EU
Die gottlose EU-Verfassung wurde abgelehnt
Der Vater der abgelehnten EU-Verfassung ist ein ehemaliger französischer Präsident. Einen Gott wollte er im Text nicht. Jetzt hat sein Land das Grundgesetz abgelehnt. Zuviele Zufälle.
(kreuz.net) „Das System hat sich selber abgestraft“. Das ist der Kommentar der Schweizerischen ‘Katholischen Volkspartei’ zur Ablehnung der EU-Verfassung in Frankreich.

Deren Präsident, Dr. Lukas Brühwiler-Frésey, äußerte sich gestern Abend in einer Stellungnahme.

„Ohne die gläubigen Katholiken um die Symbolfigur von Philippe de Villiers wäre dieses Resultat undenkbar gewesen.“

Der katholische EU-Parlamentarier Philippe de Villiers (55) ist der Präsident des EU-kritischen ‘Mouvement pour la France’ – der Bewegung für Frankreich.

Die EU habe das Grab für ihre neue Verfassung selber geschaufelt – erklärt die ‘Katholische Volkspartei’.

Die Mißachtung des Subsidiaritätsprinzips, die Angriffe auf das Leben ungeborener, kranker und alter Menschen und der Aufbau einer Superbürokratie mit Tendenzen zur totalen Überwachung des Bürgers habe die Menschen in Frankreich über alle Lager hinweg hellhörig gemacht.

Auch die Mitgliedschaft der Türkei in einem christlichen Europa stoße auf Bedenken.

Die Franzosen seien sich insgesamt bewußt geworden, daß die EU zu weniger Wohlstand geführt habe: „Die EU-Länder sitzen in einem Wirtschaftstief.“

Das Nein Frankreichs sei für die EU mehr als eine kalte Dusche, so die ‘Katholische Volkspartei’ weiter.

Es werde die Skepsis gegenüber dem anti-europäischen Superstaat in Brüssel europaweit wachsen lassen. In den Niederlanden drohe bereits die nächste Niederlage.

Solange Europa sich nicht auf die christliche Soziallehre besinne, werde das System von Niederlage zu Niederlage reiten, meint der Präsident der Katholischen Volkspartei abschließend.

Eine der Grundsäulen der christlichen Soziallehre ist das Prinzip der Subsidiarität.

Es besteht darin, daß eine Gemeinschaft höherer Ordnung – zum Beispiel der Staat – eine Gemeinschaft niederer Ordnung – zum Beispiel die Familie – nicht ihrer Funktionen beraubt, sondern sie in ihrem Eigenwirken unterstützt und fördert.
      
19 Lesermeinungen
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#19   Laurentius2   11:58:15 | Dienstag, 7. Juni 2005
Lehmann – geh, Mann !
Während unser Pontifex in Rom leise aber deutlich zu einem Neuanfang in Sachen Europa aufruft und der treue Kardinal aus Köln dies deutlich unterstützt (ähnlich Bischof Schick), spricht Lehmann von einer Katastrophe angesichts der Volksabstimmungen:
LEHMANN – GEH, MANN !!!
P.S. Frage an die Redaktion: habt Ihr eigentlich über den Rummel in Italien über eine angebliche Lehmann&Kasper-Intrige gegen unseren Papst im Vorfeld des Konklave berichtet ? La Repubblica berichtete wohl ausführlich darüber ?! Was ist dran ? Klingt glaubwürdig …
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#18   Marcel   09:07:51 | Donnerstag, 2. Juni 2005
Danke auch an Holland für das „Nee“ !
62% + X für ein Nein, das ist fein!
Danke an Athanasius und seine Landsmänner.
Wenn wir Deutschen schon nicht abstimmen dürfen, habt Ihr es für uns getan. (Das durften wir in der Monarchie zwar auch nicht, aber da war es unnötig, weil wir wenigstens in der Regel einen katholischen Kaiser hatten, am besten einen aus der langen Reihe der heiligen Kaiser des römischen Reiches deutscher Nation.)
Jetzt erhöhen sich die Möglichkeiten noch ein klein wenig, den Freimaurern die antichristliche Gestaltung Europas aus den Händen zu nehmen. Wären die bürgerlichen Kräfte nur ebensogut organisiert…
Über das Gebet in der Kirche und daheim ließe es sich erreichen. Das wäre ein Aufruf gewesen, den ich mir von einem Oberhirten gewünscht hätte (bzw. plural).
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#17   FioreGraz   06:30:45 | Mittwoch, 1. Juni 2005
@Tradiland
1.) Ich habe bei der Nichtsikriminierung um die Meinung der Kriche richtig darzustellen, die eingetragene Partnerschaft ausgenommen. Dennoch findet sich die Nichtdiskriminierung, die ja alle Bereiche betrifft auch in den kirchlichen Schriften, die sexuelle Präferenz wurde nur explizit in die Aufzählung aufgenommen, da es eben nicht einfach so selbstverständlich ist. Genauso hat die Kirche ja explizit darauf hinweisen müssen das Homosexuelle nicht diskriminiert werden dürfen. Wäre die Gleichbehandlung so selbstverständlich würde wohl das alte „Alle Menschen sind gleich“ genügen und man bräuchte keine Aufzählungen.
2.) Die Ehe im staatlichen Sinne kann man heute kaum mehr als christliche Ehe bezeichnen und hängt nicht mehr unbedingt mit Familie zusammen. Im Gegenteil dann dürften „wilde Ehen“ mit Kindern auch keinerlei Unterstützung erhalten. Alleinerziehende etc. Die es ja dann in deiner Definition ja gar nicht gibt, diese Kinder wären auch nicht existent.
3.) Och sie sind nicht dafür bekannt müssen es aber sehr wohl gemacht haben, denn das man sich als homosexuell bekennen kann ohne um Leib und Leben zu fürchten gibts noch nicht so lange. Früher hatte man halt Frau, Kind, Katze und Liebhaber/Techtelmechtel/Abenteuer etc.
LG
FioreGraz
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#16   GerdEric   13:37:05 | Dienstag, 31. Mai 2005
Mal ‘ne Frage…
Wie soll denn der Gottesbezug in der Verfassung lauten, so dass es keinen Zweifel gibt,
dass einzog der katholische gemient sein kann,
und nicht etwa der protestantische,
der lutherische oder gar der der Muslime…
und wer soll dem zustimmen?
(ist der Vatikan überhaupt Mitglied der EU?)
herzliche Grüsse
GerdEric
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#15   Marcel   11:20:56 | Dienstag, 31. Mai 2005
Wie innen so außen
Tatsächlich haben traditionalistische Katholiken, romantische Kommunisten und wahrscheinlich sogar einzelne „Freimaurer“ in Frankjreich die Verfassung abgelehnt.
Unschicklicher Verknüpfungsversuch. Fehlt noch die Verbindung zu Al-Qaida, die Konrad kürzlich konstruierte, indem er den angeblichen „Traditionalismus“ der mit der katholischen Lehrtradition verbundenen Katholiken als den „Islam im kirchlichen Gewand“ diffamierte.
Ein geistlich Verwandter hat im Weltbild-Verlag die Sondernummer „Papst Johannes Paul II. Sein Leben“ gesetzt, worin in einer „Zusammenfassung von {je drei} Freunden und Feinden des Papstes“ Osama bin Laden und Bernhard Fellay in einem Atemzug aufgezählt wurden. Letzterer ist Bischof und Generaloberer der FSSPX.
Wie man aber bei jedem Thema nur wieder auf das „hl. Messopfer“ zu sprechen kommenk kann, an das angeblich keine der 1,1 Mrd. Katholiken mehr glauben (außer 4-5 Schreiber auf dieser Webseite) ist mir schleierhaft.
Solches Verdrehen der Worte lese ich selten. Haben Sie den Doctortitel im neurolinguistischen Programmieren?
Ich schrieb: „Der Glaube an das hl. Meßopfer in der Kirche ist dadurch mehrheitlich abhanden gekommen.“
Das belegen u.a. die empirischen Studien des Kirchenrechtlichers Georg May, und die Privat“studie(n)“ eines jeden Katholiken, der sehen kann und Bezug zur hl. Überlieferung hat. Vgl. Kirch(en)tage.
Über den Zusammenhang „EU – Meßopfer“ erteilte Ihnen die Traditionsstimme bereits Nachhilfe.
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#14   Stimme aus dem Tradiland   10:06:25 | Dienstag, 31. Mai 2005
Verschiedene Aspekte
Der Beitrag Marcels betraf das, was zur Bekehrung Europas erforderlich ist, eben mehr als ein papierener Gottesbezug, den wir auch auf den us-amerikanischen Freimaurerpapieren (vulgo Dollar) draufhaben.
@ FioreGraz: Der nunmehrige Papst Benedikt XVI. hat als Präfekt der Glaubenskongregation den Begriff „Diskriminierung“ sicher ganz anders interpretiert als in die Schöpfer der EU-Verfassung oder der EU-Gerichtshof interpretieren. Man kann Benedikt XVI. nicht unterstellen, für die „Homo-Ehe“ zu sein, den Schöpfern der EU-Verfassung und den maßgeblichen EU-Instanzen sehr wohl. Ein vernünftiger Mensch würde niemals eine Diskrimierung darin sehen, wenn schwere Sünde nicht die Grundlage für die Ehe darstellt. Die HS sind ja auch nicht dafür bekannt, sich an der Zeugung von Kindern zu beteiligen.
@ Dr. Otterbeck: Die Gleichsetzung zwischen Europa und EU sind an den Haaren herbeigezogen, oder halten Sie die Schweiz, Norwegen, die Ukraine nicht für europäische Länder? Bedauern Sie etwa gar die Ablehnung der EU-Verfassung durch das französische Referendum? Es gibt nichts an der EU-Verfassung, was man als Christ unterstützen sollte, beginnend mit der Paralysierung des Subsidiaritätsgrundsatzes und der Etablierung eines omnipotenten Molochs der Logenbrüder.
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#13   Dr. Otterbeck   07:49:07 | Dienstag, 31. Mai 2005
Viele Nein sind noch kein Ja
Tatsächlich haben traditionalistische Katholiken, romantische Kommunisten und wahrscheinlich sogar einzelne „Freimaurer“ in Frankjreich die Verfassung abgelehnt. Was sie positiv wollen ist damit noch nicht gesagt: Wahrscheinlich muss Frankreich jetzt eine Volksabstimmung über seine Staatsverfassung ansetzen, ob es überhaupt Republik in Europa sein will; und bei dieser Gelegenheit könnte Chirac dem Volk gleich die Verkürzung seiner Amtszeit anbieten.
Wie man aber bei jedem Thema nur wieder auf das „hl. Messopfer“ zu sprechen kommenk kann, an das angeblich keine der 1,1 Mrd. Katholiken mehr glauben (außer 4-5 Schreiber auf dieser Webseite) ist mir schleierhaft. Was diese Herrschaften für das „Messopfer“ halten, ist wohl doch nur ihre eigene fixe Idee, losgelöst von der Liturgie der Kirche, die, wie ich Konrad beistimme, der Hl. Vater unvergleichlich eindrucksvoll in Bari gefeiert hat (mit röm. Messkanon!).
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#12   FioreGraz   07:43:55 | Dienstag, 31. Mai 2005
@Milzade
a) sind deine Angaben etwas irreführend meinst du mit II z.B Teil Titel oder KApitel. Aber ich denke mal du meinst die Grundrechtscharta.
II-69 Das Recht, eine Ehe einzugehen, und das Recht, eine Familie zu gründen, werden nach den
einzelstaatlichen Gesetzen gewährleistet, welche die Ausübung dieser Rechte regeln.
Homosexuelle, wo bitte???
II-81 (1) Diskriminierungen insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der
ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der
Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen
Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung
sind verboten.
Dazu verweise ich nur auf den WKK, „Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen“ (Glaubenskongragation -Ratzinger), Schreiben über die Seelsorge für homosexuelle Personen (Glaubenskongragation 1986 – Ratzinger)
Dort wird im Bezug Diskriminierung homosexueller das gleiche gesagt, auch wenn die Kirche Homosexulität ablehnt besonders die Lebensgemeinschaften … Und auch der Rest widerspricht nicht der kirchl. Lehre. Im Gegenteilman kann ihn in der kirchl. Lehre und ihren Schriften widerfinden.
LG
Fiore
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#11   Yersinia   18:43:43 | Montag, 30. Mai 2005
ist da nicht ein Widerspruch?
www.kreuz.net/article.1270.html
einerseits die Jubemeldung, andererseits die uralte Klage über den Glaubensabfall.
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#10   Milziade   18:36:38 | Montag, 30. Mai 2005
@Rosa von Lima
Das ist was die Zeitungen sagen. Doch in Wahrheit waren auch die Werkonservativen gegen diese Verfassung. Nicht nur wegen den fehlenden Gottesbezug, sondern auch wegen der Privilegierung der Homosxuellen in den Paragraphen II-69 und II-81. Diese Verfassung paßt eher zu Sodom und Gomorrah als zu Europa.
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#9   Rosa von Lima   16:36:42 | Montag, 30. Mai 2005
Keine Ablehnung wegen fehlendem Gottesbezug
Wie Gallowglas richtig schreibt, hat die Ablehnung der EU-Verfassung in Frankreich nichts mit dem darin fehlenden Gottesbezug zu tun. Die kommunistischen Parteien in Frankreich haben sehr grosse Gegen-Propaganda gemacht und zwar aus Gründen der angeblich grossen Kluft zwischen Arm und Reich und der damit zusammenhängenden Löhne. Und was die Kommunisten sagen, ist für den Franzosen die heilige Schrift.
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#8   Konrad   12:22:49 | Montag, 30. Mai 2005
@Marcel
was sollen die blasphemischen Reden von der „Luther-Messe“? Luther hat die Hl.Messe als Werk des Teufels bezeichnet. Allenfalls war in Hannover eine Art „Luther-Messe“ anläßlich des Kirchentages. Doch diese blieb religiöser Kitsch ohne jegliche Sakralität und Ehrfurcht vor irgendeiner realen Präsenz. Anders Benedikt XVI. in Bari – aber irregeleitete Sektierer wie Marcel haben dafür wohl kein Gespür. Es ist aber letztlich Christus selbst, dem solche Äusserungen ein Schlag ins Gesicht sind.
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#7   Milziade   11:09:19 | Montag, 30. Mai 2005
Ironie
Es ist geradezu ironisch, daß gerade die Franzosen gegen die Verfassung gestimmt haben, denn man den Gottesbezug nur wegen der laizistischen Staatstradition in Frankreich herausgenommen. Dies führte zur einer großen Polemik und Ablehnung von vielen in Frankreich und ganz Europa. Ansonsten wäre wohl kaum jemand an die Barrikaden gegangen.
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#6   Gallowglas   11:00:25 | Montag, 30. Mai 2005
bis auf die Tatsache …
das die Ablehnung der EU-Verfassung durch die Franzosen absolut nichts mit dem fehlenden Gottesbezug zu tun hat (wie es hier anscheinend ein paar ernsthaft glauben), bin ich auch ganz froh darüber … eine Verfassung mit einem Artikel wie dem 51, welcher den Kirchen weitreichende Sonderrechte zugesteht, ist grundsätzlich abzulehnen …
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#5   Laurentius2   10:00:44 | Montag, 30. Mai 2005
Fehdehandschuh
Das katholische Europa – hier unter Führung von Phillippe de Villiers – hat der Freimaurerherrschaft den Fehdehandschuh hingeworfen.
Dies wurde möglich durch einen günstigen Zufall, nach dem auch Rechte und Linke in Frankreich langsam merken, wohin die Reise geht … Katholiken organisiert Euch ! Die Antwort der Verheugens und d’Estaings, der Pleitgens und Hohmeyer (Obereurobischof aus Hildesheim, der lange Zeit mit 666 als Kennzeichen durch die Lande fuhr, ich kanns beweisen !), die Antwort dieser Herren wird listig und brutal !
Sancte Benedicte, patrone Europae, ora pro nobis !
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#4   Marcel   09:55:33 | Montag, 30. Mai 2005
Gottesbezug auf dem Papier genügt nicht
Der rein papierne Gottesbezug bringt nichts. Das Problem ist, daß die meisten Völker Europas nicht christlich, katholisch und somit ihren sozialistischen antichristlichen Regierungen schutzlos ausgliefert sind. Immer mehr Blinde werden von Blinden geführt.
Die katholische Kirche verweigert sich seit vierzig Jahren – nicht nur – ihrem Missionsauftrag. Er ist unvereinbar mit der Ökumene. Was dann in einer protestantisierten Kirche Vorrang hat, sieht man!
Der Glaube an das hl. Meßopfer in der Kirche ist dadurch mehrheitlich abhanden gekommen. Ihr Herz steht somit still. Der Leib Christi wird nicht mehr (bzw. viel zu wenig) durch die Straßen Europas getragen, für alle sichtbar. Damit er wirken könnte. Wie damals bei der hl. Klara, als sie mit der Monstranz in der Hand die mordenden und brandschatzenden Sarazenen verjagte…
Das eigentliche Problem Europas liegt somit in Rom, das sich bekehren und wieder das ganze Evangelium verkünden muß – ohnen den kleinsten Abstrich. Dazu gehört dann auch die scharfe Auseinandersetzung mit den gottfeindlichen Kräften. Diese ist aber nur meisterbar, wenn wir in Christus ruhen und Er ins uns, durch das hl. Altarsakrament.
Keine Luther-Messe, kein gemeinsames Abendmahl, keine interreligiösen Gottesdienste mit Götzendienern. Nur Christus, Seine Kirche, Seine Sakramente. Aus dem hl. Meßopfer kommt die Kraft zur Verkündigung des wahren Evangeliums, der ganzen katholische Lehre, zum Heil der Menschen, im geistlichen und weltlichen Reich.
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#3   Konrad   09:13:00 | Montag, 30. Mai 2005
Abstimmung
Ohne Gottesbezug und Verweis auf die christlichen Wurzeln ist das EU-Europa auf Sand gebaut – wie man gestern in Frankreich sehen konnte.
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#2   Marcel   09:07:43 | Montag, 30. Mai 2005
Vive la France
Ausgerechnet Frankreich, aus dem die christusfeindliche Revolution sproß (auf der anderen Seite einige der größten Heiligen), sagt nun Nein zur Freimaurer-EU. Gott sei Dank!
Vielleicht geht der Kelch des EU-Mollochs noch einmal ans uns vorbei. Vielleicht verschiebt sich das, was der weise Russe Wladimir Solowjew 1900 in seiner „Kurzen Erzählung vom Antichtrist“ für die christusfeindlichen „Vereinigten Staaten von Europa“ vorausahnte.
Glücklicherweise muß die gottleere EU-Verfassung weitere hohe Hürden nehmen. Ende 2005 stimmen die Polen ab, ebenfalls 2005 oder im Juni 2006 die Tschechen, Anfang 2006 die Briten und am 27. September 2006 die ebenfalls euro-skeptischen Dänen.
Wenn nur ein Land die Verfassung ablehnt, kann sie legal nicht in Kraft treten (was die eigentlichen Drahtzieher freilich nicht davon abschreckt, fortzufahren). Dann stürzt die EU in eine Krise, die die Chance bietet, neu anzufangen und Europa besser zu organisieren.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer.
Verstärken wir unseren Gebetskreuzzug.
Hl. Pfarrer von Ars, stehe uns bei.
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#1   Dr. Otterbeck   08:51:19 | Montag, 30. Mai 2005
Verträgliche Verfassung
Der Text der Verfassung war nicht das Übel, denn der Vertrag hätte doch bescheidene Ordnung gestiftet; und wird wohl auf anderemn Wege „gerettet“ werden. Richtig ist aber, dass Europa nicht als technokratisches Projekt „Brüsseler Spitzen“ durchgezogen werden kann. Der Schuman-Plan von 1950 war ein im guten Sinne katholisches Projekt. Und inzwischen sehen es auch viele Andersdenkende so: Europa, das ist christliche Identität unter römischer Rechtsidee.
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