18:38:16 | Donnerstag, 27. Januar 2011
Die größte neokonservative Spendensammler-Webseite Westeuropas sorgt sich um die Gewinne der deutschen Mißbrauchs-Industrie. Beide leben von der Kirche. Ein Kommentar.

‘kath.net’ jammert für angebliche Opfer des Mißbrauchs-Hoax um mehr Geld
(kreuz.net) Die neokonservative Spendensammler-Webseite ‘kath.net’ ist untröstlich.
„Nur fünftausend
Euro für Mißbrauchsopfer“ – klagt sie in einem heutigen Kurzartikel und fügt den Untertitel an: „Opfer
sauer auf Jesuiten“.
Es ist bei ‘kath.net’ üblich, daß Interessengruppen für die Publikation von Artikeln
zur Kasse gebeten werden. Der erwähnte Artikel gibt die Position skrupelloser und geldgieriger Mißbrauchs-Anwälte
kritiklos wieder.
Er bezieht sich auf angebliche Mißbräuche an dem von den Jesuiten geführten Berliner
Canisius-Kolleg.
Bis heute liegt im tiefen Dunkeln, welche Art von Mißbräuchen sich an dieser Schule
zugetragen haben soll.
Die Absicht der Jesuiten, angebliche Betroffene mit pauschal 5000 Euro abzugleichen,
deutet darauf hin, daß jeder und keiner ungeprüft als Opfer akzeptiert wird.
Die angeblichen Vorfälle
am Canisius-Kolleg wurden besonders von dem Homo-Ideologen und bisherigen Rektor der Schule,
Pater Klaus
Mertes, hochgespielt.
Er benützte den von ihm inszenierten Skandal, um die Homo-Ideologie, der er sich
seit Jahren verschrieben hat, zu fördern und sich von den kirchenfeindlichen Medien feiern zu lassen.
Interessanterweise hat die Schule die Vorwürfe
nie von Fachleuten aufklären lassen.
Das Kommerzportal
‘kath.net’ läßt kritiklos Matthias Katsch (47), einen Abiturienten der Schule, der als „Opfer-Sprecher“
vorgestellt wird, zu Wort kommen.
Er hat in der Vergangenheit schwammig von sich behauptet, am Canisius-Kolleg
„von einem Sadisten gequält“ worden zu sein. Die Formulierung deutet nicht auf einen sexuellen Mißbrauch
hin.
Doch jetzt gibt Katsch mehr von seinen Problemen preis: „Die fünftausend Euro heilen nicht, sondern
machen wütend, weil sie den
Folgen der Taten nicht adäquat sind“.
Damit hat er mehr gesagt, als er
sagen wollte.
Es geht ihm offensichtlich nicht um
„psychologische Wunden“, sondern um Geldgier.
Denn
nur letzte kann man durch die Überweisung – großer – finanzieller Beträge heilen.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#17
Rudolfus 11:47:40 | Freitag, 28. Januar 2011
#15
Guiseppe70 01:32:11 | Freitag, 28. Januar 2011
#13
Petroniusquovadis 20:37:25 | Donnerstag, 27. Januar 2011
#12
Amethyst 20:35:56 | Donnerstag, 27. Januar 2011
#11
Simon Boccanegra 20:32:50 | Donnerstag, 27. Januar 2011
#10
Petroniusquovadis 20:31:25 | Donnerstag, 27. Januar 2011
#9
マンフレド 20:30:35 | Donnerstag, 27. Januar 2011
#8
Amethyst 20:24:04 | Donnerstag, 27. Januar 2011
#7
Simon Boccanegra 20:10:55 | Donnerstag, 27. Januar 2011
#6
polenpaule 19:37:38 | Donnerstag, 27. Januar 2011
#5
ErnstSchneider 19:34:36 | Donnerstag, 27. Januar 2011
#3
ErnstSchneider 19:23:59 | Donnerstag, 27. Januar 2011
#1
caesar4441 19:13:36 | Donnerstag, 27. Januar 2011