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Die Amtsführung der Bischöfe ist noch unter jeder Kritik + Der Zölibat geht Politiker nichts an + Eremitenmönche feiern zweimal die Woche Alte Messe + Sofort eine Verbindung zur Frauenordination + Die jungen Bischöfe gegen Priesterehe
Pressekonferenz zur Präsentation der 'Botschaft des Papstes zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel'
Pressekonferenz zur Präsentation der ‘Botschaft des Papstes zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel’
Die Amtsführung der Bischöfe ist noch unter jeder Kritik

Vatikan. Gestern publizierte der vatikanische Pressesaal die Botschaft des Papstes zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel. In dem Text erklärt Benedikt XVI., daß es nicht das einzige Ziel christlicher Online-Aktivitäten sein dürfe, so viele Klicks wie möglich zu bekommen. Der Präsident des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, Erzbischof Claudio Celli (69), kommentierte diese Aussage in einer Pressekonferenz. Es wäre nicht falsch, diese Worte des Papstes auf konservative katholische Webseiten, Blogs und Youtube-Kanäle zu beziehen – erklärte Mons. Celli. Diese hätten angeblich „vehement“ altliberale Bischöfe und andere Amtsträger kritisiert, weil sie deren Amtsführung als nicht katholisch genug betrachteten.

Der Zölibat geht Politiker nichts an

Deutschland. Die Unionspolitiker, die letzte Woche die Priesterehe forderten, tummeln sich an der falschen Front. Das erklärte der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt gestern in München laut der Agentur ‘dapd’. Der Zölibat falle „in die Zuständigkeit des päpstlichen Lehramtes und nicht in die von Parlamenten“. Es gebe im Parlament mehr als genug zu tun – etwa gegen die Kinderschlachtungen oder für die Stärkung der Ehe.

Eremitenmönche feiern zweimal die Woche Alte Messe

Italien. Der Priestermönch in der dreiköpfigen Eremitengemeinschaft in der Ortschaft Garfagnana in der Toskana feiert zweimal in der Woche die Alte Messe. Das berichtete die Webseite ‘blog.messainlatino.it’. Die Mönche haben im Jahr 1982 die Eremitage der Jungfrau der Hilfe von Minucciano übernommen. Sie beten wöchentlich den ganzen Psalter. Einer der drei Mönche ist Priester. Die Eremitengemeinschaft ist von den Kamaldulenserermiten anerkannt.

Sofort eine Verbindung zur Frauenordination

Deutschland. Über den Zölibat müsse weiter diskutiert werden. Das forderte der Vorsitzende des ‘Bundes der Deutschen katholischen Jugend’, Dirk Tänzler, vor dem Kölner Domradio. Der Jugendfunktionär will nicht nur den Zölibat diskutieren, sondern auch „die Stärkung von Frauen in der Kirche“. Er gibt vor, die „Eucharistie“ in den – längst ausgestorbenen – Pfarreien feiern und absichern zu wollen.

Die jungen Bischöfe gegen Priesterehe

„Es sind – neben Kardinal Joachim Meisner (Köln) und Bischof Gerhard Ludwig Müller aus Regensburg – vor allem junge beziehungsweise jüngere Oberhirten, die entschieden dagegen sind, am Zölibatsgesetz zu rütteln: etwa Kardinal Reinhard Marx (München) und die Bischöfe Franz-Josef Overbeck (Essen), Franz-Peter Tebartz-van Elst (Limburg) und Karl-Heinz Wiesemann (Speyer). Im übrigen, so argumentieren Verteidiger des Zölibats, sei der Eindruck, es herrsche ein erheblicher Priestermangel, eine Verkürzung der Tatsachen. Eine „Notlage“ sei nicht der Priester-, sondern der »Gläubigenmangel«.“

Der altliberale Journalist Gernot Facius – inoffizieller Pressesprecher von Karl Kardinal Lehmann von Mainz – in der deutschen Tageszeitung ‘Welt’.
      
39 Lesermeinungen
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#41   Meinerven   08:33:02 | Donnerstag, 27. Januar 2011
Goldengel…
…ist ein Fake, denk ich schon lange. Sonst, liebe Galileo,könntest du mit ihm diskutieren. Aber da die Erde nun mal eine Scheibe ist… >:) o^/ :-D
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#40   White Woman   08:46:16 | Mittwoch, 26. Januar 2011
Goldengelchen
du schreibst immer nur von den ach so unreinen Frauen, was ist eigentlich mit den Männern? Müssten die nicht auch rein in die Ehe gehen? :-S :-S
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#39   wolfgang e.   22:44:26 | Dienstag, 25. Januar 2011
Goldengelchen
Du bist ein Depp sondergleichen.
(Hoffentlich wenigstens ein „reiner“ Depp)
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#38   Vineta   21:11:02 | Dienstag, 25. Januar 2011
Zum Vorstoß von Unionsleuten in der Zölibatsfrage
sollte einem nicht nur einfallen, daß die Union sich besser um tausend andere äußerst brisante, verdrängte, vernachlässigte Dinge kümmern sollte, die fraglos in ihren Zuständigkeitbereich fallen –
sondern auch , daß im Dienst der Kirche immer mehr Diakone ( mit Familie) anzutreffen sind, denen gegenüber die ehelos lebenden Priester täglich beweisen müssen, daß sie besser als diese sind, weil ihnen ( als von Ehe-und Familiensorgen Freigestellten) mehr Zeit bleibt, den täglichen Anforderungen nachzukommen.
Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken:
1) ob denn nicht zölibatäre Priester, die hinter einem gewissen Arbeitspensum, Standard usw. zurückbleiben, nur mehr als Diakone Dienst tun können sollten .
2) ob denn Priester, die zufällig der Liebe ihres Lebens begegnen, nicht selbstverständlich als Diakone mit Familie weitermachen können sollten.
War nur mal so eine spontane Idee von mir, um beiden Anliegen, dem der Ehe und dem des Zöilbats, gerecht werden zu können.
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#36   Soramonas   18:45:08 | Dienstag, 25. Januar 2011
Nahtod-Erfahrung
Nahtod-Erfahrung
13.02.2009Die dem Tod ins Auge gesehen habenMenschen, die nur knapp dem Tode entronnen sind, berichten Erstaunliches: Nahtod-Erfahrungen zeichnen sich oft dadurch aus, dass die Personen aus ihrem Körper heraustreten, über ihm schweben und beobachten, was sich abspielt. Forscher suchen nach Erklärungen für das rätselhafte Phänomen.
www.welt.de/…e-gesehen-haben.html
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#35   Goldengel   18:13:25 | Dienstag, 25. Januar 2011
wolfgang e
Ha, ha…als ob jene Menschen, welche man heute zum Altar schleppt, rein wären.
Sämtliche Frauen haben doch schon vor der Ehe ihre Beine vielen Männern breit gemacht.
Lächerlich hier von einer „reinen“ Ehe zu quasseln.
Rein war die Ehe mal, bevor die „sexuelle Revolution = Hurenweiber für alle“ gekommen war.
Da waren Weiber noch rein – heute eine Schlampenbrut sondergleichen.
Rein :-D
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#34   devmann   17:17:25 | Dienstag, 25. Januar 2011
@goldengel @galilei
Sieh an, Goldengel schweigt.
Vielleicht hat ihn doch das, was Galilei geschrieben hat, zum Nachdenken gebracht!
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#33   Sinah   17:13:05 | Dienstag, 25. Januar 2011
Nicht genug katholisch!
„Vatikan… In dem Text erklärt Benedikt XVI., daß es nicht das einzige Ziel christlicher Online-Aktivitäten sein dürfe, so viele Klicks wie möglich zu bekommen. Der Präsident des Päpstl. Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, Erzbischof Claudio Celli (69), kommentierte diese Aussage in einer Pressekonferenz. Es wäre nicht falsch, diese Worte des Papstes auf konservative katholische Webseiten, BLOGS und Youtube-Kanäle zu beziehen – erklärte Mons. Celli. Diese hätten angeblich „vehement“ altliberale Bischöfe und andere Amtsträger kritisiert, weil sie deren Amtsführung als nicht katholisch genug betrachtete“
Monsignore!
Deren Amtsführung betrachten wir als überhaupt nicht katholisch, bitte schön.
„Nicht katholisch genug“ gibt’s gar nicht, Herr Prälat! Diese Aussage sagt bereits, daß Sie nicht katholisch sind. Entweder man ist katholisch oder nicht. „Nicht genug katholisch“ ist ein Produkt aus der Schein-HalluzinationsKirche! Guten Abend!
Pauken angesagt!
„Deutschland. Über den Zölibat müsse weiter diskutiert werden. Das forderte der Vorsitzende des ‘Bundes der Deutschen katholischen Jugend’, Dirk Tänzler, vor dem Kölner Domradio. Der Jugendfunktionär will nicht nur den Zölibat diskutieren…“
Mischen sich in Dinge ein, die sie rundum nichts angehen. Nicht katholisch sein, sich aber um katholische Standesformen ergießen. Erlernen Sie zuerst den katholischen Katechismus! Haben Sie heute das Morgengebet gebetet, Herr Tänzler? Oder den Rosenkranz? Gute Andacht!
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#32   galilei   16:06:47 | Dienstag, 25. Januar 2011
@goldengel
Lieber Goldengel,
haben Sie sich schon einmal Folgendes überlegt:
Sie verdanken Ihr Leben nach Ihrer Auffassung nur der Unreinheit Ihres Vaters.
Sehen Sie denn um Gottes willen nicht, wie unsinnig und dem Willen des Schöpfers widersprechend Ihre Behauptung ist, das jeder Verheiratete unrein ist.
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#31   wolfgang e.   16:06:03 | Dienstag, 25. Januar 2011
@ Goldengel
Rein ist also der Priester, der Christus im Zölibat folgt, unrein ist jeder Mann, der verheiratet ist, denn er liebt die Welt und schließt sich ihr an.
falsch.
Der Verheiratete lebt die Tugend der Reinheit auf eine andere Weise als der Zölibatere.
Deswegen ist er aber nicht unrein.
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#30   Goldengel   15:52:06 | Dienstag, 25. Januar 2011
galilei
Ich habe geantwortet – Sie haben nicht verstanden !
Ich brauche mich vor gar nichts zu drücken und ich habe mich auch nicht gedrückt.
Rein ist der zölibatäre Weg !
Rein ist also der Priester, der Christus im Zölibat folgt, unrein ist jeder Mann, der verheiratet ist, denn er liebt die Welt und schließt sich ihr an.
Christus aber spricht: FOLGT MIR NACH !
Er ist der Weg für den Priester und nicht die Welt!
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#29   Gockeline   15:50:43 | Dienstag, 25. Januar 2011
Gott will keine Einsiedler
er will Helfer für seine Gemeinden.
Die alte Messe verstehen leider nur Priester
und nicht die Gläubigen.
Zeigt also auf,
die Gläubigen sollen nur für die Priester da sein?
Ihr seid weit entfernt von Gottes Auftrag.
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#28   galilei   15:46:49 | Dienstag, 25. Januar 2011
@goldengel
Ok, wenn Sie keine Antwort auf meine Frage wissen, dann spricht es für sich. Die denkende Mitleser wird sich sein eigenes Urteil bilden.
Mein Urteil dazu:
Wenn einem keine Antwort einfällt oder die Antwort den eigenen sehr gefestigten Ansichten widerspricht, drückt man sich eben vor einer Antwort. Dann müsste man ja vielleicht den eigenen Standpunkt ändern. Aber wo käme man denn da hin? Da käme vielleicht die ganze eigene Ideologie zum Einsturz. Das kann man doch nicht riskieren, nicht wahr?
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#27   Goldengel   15:40:10 | Dienstag, 25. Januar 2011
galilei
Ich habe Ihre Frage beantwortet, nur sind Sie nicht fähig zwischen den Zeilen zu lesen.
Abgesehen davon haben Sie leider gar nichts verstanden. Es hat keinen Sinn.
Aber für Sie habe ich es auch nicht geschrieben, sondern für den Mitleser.
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#26   galilei   15:36:16 | Dienstag, 25. Januar 2011
@goldengel
Sie haben meine Frage nicht beantwortet. Finden Sie keine Antwort und haben Sie die Frage nicht richtig verstanden?
Die Frage lautet: Was ist mit den Priestern der katholischen Ostkirche? Die haben ein „Weib“ (warum verwendet Sie ein im heutigen Sprachgebrauch doch eher abwertendes Wort für Frau?) und repräsentieren doch Christus. Oder verneinen Sie das? Ist die Eucharistiefeier deshalb in der katholischen Ostkirche etwa ungültig?
Bitte versuchen Sie auf meine Frage einzugehen und nicht irgend etwas Anderes (auch wenn es wichtig und sinnvoll ist) zu schreiben.
Noch eine Zusatzfrage: ist jemand, der in der Ehe lebt, UNREIN? Was haben Sie für eine Vorstellung von Ehe?
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#25   Goldengel   15:26:24 | Dienstag, 25. Januar 2011
galilei
Christus hatte kein Weib.
Warum wohl?
Hätte er ein Weib gehabt, hätte er uns nicht das Paradies bringen können.
Um zu wissen, WER Christus war, muss man wissen, WAS sein Kreuzestod eigentlich bedeutet hat.
Christus stieg hinab ins Totenreich, um die Toten aufzuwecken, denn NUR SEIN irdischer TOD konnte die Gefangenen im Totenreich aufwecken und zum ewigen Leben führen.
DAS tat kein Mensch vor ihm – KEIN Mensch vor ihm konnte ins Totenreich hinabsteigen und die gerechten Toten erlösen und diese aus der Hand des Satans erwecken – das konnte NUR Christus – deshalb ist ein Priester nicht nur so ein dahergelaufener Weltmann, der sich mit der Welt paart, sondern er soll Christus folgen, um die schlafenden Seelen in dieser Welt aufwecken zu können, doch dazu muss er ein tapferer Mann sein und Abstand nehmen von der Welt, damit er auch Zugang zu Gott hat und so folgt dieser Christus, der wahre Priester, um die Schlafenden zu erwecken, damit diese den VATER erkennen und in ihm sind all die Tage, welche sie auf der Erde sind – und der wahre Priester soll diese Menschen segnen und täglich für sie da sein, damit er eben diese vor den großen Sünden bewahren kann, doch wenn ein Priester selbst im Sündentopf der Welt sitzt und sich mit Welthuren paart, kann dieser gar nichts, denn er ist blind von seiner Weltfrau, die ihn blind macht.
Christus SAH – weil er REIN war und rein bleiben musste – so REIN muss auch ein Gottesmann sein !
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#24   galilei   15:18:52 | Dienstag, 25. Januar 2011
@goldengel
Sind die Priester der katholischen Ostkirchen keine „echten“ Priester, keine GOTTESMÄNNER, nur Beamte, nicht von GOTT berufen? Leben sie nicht in der Person Christi? Lbene sie nicht das Himmelreich? Können sie uns keinen Segen geben?
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#23   Goldengel   14:55:27 | Dienstag, 25. Januar 2011
galilie
Es gibt keine Pflicht zum Priesterberuf und so auch keine Pflicht zum Zölibat.
Wer nun mal nicht klettern kann, kann auch kein Matrose werden. d.h. wer nun mal nicht die Voraussetzungen für das Priesteramt mitbringt, der ist auch kein Priester, berufen von Gott.
Der Unterschied zu anderen Priestern ist, dass der katholische Priester ein GOTTESMANN ist – einer, der von GOTT berufen ist. Ein Priester ist nicht nur ein Beamter – ein Priester soll uns das Paradies öffnen können.
Ein Weltmann übermittelt die Welt und lässt sich mit der Welt ein.
Ein Gottesmann übermittelt das Paradies und lebt im Sinne Christi, der sich der Welt verschloss, indem er hier keine fleischliche Familie gründete, sondern eine GEISTIGE – nämlich wir alle sind durch ihn die Kinder Gottes und so hat auch der wahre Priester Gottes keine eigene Familie zu haben, sondern er schließt sich ganz der Gottesfamilie an und übermittelt uns diese so, indem er fähig ist uns den Segen Gottes zu geben.
Ein Priester ist kein verkleideter Mann und der Segen ist kein Jux. Wer wahrer Priester ist, der lebt auch das wahre geistige Leben von Jesus Christus.
Christus: Wer leben will, wird tot sein – wer tot sein will, wird leben.
Der wahre Priester lebt jetzt schon das Himmelreich und nur so kann er uns auch das Himmelreich bringen und uns den Segen geben !
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#22   galilei   14:44:47 | Dienstag, 25. Januar 2011
@wolfgang e.
ok, ich hab’s schon verstanden. Ich sehe es aber so, dass genau deswegen, weil der Zölibat nicht wesensmäßig zum Priesteramt gehört, man sehr wohl vom „Pflichtzölibat“ sprechen kann. Die Kirche verpflichtet jeden, der sich zum Priester berufen fühlt, legitimerweise zu allem, was wesensmäßig zum Priesteramt gehört. Sie verpflichtet aber jeden zusätzlich zum Zölibat. Natürlich nimmt jeder den Zölibat „freiwillig“ auf sich so wie die Entscheidung zum Priesteramt freiwillig ist. Oft aber wird der Zölibat in Kauf genommen („widerwillig“), weil es keine andere Möglichkeit gibt. Insofern ist er für mich ein „Pflichtzölibat“.
Zu den jüngeren Priestern: denen fehlt es natürlich teilweise an Lebenserfahrung und sie wissen noch nicht, was es heißt, alleine zu leben. Die bittere Erkenntnis kommt dann oft erst in späteren Lebensjahren. Außerdem: Wer wird heute noch Priester? Ich glaube nicht, dass es gerade die „vitalsten“ Menschen sind. Ein Bischof hat einmal gesagt: Vor 30 Jahren hatten wir im Priesterseminar 50 Kandidaten, davon waren 5 psychisch problematisch. Heute habe ich 7 Kandidaten, davon sind allerdings immer noch 5 psychisch problematisch. Es ist zu befürchten, dass gerade durch den Zölibat und natürlich auch durch den Reformstau in der Kirche nicht unbedingt die beste Auswahl stattfindet. Ich hab da so meine Erfahrungen mit jüngeren Priestern gemacht und hab die Sorge, dass wir da in noch schlimmere Zeiten hineinstolpern.
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#21   wolfgang e.   13:58:34 | Dienstag, 25. Januar 2011
@ galilei
Dass die Ehelosigkeit momentan Pflicht und für die verheirateten Priester die Weihe ein Ehehindernis ist, ist natürlich klar. Die Diskussion ist ja, genau diese Pflicht abzuschaffen. Die Analogie ist nicht zulässig, denn die Treue in der Ehe kann die Kirche nicht abschaffen, den Zölibat aber sehr wohl!
Noch einmal: es ging hier nicht darum, ob die Kirche etwas abschaffen könnte oder nicht, auch nicht, ob etwas wesensmäßig irgendwo dazugehört, oder nicht, sondern, einzig und alleine darum, ob eine Entscheidung für eine bestimmte Sache freiwillig ist, oder nicht, und ob der Ausdruck „Pflichtzölibat“ (von Berens immer als Zwang verstanden) gerechtfertigt ist.
Josef Behrens möchte den Zölibat abschaffen, weil er ihn für einen Zwang hält. Es wird aber niemand gezwungen, Priester zu werden, daher kann man nicht von Zwang sprechen.
Ebenso kann man bei der Treue in der Ehe nicht von Zwang sprechen, da die Eheleute ja hoffentlich freiwillig geheiratet haben (und hoffentlich auch wussten, was sie tun).
Ob man den Zölibat abschaffen sollte, ist eine andere Frage. Die jüngeren Priester würden die Frage eher verneinen.
Ob die Abschaffung des Zölibats eine dauerhafte Lösung der momentanen Probleme wäre, ist dann wieder eine andere Frage. Die Erfahrungen der protestantischen Kirchen würden nicht unbedingt dafür sprechen.
In meinem Diskussionsbeitrag ging es nur darum: Ist der Zölibat freiwillig oder erzwungen.
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#20   monens   13:55:15 | Dienstag, 25. Januar 2011
Die „Früchte“ der Glaubensverdreher !
Der sog. „Bund der Deutschen katholischen Jugend’ zeigt mit seinen absurden „Forderungen“ die an ihnen vollzogene „Gehirnwäsche“ durch „Neuerer“kreise drastisch auf; kein Wunder, wenn schon der sog. „röm kath. Religionsunterricht“ vielfach zu einer liberal-laizistischen Farce verkommen ist; nicht mehr die Verkündigung der unfehlbaren Kirchenlehre steht oben an sondern das Wühlen in „aufgeklärten“ Themen als Opposition zur Kirchenlehre; „ganz human oekumenisierend dialogisierend“; eine dadurch seelisch leidende Schülerin:
„Unser Religionslehrer ist geschieden, er scheint die Sakramente nicht so ernst zu nehmen, er kritisiert die Kirche statt sie uns verständlich zu machen – und dennoch DARF er Religion unterrichten? Ich verstehe das nicht! Wo sind da die klaren Vorschriften?
Ein röm. Katholischer Religionslehrer sollte wirklich katholisch sein und FÜR die Kirche reden!“
Der sog. „Religionsunterricht“ als Plattform zur Erziehung von Glaubensfernen ?
www.razyboard.com/…07667-5939825-0.html
Wer ist noch erstaunt, dass durch derartigen „Unterricht“ die unfehlbare Kirchenlehre so gut wie „abgeschafft“ worden ist; ein heiligmässiger zölibatär lebender hw Priester auch gleich mit; ob die hierfür Verantwortlichen diese mahnende Frage Jesu Christi noch hören ( wollen ) ?:
WARUM VERFOLGST DU MICH ?
www.razyboard.com/…07888-5973405-0.html
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#19   Tchibo   13:38:09 | Dienstag, 25. Januar 2011
Spielverderber
Es sind – neben Kardinal Joachim Meisner (Köln) und Bischof Gerhard Ludwig Müller aus Regensburg – vor allem junge beziehungsweise jüngere Oberhirten, die entschieden dagegen sind, am Zölibatsgesetz zu rütteln: etwa Kardinal Reinhard Marx (München) und die Bischöfe Franz-Josef Overbeck (Essen), Franz-Peter Tebartz-van Elst (Limburg) und Karl-Heinz Wiesemann (Speyer).
Mein G*tt sind das schlimme Spielverderber…! :'( O:O :&)
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#18   galilei   13:31:43 | Dienstag, 25. Januar 2011
@Jubärens und @wolfgang e
Jubärens:
Also was erfasse ich da nicht? Sagt nicht Jesus zu seinen Jüngern: „Nicht alle können es fassen.“ und „Manche haben sich selbst …“ Denjenigen, die es nicht fassen, spricht er nicht den Status „Jünger“ ab. Es spricht also für seine Jünger kein Gebot zur Ehelosigkeit aus, sondern er stellt die Ehelosigkeit als einen eigenen Wert hin. Den bestreite ich auch nicht, aber sie ist keine Verpflichtung für seine Jünger. In diesem Sinn habe ich auch gemeint, dass ein allgemeines Gebot zur Ehelosigkeit der Schöpfung widersprechen muss. Es ist wohl ein trivialer Schluss, dass es dann keine Menschen gebe. Oder können Sie Kinder auf andere Art zeugen?
@wolfgang e.
Dass die Ehelosigkeit momentan Pflicht und für die verheirateten Priester die Weihe ein Ehehindernis ist, ist natürlich klar. Die Diskussion ist ja, genau diese Pflicht abzuschaffen. Die Analogie ist nicht zulässig, denn die Treue in der Ehe kann die Kirche nicht abschaffen, den Zölibat aber sehr wohl!
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#17   Jubärens   12:48:34 | Dienstag, 25. Januar 2011
Christi Rat zur Ehelosigkeit für die Apostel und nachfolgenden Jünger
Für den „evangelischen Rat“ der Ehelosigkeit für die engern Jünger und Nachfolger Christi gilt in erster Linie die Jesus-Worte – z. B. in Mt 19,10:
Da sagten die Jünger zu ihm: Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut zu heiraten?
Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist.
Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.
Galilei und J. Berens erfassen und fassen die von Jesus für seine engsten Jünger gewollte Ehelosigkeit um des Himmelreiches offenbar nicht.
Sie berufen sich dauernd auf die Bibel, aber natürlich nur im Allgemeinen und nicht so konkret mit Jesusworten.
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#16   wolfgang e.   12:02:28 | Dienstag, 25. Januar 2011
lieber galilei
Du hast die Analogie auf den falschen Aspekt des Vergleichs gelegt:
Genaugenommen ging es nicht darum, ob die Ehelosigkeit wesensmäßig zum Priestertum dazugehört, oder nicht, sondern darum, ob der Zölibat freiwillig ist, oder nicht.
Damit wird die Analogie sehrwohl zulässig und die Schlussfolgerung logisch.
Momentan ist in der katholischen Kirche Ehelosigkeit Voraussetzung für die Priesterweihe (wenn auch nicht wesensmäßig zwingend, sonst gäbe es keine Ausnahmen). Wenn ich also freiwillig ein kath. Priester werde, schließe ich also selbstverständlich die Verpflichtung zum Zölibat mit ein.
Tatsäch müssen auch die Priester der unierten oder orthodoxen Ostkirchen prinzipiell zum Zölibat bereit sein, um Priester werden zu können, da es ihnen nach der Priesterweihe nicht mehr erlaubt ist, zu heiraten (auch nicht als Witwer).
@ Domenico
Du hast recht, in diesem Sinn ist auch die Treue in der Ehe durchaus auch eine „Pflicht“, allerdings eine „Pflicht der Liebe“. Daher wäre der Ausdruck „Pflichttreue“ auch irreführend, da sich für den Liebenden die Treue gar nicht als Pflicht, sondern als Notwendigkeit darstellt.
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#14   Siegfried   11:31:37 | Dienstag, 25. Januar 2011
zu Sofort eine Verbindung zur Frauenordination
Hier liegt eine Verblödung des menschlichen Geistes vor. Der hauptamtliche Jugendfunktionär soll sich umschauen. Er möchte dort wo keine Kommunion mehr augeteiult wird Frauenpriester einsetzen, um dort die Messe zu feiern. Warum eigentlich? es geht doch niemand hin! Seit es so gehandhabt wurde, jede Gruppe, jedee Einzelne solle seine Hl. (?) Messse ohne Aufwand besuchen können, kommt niemand mehr in die Kirche. Wenn wir am Sonntag mehr Messen oder auch am Werktag benötigen, dann sollte die Häufigkeit der Konzelebrationen aufgören. Es gibt Kirchen in denen keine Messe gefeiert wird und es gibt Kirchen da stehen teilweise 3 bis 10 Pfarrer als Konzelebrantern um einen Altar. Warum dies?
Betrachtet, welchen Zeitaufwendung und welche Entfernungen Priester auch Diözesanpriester und ausgebildete Altardiener, Organisten, Kantoren und Sänger, sowie Gottesdienstbesucher zurücklegen, um eine Heilige Messe in der Katholischen Tradition nach dem Missale Romanum 1962, die vom Konzil erneuerte Liturgie feiern bzw. besuchen zu können. Die Priester aus den Diözesen neben ihr Aufgabe in der Gemeinde
Gemäß den bischöflichen Genehmigungen aber häufig zu sehr ungünstigen Zeiten.
Warum gehen die Gläubigen dort zur Hl. Messe, zur Andacht usw, Warum gehen die Gläubigen ohne Katholische Tradition nicht zur Novus Ordo Messe?
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#13   matt3   11:28:19 | Dienstag, 25. Januar 2011
wenn Jesus wollte…
dass seine Priester nicht heiraten, dann hätte er das eben dezidiert sagen müssen. Mir ist auch keine Erscheinung bekannt, wo Jesus auf der Ehelosigkeit beharrt.
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#12   galilei   11:20:51 | Dienstag, 25. Januar 2011
@wolfgang e.
Das ist eine völlig unlogische Schlussfolgerung. Die Treue gehört dem Wesen nach zur Ehe. Wenn ich freiwillig eine kath. Ehe schließe, schließe ich selbstverständlich diese Verpflichtung mit ein.
Die Ehelosigkeit gehört nicht dem Wesen nach zum Priesteramt. Wäre es so, dürfte es überhaupt keine verheirateten Priester in der kath. Kirche geben. Es gibt sie aber (konvertierte evangelische Pastoren, ostkirchliche Priester, konv. angl. Pfarrer etc.).
Daher ist – schlicht gesagt – Ihr Analogieschluss absolut unzulässig und falsch.
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#11   Domenico Tuttisanti   11:18:33 | Dienstag, 25. Januar 2011
bejorommer
Es gibt doch unbestritten ein „freiwilliges“ und ein „Pflichtzölibat“
Die Begriffe Freiwilligkeit und Pflicht sind kein kontradiktorisches Begriffspaar. Schon Immanuel Kant unterschied Handlungen die „aus Pflicht“ ausgeführt werden im Unterschied zu den nur pflichtgemäßen.
Für den Kandidaten zum Priesteramt kommt es daher in den Jahren [!] der Vorbereitung und spirituellen Reifung darauf an sich klar zu werden, ob er den Zölibat aus tiefer Überzeugung als die mit dem Priestertum verbundene Standespflicht erkennen und ganz persönlich annehemen und zu seiner Sache machen kann oder nicht. Beide Entscheidungen sind zu achten. Irrtümer sind leider nicht immer ausgeschlossen und es wird auch immer eine gewisse Zahl von Kandidaten geben, die nur pflichtgemäß im og. Sinne handeln, ihre geistlichen Vorgesetzten über den wahren Zustand ihrer Motivation täuschen können und die dann in Amt und Würden der Gefahr erliegen, ein Doppelleben zu beginnen.
Andererseits muss sich aber die Katholische Kirche die Frage stellen, ob sie gut daran tut, den Zölibat zur Standespflicht für den Priester zu erheben. Immerhin muss sie akzeptieren, dass es in der Jurisdition des Papstes zahlreiche Ausnahmen von der Regel gibt (Unierte Ostkirchen, konvertierte protestant. Geistliche, die die kathol. Priesterweihe trotz Ehepartnerin erlangen können, neuerdings auch konvertierte Pfarrer aus der anglikan. Kirche…). So unumstösslich und sakrosankt ist die Zölibatsverpflichtung also NICHT!
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#10   kristall   11:07:56 | Dienstag, 25. Januar 2011
JA !!! BAJIROMMER !!!!
SO IST ES !!!! :-O ^-^ :)3
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#9   wolfgang e.   11:04:55 | Dienstag, 25. Januar 2011
lieber bejorommer:
… dann wird man halt nicht Priester. Wird ja keiner dazu gezwungen.
Und, bitte, nur weil Du keine Begründung des Zölibats kennst, heißt das noch lange nicht, dass der Zölibat „mit nichts zu begründen“ wäre.
Schau mal:
Wenn du eine katholische Ehe eingehen möchtest, musst du zur Treue bereit sein. Ansonsten ist die Ehe ungültig.
Ist das eine „durch nichts zu begründende Pflichttreue“?
– wohl kaum.
Ist es überhaupt eine „Pflichttreue“
– nein, du musst ja nicht heiraten…
ist es also freiwillig?
– ja, es ist freiwillig.
Die Sache ist genaugenommen so:
Wer nicht freiwillig zur Treue bereit ist, ist nicht zur Ehe geeignet.
Wer nicht freiwillig zum Zölibat bereit ist, ist nicht als Priester geeignet.
Klingt vielleicht komisch, ist aber so…
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#8   bejorommer   10:32:26 | Dienstag, 25. Januar 2011
ruhrgebietler – offenbar nicht richtig informiert
Es gibt doch unbestritten ein „freiwilliges“ und ein „Pflichtzölibat“ Wenn Du Recht hättest, wäre das „Pflichtzölibat“ doch vollkommen überflüssig.
Fakt ist doch aber, daß nach amtskirchlichen Vorschriften, nur zum Priesterberuf zugelassen wird, wer sich das mit nichts zu begründende, Pflichtzölibat aufdrängen läßt.
Also entweder man läßt sich das Pflichtzölibat aufdrängen oder man hat keine Chance Priester zu werden.
Hälst du das für freiwillig??????
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
Redaktion benachrichtigen
#7   Nerd †   10:14:35 | Dienstag, 25. Januar 2011
@wolfgang e.
Jedes moderne CMS hat eine Suchmaschinenoptimierung inkludiert. Je nach Metainformationen, welche sich teils bspw. auch aus dem Kontext ergeben, wird man in den Suchmaschinen bzw. in Google, denn die anderen sind schon so gut wie assimiliert, gefunden. Kreuz.net ist da sehr einfach gestrickt. Es sammelt ein paar Keywords, die vermutlich jeder Redakteur manuell zu dem Artikel einpflegt, wie bspw. in diesem : „Nachricht, Nachrichten, Information, Informationen, Religion, Religionen, Gott, Kirche, Kirchen, katholisch, katholische, Vatikan, Papst, Päpste, Kardinal, Kardinäle, Bischof, Bischöfe, Priester, Bibel, Theologie, Abtreibung, Mord“ – Bei Kreuz.net sind es immer die selben Keywords. SEO Apps erlauben die Optimierung solcher Tags, indem sie aus dem Kontext des jeweiligen Artikels sich die Keywords. Einzig die „description“ wird durch einen kurzen Teaser-Text jeweils zu einem Artikel eingetragen. Der Rest der statischen Metainformationen erfolgt durch einen Revisit des Googlebots und der Anweisung an ihn, er solle „follow,index“ vom Index weg der Seite folgen und sie so in den Suchindex aufnehmen. Das Ergebnis führt bislang zu etwas 63,400 Verknüpfungen, welche insg. auf der Seite referenziert worden sind, wobei interessant ist, dass es einen Unterschied zwischen kreuz.net mit Präfix und ohne gibt. Mit Präfix gibt es ~„63.300“ Einträge in Google, also um 100 weniger als ohne WWW.
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#6   kurt friedgen   10:10:28 | Dienstag, 25. Januar 2011
@wolfgang e.
Sie treffen genau den Punkt: es gibt keinen Pflichtzölibat, genauso wenig wie es eine Verpflichtung zur Ehe gibt.
Das leuchtet jedem vernünftigen Menschen ein. Aber versuchen sie nur ja nicht, es „dem einfachen, selbst denkenden“ bejorommer (alias Joberens) zu erklären. Um das zu kapieren reicht seine Hirnmasse nicht aus!
Er spricht vom „positiven Zeichen“: Wenn er wirklich ein solches setzen möchte, dann möge er endlich seine unsäglichen, unglaublichen dummen Beiträge für sich behalten oder in Rommersheim den Eifelvögeln vororgeln.
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#5   r.ruhrgebietler   10:09:13 | Dienstag, 25. Januar 2011
CSU – ChristopherStreetUnion??
oder wie anders ist der parteiname zu verstehen??
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#4   wolfgang e.   09:59:38 | Dienstag, 25. Januar 2011
Wow… der Papst spricht über kreuz.net
…daß es nicht das einzige Ziel christlicher Online-Aktivitäten sein dürfe, so viele Klicks wie möglich zu bekommen…
das sollte sich kreuz.net hinter die Ohren schreiben. Natürlich bekommt man mehr Klicks, wenn man „Kondompapst“ schreibt, und auf der Startseite die Bilder des Papstes mit Bildern von Schwulenparaden abwechseln.
Nur, ob der Kirche damit wirklich gedient ist?
@ Meinerven
Der Gläubigenschwund kam vor dem Priesterschwund. Ist die Frage damit beantwortet?
@ Berens
oft schon diskutiert: Es gibt keinen Pflichtzölibat, da keiner gezwungen ist, Priester zu werden.
Wenn jemand heiratet, und sich damit auch zur Treue verpflichtet, nennt man das ja auch nicht „Pflichttreue“. (dies schreibe ich Dir als ebenfalls selbst denkender…)
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#3   bejorommer   09:30:47 | Dienstag, 25. Januar 2011
Zu Zölibat geht Politiker nichts an
Eigentlich kann es doch als positives Zeichen gewertet werden, wenn Volksvertreter christliche Verantwortung zeigen, den Abwärtstrend und den damit verbundenen Seelsorgemangel nicht länger hinnehmen und verantworten können, zumal der Hauptgrund der Misere, doch die amtskirchliche Prinzipienreiterei auf dem, weder mit Jesus noch mit dem Evangelium zu begründenden, menschlich erfundenen, Pflichtzölibat ist.
Zum Wohle unserer Kirche wären die Bischöfe sicherlich gut beraten, wenn sie das Ganze nicht länger auf die leichte Schulter nehmen, mehr Rückgrad und Eigenverantwortung und bei fraglichen Dingen Roms weniger Angst und übertriebenen Respekt vor dem immer noch fehlbaren Menschen Papst zeigen würden.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#2   mathild   09:24:12 | Dienstag, 25. Januar 2011
Ist doch klar warum die jungen Bischöfe gegen die…
Priesterehe sind. Dann sind doch ihre jetzt großartigen monatlichen Bezüge nach Reichskonkordat nicht mehr sicher !
Zumindest bei zweien kann man dieses behaupten.
Weil diese uns was verkünden, was sie uns nicht vorleben – deshalb wird auch das Kirchenstruktursystem Gott Lob zusammen brechen. Sie sind ohne Glauben – vollkommen. Atheisten sind es zum 98 % ! Den Zeitrahmen gibt Gott alleine vor. Deo gratias !
S.-M. O. P. N. !
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#1   Meinerven   09:07:01 | Dienstag, 25. Januar 2011
Teufelskreis
Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Ist der Priestermangel eine Folge des zunehmenden „Gläubigenmangels“, oder nimmt die Zahl der Gläubigen ab, weil es immer weniger Priester vor Ort gibt?
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