13:26:37 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Fall des Pädo-Sozialarbeiters: Es wird höchste Zeit, daß sich die Sozialarbeiter endlich ihrer kollektiven Verantwortung und Schuld stellen.

Alle Katholiken müssen in kollektiver Verantwortung sühnen
© maureen_sill, Flickr, CC(kreuz.net) Am Dienstag berichtete die Online-Ausgabe der antikirchlichen deutschen Tageszeitung ‘Welt’
über den Fall des Schweizer Kinderschänders Hansjürg S. (54).
Er hat gestanden, in den vergangenen
29 Jahren als Sozialarbeiter 114 behinderte Kinder – fast ausschließlich männlichen Geschlechts – mißbraucht
zu haben.
Die Verbrechen ereigneten sich in der Schweiz und in Deutschland.
Erwartungsgemäß interessiert
dieser echte Fall von Pädophilie niemanden. Unter dem Artikel gibt es gerade mal dreizehn Lesermeinungen.
Der Grund dafür ist einfach: Der Fall eignet sich nicht, um die Kirche fertigzumachen.
Ganz im Gegenteil.
So meint Leser ‘Homunculus’: „Es ist leicht, jemanden zu verurteilen, aber nicht ratsam.“
Er zitiert
die Bibel: „Richte nicht, auf daß Du nicht gerichtet werdest.“
Ein ihm bekannter ehemaliger Zivildienstleistender
in einem Heim für geistig behinderte Menschen habe ihm von der „dauernden massiven zudringlichen sexuellen
Anmache durch die Heiminsassen“ berichtet.
‘Homunculus’ bezeichnet das als die andere Seite der Medaille:
„Diese Sozialinstitutionen produzieren ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten.“
Leser ‘Lina Maier’ argumentiert
mit dem gesunden Menschenverstand: „Männer, die in Frauenberufe gehen, muß man dringend kontrollieren.“
Sie fügt hinzu: „Ich möchte jedenfalls keinen Krankenpfleger, der mich wäscht.“
Doch die entscheidende
Frage stellt ‘Greilo’: „Müßte das nicht endlich der Anlaß sein, daß die Sozialarbeiter dieser Welt
das Thema energisch aufarbeiten?“
Und: „Werden jetzt auch Schadensersatzansprüche an den internationalen
Sozialarbeiterverband gestellt?“
Denn: „In jedem Fall hat das dem Ansehen der Sozialarbeiter sehr geschadet,
und es wird höchste Zeit, daß sich die Sozialarbeiter endlich ihrer kollektiven Verantwortung und Schuld
stellen.“
Die Zeiten, wo solche Fälle intern vertuscht wurden, seien jetzt endgültig vorbei:
„Was
jetzt folgen muß, sind Mahnwachen, Lichterketten, massive Demonstrationen.“
Die Gesalbten müßten sich
doch jetzt in Betroffenheits- und Empörungsorgien suhlen und lautstark rollende Köpfe fordern.
Er fügt
hinzu: „Klingt schwachsinnig? Bei den Katholiken geht man genau so vor.“
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#14
Lisibald Poier † 22:23:45 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#13
Nerd † 22:16:52 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#12
Lisibald Poier † 22:14:25 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#11
matt3 22:07:58 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#10
Rudolfus 20:59:55 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#9
gesunder 19:48:24 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#8
Compassion 17:45:03 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#7
Elvenpath † 17:32:50 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#6
Dr. Guillotin 17:32:24 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#5
Fundi 17:18:45 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#4
Palmström 17:04:17 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#3
Dr. Guillotin 16:59:28 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#2
Fundi 15:26:46 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#1
Dr. Guillotin 15:10:06 | Donnerstag, 3. Februar 2011