War das „zeitgemäße Christentum“ nicht zu allen Zeiten ein von Christus möglichst weit entferntes Unternehmen, das mit der Macht kungelte, mit dem Staat, mit Kaiser, Zar und Führer?
(kreuz.net) Am Freitag veröffentlichte der Publizist Alexander Kissler auf seiner Webseite einen Offenen
Brief an Norbert Lammert, den Präsidenten des deutschen Bundestages.
Dieser startete letzte Woche eine
Kampagne für die Zulassung verheirateter Männer zur Priesterweihe.
Kissler adressiert den Politiker
in dem Brief als „lieber Bruder Norbert“ und nimmt sich die Freiheit, ihn zu duzen.
Ungeduld ist unbrauchbar
Lammert begründet seine Kampagne mit einer „tiefer Sorge und wachsenden Ungeduld“.
Dazu meint Kissler:
„Daß letztere nicht eben ein starkes Motiv ist – auch ich bin zum Beispiel wachsend ungeduldig, wann
es endlich einen ausgeglichenen Staatshaushalt geben wird –, kannst Du mir gewiß zugestehen.“
Denn:
„Ungeduld ist eine Temperatur des Inneren, die sich auf törichte ebenso wie edle Ziele richten kann.“
Persönliche Ungeduld sei manchmal nahe am Trotz und somit an der Unreife und deshalb „in diesem weltkirchlich
brisanten Konflikt nicht maßgebend“.
Die echten Probleme kümmern kaum
Lammerts „tiefe Sorge“ darüber,
daß die Priesterzahl seit 1960 in Deutschland um 45 Prozent zurückgegangen ist, will Kissler ihm nicht
abnehmen:
„Du sagst nicht, daß in derselben Zeit der Anteil der sonntäglichen Gottesdienstbesucher
unter den Katholiken von 46 auf 13 Prozent kollabierte – also um siebzig Prozent einbrach.“
Somit war
der Rückgang an praktizierenden Katholiken wesentlich stärker als der Rückgang an Priestern.
Kissler
fragt: „Sollte uns das nicht stärker umtreiben?“
Und: „Ist die Verdunstung des Glaubens nicht der dramatischere
Befund als die wachsende Entfernung zwischen den Stätten sonntäglicher Eucharistiefeier?“
Verhältnismäßigkeit
ist unverhältnismäßig
Der Publizist kritisiert Lammerts Behauptung, daß die Ausübung eines „Rechts
auf die sonntägliche Meßfeier“ durch den Priestermangel „unverhältnismäßig erschwert“ werde.
„Von
der Sonntagspflicht sprichst Du nicht, aber von den erschwerten Bedingungen, sonntags zur Messe zu gelangen“ –
kommentiert Kissler schnippisch.
Er weist darauf hin, daß der Begriff „Verhältnismäßigkeit“ aus der
Jurisprudenz stammt und in einer theologischen Erörterung fehl am Platz ist:
„Sind Christen Menschen,
die nur zu »verhältnismäßigen« Einschränkungen ihrer Bequemlichkeit bereit sind?“ – fragt er.
Kisslers
Fazit: „Das Kriterium der Verhältnismäßigkeit hilft uns nicht weiter.“
Irdische Rechnungen
Der Publizist
hält dem Politiker vor „soziologisch und ergo quantitativ und strikt säkular“ zu argumentieren.
So
erwähnte Lammert eine Umfrage, wonach 87 Prozent der Deutschen das „Eheverbot für das Priesteramt“ für
„nicht mehr zeitgemäß“ halten.
Kissler kehrt den Spieß um: „War Jesus zeitgemäß?“
Er geht davon
aus, daß „gewiß mehr als 87 Prozent“ bei einer zeitgenössischen Umfrage in Palästina, Jesus den Störenfried
außer Land gewünscht hätten.
Und: „War das „zeitgemäße“ Christentum nicht zu allen Zeiten ein von
Christus möglichst weit entferntes Christentum, das mit der Macht kungelte, mit dem Staat, mit Kaiser,
Zar und Führer?“
Ohne Zölibat geht es noch schlechter
Brutal konfrontiert Kissler den Politiker mit
der Realität.
Es habe ihm noch niemand – „auch Du nicht, lieber Norbert“ – die Frage beantwortet, „warum
es in jenen evangelischen, altkatholischen oder sonstigen christlichen Gemeinschaften, die den Zölibat
nicht kennen, keineswegs boomt, sondern der Glaube noch weit rascher sich verzieht.“
Auch um den Nachwuchs
stehe es dort keineswegs leuchtend bestellt.
Eine Antwort auf seine Frage dürfte Kissler so schnell
nicht bekommen.
Die lebenslange Eindeutigkeit ärgert
Der Publizist gibt dem Politiker etwas Religionsunterricht:
„Katholische Priester folgen Christus auch insofern nach, als sie dessen Ehelosigkeit sich zur eigenen
Lebensform erwählen.“
Sie würden sich dadurch – auf eine Weise, die Politikern unbekannt ist – „radikal
und mit Haut und mit Haar und ganz freiwillig lebenslang auf diesen Christus setzen.“
Dann kommt Kissler
ins Sinnieren:
„Manchmal denke ich, der Zölibat wird nur deshalb von nicht-zölibatär lebenden Menschen
angegriffen, weil sie es nicht ertragen, daß es in unserer Gesellschaft Menschen gibt, die leibhaft beweisen,
daß es auch im 21. Jahrhundert lebenslange Treue, lebenslange Eindeutigkeit geben kann.“
Jeder katholische
Priester ist für ihn ein wandelnder Einspruch gegen die Allmacht der Diesseitigkeit.
Kissler spricht
dem Präsidenten des deutschen Bundestages ins Gewissen:
„Du, lieber Norbert, trägst nun leider dazu
bei, diesen Einspruch um Christi Willen herabzusetzen, aus persönlicher Ungeduld und in soziologischer
Perspektive. So aber relativierst Du Christus selbst. Darum habe ich Dir geschrieben.“
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106 Lesermeinungen
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#110 Thomasius 14:45:52 | Freitag, 4. Februar 2011
Sycamore Wie heißt es doch in Petrus 1,2,17 – von vielen Foristen hier unbeachtet – : „Ehret alle, liebet
die Bruderschaft,fürchtet Gott…“ In diesem Sinne.
#109 Sycamore 11:08:36 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Thomasius (09:13): Kein Vorbild, weder betont noch unbetont! Bleiben Sie beim Text und bei der Wahrheit,
Thomasius! Sie haben sich geirrt. Das war’s wohl.
#108 Thomasius 09:13:42 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Sycamore Sie haben auf den Buddhismus hingewiesen, der auf seine Art das Vorbild für den Zölibat der
katholischen Kirche war. Dass Sie diesen Zusammenhang betonen wollten, das habe ich Ihnen nicht unterstellen
wollen. Es soll ja Menschen geben, die unbeabsicht einen Zusammenhang darstellen. Denn es ist in Christenkreisen
üblich, die Ursprünge von „in die Tradition“ eingegangenen Verhaltens- und Betrachtungsweisen „auszublenden“,
wenn sie auf heidnische Religiosität oder gar Philosophie zurückzuführen sind.
#107 Sycamore 21:54:31 | Mittwoch, 2. Februar 2011
Thomasius (13:02): bleiben Sie bei der Wahrheit, Thomasius! (1) „Interessant, lieber Sycamore, daß Sie
sich den Buddhismus als Vorbild nehmen …“ (Thomasius, 01.02./08:54); (2) „Ich habe (31.01./20:43) den
Buddhismus nicht als Vorbild, lieber Thomasius, sondern nur als Beispiel genommen.“ (Sycamore, 01.02./22:11);
(3) „Das habe ich auch nicht behauptet.“ (Thomasius, 02.02./13:02). Entweder leiden Sie unter chronischer
Amnesie, Thomasius, oder sind Sie ein chronischer Lügner!
#106 Thomasius 13:02:21 | Mittwoch, 2. Februar 2011
Sycamore: Das habe ich auch nicht behauptet. Ich habe nur darauf hinweisen wollen, dass das Eremitentum.
das Mönchstum, und damit verbunden der Zölibat „aus dem Osten“ aus Indien in die westlicheren Kulturen
„eingewandert“ ist. Zur Zeit des Herrn Jesus Christus gab es so etwas auch im vorderen Orient.
#105 Sycamore 22:11:37 | Dienstag, 1. Februar 2011
Thomasius (08:54): wieder falsch gelesen… Ich habe (20:43) den Buddhismus nicht als Vorbild, lieber
Thomasius, sondern nur als Beispiel genommen. Bemühen Sie sich doch, die Texte, die Sie sich zu kommentieren
bemüßigt fühlen, auch richtig zu verstehen.
#104 Thomasius 08:54:51 | Dienstag, 1. Februar 2011
Interessant lieber Sycamore, dass Sie sich den Buddhismus als Vorbild nehmen, der in der Tat – 500 Jahre
vor Christi Geburt – eine „Mönchskultur“ geschaffen hat. (Die Klöster Tibets noch unter dem gegenwärtigen
Dalai Lama behandelten die Menschen der umliegenden Dörfer als Leibeigene; denn sie wollten ja gut leben.)
Aber Sie haben Recht, dass die Kirche die verschiedensten Einflüsse in sich aufgesogen und dabei gelegentlich
übersehen hat, dass der Herr Jesus Christus – wie übrigens auch der Buddha – das Kastenwesen verabscheut
hat. Denn vor Gott sind alle Menschen gleich – gleich sündig und gleich seiner Barmherzigkeit bedürftig.
Ach, lieber Thomasius … (16:24): Sie sind unfähig, die logischen Konsequenzen zu ziehen… Ihre historische
Erinnerung zur Zölibatsdiskussion reicht lediglich bis zum 16. Jahrhundert zurück? Was für ein Armutszeugnis!
Ich freue mich, jedoch, daß Sie es zumindest geschafft haben, in Ihrem Alter und bei Ihrem angeschlagenen
Gesundheitszustand, den DUDEN bis zum Wort „Zölibat“ nachzublättern. Sie zitiere sogar, was da steht,
ohne die logischen Implikationen dessen für Ihre Totgeburt „Pflichtzölibat“, zu verstehen. Denn, wenn
dem so ist, wie der DUDEN es darstellt, und Sie zustimmend zur Kenntnisn nehmen, daß das Wort „Zölibat“
„Ehelosigkeit aus religiösen Gründen“ bedeutet, so braucht das Wort „Zölibat“ lediglich den Zusatz
„priesterlicher“, um den Zölibat katholischer Priester vom Zölibat, sagen wir, buddhistischer Mönche
zu unterscheiden. Wie von mir so oft und so vergeblich Ihnen und bejorommer gegenüber betont. Denn auch
buddhistische Mönche praktizieren die Ehelosigkeit aus religiösen Gründen. Das DUDEN’sche „besonders
bei katholischen Geistlichen“ bedeutet, in der Tat, daß „Zölibat“ auch bei nicht-katholischen Geistlichen –
z.B. bei buddhistischen Mönchen – geben kann. In jeder Religion kann es eigentlich Ehelosigkeit „aus
religiösen Gründen“ geben. Ja, ja, Thomasius, „besonders“ bedeutet nicht „ausschließlich“, nicht wahr?
Sycamore Da Sie schon den Duden erwähnen:„Zölibat:pflichtgemäße Ehelosigkeit aus religiösen Gründen,
bes. bei katholischen Geistlichen.“ Die besondere Bedeutung des Zölibats für die Reformation erläutert
Alexander Demand: Auf Luthers Lehre hin begannen sich „die Klöster schon zu leeren, die Priester heirateten
und reichten das Abendmahl in beiderlei Gestalt, bevor noch die Landesherren Stellung bezogen hatten.“
Auf dem Reichstag zu Speyer 1526 erarbeitete „eine gemeinsame Kommission Vorschläge an den Kaiser, welche
die Priesterehe und den Laienkelch empfahlen,…“
Ach, lieber Thomasius (08:48): selbst der DUDEN kennt das Wort „Pflichtzölibat“ nicht Ich verschwende
wieder meine kostbare Zeit für Sie, Thomasius! Aus Liebe! Was tut man nicht für unsere Altenheimbewohner!
Die nichts anderes können, als auf verschiedenen Foren als verbissene Querulanten aufzutreten. So fristen
sie ihr Dasein und beschweren ihre Zeit. Aber jetzt zur Sache! Schlägt man den DUDEN nach, findet man
leider Ihr Lieblingswort „Pflichtzölibat“ nicht. Sehr traurig! DUDEN: Pflichtarbeit, Pflichtbeitrag,
Pflichtbesuch, pflichtbewußt, Pflichtbewußtsein, Pflichteifer, pflichteifrig, Pflichteinstellung, Pflichtenkreis,
Pflichterfüllung, Pflichtexemplar, Pflichtfach, Plichtgefühl, Pflichtgegensatnd, pflichtgemäß, Pflichtjahr,
Pflichtkur, Pflichtlauf, Pflichtlaufen, Pflichtleistung, Pflichtlektüre, Pflichtplatz, Pflichtreserve,
pflichtschuldig, pflichtschuldigst, Pflichtstunde, Pflichttanz, Pflichtteil, pflichttreu, Pflichttreue,
Pflichtübung, Pflichtumtausch, pflichtvergessen, Pflichtbergessenheit, Pflichtverletzung, pflichtversichert,
Pflichtversicherung, Pflichtverteidigung, pflichtwidrig. That’s all! „Pflichtzölibat“ wird nicht ausgeführt,
„Zölibat“ aber wohl. Wollen Sie dem Wort „Zölibat“ eine nähere Kennzeichnung hinzufügen? Dann reden
Sie doch vom „priesterlichen Zölibat“. Dafür ist kein Neologismus nötig. Schade, Thomasius, Sie sind
nicht auf der Höhe des DUDEN …
Ach Sycamore Sie sind nicht auf der Höhe der Zeit. Mit dem Begriff „Zölibat“ meint man ausschließlich
den „Pflichtzölibat“ der Priester. Was Sie ansprechen ist das, was „neudeutsch“ „Single“ heißt. Das
Singledasein ist in den Großstädten große Mode und wenn man verheiratet ist führt man in immer stärkerem
Maße „Lebensabschnittspartnerschaften“ – Ausdruck des Niedergangs unserer Gesellschaft. Vielleicht ist
auch das ein Grund, dass sich immer weniger bereit finden, sich – auch zölibatsmäßig – lebenslang zu
binden oder die eingegangene Bindung auch aufrecht zu erhalten.
#99 Dr. Schlämmer 22:38:11 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Goldengel Ich kann Ihre Argumentation durchaus nachvollziehen – positiv nachvollziehen. Deswegen meine
ich, die kath. Kirche sollte ihre Zölibatsregeln denen der griech.-orthodoxen Kirche anpassen. Oder die
Pfarreien künftig von Laientheologen führen lassen. Das ist mittelfristig die Alternative bei uns in
der BRD zumindest.
Aber lieber Thomasius … da liegen Sie schon wieder falsch! Nein, lieber Thomasius, das nennt man nicht
„Pflichtzölibat“ sondern „priesterlichen Zölibat“. Den Begriff „Pflichtzölibat“ benutzen Sie, bejorommer &
Co – nicht gerade die besten Kreisen also. Ich sehe mit Bedauern, daß Sie sich zum Kern meiner Erwiderung
wohlweislich nicht äußern. Blamieren brauchen Sie sich nicht ein zweites Mal: das wäre ja Altersmasochismus,
nicht wahr?
Goldengel Ein Priester ist kein Mann wie jeder anderer. Viele begreifen nicht, dass ein Priester ein Begnadeter
von Gott ist – ein Mann, der sich der Welt auch verschließen kann durch keine eigene Familiengründung,
sondern der seine Gemeinde als seine Familie betrachtet und diese Seelen anvertraut bekam, um diese zu
Gott zu führen. Wie nett. Tatsache ist doch, dass der Priester heute von Kirche zu Kirche hetzt, um Riten
abzuspulen. Zeit, um sich um die Gemeindemitglieder zu kümmern, verbleibt doch kaum noch. Das allein
ist der Grund, weshalb man sich sorgenvolle Gedanken macht über die gegenwärtige Lage der Kirche.
Aber lieber Thomasius Wissen Sie denn nicht, dass sich die meisten hier einen feuchten Kehrricht um Jesus
Christus kümmern. Oder um die Bibel! Manchen hier geht es um bloße und nackte Machtansprüche einer
totalitären Kirchenpolitik, die es in dieser Form und im Zeitalter der Neuen Medien glücklicherweise
nicht mehr in dieser Form gibt! Warum wollen diese Leute auch heute wieder den „Antimodernisteneid“ einführen?
Weil Jesus Christus für seine damalige Zeit auch modern war- und das ist manchen Leuten ein Gräuel.
Der Antomdernisteneid war eine Abkehr von Christus, der Zölibat zwar keine Abkehr, aber doch ein Vernebelungsakt
für das Wesentliche! Man könnte den Zölibat, die Priesterweihe für Frauen, die gemeinsame Eucharistie,
die gesammten Fragen rund um die Sexualität getrost als Nebenkriegsschauplätze bezeichnen. Mit Christus
und dem christlichen Glauben hat das Ganze ziemlich wenig zu tun! Ob Priester verheiratet sind und Kinder
haben, ob Frauen Priester sind, ob Katholiken und Protestanten gemeinsam Abendmahl oder Eucharistie feiern,
ob ich beim Sex Lust verspüre…das sind in der Tat keine Fragen die an die Substanz des christlichen
Glaubens gehen. Aber da liegen wir beide (und einige andere auch) sicherlich meilenweit von den meisten
hier entfernt. Es mag nur trösten, das die Mehrheit hier in diesem Forum letztendlich eine Minderheit
im richtigen Leben ist!
Sycamore: Halten Sie immer Selbstgespräche? Heutzutage ist für angehende Priester das Zölibatsgelübte
Pflicht. Das nennt man „Pflichtzölibat“. Das war, wie Sie wissen, nicht immer so und war nicht in der
Bibel vorgeschrieben und schon gar nicht vom Herrn Jesus Christus postuliert. Der Herr Jesus Christus
forderte ethisches Verhalten der Menschen, die Liebe der Nächsten wie sich selbst, Grundsätze wie sie
in der Bergpredigt vorgetragen wurden, nicht aber Ehelosigkeit. Das wissen Sie genau. Im Artikel heißt
es: „War das „zeitgemäße Christentum“ nicht zu allen Zeiten ein von Christus möglichst weit entferntes
Unternehmen, das mit der Macht kungelte, mit dem Staat, mit Kaiser, Zar und Führer?“ Der Gedanke der
Machtkungelei führte auch zur Einführung des Zölibats. Denn mit „ethischem Verhalten“ hat der Zölibat
nicht das geringste zu tun. Wer meint, durch Ehelosigkeit würde er sich dem Herrn Jesus Christus annähern,
ist eher psychisch gestört. Wer meint dadurch etwas besseres als die „Laien“ zu sein ist hoffärtig.
Thomasius (08:45): spielen Sie nur den Doofen oder sind Sie wirklich doof? 29.01./20:26: Sie fragen mich,
wo in der Schrift von „Pflichtzölibat“ die Rede sei. 29.01./20:56: Ich antworte Ihnen, daß der Begriff
„Pflichtzölibat“ mit unbekannt ist, und weder im NT noch in der Patristik noch sonst in der theologischen
Literatur vorzufinden ist. Sondern nur in den dümmlichen Beiträgen von Thomasius, bejorommer & Co. 29.01./22:36:
Gebe ich bejorommer eine philosophische Erklärung ab, um zu zeigen, daß der Begriff „Pflichtzölibat“
zur Bezeichnung des priesterlichen Zölibats in der lateinischen Kirche unzutreffend ist. 30:01./08:45:
Unterjubeln Sie mir, ich hätte gesagt, ich kenne den „Zölibat als solchen“ nicht. Aber, mein Bl*der,
von „Zölibat als solchem“ war bisher nie die Rede. Denn der von Ihnen verwendete Begriff vom „Pflichtzölibat“
bedeutet keineswegs „Zölibat als solchen“ (lat. ‘formaliter sumptum’, ‘per se’). Warum denn nicht? Aus
dem einfachen Grund, daß der „Zölibat als solche“ sämtliche Zölibatsformen umfasst, u.a. die nicht-priesterliche.
Und Ihre Frage bezog sich NUR auf die priesterliche Zölibatsform der lateinischen Kirche. Lesen Sie doch
meinen o.a. Beitrag an bejorommer sorgfältig durch, in der Hoffnung, daß Ihr ausgetrocknetes Gehirn
die Lektüre gedanklich erfassen kann. Und schließlich die dringende Empfehlung an Sie, die Verwendung
einer Terminologie zu meiden, wovon Sie offensichtlich keine Ahnung haben.
Schlämmer Nur zur Klarstellung: Sie habe ich nicht gemeint. Sehen Sie zu den Protestanten – wenn Sie
so einen Verein haben wollen, dann können Sie ja gerne für den „selbstgewählten Zölibat“ sein, aber
dann nicht wundern, wenn der Weltgeist einzieht und die Tore der Sünden weit geöffnet werden. Ein Priester
ist kein Mann wie jeder anderer. Viele begreifen nicht, dass ein Priester ein Begnadeter von Gott ist –
ein Mann, der sich der Welt auch verschließen kann durch keine eigene Familiengründung, sondern der
seine Gemeinde als seine Familie betrachtet und diese Seelen anvertraut bekam, um diese zu Gott zu führen.
Ein wahrer Priester Gottes hat eine andere Persönlichkeitsstruktur – diese ist der Welt nicht angepasst,
sondern ihr sogar konträr. Und gerade in dieser Unangepasstheit liegt ja das Himmelreich, denn Christus
sagt: Mein Reich ist nicht von dieser Welt! Dieser Aussage zufolge hat sich der Priester nicht der Welt
anzugleichen, sondern Christus GANZ zu folgen.
#91 Dr. Schlämmer 14:22:12 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Goldenengel Ich persönlich bin zu einem zölibatären Leben nicht verpflichtet, dies nur zur Klarstellung.
Wie viele ungeeignete Männer wären dann wohl plötzlich Priester der RKK, nur um sich dort durchfüttern
zu lassen? Sie sind ja sehr schnell im Urteilen. Dr. Schlämmer rät zur Vorsicht hier. Wir hatten schon
früher umfänglich diskutiert, sodass ich auf einen Schlagabtausch an dieser Stelle verzichten will.
Golfi, Sie haben’s erfaßt: „Was macht man in so einem Fall…wenn man mit seinem Latein am Ende ist…man
lenkt ab, indem man anderswo einen Brand entfacht.“ Ein billiger, leicht durchschaubarer Trick, aber erfolgreich –
wie man auch hier an diesem Thread ablesen kann, wo man sich nun zumeist nur den Mund fransig redet über
den Zölibat, aber sich kaum dafür interessiert, wes (politischen) Geistes Kind Lammert ist.
Schlämmer Ich bitte Sie – das sind doch immer die gleichen Typen, welche den Zölibat angreifen. Wer
den Zölibat angreift, führt ja selbst ein unzüchtiges Leben, sonst würde er es ja nicht tun. Und die
verstehen sich natürlich blendend mit deren Unzuchtsgenossen, wie einer Abtreiberin. Es gibt eben Menschen,
für die Sex alles ist und diese wollen eben mit Biegen und Brechen den Zölibat abschaffen. Denn zu behaupten,
dass man ja die Entscheidung treffen könnte als Priester ob man zölibatär lebt oder nicht, ist ja wohl
eine FARCE. Wie viele ungeeignete Männer wären dann wohl plötzlich Priester der RKK, nur um sich dort
durchfüttern zu lassen? Man sehe zu den Protestanten – ist dort vielleicht ein Idealzustand? Ist dort
Christus zu Hause? Bei den Scheidungen, bei den HS-Paaren als „Priester/in“? Was soll denn so eine Gaukelei?
Wollen Sie in der RKK auch so eine Gaukelei? Wenn die RKK der Welt die Türe offnet, statt dem Geist Christi,
wird sie wie die Protestanten den Weltgeist ernten, aber nicht mehr den Geist Gottes ! o^/
#88 Dr. Schlämmer 13:21:41 | Sonntag, 30. Januar 2011
@ Goldenengel Das kann man so keinesfalls generalisieren. Natürlich und leider wird die Abtreibung heute
gerne als Mittel der Familienplanung angesehen, aber prinzipiell sind das zwei Paar Schuhe.
Abtreibungsbefürworung und Ablehnung des Zölibats gehen Hand in Hand über. Man staune und frage sich,
WARUM das wohl so ist? Der wahre Katholik weiß, warum das so ist.
Lammert: REchthaberei auf alles mögliche, aber kein Recht auf Leben Der Schein-Katholik Lammert fordert
in seiner Kampfschrift gegen den Zölibat das „Recht der Gläubigen auf eine sonntägliche Eucharistiefeier“
ein, und zwar am Heimatort. Im Stil dieser Rechthaberei hat er sich auch bei seiner Festrede zum 10jährigen
Bestehen der Abtreibungsberatungsorganisation „donum vitae“ – zu deutsch: ‘Geschenk des Scheines’ – geäußert:
Jede schwanger Frau hätte das Recht auf eine ergebnisoffene Beratung, anschließend das Recht auf die
Ausgabe der Beratungsbescheinigung, mit der die Frau das Recht auf eigene Entscheidung über Leben und
Tod ihres Kindes – leider rechtswidrig – wahrnehmen könne. Dass mit allen diesen Sonder- und Vorzugsrechten
der Schwangeren das grundlegende Menschenrecht der ungeboren Menschen auf Leben (Art. 2 GG) abgeschafft
wird, das verschweigt der Heuchler Lammert natürlich.
Krawatten“priester“ Lammert Wie kann man nur solch eine geschmacklose Krawatte auf einen grauen Anzug
tragen? Am guten Geschmack erkennt man den Weinberg (die Frucht).
Sycamore 20:56 Schrieb da nicht jemand, der sich Sycamore nannte von „home made“ Evangelien, als es um
den Zölibat ging, der Jahrhunderte nach Christus mal hier, mal dort als Voraussetzung für das Priesteramt
in der Westkirche gefordert und mal weniger mal mehr beachtet wurde. Die Evangelien – mal kanonisiert,
mal nicht – wurden vorher verschriftlicht. Wenn Sie den Zölibat als solchen nicht kennen – niemand ist
bekanntlich zur Ehe verpflichtet und kann daher als Célibataire leben – , was äußern Sie sich denn
dazu? Paulus war als Missionar ein Weltreisender, der schon aus diesem Grunde keine Ehe einging. Die Ortsbischöfe
zu damaliger Zeit waren in der Regel verheiratet.
Kissler: Brief an Lammert An dem Brief von Kisssler ist nichts auszusetzen, er liefert eine gut nachvollziehbare
Begründung für priesterlliche Ehelosigkeit (nicht zu verwechseln mit dem Zölibat!). Warum der Verfasser
ironisch schreibt: „Dann kommt Kissler ins Sinnieren“ ist nicht nachvollziehbar. Die Ausführungen von
Kissler, das muß ebenfalls gesagt werden, besitzen keinen Absolutheitsanspruch. Man kann durchaus die
Auffassung vertreten, daß nach dem Beispiel der Ostkirchen auch Verheiratete – selbstverständlich unter
Wahrung des Zölibates, wie auch dort zwingend – zu Priestern geweiht werden sollen. Die Anhänger dieser
Forderung übersehen jedoch geflissentlich die Folgen einer priesterlichen Ehescheidung: im Osten verliert
ein geschiedener Kleriker jede Möglichkeit, seine Weihevollmacht weiter auszuüben. Da das Weiheamt auch
wirtschaftliche Lebensgrundlage ist, liegt der Priester bzw. Diakon dann mittellos auf der Straße. Die
Gegner der priesterlichen Ehelosigkeit mögen da bitte genauer hinschauen. Über die Scheidungsrate unserer
verheirateten Diakone sind leider keine Zahlen bekannt. Möglicherweise liegt hier die Scheidungsrate
unter dem Bevölkerungsdurchschnitt, weil sie die Weihe in vorgerücktem Alter als reife Männer empfangen
und nicht in jugendlichem Alter, in dem man noch Träume hat und die Romantik einen nicht unerhebliche
Rolle spielt.
bejorommer (21:52): „wenn Gott gefragt würde…“ – Fragen Sie Ihn doch! War Jesus Christus für Sie kein
„ganzer, vollwertiger und normaler Mann“? Warum, glauben Sie, hat er die zölibatäre Lebensform für
sich gewählt? Er hätte auch heiraten können. Das „wissen“ wir ja – Argument ex silentio. Sind die zölibatär
lebenden Priester für Sie nicht „ganz, vollwertig und normal“? Sind Sie keine Männer? Sind sie alle
abnormal? Der Begriff „Pflichtzölibat“ ist ein Popanz: keiner wird dazu verpflichtet, Priester zu werden.
Und keiner hat das „Recht“ Priester zu werden. Die Annahme von Bedingungen, die notwendig sind, um das
frei gewählte Ziel zu erreichen, ist ein Akt der Freiheit. Selbst der Seemann, der im stürmischen See,
das Gold, das sein Schiff beschwert, über Bord wirft, handelt frei. Denn er hat die Wahl, das Gold auf
dem Schiff zu behalten und unterzugehen, oder das Gold ins Meer zu werfen, und sein Leben zu retten. Der
besagte Seemann wird wahrscheinlich nicht so gerne das Gold ins Meer werfen, aber, wenn er das tut, handelt
er frei. Keiner zwingt ihn dazu. Es ist seine Entscheidung. So Aristoteles. Warum soll es bei Männer,
die Priester des lateinischen Ritus werden wollen, anders sein? Ihre Krokodilstränen über die „Pflichtzölibatäre“
bringen mich unwiderstehlich zum Lachen!
bejorommer wessen geistes Kind sind Sie eigentlich? Im Staatshaushalt geht alles drunter und drüber,
die Verantwortlichen sind mit ihrem Latein am Ende. Was macht man in so einem Fall, man lenkt von den
eigentlichen Problemen ab in dem man anderswo einen Brand entfacht. So wie H. Lammert und Co. Das sollte
auch den einfachen Leuten, wie Sie es sind, einleuchten.
@Zölibatsverpflichtung für Priester der lateinischen Teilkirche und Gründung des Anglopersonalordi-
nariats. Pp. Benedikt XVI. hat das Angloordinariat errichtet, in dem die Priester verheiratet sein können,
sogar der Ordinarius verheiratet sein kann, der zwar kein Bischof ist, aber dessen Funktion eines Ordinarius
in vielem dem Territorialbischofsamt entspricht. Das Angloordinariat besteht auf personaler, nicht territorialer
Basis, genau wie das bereits bestehende Personalordinariat, das das erste der Kirchengeschichte war (Personalprälatur
des Opus Dei). Das Angloordinariat besteht universalkirchlich, und damit auch im Gebiet der lateinischen
Teilkirche. Mich würde interessieren, ob die Eheerlaubnis für Priester die reguläre Rechtsform im Angloordinariat
ist, oder nur für die ehemals anglikanischen Geistlichen gilt. Dann wären nämlich jene, die in das
Angloordinariat hineingeboren werden, als Nachkommen der jetzigen Gründungsmitglieder des Angloordinariates,
gleichfalls von der Ehelosigkeitsverpflichtung für das Priesteramt befreit, so wie die Mitglieder östlicher
Ritusteilkirchen. Das Angloordinariat besitzt eine eigene päpstliche Sondergesetzgebung, wie die unierten
Ostritusteilkirchen. Es wäre interessesant zu wissen, welchen Sakramentenritus das Angloordinariat verwendet,
ob den Römischen Novus Ordo Pauls VI., oder ob es einen Anglosonderritus gibt. Wahrscheinlich wird der
Ritus des Angloordinariates der Römische Novus Ordo sein. Die meisten Angloordinariatskatholiken wohnen
auf lateinischem Teilkirchengebiet, sind also fast immer Katholiken der lateinischen Teilkirch…
Angeblich können Zölibatäre nicht mitreden, wenn es um Ehe und Familie geht. Wieso können dann Verheiratete
(Politiker oder nicht) mitreden, wenn es um den Zölibat geht? Was das Gerede von Lammert betrifft: Demagogischer
Unfug! Die „Ungeduld“ Lammerts und seiner Konsorten kann man sehr leicht auf den kurzen Nenner bringen:
„Wann endlich verschwindet das Priestertum, so wie Christus gewollt hat?“ Antwort: Nie! -Also: Vergeßt
es! @sycamore: Die Abkürzung CDU könnte dennoch beibehalten werden, wenn man sie als Wiedergabe des
Selbstverständnisses dieser Partei verstünde: „Christus duldet Unglauben“. Oder, wie es der Realität
entspricht: „Christus denkt: Unmöglich!!!“
Sycamore-Pflichtzölibat Jeder, der in der lateinischen RKK Priester werden will, ist verpflichtet, auf
die Ehe zu verzichten, also zum Zölibat verpflichtet- das kann man Pflichtzölibat oder vielleicht besser
Bedingungszölibat nennen.
Thomasius (12:33): „Pflichtzölibat“? Ist das was zu essen? Was ist der „Pflichtzölibat“? Ich kennen
diesen Begriff nicht. In keinen Texten, weder im NT noch in der Patristik noch in der Theologie haben
ich den Begriff „Pflichtzölibat“ angetroffen. Ist das was zu essen? Bitte um Aufklärung. @ Also konsequent:
XDU jeder ehrliche, ehrenmännliche und unbestechliche Mensch sagt … : XDU – die Partei des Norbert
Lammert!
Dr. Norbert Lammert, XDU ist indiskutabel … X steht für ‘unbestimmte Größe’ – denn als solche muß
die Wertorientierung dieser Partei bezeichnet werden. Also konsequent: XDU
Wofür Lammert und das CDU-Mitglied JSBach stehen: 1) Für die milliardenteure Subventionierung des gottlosen
Porno-,Homo-und Abtreibungshedonismus, was dazu geführt hat, daß jedes Jahr in vielen Städten nur noch
halb so viele Wiegen wie Särge gezählt werden. 2) Für den Muselimport als Ersatz für die eingesargten
Deutschen u. die Bedienung der muslim. Parallelgesellschaft mit bisher ( wie Ulfkotte vorrechnet) schon
weit über einer Bill. € ( wobei das CDU-Glanzstück das seit 1964 kostenlose AOK- Mitversichertsein
aller in der islam. Welt zurückgebliebenen Eltern, Kinder und Geschwister ist.) 3) Für das Pumpen von
mind. 6 Bill.€ für das Wählerbestechungs- Ankurbeln von Wohlstands-Konsumismus, blutige Abenteuer
wie u.a. am Hindukusch, wo angebl. die dt. Demokratie verteidigt wird, für Merkels größtes Anliegen,
die endlose Pflege der jüd. Wohlgesonnenheit mit Bau u. Erhalt Tausender von Holocaustdenkmälern in
aller Welt, die Rettung systemrelevanter ( durch keine Gesetze gezügelte) Zocker-Banken. 4) Für das
milliardenteure Kaputtreformieren des deutschen Bildungssystems: Stichworte: Kind rasch weg von der Mutter
in die Kita, chaotisch viele Schultypen, G8, Absenken des Niveaus der Lehrpläne, Deutschunterricht mit
einer grammatikalisch falschen Rechtschreibung in immer neuen Versionen, so daß kaum noch ein Deutscher
dudengemäß schreiben kann, Bachelor-Chaos mit 6,7,8 usw. Semestern – dann viele Wartejahre auf einen
Masterplatz, den dann evtl. 20-30 % erhalten… Und solche Leute wagen das Wort CHRISTLICH in den Mund
zu nehmen
Cappadocius (18:48) / Johann Bach der Fake (18:44) / Der Name der Rose (12:44) @ Cappadocius Der Hinweis,
daß heute Sonntag ist, wäre nichts Wesentliches für Ihren Beitrag Beitrag, das erwähnt werden müßte.
Es gibt nur ein Thema: der priesterliche Zölibat – biblische Grundlagen (Defendor); darauf nehmen Sie
bezug in Ihrem Beitrag. Subthema: die Praxis des priesterlichen Zölibats in Ost und West; Korollarium:
Die Wertschätzung von Konzil und CIC für verheiratete Priester, bei Beibehaltung der traditionellen
Zölibatspraxis der lateinischen Kirche. Ich wiederhole mich ungern. Sollten Sie meinen Beitrag (18:38)
noch nicht verstanden haben, lesen Sie ihn doch noch einmal durch. Was Sie darüber anzubieten haben,
ist, mit Verlaub, dummes Geschwätz. @Johann Bach der Fake Sie dürfen an jedem Baum pinkeln, der Ihnen
gefällt. Soll das mich irgendwie angehen? @Dr Name der Rose Danke für den Link!
Sycamore -Kompromißvorschlag ? Vielleicht könnte der eine oder andere die von Ihnen (so) genannte Zölibatsform
von unierten Ostkirchen (Heirat des zukünftien Priesters bis zur Priesterweihe möglich) als Kompromiß
annehmen… Um Mißverständnis zu vermeiden: ICH plädiere hier für oder gegen gar nichts…
Johann Zur Frage der Semiotik habe ich Zeichen in Deinen leistbaren Zitationen gefunden. Du verstehst,
ZEICHEN: www.youtube.com/watch?v=TqDdNCmtQyE Zeichen, welche sich gleichen. A = B oder? Ist doch so. Man
muß das schon richtig sehen. A = A kann keine Erkenntnistheorie untermalen, sondern lediglich eine Abbildtheorie.
Sag, wie hattest Du das gemacht?!
Bach: Dieser Verein rettet weitaus mehr Kindern das Leben… Ich würde sowohl Donum Vitae, als auch Personen,
wie den Bundespräsidenten, als glaubwürdig christlich bezeichnen, was ich leider von einigen anderen
hier nicht behaupten könnte! Daran sieht man doch, dass es Ihnen nicht auf die Wahrheit ankommt. Wie
kann man Wulff als christlich bezeichnen, wenn er die Widerstandskämpfer und die unschuldige Bevölkerung
indirekt als schuldig bezeichnet?! Und „Donum vitae“ ist nicht christlich, wenn dort Abtreibungsscheine
an schwangere Mütter verteilt werden.
#62 Cappadocius 18:48:20 | Samstag, 29. Januar 2011
@ Sycamore Thema 1: Verheiratete Männer dürfen Priester werden. Thema 2: Priester dürfen nicht heiraten.
Und jetzt wollen Sie mir sagen, Thema 2 gehöre zu Thema 1? Superlogik. Da habe ich was anderes gelernt.
(Logikkurs, Mittelstufe Gymnasium.) Ich habe darauf hingewiesen, dass in den Ostkirchen (auch den katholischen)
verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden. Diese Aussage ist vollständig, korrekt und exakt. Ich
habe nicht darauf hingewiesen, dass in den Ostkirchen Priester nicht heiraten dürfen. Stimmt. War aber
auch nicht das Thema (s.o.). Ich habe auch nicht darauf hingewiesen, dass heute Samstag ist. Und Sie?
Ich werfe Ihnen hiermit vor, dass Sie unterschlagen haben, dass es ein Mindesalter für die Priesterweihe
gibt! Das gehört doch auch zum Thema Priesterweihe! Jawoll! Und Sie haben unterschlagen, dass Priester
das Brevier beten müssen! Gehört auch zum Thema! Aber Sie haben es nicht gesagt! Pfui! Jawoll! Sie unterschlagen
hier alles!!!!
kreuz.net In den Nutzungsbedingen von kreuz.net heißt es: „e) Beschimpfungen, rechtlich und moralisch
bedenkliche oder grob unsachliche Beiträge sind nicht gestattet. Der Benutzer verpflichtet sich, die
Beiträge sachlich, fair und freundlich zu schreiben.“ Leider finden sich auf dieser Internet-Seite nicht
anderes als Beschimpfungen oder grob unsachliche Beiträge. Ist die Seite ‘kreuz.det’ in Wahrheit also
das Produkt einer paradoxen Intervention antikatholischer Propagandisten?
Ach lieber Kraut… …es spricht eigentlich nur gegen Sie, dass Sie Meinungen, die sich nicht 100%ig
mit ihrer eigenen decken, als jämmerlich titulieren!Klar, wieso schlagen Sie nicht direkt Umerziehungslager
oder Konzentrationslager für Andersdenkende vor? Wäre doch ganz im Sinne Ihrer „Argumentation“! Und
im übrigen… Sie scheinen mir jemand zu sein, der herzlich gerne vor irgendwelchen autoritären Pius“priestern“
oder „bischöfen“ buckeln würde, denn einige hier würden solchen Leuten doch am liebsten die Füße
küssen und deren Waschbecken mit der Zahnbürste reinigen! @Sycamore Ich weigere mich, diese Partei als
Christlich zu bezeichnen. Ich bin so frei und schließe mich dieser Weigerung in keinster Weise an!!!
Da sollte mal einer zum Doktor gehen Ich würde sowohl Donum Vitae, als auch Personen, wie den Bundespräsidenten,
als glaubwürdig christlich bezeichnen, …und sich gründlich untersuchen lassen. Obwohl, seinem Personalchef
muß man schon unterwürfig hinbuckeln, so als Parteigenosse noch dazu, nicht wahr. Jämmerlich.
Cappadocius (17:48) / Norbert Lammert, XDU „Unterschlagen“ heißt hier „ein Wichtiges nicht erwähnen“
(DUDEN). Und das haben Sie getan! Und natürlich gehört’s zum Thema. Denn Sie verstehen Ihren Beitrag
als Frage an Defendor, der die biblische Grundlage des priesterlichen Zölibats tout court darlegt. Sie
gilt bis heute für Ost und West. Ihr „Wie ist denn dann zu erklären …“ legt die Vermutung nahe, daß
Sie Defendors Beitrag zumindest als ergänzungsbedürftig ansehen. Um der Klarheits willen, un um der
irrigen Meinung entgehenzutreten, der Zölibat sei in den Ostkirchen „aufgehoben“ worden (Gotthard), hätten
Sie Ihren Beitrag mit der gebotenen Klarstellung anfangen sollen, daß der priesterliche Zölibat sowohl
im Osten als auch im Westen VON DEN ANFÄNGEN BIS HEUTE gehalten wird, wenn auch in verschiedenen Formen,
je nach kirchlicher Tradition, in die Praxis umgesetzt. Denn, lieber Cappadocius, so einfältig sind Sie
nicht zu glauben, daß Ihre Aussage als Erwiderung an Defendor nicht den Eindruck erweckt, die römische
Kirche, durch Ihre Anerkennung und Wertschätzung verheirateter Priester eigentlich in Widerspruch zu
sich selbst gerät, indem sie an einer strengeren Form des priesterlichen Zölibats festhält als die
Ostkirchen. Daß auch die Ostkirchen heute am Zölibat festhalten, obwohl in einer milderen Form, hätte
also gesagt werden müssen. Auch daß der priesterliche Zölibat bei Ost- und Westkirche VON DEN ANFÄNGEN
STETS in Ehre gehalten wurde. @ die XDU? Ich weigere mich, diese Partei als Christlich zu bezeichnen.
@maryCruz Also erstens Mal habe ich mich hier noch gar nicht zu Donum Vitae bekannt! Aber wennSie möchten,
dann tue ich das jetzt ganz ausdrücklich! Dieser Verein rettet weitaus mehr Kindern das Leben, als Ihr
dummes Geschwätz! Zweitens Mal stimme ich den Äußerungen unseres Bundespräsidenten zu und keineswegs
den durch manche Zeitgenossen verdrehten und verballhornten Ausführungen. Ich würde sowohl Donum Vitae,
als auch Personen, wie den Bundespräsidenten, als glaubwürdig christlich bezeichnen, was ich leider
von einigen anderen hier nicht behaupten könnte!
@Bach: Die Frage lautet, an wen Sie glauben? Ich würde Ihnen nicht widersprechen, wenn Sie sich nicht
zu dem unchristlichen Verein „Donum vitae“ bekannt hätten. Auch den Lügen Wulffs, dass alle Deutschen
„ewig“ für die Verbrechen der Nazis einzustehen hätten, stimmen Sie zu.
@mary cruz Seine einzige Aufgabe hier besteht darin, den gläubigen Christen zu widersprechen! Wieso denn?Ihr
widersprecht mir als gläubigem Christen doch auch andauernd. Ja, ich bin gläubig, aber nicht so verbohrt
und verbittert, dass ich anderen das „Gläubigsein“ abspreche und mich oberlehrerhaft über andere stelle!
Das habe ich nicht nötig!!!!
Hallo, kristall! Ich habe den Verdacht, dass hinter Bach der sture Gotthard steckt. Seine einzige Aufgabe
hier besteht darin, den gläubigen Christen zu widersprechen!
Unfassbar, wer sich alles als katholisch und christlich bezeichnet! Norbert Lammert ist ein Schein-Katholik:
Als Gründungsmitglied und Festredner von donum vitae macht er sich seit Jahren dafür stark, dass Katholiken
gegen den Willen und die Lehre der Kirche an der „ergebnisoffenen“ Schein-Beratung für Schwangere teilnehmen
und ihnen dann mit der Beratungsschein eine Lizens zum rechtswidrigen Töten ihrer Kinder auszustellen.
Die mörderische Selektionspolitik gegen ungewollte Ungeborene vertritt der unchristliche CDU-Politiker
Danke für die Aufklärung über Norbert Lammert – der als Bundestagspräsident genauso fehlbesetzt ist
wie Merkel als Bundeskanzlerin und Wulff als Bundespräsident. Die anderen Witzfiguren brauchen wir gar
nicht erst zu erwähnen, denn sie sind alle eines Sinnes! Es gibt doch nicht einen Politiker und nicht
einen Bischof mehr – jedenfalls bei den Konzilsvertretern des letzten Pastoralkonzils – dem man noch über
den Weg trauen kann!
Wieso „angegriffen“???? Rafft doch einfach mal, dass dieses Thema (Zölibat) die Menschen ähnlich stark
beschäftigt, wie die Frauenordination oder die eucharistische Gastfreundschaft! Habe mich heute nachmittag
erst wieder auf der Straße mit einer Nachbarin darüber unterhalten und diskutiert! Akzeptiert doch bitte,
dass über diese Themen diskutiert wird! Die Menschen lassen sich weder ihre Gedanken, noch ihren Mund
verbieten! Insofern beteiligt sich unser Bundestagspräsident lediglich an einer öffentlichen Diskussion
und sagt dazu seine Meinung! Wo ist da wohl ein Problem…?
#49 Cappadocius 17:48:15 | Samstag, 29. Januar 2011
Antwort an Sycamore Warum unterschlagen Sie, Allerwertester, daß in den Ostkirchen einschließlich Orthodoxen
Kirche die „Priesteranwärter“ nur VOR der Weihe heiraten dürfen und nicht danach? Ich habe das nicht
unterschlagen, sondern im Gegenteil sehr präzise festgestellt, dass verheiratete Männer zu Priestern
geweiht werden. Oder werfen Sie mir jetzt auch vor, ich hätte unterschlagen, dass heute Samstag ist,
bloß weil ich es nicht ausdrücklich gesagt habt? Oder, daß in manchen orthodoxen Kirchen den verheirateten
Priestern Enthaltsamkeit empfohlen wird? Weil das nicht mein Thema war. Mein Thema war die Wertschätzung,
die die römische Kirche gegenüber den verheirateten Priestern entgegenbringt, und die ich mit den zwei
Canones aus dem CCEO exakt belegen konnte. Daß der priesterliche Zölibat sowohl in der Kirche des Ostens
als auch in der des Westen von den Anfängen stets in Ehre gehalten wurde, weiß im IV. Jh. Eusebius Sophronius
Hieronymus (Contra Vigilantium, PL 23) zu berichten. Weil das nicht mein Thema war. Mein Thema war die
Wertschätzung, die die römische Kirche gegenüber den verheirateten Priestern entgegenbringt, und die
ich mit den zwei Canones aus dem CCEO exakt belegen konnte. Kurzum: Das Lehr- und Leitungsamt der römischen
Kirche vermag sehr wohl, den Zölibat wertzuschätzen und zugleich verheiratete Priester zu würdigen –
nämlich immer dann, wenn es um die Ostkirchen oder um Konvertiten (Anglikaner, Lutheraner usw.) geht.
Viele (besonders bei kreuz.net) vermögen das nicht.
Norbert Lammert ist ein Heuchler Norbert Lammert ist ein Schein-Katholik: Als Gründungsmitglied und Festredner
von donum vitae macht er sich seit Jahren dafür stark, dass Katholiken gegen den Willen und die Lehre
der Kirche an der „ergebnisoffenen“ Schein-Beratung für Schwangere teilnehmen und ihnen dann mit der
Beratungsschein eine Lizens zum rechtswidrigen Töten ihrer Kinder auszustellen. Die mörderische Selektionspolitik
gegen ungewollte Ungeborene vertritt der unchristliche CDU-Politiker auch bei der anstehenden Gesetzesentscheidung
zur Behandlung von künstlich befruchteten Embryonen. Lammert hat einen Gesetzentwurf unterzeichnet, der
die Selektion von Embryonen nach gesunden-wertvollen und minderwertigen Embryonen mit Krankheitspotentialen
unterstützt. Der antikatholische Politiker schiebt auch hier seine „tiefe Sorge“ vor, dass mit dieser
frühen Selektion spätere Abtreibungen verhindert werden könnten. Gegen Spätabtreibung von behinderten
Kindern ein Gesetz auf den Weg zu bringen, ist Lammert natürlich unwillig und auch zu feige. Herr Lammert,
machen Sie Ihre Hausaufgaben als christlicher Bundestagsabgeordneter, das ist Ihre Pflicht, das christliche
Menschenbild gegen die neo-nazistische Selektionspolitik hochzuhalten, statt mit geheuchelter Sorge und
mit falschen und fehlerhaften soziologischen Argumenten die Abschaffung des Zölibats zu fordern oder
sogar einen deutsch-katholischen Sonderweg zu propagieren.
Cappadocius (16:11): die Ostkirchen und der Zölibat Warum unterschlagen Sie, Allerwertester, daß in
den Ostkirchen einschließlich Orthodoxen Kirche die „Priesteranwärter“ nur VOR der Weihe heiraten dürfen
und nicht danach? Oder, daß in manchen orthodoxen Kirchen den verheirateten Priestern Enthaltsamkeit
empfohlen wird? Daß der priesterliche Zölibat sowohl in der Kirche des Ostens als auch in der des Westen
von den Anfängen stets in Ehre gehalten wurde, weiß im IV. Jh. Eusebius Sophronius Hieronymus (Contra
Vigilantium, PL 23) zu berichten.
Defendor – Haben Sie keine besseren Argumente parat… … als diesen saublöden Schwulst, den Sie mal
wieder von sich geben? Und wozu in diesem Zusammenhang wieder die Verlinkung auf Ihre blitzgegrillte Gloria?
Sie haben ganz einfach einen an der Waffel!
#43 Cappadocius 16:11:51 | Samstag, 29. Januar 2011
Frage an defendor Wie ist denn dann zu erklären, dass der ostkirchliche Brauch, auch verheiratete Männer
zu Priestern zu weihen, auch von der römischen Kirche anerkannt wird, sogar als Beispiel eines vorbildlichen
christlichen Lebens, wie der CCEO bezeugt? Can. 373: Caelibatus clericorum propter regnum coelorum delectus
et sacerdotio tam congruus ubique permagni faciendus est, prout fert universae Ecclesiae traditio; item
status clericorum matrimonio iunctorum praxi Ecclesiae primaevae et Ecclesiarum orientalium per saecula
sancitus in honore habendus est. Can. 375: In vita familiari ducenda atque filiis educandis clerici coniugati
ceteris christifidelibus praeclarum exemplum praebeant.
Zum segensreichen Zölibat… …hat unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS unmissverständlich aufgerufen…
Nur ein u n g e t e i l t e s Herz kann IHM aus ganzer Kraft in der direkten Nachfolge dienen ! –--- Mt
19,12 Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht
und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der fasse
es. –--- Dazu auch der heilige Paulus: 1 Kor 7,33 Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er
will seiner Frau gefallen. 1 Kor 7,34 SO IST ER GETEILT –--- Die Heilige Mutter Kirche hat in ihrer heiligen
Tradition diese Einsicht aufgegriffen und ist zur Erkenntnis gekommen, dass der Zölibat der von unserem
HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS gewollte Weg SEINER direkten Nachfolge ist ! Sämtliches Lamentieren und
Text-Jonglieren erübrigt sich… niemand wird zum heiligen Priesteramt „gezwungen“ ! Vielmehr ist es
der seelen-verderbende Zeitgeist, der jungen Männer einreden will, der Zölibat sei „eine unüberwindliche
Hürde“ ! Um dies zu untermauern, setzen die Unterminierer der Heiligen Mutter Kirche auch alles daran,
auf die hochwürdigen Priester gleichsam „Agenten / Agentinnen“ anzusetzen, um diese auch diesbezüglich
„weich zu spülen“… eine selbstgefällige und selbstgerechte Gesellschaft will auch die hw Priester
der Heiligen Mutter Kirche nicht in ihrer Heiligmässigkeit belassen ! dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
Bejorommer „„Das ganz freiwillig und äußerst wertvolle Zölibat würde unendlich an Akzeptanz und Respekt
gewinnen, wenn es das unselige Pflichtzölibat nicht gäbe.““ In der RKK läuft nichts freiwillig. Zölibat
schon mal gar nicht. Zölibat muss bleiben. Nur mit dem Zölibat bekommen wir die Priesterschwemme bei
der RKK in Dtl. weg. Es sind viel zu viele die sich vor leeren Kirchenbänken tummeln. Ohne jeden Erfolg
übrigens: es werden immer weniger Kirchenbesucher. Unbestechlicher Es lebe der Zölibat. Dreimal Hoch,
Hoch Hoch
Einige Stellen aus der Heiligen Schrift: „Wegen der Gefahr der Unzucht soll aber jeder seine Frau haben
und jede soll ihren Mann haben.“ (1. Korinther 7,2) „Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein,
nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren;
er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig
und nicht geldgierig. Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand
erziehen.“ (1. Timotheus 3,2-4) „Was die Frage der Ehelosigkeit angeht, so habe ich kein Gebot vom Herrn.“
1. Korinther 7,25 Ein Zitat des Paulus, welches immer FÜR den Zölibat genannt wird („Ich wünschte,
alle Menschen wären unverheiratet wie ich.“) bezieht sich wohl mehr auf die persönliche Situation des
Paulus.
#38 bejorommer 15:21:17 | Samstag, 29. Januar 2011
freiwillig Das ganz freiwillig und äußerst wertvolle Zölibat würde unendlich an Akzeptanz und Respekt
gewinnen, wenn es das unselige Pflichtzölibat nicht gäbe. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender
Katholik
Ernst Schneider Die Herren sollten Eintrittsgelder kassieren. Vielleicht kommen dann mehr Gläubige. Erwachsene
15 €, Kinder und Rentner 10 €. Unbestechlicher Zölibat muss bleiben !
Gutes Erklärungsmodell der Zölibats-Attackierer, monens: Die tatsächlichen Absichten der steten Attacken
gegen den Zölibat liegen auf der Hand: So wie die die Kirchen entstellenden sog. „Altartische“ unberechtigt
Einzug in röm. kath. Kirchen gehalten haben und im Ungehorsamschlepptau die glaubensverdunstende „Steh-
und Handkommunion“ mitgeführt haben so soll nun das „i“ Tüpfelchen, der „verheiratete Priester“ den
Weg zur Aufgabe der sakralen Identität der Kirche erzwingen. Das tatsächliche Ziel derartiger Gruppierungen
ist eine „entpriesterlichte“ Kirche; also eine „Laienkirche“ nach protestantischem Muster. Nicht von ungefähr
auch das stete Gerede vom unverbindlichen „Mahlhalten“ an demensprechenden „Mahltischen“. So sind die
Versuche der „Weichspülung“ des Zölibates „logische“ Konsequenz“ modernistischer Ideologie;
„Ganz humane wir sind Kirche“ Kreise wollen mehr ! Die tatsächlichen Absichten der steten Attacken gegen
den Zölibat liegen auf der Hand; so wie die die Kirchen entstellenden sog. „Altartische“ unberechtigt
Einzug in röm. kath. Kirchen gehalten haben und im Ungehorsamschlepptau die glaubensverdunstende „Steh-
und Handkommunion“ mitgeführt haben www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html so soll nun das „i“ Tüpfelchen,
der „verheiratete Priester“ den Weg zur Aufgabe der sakralen Identität der Kirche erzwingen; das tatsächliche
Ziel derartiger Gruppierungen ist eine „entpriesterlichte“ Kirche; also eine „Laienkirche“ nach protestantischem
Muster; nicht von ungefähr auch das stete Gerede vom unverbindlichen „Mahlhalten“ an demensprechenden
„Mahltischen“ www.razyboard.com/…07690-6027212-0.html So sind die Versuche der „Weichspülung“ des Zölibates
„logische“ Konsequenz“ modernistischer Ideologie; zum Zölibat Msgr. Wolfgang Haas: „…das zölibatäre
Priestertum verweist eindeutig auf die ewige Vollendung im Himmel. Die freudvoll und konsequent gelebte
EHELOSIGKEIT des Priesters ist das ausdrucksstarke Zeichen des Priesters auf ewig, der VERWANDELT IST
UND VOLLENDET SEIN WILL FÜR DEN, DER IHN BERUFEN UND ERWÄHLT , GEWEIHT UND GESANDT hat.“ Das hw Priesteramt
ist und bleibt angefeindet www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html
#32 Blechtonne † 14:18:37 | Samstag, 29. Januar 2011
@unbestechlicher In Deutschland gibt es zuviele Beamte, Medizinmänner, zu Rechtsverdreher, Sozialarbeitsschnepfen,
Kapitalistengockel, PR-Kokser kinderlose Frauen, aber zu wenige katholische Priester. Das Ziel der katholischen
Monarchie ist, dass auf 1000 Bürger mindestens 1 katholischer Priester kommt.
Jubärens Du hat recht: Zölibat muss bleiben ! Keine Angriffe bitte mehr auf den Zölibat. Nur durch
den Zölibat bekommen wir in der RKK in Dtl. die Priesterschwemme weg. Es gibt zu viele für die leeren
Kirchenbänke. Kostet alles viel Geld und bringt nichts. Unbestechlicher
Wer steckt hinter den verbissenen Attacken gegen den Zölibat? Dass der Zölibat so verbissen und verbiestert
angegriffen wird, sieht man auch an den Beiträge hier im Forum. Dabei kommen die wiederholten Attacken
von Leuten wie z. B. Josef Berens, der an keine der grundlegenden Lehren der katholischen Kirche glaubt
wie dreieiniger Gott, Gottessohnschaft Christi, Führung der Kirche durch den Hl. Geist etc. Die meisten
dieser Zölibatsattackierer werden ‘laue’ Christen sein, denen das sakramentale Leben der Kirche sowieso
schnuppe ist – nur beim Zölibat, da heucheln sie plötzlich ‘brennende Sorge’, als wenn ihnen das Heil
der Menschen durch die sakramentale Kirche eine Herzensangelegenheit wäre Aber an der Art ihrer Argumentation –
quantitativ, soziologisch, unbiblisch, begriffsverdrehend („Zwangszölibat“) – kann man erkennen, dass
sie heuchlerisch vorgehen, dass das Wohl der Kirche und das Heil der Menschen nur vorgeschoben ist. Insofern
sind die Attacken auf den Zölibat böswillige Angriffe auf das Priestertum, den Opfercharakter der hl.
Messe und die Kirche ganz allgemein. Die Frage, warum diese Angriffe auf den Zölibat so verbissen und
verbiestert sind, ist damit leicht zu beantworten: Die Attacken gegen Zölibat und Priestertum sind vom
Teufel lanciert, der die zentrale Kirchensäule des Priestertum fällen will wie Bonifatius die Donar-Eiche:
Dann würde die ganze Kirche einstürzen.
Fortsetzung Um die Pflichten und die Würde der christlichen Ehe, die ein Bild der Liebe zwischen Christus
und seiner Kirche ist (vgl. Eph 5,32f.), sollen die Alumnen gebührend wissen; sie sollen aber klar den
Vorrang der Christus geweihten Jungfräulichkeit erkennen, so daß sie nach reiflich überlegter Wahl
und mit Hochherzigkeit sich in ganzer Hingabe von Leib und Seele dem Herrn weihen. Auf die Gefahren, die
ihrer Keuschheit besonders in der gegenwärtigen Gesellschaft drohen, sollen sie hingewiesen werden. Sie
müssen lernen, sich durch geeignete göttliche und menschliche Hilfsmittel zu schützen und den Verzicht
auf die Ehe so in ihr Dasein zu integrieren, daß sie in ihrem Leben und in ihrer Wirksamkeit vom Zölibat
her nicht nur keinen Schaden nehmen, vielmehr eine vollkommenere Herrschaft über Leib und Seele und eine
höhere menschliche Reife gewinnen und die Seligkeit des Evangeliums tiefer erfahren. (Aus: Optatam Totus,
II. Vat. Konzil, Abschnitt IV,10)
ReformderZukunft -Zahlen 11 Uhr 07 Die (oft evangelikalen) „Freikirchen“ stellen entgegen ihrer Aussage
weltweit die große Mehrheit der Evangelischen und sind in den letzten 50 Jahren um Hunderte von Millionen
Menschen gewachsen. Zudem sind „Wanderprediger“ unter ihnen eine seltene Ausnahme. Desweiteren gibt es
auch Länder, in denen Katholiken eine kleine Minderheit sind. In Deuschland dürften Freikirchen und
Gemeinschaften (Freie Gemeinden landeskirchlicher Mitglieder) wohl die Mehrheit der aktiven Evangelischen
stellen. Inwieweit das Beispiel verheirateter uniert-katholischer Priester von Bedeutung sein könnte,
sei dahingestellt.
#27 bejorommer 13:20:11 | Samstag, 29. Januar 2011
womit will man diese Verpflichtung begünden? Es ist doch aber eindeutig so, daß das Pflichtzölibat
eine rein menschliche Erfindung ist, die weder Mit Jesus noch mit dem Evangelium zu begründen ist und
daß nur Priester werden kann, wer vorher das Pflichtzölibat für sich akzeptiert hat. Josef Berens (als
einfacher, selbst denkender Katholik
Bitte hört auf am Zölibat zu rütteln ! Wir haben so wie so viel zu viele Priester. Allein im Bistum
Köln bewachen 1000 Geistliche die leeren Kirchenbänke. Von denen könnte man getrost 800 in die Mission
nach Afrika und Asien schicken. Da müßten die Herren zwar den Status als Kirchenbeamte aufgeben, wären
aber vielleicht gut eingesetzt. Nur mit dem Zölibat können wir die Anzahl der überflüssigen Priester
der RKK in Dtl. nachhaltig senken. Gruß vom Unbestechlichen
Aufklärung über den Zölibat Was aber keinem bislang aufgefallen ist: Das Zentralkomitee widerspricht
direkt dem II. Vatikanischen Konzil! In dem Dekret über die Ausbildung der Priester „Optatam totius“
wird eindeutig und ohne jede Schwächung der Zölibat nicht nur gefordert, sondern in höchsten Maß gelobt:
(Bild: Das II. Vatikanische Kozil) 10. Die Alumnen, die gemäß den heiligen und festen Gesetzen ihres
eigenen Ritus die verehrungswürdige Tradition des priesterlichen Zölibats auf sich nehmen, sollen mit
großer Sorgfalt auf diesen Stand hin erzogen werden: sie verzichten darin um des Himmelreiches willen
(vgl. Mt 19,12) auf die eheliche Gemeinschaft, hangen dem Herrn mit ungeteilter Liebe an, wie sie dem
Neuen Bund in besonderer Weise entspricht; sie geben Zeugnis für die Auferstehung in der künftigen Welt
(vgl. Lk 20,36) und gewinnen besonders wirksame Hilfe zur ständigen Übung jener vollkommenen Liebe,
die sie in ihrer priesterlichen Arbeit allen alles werden läßt. Sie sollen tief davon durchdrungen sein,
wie dankbar sie diesen Stand entgegennehmen sollen, nicht etwa bloß als eine Vorschrift kirchlicher Gesetzgebung,
sondern als ein kostbares Geschenk Gottes, das sie in Demut erbitten und dem sie mit der erweckenden und
helfenden Gnade des Heiligen Geistes frei und großherzig zu entsprechen suchen sollen. Um die Pflichten
und die Würde der christlichen Ehe, die ein Bild der Liebe zwischen Christus und seiner Kirche ist (vgl.
Eph 5,32f.), sollen die Alumnen gebührend wissen; sie sollen aber klar den …
Wenn man seine eigentliche Arbeit nicht erfolgreich erfüllen kann… kann man doch nebenbei an der weiteren
Zerstörung der Kirche arbeiten. Vielleicht hofft man wenigstens hier Erfolg haben zu können…
Znächst die Kirche unterminieren und dann „grosse Sorge“ mimen ! So operieren die Mauerkratzergruppierungen
von „Wir sind Kirche“ / „Kirche von unten“ etc. unentwegt, jahrelange Unterminierungsversuche des kirchlichen
Wesens und kirchlicher Struktur mit anschliessender vorgetäuschten „Sorge um die Zukunft der Kirche“;
in etwa so wie das Abschaffenwollen von Kraftwerken und sich dann über den ausbleibenden Strom in der
Steckdose künstlich monieren; die Kirche bedarf keiner menschlichen „Ueberarbeitung“; sie ist übernatürlich
und heilig; sie entspricht dem Willen der Wahrheit Jesus Christus als dessen geheimnisvoller Leib www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html
„Basisdemokratische“ Unsinnigkeiten wollen die Ideologie streuen, dass menschliche Selbstgerechtigkeit
das Wesen der Kirche bestimmen müsse; doch weit gefehlt; die Wahrheit Jesus Christus: Joh 15,16 NICHT
IHR habt mich erwählt, sondern ICH HABE EUCH erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht
bringt und dass eure Frucht bleibt. ER hat nach SEINEM Willen Seinen geheimnisvollen Leib eingesetzt;
alle die dies verneinen, werden zu Seinen Verfolgern www.razyboard.com/…07888-5973405-0.html Hw Prof.
May: „Die Ehelosigkeit des Priesters ist die Konsequenz seiner völligen Hingabe an den Herrn, dem er
gehört und den er repräsentiert“ www.razyboard.com/…07887-5829722-0.html
Ehrenbursche, Thomasius, bejorommer & co.: wave and smile, boys, wave and smile … Wird es nicht allmählich
langweilig, Jungs, Argumente, die nicht nur auf diesem Forum hundertmal ausgetauscht wurden, noch einmal
aufzuwärmen, und dabei die mangelnden historischen, biblischen, theologischen Kenntnisse der jeweiligen
Disputanten erneut vor der geneigten Leserschaft zu entblößen? Wie im pavlowschen Reflex, fällt das
Wort „Zölibat“, so fühlen sich die Ehrenmänner, die Thomasien, die bejorömmer dieser Welt auf den
Plan gerufen, mit ihren liberatorischen „home made“ Evangelien hausieren zu gehen.
#19 Rose im Kreuz 12:21:52 | Samstag, 29. Januar 2011
„mit einem Mühlstein um den Hals“ (Mt) Die ehemals christlichen Parteien haben alle ihre christlichen
Politiker ausgerottet und sind zu Freimaurer-Parteien geworden, die wie der Teufel auf die Hl. Kirche
losgehen. Diese vom Teufel besessenen „Politiker“ (aus CDU, ÖVP usw.) sollten das Wort Gottes studieren:
„Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn
er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde.“
@Thomasius 3. Aufklärung über den Zölibat In neuerer Zeit begründeten Papst Paul VI. 1971 und Johannes
Paul II. 1992 die Beibehaltung des Zölibats. Wenn wir im Angriff auf das Zölibat auch einen Angriff
auf das Priesteramt erkennen, ist es uns möglich, die Worte des hl. Pfarrers v. Ars (1801-1890) zu verstehen,
welcher im Angriff auf den Priester, womit auch der Zölibat mit gemeint ist einen Angriff auf die Kirche
erkennt: „…Wenn man die Religion vernichten will, beginnt man damit, die Priester anzugreifen; denn
dort, wo kein Priester ist, gibt es auch kein Opfer mehr, und dort, wo es kein Opfer mehr gibt, ist auch
keine Religion mehr.’“
Ergänzungen „Trotz all dieser Verlautbarungen und Forderungen wurde vielerorts eine andere Auffassung
bezüglich des Zölibates praktiziert, die nichts mit der eigentlichen evangelischen Forderung nach Keuschheit
und Enthaltsamkeit zu tun hatte.“ Wie gesagt: Es hat nicht funktioniert. Nebenbei: Es gibt keine „evangelische“
Forderung der Ehelosigkeit für die Priester. Paulus sagt es klar: Bezüglich der Ehelosigkeit habe ich
kein Wort vom Herrn. Das Neue, was im 13. Jahrhundert durchgesetzt wurde, war, dass Priester erst gar
nicht mehr heiraten durften, was sie bis dahin in der Regel taten. Dies führte zu vielen heimlichen Eheschließungen
von Priestern, was möglich war, da es für eine Eheschließung noch keine Formpflichten gab. Die wurden
auf dem Tridentinum eingeführt, sodass ab diesem Zeitpunkt auch keine heimlichen Priesterehen mehr möglich
waren.
@Thomasius 2. Aufklärung über den Zölibat 390 beschloss das gesamt-afrikanische Konzil von Karthago:
Bischöfe, Priester und Diakone müssen sich des Gebrauchs der Ehe enthalten, wie die Apostel lehrten
gemäß der Überlieferung. Verheiratete Kleriker mussten sich also nach ihrer Weihe des Gebrauchs der
Ehe enthalten. Erforderlich war allerdings vor der Weihe die Zustimmung der Ehefrau. Auch aus Rom liegen
aus der frühen Kirche klare Zeugnisse dreier Päpste vor: Siricius (385-386), Innozenz (401-417) und
Leo d. Gr. (465). Trotz all dieser Verlautbarungen und Forderungen wurde vielerorts eine andere Auffassung
bezüglich des Zölibates praktiziert, die nichts mit der eigentlichen evangelischen Forderung nach Keuschheit
und Enthaltsamkeit zu tun hatte. Erst seit dem 13. Jahrhundert unter Innozens III. wurde dem dann nachdrücklich
Einhalt geboten (4. Laterankonzil 1215) und mit dem Tridentinischen Konzil (1564) nochmals bekräftigt.
So ist es auch leider dazu gekommen, den Zölibat zu einer ,Sache’ des Mittelalters zu machen.
Ehrenbursche (11:06): Zum Angriff pfeifen … Wann begreifen Sie endlich, geschlechtsreifer Ehrenbursche,
daß Angriff auf den Zölibat Angriff auf den priesterlichen Zölibat bedeutet? Der andere Zölibat interessiert
kein Schwein, nicht einmal bejorommer!
Wirkungslos „Schon im Jahre 300 bestimmte die spanische Synode von Elvira: Bischöfe, Priester und Diakone
müssen sich ihrer Ehefrauen enthalten und dürfen keine Kinder zeugen; wer aber solches getan hat, soll
aus dem Klerikerstand ausgeschlossen werden.“ Bemerkungen: 1.Bischöfe und Priester waren zu der Zeit
in der Regel verheiratet 2. Die Synode von Elvira war eine regionales Ereignis. 3. Die dort ausgesprochenen
Regelungen wurden aber kaum befolgt.Weitere Einschärfungen bei päteren Synoden beweisen die Wirkungslosigkeit.
@Thomasius 1. Aufklärung zum Thema Zölibat Alfons Maria Kardinal Stickler hat nachgewiesen, dass der
Zölibat schon in der frühen Kirche, also nicht erst seit dem 11. bzw. 12. Jahrhundert gelebt wurde.
Dass der Zölibat eine Einrichtung des Mittelalters ist, kann ruhig als unrichtig bezeichnet werden. Schon
im Jahre 300 bestimmte die spanische Synode von Elvira: Bischöfe, Priester und Diakone müssen sich ihrer
Ehefrauen enthalten und dürfen keine Kinder zeugen; wer aber solches getan hat, soll aus dem Klerikerstand
ausgeschlossen werden.
Der Zölibat soll abgeschaftt werden, da in der heutigen Zeit kein Jugendlicher mehr glaubt, dass nicht
zumindest Onanie betrieben wird. Insofern soll die Kirche unnütz gewordenen Balast abwerfen, um populär
zu bleiben. Davon kann man halten, was man will.
Zölibat bedeutet eigentlich nur Ehelosigkeit und bewirkte zur Zeit seiner Einführung im Mittelalter
ediglich, dass der Priester keine Erben hatte, denn uneheliche Kinder erbten nur nach der Mutter und nicht
nach dem Vater. Der Zölibat schonte also das Kirchenvermögen. In einer Zeit, in der die Priester – wie
Walter Mixa – auf Staatskosten leben, dürfte dieser Grund entfallen sein.
Angriff auf Priester? Das klingt ja schon fast nach einer Verfolgungsneurose.Wer greift denn pauschal
die Priester an? Was werden denn hier für Dolchstoßlegenden beschworen? Es geht in dieser Frage einzig
darum, ob man die Entkoppelung von Priestertum und Ehelosigkeit, die es ja bereits in Ansätzen gibt,
weiterführen sollte.
@Ehrenmann Wenn wir im Angriff auf das Zölibat auch einen Angriff auf das Priesteramt erkennen, ist es
uns möglich, die Worte des hl. Pfarrers v. Ars (1801-1890) zu verstehen, welcher im Angriff auf den Priester,
womit auch der Zölibat mit gemeint ist einen Angriff auf die Kirche erkennt: „…Wenn man die Religion
vernichten will, beginnt man damit, die Priester anzugreifen; denn dort, wo kein Priester ist, gibt es
auch kein Opfer mehr, und dort, wo es kein Opfer mehr gibt, ist auch keine Religion mehr.’“
Guntram – freiwillig ja, aber warum Pflicht Warum setzt man nicht auf das „ganz freiwilllige Zölibat“,
das sicherlich gottgefällig ist anstatt ein „Pflichtzölibat“ als Voraussetzung für ein Priestertum
zu verlangen, bei dem es doch nicht sichder sein könnte, ob es gottgefällig ist? Josef Berens (als einfacher,
selbst denkender Katholik