Zölibat
Deutscher Pastoraltheologe: Der Zölibat ist das Heilmittel
Ein Zivilpriester gibt den Gläubigen die Botschaft: Ich bin einer wir ihr. Die Unverzichtbarkeit meiner Berufung und Aufgabe könnt ihr euch in die Wasserpfeife stecken.
Der Pastoraltheologe, Hw. Andreas Wollbold, auf der Webseite der Universität München.
Der Pastoraltheologe, Hw. Andreas Wollbold, auf der Webseite der Universität München.
(kreuz.net, München) Der pastorale Notstand der Gemeinden ist ein „Glaubensnotstand“.

Das erklärte der letzte katholische Pastoraltheologe im deutschen Sprachraum, Hw. Andreas Wollbold (50) vor der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.

Der Priester des Bistums Trier wirkt seit 2003 in München als Professor für das Schwatzfach Pastoraltheologie.

Dem Notstand des Glaubens müsse man mit dem Zölibat, „das heißt mit mehr Gesinnung der Ganzhingabe begegnen, nicht durch Abschaffung dieses Zeichens der Hingabe“.

Die dekadenten 70er Jahre werden konserviert

Den jüngsten Vorstoß deutscher Politiker gegen den Zölibat zugunsten des pastoralen Status Quo nennt der Pastoraltheologe eine „Problemverdrängung“:

„Ein »Weiter so!« um jeden Preis hat schon ganz dicke Tomaten auf den Augen.“

Hw. Wollbold warnt vor einem „Traditionalismus der 70er Jahre“:

„Es ist uns in den letzten fünfzig Jahren nicht gelungen ist, die junge oder auch nur die mittlere Generation in der regelmäßigen Eucharistiefeier zu beheimaten.“

Zwei Generationen sind weg

Der Pastoraltheologe sieht den pastoralen Notstand glasklar: „Ganze Generationen und inzwischen auch ganze Milieus fallen in den Pfarreien weitgehend aus.“

Als Grund nennt er Mängel in der Katechese.

Viele Menschen hätten gar keine Sehnsucht nach der Messe:

„Wir erkennen heute auch deutlicher als noch vor wenigen Jahrzehnten die unverkennbaren Schwächen der Liturgiereform.“

Gemeindefeier auf einem Mahltisch

Die neugläubige Eucharistiefeier habe faktisch dazu beigetragen, daß „die Liturgie bloß als Veranstaltung von Menschen für Menschen wahrgenommen wird“.

Da gehe man nur hin, wenn es einem etwas „bringt“ und wenn es einem „paßt“.

Die Umsetzung der Liturgiereform habe zum Verständis der Liturgie „als eine Art Gemeindeversammlung“ geführt.

Die Sakralität und die Ehrfurcht seien in den Hintergrund getreten.

Die Sonntagspflicht ist der Kern, nicht die Ortskirche

Hw. Wollbold betont ferner, daß ein Recht auf die Heilige Messe nicht existiert: „Es gibt die Pflicht der Gläubigen, sonntags an der Meßfeier teilzunehmen.“

Doch hier würden die Probleme beginnen.

Die Gläubigen müßten verinnerlichen, daß die Kirche vom Meßopfer lebt.

„Wenn wir das verstanden haben, dann kommt es nicht darauf an, ob der nächste Kirchturm in Sichtweite ist oder ob wir vielleicht ein paar Kilometer fahren müssen, um am Gottesdienst teilnehmen zu können.“

Das sollte die Heilige Messe wert sein – betont der Pastoraltheologe.

Die „Gemeinde, oder besser gesagt die Pfarrei“ sei ein pastorales Mittel: „nicht mehr und nicht weniger“.

Als pastorales Mittel sei die Frage, „wie viele Pfarreien es geben muß, sehr situationsabhängig, wandelbar und kontingent“.

In den letzten zweihundert Jahren habe es in Deutschland einen Boom von Pfarreien-Gründungen gegeben.

Künftig werde die Zahl der Pfarreien und Meßorte viel kleiner werden.

Hw. Wollbold betont, daß das der Protestantismus anders sieht. Er verstehe die Kirche vom gepredigten Wort her:

„Darum ist für ihn die versammelte Gemeinde, die das Wort Gottes hören will, die eigentliche Kirche.“

Die übernatürliche Sichtweise ist baden gegangen

In der von den antikirchlichen Medien-Bossen organisierten Zölibatsdebatte sieht Hw. Wollbold, daß die Ehelosigkeit wie das Kreuz ein Zeichen des Widerspruchs ist.

Kreuz und Zölibat könne nur verstehen, wer gläubig und auf den Himmel ausgerichtet ist:

„Diese übernatürliche Sichtweise ist aber nicht nur in den weltlichen Medien, sondern auch bis weit in den institutionell verfaßten Katholizismus hinein nicht mehr vorhanden.“

Das mangelnde Verständnis für den Zölibat ist für den Pastoraltheologen ein „Seismograph für die tiefe Glaubenskrise unserer Zeit“.

In einer materialistischen Gesellschaft wirke der Zölibat durch sich selbst.

Eine mögliche Schwemme von verheirateten Priestern verlockt den Pastoraltheologen „ganz und gar nicht“: „Das hieße, Quantität über Qualität zu stellen.“

Am Anfang war der Zölibat

Ferner kritisiert Hw. Wollbold, daß der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Zölibats-Forschung kaum beachtet werde.

Der Zölibat gehe auf die Praxis und Weisung Christi zurück und sei „apostolischen Ursprungs“: „Das ist keine Kleinigkeit.“

Die orthodoxe Gemeinschaft sei erst bei einer Synode 682 vom bis dahin gemeinsamen Weg abgekommen:

„Damit ist die römisch-katholische Kirche heute die einzige, die diese Tradition unversehrt bewahrt hat.

Der Zölibat ist ihr Stolz, ist ihr spezifischer Schatz, den sie wie einen Augapfel hüten muß.“

Mit diesem Schatz werde die Kirche die Menschen immer wieder zu Gott erheben.

„Wenn die Katholische Kirche diesen Schatz aufgeben würde, würde sie sich selber und sicher auch wesentliche Elemente des Amtspriestertums fast zwangsläufig mit aufgeben.“

Die Verflachungen der Nachkonzilszeit führten zum Berufungsmangel

Hw. Wollbold erwähnt eine Studie der US-amerikanischen Religionssoziologen Rodney Stark und Roger Finke.

Sie beweisen einen Zusammenhang zwischen „dem nachkonziliar verflachten Priesterbild und dem Rückgang von Berufungen“.

Das fange mit äußeren Zeichen an: „Dort, wo der Priester bewußt Zivilkleidung trägt, signalisiert er, daß er ein Mensch wie jeder andere sein will.“

Folgerichtig werde „man“ den Vorrang und die Unverzichtbarkeit dieser Berufung nicht mehr betonen.

Daraus folge lebenspraktisch, daß die Priester, besonders Pfarrer, „wie abhängige Angestellte einer bischöflichen Verwaltung behandelt“ würden.

Es entstehe der Eindruck, daß man die Lebenshingabe der Priester nicht mehr schätze:

„All das sind starke Signale, daß man trotz aller Lippenbekenntnisse zu unseren Priestern davon ausgehen muß: Das Priestertum gehört zu den Verlierern der nachkonziliaren Zeit.“
      
74 Lesermeinungen
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#76   Thomasius   09:21:21 | Freitag, 4. Februar 2011
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#75   Nerd †   13:09:38 | Dienstag, 1. Februar 2011
Der Bischof?!
Er ist ja ein Wächter, jedoch steht in Psalm 127, dass der Wächter umsonst wacht, wenn der Herr nicht die Stadt bewacht.
Mir gefällt Koleth, wenn er schreibt, dass alles Windhauch wäre.
Der Wind der Zeit in den Mühlen, die die Welt bedeuten.
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#74   Vogel   11:16:01 | Dienstag, 1. Februar 2011
für NERD
und, wer ist noch wach, wenn das Gehirn schläft? >:)
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#73   Nerd †   22:33:51 | Montag, 31. Januar 2011
@Vogel
„Vögel und Menschen schlafen ähnlich“
Gehirnregionen die tagsüber recht aktiv waren, schlafen in der Nacht besonders tief derstandard.at/…en-schlafen-aehnlich
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#72   nannyogg57   22:24:12 | Montag, 31. Januar 2011
Der Mann weiß, wovon er spricht
Wollbold dürfte sich damit auskennen, dass die Gläubigen schon mal ins Auto steigen, um in einer anderen Pfarrei an der Eucharistiefeier teilzunehmen. Immerhin ist das in den ihm anvertrauten Pfarreien so der Fall, er hat die Anzahl der einheimischen Kirchenbesucher, die dort schon seit Generationen zur Kirche gehen, schlagartig mit seinem pastoralen Wirken gesenkt.
Die Abnahme der Gläubigen kennt er aus erster Hand. Besonders bei den tridentinischen Messen darf er mit einem Rückgang von 50 auf 5 rechnen.
Da hilft es wenig, dass ein paar fromme Pilger aus anderen Landkreisen zu ihm und seinen Originalmessen wallfahren.
So nimmt es auch nicht Wunder, dass er die Ortskirche verachtet, hat er sie doch in den letzten Jahren vor Ort segensreich geleert.
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#71   Sycamore   21:18:35 | Montag, 31. Januar 2011
FEBRON (18:51): psychisch angeschlagen, auf verzweifeltem Feldzug gegen die Gottesmutter
Sie werden langweilig, Mädchen!
Schon wieder Polemik gegen die Gottesmutter.
In jeder Ihrer Lesermeinungen darf sie nicht fehlen!
Sie sind geistig krank, Febron.
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#70   Vogel   19:02:48 | Montag, 31. Januar 2011
RKK kann sich nicht angleichen
Niemand soll sich jemand ständig angleichen, aber man kann durchaus auch mal einen evangelischen Gottesdienst besuchen und umgekehrt.
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#69   Febron †   18:51:23 | Montag, 31. Januar 2011
@monens: Der hochwürdigste Herr Erzbischof Wolfgang Haas
„…VERWANDELT IST UND VOLLENDET SEIN WILL FÜR DEN, DER IHN BERUFEN UND ERWÄHLT, GEWEIHT UND GESANDT hat.“
hat den rechten Blick! Ja: gesandt in die Welt sind die hochwürdigsten, der Gottesmutter wohlgefälligen geweihten Priester und nicht Laien!
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#68   Goldengel   15:11:44 | Montag, 31. Januar 2011
genau monens
Es stellt sich auch die Frage, WARUM sich die RKK denn den Protestanten angleichen solle durch die Priesterehe.
Dann haben wir ja gar keine RKK mehr, sondern eben eine protestantische – aber genau DAS will man ja erreichen.
Die RKK solle also der Welt dienen: sie soll also auch irgendwann mal ein HS Pärchen als Priester/innen zulassen oder eben die Scheidung oder eben der Welt nach dem Munde reden durch die Befürwortung der Pille…all DAS würde sich nämlich ergeben, wenn die RKK der Welt die Tore öffnet – so schnell kann man gar nicht schauen, haben wir dort alle Weltsünden versammelt !
Wer DAS will, hat keine Ahnung WAS eine Kirche Christi überhaupt sein soll!
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#67   monens   15:07:32 | Montag, 31. Januar 2011
Der Zölibat „stört“ die beabsichtigte Profanierung der Kirche !
Die tatsächlichen Absichten der steten Attacken gegen den Zölibat liegen auf der Hand; so wie die die Kirchen entstellenden sog. „Altartische“ unberechtigt Einzug in röm. kath. Kirchen gehalten haben und im Ungehorsamschlepptau die glaubensverdunstende „Steh- und Handkommunion“ mitgeführt haben
www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html
so soll nun als das „i“ Tüpfelchen, der „verheiratete Priester“ den Weg zur Aufgabe der sakralen Identität der Kirche erzwingen; das tatsächliche Ziel derartiger Gruppierungen ist eine „entpriesterlichte“ Kirche; also eine „Laienkirche“ nach protestantischem Muster; nicht von ungefähr auch das stete Gerede vom unverbindlichen „Mahlhalten“ an demensprechenden „Mahltischen“ ; „Freizeitliturgie“ www.razyboard.com/…08950-6029352-0.html
So sind die Versuche der „Weichspülung“ des Zölibates „logische“ Konsequenz“ modernistischer Ideologie;
zum Zölibat Msgr. Wolfgang Haas:
„…das zölibatäre Priestertum verweist eindeutig auf die ewige Vollendung im Himmel. Die freudvoll und konsequent gelebte EHELOSIGKEIT des Priesters ist das ausdrucksstarke Zeichen des Priesters auf ewig, der
VERWANDELT IST UND VOLLENDET SEIN WILL FÜR DEN, DER IHN BERUFEN UND ERWÄHLT , GEWEIHT UND GESANDT hat.“
Das hw Priesteramt ist und bleibt angefeindet
www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html
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#66   Goldengel   14:44:26 | Montag, 31. Januar 2011
genau so ist es:
Kardinal Piazenca: an erster Stelle das Leben derer, die sich treu und frohen Sinnes dafür entscheiden, in der Jungfräulichkeit des Herzens und im Zölibat um der Himmelreiches willen zu leben, um auf diese Weise Zeugnis dafür abzulegen, dass es Gott gibt, dass er gegenwärtig ist und es möglich ist, für ihn zu leben!
Und dazu gehört eine reine Seele und eine Persönlichkeitsstruktur, welche eben nicht weltlich eingestellt ist, sondern dessen Geist ganz bei Christus ist und dann ist es auch kein Problem den Zölibat zu leben.
Ein Priesteramt ist eine BERUFUNG von GOTT und kein Beruf im üblichen Sinne der Welt. Deshalb versteht die „Welt“ den wahren Priester ja nicht, weil der Welt das Verständnis dafür fehlt, was mit dem Satz „um des Himmelreich willens“ gemeint ist.
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#65   Domenico Tuttisanti   14:26:52 | Montag, 31. Januar 2011
Teil II: Kardinal Piazenca im Interview mit
>>> k a t h . n e t www.kath.net/detail.php?id=29938 <<<:
Die Kirche ist keine menschliche Organisation und kann nicht nach „unternehmerischen“ Kriterien gestaltet werden, die menschlichen Gesetzen wie der angeblichen oder wirklichen Kompetenz oder Effizienz und der notwendigen Aufteilung von Befugnissen entsprechen und damit einem echten kirchlichen Dienst am meisten fernliegen.
Ich bin der Ansicht, dass gerade diese „Verkürzung auf das Unternehmerische“ der Art, Kirche zu denken, sowohl eine der Ursachen der sogenannten Berufungskrise als auch der Polemiken ist, die in aufeinanderfolgenden und bisweilen vielleicht auch künstlich organisierten Wellen gegen den Priesterzölibat entfesselt werden. All das ist Teil jener kurzsichtigen „Strategie der Normalisierung“, die letztendlich darauf abzielt, Gott aus der Welt zu weisen, indem man jene auslöscht, die objektiv die Zeichen sind, die auf die wirksamste Weise auf ihn hindeuten; an erster Stelle das Leben derer, die sich treu und frohen Sinnes dafür entscheiden, in der Jungfräulichkeit des Herzens und im Zölibat um der Himmelreiches willen zu leben, um auf diese Weise Zeugnis dafür abzulegen, dass es Gott gibt, dass er gegenwärtig ist und es möglich ist, für ihn zu leben!
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#64   Goldengel   14:25:42 | Montag, 31. Januar 2011
der Zölibat hält den Priester rein !
WAS ist Reinheit ?
Was ist seelische und körperliche Reinheit überhaupt und wie hängt dies mit dem hohen Priesteramt zusammen?
Das kann heute kaum mehr jemand beantworten und viele werden sehr wütend und sarkastisch, wenn man schreibt, dass der Priester eben REIN bleiben soll und sich nicht beschmutzen soll durch den sexuellen Akt.
Manche meinen, dass der Priester deshalb den Zölibat einhalten soll, damit er Zeit hat für seinen Beruf. Dies ist natürlich ein Irrtum!
Auch verheiratete Männer haben Zeit für ihre Freunde, Beruf etc.
Der wahre Grund des Zölibat ist und bleibt die körperliche und geistige Unversehrtheit, denn mit jedem Sexualakt wird auch Geist weitergegeben. Mit wem man das Laken teilt – nach dessen Mund spricht man!
So soll ein Priester sich nicht den Schmutz der Welt aufladen durch den sexuellen Akt, sondern er soll REIN bleiben, um überhaupt die WÜRDE vor Gott zu besitzen, sich am Altar aufhalten zu können, eine Hl.Messe zu lesen und auch den Segen zu geben.
Viele Priester verstehen es auch nicht, da diese vor ihrem Priesteramt gehurt haben und so gefällt denen der Gedanke gar nicht schlecht, weiter huren zu können, denn den Schmutz der Welt haben die sich schon durch ihre Schlampen vor dem Priesteramt aufgeladen. Deshalb gibt es heute ja nur so wenig wahre Priester in der RKK – weil diese sich den Geist ihrer Huren aufgeladen haben und das ist alles andere als rein.
WER das nicht versteht, braucht gar kein Priester zu werden
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#63   Lisibald Poier †   13:44:25 | Montag, 31. Januar 2011
@Goldengel
Das ganze Leben ist das, was man „Druck“ nennt, denn wir sind noch nicht im Paradies.
Viktor Schauberger vertrat hierzu eine andere Theorie, nämlich die der Kraft durch Implosion. Stichwort „Implosionsenergie“. Seine Forellenturbine ist ein Beispiel davon. Er war Förster in Österreich und beobachtete die Forellen; lernte von ihrer Bewegung gegen den Strom…
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#62   Goldengel   13:38:29 | Montag, 31. Januar 2011
Zölibat
Manche meinen, dass der Zölibatäre unter einem Druck stehen würde.
Nun dann frage man sich mal, unter welchem Druck wohl jene Menschen stehen, welche in Konkubinatsverhältnissen leben oder welche in Patchworkfamilien leben.
Auch eine normale Ehe bringt nicht immer Frieden – auch dort gibt es oft Druck, was das Zusammenleben betrifft.
Unter einem enormen Druck stehen z.B. auch die Ehebrecher oder Zölibatbrecher – die machen sich den „Druck“ sogar selber durch ihre Sünden.
Das ganze Leben ist das, was man „Druck“ nennt, denn wir sind noch nicht im Paradies.
Doch der Zölibat ist eigentlich genau jene Lebensform, welche ja eben keinen Druck aufkommen lässt, weil diese Geistlichen sich ja fern halten von solchen „Druckverhältnissen“ .
Der zölibatäre Weg ist somit weitaus EINFACHER zu leben, als ein Leben in einer Ehe oder im Konkubinat.
Der zölibatäre Weg eines Geistlichen führt übrigens nicht in die Einsamkeit, sondern dieser führt in die geistliche Gemeinschaft mit anderen Menschen zum Geist Gottes, etwa in einem Kloster oder auch in einer Pfarre, wo der Pfarrer ja auch Seelsorge machen soll. Es gibt genug alte Menschen in einer Pfarre, die sich über den Besuch des Pfarrers freuen würden – genau dafür sollte sich eben der Priester Zeit nehmen.
Wenn jedoch ein Geistlicher einsam ist, dann ist er wahrlich selbst schuld, denn es gibt genug Aufgaben für diesen Menschen, um für ANDERE Menschen da zu sein und somit „wer gibt, erhält auch was“ – nämlich Nächstenliebe.
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#61   Domenico Tuttisanti   13:17:36 | Montag, 31. Januar 2011
Kardinal Piazenca im Interview mit
>>> k a t h . n e t www.kath.net/detail.php?id=29938 <<<:
Weg der eindeutigen Wiedergewinnung der vertikalen, geistlichen Dimension des Amtspriestertums. In den vergangenen Jahrzehnten haben zu viele von der sogenannten Theologie der Entmythologisierung beseelte „Reduktionismen“ dazu geführt, das Priestertum einfach in ein „Super-Amt“ der kirchlichen Gestaltung und Koordinierung zu verwandeln. Zwar ist es auch der Priester, der das pastorale Leben einer Gemeinde gestaltet, doch er übt dieses Amt kraft einer übernatürlichen Berufung und kraft der Gleichgestaltung mit Christus aus, welche durch das Sakrament der Weihe bestimmt ist. Vor jedem „amtlichen Dienst“ vertritt er Jesus, den Guten Hirten, im Herzen der Kirche und im Konkreten in der Gemeinde, zu der er gesandt ist.
…Die sogenannte Berufungskrise, aus der wir in Wirklichkeit langsam herauskommen, ist im Wesentlichen an die Glaubenskrise im Westen gebunden.
…der Glaube der Kirche lebt oder stirbt mit der Liturgie. Sie ist zur selben Zeit Spiegel, in dem sich der Glaube spiegelt, und Nahrung, die ihn ständig speist, reinigt und stützt. Das alte Diktum „lex orandi, lex credendi“ behält natürlich auch heute seine Gültigkeit…
Die Liturgie ist nicht in erster Linie menschliches Handeln … Die Liturgie ist vor allem Wirken Christi, der in seiner Kirche lebendig und gegenwärtig ist, dem Vater den Gottesdienst darbringt und in dieses göttlich-menschliche Handeln uns Menschen hineinzieht.
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#60   monens   13:00:32 | Montag, 31. Januar 2011
Die Stossrichtung ist bekannt !
S.E. Erzbischof Haas:
Der Zölibat, also die Ehelosigkeit des Priesters um des Himmelreiches willen, ist eine unverzichtbare Gnadengabe für das Leben der Kirche.
Er ist dem katholischen Priesterstand wahrhaft angemessen und von der Kirche als Geschenk des Heiligen Geistes stets hochgehalten worden.
Dies wird auch weiterhin so sein und bleiben.
Der Zölibat ist nämlich ein unverkennbares Zeichen für die
Ganzhingabe an den göttlichen Heiland und seine Kirche.
das zölibatäre Priestertum verweist
eindeutig auf die ewige Vollendung im Himmel.
Die freudvoll und konsequent gelebte Ehelosigkeit des Priesters ist das ausdrucksstarke Zeichen des Priesters auf ewig, der verwandelt ist und vollendet sein will für den, der ihn berufen und erwählt, geweiht und gesandt hat.
Die freimaurerisch gesinnte „neue Theologie“ sieht „ihre Stunde“ gekommen; vermehrte Versuche der Unterminierung des Zölibates sollen „Stufe 2“ zünden; den Angriff auf das hw Priesteramt; „Stufe 1“ hat bereits verheerend gewirkt; drohender Verlust der sakralen Identiät der Kirche
www.razyboard.com/…07667-5843158-0.html
herbeigeführt in Teilschritten; 1. via sog. „Altartisch“
www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html
vom hl. MessOPFER zum unverbindlichen „Mahlhalten“;
www.razyboard.com/…07690-6027212-0.html
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#59   Vogel   11:27:04 | Montag, 31. Januar 2011
ein Priester, der gegen den Zölibat
wettert, ist sicher übertrieben. Wettern tut doch keiner.
Wenn Bischöfe und gar Erzbischöfe den ZÖLIBAT nicht zwangsweise als einzige Lebensform sehen könnten, dann wettern sie nicht. Zu modern sind sie auch nicht in ihren Einstellungen. Möglicherweise sind sie einfach nur e h r l i c h und gehen mit ihren Schwächen menschlicher um.
Es hört sich natürlich besser und niveauvoller an, den Zölibat zu verteidigen, vielleicht ist es auch die heiligere Lebensform.
Aber von Menschen, Priestern, Bischöfen, Erzbischöfen und Kardinälen, die den Zölibat bis aufs äußerste verteidigen, erwartet man auch ein nahezu perfektes Leben. Sie setzen sich damit auch gleichzeitig ganz schön unter Druck, dem sie hoffentlich auch psychisch gewachsen sind.
Wen JESUS letztendlich mehr liebt oder weniger, können wir nicht so genau wissen, aber sicherlich liebt er alle Menschen und auf jeden Fall die, die ihn mit dem Herzen suchen und wenn Du ihn mit dem Herzen gefunden hast, ists noch besser.
Es braucht keiner äußerlich eine Show abzuziehen, um Gott zu gefallen, der schaut nach INNEN. Lieber mal eine klitzekleine Nummer weniger perfekt, dafür aber ehrlich und innen wie außen.
Der Mensch, der zu seinen Schwächen steht und trotzdem keine „Angst“ vor Gott hat, ist in der Entwicklung ein Stück weitergekommen.
Wir müssen uns nur JESUS anvertrauen, ihm vertrauen und er zeigt uns unseren eigenen Weg durchs Leben,
dieses Vertrauen hört sich einfach an, ist aber oft schwer.
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#58   Goldengel   10:18:03 | Montag, 31. Januar 2011
caritatem
Alles andere ist schön „Schönrederei“,und geheuchelt
Ich hätte es auch gerne anders,aber es funktioniert nicht.
Priester ziehen abends inkognito um die Häuser,besuchen Bars,Clubs,Cruising Areals u.s.w.das ist die Wahrheit.
Selbst Autobahnraststätten sind ein beliebtes Ausflugsziel…jaaa…aber so ist das nun mal.
Also heucheln tun nur Lügner – Lügner gibt es leider überall, auch im Priesteramt – das sind jene Männer, die nie dazu bestimmt waren Priester zu werden. Die halten sich Schlampen und pissen auf die RKK, aber das GELD wollen diese Rotzlöffel schon, gell.
Vielleicht ziehen ja jene Priester, die Sie kennen abends durch die Hurenbars, aber das wenige. Eben jene wenige Priester, die LÜGNER und Rotzlöffel sind !
WANN kapieren Sie es endlich:
Es geht nicht darum, was Sie oder ein unberufener Priesterlump will, es geht darum, dass Christus den Zölibat gelebt hat und die Geistlichen, auch Mönche und Nonnen diesen Zölibat leben.
Wer den Zölibat nicht versteht als Geistlicher, hat am Allerhöchsten, dem Altar nix verloren, hat auch nicht das Recht den Segen auszuteilen oder sich Hochwürden nennen zu lassen.
Ein Geistlicher, der gegen den Zölibat wettert und ihn nicht einhält, soll sich den Schlampen in den Hurenbars zuwenden – DORT gehört so eine verschlampte Kreatur hin.
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#57   sacerdos helveticus   01:33:25 | Montag, 31. Januar 2011
@Guttenberger
Allerdings ist die Lateinische Kirche von der gemeinsamen Praxis mit der Orthodoxie im Gefolge der Wiedereinführung des Ständigen Diakonates nach dem Zweiten Vatikanum abgegangen. Prinzipiell darf ein ständiger Diakon nach dem Tod seiner Ehefrau nicht erneut heiraten, da für ihn das Ehehindernis der Weihe gilt. („impedimentum ordinis“) gilt. Für eine Dispens zu einer zweiten Ehe ist der Apostolische Stuhl anzugehen. Dieser entscheidet auf Antrag des zuständigen Diözesanbischofs durch die Sakramentenkongregation. Die dafür geltenden Kriterien wurden in einem Schreiben von 1997 beschrieben und von 2006 an vershärft. Details kann ich gerne auf Wunsch via PN mitteilen.
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#56   ragenvrede   22:40:40 | Sonntag, 30. Januar 2011
Und ich düse, düse, düse…
im Zaliböt…
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#55   undogmatisch   22:40:36 | Sonntag, 30. Januar 2011
das müssten wir alle von unserem Glauben bezeugen können…
www.youtube.com/watch?v=D8CTHAiomNo
…overdosed on you…Jesus
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#54   Jörg Guttenberger, Köln   22:39:18 | Sonntag, 30. Januar 2011
Christr: Zölibat
Ich interpretiere den Zölibat richtig! Die sprachliche Herkunft entscheidet nicht, weil Vokabeln ihre Bedeutung verändern. So haben wir heute ein anderes Realitätsverständnis, als die Scholastik (Universalienstreit), auch das Wort „Arbeit“ hatte im Mittelalter die Bedeutung der Tätigkeit des Ritters, wohingegen es heute in seiner Bedeutung viel umfassender ist. Dann gibt es noch den Argeiter als Berufsbezeichnung, der nichts mit dem Allgemeinen Begriff der Arbeit zu tun hat, wie im Begriff „Arbeitnehmer“! Also bitte Vorsicht mit der Festschreibung dr Bedeutung von Begriffen!
Die Rechtsgrundlage der Ehelosigkeit von Mönchen und Ordensleuten bildet nicht der Zölibat, sondern die Mönchsweihe bzw. die Ordensprofess. Denn vom Zölibat kann die Kirche aus eigener Machtvollkommenheit dislensieren, wohingegen sich die Mönchsweihe bzw. die Ordensprofeß an Gott selbst richtet, so daß die Kirche bei einer Dispens im Namen Gottes handelt. Ordensleute leben also nicht zölibatär, sondern ehelos.
Da die Bischöfe der Ostkirchen aus dem Mönchtum kommen, ist deren Ehelosigkeit nicht durch den Zölibat, sondern durch die Mönchsweihe begründet.
Wird ein verheirateter evangelischer Pfarrer nach Konversion Priester der lateinischen Kirche, so wird er nicht vom Zölibat dispensiert, sondern von dem Weihehindernis einer bestehenden Ehe. Das ergibt sich daraus, daß er nach Verwitweung – genauso, wie unsere ständigen Diakone und die verheirateten Priester der Ostkrichen – nicht erneut heiraten dürfen…
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#53   Dr. Schlämmer   22:21:08 | Sonntag, 30. Januar 2011
@ Domenico Tuttisanti
Zum Glück gibt es auf der A 81 kein so bescheuertes Tempolimit.
Und zum Glück sind all die – wirklich – „berufen“, die ihre Triebe zwangsweise unterdrücken, „umleiten“ oder „ableiten“, oder halt zum Urlauben nach Thailand fliegen.
Oh wie sind sie doch“berufen“, und sei es um des lieben Scheins …
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#52   Chris   22:09:35 | Sonntag, 30. Januar 2011
Guttenberg Zölibat Unsinn
Sie scheinen hier etwas falsch zu interpretieren. Den Zölibat im katholischen bzw. westlichen Sinn existiert für Priester in der Orthodoxen Kirche nicht:
„Der Zölibat (von lat. caelebs „allein, unvermählt lebend“; umgangssprachlich manchmal auch das Zölibat) bezeichnet das Versprechen, für das weitere Leben die Verpflichtung zur Ehelosigkeit zu übernehmen. Neben der römisch-katholischen Kirche kennen nicht nur die orthodoxe, anglikanische und evangelische Kirche für Ordensfrauen und -männer, Eremiten, geweihte Jungfrauen und Diakonissen das Versprechen bzw. Gelübde der Ehelosigkeit, sondern auch andere Weltreligionen.[1] Während der Zölibat in der lateinischen Teilkirche der römisch-katholischen Kirche für die Priester verbindlich ist, gilt dies in den katholischen Ostkirchen sowie in den orthodoxen Kirchen nur für Bischöfe, Mönche und bei der Weihe noch unverheiratete Priester.“
de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6libat
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#51   ragenvrede   21:58:56 | Sonntag, 30. Januar 2011
An meine Haut…
…lasse ich auch nur eiskaltes Wasser und milde Seife!
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#50   Jörg Guttenberger, Köln   21:25:25 | Sonntag, 30. Januar 2011
Zölibat
„Die orthodoxe Gemeinschaft sei erst bei einer Synode 682 vom bis dahin gemeinsamen Weg abgekommen:“
Diese Behauptung ist blanker Unssinn! Der Zölibat ist in der heutigen Orthodoxie noch genauso verpflichtend, wie in der lateinischen Kirche! Offenbar kann der Autor nicht zwischen Zölibat und priesterlicher Ehelosigkeit unterscheiden!
Der Zölibat geht in der Tat auf Paulus (1 Tim. 3, 1-8). Im Titusbrief steht inhaltlich im Wesenlichen daselbe. Hiernach darf nur Diakon werden, wer höchtsens einmal verheiratet war bzw. ist. Damit ist für den Geweihten eine Zweitehe nach Verwitweung ausgeschlossen. Nichts Anderes besagt der Zölibat, nämlich ein Heiratsverbot vom Diakon aufwärts.
Hinzu kommt noch die Ehe als Weihehindernis in der lateinischen Kirche für den Priester und in den Ostkirchen für den Bischof.
Auch unsere lateinischen ständigen Diakone dürfen nach der Weihe nicht mehr heiraten, auch nicht nach Verwitweung. Eine bereits bestehende Ehe darf vollumfänglich fortgesetzt werden, das gilt in allen Traditionen für den Diakon und im Osten auch für den Priester.
Die Verwechselung zwischen Zölibat und priesterlicher Ehelosigkeit ergeben sich aus den Verhältnissen in der lateinischen Kirche vor VATII: Damals war eine bestehende Ehe ein grundsätzliches Hindernis zur Aufnahme in den Klerikat. Die Veränderungen nach VATII wurden offenbar selbst von Theologen verschlafen.
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#48   JohannWolfgangvonGoethe   20:12:28 | Sonntag, 30. Januar 2011
Wie wahr,wie wahr…
dann kommt es nicht darauf an, ob der nächste Kirchturm in Sichtweite ist oder ob wir vielleicht ein paar Kilometer fahren müssen, um am Gottesdienst teilnehmen zu können.“
Jaja, in einer benachbarten Gemeinde sind vor Jahren auch viele Gläubige lieber ins Auto gestiegen und ein paar Kilometer weitergefahren. Der Grund war, das der allseits „beliebte“ Kardinal in Köln einmal mehr aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen ihren Priester gefeuert hat. Das führte dazu, dass der PGR und der KV geschlossen zurückgetreten sind, dort bis heute kein neuer PGR oder KV mehr gewählt werden konnte und die Gottesdienstzahlen auf 10 Besucher im Schnitt zurückgegangen sind. Es haben dort mittlerweile 3 Wechsel in der Pfarrstelle stattgefunden, mittlerweile will da auch keiner mehr hin. Die Nachbarpfarrei freuts immer noch!
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#47   KonradGeorg   18:49:30 | Sonntag, 30. Januar 2011
Die Ehelosigkeit wegen der Glaubwürdigkeit
Die sexuelle Enthaltsamkeit war bereits den Priestern des Stammes Levi während der Zeit ihres Tempeldienstes auferlegt. Die Ehelosigkeit hätte ja zum Aussterben des Stammes geführt. Es ist daher einfach naheliegend, daß Jesus diese göttliche Forderung auch den Aposteln aufgetragen hat. Wer die Schrift redlich, d.h. ohne ideologische Interessen liest, kommt auch an die Schriftstelle, in der Petrus sagt: Siehe, wir haben alles verlassen … [nicht nur unseren Besitz, sondern auch unsere Familien].
NIE HAT ES EINE ZEIT GEGEBEN, IN DER DER ZÖLIBAT ALS ETWAS GANZ NEUES HÄTTE EINGEFÜHRT WERDEN KÖNNEN: ABER MIT DEM SCHLECHTEN GEWISSEN DER SÜNDER KONNTE ER IMMER WIEDER DURCHGESETZT WERDEN, OHNE DASS ES ZU EINER SPALTUNG KAM.
Die Ehelosigkeit wurde sicher hauptsächlich deswegen vorgeschrieben, weil leider immer wieder Ausreißervorgekommen sind und darunter die Glaubwürdigkeit dieser Lebensform gelitten hat.
Wir haben keinen Priesterstamm, der aussterben könnte. Außerdem haben wir den Auftrag Gottes, wachset und mehret euch. Hat er eine Silbe von verhütengesagt? Eine vernünftige Familiengröße sichert den Bestand eines Volkes und erbringt den Nachwuchs für geistliche Berufungen.
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#46   Nerd †   18:38:00 | Sonntag, 30. Januar 2011
Geschlechtsakt, Leo
Kommst du aus der Evolutionspädagogik nicht hinaus? Es ist wichtig einzusehen, daß Gefühle mit ein Teil unserer Lebenserwartung sind. Du meinst also, es wäre schlecht, wenn Mann und Frau sich lieben. Gleich wo, wann und wie. Ich setzte den Fall, dass es genau umgekehrt ist. Die Liebe zwischen Mann und Frau hat Gott daher eingerichtet, weil der Mann allein war. Der Priester ist aber lt. Prolog des Johannes Evangeliums kein Mann mehr. Auch die Gläubigen, die Wiedergeboren wurden in Christus, durch Christus, sind dann kein Mann mehr. Ergo, kein Mensch. Was macht man aber mit den vielen Unmenschen? Sie wegsperren, in einen Käfig, sie mästen, wie die Hexe im Lebkuchenhaus der Lockung, wo verhärteter Honig an den Fenstern klebt? Also nein, die Liebe zwischen Mann und Frau ist ein Gottesgeschenk, zumal sie anfangs noch rein ist, unschuldig und dann zunehmend abflacht, wenn der Zunder fehlt.
Du überbewertest Sex. Wenn es eine Anziehung gibt, das ist selten genug, geht man dieser auf den Grund. Das ist nicht falsch, noch richtig, sondern allzumenschlich menschlich.
Was machen wir aber nun mit dem betrunkenen Seemann?
Werfen wir ihn von Board?
Also, die Kirche soll sich in Demut üben und bloß von Gender die Finger lassen, wenn sie in Askese zu leben vermag.
So sehe ich das, Leo Miles.
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#45   Vineta   18:37:57 | Sonntag, 30. Januar 2011
Man hat hier zweifelsohne die Freiheit…
…es damit bewenden zu lassen, daß man nur sinnfreies Zeug postet und sich gegenseitig rüpelhaft beharkt
aber auch die,
dem einfallsarmen Prof. Wollbold zu Hilfe zu eilen mit eigenen besseren Vorstellungen vom Priesterbild einschließlich prezisen, konkreten, detaillierten Vorschlägen dazu, wie ein Priesteralltag aussehen könnte, sollte, müßte – für den die zölibatäre Lebensweise angemessener oder gar unerläßlich ist.
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#44   Leo Miles   18:27:33 | Sonntag, 30. Januar 2011
Für die
meisten Kommentatoren hier und auch für die meisten V2ler – Hw. Wollbold stellt dsbzgl eine willkommene Ausnahme dar – existiert die Übernatur nicht wirklich; für sie ist der Glaube ein Hirngespinst.
Deswegen werden sie den Zölibat nie begreifen und werden es auch immer ablehnen, vor einem „Stück Brot“ zu knien. Denn für sie ist das Hokuspokus. Für sie ist Jesus nicht wirklich auferstanden. Es gibt für sie keinen wirklichen Himmel, sondern das ist nur eine schöne Vorstellung, damit wir hier ein „gutes Leben“ führen.
Deshalb ist es für sie unsinnig, auf den Geschlechtsakt zu verzichten, denn nach dem Tod kommt nichts mehr…
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#43   Nerd †   18:26:21 | Sonntag, 30. Januar 2011
Lebkuchenhaus
Die Hexe war single. Außerdem, was ist schlecht daran? Auf die Jugend wartet das Leben!!! Das dürfen wir nicht vergessen, auf keinen Fall. Das ist wichtig zu erkennen, wie dass der Sonntag der Tag des Herrn ist.
Treffen sich beide, also die Jugend und der Sonntag, braucht niemand die Hexe zu versenken. Der Sonntag muß ebenso geschützt sein, wie die Kinder. Nicht vor beidem schützen, sondern beides schützen. Ursache und Wirkung umdrehen.
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#42   kammerjäger   18:16:27 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Rudolfus
Bei zerebrovaskulärer Insuffizienz scheint mir das von Ihnen derzeit eingenomme Risperidon wenig hilfreich. Vielleicht sollten Sie einen Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen?
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#41   Nerd †   18:14:30 | Sonntag, 30. Januar 2011
Versprechen
sind schon mal gar nicht christlich. Ebenso, wie man nicht schwören soll. Weder auf die Bibel noch sonst wo.
„Schwört überhaupt nicht“ Mt 5,34
Was ist ein Eheschwur vor dem Herrn wert?
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#40   Rudolfus   18:11:18 | Sonntag, 30. Januar 2011
@caritatem: Arbeit muß sein
Fürst v. Bismarcks Rat an die deutsche Jugend: „Ich habe nur drei Ratschläge: Arbeiten, arbeiten, arbeiten.“
Priester, die die Ehelosigkeit nicht leben, sind faul.
Die Ehelosigkeit gehört zur Berufung. Wer die Berufung, den Beruf, nicht wahrnimmt, ist faul. Jeder Mensch muß aus dem Bett aufstehen und arbeiten gehen. Faule Zölibatsbrecher tun das nicht. Sie wollen sich nur auf einem Chefposten ausruhen. Dann kommt es schon vor, daß sie ihre Faulheit verteidigen müssen und den katholischen Glauben leugnen. Petrus verleugnete drei Mal den Herrn, aber der war in Todesgefahr.
Zölibatsbrecher verleugnen den Herrn aus Faulheit und Unglauben.
Zölibatsbrecher kassieren von der Kirche bzw. der Staatskirche ungeheure Summen. Sie müssen dafür arbeiten. Das tun sie nicht, wie vereinbart. Sie müßten also gekündigt werden und wo anders jobben.
Der scheinkatholischen V2-Hierarchie reicht ein oberflächliches Bekenntnis. Unter der Oberfläche dürfen Ungerechtigkeit und Verrat am Glauben liegen. Um sich selbst zu rechtfertigen, wird gesagt, so passe es schon. Dann kommen die nächsten Verbrecher, die vielleicht die Jugend in ein Lebkuchenhaus locken, um sie sexuell auszubeuten, mit ähnlichen Argumenten. Die sind dann auch staatlicherseits Verbrecher, nicht nur kirchlicherseits. Zölibatsbrecher sind kirchlicherseits Verbrecher. Du bist weder heiß, noch kalt. Weil du aber lau bist, will Ich dich aus Meinem Munde ausspeien! , so spricht Gott in der GO. Das muß die Kirche mit Klerusverbrechern tun.
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#39   kammerjäger   18:09:31 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Antonio
Ein „eheloses“ Leben beinhaltet nicht zwangsläufig, dass dieses „zölibatär“ ausgerichtet ist oder sein muss. Vor allem kann diese Ehelosigkeit ständig gegen eine Ehe „getauscht“ werden.
Ein „zölibatäres“ Leben allerdings schließt eine Ehelosigkeit mit ein, da diese – bei Einhalten des Zölibats – ja nie rechtmäßig geschlossen würde. Vor allem beinhaltet der Zölibat auch das Versprechen, dies auch in Zukunft einhalten zu wollen (Vesprechen zur Ehelosigkeit).
Jesus spricht Ähnliches an, wenn er von der Ehelosigkeit um des Himmels willen und von der Ehelosigkeit aus anderen Gründen (z.B. Natur) spricht.
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#38   caritatem   17:57:23 | Sonntag, 30. Januar 2011
Aha O.K !
Ich ne Dummschwuchtel :-D niemals
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#37   Lisibald Poier †   17:53:57 | Sonntag, 30. Januar 2011
caritatem
Na dann kommen die langen einsamen Nächte und die Gedanken werden frei
Was Du schon wieder denkst. Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da und mit Pfeil und Bogen spielte man als Kind. Räuber und Gentleman, das sind die Faszinationen, der Zölibat als Heimittel, als Präposition.
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#36   Antonio Michele Ghislieri   17:43:07 | Sonntag, 30. Januar 2011
@kammerjäger
von lat. caelebs „allein, unvermählt lebend“
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#35   kammerjäger   17:39:31 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Antonio
Dann dachten Sie falsch!
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#34   caritatem   17:38:28 | Sonntag, 30. Januar 2011
Ja,man nimmt sich immer etwas freiwillig vor…und dann ?
Wenn nach Wochen,Monaten,Jahren der Alltag einkehrt und der erste Glanz des endlich Priester sein zu dürfen verstrichen ist ? Die Familie sich dran gewöhnt hat,das unser Junge Priester geworden ist ,so langsam verblasst,ich meine den Stolz ?
Na dann kommen die langen einsamen Nächte und die Gedanken werden frei…wohin auch immer :-@
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#33   Antonio Michele Ghislieri   17:35:33 | Sonntag, 30. Januar 2011
@RobertBellarmin
und nicht ehelos, sondern zölibatär.
Ich dachte zölibatär heißt ehelos!
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#32   kammerjäger   17:34:51 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Schneider
…und selbst bei diesen Schreiber bezweifle ich ernsthaft, dass sie das wirklich leben, was sie hier als Ideal anpreisen!
Dazu sind sie mir zu unbarmherzig, zu lieblos, ohne Güte und Verzeihen, ohne tiefe Menschenliebe; kurzum zu wenig von dem geprägt, was sie vorgeben zu glauben, dass nämlich Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen einzigen Sohn hingegeben hat, sie zu erlösen!
Wer an Gott denkt und dabei ausschließlich innerhalb jener Kategorien, die eben von dem Gott der christlichen Offenbarung endgültig aufgehoben wurden (Verdammnis, Tod, Sünde, Strafe…), der kann alles erzählen, zu was ihn seine Phantasie antreibt: christlich ist es nicht!
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#31   RobertBellarmin   17:31:07 | Sonntag, 30. Januar 2011
man fasst sich an den kopf
und so etwas ist professor für theologie?
Hm? Gerade die Zölibatsforschung zeigt doch, dass es um die freiwillig (!) gelebte Ehelosigkeit um des himmelreiches geht – als besondere form der nachfolge Jesu (im Kontext der übrigen evangelischen Räte: Armut, Gehorsam).
Weltpriester leben keine Armut (wie auch, bei Beamtengehalt A14), einen sehr modifizierte Form des Gehorsams (nicht wahr, Hw. Jolie?) und nicht ehelos, sondern zölibatär.
Das sollte Wollbold eigentlich differenzieren können – wenn er nicht so ideologisch verblendet wäre, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. ;-)
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#30   ErnstSchneider   17:27:23 | Sonntag, 30. Januar 2011
@kammerjäger
Und was dabei herauskommt wenn man es tut sieht man an einigen Kommentaren hier.
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#29   kammerjäger   17:24:39 | Sonntag, 30. Januar 2011
Der Mensch ist ein sexuelles Wesen!
Ungestraft kann der Mensch auf Dauer nicht wider seine Natur handeln und leben.
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#28   caritatem   17:19:27 | Sonntag, 30. Januar 2011
Wann begreift man hier endlich,dass die wenigen Priester die es noch gibt,den Zölibat einhalten.
Alles andere ist schön „Schönrederei“,und geheuchelt O:)
Ich hätte es auch gerne anders,aber es funktioniert nicht.
Priester ziehen abends inkognito um die Häuser,besuchen Bars,Clubs,Cruising Areals u.s.w.das ist die Wahrheit.
Selbst Autobahnraststätten sind ein beliebtes Ausflugsziel…jaaa…aber so ist das nun mal.
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#27   Gallowglas   17:03:21 | Sonntag, 30. Januar 2011
@ehrenmann
Übrigens: Paulus schreibt: Bezüglich der Ehelosigkeit habe ich kein Gebot vom Herrn.
Sogar ganz im Gegenteil, Paulus verflucht jene, die das Heiraten verbieten und setzt Frau und Kinder voraus um eine Gemeinde führen zu können …
Nur seit wann interessiert es Christen, was in der Bibel steht ?
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#26   Ehrenmann   16:17:33 | Sonntag, 30. Januar 2011
Welch ein Unsinn!
„Der Zölibat gehe auf die Praxis und Weisung Christi zurück und sei „apostolischen Ursprungs“: „Das ist keine Kleinigkeit.“
Die Ehelosigkeit um des Himmelreiches Wille – ja.
Aber nicht die unbedingte Koppelung von Ehelosigkeit und Priesterberuf.
Übrigens: Paulus schreibt: Bezüglich der Ehelosigkeit habe ich kein Gebot vom Herrn.
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#25   Vineta   16:13:11 | Sonntag, 30. Januar 2011
Was Prof. Wollbold übersieht
bei seiner ( leicht blumig geratenen) übernatürlichen Begründung des Zölibats:
Das zölibatäre Leben …
1)ist nur sinnvoll leb-und durchhaltbar, wenn dabei auch ein hohes geistiges Niveau erreicht wird und man sich auch stets mit (wenigstens ein bißchen) erfolgversprechenden Aufgaben von großem allgemeinen Nutzen befaßt sehen kann.
2) kann nur dann bei nicht zölibatär Lebenden Respekt erheischen, wenn sie merken oder spüren, daß hier einer ein aufopferungsvolles Leben auf hohem geistigen und geistlichen Niveau lebt und kein dummes und bequemes.
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#24   unbestechlicher   16:11:51 | Sonntag, 30. Januar 2011
Vineta
„„DER HEUTIGE PRIESTER weiß oft gar nicht mehr, wozu er da ist. Die missionarische Aufgabe erscheint ihm zu konfliktträchtig. Also versucht er wenigstens bei einigen beliebt zu werden, indem er möglichst viel Zeitgeistiges verkörpert und sich als Veranstaltungsmanager engagiert.““
Vollkommen richtig. Und diese Priester sind Religionsbeamte die sich vom Staat pampern lassen. Und auf der ganzen Linie versagen. Und nur rumjammern dass die Welt so schlecht ist und immer weniger was von ihnen wissen will.
Unbestechlicher :-D
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#23   kristall   15:49:57 | Sonntag, 30. Januar 2011
blackmore !!!!
nein! dieser typ ist einer von deiner fraktion! er verstellt sich nur! ein blöder linker eben!!!! :-[ :-D :-D :-D ^-^ :)3
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#22   Goldengel   15:48:49 | Sonntag, 30. Januar 2011
Cappadocius
NEIN ! o^/
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#21   jolie   15:40:32 | Sonntag, 30. Januar 2011
es lebe der oder das zoelibat
Und die soutane
Und
Natürlich…
Die
„Echte“
Messe!!!!
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#20   Blackmore   15:34:28 | Sonntag, 30. Januar 2011
Herr Cappadocius,
Ihre Wortwahl („linke Zecke“) lässt mich vermuten, daß Sie Anhänger einer gewissen am ganz rechten Rand angesiedelten Partei sind, für die Herr Antipacelli hier immer wieder Werbung macht.
Stimmt’s?
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#19   Vineta   15:27:44 | Sonntag, 30. Januar 2011
Versuch eines Vergleichs:
DER VORKONZILIARE PRIESTER konnte sich in seiner Gemeinde eines kaum von jemand in Frage gestellten Respektes erfreuen. Allseits geachtet wurde er nämlich allein schon wegen seiner priesterlichen Kleidung auf den Straßen und beim Schulunterricht und wegen seiner prächtigen Meßgewänder beim Gottesdienst, seiner guten Lateinkenntnisse und der pompösen Feier der bis in die Anfänge des Christentums zurückreichenden lateinischen Meßliturgie, der Brauchtumspflege und der permanenten Betonung der Wichtigkeit der Beichte, womit jährliche Hausbesuche zwecks Beichtzettelkontrolle verbunden waren. Unanfechtbare Autorität strahlte er auch dadurch aus, daß ihm eine Theologie den Rücken stärkte, die das Außerhalb-Der-Kirche Roms- Kein -Heil so auslegte , in keiner Weise etwa auf Protestanten, Juden oder Moslems zuzugehen. Wenn er ein schlechter, aktuelles Zeitgeschehen kaum einbeziehender Prediger war und von modernen pädagogischen Methoden im Unterricht keine Ahnung hatte, wurde daher gern mal ein Auge zugedrückt.
DER HEUTIGE PRIESTER weiß oft gar nicht mehr, wozu er da ist. Die missionarische Aufgabe erscheint ihm zu konfliktträchtig. Also versucht er wenigstens bei einigen beliebt zu werden, indem er möglichst viel Zeitgeistiges verkörpert und sich als Veranstaltungsmanager engagiert.
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#18   Cappadocius   15:25:20 | Sonntag, 30. Januar 2011
Frage an Goldengel
Sind die verheirateten Priester der katholischen Ostkirchen auch von Gott berufen?
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#17   Goldengel   15:19:03 | Sonntag, 30. Januar 2011
kammerjäger
Ein wahrer Priester Gottes ist von seiner Geburt an dazu berufen worden ein Gottesmann zu sein.
So was nennt man Schicksal, Berufung etc.
Gott hat für jeden Menschen einen Weg vorbestimmt – viele kommen vom Weg ab durch das „Schwitzen“, wie Sie es so umschreiben, denn die Unzucht richtet auch beim Laien viel Schaden an.
Dem wahren Priester ist dieser Weg in die Wiege gelegt worden.
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#15   kammerjäger   15:11:33 | Sonntag, 30. Januar 2011
Keine Frage
Mit der Priesterweihe geschieht eine seltsame Verwandlung mit der Menschennatur des Priesters: Er hat nicht mehr den Willen des Mannes schreibt Lisibald :-D
Fortan „schwitzt“ er sich alles aus der Seite :-D
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#14   Goldengel   15:08:13 | Sonntag, 30. Januar 2011
Compassion
die wahren Geistlichen sind jene, welche in armen Ländern Dienst tun, welche dort für andere da sind, um vor allen diesen Menschen die Hoffnung auf Gott zu geben und dabei in ihrem eigenen Leben auf Ansehen und Güter zu verzichten.
Es gibt viele Geistliche, welche sich guten Herzens um andere Seelen bemühen – doch diese hört und sieht man nicht, denn sie haben zu tun, denn sie säen den Gottesacker! Das sind für mich die wahren Heiligen – die man nicht sieht und niemals sehen wird! Es sind jene, die NUR Gott sieht und hört und welche von IHM heilig gesprochen werden in seinem Reich – dem Paradies!
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#13   Lisibald Poier †   14:52:05 | Sonntag, 30. Januar 2011
Der Priester ist ein Mann des Verzichts.
Ein Priester hat nicht den Willen des Mannes. Er will Gott dienen und mit Religiosität hat ein Priester nichts zu tun.
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#12   Compassion   14:51:27 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Goldengel
nicht nur jeder Geistliche ,sondern auch jeder Gläubige sollte ein Verzichtender sein. Verzicht auf unnötiges Anhäufen materieller Güter ,kein Übermaß im Essen und Trinken, Verzicht auf Genußmittel wie Alkohol und Süßigkeiten…
Auch im Leben des „normalen“ Gläubigen sollte es Tage des Fastens und Aufopferungen geben. :(3
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#11   Goldengel   14:45:12 | Sonntag, 30. Januar 2011
endlich !
Der Zölibat gehe auf die Praxis und Weisung Christi zurück und sei „apostolischen Ursprungs“: „Das ist keine Kleinigkeit.“
Die orthodoxe Gemeinschaft sei erst bei einer Synode 682 vom bis dahin gemeinsamen Weg abgekommen:
„Damit ist die römisch-katholische Kirche heute die einzige, die diese Tradition unversehrt bewahrt hat.
„Wenn die Katholische Kirche diesen Schatz aufgeben würde, würde sie sich selber und sicher auch wesentliche Elemente des Amtspriestertums fast zwangsläufig mit aufgeben.“
Der Priester ist ein Mann des Verzichts.
So wie Christus auf eine irdische Familie verzichtete, so verzichtet auch der RKK Priester auf ein Weib.
Es ist anscheinend noch nicht durchgedrungen, dass jeder Geistlicher, egal ob Nonne, Mönch, Priester etc. ein Verzichtender sein soll.
Der Welt sollen sie nicht folgen – sondern die Menschen zu Gott bringen können.
Wäre Christus der Welt gefolgt – er hätte sich die Kreuzigung sparen können! Der Satan wäre sehr zufrieden gewesen, wenn er „seiner“ Welt gefolgt wäre.
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#10   Domenico Tuttisanti   14:38:50 | Sonntag, 30. Januar 2011
Schlämmer
Zum Autofahren braucht es tatsächlich keine Berufung, sondern nur die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten. Das ist im Falle des Priestertums anders.
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#9   Dr. Schlämmer   14:32:57 | Sonntag, 30. Januar 2011
Also wenn ich auf der A 81
mit 80 fahren muss, obwohl die Strecke völlig frei ist, nur weil die Grünen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen eingeführt haben, ich dann aber 120 fahre und dazu auch noch stehe, bin ich dann zum Autofahren „nicht berufen“?
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#8   unbestechlicher   14:29:02 | Sonntag, 30. Januar 2011
Domenico
Wenn die Missionare nicht mehr missionieren können oder wollen sollte man sie abschaffen. Oder versetzen, am besten ganz weit weg.
G_ttes Segen vom Unbestechlichen :-D
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#7   Domenico Tuttisanti   14:26:44 | Sonntag, 30. Januar 2011
unbest.
Unsere trägen Religionsbeamten sollten mal in der Mission Erfolge suchen
Deutschland IST Missionsgebiet und es wird Zeit, daß die Kirche dies erkennt. Der Papst hat es längst erkannt. Aber die Bischöfe und Priester wollen weiterhin „business as usual“ …
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#6   unbestechlicher   14:23:23 | Sonntag, 30. Januar 2011
Zölibat muss bleiben !
Nur mit dem Zölibat wird die Priesterschwemme der RKK in Dtl. reduziert. Die Herren predigen von fast leeren Bänken.
Immer mehr Gläubige kehren der RKK in Dtl. den Rücken. 200 000 waren es in 2010. Unsere trägen Religionsbeamten sollten mal in der Mission Erfolge suchen: Afrika und Asien.
Dort wächst die RKK. In Dtl. sind nur die Looser am Werk, ein Blick auf die Zahlen sagt alles.
Unbestechlicher :-D
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#5   Domenico Tuttisanti   14:18:16 | Sonntag, 30. Januar 2011
Schlämmer
will ich keinen Priester, der sich verrenken muss
Jemand, der sich verrenken müsste, ist offensichtlich nicht berufen.
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#4   Dr. Schlämmer   14:16:30 | Sonntag, 30. Januar 2011
Und trotzdem will ich
keinen Priester, der sich verrenken muss.
Basta.
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#3   unbestechlicher   14:15:18 | Sonntag, 30. Januar 2011
Sonntags-Meßfeier-Pflicht !
„„Hw. Wollbold betont ferner, daß ein Recht auf die Heilige Messe nicht existiert: „Es gibt die Pflicht der Gläubigen, sonntags an der Meßfeier teilzunehmen.“"“
Jawoll ! Wer mehr als 3 mal unentschuldigt fehlt fliegt raus !
Unbestechlicher :-D
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#2   Domenico Tuttisanti   14:14:49 | Sonntag, 30. Januar 2011
Compassion
Sie lesen nicht genau!
1. Die Kirchen sind nicht „leer“, sondern sie leeren sich allmählich.
2. Wir haben zwar Zölibatäre, aber diese benehmen sich so, als wären sie es nicht.
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#1   Compassion   14:08:47 | Sonntag, 30. Januar 2011
Wir haben doch schon
den Zölibat und die Kirchen sind leer .
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