Afrika
Aber er ist wahrscheinlich nicht der Auserwählte
Sie haben im Fall einer Machtübernahme versprochen, als erstes eine Volksabstimmung über den ägyptischen Friedensvertrag mit Israel abzuhalten. Von Gwynne Dyer.
Demonstration am Samstag in Kairo
Demonstration am Samstag in Kairo
© messay.com, CC
(kreuz.net/ antikrieg.com ) Am vergangenen Freitag um 15.00 Uhr skandierten die Demonstranten im Stadtzentrum von Kairo:

„Wo ist die Armee? Sie soll kommen und sehen, was die Polizei uns antut. Wir wollen die Armee.“

Das war eine wichtige Frage: Wo steht die ägyptische Armee gegenwärtig?

Wie alle Armeen – sogar in Diktaturen – will auch das ägyptische Heer keine Gewalt gegen das eigene Volk einsetzen.

Sie möchte das lieber der Polizei überlassen, die gewöhnlich eher dazu bereit ist.

Demonstration in Ägypten

Sogar die Polizei hört auf zu kämpfen

Am letzten Freitag nachmittag hörte in Alexandrien sogar die Polizei auf, gegen die Demonstranten zu kämpfen. Sie begann mit ihnen zu sprechen. So enden Regime.

Zu allererst realisiert die Polizei, daß sie es mit einer echten Volksbewegung zu tun hat, die alle Klassen und Lebensbereiche umfaßt – nicht nur mit extremistischen Agitatoren, wie die Propaganda des Regimes behauptet.

Sie realisiert, daß es falsch und unklug wäre, im Dienst eines Regimes, das mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit bald verschwinden wird, loszudreschen.

Am besten die Seiten wechseln, ehe es zu spät ist.

Die Armee wird die Situation in die Hand nehmen

Wenn sie sieht, daß das Spiel vorbei ist, bittet die Armee den Diktator, ein Flugzeug zu besteigen und abzufliegen, um mit seinem Geld anderswo zu leben.

Bevor er Präsident wurde, war der ägyptische Herrscher Hosni Mubarak General.

Er hat immer darauf geachtet, dem Militär reichlich Geld und Privilegien zufließen zu lassen.

Aber in der Politik gibt es keine Dankbarkeit. Die Militärs wollen nicht mit ihm in den Abgrund gerissen werden.

Das alles könnte sehr schnell geschehen. Oder es könnte im Lauf der kommenden Wochen geschehen. Aber es wird wahrscheinlich geschehen.

Die Angst ist weg

Sogar autokratische und repressive Regime müssen eine Art Zustimmung seitens des Volkes bekommen. Denn es ist unmöglich, so viele Polizisten zu besitzen, um jeden zum Gehorsam zu zwingen.

Die Regime erzwingen diese Zustimmung durch die Angst der gewöhnlichen Bürger um ihre Arbeitsplätze, ihre Freiheit oder sogar um ihr Leben.

Wenn aber die Menschen ihre Angst verlieren, ist das Regime erledigt.

Es würde eines wahrlich schrecklichen Massakers bedürfen, um den Ägyptern wieder die Angst einzuimpfen.

Doch in der gegenwärtigen Phase werden weder Polizei noch Armee bereit sein, ein solches Massaker anzurichten.

Was kommt nachher?

Was wird passieren, wenn Mubarak das Land verläßt? Niemand weiß es, da niemand die gegenwärtige Revolution anführt.

Die ersten Menschen auf den Straßen waren junge Universitätsabsolventen, die vor einem Leben der Arbeitslosigkeit stehen.

Nur wenige Tage später gewannen die Demonstrationen an Boden und umfaßten Menschen aus allen sozialen Schichten und Lebensbereichen.

Sie haben kein Programm, nur die Überzeugung, daß es höchste Zeit ist für einen Wechsel – Kifaya! – „Genug ist genug!“ – wie es die Kurzbezeichnung einer ägyptischen Oppositionspartei ausdrückte, die in der Mitte des letzten Jahrzehnts florierte.

Zwei Drittel der achtzig Millionen Ägypter wurden geboren, seit Präsident Hosni Mubarak (82) an der Macht ist.

Sie sind nicht dankbar für Armut, Korruption und Repression. Darum haben sie die Angst vor dem Regime verloren.

Wer aber kann das alles in Ordnung bringen?

Nur ein Aushängeschild

Washington und die anderen westlichen Führungszentren, die Mubarak während der vergangenen drei Jahrzehnte unterstützt haben, hoffen, daß die Revolution Mohamed ElBaradei – den ehemaligen Chef der Internationalen Atomenergieagentur – als ihren Führer wählen wird.

ElBaradei flog am letzten Donnerstag nach Ägypten zurück. Das Regime nahm ihn sogar ernst genug, um ihn unter Hausarrest zu stellen.

Aber er ist wahrscheinlich nicht der Auserwählte.

ElBaradei ist ein Diplomat, der sein halbes Leben im Ausland verbracht hat.

Er wird von den westlichen Regierungen als Vertrauensperson betrachtet.

Doch er wäre bestenfalls ein Aushängeschild. Aber ein Aushängeschild für wen?

Dann kommen Wahlen

Die Armee dürfte Mubarak schlußendlich anweisen zu verschwinden. Danach werden die Generäle das Übergangs-Regime dominieren.

Sie werden nicht sofort einen anderen General an die Spitze stellen wollen.

Darum könnten ElBaradei als interimistischen Führer wählen, schon weil er über keine unabhängige Machtbasis verfügt.

Aber dann müßten Wahlen kommen. ElBaradei hat nicht einmal den Hauch einer Chance, dabei zu siegen.

Der wahrscheinliche Gewinner einer freien Wahl in Ägypten wäre gemäß den meisten Meinungsumfragen die Moslem-Bruderschaft.

Die Armut fairer aufteilen

Die Moslembrüder sind nicht so radikal, wie es von Islamisten angenommen wird.

Allerdings haben sie im Fall einer Machtübernahme versprochen, als erstes eine Volksabstimmung über den ägyptischen Friedensvertrag mit Israel abzuhalten.

Nach den gleichen Umfragen würden die meisten Ägypter für deren Kündigung stimmen.

Das würde den Zufluß der offiziellen Hilfe der USA und privater ausländischer Investitionen, die derzeit die ägyptische Wirtschaft mehr oder weniger am Leben erhalten, beenden – auch wenn es wahrscheinlich nicht zu einem Krieg kommen würde.

Es gibt keinen Grund zu der Annahme, daß eine islamische Regierung die ägyptische Wirtschaft zu schnellerem Wachstum bringen würde.

Sie würde aber die Armut fairer aufteilen.

Ägypten ist nicht irgendein Land

Diese längerfristigen Überlegungen werden freilich keine Auswirkungen auf die Ereignisse der kommenden paar Wochen haben.

Denn das Beispiel Ägyptens könnte ähnliche Revolten gegen heruntergekommene Regimes in anderen Teilen der arabischen Welt entzünden – oder nicht.

Aber es geht nicht mehr nur um Tunesien.

Ägypten ist weitaus das größte arabische Land und kulturell das einflußreichste.

Was dort geschieht, hat wirklich Bedeutung.
      
21 Lesermeinungen
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#21   Paul M.   03:25:13 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Zur Erinnerung: Islamische Besatzung Deutschlands!
Mittwoch, den 02. Februar 2011
„Das, was Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1683 begonnen hat, werden wir über die Einwohner mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen!“ Das sagte der Türke Vural Öger als SPD-Europaparlamentarier (www.abendblatt.de).
www.christliche-mitte.de/
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#20   IZAAC   02:03:40 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Jesaja 19;1-4 über Ägypten
„Die Last über Ägypten: Siehe, der HERR fährt auf einer schnellen Wolke einher und kommt nach Ägypten!
Da werden die Götzen (Allah des Koran) Ägyptens vor ihm beben, und das Herz wird den Ägyptern im Leibe vergehen.
Und ich will die Ägypter gegeneinander aufstacheln, dass sie kämpfen werden, ein Bruder gegen den anderen, ein Freund gegen den anderen, Stadt gegen Stadt, Königreich gegen Königreich.
Und der Geist der Ägypter wird irre werden in ihrem Inneren, und ich will ihren Plan zunichte machen; dann werden sie die Götzen (Allah), die Zauberer, die Totenbeschwörer und die Wahrsager befragen.
Und ich will die Ägypter in die Hände eines strengen Herrn ausliefern, und ein harter König soll über sie herrschen, spricht der Herrscher, der HERR der Heerscharen.“
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#19   wbieber   11:39:22 | Mittwoch, 2. Februar 2011
Das Ende von Mubarak
Die Ägypter schütteln das Joch der Despotie ab. Es ist für sie zu hoffen, dass sie nicht sogleich ein neues aufnehmen: Das des Islamismus. Die Muslimbrüder haben sich schon lange als wahre Alternative zum Regime Mubarak inszeniert. Das Ende der Diktatur bedeutet noch nicht die Ankunft der Freiheit:
bit.ly/hgImOm
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#18   IZAAC   11:21:48 | Mittwoch, 2. Februar 2011
Egypt wollte erleben, wie Egypt dem Erdboden flach gemacht wird…
Fakt ist natürlich auch: wenn Ägypten fällt, dann gehts erst richtig rund im Nahen Osten.
Ja, ganz richtig!
Ich hab mir immer gewünscht das zu erleben.
Was wollten Sie erleben? Wie Egypt dem Boden gleich gemacht wird?
Ist fast schon wie ein Traum.
Mein lieber Freund, das wird aber ein Alptraum!
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#17   Egypt   02:24:20 | Mittwoch, 2. Februar 2011
Vereinnahmung!
Ich finde es schlimm wie hier Dinge vereinnahmt werden.
Es ist supertoll was grade in Ägypten passiert.
Dass das möglich ist war immer klar.
Ägypten ist ein Pulverfass das nur explodieren musste.
Endlich ist es explodiert.
Und es sieht richtig gut aus. Ist doch wunderbar was da passiert.
Die Tage des Diktators sind gezählt. Das steht felsenfest.
Man muss jetzt hoffen auf das was danach kommt.
Hoffentlich Demokratie und vor allem Rechtssicherheit. Das heißt, dass nicht mehr ständig Leute willkürlich verhaftet und gefoltert werden.
Fakt ist natürlich auch: wenn Ägypten fällt, dann gehts erst richtig rund im Nahen Osten.
Ich hab mir immer gewünscht das zu erleben. Und jetzt passiert es tatsächlich. Ist fast schon wie ein Traum.
Und dieses ständige Getue mit der Muslimbruderschaft kann ich auch nicht ab. Die sind nicht die treibende Kraft.
Deshalb werden sie auch kaum eine Wahl wirklich gewinnen. Sie sind eine Partei, ok. Aber sie haben diese Demonstrationen nur passiv begleitet.
Hoffentlich kommen endlich die richtigen Leute da an die Macht. Die nicht korrupt sind und die ehrlich gewählt wurden.
Natürlich ist Israel eine Militärdiktatur (bin gespannt wie lange die Leute da brauchen um es zu kapieren). Aber vor allem brauchen die stabile Nachbarländer gegen die sie nicht hetzen können.
Niemand in Ägypten will Krieg! Wir sind nicht Nordkorea oder Süd, dass wir Lust haben uns in einen stellvertretenden Krieg hetzen zu lassen.
Wir sind eine Kulturnation seit 2500 Jahren!
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#16   Abu   16:08:13 | Dienstag, 1. Februar 2011
Tatsache ist, daß Garfield sowenig lesen kann wie PI lesen kann, weil beide eine Brille in Form …
… eines Davidsterns aufhaben.
In dem Artikel aus dem Standard, den PI selbst zitiert (!), steht:
El Baradei: „Nach meinen Zusammenkünften mit Bürgern und meinen Gespräche mit den Angehörigen der verschiedenen politischen Gruppen bin ich mehr denn je überzeugt, dass das ägyptische Volk bereit ist für den Wandel.“ Sowohl die linken Aktivisten als auch die Muslimbrüder, mit denen er sich am vergangenen Samstag getroffen hatte, wollen sich an einer von ihm für die kommenden Monate geplanten Unterschriftenaktion für Reformen beteiligen.
[…]
Dem Westen hält ElBaradei vor, durch seine Unterstützung für autoritäre Regime im Nahen Osten den islamischen Extremismus zu fördern.
Letzteres ist korrekt: Der Westen und Israel FÖRDERN den Extremismus, Israel AKTIV, der Rest passiv. Der Westen, weil er nur Wirtschaft und USA denken kann, Israel, weil es Feinde braucht, die seine dreckigen Aktionen „legitimieren“ helfen.
Und Propagandainstrumente dieses blutrünstigen Zionismus sind
a) im Netz: PI, Broder, Achse des Guten, Anti-Islam-Seiten usw.
b) im Forum hier: Garfield, R.Scholz usw.
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#15   Garfield   15:35:39 | Dienstag, 1. Februar 2011
Schlecht recherchiert
Tatsache ist, daß El-Baradei sich schon im vergangenen Jahr mit der Moslem-Bruderschaft in Ägypten sozusagen „verbrüdert“ hat. Er ist der offizielle Kandidat der Bruderschaft.
www.pi-news.net/…-mohammed-el-baradei/
Der verlinkte Artikel ist auch im Hinblick auf das Verhältnis El-Baradeis zum Iran interessant, das ja im Falle seiner Wahl zum ägyptischen Präsidenten für die Weltpolitik relevant werden dürfte.
Desweiteren vermisse ich in dem Artikel den Hinweis, daß die Machtübernahme durch die Moslem-Bruderschaft (über El-Baradei) einem Todesurteil für die Kopten in Ägypten gleichkäme.
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#14   matt3   15:24:57 | Dienstag, 1. Februar 2011
@kcdp: nach Scheisse stinkts…
wenn du den Mund aufmachst. Bei dir ist offenbar die Anatomie verkehrt rum, du komischer Analfetischist.
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#13   keineChancedenPerversen   15:13:51 | Dienstag, 1. Februar 2011
Hier stinkts…?
Ach so, matt3 ist wieder unterwegs. Schließmuskelzerrung?
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#12   matt3   15:05:02 | Dienstag, 1. Februar 2011
Das Problem ist freilich überall…
der westliche Raubtierkaptialismus. Da hilft einfach nur die Erkenntnis eines ideologischen Wandels weg von diesem ausbeuterischen System. Aber dieses Bewußtsein muss erst noch wachsen, bevor in den einzelnen Ländern der Mut zu einem strukturellen Wandel in der Wirtschafts- und Sozialpolitik durchgreifen kann.
Wir haben ja gesehen, dass die Islamisten im Iran die Dinge nicht zum besseren für die Menschen gewendet haben. Die Mullahs unterdrücken die Frauen und sind genauso gierige Materialisten und Pharisäer. Denen ist das Volk doch genauso egal.
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#11   Nerd †   14:49:31 | Dienstag, 1. Februar 2011
Wert!!!
ist eine Abform des Nihilismus. :-D :-[ :-D :-[ :-D
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#10   matt3   14:44:21 | Dienstag, 1. Februar 2011
auch wenn sich die Araber gegen Israel zusammenrotten…
dann kriegen sie wieder eins auf den Deckel… weil dieser Allah Götze eben auch nicht mehr wert ist, als das verstockte Judentum.
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#9   Met   11:41:09 | Dienstag, 1. Februar 2011
IZAAC
Ich hoffe sie werden für uns auch gute Erklärungen haben wenn ihre Prophetien nicht eintreffen. Gott wird hoffentlich Ägypten so schnell nicht preisgeben, die Monophysiten haben sich zwar von der Gesamt/Weltkirche getrennt, aber durch Frömmigkeit, Askese, Leid und Gebet sich doch Schätze im Himmel gesammelt.
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#8   Modernist   11:39:07 | Dienstag, 1. Februar 2011
Weißer Ritter
Die Frage ist berechtigt (vor allem die lezte Frage in deinem Beitrag).
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#7   JohannSebastianBach   11:35:02 | Dienstag, 1. Februar 2011
Der fromme kreuz.net-Wunsch…
Ich habe den Eindruck, dass es kreuz.net in keinster Weise um die Befriedung und Demokratisierung Ägyptens geht. Auch die Beseitigung der Armut ist ihnen völlig egal. Ihnen geht es einzig und allein darum, dass bei einer Volksabstimmung der Friedensvertrag mit Israel aufgekündigt wird und einen neuen Krieg provoziert! Insofern kann man guten Gewissens die kreuz.net-Redaktion und deren Anhänger als säbelrasselnde Kriegstreiber bezeichnen!
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#6   Guntram   11:30:57 | Dienstag, 1. Februar 2011
was kommen wird?
ganz einfach die „Iranisierung“ Ägyptens. Die amerikanischen Plutokraten erhoffen sich eine sog. „Demokratisierung“, aber sie machen immer dieselben Fehler in ihrer Außenpolitik oder mit Churchill zu sprechen, sie „stechen das falsche Schwein ab“. Sie haben in Afghanistan die Islamisten gegen die Sowjets aufgerüstet und heute haben sie mit den Folgen in Form der Taliban zu kämpfen. Sie haben Privatmilizen in Südamerika aufgerüstet, weil ihnen die Regierungen nicht genehm waren und heute mischen diese Milizen im Drogengeschäft mit. Die vielgerühmte arabische Revolution wird für den Westen nach hinten losgehen und eine Islamisierung bringen. Die Israelis haben ja da schon das richtige Näschen und haben mal ihren Kampfdackel Obama im Weißen Haus aufgefordert Zurückhaltung zu üben, da der Sturz Mubaraks eine Islamisierung bringen könnte und nicht dem Wohle Israels dient.
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#5   Weißer Ritter   11:19:45 | Dienstag, 1. Februar 2011
Ein Traumtänzer
Der Autor scheint ein Traumtänzer zu sein:
„(…) da niemand die gegenwärtige Revolution anführt.“
Das ist genauso dämlich wie die Aussage, die französische Revolution wäre ein Volksaufstand gewesen!
Diejenigen, die die Revolution führen, arbeiten im Hinter- und Untergrund und wollen nicht erkannt werden.
So hat z.B. Soros bei all den „bunten“ Revolutionen in Osteuropa weitgehend unerkannt im Hintergrund gearbeitet. Auch in Ägypten gibt es diese Agitateure, auch wenn man sie jetzt nicht ohne weiteres erkennt.
Liebe Redaktion, erklärt uns doch, warum es gut ist, wenn islamistische Herrscher das Zepter übernehmen?
Weil es dann Israel an den Kragen geht? Geht es euch darum?
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#4   IZAAC   11:10:05 | Dienstag, 1. Februar 2011
ISRAEL WARTET…Tarnkappenbomber stehen bereit…
Was wird passieren, wenn Mubarak das Land verläßt? Niemand weiß es, da niemand die gegenwärtige Revolution anführt.
Sehr naive Behauptung!
Vermutlich gab es bei all den Revolutionen in der Welt niemanden, der diese anführte…
ORDO AB CHAO
Und das ist nicht der Titel eines Kochbuches!
Allerdings haben sie im Fall einer Machtübernahme versprochen, als erstes eine Volksabstimmung über den ägyptischen Friedensvertrag mit Israel abzuhalten.
Nach den gleichen Umfragen würden die meisten Ägypter für deren Kündigung stimmen.
Oha, oha…
Man hat noch nicht einmal die Macht übernommen und schon wird der WICHTIGSTE Punkt besprochen! Und auch gleich abgelehnt!
Bei einer Revolution, wo es um Armut, Arbeitsplätze etc. geht, irgendwie am Thema verfehlt?
Nein! Ganz und gar nicht!
ISRAEL IST JETZT BEREIT FÜR EINEN KRIEG!
ISRAEL WILL EINEN KRIEG!
Jetzt müssen nur noch die richtigen Leute in Ägypten an die Spitze, dann kann es langsam losgehen!
Ägypten will doch eine Revanche! Das kann man als Muslim doch nicht auf sich sitzen lassen…
ISRAEL WILL DIESEN KRIEG!
Für die Revolution haben der Mossad und die Logen gesorgt! Nicht das erste mal…aber aus Geschichte hat noch keiner etwas gelernt…
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#3   keineChancedenPerversen   10:42:18 | Dienstag, 1. Februar 2011
Volksabstimmungen
Die Regierenden wissen schon, warum sie Volksabstimmungen verweigern. Die Ergebnisse zu Themen wie EU-Diktatur, Homoehe und Auslieferung von Kindern zu Homo-Paarungen wären klar und deutlich.
Ich wünsche dem Volk Ägyptens alles Gute. Auf das Ergebnis einer Volksabstimmung bezüglich des Friedensvertrags mit dem Terrorregime Israel wäre ich gespannt.
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#2   Simon Boccanegra   10:36:27 | Dienstag, 1. Februar 2011
Gekaufter Mubarak
Mit zwei Milliarden Dollar Hilfsgeldern jährlich haben die USA Hosni Mubarak und indirekt die ägyptische Armee als Hauptnutznießer gekauft. Erwartet wurde dafür eine willfährige Politik gegenüber den Interessen Amerikas und Israels. Eine Volksabstimmung ist gut. Eine solche wird aus gutem Grund uns Deutschen in allen wichtigen Angelegenheiten verweigert. Wir sollen die Zahlmeister des korrupten Systems bleiben.
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#1   Met   10:32:32 | Dienstag, 1. Februar 2011
Ein wirklich guter Artikel
sachlich, objektiv und kompetent.
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