Der Zölibat stammt aus der Zeit Jesu und der Apostel
Kardinal Brandmüller: „Es ist gesichertes Forschungsergebnis, daß anfangs gewiß verheiratete Männer zu Bischöfen und Priestern geweiht wurden, diese aber vom Tag der Weihe an zwar das Familienleben, nicht aber die eheliche Gemeinschaft fortsetzten.“
Foto von Walter Brandmüller auf der Videoseite ‘gloria.tv’
(kreuz.net, Vatikan) Der in Rom lebende bayrische Kirchengeschichtler und Kardinal Walter Brandmüller
stellt sich gegen Anti-Zölibats-Politiker der deutschen CDU:
„Was legitimiert Sie als Politiker, zu
einem innerkirchlichen Thema Stellung zu beziehen, das Sie weder von Amts wegen noch persönlich betrifft?“
Diese Frage stellt der Kardinal in einem Offenen Brief, der morgen in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’
erscheinen wird.
Kardinal Brandmüller bezieht sich auf ein Schreiben, das am letzten Freitag von acht
Politikern der deutschen Homo- und Abtreibungspartei CDU veröffentlicht wurde.
Darin wurde ohne gute
Argumente die Einführung der Priesterehe gefordert.
Es fehlen die Gläubigen, nicht die Priester
In
ihrem Schreiben forderten die Politiker mit Hinweis auf einen Priestermangel die Aufhebung des Weltpriester-Zölibats.
Doch Kardinal Brandmüller widerlegt sie.
Er verweist auf „die immer geringer werdende Zahl von Gottesdienstbesuchern
und Gläubigen, welche die Sakramente empfangen wollen“.
Die Unionspolitiker würden darum den Verdacht
nähren, daß es ihnen „nicht nur um den Zölibat, sondern um erste Schritte hin zu einer »anderen Kirche«“
gehe.
Das deutsche Nationalkirchentum ist gescheitert
Die Forderung nach einem nationalen deutschen
Sonderweg führt in die Nähe eines Schismas – warnt Kardinal Brandmüller:
„Sind Sie sich auch dessen
bewußt, daß Sie damit nur eine Kampagne fortsetzen, die in Deutschland seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts
in Gang ist – und die bis heute gescheitert ist?“ – fragt der Kardinal die Politiker.
Die CDU-Funktionäre
stellten eine Lebensform in Frage, „die von der überwältigenden Zahl der Priester überlegt und aus
freien Stücken übernommen wurde und treu gelebt wird“.
Kardinal Brandmüller weist die Unionspolitiker
darauf hin, daß sie mit ihrer Kampagne auch Jesus Christus beleidigen:
„Der ehelos lebende Priester
tut als Jünger Jesu nichts anderes, als sich die Lebensweise des Meisters zu eigen zu machen.“
Schon
die Priester der Urkirche lebten zölibatär
Ferner klärte der Kirchenfürst die Anti-Zölibats-Politiker
auf, daß die priesterliche Ehelosigkeit auf der apostolischen Tradition beruht:
„Es ist gesichertes
Forschungsergebnis, daß anfangs gewiß verheiratete Männer zu Bischöfen und Priestern geweiht wurden,
diese aber vom Tag der Weihe an zwar das Familienleben, nicht aber die eheliche Gemeinschaft fortsetzten.“
Das bedeutet für den Wissenschaftler, daß selbst ein ökumenisches Konzil diese apostolische Überlieferung
nicht ignorieren könne:
„Es sei darum die dringende Bitte ausgesprochen, diese Diskussion, die uns schon
zum Überdruß belästigt und beleidigt und darüber hinaus die Verwirrung unter den Gläubigen vermehrt,
zu beenden.“
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FEBRON (18:12): reden Sie von der EKD? Ihr fiebriger Zustand ist besorgniserregend, Febronius! Es artet
aus. Sie schreiben in einem Trancezustand, und Ihre Schizophrenie ist so schlimm wie eh und jeh. Manche
Patienten Ihrer Art identifizieren sich mit Napoleon, Sie mit Febronius alias Johann Nikolaus von Hontheim.
„Wir“ haben eine Nationalkirche? Wer ist „wir“, mein Bester? Gewiß nicht die deutschen Katholiken. Auch
hier Identitätsprobleme. Sie können zwischen Einbildung und Wirklichkeit offensichtlich nicht mehr unterscheiden,
Sie bedauernswürdige Kreatur! Es wäre höchste Zeit, daß Sie nach Ihrem zweiwöchigen Aufenthalt in
der psyschiatrischen Klinik, schnellstens dorthin zurückkehren. Dort können Sie mit dem verewigten Herrn
von Hontheim allerlei Gespräche führen … nicht nur über die einzelnen 31 Punkte der Koblenzer Gravamina,
sondern auch über die 22 Artikel der Emser Punktation und sogar über die 12 Artikel der Disziplinar-Punktation.
Also, Eile ist geboten! Der Herr von Hontheim wird nicht ewig in der Klinik auf Sie warten! Er hat noch
Wichtiges zu erledigen, wissen Sie …
@Febron: Christus war kein Deutscher! Christus predigte erst Israel, dann allen Völkern, Er schuf eine
internationale Kirche! Keine Jüdische Nationalkirche! Deutsche, englische, französische, spanische,
chinesische Nationalkirchen, all diese Ideen sind nicht von Christus, sondern vom Antichristus. Alle dezidierten
Antichristen ihres Landes wollen die katholischen Christen zu „Nationalchristen“ ummodeln, am bekanntesten
derzeit die „Katholische Kirche“ der Chinesischen Nationalen Regierung – eine Scheinkatholische Scheinkirche.
Auch der Nationalsozialist Adolf Hitler war formell Christ, sogar RKK-Mitglied. Aber natürlich plante
auch der Führer eine Patriotisch-„Katholische Kirche“, also eine Scheinkatholische Scheinkirche. Die
Lutheraner waren bereits vorher eine Deutsche Nationalkirche, Luther in vielem der Vorgänger Hitlers.
Goebbels berichtet in seinen Tagebüchern dezidiert vom Führerprojekt, eine Deutsch-Katholische Nationalkirche
zu gründen. profil: Am Tag vor der Volksabstimmung [Anm.: über die Wiedervereinigung Österreichs mit
dem Deutschen Reich] empfing Hitler Innitzer [Anm.: den Kard.-EB v. Wien] erneut und informierte Goebbels,
er habe mit dem Kardinal Großes vor […]: das Projekt einer deutschen katholischen Kirche ohne Papst.
Innitzer war bei Hitlers Projekt der Kirchenspaltung eine Rolle zugedacht. [Hitler:] „Wir haben einen
Kirchenfürsten nötig, wenn wir von Rom los wollen. Und das müssen wir.[…]„Es darf außerhalb Deutschlands
keine Instanz geben, die Deutschen Befehle erteilen kann.“ Zitiert aus: profil Nr.46/15. XI. 2010[kursiv]
GOtt sei Dank haben wir im grossen und ganzen heute eine deutsche Nationalkirche! Vieles von dem, was
Nikolaus von Hontheim vorgezeichnet und die Bischöfe in der Emser Punktation 1786 niedergelegt hatten,
ist heute Wirklichkeit geworden. Und der unvergessene, hochselige Primas Carl Friedrich von Erthal schrieb
an den ob der Emser Beschlüsse zeternden Nuntius voller Würde: „Reverentissima dominatio sua de rebus
dioecesium nostrarum, quae ipe minime tangunt, amplius anxia non sit rogamus…“
Ein deutschnationaler Katholizismus – 3 (Forts.g v. 28.01./15:53) „Die „deutsch-katholische Sonderlösung“
als eine seit langem bestehende Versuchung. Mit Weltkirche hat dies alles nichts zu tun. Mit dem Respekt,
den rund 25 Millionen eingeschriebenen Katholiken in Deutschland (von denen [nur] knapp 3,3 Millionen
auch den Gottesdienst besuchen) 1,2 Milliarden ihrer Mitbrüder und Mitschwestern sowie 408.000 Priestern
und 815.000 Ordensleuten weltweit schulden, ebenso wenig.“ www.kath.net/detail.php?id=29855
Kein Verständnis für Anti-Zölibatsinitiative Auch im Bereich des späteren Bistums Limburg gab es 1818
von 10 Pfarrern eine Antizölibatsinitiative. Die 10 Kleriker forderten vom Herzog ein liberale Kirchenverfassung,
Mitsprache durch Diözesansynode, Deutsch statt Latein bei der Messe, die Zahl der Ehehindernisse zu reduzieren
sowie „das wegen dem in seiner Unbedingtheit zu hart und unausführbar sich zeigende Eheverbot der Geistlichen
zu beseitigen.“ Die Gläubigen des Bistums hatten damals für den Vorstoß der Geistlichen überhaupt
kein Verständnis. Der geistliche Initiator der Petition, Bausch, hat seine Initiative als späterer Bischof
von Limburg auch bedauert.
Die „Zölibatsinitiativen“ und die Theorie des „Deutschkatholizismus“ (Forts.g v. 28.01./11:53) „Nichts
Neues unter der Sonne: selbes Schema, ahnlicher kultureller Background. ‘Rom muß fallen’, erklang es
zu jener nicht allzu fernen Zeit. So mutig sind die heutigen ‘Kritiker’ noch nicht. Über eines besteht
kein Zweifel: Damals wie heute ist die Absicht der ‘neuen Aufklärer’ nur eine: eine neue Kirche, eine
andere Kirche. Ebenso interessant ist es festzustellen, daß sich im 19 Jh. das katholische Volk dem Ansinnen
selbsternannter pseudointellektueller Anführer aus einem zu Größerem aufstrebenden Kleinbürgertum
nicht angeschlossen hatte, dies weder zu Beginn der Bewegung noch im Verbund mit dem ‘Deutschkatholizismus’
und schon gar nicht im Vorfeld oder in Folge des I. Vatikanischen Konzils. 2011 ist die Lage anders. Eine
Mainstreamkultur der ‘Diktatur des Relativismus’ macht die Kommunikation des Wahren und die wahre Kommunikation
schwerer. Dazu kommt, um es gemäßigt auszudrücken, eine in der Zeit nach dem II. Vatikanischen Konzil
entstandene generelle Verunsicherung sowohl des Klerus als auch der Laien, die beide gerade in einem Moment
der höchsten Akzentuierung einer jedoch einseitig beschnittenen Vernünftigkeit echte Kritikfähigkeit
eingebüßt zu haben scheinen. Diktatur des Relativismus heißt vor allem: Diktatur der Meinung … die
darauf abzielt, Gläubige, Bischöfe und den Papst auseinanderzudividieren. Die ‘deutsch-katholische Sonderlösung’ …
Mit Weltkirche hat dies alles nichts zu tun. Mit dem Respekt den rund 25 M eingeschriebener K…
@Fundi (26. Jan., 08:49): Katholische Staatsrepräsentanten und Politiker sollen als Angehörige ih- rer
Religion die katholischen Lehren verteidigen, und den Papst und die päpstliche Hierarchie nur dann kritisieren,
wenn diese die katholischen Lehren nicht energisch genug vertreten, durchsetzen und einfordern, im Sinne
eines Aufrufes nach einer Reform auf dem katholischen Fundament. Ich gebe Ihnen recht, daß katholische
Staatsrepräsentanten und Politiker nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht haben, sich im Sinne
ihres Glaubens zu äußern und diesen zu vertreten. Johannes Paul II. selbst hat, besonders in seinen
letzten Amtsjahren, die katholischen Politiker sogar vehement dazu aufgerufen und sogar verpflichtet,
in der Staatsverwaltung und in der v. a. demokratischen Politik zu ihren Grundsätzen als katholische
Gläubige zu stehen. Johannes Paul II. ernannte sogar mit dem hl. Politiker Thomas Morus einen eigenen
Patron der katholischen Politiker. Johannes Pauls II. wichtigstes politische Anliegen war die katholische
Ethik des Lebens, besonders in Johannes Pauls Kampf gegen die Legalität der Abtreibung. Gerade hier stellen
sich fast alle katholischen Politiker gegen die katholische Lehre, in Europa gibt es fast überhaupt keine
diesbezüglich treuen Politiker. Sogar der dem Vatikan sehr verbundene ehem. italienische Ministerpräsident
Andreotti hat persönlich für Italien das Abtreibungsgesetz unterschrieben. Nach seiner Zeit als MP bereut
er dies. Italien hat heute die geringste Kindernachwuchsrate – früher einmal ein Land von treusorgenden
Müttern mit großen Familien!
FEBRON kennt die deutsche Geschichte nicht – 2 (Forts.g v. 27.01./17:52) „Antizölibatspropaganda und
Aufrufe zur ‘Demokratisierung der Kirche’ gehen heute wie damals Hand in Hand und führten im 19. Jh.
mitten hinein in die Theorie eines ‘Deutschkatholizismus’. Dieser wurde ab dem Jahr 1844 zum Sammelbecken
von Katholiken und Protestanten, die schon längst mit dem Wesenskern ihrer Kirche gebrochen hatten: unzufriedene
und selbstbewußte Kleinbürger, zölibatsmüde katholische Priester und protestantische Pastoren, die
‘mehr’ wollten, bildeten die Propheten des neuen Kurses des Deutschkatholizismus, der die Lehre mit Pädagogik
ersetzte und seinen wahren Wirkungsbereich in der sozialen Theorie und im sozialen Engagement erkannte.
Und vor allem: das Dogma sollte durch die neuen Erkenntnisse einer nunmehr aufgeklärten ‘katholischen’
Vernunft bereinigt werden. Ob Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der für das Heil der Menschen gestorben
und auferstanden ist, wurde in die Beliebigkeit des persönlichen subjektiven Glaubens gestellt. Daß
der Papst, die Sakramente in ihrer katholischen Definition und das ‘fromme Leben’ abgelehnt wurden, versteht
sich von selbst. Natürlich brauchte es bezeichnenderweise dann auch eine ‘deutsche Liturgie’, bei der
aus dem Herrenopfer ein ‘Abendmahl’ wurde, das nur vollständig, mit Brot und Wein, konsumiert werden
konnte. Setzt man sich mit diesem Abschnitt der Kirchengeschichte auseinander, so kommt man nicht um hin,
angesichts der heutigen ‘Zölibatsinitiative’ fast lächelnd den Kopf zu schüttel…
#77 Cappadocius 09:48:25 | Freitag, 28. Januar 2011
Historische Wissenschaft? Kardinal Brandmüller: „Es ist gesichertes Forschungsergebnis, daß anfangs
gewiß verheiratete Männer zu Bischöfen und Priestern geweiht wurden, diese aber vom Tag der Weihe an
zwar das Familienleben, nicht aber die eheliche Gemeinschaft fortsetzten.“ Woher hat Historiker Brandmüller
denn das Wissen über das Geschehen in priesterlichen Schlafzimmern der ersten Jahrhunderte?
Zölibat – Priestermangel Bekanntlich hat sich das Verhältns von lebend geborenen Männern und Priesteramtskandidaten
kam verändert, d. h. die Anzahl der Priesteramtskandidaten ist etwa in demselben Verhältnis zurückgegangen,
die der Geburten. Der Zölibat stammt tatsächlich aus apostolischer Zeit. Paulus fordert in 1 Tim. 3,
daß nur Diakon werden kann, wer höchstens einmal verheiratet war bzw ist. Das schließt eine Wiederverheiratung
nach Verwitweung aus. Nicht mehr und nicht weniger beinahaltet der Zölibat. Später kam die Ehe als Weihehindernis
für Priester im Westen und für Bischöfe im Osten hinzu. Deswegen kennt der Osten verheiratete Prieser,
der Westen jedoch nur verheiratetete Diakone. Verheiratete Bischöfe sind sowohl in Ost, als auch in West
heute unbekannt.
#75 Sycamore 17:52:28 | Donnerstag, 27. Januar 2011
FEBRON (14:44): Ignorant sind eigentlich Sie … Kardinal Brandmüller bezieht sich auf Geschehnisse des
19. Jahrhunderts, die Sie offensichtlich nicht kennen. „Wir schreiben das Jahr 1828 in Baden und Württemberg
mit der Gründung der Antizölibatsvereine zum Sturm gegen diese verhasste Einrichtung geblasen. 23 ‘freisinnige
Laien’ aus Freiburg richten unter der Federführung des Geheimes Rates Johann Georg Duttlinger eine Petition
an die Badische Ständekammer: sie sollte die Regierung zum Einsatz für die Abschaffung des Zölibats
auffordern. Der Protest regte sich sodann in Mainz, wie der Kirchenhistoriker und heutige Kardinal WALTER
BRANDMÜLLER in seinem Buch ‘Licht und Schatten. Kirchengeschichte zwischen Glauben, Fakten und Legenden’
schreibt (St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007): ‘Hauptagitator gegen den Zölibat war der protestantische
Professor Wilhelm Hoffmann, der nun die für Staat und Gesellschaft angeblich offenkundige Schädlichkeit
des Zölibats bewiesen haben wollte. Sein MIßerfolg hinderte ihn nicht daran, 1832/33 seinen Antrag zu
wiederholen. Nun schlossen sich in der Tat 156 Freiburger Priester und 50 Priesteramtskandidaten diesen
Forderungen an, und auch im Bistum Rottenburg gingen die Wogen hoch. Ein bald gegründete Antizölibatsverein
zählte binnen kurzem an die zweihundert geistliche Mitglieder’ (S. 160). Zu jener Zeit jedoch war die
Reaktion des katholischen Volkes hart: ‘Man boykottierte die Antizölibatären, die sich bald in ihren
Kirchen allein fanden. Mehr als vierzig Ortschaften erklärten dem König …
#74 Febron † 14:44:13 | Donnerstag, 27. Januar 2011
Kardinal Brandmüller kennt die deutsche Geschichte nicht; „Sind Sie sich auch dessen bewußt, daß Sie
damit nur eine Kampagne fortsetzen, die in Deutschland seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts in Gang ist –
und die bis heute gescheitert ist?“ – fragt der Kardinal die Politiker.“ denn der Emser Kongress war im
August 1786, und das zu dieser Zusammenkunft treibende Werk von Bischof Nikolaus von Hontheim erschien
bereits 1773.
@Thomasius Da haben Sie vollkommen recht. Ein berühmtes Beispiel ist etwa Bischof Arnulf von Metz, der
als Stammvater der Pippiniden-Karolinger gilt. Allerdings dürfte Arnulf seine „dynastiebegründenden
Tätigkeiten“ vor seiner Bischofsweihe in Angriff genommen haben. Dass es Verstöße gegen die klerikalen
Enthaltsamkeitsvorschriften gab, ist auch klar. Denn sonst wären sie nicht immer und immer wieder eingeschärft
worden. Dem Ideal entsprechend, wie es die Konzilien und Päpste aufgestellt haben, lebten höhere Kleriker
enthaltsam, auch wenn sie verheiratet waren. Verstöße dagegen hat es früher nicht weniger als heute
gegeben.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß das Rad rund ist. Es ist gesichertes Forschungsergebnis, daß es
mit der Einhaltung von Moral und Sitte beim Menschen stets gehappert hat. Das Gleiche gilt für die Einhaltung
des Zölibats. Angepriesen, verherrlicht aber leider nicht immer gelebt. Bei den Alpinstämmen, und nicht
nur dort, sind Priesterfamilien auch heute zu beobachten. Pfarrer, Frau und eine fröhliche Kinderschar.
Objekt der Forschung war z.B. ein gewißer Pfarrer Friedl von der Diözese Linz, der sich vehementissime
gegen die Weihbischofsernennung vom sittenstrengen Pfarrer Dr. Gerhard Maria Wagner gewehrt hat und den
kircheninternen Widerstand erfolgreich organisierte. Es ging ja für Pfarrer Friedl schliesslich um die
Wurst (pardon!). Die Forschung berichtet diesbezüglich, daß auf diese Wurst, worum es schließlich ging,
allerlei Idealvorstellungen, hehre Begehren nach kirchlicher Demokratisierung, nach der Freiwilligkeit
ex post der Zölibatsentscheidung von Klerikern u.a.m. als Überbau übergestülpt wurden. Unter kräftiger
medialer Mitwirkung.
#70 Thomasius 19:04:19 | Mittwoch, 26. Januar 2011
Es ist gesichertes Forschungsergebnis Dass es in der Spätantike und im Frankenreich „Bischofsfamilien“
gab und auf den Vater der Sohn als Bischof folgte. Die gallorömischen „Familien“ waren stolz darauf die
Bischofssitze zu „besetzen“. Von Zölibat war zu der Zeit keine Rede und auch nach Erlass des Zölibatgebots
hielt man sich n icht immer daran.
Stern (11:08) – 2 (Forts.g v. 13:22) (3) I Kor 7, 32-34: „Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des
Herrn; er will dem Herrn gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau
gefallen. So ist er geteilt. Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des
Herrn, um heilig zu sein am Leib und Geist. Die verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will
ihrem Mann gefallen.“ Diese unzweideutige Sicht der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen, sowohl seitens
des Herrn als auch seitens seinen Apostels, und die Tatsache, daß sowohl Jesus Christus als auch Paulus
den Zölibat als ihre eigene Lebensform gewählt haben, begründet sowohl die apostolische als auch die
kirchliche Tradition des priesterlichen Zölibats in den Kirchen des Ostens und des Westens. Wie die Päpste
Paul VI. und Johannes-Paul II. betonen, ist der Zölibat die angemessene Lebensform für die katholischen
Priester, (1) nicht nur weil sie dadurch weitaus verfügbarer sind für den Dienst an den Seelen als die
Verheirateten, (2) sondern auch weil sie durch ihre Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen auf besondere
Weise mit Christus identifiziert sind, dem Haupt und Bräutigam der Kirche.
hybrider Argumentationsschluss von galilei: „nochmals Schwachsinn“ Galilei behauptet: „Kardinal Brandmüller
redet Schwachsinn, wenn er die Enthaltsamkeitsverpflichtung auf die Apostel zurückführt.“ Für sich
beansprucht Galilei dagegen das Prädikat einer Exzellenz-Argumentation, wenn er die ausgedroschenen Thesen
modernistischer Theologen wie Schillebeeckx und Co. ableiert, nach denen es in der Kirche der neutestamentlichen
Zeit nur säkular-funktionale Gemeindeleiter gegeben habe und diese ‘Presbyter’ keinerlei sakramentalen
Kultdienst getätigt hätten. Dann aber seien durch „außerchristliche Einflüsse“ die kultischen Heiligkeitspriester
in die frühe Kirche eingebrochen und damit auch das „Prinzip der kultischen Reinheit“ – zu folgern: einschließlich
der sexuellen Enthaltsamkeit und des Zölibats. Würden Sie mal so freundlich sein, galilei, diese behaupteten
„außerchristlichen Einflüsse“ auf das frühe Christentum nach Art, Ort und Zeit historisch aufzuzeigen?
Neben Ihren historisch unbewiesenen Thesen sind Sie auch begrifflich auf dem Holzweg: Die auf Christus
geweihten Priester sind mit der Vollmacht zur Feier der Messe als unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers
Christi sowie der weiteren Sakramentenspendung im Rahmen der sakramentalen Kirche etwas völlig anderes
als alttestamentlicher Opferpriester oder heidnische Kultdiener (Hieros).
Die hl. Apostel haben alles verlassen, um der Wahrheit Jesus Christus zu folgen ! Das in Bezug der Zölibatsunterminierung
ständige Hervorkramen von albernen Hinweisen auf das Urchristentum wird durch das hl. Evangelium verworfen:
Mt 4,18 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen
Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Mt 4,19 Da sagte er zu
ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Mt 4,20 SOFORT LIESSEN SIE
IHRE NETZE LIEGEN und folgten ihm. Mt 4,21 Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den
Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten
ihre Netze her. Er rief sie, Mt 4,22 UND SOGLEICH VERLIESSEN SIE DAS BOOT UND IHREN VATER und folgten
Jesus. Alleine der Wahrheit Jesus Christus haben sie ihr Herz geschenkt und dafür alles verlassen; der
stets vorgebrachte „Priestermangel“ ist in unseren Breitgengraden hausgemacht www.razyboard.com/…07887-6025208-0.html
dort, wo eine den wahren Glauben weichspülende „Katechese“ so weit geht, das hw Priesteramt als „überflüssig“
vorzugaukeln, dort bleibt einem hw Priester bestenfalls noch der Status eines „Sozialarbeiters / Therapeuten“;
viele „ratlose“ hw Priester sehnen sich nach dem baldigen Wiedererblühen der hl. Tradition www.razyboard.com/…07887-6003875-0.html
Politiker und Zölibat was geht denn die Politiker der Zölibat an? Die Priester und andere Ordens- und
Kirchenleute können alleine für sich sprechen. Wenn diese etwas ändern wollen, können sie mit dem
Papst sprechen. Sind sie mit dem Zölibat zufrieden, ist doch alles in Ordnung. Warum regen sich alle
Leute nur auf? Die Scheidungsanwälte würden von der Aufhebung des Zölibats profitieren, wer noch?
@Gotthard (00:58)/ Stern (11:08) / Ehrenmann (09:45) @Gotthard Ihre Frage (25.01./23:25) lautete: „Welche
Kirchenversammlung hat diese apostolische Überlieferung der Ehelosigkeit der Priester im Bereich der
ostkirchlichen Tradition aufgehoben?“ Abgesehen von der verschrobenen Formulierung, ist die Antwort auf
Ihre Frage eigentlich ganz einfach: keine! Der priesterliche Zölibat ist in den Ostkirchen nie aufgehoben
worden sondern wird anders als in der lateinischen Kirche gelebt. Details im WWW verfügbar. Bereits Hieronymus
im IV. Jhd spricht von der IN OST und West in Ehre gehaltenen Tradition des priesterlichen Zölibats (Contra
vigilantium, PL 23). @Stern (11:08): Eigentlich werden drei Stellen im NT zum priesterlichen Zölibat
zitiert: (1) Mt 19, 11-12: „Jesus sagte zu ihnen [zu seinen Jüngern]: Nicht alle können dieses Wort
erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig,
manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches
willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.“ (2) Lk 18, 28-29: „Da sagte Petrus: Du weißt, wir haben
unser Eigentum verlassen und sind dir nachgefolgt. Jesus antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Jeder,
der um des Reiches Gottes willen Haus oder Frau, Bruder oder Eltern oder Kinder verlassen hat, wird dafür
schon in dieser Zeit das Vielfache erhalten und in der kommenden Welt das ewige Leben.“ (3) I Kor 7, 32-35:
„Ich wünsche aber, ihr wäret ohne Sorgen. Der Unverheiratete …
Obwohl ich für den Zölibat bin, habe ich mit dieser Aussage Probleme, denn 325 n. Chr. wurde auf dem
Konzil von Nikaia für Priester kein Pflichtzölibat ausgesprochen, sondern ihnen wurde eine ordentliche
Ehe gestattet.
@Stern77: Es gibt die drei „Evangelischen Räte“, die Christus jenen gab, die Ihm so gut wie möglich
nachfolgen wollten, so überliefert es die Kirche: Diese drei Räte sind die Armut, die Ehelosigkeit und
ein bedingungloser Gehorsam gegenüber Christus. Diese drei Räte leben der Verfassung nach die Mitglieder
des Ordensstandes. Dieser ist nicht mit dem Priestertum ident. Im Priestertum ist nur die besondere Tugendhaftigkeit
von besonderer Bedeutung, wie bereits der hl. Paulus näher erläutert, Priester dürften nur „Gatte einer
Frau“ sein, wobei Paulus die Ehelosigkeit empfiehlt, die er als apostolischer Bischof selbst lebte, und
die auch Christus lebte. Diese sei höher zu werten. In späteren Zeiten, als die Christengemeinden nicht
neu gegründet werden mußten, sondern bereits christliche Familien seit Generationen gegeben waren, wurden
Verheiratete nur mehr geweiht, wenn sie sich zur Enthaltsamkeit verpflichteten. Dann nur mehr Ehelose,
nachdem die Ehelosigkeit höher steht. Ausnahmen gibt es nur in den Ostteilkirchen, die normale Verheiratete
ohne weitere Bedingungen zu Priestern weihen: Sie müssen aber „Gatte einer Frau“ bleiben, dürfen also
kein zweites Mal heiraten; Ausnahmen gibt es auch in der Westteilkirche seit Pius XII., denen zufolge
auch verheiratete ehemalige kirchenfrei-christliche Pastoren zu Priestern geweiht werden können, entsprechend
der frühkirchlichen Praxis, das in Zeiten der Gründung neuer Gemeinden, auch Verheiratete zum Priestertum
herangezogen wurden. Benedikt XVI. erweiterte dies in der Gründung des Anglopersonalordinariates für
verheiratete Pastoren.
Zölibatsdiskussion Ich bin ebenfalls der Meinung, dass jede Religion das Recht hat, SELBST zu entscheiden
in welcher Form ihre Priester leben sollten. Allerdings empfinde ich die Diskussionshaltung der konservativen
Katholiken sehr belustigend: „Der ehelos lebende Priester tut als Jünger Jesu nichts anderes, als sich
die Lebensweise des Meisters zu eigen zu machen.“ Das mag vielleicht so sein, Jesus hat aber meines Wissens
nie im Neuen Testament ausdrücklich die Ehelosigkeit gefordert, sehr wohl aber: – die völlige Armut,
und die Teilung des Besitzes mit den Armen – sich keinesfalls als Vater anreden zu lassen, denn Vater
ist nur einer – er hat keine üppigen Gewänder vergoldete Kirchen und insbesondere verkitschte Riten
eingefordert. Warum wird also nicht diese von Jesus EXPLIZIT angeforderte Lebensweise praktiziert? Unsere
Priester aber: – erhalten hohe Gehälter und Pensionen – fahren i.d.R repräsentative Autos – nutzen i.d.R
alle modernen Annehmlichkeiten – und behängen sich gerne mit Schmuck und Gloria! – sind bei kulinarischen
und alkoholoschen Genüssen meist keine Kostverächter. Ich kritisiere diesen Konsum zwar an sich nicht.
Wenn man aber dann nur bei dem Thema Ehelosigkeit an eine angebliche, nie von Jesus ausgesprochene Tugend
erinnert, gleichzeitig aber alle modernen Genüsse reichlich konsumiert, erscheint dies dem Beobachter
als heuchlerisch und mal wieder ordentlich sexualfeindlich!
#56 On the Rocks 10:59:06 | Mittwoch, 26. Januar 2011
Wieso hat sich die nette Oma vom anderen Artikel (Oma Alma) denn die Bischofsmütze übergezogen? Hm?
Im anderen Artikel www.kreuz.net/article.12589.html faselt sie schnappatmig als Endlösung, Rahner, Hegel
und Teilhard de Chardin vollständig zu überwinden und nun ist sie auch noch als bischöfliche Bettenforscherin
unterwegs. Das ist ja ein recht vielseitiges Weyb. Wie kriegt man eigentlich so Bettenforschungsergebnisse
heraus über Bettenvorgänge die Jahrhunderte/Jahrtausende zurück liegen? Warem dazu schamanische Feuerwasser-Zeremonien
nötig?
#54 Ehrenmann 09:45:36 | Mittwoch, 26. Januar 2011
Welch schauderbarer Kirchenbegriff! „Was legitimiert Sie als Politiker, zu einem innerkirchlichen Thema
Stellung zu beziehen, das Sie weder von Amts wegen noch persönlich betrifft?“ Ganz einfache: Taufe und
Firmung!
#52 klausvonjaus 09:29:40 | Mittwoch, 26. Januar 2011
DRECKIGES FASCHISTENPACK JETZT WOLLEN DIE FASCHISTEN AUCH NOCH DIE KATHOLISCHE KIRCHE GLEICHSCHALTEN.
ERST FORDERN SIE DIE ABSCHAFFUNG DES ZÖLIBATS DANN DIE EINFÜHRUNG DER ZWANGSHOMOSEXUALISIERUNG. WENN
DAS SO WEITERGEHT WERDEN IN EIN PAAR JAHREN HETEROSEXUELLE ZU GEFÄNGNISSTRAFEN VERURTEILT UND NUR NOCH
HOMO-PERVERSE BEZIEHUNGEN TOLERIERT. KAMPF DEM FASCHISMUS – BEKÄMPFT DIE HOMO-NAZIS.
krauterer: Den Text aus dem Ersten Testament haben die Möchtegern-Richter, die Zeusen und verquasten
Jupiter in diesem unserem Forum (!!!) weggestrichen, weil er zu schwer zu lernen war…
#50 krauterer 09:21:00 | Mittwoch, 26. Januar 2011
Richtig, Galilei diese „Pflichtübung“ des „Ehrenkardinals“ ist wirklich schwachsinnig. Das Attribut kommt
auch den „Möchtegern-Richtern“ in diesem Forum zu. Aber deren selektiver Bibel-Kenntnis ist offensichtlich
entgangen, dass es heißt: Richtet nicht, damit Ihr nicht gerichtet werdet.
Was dürfen Politiker ? Dürfen Politiker an Diskussionen innerhalb Ihrer Religionsgemeinschaften teilnehmen?
Dürfen kathlische Politiker etwa den Bedingungszölibat loben?
@verlassen Niemand kann sich drauf verlassen. Gott allein ist der Richter, aufrechterkatholik und Paolo
Pinkel, ihr seid anmaßend! Der Diskurs ist eigentlich nur eines: nämlich blöd.
nochmals Schwachsinn Der Schwachsinn ist, dass Kard. Brandmüller die Enthaltsamkeitsverpflichtung auf
die Apostel zurückführt. Im NT steht über Sexualverhalten nur sehr wenig: Warnung vor Unzucht (was
immer damit gemeint war) und die Forderung nach Unauflöslichkeit der Ehe. Die überwiegende Mehrheit
der Exegeten ist der Meinung, dass die Forderung nach Enthaltsamkeit der Kleriker in den ersten Jahrhunderten
als Folge des sich in der Urkirche einschleichenden Prinzips der kultischen Reinheit immer wieder – und
meist vergeblich – gestellt wurde. Die Ostkirche zeigt, dass die Durchsetzung nicht möglich war. Neutestamentlich
ist, dass Jesus allein der Hohepriester ist. Die Vorsteher der Gemeinde (πρεσβύτερος – Presbyter)
waren keine Kultdiener oder Opferpriester, also „Priester“ im alttestamentlichen Sinn. Bei den Juden gab
es die „Ältesten“ und die Priester, die Christen übernahmen nur die Funktion der „Ältesten“, nicht
die der Priester – Priester war allein Jesus Christus. Er hat durch sein Leben und Sterben das Opfer dargebracht
und damit alle menschlichen Opfer ein für alle Mal überwunden. Erst durch teilweise außerchristliche
Einflüsse wurden aus den Vorstehern der Gemeinden mehr und mehr wieder „Priester“ (ἱερός – Hieros).
Und damit gewann das Prinzip der kultischen Reinheit an Bedeutung. Doch dies stellt eindeutig eine allmähliche
Abkehr von der Praxis des ganz frühen Christentums dar. Daher ist der Versuch der Rückführung des Zölibats
auf die Apostel Schwachsinn.
Sehr gut, Kardinal Brandmüller !!! Die Pfeiffenköppe von der CDU [das C ist zum Halbmond mutiert] dürften
das jetzt wohl mal geschnallt haben! Sollten weitere Belästigungen und Beleidigungen kommen, sollte man
eigentlich Strafantrag stellen!
@Mary Cruz: So ist es! Es ist Zeit, sich mit den katholischen Profezeiungen über Antichristus zu beschäftigen,
zusammengetragen durch Yves Dupont, im treukatholischen Tan-Verlag unter dem Titel Catholic Prophecies
erhältlich. Es beschäftigen sich aber auch einige US-Heimseiten mit den Profezeiungen über Antichristus.
Maria in LaSalette, 1846, anerkannt durch den sel. Pp. Pius IX.: Rom wird den Glauben verlieren und Sitz
Antichristi werden. vgl. marienerscheinungen.net/La_Salette.htm Die Große Botschaft durfte 1858 durch
den sel. Pp. Pius IX. bekanntgemacht werden. Es werden große Geißeln kommen. Tiere werden vom Himmel
regnen. Stimmen werden in den Lüften zu hören sein und uns bedrängen, sodaß wir den Kopf an die Wand
schlagen werden, und Gott um Erbarmen anflehen werden. 1917 bestätigte Maria in Fatima die Erscheinung
von LaSalette durch die Ankündigung weiterer Geißeln Gottes. Die 3. Botschaft sollte 1960 bekanntgemacht
werden. Sie betrifft den Glauben der Kirche. „Die Apostasie beginnt an der Kirchenspitze, das ist neben
anderem Inhalt der 3. Botschaft“, erklärte ein Päpstlicher Theologe von Pius XII. in einem Brief an
den Salzburger Professor Baumgartner. Der Vatikan weigert sich seit 1960 die Botschaft bekanntzumachen.
Aber wir haben die durch den sel. Pp. Pius IX. voll bekanntgemachte Große Botschaft von LaSalette: „Rom
wird den Glauben verlieren und Sitz Antichristi werden.“ Darüber äußert sich auch die Marienerscheinung
von Bayside. Paul VI. wurde häufig durch einen Schauspieler ersetzt.
Gotthard (23:59): haben Sie den Titel „Ehrenkardinal“ selbst eingeführt? Erstens gibt es keine „Ehrenkardinäle“
sondern nur „Kardinäle“, die jeweils „Kardinal Diakon“, Kardinal Priester“ oder „Kardinal Bischof“ sein
können. Zweitens, war es nicht meine Absicht, Ihre Frage zu beantworten.
@Tchibo Ui, warum so gereizt? Es wäre bestimmt interessant, über die Aussagen von Kardinal Brandmüller
zu diskutieren. Na ja, aber das können Sie ja eh nicht. Sie sind ja auch kein Theologe oder Historiker,
sondern ein Journalist. Von daher sollten Sie als historischer Laie etwas vorsichtiger formulieren und
nicht von „Geschwafel“ reden. Es handelt sich ja um Dinge, von denen Sie eh keine Ahnung haben, lieber
Herr Tchibo aus der schönen „Breitenbach-Stadt“.
#36 hieronymus333 00:05:56 | Mittwoch, 26. Januar 2011
Gotthard Wenn Brandmüller tatsächlich eine Kapazität wäre, warum wird er denn in der Wissenschaft
nicht mehr rezipiert, selbst bei seinem Nachfolger Immenkötter, für dessen Berufung er mitverantwortlich
zeichnet, wurde er nicht mehr erwähnt. Auch in der Rezeption seines angeblichen Leib- u. Magenthemas
„Das Trienter Konzil“ habe ich in keinem der seit den 90er Jahren erschienenen Buch eine Fußnote von
oder über ihn gefunden.
Hieronymus (23:55): Dummschwätzer und Wichtigtuer „ … wahrscheinlich liegt es daran, daß er keine
Dogmen für mich verkündet …“ Nein, Hieronymus, es liegt daran, daß Sie ein Dummschwätzer sind, und
Kard. Brandmüller ein international anerkannter Spezialist im Fachbereich Kirchengeschichte. Wenn Sie
sich tatsächlich als „unwürdig“ betrachten, dann lassen Sie doch den Worten Taten folgen und hören
Sie damit auf, Unsinn zu verzapfen. Ich werde mich natürlich für geschlagen geben, wenn Sie Ihre Veröffentlichungen
im Bereich Kirchengeschichte und die entsprechende Kritik auf diesem Forum fortan offenlegen würden.
Wenn ich schon das Geschwafel von den angeblich „klaren Worten“ des Kardinals lesen muss, geht mir die
Perlenschnur hoch… Der Greis soll sich lieber ein paar schöne Tage in Rom machen, aber nicht mit Pseudowahrheiten
anrauschen, nur weil er zum Kardinal kreiert wurde…
@sycamore Tja, Gotthard! Man muß ein bißchen Kirchengeschichte kennen. Da ist Kard. Brandmüller eine
international anerkannte Autorität. ich bestreite ja nicht, dass der Ehrenkardinal Brandmüller eine
Autorität ist – meine Frage beantwortet das aber in keiner Hinsicht.
#32 hieronymus333 23:55:58 | Dienstag, 25. Januar 2011
Sycamore Es tut mir Leid, dass ich, Unwürdiger, der ich bin, diesen bedeutenden Kirchenmann wage zu widersprechen,
wahrscheinlich liegt es daran, dass er keine Dogmen für mich verkündet, sondern einfach von mir als
das, was er ist wahrgenommen wird, nämlich als Dummschwätzer, der sich seine Wahrheit solange hindreht,
bis er sie selbst glaubt.
undogmatischer (23:39): Esels Gesang / Hieronymus (23:39) @undogmatischer genau das ist der Spruch, der
Ihre Situation am besten beschreibt. Hier auf Erden werden Sie wohl leider als Dummkopf verschriehen.
Im Himmel erwartet Sie der Lohn Ihrer Geduld. Nur eines könnte das Ganze zum Scheitern bringen: daß
Sie Ihre Dummheiten weiterhin auf die geneigte Leserschaft ausschütten. Das wäre wohl eine Sünde gegen
die Liebe. @Hieronymus (23:32) Ihre Kommentare werden immer dämlicher! Sind Sie der Meinung, daß ein
Kirchenhistoriker von Weltruhm wie Kard. Brandmüller sich nicht um die Quellen kümmert, sondern sein
eigenes Evangelium verkündet?
#30 Mary Cruz 23:47:19 | Dienstag, 25. Januar 2011
Die Europäische Union will die Neue Weltordnung vorantreiben… und dazu gehört eine Welteinheitsreligion.
Die katholische Kirche und die gläubigen Christen sollen ihren Glauben an Jesus Christus als Gott und
absolute Wahrheit aufgeben. Wenn es keine geweihten Priester mehr gibt, werden auch die Sakramente sinnlos.
Das Ziel ist demnach, die Menschen von Gott weg zu führen. Alle sollen sich einem Weltführer, der auch
eine Organisation wie die UNO sein könnte, unterstellen. Aus dem Grund soll die Kirche säkularisiert
bzw. nivelliert werden, so dass es zwischen dem Staat und der Kirche keinen Unterschied mehr gibt.
undogmatisch woher ist erwiesen daß deine Mutter jemals Sex hatte. Vielleicht kamst du ja aus dem Darm
und wurdest lebendig durch schwarze Magie Wo bitte ist es hinterlegt,dass die apostel keinen sex mehr
mit ihren frauen hatten ? Wo ist es hinterlegt,dass jesus keinen sex hatte ? Ihr zimmert euch eure dogmen
nach gutduenken…
Als Entrée hätte sich das der neuernannte Kardinal ersparen können, wenn er gedurft hätte. Dann wäre
er vielleicht auch kein Kardinal geworden, aber dann hätte er die Bürde des Amtes nicht zu ertragen
und müsste nicht als Märchenerzähler Aufmerksamkeit erregen…
@undogmatisch: Nicht alle Menschen sind so besessen von freiem Sex wie dies die dämliche Neue Welt- doktrin
ist, die vom Teufel erfunden ist, um dich in die Hölle zu lotsen. Was bezweckst du mit deinen dummen
Überlegungen gegenüber den Gottmenschen? Er wird dich einmal in die Hölle treten – wie Millionen deiner
dummen Artgenossen, die sich als intelligente Affen sehen. Das sind die Menschen nicht. Und Gott ist das
erst recht nicht! Der Teufel holt sich jeden, wirklich jeden, den er kriegen kann – auch dich. Alle gegenteiligen
Behauptungen von dir sind deine dummen Privatdogmen, die Gott nicht kümmern. Die Dogmen der Kirche sind
hingegen von Gott – und die Kirche der einzige Weg zu Gott.
Klare Worte Danke, Kardinal Brandmüller, für diese klaren Worte zum richtigen Zeitpunkt. Das klingt
doch schon ganz anders als das Statement der deutschen Bischöfe, die anscheinend lieber heute als morgen
den Zölibat abschaffen wollen. Ich würde mir ein ebenso klares Wort zu dem Thema vom Heiligen Vater
wünschen. Bin mal gespannt, ob da noch was kommt. @clericus: :)3
undogmatisch (23:20): so ein Schwachsinn! / Gotthard (23:25) @ undogmatischer Ignorant: Die Tatsache,
daß Sie Ihre eigene Frage nicht beantworten können, macht aus der Behauptung, wonach gefragt wird, noch
keinen Schwachsinn. Fragen Sie doch Kard. Brandmüller selbst, bzw. lesen Sie seine Bücher. @ Gotthard:
Tja, Gotthard! Man muß ein bißchen Kirchengeschichte kennen. Da ist Kard. Brandmüller eine international
anerkannte Autorität.
#23 hieronymus333 23:32:34 | Dienstag, 25. Januar 2011
Sycamore Ja, dabei bin ich linientreu! ich nehme das Evangelium ja auch nicht von Kard. Brandmüller an,
sondern von Männern, die Jesus kannten, bzw. die Männer kannten, die Jesus kannten und nicht einen schwadronierenden
auf Publikum achtenden Dorfproleten!
Kardinal Brandmüller, denkt, analysiert und spricht messerscharf. Seine Studien liefern eine hervorragende
Grundlage nicht nur für die Auseinandersetzung mit diesem Thema. Zu alle dem, Kardinal Brandmüller,als
die Priesterbruderschaft St. Pius X. stehen „mit philosophisch klarem Geist“, nicht nur in Glaubensfragen
über dem Zeitgeist “
@ Bellarmin (23:08) / Hieronymus (23:13): der Aufschrei der Esel … @ Bellarmin Abgesehen von Ihrem bescheidenen
Nick wäre zu bemerken, daß sowhl die katholischen Ostkirchen als auch die Orthodoxie sehr wohl das Zölibat
kennt und praktiziert. Denn heiraten dürfen die künftigen Priester vor der Priesterweihe – danach, nicht
mehr. @Hieronymus Dämliche Bemerkung! Ich nehme an, Sie würden einen Cäser Biograph nur dann als kompetent
akzeptieren, wenn er zugleich Zeitzeuge wäre!
Aufgabe welche Kirchenversammlung hat diese apostolische Überlieferung der Ehelosigkeit der Priester
im Bereich der ostkirchlichen Tradition aufgehoben?
#19 undogmatisch 23:20:18 | Dienstag, 25. Januar 2011
So ein schwachsinn Wo bitte ist es hinterlegt,dass die apostel keinen sex mehr mit ihren frauen hatten ?
Wo ist es hinterlegt,dass jesus keinen sex hatte ? Ihr zimmert euch eure dogmen nach gutduenken…
Was für ein theologischer Unsinn?! Wie kann man solche theologischen Unsinn verzapfen!? Zu einer Zeit,
da verheiratete Anglikaner-Bischöfe und unierte Ostkirchler ohne Probleme die Priesterweihe empfangen
und vom Zölibat dispensiert werden. Man kann sich nur schämen, wer heutzutage Kardinal wird.
matt3 das hat Gott zu Mann und Frau gesagt, bezogen auf die EHE. Sie aber bringen nun Halbwahrheiten,
unsd Sie bedenken nicht, daß solche Halbwahrheiten volle Lügen sind. Mit solchen Strategien arbeitet
seid Beginn der Satan. Also kehren Sie um bevor es zu spät ist.
#13 Ehrenmann 22:39:48 | Dienstag, 25. Januar 2011
Herr Kardinal, sie schreiben Unsinn! Soviel Unsinn auf einmal habe ich selten wo gelesen. Zum Beispiel:
„Sie stellen damit eine Lebensform in Frage, die von der überwältigenden Zahl der Priester überlegt
und aus freien Stücken übernommen wurde und treu gelebt wird.“ Untersuchungen der letzten Jahre zeigen,
dass an die 50 % der Priester den Zölibat eben nicht treu leben.
Historisch gesehen richtig! Kard. Brandmüller hat durchaus Recht. In der Alten Kirche wurden verheiratete
Männer in den Klerus aufgenommen, mussten sich aber nach der Diakonats- bzw. Subdiakonatsweihe ihrer
Ehefrauen enthalten. Erster Beleg für eine solche Forderung ist can. 33 des Konzils von Elvira (Anfang
4. Jh.?). Spätere Synoden wie auch päpstliche Dekretalen rufen diese Regelung immer wieder in Erinnerung.
Ein höherer Kleriker darf nach seiner Weihe keine Kinder mehr zeugen. Im Hintergrund stehen vermutlich
Reinheitsvorstellungen, in denen Sexualität als Befleckung verstanden wird. Allerdings muss man sagen,
dass Enthaltsamkeitsverpflichtungen sich entwickelt haben und zumindest in der ganz frühen Zeit noch
nicht die spätere Bedeutung gehabt haben. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass schon Paulus die
Eheleute ermahnt, für das Gebet eine Zeit lang enthaltsam zu leben. Solche Aussagen entfalten ihre Wirkung
durchaus in der folgenden Zeit. Wenn man das Zeugnis der Evangelien zugrunde legt, und andere Quellen
haben wir über Jesus kaum, war Jesus in der Tat unverheiratet. Jesus und seine Apostel waren Wanderasketen;
wenn man aber immer auf der Wanderschaft ist, kann man ein normales Familienleben wohl kaum aufrechterhalten.
Dass die Apostel verheiratet waren, scheint außer Frage zu stehen. Als sie mit Jesus auf der Wanderschaft
waren, lebten sie von ihren Frauen rein praktisch bedingt getrennt.
„Schwachsinn“? Es ist natürlich sehr einfach, Fakten, die einem nicht in den Kram passen, als „Schwachsinn“
abzutun (s. den letzten Kommentar). Man könnte allerdings auch versuchen, sich vorurteilsfrei in die
Materie zu vertiefen. Denjenigen, die daran interessiert sind, sei das Büchlein „Der Klerikerzölibat“
von Alfons Kardinal Stickler empfohlen.
Danke an Kardinal Brandmüller, der scheinbar einer der ganz wenigen Geistlichen ist, die sich noch nicht
völlig an den Zeitgeist angepasst und zu Verrätern am Priestertum geworden sind. All diesen scheinheiligen
Gutmenschen-Priestern, die ständig für jede Sünde und sei sie noch so verabscheuungswürdig (Ehebruch,
Abtreibung, Homosexulität etc.). Verständnis winseln, sei in Erinnerung gerufen, dass es nicht ihre
Aufgabe ist, Ruhm, Anerkennung und Beliebtheit in dieser vergänglichen Welt zu suchen, sondern ein zweiter
Christus zu werden (wie der heilige Pfarrer von Ars), dessen oberste und erste Pflicht es ist, das tägliche
Messopfer darzubringen und daraus alle Kraft zu schöpfen, um die Seelen der ihnen anvertrauten Menschen
zu Gott zu führen – nicht indem sie ihnen vorgaukeln, mit den schlimmsten Sünden munter fortleben zu
können, sondern indem sie ihnen sagen, dass Jesus die aufrichtige und ehrliche Bekehrung der Herzen verlangt,
die eben darin besteht, sich täglich zu bemühen, alle Gebote Gottes zu halten (auch die, von denen sich
heute viele Leute einbilden, sie hätten keine Geltung mehr).
r.ruhrgebietler: Ich schließe mich an! Der Zölibat bleibt unangetastet! Sonst gibt es ‘was auf die Nase!
Also findet Euch endlich damit ab, Ihr Triebhaften…!
Brandmüller ist also sozusagen biblischer Bettenforscher. Er hat gesicherte Erkenntnisse???? Wahrscheinlich
ist ihm auch in Medjugorje die Jungfrau erschienen …
ist doch Unsinn… was das für „gesicherte Forschungen“ sein möchten mag ich schon mal wissen. Ausserdem
ist es wider die ehelichen Pflichten sich dem Vollzug der Ehe zu verweigern, denn merke: „sie werden ein
Fleisch!“
so ist es! Die Unionspolitiker würden darum den Verdacht nähren, daß es ihnen „nicht nur um den Zölibat,
sondern um erste Schritte hin zu einer »anderen Kirche«“ gehe. Die Forderung nach einem nationalen deutschen
Sonderweg führt in die Nähe eines Schismas – warnt Kardinal Brandmüller :)3 o^/