15:08:57 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Zitat aus der besten Büttenrede des Jahres: „Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren und ein herzliches Willkommen an alle, die sich nicht mit diesen Kategorien identifizieren können oder wollen.“

Der Präsident der deutschen ‘Bundeszentrale für politische Bildung’, Genosse Thomas Krüger
© Regani,
Wikipedia, CC(kreuz.net) Am 28. Oktober sang
Genosse Thomas Krüger – der umstrittene Präsident der umstrittenen deutschen
‘Bundeszentrale für politische Bildung’ – das Hohelied auf die DDR-Diktatoren.
Daran erinnerte Redakteur
Eckart Lohse (47) am 2. Januar in der ‘Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung’.
Anlaß dazu war ein
von dem Genossen veranstalteter Kongreß mit dem blumigen Namen „Das flexible Geschlecht. Gender, Glück
und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie“.
Krüger ist der Otto Walkes der PolitikDen ersten Lacherfolg
verbuchte Genosse Krüger schon bei der Anrede der Gäste:
„Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren und
ein herzliches Willkommen an alle, die sich nicht mit diesen Kategorien identifizieren können oder wollen.“
Das war der Beginn. Dann folgte kommunistische Wiederbetätigung.
Der Genosse himmelte, daß die Geschlechterunterschiede
in der DDR-Genossendiktatur mit dem „sozialistischen Gleichheitspostulat quasi als überwunden“ gegolten
hätten.
Noch ein Lacherfolg: Die „beinahe Vollbeschäftigung“ von Frauen und die flächendeckende staatliche
Kinderbetreuung hätten die in Westdeutschland geführten Debatten über arbeitende Mütter und „obsolet
erscheinen“ lassen.
Die Abtreibung sei bis zum dritten Schwangerschaftsmonat straffrei gewesen.
Durch
die „Posteriorität der Ernährer-Ehe“ hätten viele Frauen ihre Männer kurzerhand vor die Tür gesetzt.
Dann blickt der Genosse über den antifaschistischen Schutzwall: „Der Westen hingegen leistete sich Hausfrauen.“
Schon nahte der dritte Lacherfolg. Krüger zitierte aus einer Veröffentlichung seiner ‘Bundeszentrale’
nach der sich „Heterosexuelle als Bisexuelle, Fetischisten, BDSMler, Bigender, Transvestiten, Transgender,
Transidentische, Transsexuelle, E-Sexuelle, Intersexuelle, Polyamoristen, Asexuelle, Objektophile und
Agender“ verstünden.
Lohse stellt fest, daß die deutsche Kanzlerin und ihr Innenminister – der letztes
Jahr 38 Millionen Euro für die ‘Bundeszentrale’ verpulverte – zu Krügers Narrenrede nichts zu sagen
hatten.
Die Passagiere des deutschen Narrenschiffs sind begeistertFür Lohse läßt die Rede von Spaßvogel
Krüger vor allem Rückschlüsse auf den Zustand der Homo- und Abtreibungspartei CDU zu.
Im Artikel kommt
der CDU-Bundestagsabgeordnete Ernst-Reinhard Beck (65) zu Wort.
Er ist auch Vorsitzende des Kuratoriums
der ‘Bundeszentrale’, das über deren „parteipolitische Ausgewogenheit“ wacht.
Beck berichtet, daß Krüger
die Gender-Ideologie nicht selber erfunden, sondern von seinem CDU-Vorgänger übernommen hat.
Das war
Günter Reichert, ein Mitglied in der Sudetendeutschen Landsmannschaft und im Bund der Vertriebenen sowie
einstiger Mitarbeiter des nationalkonservativen CDU-Mannes Alfred Dregger († 2002).
Über Krügers Gender-Posse
sagt Beck: „Inhaltlich entspricht sie ohnehin dem Kurs der Bundesregierung“ – und auch dem Kurs des Kuratoriums.
Dort sitzen 22 Bundestagsabgeordnete – zehn gehören der deutschen Schein-Opposition an.
Bei einer Dezember-Sitzung
kritisierten gerade mal zwei Kuratoriums-Mitglieder Krügers Büttenrede.
Nämlich: der Paderborner CDU-Abgeordnete
Patrick Sensburg (39) und der Nürnberger CSU-Abgeordnete Michael Frieser (46).
Dagegen findet die deutsche
Regierung, daß Krüger die politische Bildungsarbeit belebe.
Das sei besser, „als die Bundeszentrale
im Schlafmodus zu betreiben“ – zitierte Lohse jemanden aus dem Innenministerium.
Regimekritiker bewerten
die Unterstützung, die Krüger von rechts bis links genießt, als positiv.
Denn je schneller die dekadente
Bundesrepublik Dummland zusammenbricht, desto besser.
Dazu leistet Krüger einen wichtigen Beitrag.
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Vineta 23:51:16 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#11
Nerd † 20:43:41 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#9
Nerd † 19:20:44 | Donnerstag, 3. Februar 2011
#4
Nerd † 16:26:14 | Donnerstag, 3. Februar 2011