Paedophilie
Klingt schwachsinnig? Bei den Katholiken geht man genau so vor
Fall des Pädo-Sozialarbeiters: Es wird höchste Zeit, daß sich die Sozialarbeiter endlich ihrer kollektiven Verantwortung und Schuld stellen.
Alle Katholiken müssen in kollektiver Verantwortung sühnen
Alle Katholiken müssen in kollektiver Verantwortung sühnen
© maureen_sill, Flickr, CC
(kreuz.net) Am Dienstag berichtete die Online-Ausgabe der antikirchlichen deutschen Tageszeitung ‘Welt’ über den Fall des Schweizer Kinderschänders Hansjürg S. (54).

Er hat gestanden, in den vergangenen 29 Jahren als Sozialarbeiter 114 behinderte Kinder – fast ausschließlich männlichen Geschlechts – mißbraucht zu haben.

Die Verbrechen ereigneten sich in der Schweiz und in Deutschland.

Erwartungsgemäß interessiert dieser echte Fall von Pädophilie niemanden. Unter dem Artikel gibt es gerade mal dreizehn Lesermeinungen.

Der Grund dafür ist einfach: Der Fall eignet sich nicht, um die Kirche fertigzumachen.

Ganz im Gegenteil. So meint Leser ‘Homunculus’: „Es ist leicht, jemanden zu verurteilen, aber nicht ratsam.“

Er zitiert die Bibel: „Richte nicht, auf daß Du nicht gerichtet werdest.“

Ein ihm bekannter ehemaliger Zivildienstleistender in einem Heim für geistig behinderte Menschen habe ihm von der „dauernden massiven zudringlichen sexuellen Anmache durch die Heiminsassen“ berichtet.

‘Homunculus’ bezeichnet das als die andere Seite der Medaille: „Diese Sozialinstitutionen produzieren ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten.“

Leser ‘Lina Maier’ argumentiert mit dem gesunden Menschenverstand: „Männer, die in Frauenberufe gehen, muß man dringend kontrollieren.“

Sie fügt hinzu: „Ich möchte jedenfalls keinen Krankenpfleger, der mich wäscht.“

Doch die entscheidende Frage stellt ‘Greilo’: „Müßte das nicht endlich der Anlaß sein, daß die Sozialarbeiter dieser Welt das Thema energisch aufarbeiten?“

Und: „Werden jetzt auch Schadensersatzansprüche an den internationalen Sozialarbeiterverband gestellt?“

Denn: „In jedem Fall hat das dem Ansehen der Sozialarbeiter sehr geschadet, und es wird höchste Zeit, daß sich die Sozialarbeiter endlich ihrer kollektiven Verantwortung und Schuld stellen.“

Die Zeiten, wo solche Fälle intern vertuscht wurden, seien jetzt endgültig vorbei:

„Was jetzt folgen muß, sind Mahnwachen, Lichterketten, massive Demonstrationen.“

Die Gesalbten müßten sich doch jetzt in Betroffenheits- und Empörungsorgien suhlen und lautstark rollende Köpfe fordern.

Er fügt hinzu: „Klingt schwachsinnig? Bei den Katholiken geht man genau so vor.“
      
14 Lesermeinungen
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#14   Lisibald Poier †   22:23:45 | Donnerstag, 3. Februar 2011
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#13   Nerd †   22:16:52 | Donnerstag, 3. Februar 2011
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#12   Lisibald Poier †   22:14:25 | Donnerstag, 3. Februar 2011
@matt3
Bist Du Pendler?
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#11   matt3   22:07:58 | Donnerstag, 3. Februar 2011
herrliche Doppelmoral…
Sonst verklärt man hier die mystische, ja, die heilige Kirche in alle Himmel, aber wenns um die Mißbräuche geht, dann soll sie mit gleichem Maß gemessen werden, wie x-beliebige weltliche Vereine oder Institutionen und man beklagt sich, dass jene nicht ebenso in die Schußlinie kommen.
So ist das eben, wenn man vorgibt besonders heilig zu sein und damit auch höhere Ehre beansprucht, dann muss man auch eine höhere Moral verkörpern und verfehlt man sich gegen die Menschen, dann erfährt man eben größere Kritik. Das Pendel schlägt in beide Richtungen aus und das sollten die Tradis hier doch auch mal begreifen.
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#10   Rudolfus   20:59:55 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Das Kirchenvolk und sein Klerus ist seit dem II. Vaticanum und dem Sexumsturzjahr 1968 hochgradig
verwirrt. Der Priesterstand muß treu zur kirchlichen Lehre und Moral stehen, und diese leben. Verantwortlich sind die Bischöfe, die Ordensvorsteher, letztlich der Vatikan und der Papst. Das war vor dem Päpstlichen Reformkonzil von Trient nicht der Fall – und wesentlicher Auslöser der Gründung des Reformationschristentums durch Martin Luther und der ihm Geistesverwandten –, und es ist seit dem Deformationskonzil Vaticanum II wieder nicht der Fall. Die Zeit der Heiligkeit des Gottesvolkes begann mit dem Wirken des Tridentinums – und endete mit dem Wirken des II. Vaticanum. Zahlreich sind die Heiligen, die das Päpstliche Dogmakonzil von Trient hervorbrachte, zahlreich sind die Verdammenswerten – sicher auch Verdammten –, die das Pastoralkonferenzkonzil Vaticanum II hervorbrachte. Das II. Vaticanum hat das Kirchenvolk in die größte Krise seit Leo X. gebracht: Das Konzil verdanken wir zwar der Verwirrtheit Johannes’ XXIII. (Vaticanum II/1. Teil 1962-1963), verantwortlich für den Großteil der Konferenz (Vaticanum II/2. Teil 1963-1965) und dessen Folgen wurde allerdings der Modernistenfreund Paul VI. (1963-1978).
Paul VI. ist der eigentliche Papst der profezeiten Verfinsterung der Kirche, die viele Seher vorhersagten: vgl. hierzu die alten Profezeiungen auf ‘TheCatholicEclipse.com’. Die Sonne über der Kirche ist verfinstert. „Die Kirche wird verfinstert werden.“ (Maria 1846 in LaSalette, Beginn der apokalyptischen Warnungen) „Rom wird den Glauben verlieren und Sitz Antichristi.“ [!…
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#9   gesunder   19:48:24 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Vorurteile zu pflegen ist ungesund. „Bei den Katholiken geht man genau so vor.“
Weiß man denn, ob der Sozialarbeiter nicht auch Katholik ist?
Im übrigen sind die Fragen von Fundi noch nicht beantwortet, die die gemeine Vorurteilspflege entlarven:
Donnerstag, 3. Februar 2011 15:26
Fundi: Fragen wg. Sozialarbeiter
A) Haben leitende Sozialarbeiter Fälle wie Bischöfe vertuscht?
B) Bekennt sich der Sozialarbeiterweltverband zu einer besonderen Sexualmoral und betont die wesenhaft herausgehobene Stellung von Sozialarbeitern im göttlichen Heilsplan wie die RKK von ihren Priestern?
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#8   Compassion   17:45:03 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Was heißt denn hier Männer
in Frauenberufen ? Die Berufung der Frau ist der Ehestand und ein Leben als treusorgende Mutter einer großen Schar Kinder.
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#7   Elvenpath †   17:32:50 | Donnerstag, 3. Februar 2011
@Dr. Guillotin
Nicht alles auf einmal. Sie sind bei den Priestern ja noch lange nicht fertig ^^
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#6   Dr. Guillotin   17:32:24 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Ob Priester oder nicht
in jedem Falle ist es theologisch eine Todsünde. Aber das ist nicht mein Fachgebiet.
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#5   Fundi   17:18:45 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Frage verstanden-Dr. Guillotin ?
Dass Mißbrauch ein sehr schweres Verbrechen ist und von Sozialarbeitern an Behinderten ein noch schwereres, ist (hoffentlich) selbstverständlich, aber ich fragte anderes…
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#4   Palmström   17:04:17 | Donnerstag, 3. Februar 2011
… Sie sollen nicht immer mit Hackebeilchen
und anderen scharfen Messerchen Männern an den
Schritt gehen, Dr. Guillotin…!
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#3   Dr. Guillotin   16:59:28 | Donnerstag, 3. Februar 2011
fundi
a) weiss nicht
b) Sozialarbeiter sollen den Behinderten helfen und sie nicht besteigen. Dies ist der Berufsethos.
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#2   Fundi   15:26:46 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Fragen wg. Sozialarbeiter
A) Haben leitende Sozialarbeiter Fälle wie Bischöfe vertuscht?
B) Bekennt sich der Sozialarbeiterweltverband zu einer besonderen Sexualmoral und betont die wesenhaft herausgehobene Stellung von Sozialarbeitern im göttlichen Heilsplan wie die RKK von ihren Priestern?
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#1   Dr. Guillotin   15:10:06 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Dieser Sozialarbeiter
ist schnellstmöglich zu kastrieren. Er ist krank.
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