Neue Aufgabe für Bischof Mixa „im Bereich des Möglichen“
Der neue Augsburger Bischof will mit seinem Vorgänger vor allem keine Schwierigkeiten und nichts zu tun haben. Am liebsten sähe er ihn wohl in einer internetfreien Missionsstation im Dschungel in der Taubstummen-Seelsorge.
(kreuz.net, Augsburg) „Ich stehe zu meiner Bemerkung, daß ich eine »Zeit des Schweigens und Periode
der Heilung« nicht als vierzehn Tage ansehe.“
Das sagte Bischof Konrad Zdarsa von Augsburg bei einer
heutigen Pressekonferenz im Bezug auf seinen Vorgänger, Bischof Walter Mixa.
Das Treffen mit den Medien-Bossen
fand anläßlich der ersten hundert Augsburger Tagen von Bischof Zdarsa statt.
Die vom Papst verordnete
„Periode“ des Schweigens für Mons. Mixa dauere noch an – meinte er.
Eine Periode seien „Zeitabschnitte,
die länger dauern“: „Fragen Sie einen Arzt, wie lange manche Heilung dauert, es gibt auch Dinge, wo eine
Heilung recht schwer ist.“
Wohin mit der heißen Kartoffel?
Mons. Zdarsa hält kaum Kontakt zu seinem
Vorgänger. Es gab nach seinen Angaben einzelne Telephonate und einen Briefwechsel – „mehr nicht“:
„Ich
habe ausdrücklich kundgegeben, daß ich nicht eintreten möchte in einen argumentativen Austausch oder
in irgendwelche Versuche einer Aufarbeitung dessen, was ich ja gar nicht aus der Nähe erlebt habe.“
Er fände es „gut, wenn es in der großen Weltkirche für Bischof Walter Mixa eine Aufgabe gäbe, wo er
aus diesem leidvollen Gegenüber, das ja noch eine Weile dauert, herausgenommen wäre.“
Die deutsche
‘Katholische Nachrichtenagentur’ erklärt in einem auf dem Kölner ‘Domradio’ publizierten Artikel, daß
es Mons. Zdarsa wohl am liebsten wäre, „die Sache würde ihm abgenommen“.
Ferner vermutet sie, daß
der Bischof die „bis heute nicht vollständig aufgeklärten Vorwürfe“ gegen Mons. Mixa von sich aus nicht
ansprechen wird.
Gähnende Leere in den Kirchenbänken
Bei der Pressekonferenz sprach Mons. Zdarsa auch
über den ständig an die Wand gemalten Priestermangel.
Ihn beschäftigen jedoch die „nur noch spärlich
besuchten Kirchen“.
Es sei nicht sinnvoll, wenn Pfarrer von einer Messe mit rund vierzig Besuchern zur
nächsten hetzen.
Unter Substanz in der Liturgie versteht der Bischof auch volle Bänke.
An das angeblich
pilgernde Gottesvolk gerichtet meint er: „Wie könne man in Kirchenpapieren ständig vom pilgernden Gottesvolk
reden und dann nicht bereit sein, fünf Kilometer bis zur Sonntagsmesse zu fahren?“
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47 Lesermeinungen
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Blackmore: Mixa Es kommt nicht darauf an, was die Presse schreibt, sondern ob Mixa wegen Devisenvergehen
rechtskräftig verurteilt ist. Solange es keine Veruteilung gibt, gilt der Beschuldigte als unschuldig.
Das ist jedenfalls rechtsstaatliche Praxis.
Ja, Ritter, das waren noch Männer … :)3 … was anderes als Tastaturkrieger, Blechritter … traurige
Gestalten! Ritter wußten noch, was Ehre ist! Und daß man selbst den Feind ehrt! Hier haben sich Psychopathen,
Verklemmte, Asoziale, Hosenscheißer und Mannweiber zusammengetan, um ihre lächerlichen Ressentiments
zu pflegen. Das nennen sie Kampf fürs Christliche Abendland!
Frag!!! den Walter!!! Schön? Ad 2) Die liturgischen Bücher wurden von den nachfolgenden Päpsten mehrfach
revidiert und verbessert und teilweise an die Erfordernisse der jeweiligen Zeit angepasst. Bedeutende
Änderungen des Missale Romanum vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil waren die unter Papst Pius XII. (1939 –
1958) durchgeführte Neuordnung der Liturgie der Osternacht und der Heiligen Woche sowie die durch Papst
Johannes XXIII. (1958 -1963) vorgenommene Veröffentlichung des unter Pius XII. vorbereiteten Codex Rubricarum.
Auf dieser Grundlage beruht die Editio typica des Missale Romanum von 1962 (siehe auch: Tridentinische
Messe). Mit dem Motu proprio „Rubricarum Instructum“ schrieb Papst Johannes XXIII. die ausschließliche
Verwendung dieses neugestalteten Missale Romanum vor und setzte die früheren Rubricae generales des Missale
Romanum mit Wirkung vom 1. Januar 1961 außer Kraft. Dabei widerrief er ausdrücklich jegliche entgegenstehenden
Privilegien, Indulte und Bräuche „etiam saecularia et immemorabilia“, das heißt, „auch wenn seit Jahrhunderten
oder seit unvordenklichen Zeiten bestehend“. Wiki
#34 krauterer 17:24:43 | Dienstag, 1. Februar 2011
„ewig gültig“? die Form soll ewige Gültigkeit haben? Ein Ritus? Das ist doch völlig absurd. Aber nicht
untypisch für die hier vertretenen Auffassungen: Hauptsache Form, Ritus, Habit, Aussehen, Priesterkragen,
Ornate, Weihrauch … Der Geist vedunstet irgendwo. Komm, heiliger Geist, erleuchte diese Brüder!
„Die Messe aller Zeiten“ ist nicht der ausserordentlich ritus – das ist verrat an Jesus Christus! die
ewig gültige trid. Liturgie ist nicht ohne Grund die Messe aller Zeiten geworden (gem. d. Dekret’s unseres
geliebten Heilige Papst PIUS V.)
#32 krauterer 16:47:23 | Dienstag, 1. Februar 2011
550 Jahr ungefähr ist die tridentinische Messe alt. Warum soll sich da nicht endlich auch eine Änderung
ergeben, wo sich doch seither so gewaltig viel in Gottes schöner Welt verändert hat? Das muß mir erst
einmal einer erklären.
Du meine Güte! Lieber r.ruhrgebietler, die Messe im „außerordentlichen Ritus“ ist sehr schön, sie ist
von großer Bedeutung, ihre Pflege ist wichtig, ich hoffe, man kann bald überall eine besuchen. Und es
ist Ungehorsam gegen den Papst, ihre Zelebration zu verbieten! ABER: „Die Messe aller Zeiten“ ist ein
unangemessener Spruch! Wie hat denn ein hl. Augustinus die Messe gefeiert? In der Vormesse z.B. gab es
nach einer Begrüßung nur Lesungen und Gesänge. Die Messe hat sich entwickelt. Mit Recht empfinden wir
die Liturgiereform als Bruch, wegen des „Gemachten“, „Verordneten“ und „Plötzlichen“. Aber auch die Liturgie
der Jahrhunderte zuvor hat eine Geschichte, es gibt keine „Messe aller Zeiten“!
afrikanische Schildkröte Papst Benedikt XVI. hat die Schildkröte nicht in die vatikanischen Gärten
mitgenommen. Warum? Wenn man bei Asiaten bspw. ein Geschenk ablehnt, gilt es als Beleidigung. Schildkrötensuppe
wäre auch eine Alternative gewesen. Gemeinsam das Tier verspeisen, als rituelle Handlung, wie die Kirche
mit der indischen Urschildkröte verfährt.
@Vogel das ist tatsächlich ein Problem, stimmts? Prinz Vogelfrei? Njet, ich polemisiere nicht. Außerdem
glaube ich nicht an Probleme, sondern an Aufgaben und die Aufgabe des Priesters ist, Gotteserkenntnis
zu vermehren. Wenn man das Gefühl hat, man weiß schon alles, der Pfarrer erzählt nichts NEUES mehr.
Schopenhauer gelesen, watt? „Zur Zeit, da die Erkenntnis sich einstellte, hob sich die Begierde von dannen.“
Eigentlich höre ich nur noch, wie der Pfarrer die Predigt hält, ob er gut formulieren kann, usw. zB.
allerdings habe ich auch schon Priester weinen gesehen, während ihrer Predigt. Manche könnens sehr gut,
andere machen der Schlaftablette Konkurrenz. Manche Pfarrer am Land haben eine faszinierende Gotteserkenntnis.
Man würde es nicht für möglich halten und doch gingen aus meiner Gemeinde bereits ein Dutzend Priester
hervor. Kein Wunder, daß Johannes Paul II. da gewesen ist und den Ort segnete. Ein Priester nennt es
gar „das gelobte Land“. Was solls, die EUCHARISTIE ist doch das WICHTIGSTE Gotteserkenntnis ist das Wichtigste,
weil erst dadurch das Opfer möglich/nötig wird. NERD; wenn Dich die PREDIGTEN langweilen, dann geh während
der Woche in den Gottesdienst. Es ist nicht so, daß mir am Gottesdienst etwas abgeht. Im Zentrum steht
die Dankbarkeit, wie bei jedem Gebet; so auch bei der hl. Messe. Man solle bitten, als hätte man bereits
erhalten. Dabei sind wir doch alle soooo hungrig nach Worten, wer gibt uns endlich was zu essen?????????
Gott selber, Vogel.
ONerd das ist tatsächlich ein Problem, stimmts? Wenn man das Gefühl hat, man weiß schon alles, der
Pfarrer erzählt nichts NEUES mehr. Eigentlich höre ich nur noch, wie der Pfarrer die Predigt hält,
ob er gut formulieren kann, usw. Manche könnens sehr gut, andere machen der Schlaftablette Konkurrenz.
Was solls, die EUCHARISTIE ist doch das WICHTIGSTE NERD; wenn Dich die PREDIGTEN langweilen, dann geh
während der Woche in den Gottesdienst. :)3 Dabei sind wir doch alle soooo hungrig nach Worten, wer gibt
uns endlich was zu essen?????????
@Vogel Du mußt immer brav die Ohren aufmachen und zuhören, was der Pfarrer sagt. Was könnte mir ein
Priester schon sagen, was ich nicht selbst im Herzen habe? Hä? Nix
NERD, Wo gehst Du denn zur Kirche??? Bei uns wird während der HEILIGEN MESSE immer für die LEBENDEN
UND VERSTORBENEN der Gemeinde (mit Aufzählung einzelner Verstorbenen sowie deren Familienangehörigen)
GEBETET. NERD, Du mußt immer brav die Ohren aufmachen und zuhören, was der Pfarrer sagt. O:O
Nerd: sie sind ja gut auf Zack! Danke für Ihr Bekenntnis in diesem Thread Dienstag, 1. Februar 2011 07:36!
Denn das ist den meisten hier abhanden gekommen! Oder sie habe es nie geniessen dürfen, weil die konziliban
diesen Teil der Glaubenslehre einfach nicht vermittelt haben! Ihnen einen guten Tag unter dem Segen Jesu
Christi!
Guter Vorschlag Am liebsten sähe er ihn in einer internetfreien Missionsstation im Dschungel in der Taubstummen-Seelsorge.
Das hat der HH. Bischof von Augsburg zwar nicht so gesagt, aber dennoch ist es eine gute Idee, mit der
wir uns dann anfreunden könnten, wenn HH. Bischof Mixa zugleich zum Kardinal erhoben würde und einen
besondere Sendung bekäme, junge Männer auf ihrem Weg zum Priestertum zu begleiten. Dass er diesen ein
guter, frommer, liebevoller Weggefährte ist, das hat er doch herzhaft bewiesen. Jawoll!
@r.ruhrgebietler Morgen! Früher vor dem V2 war es gang und gäbe, dass nach der hl. Messe noch für die
Angehörigen, die Familien, die Verstorbenen gebetet wurde. Es war ebenso üblich, den hl. Erzengel Michael
anzurufen. Gerade in dieser schwierigen Zeit für Kirche, Volk und Vaterland ist es notwendig, dass solche
Anrufungen statt fänden. Weisheit für Morgen, schon gestern.
Die vom Papst verordnete „Periode“ des Schweigens vielleicht auch für Mons. Zdarsa?? es ist gemeingefährlich,
wenn diese feinen herren sprüche ablassen wie Es sei nicht sinnvoll, wenn Pfarrer von einer Messe mit
rund vierzig Besuchern zur nächsten hetzen. klar, dass nur der NOM solche missstände hervorbringen kann,
denn bei der Messe aller Zeiten hat der gottgefällige Priester (idealerweise! mit der Gemeinde) nach
der Hlg. Opfermesse noch Gebete zu verrichten. wenn er sich danach auf den Weg macht um die zu betreuenden
Seelen zu versorgen soll’s gut sein.
Beton, Beton, überall Beton- Köpfe, STASI, DDR, SCHECKBUCHCHRIST, KNECHT, SPITZEL keine Ahnung, warum
mir das im Zusammenhang mit Hochwürden Zdarsa in den Sinn kommt.
Augsburg Der Bischof von Augsburg hat sich eigentlich nicht um das Wohl seines Vorgängers zu kümmern.
Bischof em. wohnt nicht mehr im Bistum Augsburg … also soll er sich doch auch seines Pensionärsdaseins
erfreuen. Wie viele Führungskräfte werden vor dem von ihnen selbst errechneten Abschied in den Ruhestand
geschickt … wenn die alle immer solch einen Aufruhr machten…
Weise Worte Weise Worte von Bischof Zdarsa! Wer seine sieben Sinne beisammen hat, weiß, dass nach dem
tolpatschigen Procedere seines Amtsvorgängers eine Zeit der Ruhe und Besinnung angemessen scheint. Vielleicht
wäre eine Psychotherapie wirklich nicht von der Hand zu weisen, wenn er mit dem Gedanken gespielt hat,
mit dem Kampfsport-Freak auf Missionstournee zu gehen. Weshalb das Gottesvolk nicht pilgert – darüber
schweigt sich die Redax aus. Was tut es denn sonst? und dann nicht bereit sein, fünf Kilometer bis zur
Sonntagsmesse zu fahren? Der Diasporabischof kommt wieder durch! internetfreien Missionsstation im Dschungel
in der Taubstummen-Seelsorge. Die Leute heißen „Gehörlose“ ! SignSal
Blackmore: Devisenvergehen Dann sollte man diese Vorwürfe beim Namen nennen und nicht von unaufgeklärten
Vorwürfen sprechen. Wer hat diese Vorwürfe unter den Teppich gekehrt, und wer garantiert deren Wahrheitsgehalt?
Was wissen Sie selbst zu diesem Thema, und können Sie Ihre Aussagen glaubhaft belegen?
„bis heute nicht vollständig aufgeklärten Vorwürfe“ gegen Mons. Mixa Worin sollen diese angeblichen
Vorwürfe denn bestehen? Außer den Ohrfeigen und den vo der Stiftung in die Pfarrkasse umgeleiteten Geldern
war doch nichts! Zwar gab es Vorwürfe wegen sexuellen Mißbrauchs, aber Marco Schneider hat von seinem
Mißbrauch durch Mixa erst durch die Zeitung erfahren. Bei den Anderen handelt es sich um außerhalb einer
Gerichtsverhandlung und damit belanglosen eidesstattlichen Erklärungen. Da den diese Erklärungen veranlaßten
Rechtsanwälten die Ungefährlichkeit von Meineiden außerhalb des Gerichtssaals bekannt ist, sind die
beeidenten Vorwürfe nicht ernst zu nehmen. Wenn man jemanden etwas anhängen will und nichts geeignetes
findet, spricht man immer von unaufgeklärten Vorwürfen. Ich habe neulich im meinem eigenen weiteren
Umfeld entsprechendes erlebt.
Nun aber bitte: Mixa war doch sooo reif wie eine faule Tomate, für den Abgang. Arbeitlose geschasste
Bischöfe sollen besser in die Mission, um die anderen Vorteile des Christentums kennenzulernen. Dagegen
sollten arbeitslos gewordene Werktätige mal für zwei drei Jahre auf den Bischofsthron… Das hätte
mehr mit der Menschenfreundlichkeit G*ttes zu tun… Mixa kriegt doch seine Pension, während junge Theologen
fürchten müssen in Ungnade zu fallen, wie David Berger zum Beispiel… .
„Wie könne man… vom pilgernden Gottesvolk reden, und dann nicht bereit sein, 5 Kilometer bis zur …bis
zur Sonntagsmesse zu fahren.“ Gut gesagt, Bischof Zdarsa ! Wir haben einen Gläubigenmangel, keinen Priestermangel.
Die Rede vom Priestermangel hat letztlich das Ziel, das Ärgernis der sexuellen Enthaltsamkeit endlich
endlich aus der Welt zu schaffen.
Warum nur wird Bischof Zdarsa falsch zitiert? In dem Interview (nachlesbar in der Augsburger Allgemeinen
im Internet) steht nichts von „14 Tagen“. In der Zeitung steht: „Zudem sagte Zdarsa, er stehe zu seinem
Statement, dass die Zeit des Schweigens für Mixa, die er als Zeit der Heilung bezeichnete, länger dauern
solle. Diese sei auch nach 100 Tagen nicht vorbei.“