eine Vorstellung und Lehre vielleicht von Jesus Christus, aber doch nicht mehr für unsere moderne Zeiten!
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#25   Antonio Michele Ghislieri   17:29:25 | Montag, 24. Januar 2011
@On the Rocks
Antonio: Also Ansichten kann man ja gerne vertreten. Natürlich auch katholische!
Aber Beschimpfungen, Verleumdungen, Verfluchungen, Hass und Hetze sind eben keine katholischen Ansichten mehr, sondern antijesuanischer und antikatholischer Satanismus im katholischen Kleide vor dem schon Seher gewarnt haben und Mat 24, 11
Wenn man Sünde nicht mehr Sünde nennt oder nennen darf, dann ist genau das passiert was die Prophetie sagt: „Viele falsche Propheten werden auftreten und sie werden viele irreführen“. Die Irrlehrer sind die Modernisten und die haben derzeit und wohl noch ein Weilchen sich und ihrer Irrlehre die Kirche und die vielen Duckmäuser untertan gemacht. Das was die Betreiben ist die wirkliche Lieblosigkeit, die Gutgläubigen in ihr Verderben rennen lassen, obwohl es ihr Auftrag wäre, ihnen bei der Erringung des Heils behilflich zu sein.
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#24   Guiseppe   17:26:24 | Montag, 24. Januar 2011
Pfr. Jolie?
Ist der Priester auf dem Bild mit der Neuen Messe im Park nicht Pfr. Hendrick Jolie, der auch alte Messen zelebriert und sich erfogreich um eine würdige Feier in der neuen Form bemüht?
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#23   Sycamore   17:25:58 | Montag, 24. Januar 2011
magister (15:19): Ähnlichkeiten
In der Tat, verrückte Welt: die Lutheraner beim Kommunionsempfang kniend, die Katholiken stehend.
Ein Erklärungsversuch:
Die Unsitte, die heilige Kommunion nicht kniend und auf der Zunge sondern stehend und auf die Hand zu nehmen, stammt aus Holland und ist calvinistischer Ursprung.
Luther glaubte fest an der Realpräsenz Christi im Brot und Wein, Calvin nicht.
Für Calvin war der Kommunionsempfang ein rein symbolischer Akt: nur Brot, das verteilt wird in Erinnerung …, also nichts Besonderes – man nimmt es in die Hand.
Paul VI. war zu schwach, um diese Unsitte wirksam abzulehnen und zu verbieten.
Und, was Deutschland angeht, war Kardinal Döpfner zu stark, und die Pfarrer wünschten ungeduldig die Einführung der Neuerung.
Das Stehen selbst wird von den Konzilibans als die einem Sohn Gottes gebührende Haltung angesehen.
Der Vater soll geliebt aber nicht angebetet werden – denn die Anbetung verlangt das Knien.
Und das vom Vater im Sein erhaltenes Nichts, das der Mensch ist, wähnt sich mit dem Vater „auf Augenhöhe“, wenn er steht.
Das Nichts auf Augenhöhe mit dem Absoluten – das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen!
Die Ähnlichkeit des NOM zum evangelischen Gottesdienst war von Paul VI. so gewollt.
Er gab sich der Illusion hin, daß dadurch die Protestanten die katholische „Bude“ erstürmen würden, und war schwer entttäuscht, als er sah, daß selbst die Anglikaner keine Anstalten zu einer massenhaften Bekehrung zum katholischen Glauben wegen des NOMs machten.
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#22   Flambeau   17:24:15 | Montag, 24. Januar 2011
Ja, ich brat mir ein Prachtsteak,
Flambeau1.1. ^-^
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#21   monens   17:21:09 | Montag, 24. Januar 2011
Der Liturgiemissbrauch treibt immer schlimmere Blüten !
Der Autor des vielsagenden Artikels darf sich nicht zu sehr wundern, wenn er in einer „Neuen Messe“ nur noch ganz selten die für das Reifen des Glaubensleben unabdingbare Ehrfurcht vor der Wahrheit Jesus Christus zu finden vermag; rund um die unverbindlichen „Mahlhalte“veranstaltungen entwickeln sich haarsträubende „Unterhaltungs“vorführungen
www.razyboard.com/…08950-5853619-0.html
Dass eine als römisch katholische angekündigte Erstkommunionfeier heute im „Neuererkleid“ daherkommend kaum mehr als solche zu erkennen ist, kommt nicht von ungefähr, werden doch nicht nur die Einrichtungen von röm. kath. Kirchen „oekumengerecht“ verschandelt; dazu gehören Leerräumungen römisch katholischer Identiät noch und noch und „Einrichten“ im liberalen Gewand eines Katholizismus „light“; dass der Verlauf einer „modernen“ Erstkommunionfeier mehr als angebotene „Sonntagsunterhaltung“ feil geboten wird denn als ehrfürchtiger erster Empfang des ALLERHEILIGSTEN, dem Leib Christi, liegt auf der Hand; angebl. von Natur aus „gute“ Zeitgeistmenschen
www.razyboard.com/…07914-5901980-0.html
wollen sich ihren „Spass“ nicht einmal in der GEGENWART der Wahrheit Jesus Christus nehmen lassen; die aufgetischte unverbindliche „Liebe“ lässt das menschliche Ego im Kreise rotieren
www.razyboard.com/…07914-5973780-0.html
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#20   Flambeau   17:18:14 | Montag, 24. Januar 2011
Eben, on the Rocks,
Du meinst, dass die Ketholiken, die hier gegen Hass und Hetze eintreten nicht in einer Kirchenbank anzutreffen sind…?
Ich bin in einer katholischen Kirchbank anzutreffen, die in einer ketholischen… :-D
So, und jetzt brat ich mir ein schönes Rumpsteak, medium, lecker…
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#19   On the Rocks   17:14:55 | Montag, 24. Januar 2011
Antonio, ruhrgebietler, Rudolfus, Flambeau
Antonio: Also Ansichten kann man ja gerne vertreten. Natürlich auch katholische!
Aber Beschimpfungen, Verleumdungen, Verfluchungen, Hass und Hetze sind eben keine katholischen Ansichten mehr, sondern antijesuanischer und antikatholischer Satanismus im katholischen Kleide vor dem schon Seher gewarnt haben und Mat 24, 11
„Viele falsche Propheten werden auftreten und sie werden viele irreführen“
Alles war keine Liebe zum Nächsten enthält, ist vom Satan!
Sie sollten ebenso wie ruhrgebietler mal erkennen, dass Jesus nie Form über Inhalt gestellt hat. Eine noch so schöne Form und ein noch so schönes Kleid (zum Gottesdienst) ist beim Inhalt HASS und HETZE NICHT MEHR WERT!
Der WERT verdreht sich bei HASS und HETZE ins GEGENTEIL!
Ich würde Sie, antonieo, ruhrgebietler und Rudolfus ja gern bestärken, weiter gut katholisch zu sein. Da Ihnen aber so viel daran liegt, dass hier weiter gehetzt und gehasst wird, scheinen Sie nicht katholisch zu sein, wenn sie die Liebegebote Jesu, alle Nächsten zu lieben, sie zu segnen, sie nicht zu verurteilen, sich nicht über sie zu erhöhen, in den Wind schießen.
Es gibt heute durchaus teas zu kritisieren.
Wer das aber so hass- und hetzerfüllt wie es hier passiert macht, hat jeglichen Bezug zum Inhalt JESUS verloren.
Flambeau: Du meinst, dass die Ketholiken, die hier gegen Hass und Hetze eintreten nicht in einer Kirchenbank anzutreffen sind…? Weit gefehlt! Meilenweit!
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#18   Flambeau   17:05:29 | Montag, 24. Januar 2011
Na, na na, wir wollen doch mal schön bei der Wahrheit bleiben:
Es gibt hier in der Tat Menschen (wie z.B. Paul M. und Konsorten), mit denen würde ich mich nicht in einer Kirchbank befinden wollen, und die Hetzer von der anderen Seite, tja, da besteht diese Möglichkeit nunmal garnicht.
Wir sollten uns alle ein bisschen mehr am Riemen reissen, dann klappt’s auch besser…
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#17   Antonio Michele Ghislieri   17:02:06 | Montag, 24. Januar 2011
@On the Rocks
Dass man HIER als KATHOLIK gegen HASS u. HETZE auftreten muss, ergibt sich aus dem HASS u. der HETZE hier; leider. Gäbe es hier statt HASS u. HETZE LIEBE, bräuchte man es nicht tun.
Es hängt vor allem damit zusammen, dass ihr katholische Ansichten als Angriff auf eure Lügengebäude empfindet.
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#16   r.ruhrgebietler   16:59:54 | Montag, 24. Januar 2011
Schwätzer
lieber keine Hlg. Messe als den Schrott á la NOM!
Seele, bleib zu Hause und empfange die Geistige Kommunion! Bete den Rosenkranz und verfolge geistig die Messe aller Zeiten! Opfere Dich geistiger Weise auf mit allen Hlg. Messen – so heisst es auch zu Hause „Introibo ad altare Dei“!
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#15   On the Rocks   16:58:17 | Montag, 24. Januar 2011
Nerd, monens, Rudolfus // Nerd 11:05: Der Potifex weiß sehr wohl, dass das DIE LEUCHTKRAFT JESU
nicht an Strahlkraft verliert. Da das Evangelium aber durch Menschen verkündet wird, strahlen streitende Menschen deutlich weniger die Leuchtkraft aus!
Ein Vater, der seinen Kinder predigt, „sauft und raucht nicht“, aber säuft und raucht, erreicht das Gegenteil, wie ein Pater der predigt „liebt und segnet“ aber hasst, hetzt und verflucht, kann das Liebes-Evangelium nicht vermitteln, sondern vermittelt das Satans-Werk.
monens: Die Kirche darf nicht über die Gebote Jesu gestellt werden: Die Kirche ist kein Selbstzweck! Wenn sie nicht die Höchstgebote Gottes respektiert und predigt (Nächsten- und Selbstliebe als gleichwertig mit der Gottesliebe) oder Hass und Hetze preidgt, wird sie zum Götzen.
Rudolfus: Die Lüfte voller Stimmen? Das könnte sich auch mit den Handy-Verbindungen gekreuzt haben…
Rudolfus: Nur jene, die Spaltung bringen, wie Christus, sind auch die echten Jünger Christi,
War Jesus nicht gekommen, Frieden und Versöhnung zu bringen? Wollte sich Jesus nicht nur von den HASSERN und HETZER abspalten?
Nerd 15:28:
Religion glaubt an die Rückbindung an ein HÖHERES.
Ein Atheist glaubt an keine Rückbindung.
Er glaubt ans Sein.
monens: spielt nicht eher die Pius-Sekte mit den Muskeln?
Rudolfus 15:53:
Dass man HIER als KATHOLIK gegen HASS u. HETZE auftreten muss, ergibt sich aus dem HASS u. der HETZE hier; leider. Gäbe es hier statt HASS u. HETZE LIEBE, bräuchte man es nicht tun.
Das Urteil Gottes über HASSER und HETZER wird grausam sein! Da solltet Ihr in Euch gehn!
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#14   Cybuzar   16:14:22 | Montag, 24. Januar 2011
@ Domenico Tuttisanti
Inzwischen wird schon von über 30 Toten und 130 Verletzten gesprochen.
(Tschetschenische Seperatisten stehen auf meiner Wahrscheinlichkeitsskala ganz oben.)
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#13   Kraut   16:10:22 | Montag, 24. Januar 2011
Tja, Gotthard, wo er recht hat hatta recht
Auch Du wirst eines Tages vor seinem Schöpfer stehn.
Und Verstellen und Verkleiden wird nichts nützen.
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#12   Gotthard   16:08:13 | Montag, 24. Januar 2011
@rudolfus
Dann wirst du darauf bestehen: „Ich habe in Deinem Namen gelehrt, Bruder Christus! Deinen Namen beansprucht und gelehrt!“
Christus wird dir antworten: „Hinfort mit dir, Ich kenne dich nicht.“
Das wird Er vielen V2-Verbandsmitgliedern sagen. „Hinfort mit dir, wo Zähneknirschen herrscht …“
diese Allmachtsfantasien von Dir …
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#11   Rudolfus   15:53:56 | Montag, 24. Januar 2011
@On the Rocks: Du bist ein typischer weinerlicher Antikatholik, der generell gegen alles Katholi-
sche und gegen die Katholiken generell Lügen und Verleumdung verbreitet. Typisch für deinen scheinkatholischen V2-Verein: „Haß und Hetze“ sind deine Lieblingsmantras und auch deine Hauptbeschäftigung gegenüber der authentischen Römisch-Katholischen Kirche und der echten Katholiken, „ein V2-Protestant“, dessen „Religion“ darin besteht über alles Katholische herzuziehen: Nur weiter so – mit dieser Strategie habt ihr – Tausende – seit 1965 die Kirchen geleert und Millionen um den Glauben gebracht und aus der Kirche vertrieben, wie im Kommunismus. Innerlich stehst du dem Kommunismus bedeutend näher. Deine Seele wirst du durch deinen weinerlichen Antikatholizismus nicht retten – trotz Millionen an Kirchensteuergeldern, die die verbliebene Restgemeinde noch artig ihren Verbandsvorsitzenden Zollitsch und Schönborn überweist: Hunderttausende Deutsche werden diesen Verband noch jedes Jahr verlassen.
Die katholische Geschichtsschreibung wird nach der Restauration ein erbarmungsloses Urteil über den V2-Verband sprechen müssen –
härter wird dich und deinesgleichen allerdings das Urteil Christi treffen, den deinesgleichen in einem falschen Christus instrumentalisierte: Christus wird dir die Türe weisen.
Dann wirst du darauf bestehen: „Ich habe in Deinem Namen gelehrt, Bruder Christus! Deinen Namen beansprucht und gelehrt!“
Christus wird dir antworten: „Hinfort mit dir, Ich kenne dich nicht.“
Das wird Er vielen V2-Verbandsmitgliedern sagen. „Hinfort mit dir, wo Zähneknirschen herrscht …“
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#10   Flambeau   15:45:26 | Montag, 24. Januar 2011
Klar, das entlarvt Sie jetzt, Mag. catholicus,
auf einen Gebetsaufruf mit einem solchen „Kommentar“ zu reagieren… :-! :-@ :-S
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#9   Mag. catholicus   15:43:51 | Montag, 24. Januar 2011
Wer ist es, der nicht will, daß Frieden ist?
Es ist,…
das Volk der J…!
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#8   Flambeau   15:42:40 | Montag, 24. Januar 2011
Dann, Herr Tuttisanti,
beten wir für die Opfer und deren Angehörigen, möge der Herr ihnen die nötige Kraft und den nötigen Trost in diesen schweren Tagen geben und für die in Rußland verantwortlichen Politiker, daß sie nicht überstürzt/überzogen handeln mögen! o^/
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#7   Domenico Tuttisanti   15:39:26 | Montag, 24. Januar 2011
EILMELDUNG: Bombenanschlag auf dem Flughafen Domodedovo/Moskau
Es wird von 20 Toten gesprochen.
Wer dürfte für diesen Anschlag wohl am ehesten in Frage kommen? – :-S :-S :-S
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#6   Flambeau   15:32:53 | Montag, 24. Januar 2011
Ebenfalls, interessant, On the Rocks,
was Sie aus dem o.s. Artikel alles herauslesen.
Mmmh, hier scheinen wir es mit einem besonders kreativen und tiefsinnigen Menschen zutun zu haben.
Ob es sich dabei wohl um Jacky (Daniels) oder doch eher um Jimmy (Beam) on the rocks handelt? ^-^
Nunja, wie auch immer, zur Ergänzung von 15:22 Uhr:
„noch an die „Realpräsenz“ glauben,“ :-$
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#5   On the Rocks   15:28:16 | Montag, 24. Januar 2011
Bloß nicht angefasst werden! Lieber im reinen theoretischen Liebesgemurmel von Gott träumen, damit
man später wie hier üblich gegen die Nichtangefassten Hass und Hetze ausschütten kann, weil sie nicht die ewig gültige Messe feiern oder einfach nur anders denkende nächste sind, oder Juden, oder Moslems, oder Schwule, oder Bischöfe der RKK oder der Papst oder oder oder…
Jesus hatte keine Berührungsängste.
Er fasst seine Nächsten an und er ließ isch anfassen und er war angefasst (bedeutet so viel wie emotional berührt).
Wer autistisch Begegnung mit dem Nächsten verweigert, zeigt wie sehr er Desinteresse am Nächsten hat.
Typisch für die sogenannten Katholiken, die von Realpräsenz murmeln, aber denen die Realpräsenz der Nächsten am A :-# vorbei geht.
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#4   Flambeau   15:22:51 | Montag, 24. Januar 2011
Interessante Beobachtung, Mag. catholicus!
Vielleicht lag’s daran, daß die „Lutheraner“ dort im Gegensatz zu den (ich schreib jetzt einfach mal) sog. „Katholiken“ noch an die „Realpräsenz“, wie Sie uns unser Herr und Heiland Jesus Christus bei der Einsetzung des allerheiligsten Altarsakramentes verheissen hat…
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#3   Mag. catholicus   15:19:00 | Montag, 24. Januar 2011
Was mir beim protestantischen Abendmahl vor Jahrzehnten auffiel war,
daß sich die Lutheraner kniend ihr Brot auf die Zunge legen ließen, während Konziliare das Abendmahl stehend in die Pratzen empfingen. Verrückte Welt!
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#2   Tchibo   14:49:32 | Montag, 24. Januar 2011
Da hat sich der Gerhard Zwilling
ganz schön :(3 renitend aufgeführt
bei der NOM-Messe und ist trotzdem
tolerant behandelt worden. Sogar
die knieende Mundkommunion ist ihm
bei NOM ermöglicht worden, um seine
altkatholische Kommunionsempfangs-Demut zu demonstrieren.
Leider schreibt er nicht darüber, wie der
Beifall für seine Bußübungen ausgefallen ist: Gebetsverzicht und Knieen statt Stehen beim Kommunionempfang… Vielleicht war es
eine Nullnummer oder ein Eigentor… :-!
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#1   Theologicus Haereticus   14:23:19 | Montag, 24. Januar 2011
Gebetbuch? In der Alten (wie in der Neuen) Messe überflüssig!
Genau wegen dieser Missbräuche war die alte Liturgie reformbedürftig! Ich erinnere mich an die zahllosen „Gebets“- und „Andachtsbücher“, die damals zirkulierten. Die Frommen ließen den Rosenkrank durch ihre Finger perlen oder lasen irgendeine „Messandacht“ in einem der Bücher.Das Geschehen am Altar nahmen sie nur wahr, wenn ein Klingelzeichen sie aufmerksam machte. Es hatte sie auch nicht zu interessieren. Heute genügt das „Gotteslob“, um liturgiekonforme Lieder mitzusingen oder die Texte mitzubeten.
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