Die Amtsführung der Bischöfe ist noch unter jeder Kritik + Der Zölibat geht Politiker nichts an + Eremitenmönche feiern zweimal die Woche Alte Messe + Sofort eine Verbindung zur Frauenordination + Die jungen Bischöfe gegen Priesterehe
Pressekonferenz zur Präsentation der ‘Botschaft des Papstes zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel’
Die Amtsführung der Bischöfe ist noch unter jeder Kritik
Vatikan. Gestern publizierte der vatikanische
Pressesaal die Botschaft des Papstes zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel. In dem Text erklärt
Benedikt XVI., daß es nicht das einzige Ziel christlicher Online-Aktivitäten sein dürfe, so viele Klicks
wie möglich zu bekommen. Der Präsident des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel,
Erzbischof Claudio Celli (69), kommentierte diese Aussage in einer Pressekonferenz. Es wäre nicht falsch,
diese Worte des Papstes auf konservative katholische Webseiten, Blogs und Youtube-Kanäle zu beziehen –
erklärte Mons. Celli. Diese hätten angeblich „vehement“ altliberale Bischöfe und andere Amtsträger
kritisiert, weil sie deren Amtsführung als nicht katholisch genug betrachteten.
Der Zölibat geht Politiker
nichts an
Deutschland. Die Unionspolitiker, die letzte Woche die Priesterehe forderten, tummeln sich
an der falschen Front. Das erklärte der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt gestern in München laut
der Agentur ‘dapd’. Der Zölibat falle „in die Zuständigkeit des päpstlichen Lehramtes und nicht in
die von Parlamenten“. Es gebe im Parlament mehr als genug zu tun – etwa gegen die Kinderschlachtungen
oder für die Stärkung der Ehe.
Eremitenmönche feiern zweimal die Woche Alte Messe
Italien. Der Priestermönch
in der dreiköpfigen Eremitengemeinschaft in der Ortschaft Garfagnana in der Toskana feiert zweimal in
der Woche die Alte Messe. Das berichtete die Webseite ‘blog.messainlatino.it’. Die Mönche haben im Jahr
1982 die Eremitage der Jungfrau der Hilfe von Minucciano übernommen. Sie beten wöchentlich den ganzen
Psalter. Einer der drei Mönche ist Priester. Die Eremitengemeinschaft ist von den Kamaldulenserermiten
anerkannt.
Sofort eine Verbindung zur Frauenordination
Deutschland. Über den Zölibat müsse weiter
diskutiert werden. Das forderte der Vorsitzende des ‘Bundes der Deutschen katholischen Jugend’, Dirk Tänzler,
vor dem Kölner Domradio. Der Jugendfunktionär will nicht nur den Zölibat diskutieren, sondern auch
„die Stärkung von Frauen in der Kirche“. Er gibt vor, die „Eucharistie“ in den – längst ausgestorbenen –
Pfarreien feiern und absichern zu wollen.
Die jungen Bischöfe gegen Priesterehe
„Es sind – neben Kardinal
Joachim Meisner (Köln) und Bischof Gerhard Ludwig Müller aus Regensburg – vor allem junge beziehungsweise
jüngere Oberhirten, die entschieden dagegen sind, am Zölibatsgesetz zu rütteln: etwa Kardinal Reinhard
Marx (München) und die Bischöfe Franz-Josef Overbeck (Essen), Franz-Peter Tebartz-van Elst (Limburg)
und Karl-Heinz Wiesemann (Speyer). Im übrigen, so argumentieren Verteidiger des Zölibats, sei der Eindruck,
es herrsche ein erheblicher Priestermangel, eine Verkürzung der Tatsachen. Eine „Notlage“ sei nicht der
Priester-, sondern der »Gläubigenmangel«.“
Der altliberale Journalist Gernot Facius – inoffizieller
Pressesprecher von Karl Kardinal Lehmann von Mainz – in der deutschen Tageszeitung ‘Welt’.
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39 Lesermeinungen
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Zum Vorstoß von Unionsleuten in der Zölibatsfrage sollte einem nicht nur einfallen, daß die Union sich
besser um tausend andere äußerst brisante, verdrängte, vernachlässigte Dinge kümmern sollte, die
fraglos in ihren Zuständigkeitbereich fallen – sondern auch , daß im Dienst der Kirche immer mehr Diakone (
mit Familie) anzutreffen sind, denen gegenüber die ehelos lebenden Priester täglich beweisen müssen,
daß sie besser als diese sind, weil ihnen ( als von Ehe-und Familiensorgen Freigestellten) mehr Zeit
bleibt, den täglichen Anforderungen nachzukommen. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken: 1) ob
denn nicht zölibatäre Priester, die hinter einem gewissen Arbeitspensum, Standard usw. zurückbleiben,
nur mehr als Diakone Dienst tun können sollten . 2) ob denn Priester, die zufällig der Liebe ihres Lebens
begegnen, nicht selbstverständlich als Diakone mit Familie weitermachen können sollten. War nur mal
so eine spontane Idee von mir, um beiden Anliegen, dem der Ehe und dem des Zöilbats, gerecht werden zu
können.
#36 Soramonas 18:45:08 | Dienstag, 25. Januar 2011
Nahtod-Erfahrung Nahtod-Erfahrung 13.02.2009Die dem Tod ins Auge gesehen habenMenschen, die nur knapp
dem Tode entronnen sind, berichten Erstaunliches: Nahtod-Erfahrungen zeichnen sich oft dadurch aus, dass
die Personen aus ihrem Körper heraustreten, über ihm schweben und beobachten, was sich abspielt. Forscher
suchen nach Erklärungen für das rätselhafte Phänomen. www.welt.de/…e-gesehen-haben.html
#35 Goldengel 18:13:25 | Dienstag, 25. Januar 2011
wolfgang e Ha, ha…als ob jene Menschen, welche man heute zum Altar schleppt, rein wären. Sämtliche
Frauen haben doch schon vor der Ehe ihre Beine vielen Männern breit gemacht. Lächerlich hier von einer
„reinen“ Ehe zu quasseln. Rein war die Ehe mal, bevor die „sexuelle Revolution = Hurenweiber für alle“
gekommen war. Da waren Weiber noch rein – heute eine Schlampenbrut sondergleichen. Rein
Nicht genug katholisch! „Vatikan… In dem Text erklärt Benedikt XVI., daß es nicht das einzige Ziel
christlicher Online-Aktivitäten sein dürfe, so viele Klicks wie möglich zu bekommen. Der Präsident
des Päpstl. Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, Erzbischof Claudio Celli (69), kommentierte
diese Aussage in einer Pressekonferenz. Es wäre nicht falsch, diese Worte des Papstes auf konservative
katholische Webseiten, BLOGS und Youtube-Kanäle zu beziehen – erklärte Mons. Celli. Diese hätten angeblich
„vehement“ altliberale Bischöfe und andere Amtsträger kritisiert, weil sie deren Amtsführung als nicht
katholisch genug betrachtete“ Monsignore! Deren Amtsführung betrachten wir als überhaupt nicht katholisch,
bitte schön. „Nicht katholisch genug“ gibt’s gar nicht, Herr Prälat! Diese Aussage sagt bereits, daß
Sie nicht katholisch sind. Entweder man ist katholisch oder nicht. „Nicht genug katholisch“ ist ein Produkt
aus der Schein-HalluzinationsKirche! Guten Abend! Pauken angesagt! „Deutschland. Über den Zölibat müsse
weiter diskutiert werden. Das forderte der Vorsitzende des ‘Bundes der Deutschen katholischen Jugend’,
Dirk Tänzler, vor dem Kölner Domradio. Der Jugendfunktionär will nicht nur den Zölibat diskutieren…“
Mischen sich in Dinge ein, die sie rundum nichts angehen. Nicht katholisch sein, sich aber um katholische
Standesformen ergießen. Erlernen Sie zuerst den katholischen Katechismus! Haben Sie heute das Morgengebet
gebetet, Herr Tänzler? Oder den Rosenkranz? Gute Andacht!
@goldengel Lieber Goldengel, haben Sie sich schon einmal Folgendes überlegt: Sie verdanken Ihr Leben
nach Ihrer Auffassung nur der Unreinheit Ihres Vaters. Sehen Sie denn um Gottes willen nicht, wie unsinnig
und dem Willen des Schöpfers widersprechend Ihre Behauptung ist, das jeder Verheiratete unrein ist.
#31 wolfgang e. 16:06:03 | Dienstag, 25. Januar 2011
@ Goldengel Rein ist also der Priester, der Christus im Zölibat folgt, unrein ist jeder Mann, der verheiratet
ist, denn er liebt die Welt und schließt sich ihr an. falsch. Der Verheiratete lebt die Tugend der Reinheit
auf eine andere Weise als der Zölibatere. Deswegen ist er aber nicht unrein.
#30 Goldengel 15:52:06 | Dienstag, 25. Januar 2011
galilei Ich habe geantwortet – Sie haben nicht verstanden ! Ich brauche mich vor gar nichts zu drücken
und ich habe mich auch nicht gedrückt. Rein ist der zölibatäre Weg ! Rein ist also der Priester, der
Christus im Zölibat folgt, unrein ist jeder Mann, der verheiratet ist, denn er liebt die Welt und schließt
sich ihr an. Christus aber spricht: FOLGT MIR NACH ! Er ist der Weg für den Priester und nicht die Welt!
#29 Gockeline 15:50:43 | Dienstag, 25. Januar 2011
Gott will keine Einsiedler er will Helfer für seine Gemeinden. Die alte Messe verstehen leider nur Priester
und nicht die Gläubigen. Zeigt also auf, die Gläubigen sollen nur für die Priester da sein? Ihr seid
weit entfernt von Gottes Auftrag.
@goldengel Ok, wenn Sie keine Antwort auf meine Frage wissen, dann spricht es für sich. Die denkende
Mitleser wird sich sein eigenes Urteil bilden. Mein Urteil dazu: Wenn einem keine Antwort einfällt oder
die Antwort den eigenen sehr gefestigten Ansichten widerspricht, drückt man sich eben vor einer Antwort.
Dann müsste man ja vielleicht den eigenen Standpunkt ändern. Aber wo käme man denn da hin? Da käme
vielleicht die ganze eigene Ideologie zum Einsturz. Das kann man doch nicht riskieren, nicht wahr?
#27 Goldengel 15:40:10 | Dienstag, 25. Januar 2011
galilei Ich habe Ihre Frage beantwortet, nur sind Sie nicht fähig zwischen den Zeilen zu lesen. Abgesehen
davon haben Sie leider gar nichts verstanden. Es hat keinen Sinn. Aber für Sie habe ich es auch nicht
geschrieben, sondern für den Mitleser.
@goldengel Sie haben meine Frage nicht beantwortet. Finden Sie keine Antwort und haben Sie die Frage nicht
richtig verstanden? Die Frage lautet: Was ist mit den Priestern der katholischen Ostkirche? Die haben
ein „Weib“ (warum verwendet Sie ein im heutigen Sprachgebrauch doch eher abwertendes Wort für Frau?)
und repräsentieren doch Christus. Oder verneinen Sie das? Ist die Eucharistiefeier deshalb in der katholischen
Ostkirche etwa ungültig? Bitte versuchen Sie auf meine Frage einzugehen und nicht irgend etwas Anderes
(auch wenn es wichtig und sinnvoll ist) zu schreiben. Noch eine Zusatzfrage: ist jemand, der in der Ehe
lebt, UNREIN? Was haben Sie für eine Vorstellung von Ehe?
#25 Goldengel 15:26:24 | Dienstag, 25. Januar 2011
galilei Christus hatte kein Weib. Warum wohl? Hätte er ein Weib gehabt, hätte er uns nicht das Paradies
bringen können. Um zu wissen, WER Christus war, muss man wissen, WAS sein Kreuzestod eigentlich bedeutet
hat. Christus stieg hinab ins Totenreich, um die Toten aufzuwecken, denn NUR SEIN irdischer TOD konnte
die Gefangenen im Totenreich aufwecken und zum ewigen Leben führen. DAS tat kein Mensch vor ihm – KEIN
Mensch vor ihm konnte ins Totenreich hinabsteigen und die gerechten Toten erlösen und diese aus der Hand
des Satans erwecken – das konnte NUR Christus – deshalb ist ein Priester nicht nur so ein dahergelaufener
Weltmann, der sich mit der Welt paart, sondern er soll Christus folgen, um die schlafenden Seelen in dieser
Welt aufwecken zu können, doch dazu muss er ein tapferer Mann sein und Abstand nehmen von der Welt, damit
er auch Zugang zu Gott hat und so folgt dieser Christus, der wahre Priester, um die Schlafenden zu erwecken,
damit diese den VATER erkennen und in ihm sind all die Tage, welche sie auf der Erde sind – und der wahre
Priester soll diese Menschen segnen und täglich für sie da sein, damit er eben diese vor den großen
Sünden bewahren kann, doch wenn ein Priester selbst im Sündentopf der Welt sitzt und sich mit Welthuren
paart, kann dieser gar nichts, denn er ist blind von seiner Weltfrau, die ihn blind macht. Christus SAH –
weil er REIN war und rein bleiben musste – so REIN muss auch ein Gottesmann sein !
@goldengel Sind die Priester der katholischen Ostkirchen keine „echten“ Priester, keine GOTTESMÄNNER,
nur Beamte, nicht von GOTT berufen? Leben sie nicht in der Person Christi? Lbene sie nicht das Himmelreich?
Können sie uns keinen Segen geben?
#23 Goldengel 14:55:27 | Dienstag, 25. Januar 2011
galilie Es gibt keine Pflicht zum Priesterberuf und so auch keine Pflicht zum Zölibat. Wer nun mal nicht
klettern kann, kann auch kein Matrose werden. d.h. wer nun mal nicht die Voraussetzungen für das Priesteramt
mitbringt, der ist auch kein Priester, berufen von Gott. Der Unterschied zu anderen Priestern ist, dass
der katholische Priester ein GOTTESMANN ist – einer, der von GOTT berufen ist. Ein Priester ist nicht
nur ein Beamter – ein Priester soll uns das Paradies öffnen können. Ein Weltmann übermittelt die Welt
und lässt sich mit der Welt ein. Ein Gottesmann übermittelt das Paradies und lebt im Sinne Christi,
der sich der Welt verschloss, indem er hier keine fleischliche Familie gründete, sondern eine GEISTIGE –
nämlich wir alle sind durch ihn die Kinder Gottes und so hat auch der wahre Priester Gottes keine eigene
Familie zu haben, sondern er schließt sich ganz der Gottesfamilie an und übermittelt uns diese so, indem
er fähig ist uns den Segen Gottes zu geben. Ein Priester ist kein verkleideter Mann und der Segen ist
kein Jux. Wer wahrer Priester ist, der lebt auch das wahre geistige Leben von Jesus Christus. Christus:
Wer leben will, wird tot sein – wer tot sein will, wird leben. Der wahre Priester lebt jetzt schon das
Himmelreich und nur so kann er uns auch das Himmelreich bringen und uns den Segen geben !
@wolfgang e. ok, ich hab’s schon verstanden. Ich sehe es aber so, dass genau deswegen, weil der Zölibat
nicht wesensmäßig zum Priesteramt gehört, man sehr wohl vom „Pflichtzölibat“ sprechen kann. Die Kirche
verpflichtet jeden, der sich zum Priester berufen fühlt, legitimerweise zu allem, was wesensmäßig zum
Priesteramt gehört. Sie verpflichtet aber jeden zusätzlich zum Zölibat. Natürlich nimmt jeder den
Zölibat „freiwillig“ auf sich so wie die Entscheidung zum Priesteramt freiwillig ist. Oft aber wird der
Zölibat in Kauf genommen („widerwillig“), weil es keine andere Möglichkeit gibt. Insofern ist er für
mich ein „Pflichtzölibat“. Zu den jüngeren Priestern: denen fehlt es natürlich teilweise an Lebenserfahrung
und sie wissen noch nicht, was es heißt, alleine zu leben. Die bittere Erkenntnis kommt dann oft erst
in späteren Lebensjahren. Außerdem: Wer wird heute noch Priester? Ich glaube nicht, dass es gerade die
„vitalsten“ Menschen sind. Ein Bischof hat einmal gesagt: Vor 30 Jahren hatten wir im Priesterseminar
50 Kandidaten, davon waren 5 psychisch problematisch. Heute habe ich 7 Kandidaten, davon sind allerdings
immer noch 5 psychisch problematisch. Es ist zu befürchten, dass gerade durch den Zölibat und natürlich
auch durch den Reformstau in der Kirche nicht unbedingt die beste Auswahl stattfindet. Ich hab da so meine
Erfahrungen mit jüngeren Priestern gemacht und hab die Sorge, dass wir da in noch schlimmere Zeiten hineinstolpern.
#21 wolfgang e. 13:58:34 | Dienstag, 25. Januar 2011
@ galilei Dass die Ehelosigkeit momentan Pflicht und für die verheirateten Priester die Weihe ein Ehehindernis
ist, ist natürlich klar. Die Diskussion ist ja, genau diese Pflicht abzuschaffen. Die Analogie ist nicht
zulässig, denn die Treue in der Ehe kann die Kirche nicht abschaffen, den Zölibat aber sehr wohl! Noch
einmal: es ging hier nicht darum, ob die Kirche etwas abschaffen könnte oder nicht, auch nicht, ob etwas
wesensmäßig irgendwo dazugehört, oder nicht, sondern, einzig und alleine darum, ob eine Entscheidung
für eine bestimmte Sache freiwillig ist, oder nicht, und ob der Ausdruck „Pflichtzölibat“ (von Berens
immer als Zwang verstanden) gerechtfertigt ist. Josef Behrens möchte den Zölibat abschaffen, weil er
ihn für einen Zwang hält. Es wird aber niemand gezwungen, Priester zu werden, daher kann man nicht von
Zwang sprechen. Ebenso kann man bei der Treue in der Ehe nicht von Zwang sprechen, da die Eheleute ja
hoffentlich freiwillig geheiratet haben (und hoffentlich auch wussten, was sie tun). Ob man den Zölibat
abschaffen sollte, ist eine andere Frage. Die jüngeren Priester würden die Frage eher verneinen. Ob
die Abschaffung des Zölibats eine dauerhafte Lösung der momentanen Probleme wäre, ist dann wieder eine
andere Frage. Die Erfahrungen der protestantischen Kirchen würden nicht unbedingt dafür sprechen. In
meinem Diskussionsbeitrag ging es nur darum: Ist der Zölibat freiwillig oder erzwungen.
Die „Früchte“ der Glaubensverdreher ! Der sog. „Bund der Deutschen katholischen Jugend’ zeigt mit seinen
absurden „Forderungen“ die an ihnen vollzogene „Gehirnwäsche“ durch „Neuerer“kreise drastisch auf; kein
Wunder, wenn schon der sog. „röm kath. Religionsunterricht“ vielfach zu einer liberal-laizistischen Farce
verkommen ist; nicht mehr die Verkündigung der unfehlbaren Kirchenlehre steht oben an sondern das Wühlen
in „aufgeklärten“ Themen als Opposition zur Kirchenlehre; „ganz human oekumenisierend dialogisierend“;
eine dadurch seelisch leidende Schülerin: „Unser Religionslehrer ist geschieden, er scheint die Sakramente
nicht so ernst zu nehmen, er kritisiert die Kirche statt sie uns verständlich zu machen – und dennoch
DARF er Religion unterrichten? Ich verstehe das nicht! Wo sind da die klaren Vorschriften? Ein röm. Katholischer
Religionslehrer sollte wirklich katholisch sein und FÜR die Kirche reden!“ Der sog. „Religionsunterricht“
als Plattform zur Erziehung von Glaubensfernen ? www.razyboard.com/…07667-5939825-0.html Wer ist noch
erstaunt, dass durch derartigen „Unterricht“ die unfehlbare Kirchenlehre so gut wie „abgeschafft“ worden
ist; ein heiligmässiger zölibatär lebender hw Priester auch gleich mit; ob die hierfür Verantwortlichen
diese mahnende Frage Jesu Christi noch hören ( wollen ) ?: WARUM VERFOLGST DU MICH ? www.razyboard.com/…07888-5973405-0.html
Spielverderber Es sind – neben Kardinal Joachim Meisner (Köln) und Bischof Gerhard Ludwig Müller aus
Regensburg – vor allem junge beziehungsweise jüngere Oberhirten, die entschieden dagegen sind, am Zölibatsgesetz
zu rütteln: etwa Kardinal Reinhard Marx (München) und die Bischöfe Franz-Josef Overbeck (Essen), Franz-Peter
Tebartz-van Elst (Limburg) und Karl-Heinz Wiesemann (Speyer). Mein G*tt sind das schlimme Spielverderber…!
O:O :&)
@Jubärens und @wolfgang e Jubärens: Also was erfasse ich da nicht? Sagt nicht Jesus zu seinen Jüngern:
„Nicht alle können es fassen.“ und „Manche haben sich selbst …“ Denjenigen, die es nicht fassen, spricht
er nicht den Status „Jünger“ ab. Es spricht also für seine Jünger kein Gebot zur Ehelosigkeit aus,
sondern er stellt die Ehelosigkeit als einen eigenen Wert hin. Den bestreite ich auch nicht, aber sie
ist keine Verpflichtung für seine Jünger. In diesem Sinn habe ich auch gemeint, dass ein allgemeines
Gebot zur Ehelosigkeit der Schöpfung widersprechen muss. Es ist wohl ein trivialer Schluss, dass es dann
keine Menschen gebe. Oder können Sie Kinder auf andere Art zeugen? @wolfgang e. Dass die Ehelosigkeit
momentan Pflicht und für die verheirateten Priester die Weihe ein Ehehindernis ist, ist natürlich klar.
Die Diskussion ist ja, genau diese Pflicht abzuschaffen. Die Analogie ist nicht zulässig, denn die Treue
in der Ehe kann die Kirche nicht abschaffen, den Zölibat aber sehr wohl!
Christi Rat zur Ehelosigkeit für die Apostel und nachfolgenden Jünger Für den „evangelischen Rat“ der
Ehelosigkeit für die engern Jünger und Nachfolger Christi gilt in erster Linie die Jesus-Worte – z.
B. in Mt 19,10: Da sagten die Jünger zu ihm: Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist
es nicht gut zu heiraten? Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die,
denen es gegeben ist. Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den
Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das
erfassen kann, der erfasse es. Galilei und J. Berens erfassen und fassen die von Jesus für seine engsten
Jünger gewollte Ehelosigkeit um des Himmelreiches offenbar nicht. Sie berufen sich dauernd auf die Bibel,
aber natürlich nur im Allgemeinen und nicht so konkret mit Jesusworten.
#16 wolfgang e. 12:02:28 | Dienstag, 25. Januar 2011
lieber galilei Du hast die Analogie auf den falschen Aspekt des Vergleichs gelegt: Genaugenommen ging
es nicht darum, ob die Ehelosigkeit wesensmäßig zum Priestertum dazugehört, oder nicht, sondern darum,
ob der Zölibat freiwillig ist, oder nicht. Damit wird die Analogie sehrwohl zulässig und die Schlussfolgerung
logisch. Momentan ist in der katholischen Kirche Ehelosigkeit Voraussetzung für die Priesterweihe (wenn
auch nicht wesensmäßig zwingend, sonst gäbe es keine Ausnahmen). Wenn ich also freiwillig ein kath.
Priester werde, schließe ich also selbstverständlich die Verpflichtung zum Zölibat mit ein. Tatsäch
müssen auch die Priester der unierten oder orthodoxen Ostkirchen prinzipiell zum Zölibat bereit sein,
um Priester werden zu können, da es ihnen nach der Priesterweihe nicht mehr erlaubt ist, zu heiraten
(auch nicht als Witwer). @ Domenico Du hast recht, in diesem Sinn ist auch die Treue in der Ehe durchaus
auch eine „Pflicht“, allerdings eine „Pflicht der Liebe“. Daher wäre der Ausdruck „Pflichttreue“ auch
irreführend, da sich für den Liebenden die Treue gar nicht als Pflicht, sondern als Notwendigkeit darstellt.
#14 Siegfried 11:31:37 | Dienstag, 25. Januar 2011
zu Sofort eine Verbindung zur Frauenordination Hier liegt eine Verblödung des menschlichen Geistes vor.
Der hauptamtliche Jugendfunktionär soll sich umschauen. Er möchte dort wo keine Kommunion mehr augeteiult
wird Frauenpriester einsetzen, um dort die Messe zu feiern. Warum eigentlich? es geht doch niemand hin!
Seit es so gehandhabt wurde, jede Gruppe, jedee Einzelne solle seine Hl. (?) Messse ohne Aufwand besuchen
können, kommt niemand mehr in die Kirche. Wenn wir am Sonntag mehr Messen oder auch am Werktag benötigen,
dann sollte die Häufigkeit der Konzelebrationen aufgören. Es gibt Kirchen in denen keine Messe gefeiert
wird und es gibt Kirchen da stehen teilweise 3 bis 10 Pfarrer als Konzelebrantern um einen Altar. Warum
dies? Betrachtet, welchen Zeitaufwendung und welche Entfernungen Priester auch Diözesanpriester und ausgebildete
Altardiener, Organisten, Kantoren und Sänger, sowie Gottesdienstbesucher zurücklegen, um eine Heilige
Messe in der Katholischen Tradition nach dem Missale Romanum 1962, die vom Konzil erneuerte Liturgie feiern
bzw. besuchen zu können. Die Priester aus den Diözesen neben ihr Aufgabe in der Gemeinde Gemäß den
bischöflichen Genehmigungen aber häufig zu sehr ungünstigen Zeiten. Warum gehen die Gläubigen dort
zur Hl. Messe, zur Andacht usw, Warum gehen die Gläubigen ohne Katholische Tradition nicht zur Novus
Ordo Messe?
wenn Jesus wollte… dass seine Priester nicht heiraten, dann hätte er das eben dezidiert sagen müssen.
Mir ist auch keine Erscheinung bekannt, wo Jesus auf der Ehelosigkeit beharrt.
@wolfgang e. Das ist eine völlig unlogische Schlussfolgerung. Die Treue gehört dem Wesen nach zur Ehe.
Wenn ich freiwillig eine kath. Ehe schließe, schließe ich selbstverständlich diese Verpflichtung mit
ein. Die Ehelosigkeit gehört nicht dem Wesen nach zum Priesteramt. Wäre es so, dürfte es überhaupt
keine verheirateten Priester in der kath. Kirche geben. Es gibt sie aber (konvertierte evangelische Pastoren,
ostkirchliche Priester, konv. angl. Pfarrer etc.). Daher ist – schlicht gesagt – Ihr Analogieschluss absolut
unzulässig und falsch.
bejorommer Es gibt doch unbestritten ein „freiwilliges“ und ein „Pflichtzölibat“ Die Begriffe Freiwilligkeit
und Pflicht sind kein kontradiktorisches Begriffspaar. Schon Immanuel Kant unterschied Handlungen die
„aus Pflicht“ ausgeführt werden im Unterschied zu den nur pflichtgemäßen. Für den Kandidaten zum Priesteramt
kommt es daher in den Jahren [!] der Vorbereitung und spirituellen Reifung darauf an sich klar zu werden,
ob er den Zölibat aus tiefer Überzeugung als die mit dem Priestertum verbundene Standespflicht erkennen
und ganz persönlich annehemen und zu seiner Sache machen kann oder nicht. Beide Entscheidungen sind zu
achten. Irrtümer sind leider nicht immer ausgeschlossen und es wird auch immer eine gewisse Zahl von
Kandidaten geben, die nur pflichtgemäß im og. Sinne handeln, ihre geistlichen Vorgesetzten über den
wahren Zustand ihrer Motivation täuschen können und die dann in Amt und Würden der Gefahr erliegen,
ein Doppelleben zu beginnen. Andererseits muss sich aber die Katholische Kirche die Frage stellen, ob
sie gut daran tut, den Zölibat zur Standespflicht für den Priester zu erheben. Immerhin muss sie akzeptieren,
dass es in der Jurisdition des Papstes zahlreiche Ausnahmen von der Regel gibt (Unierte Ostkirchen, konvertierte
protestant. Geistliche, die die kathol. Priesterweihe trotz Ehepartnerin erlangen können, neuerdings
auch konvertierte Pfarrer aus der anglikan. Kirche…). So unumstösslich und sakrosankt ist die Zölibatsverpflichtung
also NICHT!
#9 wolfgang e. 11:04:55 | Dienstag, 25. Januar 2011
lieber bejorommer: … dann wird man halt nicht Priester. Wird ja keiner dazu gezwungen. Und, bitte, nur
weil Du keine Begründung des Zölibats kennst, heißt das noch lange nicht, dass der Zölibat „mit nichts
zu begründen“ wäre. Schau mal: Wenn du eine katholische Ehe eingehen möchtest, musst du zur Treue bereit
sein. Ansonsten ist die Ehe ungültig. Ist das eine „durch nichts zu begründende Pflichttreue“? – wohl
kaum. Ist es überhaupt eine „Pflichttreue“ – nein, du musst ja nicht heiraten… ist es also freiwillig?
– ja, es ist freiwillig. Die Sache ist genaugenommen so: Wer nicht freiwillig zur Treue bereit ist, ist
nicht zur Ehe geeignet. Wer nicht freiwillig zum Zölibat bereit ist, ist nicht als Priester geeignet.
Klingt vielleicht komisch, ist aber so…
#8 bejorommer 10:32:26 | Dienstag, 25. Januar 2011
ruhrgebietler – offenbar nicht richtig informiert Es gibt doch unbestritten ein „freiwilliges“ und ein
„Pflichtzölibat“ Wenn Du Recht hättest, wäre das „Pflichtzölibat“ doch vollkommen überflüssig. Fakt
ist doch aber, daß nach amtskirchlichen Vorschriften, nur zum Priesterberuf zugelassen wird, wer sich
das mit nichts zu begründende, Pflichtzölibat aufdrängen läßt. Also entweder man läßt sich das
Pflichtzölibat aufdrängen oder man hat keine Chance Priester zu werden. Hälst du das für freiwillig??????
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
@wolfgang e. Jedes moderne CMS hat eine Suchmaschinenoptimierung inkludiert. Je nach Metainformationen,
welche sich teils bspw. auch aus dem Kontext ergeben, wird man in den Suchmaschinen bzw. in Google, denn
die anderen sind schon so gut wie assimiliert, gefunden. Kreuz.net ist da sehr einfach gestrickt. Es sammelt
ein paar Keywords, die vermutlich jeder Redakteur manuell zu dem Artikel einpflegt, wie bspw. in diesem :
„Nachricht, Nachrichten, Information, Informationen, Religion, Religionen, Gott, Kirche, Kirchen, katholisch,
katholische, Vatikan, Papst, Päpste, Kardinal, Kardinäle, Bischof, Bischöfe, Priester, Bibel, Theologie,
Abtreibung, Mord“ – Bei Kreuz.net sind es immer die selben Keywords. SEO Apps erlauben die Optimierung
solcher Tags, indem sie aus dem Kontext des jeweiligen Artikels sich die Keywords. Einzig die „description“
wird durch einen kurzen Teaser-Text jeweils zu einem Artikel eingetragen. Der Rest der statischen Metainformationen
erfolgt durch einen Revisit des Googlebots und der Anweisung an ihn, er solle „follow,index“ vom Index
weg der Seite folgen und sie so in den Suchindex aufnehmen. Das Ergebnis führt bislang zu etwas 63,400
Verknüpfungen, welche insg. auf der Seite referenziert worden sind, wobei interessant ist, dass es einen
Unterschied zwischen kreuz.net mit Präfix und ohne gibt. Mit Präfix gibt es ~„63.300“ Einträge in Google,
also um 100 weniger als ohne WWW.
#6 kurt friedgen 10:10:28 | Dienstag, 25. Januar 2011
@wolfgang e. Sie treffen genau den Punkt: es gibt keinen Pflichtzölibat, genauso wenig wie es eine Verpflichtung
zur Ehe gibt. Das leuchtet jedem vernünftigen Menschen ein. Aber versuchen sie nur ja nicht, es „dem
einfachen, selbst denkenden“ bejorommer (alias Joberens) zu erklären. Um das zu kapieren reicht seine
Hirnmasse nicht aus! Er spricht vom „positiven Zeichen“: Wenn er wirklich ein solches setzen möchte,
dann möge er endlich seine unsäglichen, unglaublichen dummen Beiträge für sich behalten oder in Rommersheim
den Eifelvögeln vororgeln.
#4 wolfgang e. 09:59:38 | Dienstag, 25. Januar 2011
Wow… der Papst spricht über kreuz.net …daß es nicht das einzige Ziel christlicher Online-Aktivitäten
sein dürfe, so viele Klicks wie möglich zu bekommen… das sollte sich kreuz.net hinter die Ohren schreiben.
Natürlich bekommt man mehr Klicks, wenn man „Kondompapst“ schreibt, und auf der Startseite die Bilder
des Papstes mit Bildern von Schwulenparaden abwechseln. Nur, ob der Kirche damit wirklich gedient ist?
@ Meinerven Der Gläubigenschwund kam vor dem Priesterschwund. Ist die Frage damit beantwortet? @ Berens
oft schon diskutiert: Es gibt keinen Pflichtzölibat, da keiner gezwungen ist, Priester zu werden. Wenn
jemand heiratet, und sich damit auch zur Treue verpflichtet, nennt man das ja auch nicht „Pflichttreue“.
(dies schreibe ich Dir als ebenfalls selbst denkender…)
#3 bejorommer 09:30:47 | Dienstag, 25. Januar 2011
Zu Zölibat geht Politiker nichts an Eigentlich kann es doch als positives Zeichen gewertet werden, wenn
Volksvertreter christliche Verantwortung zeigen, den Abwärtstrend und den damit verbundenen Seelsorgemangel
nicht länger hinnehmen und verantworten können, zumal der Hauptgrund der Misere, doch die amtskirchliche
Prinzipienreiterei auf dem, weder mit Jesus noch mit dem Evangelium zu begründenden, menschlich erfundenen,
Pflichtzölibat ist. Zum Wohle unserer Kirche wären die Bischöfe sicherlich gut beraten, wenn sie das
Ganze nicht länger auf die leichte Schulter nehmen, mehr Rückgrad und Eigenverantwortung und bei fraglichen
Dingen Roms weniger Angst und übertriebenen Respekt vor dem immer noch fehlbaren Menschen Papst zeigen
würden. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Ist doch klar warum die jungen Bischöfe gegen die… Priesterehe sind. Dann sind doch ihre jetzt großartigen
monatlichen Bezüge nach Reichskonkordat nicht mehr sicher ! Zumindest bei zweien kann man dieses behaupten.
Weil diese uns was verkünden, was sie uns nicht vorleben – deshalb wird auch das Kirchenstruktursystem
Gott Lob zusammen brechen. Sie sind ohne Glauben – vollkommen. Atheisten sind es zum 98 % ! Den Zeitrahmen
gibt Gott alleine vor. Deo gratias ! S.-M. O. P. N. !
Teufelskreis Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Ist der Priestermangel eine Folge des zunehmenden
„Gläubigenmangels“, oder nimmt die Zahl der Gläubigen ab, weil es immer weniger Priester vor Ort gibt?