Deutscher Pastoraltheologe: Der Zölibat ist das Heilmittel
Ein Zivilpriester gibt den Gläubigen die Botschaft: Ich bin einer wir ihr. Die Unverzichtbarkeit meiner Berufung und Aufgabe könnt ihr euch in die Wasserpfeife stecken.
Der Pastoraltheologe, Hw. Andreas Wollbold, auf der Webseite der Universität München.
(kreuz.net, München) Der pastorale Notstand der Gemeinden ist ein „Glaubensnotstand“.
Das erklärte
der letzte katholische Pastoraltheologe im deutschen Sprachraum, Hw. Andreas Wollbold (50) vor der katholischen
Zeitung ‘Tagespost’.
Der Priester des Bistums Trier wirkt seit 2003 in München als Professor für das
Schwatzfach Pastoraltheologie.
Dem Notstand des Glaubens müsse man mit dem Zölibat, „das heißt mit
mehr Gesinnung der Ganzhingabe begegnen, nicht durch Abschaffung dieses Zeichens der Hingabe“.
Die dekadenten
70er Jahre werden konserviert
Den jüngsten Vorstoß deutscher Politiker gegen den Zölibat zugunsten
des pastoralen Status Quo nennt der Pastoraltheologe eine „Problemverdrängung“:
„Ein »Weiter so!«
um jeden Preis hat schon ganz dicke Tomaten auf den Augen.“
Hw. Wollbold warnt vor einem „Traditionalismus
der 70er Jahre“:
„Es ist uns in den letzten fünfzig Jahren nicht gelungen ist, die junge oder auch nur
die mittlere Generation in der regelmäßigen Eucharistiefeier zu beheimaten.“
Zwei Generationen sind
weg
Der Pastoraltheologe sieht den pastoralen Notstand glasklar: „Ganze Generationen und inzwischen auch
ganze Milieus fallen in den Pfarreien weitgehend aus.“
Als Grund nennt er Mängel in der Katechese.
Viele Menschen hätten gar keine Sehnsucht nach der Messe:
„Wir erkennen heute auch deutlicher als noch
vor wenigen Jahrzehnten die unverkennbaren Schwächen der Liturgiereform.“
Gemeindefeier auf einem Mahltisch
Die neugläubige Eucharistiefeier habe faktisch dazu beigetragen, daß „die Liturgie bloß als Veranstaltung
von Menschen für Menschen wahrgenommen wird“.
Da gehe man nur hin, wenn es einem etwas „bringt“ und
wenn es einem „paßt“.
Die Umsetzung der Liturgiereform habe zum Verständis der Liturgie „als eine Art
Gemeindeversammlung“ geführt.
Die Sakralität und die Ehrfurcht seien in den Hintergrund getreten.
Die Sonntagspflicht ist der Kern, nicht die Ortskirche
Hw. Wollbold betont ferner, daß ein Recht auf
die Heilige Messe nicht existiert: „Es gibt die Pflicht der Gläubigen, sonntags an der Meßfeier teilzunehmen.“
Doch hier würden die Probleme beginnen.
Die Gläubigen müßten verinnerlichen, daß die Kirche vom
Meßopfer lebt.
„Wenn wir das verstanden haben, dann kommt es nicht darauf an, ob der nächste Kirchturm
in Sichtweite ist oder ob wir vielleicht ein paar Kilometer fahren müssen, um am Gottesdienst teilnehmen
zu können.“
Das sollte die Heilige Messe wert sein – betont der Pastoraltheologe.
Die „Gemeinde, oder
besser gesagt die Pfarrei“ sei ein pastorales Mittel: „nicht mehr und nicht weniger“.
Als pastorales
Mittel sei die Frage, „wie viele Pfarreien es geben muß, sehr situationsabhängig, wandelbar und kontingent“.
In den letzten zweihundert Jahren habe es in Deutschland einen Boom von Pfarreien-Gründungen gegeben.
Künftig werde die Zahl der Pfarreien und Meßorte viel kleiner werden.
Hw. Wollbold betont, daß das
der Protestantismus anders sieht. Er verstehe die Kirche vom gepredigten Wort her:
„Darum ist für ihn
die versammelte Gemeinde, die das Wort Gottes hören will, die eigentliche Kirche.“
Die übernatürliche
Sichtweise ist baden gegangen
In der von den antikirchlichen Medien-Bossen organisierten Zölibatsdebatte
sieht Hw. Wollbold, daß die Ehelosigkeit wie das Kreuz ein Zeichen des Widerspruchs ist.
Kreuz und Zölibat
könne nur verstehen, wer gläubig und auf den Himmel ausgerichtet ist:
„Diese übernatürliche Sichtweise
ist aber nicht nur in den weltlichen Medien, sondern auch bis weit in den institutionell verfaßten Katholizismus
hinein nicht mehr vorhanden.“
Das mangelnde Verständnis für den Zölibat ist für den Pastoraltheologen
ein „Seismograph für die tiefe Glaubenskrise unserer Zeit“.
In einer materialistischen Gesellschaft
wirke der Zölibat durch sich selbst.
Eine mögliche Schwemme von verheirateten Priestern verlockt den
Pastoraltheologen „ganz und gar nicht“: „Das hieße, Quantität über Qualität zu stellen.“
Am Anfang
war der Zölibat
Ferner kritisiert Hw. Wollbold, daß der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Zölibats-Forschung
kaum beachtet werde.
Der Zölibat gehe auf die Praxis und Weisung Christi zurück und sei „apostolischen
Ursprungs“: „Das ist keine Kleinigkeit.“
Die orthodoxe Gemeinschaft sei erst bei einer Synode 682 vom
bis dahin gemeinsamen Weg abgekommen:
„Damit ist die römisch-katholische Kirche heute die einzige, die
diese Tradition unversehrt bewahrt hat.
Der Zölibat ist ihr Stolz, ist ihr spezifischer Schatz, den
sie wie einen Augapfel hüten muß.“
Mit diesem Schatz werde die Kirche die Menschen immer wieder zu
Gott erheben.
„Wenn die Katholische Kirche diesen Schatz aufgeben würde, würde sie sich selber und
sicher auch wesentliche Elemente des Amtspriestertums fast zwangsläufig mit aufgeben.“
Die Verflachungen
der Nachkonzilszeit führten zum Berufungsmangel
Hw. Wollbold erwähnt eine Studie der US-amerikanischen
Religionssoziologen Rodney Stark und Roger Finke.
Sie beweisen einen Zusammenhang zwischen „dem nachkonziliar
verflachten Priesterbild und dem Rückgang von Berufungen“.
Das fange mit äußeren Zeichen an: „Dort,
wo der Priester bewußt Zivilkleidung trägt, signalisiert er, daß er ein Mensch wie jeder andere sein
will.“
Folgerichtig werde „man“ den Vorrang und die Unverzichtbarkeit dieser Berufung nicht mehr betonen.
Daraus folge lebenspraktisch, daß die Priester, besonders Pfarrer, „wie abhängige Angestellte einer
bischöflichen Verwaltung behandelt“ würden.
Es entstehe der Eindruck, daß man die Lebenshingabe der
Priester nicht mehr schätze:
„All das sind starke Signale, daß man trotz aller Lippenbekenntnisse zu
unseren Priestern davon ausgehen muß: Das Priestertum gehört zu den Verlierern der nachkonziliaren Zeit.“
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74 Lesermeinungen
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Der Bischof?! Er ist ja ein Wächter, jedoch steht in Psalm 127, dass der Wächter umsonst wacht, wenn
der Herr nicht die Stadt bewacht. Mir gefällt Koleth, wenn er schreibt, dass alles Windhauch wäre. Der
Wind der Zeit in den Mühlen, die die Welt bedeuten.
@Vogel „Vögel und Menschen schlafen ähnlich“ Gehirnregionen die tagsüber recht aktiv waren, schlafen
in der Nacht besonders tief derstandard.at/…en-schlafen-aehnlich
Der Mann weiß, wovon er spricht Wollbold dürfte sich damit auskennen, dass die Gläubigen schon mal
ins Auto steigen, um in einer anderen Pfarrei an der Eucharistiefeier teilzunehmen. Immerhin ist das in
den ihm anvertrauten Pfarreien so der Fall, er hat die Anzahl der einheimischen Kirchenbesucher, die dort
schon seit Generationen zur Kirche gehen, schlagartig mit seinem pastoralen Wirken gesenkt. Die Abnahme
der Gläubigen kennt er aus erster Hand. Besonders bei den tridentinischen Messen darf er mit einem Rückgang
von 50 auf 5 rechnen. Da hilft es wenig, dass ein paar fromme Pilger aus anderen Landkreisen zu ihm und
seinen Originalmessen wallfahren. So nimmt es auch nicht Wunder, dass er die Ortskirche verachtet, hat
er sie doch in den letzten Jahren vor Ort segensreich geleert.
FEBRON (18:51): psychisch angeschlagen, auf verzweifeltem Feldzug gegen die Gottesmutter Sie werden langweilig,
Mädchen! Schon wieder Polemik gegen die Gottesmutter. In jeder Ihrer Lesermeinungen darf sie nicht fehlen!
Sie sind geistig krank, Febron.
RKK kann sich nicht angleichen Niemand soll sich jemand ständig angleichen, aber man kann durchaus auch
mal einen evangelischen Gottesdienst besuchen und umgekehrt.
@monens: Der hochwürdigste Herr Erzbischof Wolfgang Haas „…VERWANDELT IST UND VOLLENDET SEIN WILL FÜR
DEN, DER IHN BERUFEN UND ERWÄHLT, GEWEIHT UND GESANDT hat.“ hat den rechten Blick! Ja: gesandt in die
Welt sind die hochwürdigsten, der Gottesmutter wohlgefälligen geweihten Priester und nicht Laien!
genau monens Es stellt sich auch die Frage, WARUM sich die RKK denn den Protestanten angleichen solle
durch die Priesterehe. Dann haben wir ja gar keine RKK mehr, sondern eben eine protestantische – aber
genau DAS will man ja erreichen. Die RKK solle also der Welt dienen: sie soll also auch irgendwann mal
ein HS Pärchen als Priester/innen zulassen oder eben die Scheidung oder eben der Welt nach dem Munde
reden durch die Befürwortung der Pille…all DAS würde sich nämlich ergeben, wenn die RKK der Welt
die Tore öffnet – so schnell kann man gar nicht schauen, haben wir dort alle Weltsünden versammelt !
Wer DAS will, hat keine Ahnung WAS eine Kirche Christi überhaupt sein soll!
Der Zölibat „stört“ die beabsichtigte Profanierung der Kirche ! Die tatsächlichen Absichten der steten
Attacken gegen den Zölibat liegen auf der Hand; so wie die die Kirchen entstellenden sog. „Altartische“
unberechtigt Einzug in röm. kath. Kirchen gehalten haben und im Ungehorsamschlepptau die glaubensverdunstende
„Steh- und Handkommunion“ mitgeführt haben www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html so soll nun als
das „i“ Tüpfelchen, der „verheiratete Priester“ den Weg zur Aufgabe der sakralen Identität der Kirche
erzwingen; das tatsächliche Ziel derartiger Gruppierungen ist eine „entpriesterlichte“ Kirche; also eine
„Laienkirche“ nach protestantischem Muster; nicht von ungefähr auch das stete Gerede vom unverbindlichen
„Mahlhalten“ an demensprechenden „Mahltischen“ ; „Freizeitliturgie“ www.razyboard.com/…08950-6029352-0.html
So sind die Versuche der „Weichspülung“ des Zölibates „logische“ Konsequenz“ modernistischer Ideologie;
zum Zölibat Msgr. Wolfgang Haas: „…das zölibatäre Priestertum verweist eindeutig auf die ewige Vollendung
im Himmel. Die freudvoll und konsequent gelebte EHELOSIGKEIT des Priesters ist das ausdrucksstarke Zeichen
des Priesters auf ewig, der VERWANDELT IST UND VOLLENDET SEIN WILL FÜR DEN, DER IHN BERUFEN UND ERWÄHLT ,
GEWEIHT UND GESANDT hat.“ Das hw Priesteramt ist und bleibt angefeindet www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html
genau so ist es: Kardinal Piazenca: an erster Stelle das Leben derer, die sich treu und frohen Sinnes
dafür entscheiden, in der Jungfräulichkeit des Herzens und im Zölibat um der Himmelreiches willen zu
leben, um auf diese Weise Zeugnis dafür abzulegen, dass es Gott gibt, dass er gegenwärtig ist und es
möglich ist, für ihn zu leben! Und dazu gehört eine reine Seele und eine Persönlichkeitsstruktur,
welche eben nicht weltlich eingestellt ist, sondern dessen Geist ganz bei Christus ist und dann ist es
auch kein Problem den Zölibat zu leben. Ein Priesteramt ist eine BERUFUNG von GOTT und kein Beruf im
üblichen Sinne der Welt. Deshalb versteht die „Welt“ den wahren Priester ja nicht, weil der Welt das
Verständnis dafür fehlt, was mit dem Satz „um des Himmelreich willens“ gemeint ist.
Teil II: Kardinal Piazenca im Interview mit >>> k a t h . n e t www.kath.net/detail.php?id=29938 <<<:
Die Kirche ist keine menschliche Organisation und kann nicht nach „unternehmerischen“ Kriterien gestaltet
werden, die menschlichen Gesetzen wie der angeblichen oder wirklichen Kompetenz oder Effizienz und der
notwendigen Aufteilung von Befugnissen entsprechen und damit einem echten kirchlichen Dienst am meisten
fernliegen. Ich bin der Ansicht, dass gerade diese „Verkürzung auf das Unternehmerische“ der Art, Kirche
zu denken, sowohl eine der Ursachen der sogenannten Berufungskrise als auch der Polemiken ist, die in
aufeinanderfolgenden und bisweilen vielleicht auch künstlich organisierten Wellen gegen den Priesterzölibat
entfesselt werden. All das ist Teil jener kurzsichtigen „Strategie der Normalisierung“, die letztendlich
darauf abzielt, Gott aus der Welt zu weisen, indem man jene auslöscht, die objektiv die Zeichen sind,
die auf die wirksamste Weise auf ihn hindeuten; an erster Stelle das Leben derer, die sich treu und frohen
Sinnes dafür entscheiden, in der Jungfräulichkeit des Herzens und im Zölibat um der Himmelreiches willen
zu leben, um auf diese Weise Zeugnis dafür abzulegen, dass es Gott gibt, dass er gegenwärtig ist und
es möglich ist, für ihn zu leben!
der Zölibat hält den Priester rein ! WAS ist Reinheit ? Was ist seelische und körperliche Reinheit
überhaupt und wie hängt dies mit dem hohen Priesteramt zusammen? Das kann heute kaum mehr jemand beantworten
und viele werden sehr wütend und sarkastisch, wenn man schreibt, dass der Priester eben REIN bleiben
soll und sich nicht beschmutzen soll durch den sexuellen Akt. Manche meinen, dass der Priester deshalb
den Zölibat einhalten soll, damit er Zeit hat für seinen Beruf. Dies ist natürlich ein Irrtum! Auch
verheiratete Männer haben Zeit für ihre Freunde, Beruf etc. Der wahre Grund des Zölibat ist und bleibt
die körperliche und geistige Unversehrtheit, denn mit jedem Sexualakt wird auch Geist weitergegeben.
Mit wem man das Laken teilt – nach dessen Mund spricht man! So soll ein Priester sich nicht den Schmutz
der Welt aufladen durch den sexuellen Akt, sondern er soll REIN bleiben, um überhaupt die WÜRDE vor
Gott zu besitzen, sich am Altar aufhalten zu können, eine Hl.Messe zu lesen und auch den Segen zu geben.
Viele Priester verstehen es auch nicht, da diese vor ihrem Priesteramt gehurt haben und so gefällt denen
der Gedanke gar nicht schlecht, weiter huren zu können, denn den Schmutz der Welt haben die sich schon
durch ihre Schlampen vor dem Priesteramt aufgeladen. Deshalb gibt es heute ja nur so wenig wahre Priester
in der RKK – weil diese sich den Geist ihrer Huren aufgeladen haben und das ist alles andere als rein.
WER das nicht versteht, braucht gar kein Priester zu werden
@Goldengel Das ganze Leben ist das, was man „Druck“ nennt, denn wir sind noch nicht im Paradies. Viktor
Schauberger vertrat hierzu eine andere Theorie, nämlich die der Kraft durch Implosion. Stichwort „Implosionsenergie“.
Seine Forellenturbine ist ein Beispiel davon. Er war Förster in Österreich und beobachtete die Forellen;
lernte von ihrer Bewegung gegen den Strom…
Zölibat Manche meinen, dass der Zölibatäre unter einem Druck stehen würde. Nun dann frage man sich
mal, unter welchem Druck wohl jene Menschen stehen, welche in Konkubinatsverhältnissen leben oder welche
in Patchworkfamilien leben. Auch eine normale Ehe bringt nicht immer Frieden – auch dort gibt es oft Druck,
was das Zusammenleben betrifft. Unter einem enormen Druck stehen z.B. auch die Ehebrecher oder Zölibatbrecher –
die machen sich den „Druck“ sogar selber durch ihre Sünden. Das ganze Leben ist das, was man „Druck“
nennt, denn wir sind noch nicht im Paradies. Doch der Zölibat ist eigentlich genau jene Lebensform, welche
ja eben keinen Druck aufkommen lässt, weil diese Geistlichen sich ja fern halten von solchen „Druckverhältnissen“ .
Der zölibatäre Weg ist somit weitaus EINFACHER zu leben, als ein Leben in einer Ehe oder im Konkubinat.
Der zölibatäre Weg eines Geistlichen führt übrigens nicht in die Einsamkeit, sondern dieser führt
in die geistliche Gemeinschaft mit anderen Menschen zum Geist Gottes, etwa in einem Kloster oder auch
in einer Pfarre, wo der Pfarrer ja auch Seelsorge machen soll. Es gibt genug alte Menschen in einer Pfarre,
die sich über den Besuch des Pfarrers freuen würden – genau dafür sollte sich eben der Priester Zeit
nehmen. Wenn jedoch ein Geistlicher einsam ist, dann ist er wahrlich selbst schuld, denn es gibt genug
Aufgaben für diesen Menschen, um für ANDERE Menschen da zu sein und somit „wer gibt, erhält auch was“ –
nämlich Nächstenliebe.
Kardinal Piazenca im Interview mit >>> k a t h . n e t www.kath.net/detail.php?id=29938 <<<: Weg der eindeutigen
Wiedergewinnung der vertikalen, geistlichen Dimension des Amtspriestertums. In den vergangenen Jahrzehnten
haben zu viele von der sogenannten Theologie der Entmythologisierung beseelte „Reduktionismen“ dazu geführt,
das Priestertum einfach in ein „Super-Amt“ der kirchlichen Gestaltung und Koordinierung zu verwandeln.
Zwar ist es auch der Priester, der das pastorale Leben einer Gemeinde gestaltet, doch er übt dieses Amt
kraft einer übernatürlichen Berufung und kraft der Gleichgestaltung mit Christus aus, welche durch das
Sakrament der Weihe bestimmt ist. Vor jedem „amtlichen Dienst“ vertritt er Jesus, den Guten Hirten, im
Herzen der Kirche und im Konkreten in der Gemeinde, zu der er gesandt ist. …Die sogenannte Berufungskrise,
aus der wir in Wirklichkeit langsam herauskommen, ist im Wesentlichen an die Glaubenskrise im Westen gebunden.
…der Glaube der Kirche lebt oder stirbt mit der Liturgie. Sie ist zur selben Zeit Spiegel, in dem sich
der Glaube spiegelt, und Nahrung, die ihn ständig speist, reinigt und stützt. Das alte Diktum „lex orandi,
lex credendi“ behält natürlich auch heute seine Gültigkeit… Die Liturgie ist nicht in erster Linie
menschliches Handeln … Die Liturgie ist vor allem Wirken Christi, der in seiner Kirche lebendig und
gegenwärtig ist, dem Vater den Gottesdienst darbringt und in dieses göttlich-menschliche Handeln uns
Menschen hineinzieht.
Die Stossrichtung ist bekannt ! S.E. Erzbischof Haas: Der Zölibat, also die Ehelosigkeit des Priesters
um des Himmelreiches willen, ist eine unverzichtbare Gnadengabe für das Leben der Kirche. Er ist dem
katholischen Priesterstand wahrhaft angemessen und von der Kirche als Geschenk des Heiligen Geistes stets
hochgehalten worden. Dies wird auch weiterhin so sein und bleiben. Der Zölibat ist nämlich ein unverkennbares
Zeichen für die Ganzhingabe an den göttlichen Heiland und seine Kirche. das zölibatäre Priestertum
verweist eindeutig auf die ewige Vollendung im Himmel. Die freudvoll und konsequent gelebte Ehelosigkeit
des Priesters ist das ausdrucksstarke Zeichen des Priesters auf ewig, der verwandelt ist und vollendet
sein will für den, der ihn berufen und erwählt, geweiht und gesandt hat. Die freimaurerisch gesinnte
„neue Theologie“ sieht „ihre Stunde“ gekommen; vermehrte Versuche der Unterminierung des Zölibates sollen
„Stufe 2“ zünden; den Angriff auf das hw Priesteramt; „Stufe 1“ hat bereits verheerend gewirkt; drohender
Verlust der sakralen Identiät der Kirche www.razyboard.com/…07667-5843158-0.html herbeigeführt in
Teilschritten; 1. via sog. „Altartisch“ www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html vom hl. MessOPFER zum
unverbindlichen „Mahlhalten“; www.razyboard.com/…07690-6027212-0.html
ein Priester, der gegen den Zölibat wettert, ist sicher übertrieben. Wettern tut doch keiner. Wenn Bischöfe
und gar Erzbischöfe den ZÖLIBAT nicht zwangsweise als einzige Lebensform sehen könnten, dann wettern
sie nicht. Zu modern sind sie auch nicht in ihren Einstellungen. Möglicherweise sind sie einfach nur
e h r l i c h und gehen mit ihren Schwächen menschlicher um. Es hört sich natürlich besser und niveauvoller
an, den Zölibat zu verteidigen, vielleicht ist es auch die heiligere Lebensform. Aber von Menschen, Priestern,
Bischöfen, Erzbischöfen und Kardinälen, die den Zölibat bis aufs äußerste verteidigen, erwartet
man auch ein nahezu perfektes Leben. Sie setzen sich damit auch gleichzeitig ganz schön unter Druck,
dem sie hoffentlich auch psychisch gewachsen sind. Wen JESUS letztendlich mehr liebt oder weniger, können
wir nicht so genau wissen, aber sicherlich liebt er alle Menschen und auf jeden Fall die, die ihn mit
dem Herzen suchen und wenn Du ihn mit dem Herzen gefunden hast, ists noch besser. Es braucht keiner äußerlich
eine Show abzuziehen, um Gott zu gefallen, der schaut nach INNEN. Lieber mal eine klitzekleine Nummer
weniger perfekt, dafür aber ehrlich und innen wie außen. Der Mensch, der zu seinen Schwächen steht
und trotzdem keine „Angst“ vor Gott hat, ist in der Entwicklung ein Stück weitergekommen. Wir müssen
uns nur JESUS anvertrauen, ihm vertrauen und er zeigt uns unseren eigenen Weg durchs Leben, dieses Vertrauen
hört sich einfach an, ist aber oft schwer.
caritatem Alles andere ist schön „Schönrederei“,und geheuchelt Ich hätte es auch gerne anders,aber
es funktioniert nicht. Priester ziehen abends inkognito um die Häuser,besuchen Bars,Clubs,Cruising Areals
u.s.w.das ist die Wahrheit. Selbst Autobahnraststätten sind ein beliebtes Ausflugsziel…jaaa…aber
so ist das nun mal. Also heucheln tun nur Lügner – Lügner gibt es leider überall, auch im Priesteramt –
das sind jene Männer, die nie dazu bestimmt waren Priester zu werden. Die halten sich Schlampen und pissen
auf die RKK, aber das GELD wollen diese Rotzlöffel schon, gell. Vielleicht ziehen ja jene Priester, die
Sie kennen abends durch die Hurenbars, aber das wenige. Eben jene wenige Priester, die LÜGNER und Rotzlöffel
sind ! WANN kapieren Sie es endlich: Es geht nicht darum, was Sie oder ein unberufener Priesterlump will,
es geht darum, dass Christus den Zölibat gelebt hat und die Geistlichen, auch Mönche und Nonnen diesen
Zölibat leben. Wer den Zölibat nicht versteht als Geistlicher, hat am Allerhöchsten, dem Altar nix
verloren, hat auch nicht das Recht den Segen auszuteilen oder sich Hochwürden nennen zu lassen. Ein Geistlicher,
der gegen den Zölibat wettert und ihn nicht einhält, soll sich den Schlampen in den Hurenbars zuwenden –
DORT gehört so eine verschlampte Kreatur hin.
@Guttenberger Allerdings ist die Lateinische Kirche von der gemeinsamen Praxis mit der Orthodoxie im Gefolge
der Wiedereinführung des Ständigen Diakonates nach dem Zweiten Vatikanum abgegangen. Prinzipiell darf
ein ständiger Diakon nach dem Tod seiner Ehefrau nicht erneut heiraten, da für ihn das Ehehindernis
der Weihe gilt. („impedimentum ordinis“) gilt. Für eine Dispens zu einer zweiten Ehe ist der Apostolische
Stuhl anzugehen. Dieser entscheidet auf Antrag des zuständigen Diözesanbischofs durch die Sakramentenkongregation.
Die dafür geltenden Kriterien wurden in einem Schreiben von 1997 beschrieben und von 2006 an vershärft.
Details kann ich gerne auf Wunsch via PN mitteilen.
Christr: Zölibat Ich interpretiere den Zölibat richtig! Die sprachliche Herkunft entscheidet nicht,
weil Vokabeln ihre Bedeutung verändern. So haben wir heute ein anderes Realitätsverständnis, als die
Scholastik (Universalienstreit), auch das Wort „Arbeit“ hatte im Mittelalter die Bedeutung der Tätigkeit
des Ritters, wohingegen es heute in seiner Bedeutung viel umfassender ist. Dann gibt es noch den Argeiter
als Berufsbezeichnung, der nichts mit dem Allgemeinen Begriff der Arbeit zu tun hat, wie im Begriff „Arbeitnehmer“!
Also bitte Vorsicht mit der Festschreibung dr Bedeutung von Begriffen! Die Rechtsgrundlage der Ehelosigkeit
von Mönchen und Ordensleuten bildet nicht der Zölibat, sondern die Mönchsweihe bzw. die Ordensprofess.
Denn vom Zölibat kann die Kirche aus eigener Machtvollkommenheit dislensieren, wohingegen sich die Mönchsweihe
bzw. die Ordensprofeß an Gott selbst richtet, so daß die Kirche bei einer Dispens im Namen Gottes handelt.
Ordensleute leben also nicht zölibatär, sondern ehelos. Da die Bischöfe der Ostkirchen aus dem Mönchtum
kommen, ist deren Ehelosigkeit nicht durch den Zölibat, sondern durch die Mönchsweihe begründet. Wird
ein verheirateter evangelischer Pfarrer nach Konversion Priester der lateinischen Kirche, so wird er nicht
vom Zölibat dispensiert, sondern von dem Weihehindernis einer bestehenden Ehe. Das ergibt sich daraus,
daß er nach Verwitweung – genauso, wie unsere ständigen Diakone und die verheirateten Priester der Ostkrichen –
nicht erneut heiraten dürfen…
#53 Dr. Schlämmer 22:21:08 | Sonntag, 30. Januar 2011
@ Domenico Tuttisanti Zum Glück gibt es auf der A 81 kein so bescheuertes Tempolimit. Und zum Glück
sind all die – wirklich – „berufen“, die ihre Triebe zwangsweise unterdrücken, „umleiten“ oder „ableiten“,
oder halt zum Urlauben nach Thailand fliegen. Oh wie sind sie doch“berufen“, und sei es um des lieben
Scheins …
Guttenberg Zölibat Unsinn Sie scheinen hier etwas falsch zu interpretieren. Den Zölibat im katholischen
bzw. westlichen Sinn existiert für Priester in der Orthodoxen Kirche nicht: „Der Zölibat (von lat. caelebs
„allein, unvermählt lebend“; umgangssprachlich manchmal auch das Zölibat) bezeichnet das Versprechen,
für das weitere Leben die Verpflichtung zur Ehelosigkeit zu übernehmen. Neben der römisch-katholischen
Kirche kennen nicht nur die orthodoxe, anglikanische und evangelische Kirche für Ordensfrauen und -männer,
Eremiten, geweihte Jungfrauen und Diakonissen das Versprechen bzw. Gelübde der Ehelosigkeit, sondern
auch andere Weltreligionen.[1] Während der Zölibat in der lateinischen Teilkirche der römisch-katholischen
Kirche für die Priester verbindlich ist, gilt dies in den katholischen Ostkirchen sowie in den orthodoxen
Kirchen nur für Bischöfe, Mönche und bei der Weihe noch unverheiratete Priester.“ de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6libat
Zölibat „Die orthodoxe Gemeinschaft sei erst bei einer Synode 682 vom bis dahin gemeinsamen Weg abgekommen:“
Diese Behauptung ist blanker Unssinn! Der Zölibat ist in der heutigen Orthodoxie noch genauso verpflichtend,
wie in der lateinischen Kirche! Offenbar kann der Autor nicht zwischen Zölibat und priesterlicher Ehelosigkeit
unterscheiden! Der Zölibat geht in der Tat auf Paulus (1 Tim. 3, 1-8). Im Titusbrief steht inhaltlich
im Wesenlichen daselbe. Hiernach darf nur Diakon werden, wer höchtsens einmal verheiratet war bzw. ist.
Damit ist für den Geweihten eine Zweitehe nach Verwitweung ausgeschlossen. Nichts Anderes besagt der
Zölibat, nämlich ein Heiratsverbot vom Diakon aufwärts. Hinzu kommt noch die Ehe als Weihehindernis
in der lateinischen Kirche für den Priester und in den Ostkirchen für den Bischof. Auch unsere lateinischen
ständigen Diakone dürfen nach der Weihe nicht mehr heiraten, auch nicht nach Verwitweung. Eine bereits
bestehende Ehe darf vollumfänglich fortgesetzt werden, das gilt in allen Traditionen für den Diakon
und im Osten auch für den Priester. Die Verwechselung zwischen Zölibat und priesterlicher Ehelosigkeit
ergeben sich aus den Verhältnissen in der lateinischen Kirche vor VATII: Damals war eine bestehende Ehe
ein grundsätzliches Hindernis zur Aufnahme in den Klerikat. Die Veränderungen nach VATII wurden offenbar
selbst von Theologen verschlafen.
Wie wahr,wie wahr… dann kommt es nicht darauf an, ob der nächste Kirchturm in Sichtweite ist oder ob
wir vielleicht ein paar Kilometer fahren müssen, um am Gottesdienst teilnehmen zu können.“ Jaja, in
einer benachbarten Gemeinde sind vor Jahren auch viele Gläubige lieber ins Auto gestiegen und ein paar
Kilometer weitergefahren. Der Grund war, das der allseits „beliebte“ Kardinal in Köln einmal mehr aus
irgendwelchen fadenscheinigen Gründen ihren Priester gefeuert hat. Das führte dazu, dass der PGR und
der KV geschlossen zurückgetreten sind, dort bis heute kein neuer PGR oder KV mehr gewählt werden konnte
und die Gottesdienstzahlen auf 10 Besucher im Schnitt zurückgegangen sind. Es haben dort mittlerweile
3 Wechsel in der Pfarrstelle stattgefunden, mittlerweile will da auch keiner mehr hin. Die Nachbarpfarrei
freuts immer noch!
#47 KonradGeorg 18:49:30 | Sonntag, 30. Januar 2011
Die Ehelosigkeit wegen der Glaubwürdigkeit Die sexuelle Enthaltsamkeit war bereits den Priestern des
Stammes Levi während der Zeit ihres Tempeldienstes auferlegt. Die Ehelosigkeit hätte ja zum Aussterben
des Stammes geführt. Es ist daher einfach naheliegend, daß Jesus diese göttliche Forderung auch den
Aposteln aufgetragen hat. Wer die Schrift redlich, d.h. ohne ideologische Interessen liest, kommt auch
an die Schriftstelle, in der Petrus sagt: Siehe, wir haben alles verlassen … [nicht nur unseren Besitz,
sondern auch unsere Familien]. NIE HAT ES EINE ZEIT GEGEBEN, IN DER DER ZÖLIBAT ALS ETWAS GANZ NEUES
HÄTTE EINGEFÜHRT WERDEN KÖNNEN: ABER MIT DEM SCHLECHTEN GEWISSEN DER SÜNDER KONNTE ER IMMER WIEDER
DURCHGESETZT WERDEN, OHNE DASS ES ZU EINER SPALTUNG KAM. Die Ehelosigkeit wurde sicher hauptsächlich
deswegen vorgeschrieben, weil leider immer wieder Ausreißervorgekommen sind und darunter die Glaubwürdigkeit
dieser Lebensform gelitten hat. Wir haben keinen Priesterstamm, der aussterben könnte. Außerdem haben
wir den Auftrag Gottes, wachset und mehret euch. Hat er eine Silbe von verhütengesagt? Eine vernünftige
Familiengröße sichert den Bestand eines Volkes und erbringt den Nachwuchs für geistliche Berufungen.
Geschlechtsakt, Leo Kommst du aus der Evolutionspädagogik nicht hinaus? Es ist wichtig einzusehen, daß
Gefühle mit ein Teil unserer Lebenserwartung sind. Du meinst also, es wäre schlecht, wenn Mann und Frau
sich lieben. Gleich wo, wann und wie. Ich setzte den Fall, dass es genau umgekehrt ist. Die Liebe zwischen
Mann und Frau hat Gott daher eingerichtet, weil der Mann allein war. Der Priester ist aber lt. Prolog
des Johannes Evangeliums kein Mann mehr. Auch die Gläubigen, die Wiedergeboren wurden in Christus, durch
Christus, sind dann kein Mann mehr. Ergo, kein Mensch. Was macht man aber mit den vielen Unmenschen? Sie
wegsperren, in einen Käfig, sie mästen, wie die Hexe im Lebkuchenhaus der Lockung, wo verhärteter Honig
an den Fenstern klebt? Also nein, die Liebe zwischen Mann und Frau ist ein Gottesgeschenk, zumal sie anfangs
noch rein ist, unschuldig und dann zunehmend abflacht, wenn der Zunder fehlt. Du überbewertest Sex. Wenn
es eine Anziehung gibt, das ist selten genug, geht man dieser auf den Grund. Das ist nicht falsch, noch
richtig, sondern allzumenschlich menschlich. Was machen wir aber nun mit dem betrunkenen Seemann? Werfen
wir ihn von Board? Also, die Kirche soll sich in Demut üben und bloß von Gender die Finger lassen, wenn
sie in Askese zu leben vermag. So sehe ich das, Leo Miles.
Man hat hier zweifelsohne die Freiheit… …es damit bewenden zu lassen, daß man nur sinnfreies Zeug
postet und sich gegenseitig rüpelhaft beharkt aber auch die, dem einfallsarmen Prof. Wollbold zu Hilfe
zu eilen mit eigenen besseren Vorstellungen vom Priesterbild einschließlich prezisen, konkreten, detaillierten
Vorschlägen dazu, wie ein Priesteralltag aussehen könnte, sollte, müßte – für den die zölibatäre
Lebensweise angemessener oder gar unerläßlich ist.
Für die meisten Kommentatoren hier und auch für die meisten V2ler – Hw. Wollbold stellt dsbzgl eine
willkommene Ausnahme dar – existiert die Übernatur nicht wirklich; für sie ist der Glaube ein Hirngespinst.
Deswegen werden sie den Zölibat nie begreifen und werden es auch immer ablehnen, vor einem „Stück Brot“
zu knien. Denn für sie ist das Hokuspokus. Für sie ist Jesus nicht wirklich auferstanden. Es gibt für
sie keinen wirklichen Himmel, sondern das ist nur eine schöne Vorstellung, damit wir hier ein „gutes
Leben“ führen. Deshalb ist es für sie unsinnig, auf den Geschlechtsakt zu verzichten, denn nach dem
Tod kommt nichts mehr…
Lebkuchenhaus Die Hexe war single. Außerdem, was ist schlecht daran? Auf die Jugend wartet das Leben!!!
Das dürfen wir nicht vergessen, auf keinen Fall. Das ist wichtig zu erkennen, wie dass der Sonntag der
Tag des Herrn ist. Treffen sich beide, also die Jugend und der Sonntag, braucht niemand die Hexe zu versenken.
Der Sonntag muß ebenso geschützt sein, wie die Kinder. Nicht vor beidem schützen, sondern beides schützen.
Ursache und Wirkung umdrehen.
#42 kammerjäger 18:16:27 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Rudolfus Bei zerebrovaskulärer Insuffizienz scheint mir das von Ihnen derzeit eingenomme Risperidon
wenig hilfreich. Vielleicht sollten Sie einen Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen?
Versprechen sind schon mal gar nicht christlich. Ebenso, wie man nicht schwören soll. Weder auf die Bibel
noch sonst wo. „Schwört überhaupt nicht“ Mt 5,34 Was ist ein Eheschwur vor dem Herrn wert?
@caritatem: Arbeit muß sein Fürst v. Bismarcks Rat an die deutsche Jugend: „Ich habe nur drei Ratschläge:
Arbeiten, arbeiten, arbeiten.“ Priester, die die Ehelosigkeit nicht leben, sind faul. Die Ehelosigkeit
gehört zur Berufung. Wer die Berufung, den Beruf, nicht wahrnimmt, ist faul. Jeder Mensch muß aus dem
Bett aufstehen und arbeiten gehen. Faule Zölibatsbrecher tun das nicht. Sie wollen sich nur auf einem
Chefposten ausruhen. Dann kommt es schon vor, daß sie ihre Faulheit verteidigen müssen und den katholischen
Glauben leugnen. Petrus verleugnete drei Mal den Herrn, aber der war in Todesgefahr. Zölibatsbrecher
verleugnen den Herrn aus Faulheit und Unglauben. Zölibatsbrecher kassieren von der Kirche bzw. der Staatskirche
ungeheure Summen. Sie müssen dafür arbeiten. Das tun sie nicht, wie vereinbart. Sie müßten also gekündigt
werden und wo anders jobben. Der scheinkatholischen V2-Hierarchie reicht ein oberflächliches Bekenntnis.
Unter der Oberfläche dürfen Ungerechtigkeit und Verrat am Glauben liegen. Um sich selbst zu rechtfertigen,
wird gesagt, so passe es schon. Dann kommen die nächsten Verbrecher, die vielleicht die Jugend in ein
Lebkuchenhaus locken, um sie sexuell auszubeuten, mit ähnlichen Argumenten. Die sind dann auch staatlicherseits
Verbrecher, nicht nur kirchlicherseits. Zölibatsbrecher sind kirchlicherseits Verbrecher. Du bist weder
heiß, noch kalt. Weil du aber lau bist, will Ich dich aus Meinem Munde ausspeien! , so spricht Gott in
der GO. Das muß die Kirche mit Klerusverbrechern tun.
#39 kammerjäger 18:09:31 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Antonio Ein „eheloses“ Leben beinhaltet nicht zwangsläufig, dass dieses „zölibatär“ ausgerichtet ist
oder sein muss. Vor allem kann diese Ehelosigkeit ständig gegen eine Ehe „getauscht“ werden. Ein „zölibatäres“
Leben allerdings schließt eine Ehelosigkeit mit ein, da diese – bei Einhalten des Zölibats – ja nie
rechtmäßig geschlossen würde. Vor allem beinhaltet der Zölibat auch das Versprechen, dies auch in
Zukunft einhalten zu wollen (Vesprechen zur Ehelosigkeit). Jesus spricht Ähnliches an, wenn er von der
Ehelosigkeit um des Himmels willen und von der Ehelosigkeit aus anderen Gründen (z.B. Natur) spricht.
caritatem Na dann kommen die langen einsamen Nächte und die Gedanken werden frei Was Du schon wieder
denkst. Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da und mit Pfeil und Bogen spielte man als Kind. Räuber
und Gentleman, das sind die Faszinationen, der Zölibat als Heimittel, als Präposition.
Ja,man nimmt sich immer etwas freiwillig vor…und dann ? Wenn nach Wochen,Monaten,Jahren der Alltag einkehrt
und der erste Glanz des endlich Priester sein zu dürfen verstrichen ist ? Die Familie sich dran gewöhnt
hat,das unser Junge Priester geworden ist ,so langsam verblasst,ich meine den Stolz ? Na dann kommen die
langen einsamen Nächte und die Gedanken werden frei…wohin auch immer
#32 kammerjäger 17:34:51 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Schneider …und selbst bei diesen Schreiber bezweifle ich ernsthaft, dass sie das wirklich leben, was
sie hier als Ideal anpreisen! Dazu sind sie mir zu unbarmherzig, zu lieblos, ohne Güte und Verzeihen,
ohne tiefe Menschenliebe; kurzum zu wenig von dem geprägt, was sie vorgeben zu glauben, dass nämlich
Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen einzigen Sohn hingegeben hat, sie zu erlösen! Wer an
Gott denkt und dabei ausschließlich innerhalb jener Kategorien, die eben von dem Gott der christlichen
Offenbarung endgültig aufgehoben wurden (Verdammnis, Tod, Sünde, Strafe…), der kann alles erzählen,
zu was ihn seine Phantasie antreibt: christlich ist es nicht!
man fasst sich an den kopf und so etwas ist professor für theologie? Hm? Gerade die Zölibatsforschung
zeigt doch, dass es um die freiwillig (!) gelebte Ehelosigkeit um des himmelreiches geht – als besondere
form der nachfolge Jesu (im Kontext der übrigen evangelischen Räte: Armut, Gehorsam). Weltpriester leben
keine Armut (wie auch, bei Beamtengehalt A14), einen sehr modifizierte Form des Gehorsams (nicht wahr,
Hw. Jolie?) und nicht ehelos, sondern zölibatär. Das sollte Wollbold eigentlich differenzieren können –
wenn er nicht so ideologisch verblendet wäre, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.
Wann begreift man hier endlich,dass die wenigen Priester die es noch gibt,den Zölibat einhalten. Alles
andere ist schön „Schönrederei“,und geheuchelt Ich hätte es auch gerne anders,aber es funktioniert
nicht. Priester ziehen abends inkognito um die Häuser,besuchen Bars,Clubs,Cruising Areals u.s.w.das ist
die Wahrheit. Selbst Autobahnraststätten sind ein beliebtes Ausflugsziel…jaaa…aber so ist das nun
mal.
#27 Gallowglas 17:03:21 | Sonntag, 30. Januar 2011
@ehrenmann Übrigens: Paulus schreibt: Bezüglich der Ehelosigkeit habe ich kein Gebot vom Herrn. Sogar
ganz im Gegenteil, Paulus verflucht jene, die das Heiraten verbieten und setzt Frau und Kinder voraus
um eine Gemeinde führen zu können … Nur seit wann interessiert es Christen, was in der Bibel steht
?
Welch ein Unsinn! „Der Zölibat gehe auf die Praxis und Weisung Christi zurück und sei „apostolischen
Ursprungs“: „Das ist keine Kleinigkeit.“ Die Ehelosigkeit um des Himmelreiches Wille – ja. Aber nicht
die unbedingte Koppelung von Ehelosigkeit und Priesterberuf. Übrigens: Paulus schreibt: Bezüglich der
Ehelosigkeit habe ich kein Gebot vom Herrn.
Was Prof. Wollbold übersieht bei seiner ( leicht blumig geratenen) übernatürlichen Begründung des
Zölibats: Das zölibatäre Leben … 1)ist nur sinnvoll leb-und durchhaltbar, wenn dabei auch ein hohes
geistiges Niveau erreicht wird und man sich auch stets mit (wenigstens ein bißchen) erfolgversprechenden
Aufgaben von großem allgemeinen Nutzen befaßt sehen kann. 2) kann nur dann bei nicht zölibatär Lebenden
Respekt erheischen, wenn sie merken oder spüren, daß hier einer ein aufopferungsvolles Leben auf hohem
geistigen und geistlichen Niveau lebt und kein dummes und bequemes.
Vineta „„DER HEUTIGE PRIESTER weiß oft gar nicht mehr, wozu er da ist. Die missionarische Aufgabe erscheint
ihm zu konfliktträchtig. Also versucht er wenigstens bei einigen beliebt zu werden, indem er möglichst
viel Zeitgeistiges verkörpert und sich als Veranstaltungsmanager engagiert.““ Vollkommen richtig. Und
diese Priester sind Religionsbeamte die sich vom Staat pampern lassen. Und auf der ganzen Linie versagen.
Und nur rumjammern dass die Welt so schlecht ist und immer weniger was von ihnen wissen will. Unbestechlicher
Herr Cappadocius, Ihre Wortwahl („linke Zecke“) lässt mich vermuten, daß Sie Anhänger einer gewissen
am ganz rechten Rand angesiedelten Partei sind, für die Herr Antipacelli hier immer wieder Werbung macht.
Stimmt’s?
Versuch eines Vergleichs: DER VORKONZILIARE PRIESTER konnte sich in seiner Gemeinde eines kaum von jemand
in Frage gestellten Respektes erfreuen. Allseits geachtet wurde er nämlich allein schon wegen seiner
priesterlichen Kleidung auf den Straßen und beim Schulunterricht und wegen seiner prächtigen Meßgewänder
beim Gottesdienst, seiner guten Lateinkenntnisse und der pompösen Feier der bis in die Anfänge des Christentums
zurückreichenden lateinischen Meßliturgie, der Brauchtumspflege und der permanenten Betonung der Wichtigkeit
der Beichte, womit jährliche Hausbesuche zwecks Beichtzettelkontrolle verbunden waren. Unanfechtbare
Autorität strahlte er auch dadurch aus, daß ihm eine Theologie den Rücken stärkte, die das Außerhalb-Der-Kirche
Roms- Kein -Heil so auslegte , in keiner Weise etwa auf Protestanten, Juden oder Moslems zuzugehen. Wenn
er ein schlechter, aktuelles Zeitgeschehen kaum einbeziehender Prediger war und von modernen pädagogischen
Methoden im Unterricht keine Ahnung hatte, wurde daher gern mal ein Auge zugedrückt. DER HEUTIGE PRIESTER
weiß oft gar nicht mehr, wozu er da ist. Die missionarische Aufgabe erscheint ihm zu konfliktträchtig.
Also versucht er wenigstens bei einigen beliebt zu werden, indem er möglichst viel Zeitgeistiges verkörpert
und sich als Veranstaltungsmanager engagiert.
kammerjäger Ein wahrer Priester Gottes ist von seiner Geburt an dazu berufen worden ein Gottesmann zu
sein. So was nennt man Schicksal, Berufung etc. Gott hat für jeden Menschen einen Weg vorbestimmt – viele
kommen vom Weg ab durch das „Schwitzen“, wie Sie es so umschreiben, denn die Unzucht richtet auch beim
Laien viel Schaden an. Dem wahren Priester ist dieser Weg in die Wiege gelegt worden.
#15 kammerjäger 15:11:33 | Sonntag, 30. Januar 2011
Keine Frage Mit der Priesterweihe geschieht eine seltsame Verwandlung mit der Menschennatur des Priesters:
Er hat nicht mehr den Willen des Mannes schreibt Lisibald Fortan „schwitzt“ er sich alles aus der Seite
Compassion die wahren Geistlichen sind jene, welche in armen Ländern Dienst tun, welche dort für andere
da sind, um vor allen diesen Menschen die Hoffnung auf Gott zu geben und dabei in ihrem eigenen Leben
auf Ansehen und Güter zu verzichten. Es gibt viele Geistliche, welche sich guten Herzens um andere Seelen
bemühen – doch diese hört und sieht man nicht, denn sie haben zu tun, denn sie säen den Gottesacker!
Das sind für mich die wahren Heiligen – die man nicht sieht und niemals sehen wird! Es sind jene, die
NUR Gott sieht und hört und welche von IHM heilig gesprochen werden in seinem Reich – dem Paradies!
Der Priester ist ein Mann des Verzichts. Ein Priester hat nicht den Willen des Mannes. Er will Gott dienen
und mit Religiosität hat ein Priester nichts zu tun.
#12 Compassion 14:51:27 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Goldengel nicht nur jeder Geistliche ,sondern auch jeder Gläubige sollte ein Verzichtender sein. Verzicht
auf unnötiges Anhäufen materieller Güter ,kein Übermaß im Essen und Trinken, Verzicht auf Genußmittel
wie Alkohol und Süßigkeiten… Auch im Leben des „normalen“ Gläubigen sollte es Tage des Fastens und
Aufopferungen geben. :(3
endlich ! Der Zölibat gehe auf die Praxis und Weisung Christi zurück und sei „apostolischen Ursprungs“:
„Das ist keine Kleinigkeit.“ Die orthodoxe Gemeinschaft sei erst bei einer Synode 682 vom bis dahin gemeinsamen
Weg abgekommen: „Damit ist die römisch-katholische Kirche heute die einzige, die diese Tradition unversehrt
bewahrt hat. „Wenn die Katholische Kirche diesen Schatz aufgeben würde, würde sie sich selber und sicher
auch wesentliche Elemente des Amtspriestertums fast zwangsläufig mit aufgeben.“ Der Priester ist ein
Mann des Verzichts. So wie Christus auf eine irdische Familie verzichtete, so verzichtet auch der RKK
Priester auf ein Weib. Es ist anscheinend noch nicht durchgedrungen, dass jeder Geistlicher, egal ob Nonne,
Mönch, Priester etc. ein Verzichtender sein soll. Der Welt sollen sie nicht folgen – sondern die Menschen
zu Gott bringen können. Wäre Christus der Welt gefolgt – er hätte sich die Kreuzigung sparen können!
Der Satan wäre sehr zufrieden gewesen, wenn er „seiner“ Welt gefolgt wäre.
Schlämmer Zum Autofahren braucht es tatsächlich keine Berufung, sondern nur die nötigen Kenntnisse
und Fertigkeiten. Das ist im Falle des Priestertums anders.
#9 Dr. Schlämmer 14:32:57 | Sonntag, 30. Januar 2011
Also wenn ich auf der A 81 mit 80 fahren muss, obwohl die Strecke völlig frei ist, nur weil die Grünen
ein generelles Tempolimit auf Autobahnen eingeführt haben, ich dann aber 120 fahre und dazu auch noch
stehe, bin ich dann zum Autofahren „nicht berufen“?
Domenico Wenn die Missionare nicht mehr missionieren können oder wollen sollte man sie abschaffen. Oder
versetzen, am besten ganz weit weg. G_ttes Segen vom Unbestechlichen
unbest. Unsere trägen Religionsbeamten sollten mal in der Mission Erfolge suchen Deutschland IST Missionsgebiet
und es wird Zeit, daß die Kirche dies erkennt. Der Papst hat es längst erkannt. Aber die Bischöfe und
Priester wollen weiterhin „business as usual“ …
Zölibat muss bleiben ! Nur mit dem Zölibat wird die Priesterschwemme der RKK in Dtl. reduziert. Die
Herren predigen von fast leeren Bänken. Immer mehr Gläubige kehren der RKK in Dtl. den Rücken. 200
000 waren es in 2010. Unsere trägen Religionsbeamten sollten mal in der Mission Erfolge suchen: Afrika
und Asien. Dort wächst die RKK. In Dtl. sind nur die Looser am Werk, ein Blick auf die Zahlen sagt alles.
Unbestechlicher
Sonntags-Meßfeier-Pflicht ! „„Hw. Wollbold betont ferner, daß ein Recht auf die Heilige Messe nicht
existiert: „Es gibt die Pflicht der Gläubigen, sonntags an der Meßfeier teilzunehmen.“"“ Jawoll ! Wer
mehr als 3 mal unentschuldigt fehlt fliegt raus ! Unbestechlicher
Compassion Sie lesen nicht genau! 1. Die Kirchen sind nicht „leer“, sondern sie leeren sich allmählich.
2. Wir haben zwar Zölibatäre, aber diese benehmen sich so, als wären sie es nicht.